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Beiträge von Oliver Schumacher
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Rezensionen verfasst von
Oliver Schumacher (Lingen/Ems)

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Aktiviere Deine Entscheidungskraft
Aktiviere Deine Entscheidungskraft
Preis: EUR 13,98

5.0 von 5 Sternen Lohnt sich, öfters zu hören, 11. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Aktiviere Deine Entscheidungskraft (Audio CD)
Peter Nickel spricht persönlich auf dieser CD darüber, wie Entscheidungen getroffen werden, und weshalb wir uns so oft damit schwer tun.

Mir hat die CD sehr gut gefallen, weil der Autor zum einen wissenschaftlich erläutert, warum es so ist, wie es ist und auch Tipps für die Praxis gibt, wie es endlich voran gehen kann. Die CD ist sehr gehaltvoll, darum lohnt es sich, sie öfter zu hören, oder aber zumindest nicht nebenbei. Auch ist sehr positiv hervorzuheben, dass auf lästige Eigenwerbung verzichtet wird. Angesichts des günstigen Preises könnte man das ja schnell denken ...


Todesdeal: Thriller
Todesdeal: Thriller
von Veit Etzold
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und spannend, 3. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: Todesdeal: Thriller (Broschiert)
Ich kenne mich mit Afrika und den politischen Verflechtungen zwischen Europa, Asien und Afrika nicht sonderlich aus - gerade darum gefiel mir das Buch besonders. Denn der Autor gibt in seinem Roman zahlreiche interessante Hintergrundinformationen, so dass man nicht nur unterhalten wird, sondern auch etwas dabei lernt.

Die Geschichte selbst geht über 461 Seiten. Auf den ersten Seiten werden kurz die wesentlichen Personen erklärt: 8 aus Deutschland, 7 aus Afrika, 5 aus China und 3 aus Russland. Diese Übersicht hilft dem Leser, stets den Überblick zu behalten, sollte beispielsweise das Buch mal etwas länger aus der Hand gelegt werden. Die 108 Kapitel, eines geht also durchschnittlich 4 bis 5 Seiten, schildern jeweils das Erleben eines Hauptakteurs an einem bestimmten Ort - beispielsweise Demokratische Republik Kongo (Deutsche Botschaft), Shanghai (China Development Bank) oder Ruanda (Kigali).

Der Spannungsbogen baut sich zunehmend auf, so dass es immer schwieriger wird, das Buch aus der Hand zu legen. Wer etwas spannendes lesen möchte, ist mit dem Werk bestens bedient.


Ein Coach für alle Fälle: Lösungen fürs Leben
Ein Coach für alle Fälle: Lösungen fürs Leben
von Erna Hüls
  Broschiert
Preis: EUR 16,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ratgeber, der wirklich hilft, 19. Dezember 2015
Schon sehr viele Bücher zum Thema Selbstmotivation, -management und dergleichen habe ich gelesen. Überwiegend waren dies übersetzte Bestseller aus den Vereinigten Staaten. Was mich daran immer extrem störte, war die Tatsache, dass Amerikaner vom Typ her anders sind - und für mich viele Beispiele und Tipps daher eher befremdlich bzw. amüsierend wirkten, statt hilfreich.

Die Autorin, die ich auch persönlich kenne, schreibt in diesem Buch, wie sie tatsächlich ist: Bedacht, wertschätzend und natürlich. In insgesamt 52 Kapiteln (Wer also mag, kann dieses Buch auch als Jahresprogramm nutzen), gibt sie viele Anregungen zum Perspektivwechsel und Entwicklung - sowohl für den privaten als auch den beruflichen Alltag.

Am Ende eines jeden Kapitels fasst sie die Inhalte noch mal zur besseren Reflexion in 5 bis 6 Sätzen zusammen. In vielen Kapiteln habe ich mich wiedergefunden, und gute Denkanstösse erhalten. So gibt sie Hilfestellung, wie man beispielsweise auch unangenehme Botschaften übermitteln kann.

Eine sehr praktikable Lösung, wie man sich besser entscheiden kann, stellt sie auf Seite 64 vor: Die Frage lautet "Wovon wollen Sie sich nicht verabschieden?" Wer mit dieser Frage reflektiert, kommt schon wieder ein deutliches Stückchen weiter - und kann sich noch besser entscheiden. Auch tun sich viele schwer mit dem Ablehnen von Wünschen. Dazu stellt sie eine sehr plausible Strategie ab Seite 149 vor.

Fazit: Ein gelungener Ratgeber, der leicht zu lesen ist - und das auch noch zu einem sehr günstigen Preis.


Verkaufen mit Koerpersprache: High End Sektor im Einzelhandel
Verkaufen mit Koerpersprache: High End Sektor im Einzelhandel
von Moez Dridi
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,98

5.0 von 5 Sternen Für jeden, der Körpersprache endlich verstehen will, 9. Dezember 2015
Viele Verkäufer möchten gerne ihren Kunden "lesen" können. Auch wenn Körpersprache nicht immer eindeutig ist, so können die Signale durchaus Empfindungen widerspiegeln, die den weiteren Verlauf des Gesprächs entscheidend beeinflussen.
Der Autor hat einen Ratgeber verfasst, der leicht verständlich ist und Lust auf das Thema macht. Er schreibt auf Seite 59 "Der Verkehr ist das Verkaufsgespräch und die Körpersprache sind die Verkehrsschilder." Wer also wissen möchte, was diese "Verkehrsschilder" bedeuten könnten, ist mit diesem Werk sehr gut bedient.


SALES UPGRADE: Wie erfolgreiche Verkäufer das Spiel verändern
SALES UPGRADE: Wie erfolgreiche Verkäufer das Spiel verändern
von Markus Euler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Inhalte des Buches sollte jeder Verkäufer nachdenken, 8. August 2015
Im ersten Kapitel wird der Durchschnittsverkäufer dem Spitzenverkäufer gegenüber gestellt. Was macht der eine deutlich besser als der andere? Letztlich ist es die innere Einstellung – und die daraus resultierenden Handlungen in den einzelnen Situationen im Verkaufsalltag. Der genormte Verkäufer scheitert, weil er einfach zu langweilig für seine Kunden ist, und häufig so spricht und handelt, dass er eher Mauern zwischen sich und dem Kunden baut, statt einreißt. Spitzenverkäufer haben eine echte Begeisterung, also keine aufgesetzte, und erreichen ihr Gegenüber, weil sie sich für ihn wirklich interessieren. „Kluge Spielveränderer halten sich nur so lange an Systeme, wie diese für sie und das Ziel, das sie verfolgen, Sinn machen. Sie arbeiten aber nicht für das System, das sie umgibt. Sie nehmen sich nicht als fremdgesteuerte Erfüllungsgehilfen der an sie herangetragenen Erwartungshaltungen und Vorgaben wahr. Sie trachten nicht blind danach, es dem Vorgesetzten oder Unternehmen irgendwie recht zu machen. Sie arbeiten für sich, für ihre Kunden. Und sie haben einen hohen Anspruch. Um diesen erfüllen zu können, gehen sie kalkulierbare Risiken ein, sie verlassen das System oder weichen es etwas auf. Wenn es nötig ist, brechen sie sogar einige Regeln. Aber sie akzeptieren trotzdem das System, denn sie sind keine Rebellen oder Berufsnörgler.“ (S.25)

Im zweiten Kapitel geht es darum, ob man lieber ein Spielführer oder Follower sein möchte. Kaum einer möchte an sich ein Follower sein, doch die meisten verhalten sich so. Vielleicht, weil mehr Proaktivität mehr Energie verlangt? Wer Spielführer sein möchte, hinterfragt sich: „Wer es heute nicht schafft, sich Zeit für die Selbstreflexion zu nehmen, verschenkt einen Teil seiner eigenen Entwicklung.“ (S. 55) Der Autor regt an, alles zu vergessen, was Schüler über das Lernen in der Schule gelernt haben – denn Lernen ist nicht langweilig. Grund aber für die negative Haltung sei, dass es „scheinbar nur eine einzige richtige Antwort auf jede Frage“ gäbe. „Das Denken in Optionen, das Entwickeln von verschiedenen Möglichkeiten und Ergebnissen findet faktisch nicht statt.“ (S. 59).
Viele Follower halten an Regeln fest, doch Routine ist nur dann wichtig, wenn sie nützt und nicht einschränkt. „Top-Verkäufer versuchen, herauszufinden, was passiert, wenn sie diese Regeln aufweichen oder verändern.“ (S. 68) Bei diesen Regeln geht es dem Autoren vor allem um die Glaubenssätze des einzelnen Verkäufers.

Die „Umsatzbremse Unternehmen“ wird im dritten Kapitel thematisiert. Hier führt der Autor auf, wie unproduktiv und demotivierend es sein kann, wenn es zu viele Nicht-Entscheider gibt, weil sie zu sehr Dienst nach Vorschrift betreiben. Er ist davon überzeugt, dass Menschen selbstverantwortlich herausfinden können „was in einer bestimmten Situation zu tun ist – wenn man sie lässt“ (S. 77). Das Kapitel schließt mit einem wichtigen Hinweis zur Zielerfüllung „Sind die Ziele klar formuliert und werden vom Mitarbeiter mitgetragen, bleibt noch ein wichtiger Faktor. Der Mitarbeiter braucht die bereits erwähnten Freiheiten und Spielräume, um diese Ziele auch erreichen zu können.“ (S. 90)

Um den zu hohen Wortanteil von Verkäufern und dem allgemeinen Verhalten, dass Verkäufer häufig erst dann da sind, wenn der Kunde konkreten Bedarf hat, geht es im folgenden Kapitel. „Top-Verkäufer sehen sich nicht mehr als Präsentatoren oder Informanten. Sie haben ihre persönliche Rolle erweitert und setzen gezielt ihr Wissen, ihr Know-how und ihre Erfahrung ein, um potenzielle Kunden schon weit vor dem Einkaufsprozess an sich zu binden. Das hat zur Folge, dass sie auch den Kontakt zu Entscheidern suchen, die aktuell keinen expliziten Bedarf haben und bei denen ein kurzfristiger Abschluss nicht wahrscheinlich ist.“ (S. 101)
Der Autor macht Mut, sich von anderen Verkäufern abzugrenzen und mit seiner Persönlichkeit zu überzeugen „Was für Produkte und Dienstleistungen gilt, wenden Top-Verkäufer auf sich selbst an. Sie wollen möglichst unverwechselbar sein. Kompetenz und Kreativität sind für Unternehmen heute wichtige Wettbewerbsfaktoren. Und dasselbe gilt für Verkäufer. Beide Faktoren zusammen führen dazu, dass der Kunde etwas wahrnimmt, was er bei anderen Verkäufern vergeblich sucht. Etwas Menschliches, Normales, eine Meinung – gerne auch eine konträre Meinung. Die ist immer noch glaubwürdiger, als wenn ein Verkäufer so klingt, als hätte er die Marketing- oder PR-DVD verschluckt. Eine klare, eigene Position macht den Unterschied.“ (S. 108)
Darüber hinaus warnt er davor, seine Kunden mit aller Gewalt überzeugen zu wollen. Das wird nicht gelingen. „Ersetzen Sie allgemeine Argumentationen durch individuelle Fragen und lassen Sie die Argumente des Kunden einfach mal so stehen, ohne gleich wiederlegen zu wollen. Am Ende sind diese vielleicht gar nicht mehr relevant.“ (S. 118)

Das fünfte Kapitel „Werden Sie zum Spielführer“ zeigt auf, was Spitzenverkäufer anders machen:
- Sie sagen ihre Meinung und können Feedback ertragen.
- Sie nehmen die Sache in die Hand und gestalten.
- Sie lernen sich und ihre Gedanken besser zu verstehen.
- Sie haben ein hohes Grundvertrauen in sich selbst und ihre Leistungsfähigkeit.
- Sie nehmen das Lernen selbst in die Hand.
- Sie sehen Niederlagen als wichtigen Teil ihres eigenen Spiels und ihrer Entwicklung an.
Es schließt mit Anregungen zum bewältigen eigener Ängste, die meist ursächlich dafür sind, alles beim alten zu belassen.

Im letzten Kapitel geht es darum, radikal neue Perspektiven zu erschließen. Also nicht einfach nur das anbieten und verkaufen, was der Kunde anfragt, sondern viel mehr zu hinterfragen. Ein Spitzenverkäufer ist ein Coach. „Der beste Verkäufer weiß etwas, was der Kunde nicht weiß. Er bringt seinen Kunden zum Nachdenken, Überdenken, Weiterdenken und Umdenken. Was braucht der Verkäufer dazu? In erster Linie die Fertigkeit, sich für Menschen, Unternehmen, Märkte, Situationen und Entwicklungen zu interessieren und sich in sie hineinzudenken. Und genügend Kenntnisse über den Kunden, dessen Kunden und die Rahmenbedingungen, in denen sich der Kunde bewegt. Im Mittelpunkt stehen nicht die eigenen Ziele, sondern die Ziele des Kunden. Auf Augenhöhe mit einem Kunden zu sein, das heißt, als Partner dazu beizutragen, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Wer dem Kunden beweisen kann, dass er dazu der Richtige ist, der erreicht auch leichter die eigenen Ziele.“ (S. 188)
Der Autor empfiehlt, sich als Verkäufer selbstbewusster Regeln aufzustellen, nach denen verkauft wird – und weniger schnell zu kuschen, nur weil der Kunde es so verlangt. „Dabei ist zu beobachten, dass sich die meisten Verkäufer an die allgemein gültigen Regeln halten, es so machen wie der Wettbewerb oder die Kollegen. Aber wo steht geschrieben, wie eine Präsentation ablaufen muss, wie ein Angebot auszusehen hat, und welche Leistungen üblich sind? Ist Win-win wirklich das Nonplusultra oder einfach nur ein mittlerweile inflationär gebrauchter Begriff, der nach Fairness klingt und Kompromisse zur Folge hat, die für beide Seiten nicht wirklich das Optimum darstellen?“ (S. 196) Beim lösungsorientierten Denken hilft die Wozu-Frage, die im Gegensatz zur Warum-Frage ergebnis- und zielorientiert ist. „Erfolgreiche Verkäufer wollen Wirkung und Ergebnisse erzielen, also steht das Wozu immer im Vordergrund. Das Ziel ist quasi allgegenwärtig. Die Frage nach dem Zweck bringt also eine radikal andere Qualität der daraus resultierenden Antworten.“ (S. 212)

Der Autor schreibt selbst „Wie Sie gesehen haben, greifen erfolgreiche Verkäufer auf Denk- und Verhaltensweisen sowie Methoden zurück, die nicht unbedingt bahnbrechende Neuerungen darstellen.“ (S. 224) Menschen, die sich viel mit Psychologie und Kommunikation beschäftigen, haben sicherlich dass ein oder andere in diesem Buch schon gehört oder gelesen. Aber: diese bilden auch nicht die Zielgruppe dieses Buches, sondern Verkäufer. Und der typische Verkäufer ist leider kein Vielleser (wo wir gerade wieder beim Durchschnittsverkäufer wären). Markus Euler ist es gelungen, ein hervorragendes Buch zu schreiben, da diese Themen für Verkäufer derartig anschaulich noch nicht aufbereitet worden waren.

Für die nächste Auflage rege ich an, am Ende eines jeden Kapitels eine Zusammenfassung zu schreiben. Zwar gibt es von den insgesamt 33 Unterkapiteln insgesamt 5 sehr kurze Zusammenfassungen. Aber besser wäre es, lieber zu den 6 Hauptkapiteln jeweils eine aussagekräftige Zusammenfassung zu schreiben. Auch ein Stichwortregister würde das Arbeiten mit dem Buch erleichtern.


Crashkurs Networking: In 7 Schritten zu starken Netzwerken (Beck kompakt)
Crashkurs Networking: In 7 Schritten zu starken Netzwerken (Beck kompakt)
von Martina Haas
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,90

5.0 von 5 Sternen Kunden können nur von denen kaufen, welche sie kennen!, 19. April 2015
Leider tun sich immer wieder Menschen damit schwer, fremde Personen anzusprechen. Auch Verkäufer haben nur allzu oft Probleme bei der Kaltakquise. Darum ist es wichtig, auch für "warme" Kontakte zu sorgen - eben über das Netzwerken. Tatsächlich ist es aber allzu häufig so, dass wenn beispielsweise 2 Kollegen zu einem Seminar gehen oder zu einem Vortrag, dass sie unter sich bleiben - statt auch mal gezielt mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen - und auch in Kontakt mit diesen zu bleiben.

Das Buch hilft jedem dabei, eine Strategie zu entwickeln, wie man geschickt netzwerkt, was man berücksichtigen muss - und wie man sein Netzwerk in Schuss hält.


Das Geheimnis der Begeisterung: Mehr Leidenschaft. Mehr Umsatz. Mehr Erfolg. (Dein Erfolg)
Das Geheimnis der Begeisterung: Mehr Leidenschaft. Mehr Umsatz. Mehr Erfolg. (Dein Erfolg)
von Paul Johannes Baumgartner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man der Langeweile entweicht, 1. Februar 2015
Der Klappentext verspricht, was das Buch hält. Der Autor geht auf das Thema Begeisterung als Wirtschaftsfaktor ein: Sie sei Dreh- und Angelpunkt einer kompletten Wertschöpfungskette – von Unternehmer über die Führungskräfte über die Mitarbeiter bis hin zu den Kunden.

1. Kapitel „Kunden begeistern: Vom Kunden zum Fan“
Basis für den Autor ist seine Formel B = E + X. Die Begeisterung einer Person fällt umso höher aus, desto mehr die Erwartungen (E) um eine Aktion angereichert werden, mit der diese nicht rechnet (X). X muss somit also derjenigen Person einen echten Mehrwert durch Einzigartigkeit, Überraschung und/oder Individualität bringen.
Dabei weist er allerdings auch auf die Problematik hin, dass für Kunden schnell etwas, was zuerst begeistert, schnell normal und auch allzu bald selbstverständlich wird. Eine große Gefahr sieht er darin, dass alleine deswegen viele Anbieter gar nicht erst anfangen – und somit in die AGABU (Alles ganz anders bei uns) tappen. Doch hierauf hat er nicht nur praxiserprobte Beispiele, sondern auch eine Methode aus der Luft- und Raumfahrttechnik, um auch schnelle Lösungen finden zu können, wenn es unvorhergesehene Ereignisse gibt, die Kunden nicht begeistern könnten.
Weiter geht es mit dem Menschen als Begeisterungsfaktor sowie dem Unterkapitel „Vom Kunden zum Feind“. Hier versucht er mit Ironie zu verdeutlichen, warum man beispielsweise arrogant oder kundenfeindlich sein sollte.

2. Kapitel „Mitarbeiter begeistern: Vom Mitarbeiter zum Fan“

Hier hebt der Autor in Regeln hervor, dass die Führungskraft selbst die treibende Kraft auf dem Weg vom Mitarbeiter zum Fan ist. „Nur wenn DU deine Mitarbeiter erreichst, werden sie tun, was DU Dir von ihnen wünscht.“
Besonders gefallen hat mir der Hinweis „Was für Ihre Kunden gut ist, kann für Ihre Mitarbeiter nur recht sein.“ Denn ich habe oftmals den Eindruck, dass zwar Kundenorientierung in vielen Unternehmen einen hohen Stellenwert hat (ich weiß, Kundenorientierung hat noch nicht viel mit Begeisterung zu tun), aber Mitarbeiter sich häufig eher als Mittel zu Zweck fühlen.

3. Kapitel „Sich selbst begeistern: Vom Ich zum Fan“
Es werden einige Ideen vorgestellt, wie man sich selbst in einen guten Zustand bringen kann. Hier sind die Tipps etwas allgemein gehalten, aber dennoch interessant. So mag er sicherlich mit dem Satz „Die wichtigste Voraussetzung für die Bewältigung von Alltagsängsten sind ein paar schlichte Einsichten“ aus der logischen Perspektive betrachtet Recht haben, aber mit den dann vier angeführten Punkten vermutlich nur dem helfen können, der sonst 95 Prozent seines Lebens „gut drauf“ ist.
Der Autor stellt einen Fahrplan vor, um eigene Schwächen abzustellen, ein Selbsttest, wie motiviert man ist und gibt zahlreiche Tipps zur Selbstmotivation.

Insgesamt ist das Buch für jeden empfehlenswert, der sich mit dem Thema Begeisterung auf Kunden- und/oder Mitarbeiterebene ernsthaft beschäftigen möchte.


170/Straße des Grauens
170/Straße des Grauens
Preis: EUR 7,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und originell, 30. August 2014
Rezension bezieht sich auf: 170/Straße des Grauens (Audio CD)
Die Geschichte gefiel mehr sehr gut. Vielleicht auch, weil Justus nicht jede Aufgabe führend gelöst hat. Aber wohl insbesondere, weil die Story auch Elemente beinhaltete, die für typische ??? Folgen eher ungewöhnlich sind.


Social Media Marketing im B2B
Social Media Marketing im B2B
von Felix Beilharz
  Taschenbuch
Preis: EUR 34,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein „must have“ für jeden, der über Youtube, Facebook und Co. Kunden gewinnen will, 15. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Social Media Marketing im B2B (Taschenbuch)
Das Buch richtet sich an Unternehmer, die anderen Unternehmen über Social-Media-Kanälen Produkte und Dienstleistungen verkaufen möchten. Ein Thema, das mich schon lange beschäftigt – wozu ich aber bisher noch keine Literatur fand. Mit Hilfe von vielen Beispielen aus der Praxis ist es Felix Beilharz gelungen, mich als Leser nachdenklich zu machen: Was kann ich noch besser machen? Wie bekomme ich noch mehr Aufmerksamkeit und somit Klicks? Und vor allem: Wie mache ich aus den Klicks auch Kontakte?

Durch die Gliederung ist es leicht, gezielt Themen anzusteuern, um Impulse für entscheidende Stellschrauben zu finden. Für mich hat sich der Kauf gelohnt, obwohl ich auch schon über 2 Jahre mit Facebook als Selbstständiger „rumdoktere“.


Praxis erfolgreicher Mitarbeitermotivation: Techniken, Instrumente, Arbeitshilfen (Whitebooks)
Praxis erfolgreicher Mitarbeitermotivation: Techniken, Instrumente, Arbeitshilfen (Whitebooks)
von Hartmut Laufer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Praxisorientierter Ratgeber, der hilft!, 10. März 2014
Die Aussage des Klappentextes lautet: „Dieses Buch zeigt, wie man trotzdem durch verständnisvolles Führungsverhalten und erfolgsorientierte Maßnahmen echtes Mitarbeiterengagement, hohe Verantwortungsbereitschaft und effizientes Leistungsverhalten wecken kann.“ Dieser selbst gesteckten Meßlatte wird nach meiner Einschätzung der Autor voll gerecht.

Im ersten Kapitel „Mitarbeitermotivation heute“ geht der Autor darauf ein, dass es im Laufe der Jahre einen Wertewandel gab, und somit Mitarbeiter anders zu führen sind, als früher. Er betont, dass die Werte der einzelnen Mitarbeiter unbedingt berücksichtigt werden müssen, damit eine dauerhafte Motivationssteigerung gelingt. Ein gesundes Vertrauensverhältnis ist für ihn die Basis für verantwortungsbereite Mitarbeiter.

Im darauffolgenden Kapitel „Hilfreiche Theorien der Motivationspsychologie“ geht Laufer unter anderem auf die X- und Y-Theorie von McGregor, der Bedürfnispyramide nach Maslow sowie der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg ein. Mir hätte es gefallen, wenn der Autor nicht die 5stufige Bedürfnispyramide Maslows vorgestellt hätte (wie leider in vielen Büchern üblich), sondern Maslows letzte Variante, welche insgesamt 6 Stufen umfasst. Ebenfalls hätten die Erkenntnisse Herzbergs etwas kritischer hinterfragt werden können, schließlich ist dieses Modell von 1959. So gilt heute die strikte Trennung der Hygiene- von den Motivationsfaktoren empirisch als überholt. Da aber dieses Buch für Praktiker gedacht ist, will ich deswegen diesem Werk keinen Stern abziehen. Soll aber auch heißen, dass dieses Buch für theoretisch interessierte nur zum Einstieg in die Materie hilfreich sein kann.

Das dritte Kapitel „Wege zur Arbeitsmotivation“ zeigt, warum es zu Leistungsmängeln kommen kann, und wie Leistungsentwicklung gelingt. Der Leser erfährt, warum Geld als alleiniges Motivationsmittel nicht wirkt. Ferner, wie Feedback gelingt und mit „schwierigen“ Mitarbeitern umgegangen werden könnte.

In dem vierten Kapitel „Vertrauen als Basis der Mitarbeitermotivation“ kommt Laufer zu der Aussage „Je positiver das Vertrauensklima, desto verantwortungsbereiter sind die Mitarbeiter und desto stärker identifizieren sie sich mit ihrer Arbeit und dem Unternehmen.“ Er zeigt die Gründe für Vertrauensdefizite auf und erklärt, wie Vertrauen gebildet werden kann.

„;Motivation durch Kommunikation“ ist das fünfte Kapitel. Hier hebt der Autor hervor, wie wichtig eine offene und auch rechzeitige Kommunikation ist und wägt Schriftwechsel mit persönlichen Gesprächen ab. Es schließt mit der Führung und Organisation von Mitarbeiterbesprechungen.

Das Thema „Erfolgsorientierte Zielsetzung und Delegation“ wird im sechsten Kapitel aufgegriffen. Nach Laufer haben Ziele notwendig, nützlich, erreichbar, angemessen und bekannt zu sein. Es folgen später Anregungen, wie ein Zielgespräch zu führen ist. Außerdem geht er darauf ein, wie Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligt und Verantwortlichkeiten delegiert werden können.

Gemäß seiner Aussage „Ohne Kontrollen bliebe der Arbeitserfolg dem Zufall überlassen“ geht er im siebten Kapitel „Motivierendes Kontrollieren und Kritisieren“ auf verschiedene Kontrollarten, Regeln für eine motivierende Kontrolle und dem richtigen Führen von Kritikgesprächen ein.

Auf den darauf 24 folgenden Seiten gibt er in einem Anhang Arbeitshilfen. Diese umfassen Checklisten, Leitfäden, Formulare und Fragenkataloge, in welchen er die zuvor behandelten Themen aufgreift. Interessanter Gimmick: Wer mag, kann sich diese auch vom Autoren als PDF mailen lassen. Dieses habe ich getan – und binnen kürzerer Zeit auch erhalten.

Im Anhang B gibt es dann Übungen, Tests und Fallbeispiele, um sein Wissen zu reflektieren und sich selbst besser kennen zu lernen.

Es ist erfreulich, dass der Autor in seinem Buch mit einem umfangreichen Stichwortverzeichnis und zahlreichen Literaturempfehlungen schließt. Leider ist es ja für viele Autoren normal, keine Literaturangaben zu machen – was für mich immer einen sehr faden Beigeschmack hat. Schließlich hat ja kein Autor von Ratgeberliteratur alles selbst erfunden.

Insgesamt ist somit für mich dieses Buch eine klare Kaufempfehlung: Praxisnah, schnell auf den Punkt und durch die Mischung von Inhalt und den Anhängen ein Werk, in welches man auch mal spontan wieder reinblättert.


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