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Persönliches Profil

Beiträge von Lars Bruecher
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Rezensionen verfasst von
Lars Bruecher (Hamburg)
(REAL NAME)   

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DNAdigital - Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen: Die Kunst aufeinander zuzugehen
DNAdigital - Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen: Die Kunst aufeinander zuzugehen
von Willms Buhse
  Broschiert

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie digitale Selbstverständlichkeit auf die Unternehmensstrukturen von heute prallt, 18. April 2009
Eine interessante Mischung sowohl hinsichtlich der Autoren (von amerikanischen Wissenschaftlern wie Don Tapscott bis zu den Digital Natives selbst) als auch der Formen (von Manifest über Interview und Streitgespräch bis hin zur wissenschaftlich anmutenden Abhandlung). Dabei zeigt besonders das Manifest der Digital Natives, womit Unternehmen in Zukunft mehr und mehr konfrontiert sein werden: Mit meist jungen Mitarbeitern, die alle durch das Netz global miteinandner verbunden sind, die Zugang zu freier Information wünschen, die Transparenz fordern, die nicht von althergebrachten Strukturen und Zuständigkeiten eingeengt werden wollen und die - immer noch unvorstellbar für viele Unternehmensführer - arbeiten möchten, wann und wo sie wollen. Wie das gehen soll und warum das klappen wird, schildert dieses Buch sehr eindringlich und aus verschiedenen Blickwinkeln. Und es zeigt auch Beispiele, wo man sich schon auf den Weg gemacht hat, die neue Arbeitswelt zu akzeptieren und für sich zu nutzen. Auf den ersten Blick verwundert vielleicht, dass das überhaupt als Buch erscheint, wo sonst eher ein Podcast oder Blogartikel erwartet wird. Auf den zweiten Blick aber konsequent: Anders würde man die Entscheider der vordigitalen Arbeitswelt nicht erreichen.


Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen
Enterprise 2.0: Die Kunst, loszulassen
von Willms Buhse
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,80

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Web 2.0 in Unternehmen: Aufschlussreicher Mix aus Theorie und Praxis, 21. Mai 2008
Viele halten Web 2.0 immer noch für ein Modebuzzword, viele sind gebrannt von den zum Teil haltlosen Versprechungen der New Economy-Welle. Jedoch hat sich hinter dem Buzz mittlerweile viel getan. Während FAZ-Feuilleton-Chefs noch wie Don Quichotte gegen die Internetwindmühlen anlaufen, nutzen Milliarden Menschen Social Networks, Blogs, YouTube und Twitter, um sich in einer an Information überbordenden Welt schnell orientieren zu können: Über XING schnell einen Experten finden, über den Blog zu seinem Spezialthema auf dem Laufenden bleiben, über Twitter von Vertrauten den Link zu einer interessanten Seite bekommen. So sieht die Komplexitätsreduzierung in der digitalen Gesellschaft aus. Kein Wunder, dass innovative Unternehmen das Potential für sich erkennen: Es entstehen ganz neue Kommunikationskanäle zu Kunden und vor allem auch wieder zurück, Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen kommen endlich ins Gespräch, Probleme werden angepackt. Das Buch gibt tiefgehende Einblicke in die Theorie (dank hochkarätiger Autoren wie David Weinberger, Don Tapscott und Andrew McAfee) und vor allem auch in die Praxis solcher Enterprises 2.0. Denn wer behauptet, Web 2.0 sei nur ein Modethema, der schaue sich einmal an, wie Vodafone, Nokia, Coremedia und SAP das beherzt umsetzen und erstaunliche Bewegung innerhalb ihrer Unternehmen erfahren. Für Menschen, die in Ihrem Unternehmen etwas verändern möchten, eine absolut gewinnbringende Lektüre.


Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise
Nach Rom zu Fuß. Geschichte einer Pilgerreise
von Christian Jostmann
  Gebundene Ausgabe

12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine etwas andere Pilgergeschichte, 19. März 2007
Zu Fuß nach Rom gehen - wenn man das als Vielflieger liest, kann man sich das gar nicht vorstellen. Ist uns angesichts billiger und schneller Verbindungen doch das Gefühl für Distanz verloren gegangen. Umso interessanter ist es, einen Reisebericht eines "Verrückten" zu lesen, der das tat, was vor Jahrhunderten der Normalfall war - auch weite Strecken zu Fuß zu gehen. Und wenn es so abwechslungsreich geschieht wie bei Christian Jostmann, mit Histörchen aus belesenem Munde, kommentiert aus einer bibelfesten, aber eher anarchistisch-katholizistischen Sicht, mit ihm die Leiden, Gefahren, Glücksmomente und Beobachtungen teilt, dann erwischt man sich dabei, innerlich schon selbst das Bündel zu schnüren. Auch wenn wir vielleicht das Lager nicht mit Ratten teilen und die Socken nicht nur einmal wechseln würden. Und natürlich auch nie losgehen würden, weil wir doch zu zivilisationsverwöhnt sind. Eine Empfehlung für alle, die nicht auf der Sinnsuche sind, sondern einen solche Reise miterleben wollen. Eine unterhaltsame Lektüre, auch wegen der schönen Sprache.


Vom Aufbruch zum Umbruch (Kritische Studien Zur Geschichtswissenschaft)
Vom Aufbruch zum Umbruch (Kritische Studien Zur Geschichtswissenschaft)
von Karsten Timmer
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen aussagekräftig und unentbehrlich, 5. März 2003
Mich erstaunt an diesem Buch vor allem eins: Warum es nicht schon viel früher geschrieben wurde. Was läge für einen zeithistorischen Forscher näher, als sich mit der Wende in der DDR und den daran Beteiligten zu beschäftigen? Dennoch erledigt erst Karsten Timmer diese nicht einfache Aufgabe mit dem richtigen theoretischen Werkzeug, der notwendigen inhaltlichen Tiefe und der - für Historiker leider nicht immer üblichen - Spachfertigkeit.
Schon der distanzierte westdeutsche Blick auf das Thema tut gut, da die bisherige Beschäftigung mit dem Thema oft selbstreferentiell daherkam und damit tendenziös war. Erhellend sind auch Exkurse zu Themen, mit den sich zumindest die Geschichtswissenschaft bisher kaum beschäftigt hat: Zum Beispiel der Einfluss der Medien auf historische Ereignisse.
Dieses Buch ist für alle, die sich wissenschaftlich mit dem Thema "Ende des real existierenden Sozialismus" und/oder dem Thema DDR beschäftigen, ein Muss. Ebenso geeigent ist es dank seiner flüssigen Erzählweise für historisch interessierte Laien.


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