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Rezensionen verfasst von
Dunkelziffer (Frankfurt)

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Django
Django
DVD ~ Franco Nero
Wird angeboten von cook29
Preis: EUR 14,68

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The one and only - let's skip talking about the chains, 8. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Django (DVD)
Jedes Genre kann einen tollen Film herausbringen. Dazu muss man kein Fan von Western-Filmen sein. Das Genre interessiert mich allerdings sehr, denn es gibt den Filmemachern, Regisseuren und Produzenten eine archaische und gleichzeitig moderne Spielwiese. The Good, the Bad and the Ugly - oder?

Back on topic: es geht hier um den ersten Django-Film. Viel mehr muss man dazu doch eigentlich gar nicht sagen, oder?

Doch! Das liegt einfach daran, dass Tarantino den Namen des Helden und sogar die Titelmelodie für seinen letzten Film "Django Unchained" verwendet und damit für seine Mittel zweckentfremdet und missbraucht hat. Um dem gemeinen Fußvolk einen gewöhnlichen Streifen vorzusetzen und sich damit zur Hure seines Namens gemacht hat - es geht um die Knete. In Hollywood.

Ganz anders hier der dreckige Streifen von Sergio Corbucci, bei dem für mich von der ersten bis zur letzten Minute kein Bruchteil von einer Sekunde Langeweile aufkommt, im Gegensatz zu dem zumeist unverdaulichen Material mit unerträglichen Längen der Gewöhnlichkeit von Quentin. Aber dazu habe ich ja schon viel geschrieben und möchte mich nicht wiederholen.

Filmhistorisch muss ich zugeben, dass "Für eine handvoll Dollar" zwei Jahre zuvor gedreht wurde, also 1964, und somit das Werk von Corbucci nicht unbedingt der letzte Schrei oder die letzte Erfindung der Bewusstseins-Industrie in Sachen "Italo-Western" war. Aber was sollen solche Preisschildchen schon aussagen? Wenig, denke ich.

Ein paar Dinge möchte ich dennoch erwähnen: Leone hatte für seinen ersten Film kein großes Budget zur Verfügung - es waren eben nur eine handvoll Dollar. Und er hat daraus aber einen stilprägenden Film geschaffen, sicherlich auch zwischendurch mal an das berühmte "Hattori Hanzô"-Schwert aus "Kill Bill" (damit schließt sich der Kreis) gedacht, aber eben aus meiner Sicht keinen Schauspieler gefunden, der seinen Antihelden so verkörpern konnte, wie er sich das vielleicht gewünscht hätte.

Zurück zu Lück und Django: dieses Programm spult der Italiener Franco Nero mit der Präsision eines schweizer Uhrwerks ab. Es ist, als wollte man sich damals auch soundmäßig gegenseitig überbieten. Schläge ins Gesicht klingen wie Schüsse und Salven aus den Colts wie Explosionen.

Nero ist Eastwood (leider) meilenweit überlegen. Er sieht zwar, wie Clint, gut aus - aber wenn ich schon diesen Schwachsinn lese, dass sich Clint das Rauchen, ähm antrainiert hat. Für den Film...und ihm jedes Mal schlecht wurde, wenn er an seinem Zigarillo zog. Hey, Junge - gute Nacht!

Und genau davon profitiert "Django": es ist von Anfang ein ehrlicher Film. Hier spielt sich alles im Schlamm ab, es wird bis aufs Blut gekämpft, Ohren abgeschnitten und Leute aus dem Hinterhalt brutal abgeknallt. Und dabei gelacht.

Ist denn das nicht auch manchmal die Realität? Manchmal? Nur manchmal?

Doch! Und genau das ist das Moderne an diesem Film und macht das manchmal unerträglich-zeitlose dieses tollen Streifens aus.

Ich vergebe vier Sterne. Der fünfte ist irgendwo zwischen schwerem Blei, Colts und Särgen verloren gegangen. Sorry!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 22, 2015 7:37 PM MEST


Land of Plenty
Land of Plenty
DVD ~ Michelle Williams

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wenn etwas "ganz gut" ist, kann man es auch ganz gut lassen, 26. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Land of Plenty (DVD)
Das Schlimmste, was einem Kinogänger passieren kann, ist, dass er sich bei einem Film langweilt. Dies ist mir leider bei diesem Film so gegangen, deshalb vergebe ich auch nur einen Stern.

Ja, und auch wenn der Film ganz gut geschnitten ist, die Darsteller eher unbekannt sind (ein Vorteil aus meiner Sicht bei den unzähligen Schweigers, Julias und Pitts) und er eine deutsche Produktion in Amerika ist - ist mir egal, denn ich habe mich gelangweilt. Vorhersehbar wie ein Tatort und gewöhnlich wie Waschpulver. Und damit möchte ich nicht auf die Misere der deutschen Kinolandschaft (von punktuellen Ausnahmen - Tykwer, Fassbinder usw. - mal abgesehen) zu sprechen kommen - das ist ein ganz anderes Thema - nein. Aus meiner Sicht taugt das Drehbuch nicht zu einem guten, überzeugenden und spannenden Film. Und genau daran krankt der deutsche Film: es gibt kaum gute Drehbuchschreiber. Wie sollen die Bilder eines zu produzierenden Films in den Köpfen der Regisseure entstehen, wenn hier nicht mal Hausmannkost abgeliefert wird - nein, viel schlimmer: gewollt-innovative und damit vorhersehbare Storyboards gepaart mit den üblichen verdächtigen Figuren und einer erwartungskonformen musikalischen Untermalung (nicht zu verwechseln mit der Ton-Spur) werden in diesem Fall für mich als Kinobesucher zu einem unverdaulichen kunstbetonten Mashup.

Die filmische Arbeit von Wim Wenders und seinen Einfluss auf das deutsche Kino möchte ich mit dieser Rezension überhaupt nicht in Frage stellen - dazu habe ich nicht das Recht. Ganz im Gegenteil schätze ich ihn sehr als jemanden, der intellektuell und filmisch absolut den Durchblick hat. Aber jeder hat seine guten und schlechten Tage. Dies war eher ein schlechter Tag.

Gute Tage gibt es aber auch, und die haben so tolle Filme zutage gefördert wie beispielsweise "Paris, Texas" oder "Alice in den Städten". Vor allem für den letzten würde ich meine Hand ins Feuer legen - tolles Zeitdokument. Ungewöhnlich. Nicht ganz zeitlos, aber sehr gut produziert.

Let's go, Wim!

Erst die Spannung des Torwarts beim Elfmeter lässt uns erahnen, was danach noch alles kommen wird.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2013 1:56 PM MEST


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5.0 von 5 Sternen 5 Sterne, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Messer ist das schärfste, was ich besitze. Es ist jeden Euro Wert. Man kann damit auch altbackene Brötchen schneiden - einfach alles. Ich bin total zufrieden damit - unfassbar scharf.


Django Unchained
Django Unchained
DVD ~ Jamie Foxx
Preis: EUR 7,99

33 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und ungewöhnlich gewöhnlich, 3. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained (DVD)
"Reservoir Dogs", "Pulp Fiction", "Death Proof" - was für eine Ansage, was für tolle Filme, was für ein genialer Regisseur - dachte ich, als ich auf dem Weg ins Kino war, um mir den neuesten Streifen von Quentin Tarantino anzusehen. Nachdem mich allerdings bereits "Inglorious Basterds" nicht mehr so sehr überzeugen konnte, ging ich eher mit gemischten Gefühlen dorthin. Und ließ mich in den Sessel fallen, um den Film auf einer großen Leinwand zu genießen.

Die Figur des Dr. King Schultz nervt mich von der ersten Minute an. Tarantino hat sich scheinbar keine Gedanken darüber gemacht, dass man mit dem Overacting und der Darstellung des irgendwie depperten und gleichzeitig sprachgewandten Hans Landa im wilden Westen jegliche Spannung bereits im Keim erstickt. Seine gekünstelte Sprache ist total deplatziert, denn es ist keine echte Kunstsprache - von Überhöhung im Sinn von Brecht oder Fassbinder mal ganz zu schweigen. Nein - hier ist ein selbstgefälliger Super-Held aus Österreich zu sehen, den nichts einschüchtern kann. Der seine selbstverliebten Schauspieler-Mätzchen aalglatt aus "Inglorious Basterds" in den amerikanischen Süden kopiert. Ich habe gelesen, er hat für diese Masche sogar den zweiten Oscar bekommen. Krass!

Und beginne, mich zu langweilen. Und lehne mich etwas zurück - in meinem Kino-Stuhl. Denn so etwas Gewöhnliches hatte ich bei Tarantino nicht erwartet. Rechts und links von mir im Kino biegen sich einige vor Lachen. Witzig finde ich den Streifen in keiner Minute.

Ich denke sogar manchmal, ich bin im falschen Film. Und gewinne den Eindruck, Quentin Tarantino versucht, einen Film zu machen, der wie ein Tarantino sein soll. Aber warum nur?

Die Story ist von Anfang an vorhersehbar und bis auf wenige Rückblenden eindimensional abgefilmt, ohne die tollen Schnitte und überraschenden und manchmal absurden, aber immer denkbaren Dinge, die Tarantinos Filme bisher ausgezeichnet haben.

Auch die Tonspur überrascht nicht wirklich: die Musik ist zwar artgerecht, aber wer denkt mittlerweile nicht direkt beim Anblick von einer großen Portion Spaghetti an einen Western von Quentin Tarantino? Nun ja, da gibt es auch noch andere - Sergio Leone oder Sergio Corbucci beispielsweise. Ich möchte aber nicht ablenken - schließlich bin ich im Kino und möchte mich fesseln lassen. Leider passiert das Gegenteil: Ich langweile mich. Christoph Waltzs Auftritt nervt wie gesagt von Anfang an und ist aus schauspielerischer Sicht völlig indiskutabel und für die Zuschauer und den Film dramaturgisch eine Zumutung. Aber weder dem Regisseur noch der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ist diese 1:1-Kopie aus "Inglorious Basterds" aufgefallen. Nein - ganz im Gegenteil: für sie war die Vorstellung von Herrn Waltz scheinbar so revolutionär wie für das Nachkriegsdeutschland der Auftritt von Marlon Brando im verschwitzten T-Shirt in "Endstation Sehnsucht". Der Unterschied allerdings: Brando wusste immer genau, was er machte. Und er hatte Prinzipien und ließ sich niemals auf der Nase herumtanzen. Und - erschien auch einfach mal nicht, um einen Oscar entgegenzunehmen und ließ stattdessen eine Ureinwohnerin Amerikas das Wort ergreifen. - Nun ja, das kann man von einem Europäer ja auch nicht erwarten. Oder? Nein - das ist doch Amerika!

Noch einmal zum Thema "Schnitt": Ich vermisse in jeder Sekunde, in jeder Einstellung und in jedem Cut Sally Menke. Das Thema ist sicherlich das schmerzlichste - aber auf der anderen Seite ist das das Problem der Filmemacher, und nicht des Zuschauers. Trotzdem möchte ich Sally Menkes Arbeit in dieser Stelle nicht ganz unerwähnt lassen - sie hat Filme wie "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" oder aber "Kill Bill" durch ihr Gefühl für Timing, Dramaturgie und die Tonspur erst zu etwas ganz Besonderem gemacht. Ich würde behaupten, ohne sie hätte Quentin niemals so unvergesslich tolle Filme machen können. Auch wenn er die Bilder seiner Filme ohne sie bereits vor Drehbeginn im Kopf hatte. Aber das macht noch keinen großen Film aus - man muss ihn auch drehen.

Und dann eben der Schnitt.

Und zwar so, dass es ein Tarantino wird. Und genau das vermisse ich bei "Django Unchained". Auch wenn die Medien hier anders ticken. Für sie ist Tarantino endlich hoffähig geworden und hat damit das Mainstream-Publikum erreicht. Es ist wie im richtigen Leben: man hört von "hipppen" Vierteln in der Stadt. Das sind meistens Randgebiete oder ärmliche Gegenden. Zuerst gehen die Künstler dorthin, weil sie sich die günstigen Mieten leisten können. Der Underground trifft sich zu Parties oder Konzerten an abgesprochenen Orten. Dann werden die Fuzzies der Lokalzeitungen wach und fangen an zu berichten. Dann kommen auch ein paar hippe Geschäfte und Lokale dazu. Und dann - aber da ist es bereits zu spät - fängt das Fernsehen an an, darüber zu berichten. Lieschen Müller oder Max Mustermann muss da hin! Auf einmal gibt es Plätze nur noch auf Vorbestellung. Jetzt sind auch die Banken da und die Mieten gehen hoch. Einige Leute zwitschern bereits. Auf facebook wird das Viertel bereits verrissen.

Zurück zum Film: sicherlich hat es noch keinen Film in der Art über die Sklaverei gegeben. Ja - klar. Aber ich gehe nicht ins Kino, um eine geschwänzte Geschichtsstunde nachzuholen und mich zu bilden. Nein - hier möchte ich nach allen Regeln der Filmkunst unterhalten werden. Und zwar auf hohem Niveau, wenn Quentin dafür verantwortlich zeichnet. Enttäuscht lief ich aus dem Kino - als erster. Positiv zurück lassen mich nur die Eindrücke richtiger Schauspieler - und die möchte hier auch nicht unerwähnt lassen:

Don Johnson: sein Auftritt war - ohne jegliches Overacting - sehr lakonisch. Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Eben ein Professioneller, der sich diese auch nicht durch seine tollen Auftritte in den achtzigern in "Miami Vice" nehmen lässt.

Samuel L. Jackson: für mich der Gewinn des (Kino-)Abends: er sah den Zuschauern direkt in die Augen und versprühte so viel Unheimliches, dass ich kaum glauben konnte, dass er Jules Winnfield in Pulp Fiction war. Der hat zumindest das Prinzip des "Method Acting" verstanden und verkörpert für mich als einziger in einem sehr enttäuschenden Film die Verwandlungsfähigkeit eines Schauspielers. Und ich rede hier von Schauspielern, die einen gewissen Anspruch haben. Die möchten, dass von ihnen auch noch in zwei oder drei Jahren gesprochen wird.

Herr Waltz ist in dieser Hinsicht mit seinen zwei Oscars schon in den siebten Schauspielerhimmel aufgestiegen und spielt sicherlich im nächsten Film Gott. Vermute ich mal - man munkelt ja so einiges in Hollywood. Der Rest ist Apotheose.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 11, 2013 12:42 AM MEST


Off the Record
Off the Record
Preis: EUR 12,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vier Sterne für die Innovation, 29. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Off the Record (Audio CD)
Ich vergebe vier Sterne für dieses Album. Gestern musste ich DM mit null Punkten abstrafen - tut mir nicht wirklich leid in Anbetracht der Tatsache, dass die Jungs stilprägende Alben ("Music for the Masses" oder "Violator") herausgebracht haben. Aber hier geht es nicht um DM, sondern um Kraftwerk und elektronische Musik. Und die hat der Berchtesgadener mit riesigen Löffeln...

Ihr wisst, was ich meine. Eine entspannt-elektronische Teestunde, bei der nichts ausgelassen wurde.

Vier Sterne für Electro in Reinkultur. Unbedingt kaufen oder reinhören. Hier ist der Meister persönlich am Werk.


Delta Machine (Deluxe Edition)
Delta Machine (Deluxe Edition)
Preis: EUR 9,99

3 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig und zum Einschlafen, 27. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich kann die guten Rezensionen hier nicht nachvollziehen. Für mich ist es ein langweiliges und einschläferndes Album von einer Formation, die neben Kraftwerk sicherlich die größten Impulse der elektronischen Musik gegeben hat. Die Tatsache, dass die Jungs ja nun schon so um die 50 sind, lasse ich als Entschuldigung nicht gelten. Vielleicht einfach beamtenmäßig gesprochen in Frührente gehen? Oder aber mal die Jüngeren ranlassen. Aber bitte nicht so ein Album abliefern. Leider muss man hier ja einen Stern vergeben. Für mich ist es keinen einzigen Stern wert.
Sorry - never let me down again!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 29, 2013 1:28 PM CET


Nightglory (Deluxe Edition)
Nightglory (Deluxe Edition)
Preis: EUR 19,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 4 Sterne für ein außergewöhnliches Album, 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Nightglory (Deluxe Edition) (Audio CD)
Nachdem ich Kirlian Camera erst vor wenigen Tagen live in Krefeld gesehen habe, dachte ich mir - höchste Zeit, in die letzte CD dieser Ausnahmeformation aus bella Italia reinzuhören. Und die hat mich überhaupt nicht enttäuscht, im Gegensatz zu einigen Veröffentlichungen der letzten Jahre. Sicherlich hat die CD reichlich Diskussions-Potential. Über die Interpretation von "Hymn" lässt sich vielleicht streiten. Aber alles in allem ist es eine CD, die man gut, ohne einzelne Titel überspringen zu müssen, von Anfang bis Ende hören kann. Dank Mastermind Angelo Bergamini und seiner Muse, Elena Fossi, die im Gegensatz zu anderen aus ihrem Genre, wirklich singen kann. Ich bin begeistert!


Airmech (Limited Edition)
Airmech (Limited Edition)
Preis: EUR 21,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Göttlich!, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Airmech (Limited Edition) (Audio CD)
Bei mir läuft die CD hier seit Tagen rauf und runter. Das ist einfach Electro vom Allerfeinsten. Hier ist jeder Sound bis in die letzte Ecke designed und alles kalkuliert - nichts dem Zufall überlassen. Ich mag allerdings auch sehr Instrumental-Musik. Was mein Urteil nicht schmälern soll, denn das ist auch ein Stück Arbeit. Überall, was hier hämmert, wird gespeist durch den Dampfhammer.


Design USB Dockingstation Ladestation für HTC Desire S
Design USB Dockingstation Ladestation für HTC Desire S

5.0 von 5 Sternen Sehr praktisches Gerät, 16. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider sind die Akkus von Smartphones noch nicht die Krönung der Schöpfung und man muss alle 2-3 Tage, je nach Nutzung, das Handy wieder aufladen. Das Gefummel mit dem mitgelieferten Kabel war mir zu blöd, somit musste eine Ladestation her. Diese hier tut genau, was sie soll und auch noch in recht kurzer Zeit. Preis und Leistung stimmen, ich bin sehr zufrieden.


Live: Bootlegged, broke and in solvent seas
Live: Bootlegged, broke and in solvent seas
Wird angeboten von ProMedia GmbH
Preis: EUR 13,99

5.0 von 5 Sternen Industrial live in Reinkultur, 20. Oktober 2012
Natürlich sind zehn Titel (bitte nicht "Lieder" sagen - wir sind hier nicht im Kirchenchor oder in der Volksschule) nicht unbedingt XXL-verdächtig, trotzdem muss ich für diese einzigartige Formation aus Kanada einmal eine Lanze brechen. Sie hat - wie nur wenige Bands - einen Sound kreiert, der viele andere Musikprojekte entscheidend beeinflusst hat. Bereits 1990 bewegten sie sich in klanglichen Sphären, die heutzutage immer noch begeistern können. Um so mehr freue ich mich über diese Live-CD, die komprimiert, aber eben deshalb auch sehr intensiv, das typische Skinny-Puppy-Feeling rüberbringt. Ganz große Nummer, ganz tolle Musik. Und etwas für die Ewigkeit.


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