Profil für Frank Michael Ludwig > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Frank Michael ...
Top-Rezensenten Rang: 12.061
Hilfreiche Bewertungen: 319

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Frank Michael Ludwig "frankmludwig"
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
pixel
Haydn: Piano Sonatas
Haydn: Piano Sonatas
Preis: EUR 21,94

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastisch....., 7. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Haydn: Piano Sonatas (Audio CD)
durchdachte und vor allem gespielte Klaviersonaten (Auswahl) Joseph Haydns.
Hamelin verfügt über eine atemberaubende Technik und ein brilliantes Musikverständnis, welche es dem Zuhörer erlaubt, leichten Zugang zu finden.
Unter Hamelins Händen sind die Sonaten weder schwere bedeutungsschwangere tiefgründige Erkenntniswerke oder rein technisch exekutierte Etüden, sondern differenzierte und wohlgestaltete Kleinode für das Klavier, die Lust auf mehr machen.


Richter Spielt Schubert Sonaten
Richter Spielt Schubert Sonaten
Preis: EUR 23,06

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergleichlich...., 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Richter Spielt Schubert Sonaten (Audio CD)
Bitte hören Sie sich die große Sonate D960 nicht an, wenn Sie unter Weltschmerz, Liebeskummer oder Depressionen leiden. Nein - Sarkasmus beiseite, die Einspielung Richters aus den Jahren 1972/73 sind legendär (wobei die 70er Jahre wahrlich nicht Richters besten waren - vermutlich, weil er damals noch nicht den Altersnachsichtbonus der neunziger Jahre hatte). Richters Interpretation zeichnet sich gerade bei den Spätwerken Schuberts (und auch bei Schumann) durch intensives introvertiertes, zartes und doch kraftvolles aber immer gesangliches Klavierspiel aus. Das evoziert große Emotionen, auch wenn der mittlerer und späte Richter der 70er und vor allem der 90er nicht mehr der technisch brilliante Tastenlöwe (und das wusste er auch) war. Aber darauf kommt es bei Richter auch nicht an. Richters Interpretationen sind keine Prosa, keine Lyrik - es sind unvergleichlich kleine und große Klanggemälde, Skizzen und Bilder. Richters Schubert D 960 und D 958 gehören in jedem Fall gehört.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2010 1:22 PM CET


Goldberg Var
Goldberg Var
Wird angeboten von moviemars-amerika
Preis: EUR 18,36

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenz...., 6. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Goldberg Var (Audio CD)
mehr gäbe es eigentlich da nicht zusagen. Als ich diesen unscheinbaren Pianisten mit dem schwarzem Rollkragenpullover und dem Kassenbrillengestell die GV (ein pianistisches Olymp) in Salzburg live habe spielen sehen hat es mir die Sprache verschlagen. Er nimmt einige Wiederholungen und führt diese ohne dass diese langweilig werden durch, weswegen die vorliegende Interpretation der GV im Vergleich zu anderen Einspielungen (Gould, Schiff, Gavrilov, Stadtfeld) länger ist. Die Aufnahme besticht durch eine wunderbare, brilliante Technik und ein Musikverständnis (offenbar noch beeindruckt durch die "Russische Schule" z.B. eines Heinrich Neuhaus oder auch durch die Ideen eines Glenn Gould) welches einen "cantablen" und lockeren aber auch intimen Klavierklang hervorbringt. Koroliov schafft es die Analytik eines Gould und die gesangliche (und damit eine gewisse "farbige" und dramatische) Spielweise eine Sviatoslav Richter zu verbinden. Wohlgemerkt: Koroliov ist Koroliov - aber Vergleiche müssen erlaubt sein. Und vor diesen braucht sich Evgeni Koroliov nicht zu scheuen. Seine anderen Bach-Einpielungen haben ebenfalls Referenzcharakter !
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2010 6:34 AM CET


Solomon spielt Beethoven (Sonaten Nr. 23, 28, 30, 31) (Aufnahmen 1951-1956)
Solomon spielt Beethoven (Sonaten Nr. 23, 28, 30, 31) (Aufnahmen 1951-1956)
Preis: EUR 20,25

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die schönste "Appassionata" die es gibt...., 20. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
in einer leider zeitbedingt schlechten tontechnischen Verpackung.

Wenn Solomon Cutner als begnadetster Beethoven-Spieler des letzten Jahrhunderts bezeichnet wurde (Herrn Joachim Kaiser sei Dank!) ist dem rein gar nichts hinzuzufügen. Hören und staunen. Und traurig sein, dass es nicht mehr und keine aufnahmetechnisch höherwertigeren Aufnahmen dieses Ausnahmepianisten mit dem so schweren Krankheitsschicksal (Schlaganfall 1956) gibt. Ein Jammer....


Korstick spielt Mussorgsky, Tschaikowsky, Ljapunow und Prokofieff
Korstick spielt Mussorgsky, Tschaikowsky, Ljapunow und Prokofieff
Preis: EUR 37,42

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörenswert, 20. Mai 2007
Es gibt Unmengen von Einspielungen der "Bilder". Warum nicht auch von Michael Korstick, einem begnadeten und in der Vergangenheit ein von den "großen" Labeln nicht vertretenem (Gott sei Dank) Pianisten.

Sein Schubert ist brilliant, sein Beethoven außer jedweder ("lebender" - Solomon, Gilels und Gulda sind leider verstorben) Konkurrenz.

Die "Bilder" gelingen ihm für mich beeindruckend und mitreissend mit zwei Ausnahmen: Zum einen habe ich Schwierigkeiten mit der Deutung der letzten Takte des "Gnomus" und zum anderen ist der Wegfall einer "Promenade" aus Gründen der Dramaturgie zwar rational aber aus meinen Augen nicht emotional nachvollziehbar. Die letzte der Promenaden verschafft dem Zuhörer (oder eher Betrachter) die nötige Atempause vor dem furiosen Höhepunkten am Ende des Werks.

Die Prokofieff Sonate Nr. 8 ist eindringlich und zwingend. Michael Korstick vermag es den Hörer auf die nicht immer leichte Reise, die einem der Komponist zumutet mitzunehmen. Eine Aufnahme größter Pianistik, die sich m.E. mit der von Gilels und S. Richter messen kann.

Fabelhaft schön ist die Etüde von Liapumov, welche wunderbar im Zentrum zwischen den "Bildern" und der Prokofieffschen Sonate liegt.

Klangtechnisch wieder eine beispielhafte Ausgabe des Labels Ars musici aus Freiburg.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2009 10:58 AM CET


Klaviersonaten Vol.3
Klaviersonaten Vol.3
Preis: EUR 16,33

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Dr. Beethoven"......, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Klaviersonaten Vol.3 (Audio CD)
... gibt sich wieder die Ehre mit einer weiteren herausragenden Einspielung des Sonatenwerks Beethovens. Dieser Pianist hat wie kein anderer die Partituren und Hintergründe des Komponisten durchdrungen und überdacht. Vermutlich war es Understatement, das den Rheinländer einem breiten Publikum verwehrte - aber Understatement ist beim Klavierspiel der Klaviersonaten Beethovens wahrlich seine Sache nicht. Er traut sich was, nimmt die Vorgaben des Notentextes ernst und bietet Beethoven sowohl mit feinen Nuancen als auch unbändiger Kraft. Herr Korstick macht aus einem verhätschelten "Mondschein"-Sonaten-Salon-Verschnitt zahlreicher kommerzieller Einspielungen wieder einen der differenziertesten und visionärsten Komponisten überhaupt: sein Spiel ist auch bei den vorliegenden Sonaten analytisch, klar und akkurat, fein (op.10) und emotional (op.7 2.Satz!) sowie kraftvoll (op. 26 letzter Satz)genau da, wo es sein soll. Gerade der Begriff Dynamik findet bei Korstick eine Bedeutung. Neben manueller Begabung gelingt es ihm für den Hörer nachvollziehbar Zusammenhänge bzw. Konzepte einer Sonate herauszuarbeiten. So wird man gefesselt und man bemerkt, dass diese Sonaten (auch die Einspielungen der ersten drei Sonaten unter Vol.2) sich nicht hinter den Mammutwerken der opp. 109 -111 verstecken zu brauchen. Aber es gilt wie immer: Nicht lesen, hören.....


Sämtliche Klaviersonaten Vol.4
Sämtliche Klaviersonaten Vol.4
Preis: EUR 21,99

15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine interessante Aufnahme..., 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klaviersonaten Vol.4 (Audio CD)
mehr leider auch nicht. Zweifelsfrei hat sich Schiff mit Beethoven (jetzt in seinen erfahreneren Jahren) intensiv befasst. Seine Deutungen sind in jedem Fall auch im Vergleich zu den vielen anderen (fast schon inflatiösen) Einspielungen ohne Frage eine Bereicherung. Aber sie sind - für mich, d.h. rein subjektiv - nicht zwingend (wie seine Aufnahmen Vol. 1 oder 2) und binden mich nicht lange an das Gehörte. Ich halte z.B. seine Tempi im gesamten op. 27 Nr.2 für wenig nachvollziehbar (wobei mir der Kopfsatz im Tempo noch am besten gefällt - aber das Pedal !!??). Auch die an sich von mir gelobte Akustik der Tonhalle Zürich war live wesentlich besser (!!) als auf der abgemischten CD.

Ich hatte sehr auf den Zyklus von Andras Schiff - einem Pianisten, den ich seit gut 20 Jahren mitverfolgt habe - gehofft und diesen in weiten Teilen in der Tonhalle live miterlebt. Aber auch die folgenden Sonaten (v.a. opp 57, 110 - 111) waren leider keine Offenbarungen. Hier boten bzw. bieten Pianisten wie Krystian Zimerman (der leider keine Beethoven-Klaviersonaten auf CD, aber live im Konzert gespielt hat) aber auch "neue" Namen wie z.B. Michael Korstick zwingende und häufig atemberaubende Interpretationen.


Apple iPod nano MP3-Player 8 GB schwarz
Apple iPod nano MP3-Player 8 GB schwarz

22 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super handlich, super Bedienung....., 29. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kann der iPod nano 8GB vorweisen. Sehr gute Akku-Laufzeit, brilliantes Display außerordentlich leicht. Entgegen vielen Unkenrufen ist auch die Audioqualität wirklich sehr gut.

Und - für Apple ungewöhnlich: ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Sämtliche Klaviersonaten Vol.2
Sämtliche Klaviersonaten Vol.2
Preis: EUR 21,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andras Schiff und das "neue Testament des Klavierliteratur", 6. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klaviersonaten Vol.2 (Audio CD)
Ob das zusammen geht? Mozart, Scarlatti, Schubert - alle hat Andras Schiff souverän gemeistert. Und Bach - diese Musik beherrscht er nicht nur, sondern hat auf seine sehr unscheinbare, zurückhaltende Art der Bach'schen Klaviermusik nach Jahrzehnten eher analytischer und eher formaler Interpretation im wahrsten Sinne des Wortes Schwung -oder wie einmal treffend rezensiert wurde "das Tänzerische" - zurückgegeben. Ob dieser Stil auch bei Beethoven passt?
Die Frage muss nicht beantwortet werden: Schiff geht auf eine eigene, Beethovens Klavierwerk gemäße Art und Weise souverän vor. Technisch gibt es wahrscheinlich nichts, was ihn ins Wanken bringt. Mit der ihm eigenen Bescheidenheit drückt er den Werken keinen eigenwilligen Stempel auf; weder donnert er durch die Partitur (wie F. Gulda)noch versucht er in jeder Ecke und jedem Winkel Bedeutungsschwere und Sinnhaftigkeit hervorzuheben (wie A. Brendel).Seine Spielweise überzeugt durch eine stimmige, jedoch nicht beliebige Interpretation. Schiffs Beethoven macht einfach Spaß. Und Beethoven macht auch Andras Schiff sichtlich Spaß, wenn man ihn bei der Aufnahme in der Tonhalle Zürich erlebt hat. Dass er sich bei der Aufnahme der Sicherheit des Tonstudios begibt, zeigt umso mehr, dass Schiff sich seiner Sache sicher sein kann und mithilfe einer feinen und exquisiten Aufnahme aus dem Haus ECM Zuhörern, die nicht live dabei sein können an den wunderbaren Augenblicken eines Konzerts mit all seinen Möglichkeiten teilhaben lassen will.


Nikon D50 SLR-Digitalkamera (6 Megapixel) nur Gehäuse in schwarz inkl. 1GB SD-Karte
Nikon D50 SLR-Digitalkamera (6 Megapixel) nur Gehäuse in schwarz inkl. 1GB SD-Karte

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste...., 14. Juli 2005
Preis-leistungs-Verhältnis unter den derzeitigen Angeboten an
D-SLRs. Habe 20 Jahre mit Canon fotographiert - zuletzt mit der EOS 300D (mit der "Haptik eines Yogurtbechers" ;) s. Rezension dort). Keine Frage war das eine gute Kamera. Die D50 ist jedoch der EOS 300D bei gleicher Auflösung deutlich überlegen. Ebenso der Nachfolgerin 350D. Wie bereits mein Vorredner ausgeführt hat: Wenn man eine Kamera stundenlang halten muss, kommt es natürlich auch darauf an, wie griffig und sehr gut verarbeitet eine Kamera bzw. ein Objektiv ist. Hier kommt Canon mit der 300D (zu groß) bzw. 350D (deutlich zu klein) nicht mit.
Die D50 bietet eine mit der D70s vergleichbare Bildqualität,die sich keineswegs vor den achso vielen 8MP der EOS 350D zu verstecken braucht. Sie ist unkompliziert zu bedienen (großes Display, aufgeräumter Sucher, selbsterklärendes Menü), ist in der Reaktionszeit schneller, rauscht nur geringfügig weniger als die Canons (da sind diese wiederum wirklich sehr gut), hat eine Vielfalt von tollen - optionalen -Objektiven (zugegebenermaßen hat diese Canon auch).
Die D50 ist für den Fotoamateur ein wunderbares Gerät und verwirklicht das, bei Canon hinter dem eigenen Slogan zurückbleibt: "Komm' spielen...." - viel Spaß damit!


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5