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Rezensionen verfasst von
Frank Michael Ludwig "frankmludwig"
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Korstick spielt Mussorgsky, Tschaikowsky, Ljapunow und Prokofieff
Korstick spielt Mussorgsky, Tschaikowsky, Ljapunow und Prokofieff
Preis: EUR 38,27

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörenswert, 20. Mai 2007
Es gibt Unmengen von Einspielungen der "Bilder". Warum nicht auch von Michael Korstick, einem begnadeten und in der Vergangenheit ein von den "großen" Labeln nicht vertretenem (Gott sei Dank) Pianisten.

Sein Schubert ist brilliant, sein Beethoven außer jedweder ("lebender" - Solomon, Gilels und Gulda sind leider verstorben) Konkurrenz.

Die "Bilder" gelingen ihm für mich beeindruckend und mitreissend mit zwei Ausnahmen: Zum einen habe ich Schwierigkeiten mit der Deutung der letzten Takte des "Gnomus" und zum anderen ist der Wegfall einer "Promenade" aus Gründen der Dramaturgie zwar rational aber aus meinen Augen nicht emotional nachvollziehbar. Die letzte der Promenaden verschafft dem Zuhörer (oder eher Betrachter) die nötige Atempause vor dem furiosen Höhepunkten am Ende des Werks.

Die Prokofieff Sonate Nr. 8 ist eindringlich und zwingend. Michael Korstick vermag es den Hörer auf die nicht immer leichte Reise, die einem der Komponist zumutet mitzunehmen. Eine Aufnahme größter Pianistik, die sich m.E. mit der von Gilels und S. Richter messen kann.

Fabelhaft schön ist die Etüde von Liapumov, welche wunderbar im Zentrum zwischen den "Bildern" und der Prokofieffschen Sonate liegt.

Klangtechnisch wieder eine beispielhafte Ausgabe des Labels Ars musici aus Freiburg.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2009 10:58 AM CET


Klaviersonaten Vol.3
Klaviersonaten Vol.3
Preis: EUR 16,33

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Dr. Beethoven"......, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Klaviersonaten Vol.3 (Audio CD)
... gibt sich wieder die Ehre mit einer weiteren herausragenden Einspielung des Sonatenwerks Beethovens. Dieser Pianist hat wie kein anderer die Partituren und Hintergründe des Komponisten durchdrungen und überdacht. Vermutlich war es Understatement, das den Rheinländer einem breiten Publikum verwehrte - aber Understatement ist beim Klavierspiel der Klaviersonaten Beethovens wahrlich seine Sache nicht. Er traut sich was, nimmt die Vorgaben des Notentextes ernst und bietet Beethoven sowohl mit feinen Nuancen als auch unbändiger Kraft. Herr Korstick macht aus einem verhätschelten "Mondschein"-Sonaten-Salon-Verschnitt zahlreicher kommerzieller Einspielungen wieder einen der differenziertesten und visionärsten Komponisten überhaupt: sein Spiel ist auch bei den vorliegenden Sonaten analytisch, klar und akkurat, fein (op.10) und emotional (op.7 2.Satz!) sowie kraftvoll (op. 26 letzter Satz)genau da, wo es sein soll. Gerade der Begriff Dynamik findet bei Korstick eine Bedeutung. Neben manueller Begabung gelingt es ihm für den Hörer nachvollziehbar Zusammenhänge bzw. Konzepte einer Sonate herauszuarbeiten. So wird man gefesselt und man bemerkt, dass diese Sonaten (auch die Einspielungen der ersten drei Sonaten unter Vol.2) sich nicht hinter den Mammutwerken der opp. 109 -111 verstecken zu brauchen. Aber es gilt wie immer: Nicht lesen, hören.....


Sämtliche Klaviersonaten Vol.4
Sämtliche Klaviersonaten Vol.4
Preis: EUR 20,88

15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine interessante Aufnahme..., 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klaviersonaten Vol.4 (Audio CD)
mehr leider auch nicht. Zweifelsfrei hat sich Schiff mit Beethoven (jetzt in seinen erfahreneren Jahren) intensiv befasst. Seine Deutungen sind in jedem Fall auch im Vergleich zu den vielen anderen (fast schon inflatiösen) Einspielungen ohne Frage eine Bereicherung. Aber sie sind - für mich, d.h. rein subjektiv - nicht zwingend (wie seine Aufnahmen Vol. 1 oder 2) und binden mich nicht lange an das Gehörte. Ich halte z.B. seine Tempi im gesamten op. 27 Nr.2 für wenig nachvollziehbar (wobei mir der Kopfsatz im Tempo noch am besten gefällt - aber das Pedal !!??). Auch die an sich von mir gelobte Akustik der Tonhalle Zürich war live wesentlich besser (!!) als auf der abgemischten CD.

Ich hatte sehr auf den Zyklus von Andras Schiff - einem Pianisten, den ich seit gut 20 Jahren mitverfolgt habe - gehofft und diesen in weiten Teilen in der Tonhalle live miterlebt. Aber auch die folgenden Sonaten (v.a. opp 57, 110 - 111) waren leider keine Offenbarungen. Hier boten bzw. bieten Pianisten wie Krystian Zimerman (der leider keine Beethoven-Klaviersonaten auf CD, aber live im Konzert gespielt hat) aber auch "neue" Namen wie z.B. Michael Korstick zwingende und häufig atemberaubende Interpretationen.


Apple iPod nano MP3-Player 8 GB schwarz
Apple iPod nano MP3-Player 8 GB schwarz

22 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super handlich, super Bedienung....., 29. September 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
kann der iPod nano 8GB vorweisen. Sehr gute Akku-Laufzeit, brilliantes Display außerordentlich leicht. Entgegen vielen Unkenrufen ist auch die Audioqualität wirklich sehr gut.

Und - für Apple ungewöhnlich: ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Sämtliche Klaviersonaten Vol.2
Sämtliche Klaviersonaten Vol.2
Preis: EUR 21,37

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andras Schiff und das "neue Testament des Klavierliteratur", 6. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Klaviersonaten Vol.2 (Audio CD)
Ob das zusammen geht? Mozart, Scarlatti, Schubert - alle hat Andras Schiff souverän gemeistert. Und Bach - diese Musik beherrscht er nicht nur, sondern hat auf seine sehr unscheinbare, zurückhaltende Art der Bach'schen Klaviermusik nach Jahrzehnten eher analytischer und eher formaler Interpretation im wahrsten Sinne des Wortes Schwung -oder wie einmal treffend rezensiert wurde "das Tänzerische" - zurückgegeben. Ob dieser Stil auch bei Beethoven passt?
Die Frage muss nicht beantwortet werden: Schiff geht auf eine eigene, Beethovens Klavierwerk gemäße Art und Weise souverän vor. Technisch gibt es wahrscheinlich nichts, was ihn ins Wanken bringt. Mit der ihm eigenen Bescheidenheit drückt er den Werken keinen eigenwilligen Stempel auf; weder donnert er durch die Partitur (wie F. Gulda)noch versucht er in jeder Ecke und jedem Winkel Bedeutungsschwere und Sinnhaftigkeit hervorzuheben (wie A. Brendel).Seine Spielweise überzeugt durch eine stimmige, jedoch nicht beliebige Interpretation. Schiffs Beethoven macht einfach Spaß. Und Beethoven macht auch Andras Schiff sichtlich Spaß, wenn man ihn bei der Aufnahme in der Tonhalle Zürich erlebt hat. Dass er sich bei der Aufnahme der Sicherheit des Tonstudios begibt, zeigt umso mehr, dass Schiff sich seiner Sache sicher sein kann und mithilfe einer feinen und exquisiten Aufnahme aus dem Haus ECM Zuhörern, die nicht live dabei sein können an den wunderbaren Augenblicken eines Konzerts mit all seinen Möglichkeiten teilhaben lassen will.


Nikon D50 SLR-Digitalkamera (6 Megapixel) nur Gehäuse in schwarz inkl. 1GB SD-Karte
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste...., 14. Juli 2005
Preis-leistungs-Verhältnis unter den derzeitigen Angeboten an
D-SLRs. Habe 20 Jahre mit Canon fotographiert - zuletzt mit der EOS 300D (mit der "Haptik eines Yogurtbechers" ;) s. Rezension dort). Keine Frage war das eine gute Kamera. Die D50 ist jedoch der EOS 300D bei gleicher Auflösung deutlich überlegen. Ebenso der Nachfolgerin 350D. Wie bereits mein Vorredner ausgeführt hat: Wenn man eine Kamera stundenlang halten muss, kommt es natürlich auch darauf an, wie griffig und sehr gut verarbeitet eine Kamera bzw. ein Objektiv ist. Hier kommt Canon mit der 300D (zu groß) bzw. 350D (deutlich zu klein) nicht mit.
Die D50 bietet eine mit der D70s vergleichbare Bildqualität,die sich keineswegs vor den achso vielen 8MP der EOS 350D zu verstecken braucht. Sie ist unkompliziert zu bedienen (großes Display, aufgeräumter Sucher, selbsterklärendes Menü), ist in der Reaktionszeit schneller, rauscht nur geringfügig weniger als die Canons (da sind diese wiederum wirklich sehr gut), hat eine Vielfalt von tollen - optionalen -Objektiven (zugegebenermaßen hat diese Canon auch).
Die D50 ist für den Fotoamateur ein wunderbares Gerät und verwirklicht das, bei Canon hinter dem eigenen Slogan zurückbleibt: "Komm' spielen...." - viel Spaß damit!


Apple iPod MP3-Player 20 GB (4. Generation) weiß
Apple iPod MP3-Player 20 GB (4. Generation) weiß

7 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Stück Lifestyle......, 21. Januar 2005
....aber auch ein solides Stück Technik, Klar gibt es technisch Besseres (gibts bei Hifi doch immer). Wenn man aber lediglich dem Anspruch, nämlich mobil Musik zu hören, nachkommen möchte, ohne viel Aufhebens und Aufwand, bietet der iPod eine m.E. nach gute Leistung und hat einen guten Gegenwert fürs Geld. Klanglich ist er einwandfrei, recht neutral, mit der Möglichkeit den Klang über einen "Equalizer" dem eigene Gusto anzupassen (m.E. überflüssig). Einige unnötige Features (Spiele etc.) sind verzeihlich - immerhin ist es ein Multimedia-Gerät - nicht mehr - aber auch nicht weniger. Er hat eine exzellente Anbindung an Apple und Windows-Rechner mit einem leistungsfähigen, unkomplizierten Tool (iTunes - mit den günstigsten Downloads!). Ergonomisch ist der iPod nicht zu schlagen. Bereits die Verpackung ist ein vom Design her genialisch. Sicher - Apple macht mit dieser Lifestyle-Propaganda viel Geld, dass wir vor allem in Deutschland (wir sind ja nicht blöd) nicht ausgeben wollen. Gleichwohl - es auch mal schön, sich was Schönes zu gönnen. Zudem habe ich den Online-Apple-Service bei Fragen bislang als sehr angenehm empfunden (auch das ist in Deutschland leider nicht unbedingt selbstverständlich).
Sicherlich steht beim iPod der Lifestyle-Aspekt mehr als deutlich im Vordergrund im Vergleich zu einem "High-End"-Mobilmusikgenusses. Wer aber nur ein unkompliziertes praktisches Gerät zum Musikhören mit einer ganz eigenen Aesthetik (in div. Foren gilt der iPod als "sexy")haben möchte, findet beim iPod ein prima Gerät.
Von der Speicherkapazität ist er 20 GB dem iPod Mini angesichts des Mehrpreises von ca. 70 € vorzuziehen - wer eine größere CD- oder MP3-Sammlung sein Eigen nennt, wird mehr Speicher schnell zu schätzen wissen. Das Problem des kratzempfindlichen Gehäuses habe ich dadurch gelöst, dass ich die Folie, die das Gerät umgibt, mit transparentem Klebestreifen verstärkt und die auf der Folie befindliche Schrift abgewischt habe. Die Folie an den Schnittstellen wurde vorsichtig entfernt, womit ich nunmehr eine kratzfreie unauffällige - und im Gegensatz zu teuren Produkten von Fremdanbietern ansehnliche Schutzhülle für den iPod habe. Not macht erfinderisch.


Sony DSC-V1 Digitalkamera (5,0 Megapixel)
Sony DSC-V1 Digitalkamera (5,0 Megapixel)

28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Kamera, 16. Juli 2003
nachdem ich bereits die P1 von Sony sowie die G2, G3, Ixus 400 und S50 von Canon hatte, habe ich mich für die neue Sony entschieden, welche in kompaktem Design daherkommt, leicht und sehr gut verarbeitet ist. Die Bildqualität ist sehr gut, die Farben (im Gegensatz zu früher) sogar teilweise echter als bei Canon. Die Schärfeleistung ist ebenfalls sehr gut, ohne allzu sehr mit technischen Korrekturalgorhythmen (hallo Canon ;)) nachzuhelfen.
Die Ausstattung ist ebenfalls vorbildlich, lediglich die an sich gute Bedienung ist aufgrund der flächenbedingten Doppelbelegung macher Bedienelemente weniger intuitiv als bei anderen Kameras.
In jedem Falle eine Kaufempfehlung wert.


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