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Rezensionen verfasst von
"sandrabohlinger"

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Darüber spricht man nicht. Tabus in der Familie. Das Schweigen durchbrechen
Darüber spricht man nicht. Tabus in der Familie. Das Schweigen durchbrechen
von Perner Rotraud
  Taschenbuch

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die ewige Angst vor der Isolation, 1. Februar 2004
Wer das Buch liest, stolpert unweigerlich über unzählige scheinbar harmlose tagtägliche Redensarten, hinter denen in Wirklichkeit gesellschaftliche Ge- und Verbote stecken. 'Darüber spricht man nicht' ist nur eines davon. 'Stell Dich nicht so an!' oder 'Das hat noch keiner von uns gemacht. Also wirst Du das auch nicht machen!' sind zwei weitere der zahlreichen Beispiele.
Perner zeigt, dass mit solchen Ge- und Verboten die vorhandenen Machtstrukturen in der Familie und in der Gesellschaft aufrecht erhalten werden sollen: Gefühle, kritisches Denken und Selbstständigkeit sind unerwünscht. Die Grenzüberschreitungen und Verletzungen, die dadurch entstehen, zeigt Perner detailliert und mit Fokus auf die Macht der Sprache (oder eben der Sprachunfähigkeit) auf, wobei der Hang zu Freud und Jung nicht zu übersehen ist.
So weit, so hervorragend. Die beiden Schwachstellen folgen im Anschluss:
1. Perner verliert sich gegen Ende in einer umfassenden Kritik an 'Psychotalkshows', die ihrer Meinung nach einen Familienersatz übernehmen. Auch wenn dies für Perner ein wichtiges Arbeitsfeld sein mag, ist der Zusammenhang sehr willkürlich: Genauso gut hätten triviale Zeitschriften oder irgendwelche Internetforen als Grundlage für dieses Kapitel dienen können.
2. Der Leser wird - wie in so vielen Büchern dieser Art - mit der Frage "und was nun?" allein gelassen. Nachdem Perner aus meiner Sicht hervorragende Analysearbeit geleistet hat, werden die dann notwendigen Konsequenzen und Entwicklungsschritte auf wenigen Seiten (genau gesagt 25 von 231) zusammengepfercht.
Da wird die Sprachlosigkeit, über die Perner so ausführlich schreibt, wieder einmal mehr sichtbar. Um es mit ihren eigenen Worten auszudrücken: "Uns fehlt es an Vorbildern".


Happy-Box: 77 Karten für ein glückliches Leben (Ehrenwirth Sachbuch)
Happy-Box: 77 Karten für ein glückliches Leben (Ehrenwirth Sachbuch)
von Horst Conen
  Karten
Preis: EUR 14,90

72 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Idee, 1. Februar 2004
Die Idee, illustrierte Karten für jeden Tag zu schreiben und in eine Box zu packen (statt einfach in Buchform zu veröffentlichen) ist nicht ganz neu, aber Horst Conan versteht es, sie zu einem echten Schatzkästchen zu machen: Alle 77 Karten beginnen mit "heute ist ein guter Tag", sind bunt, aber nicht aufdringlich, und stehen immer unter einem Motto wie z.B. sich ein Herz fassen, falsche Freunde loswerden, durchstarten o.Ä.. Auf der Vorderseite findet sich immer ein passendes Motiv, auf der Rückseite eine kurze "Gebrauchanweisung". Alle Rückseiten sind übrigens in einem dezenten Gelb gehalten.
Die Gebrauchsanleitung für die Box: Es gibt kein "nehmen Sie heute xy", sondern man nehme bei Bedarf die Karte, die einem am meisten zusagt. Genau das macht die Idee aus meiner Sicht so wertvoll, weil hier kein Rezept vorlegt wird, dass man oder frau befolgen soll, sondern eine Unterstützung für die Zeiten, in denen sie benötigt wird.


Der Witwentröster: Roman
Der Witwentröster: Roman
von Marc Wortmann
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmacks- und Geruchssache, 9. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Witwentröster: Roman (Taschenbuch)
Alte Menschen in Alten- und Pflegeheimen, die den ganzen Tag in ihrem eigenen Saft schmoren, stinken. Da hilft auch kein Waschen, sprühen oder lüften. Das ist eine der Erkenntnisse, die die Hauptfigur des Buches - Jan, der Witwentröster - gleich zu Beginn seiner Arbeit macht und die sich durch das ganze Buch hindurchzieht.
Wer das für pervers, abartig oder unwahr hält, dem sei eine längerfristige Tätigkeit in einem durchschnittlichen Alten- und Pflegeheim angeraten, ansonsten wird er mit dem Thema und der Wichtigkeit der detaillierten Beschreibung des Gestanks vermutlich nicht viel anfangen können. Und bei gutgläubigen, zartbeiseiteten, pädagogisch angehauchten Weltverbesserern könnte dieses Buch wahlweise einen Zusammenbruch der Weltansicht über Alte oder einfach nur stures Abstreiten auslösen.
Aber alle die, die selbst erlebt oder es auch nur geahnt haben, was in zahllosen Alten- und Pflegeheimen Realität ist, die werden sich wohlfühlen dabei, dass das, was ihnen selbst tagtäglich in die Nase steigt, was sie hören, sehen und fühlen, hier endlich einmal schonungslos und unglaublich amüsant beschrieben wird: Scheinbar sinnloses Geplappere der Alten, das Durchexerzieren der immer gleichen Spielchen, Spleens und Rituale, die nie enden wollen. Und all diejenigen werden sich daran erinnert fühlen, wie sie selbst den tagtäglichen Kampf zwischen Aufgeben und Doch-noch-versuchen-etwas-zu-verändern durchleben.
Für mich persönlich war das Buch sicherlich kein "Genuss", aber die Möglichkeit, meine Jahre in der Altenpflege nochmals zu erleben. Allerdings konnte ich mich mit dem Witwentröster absolut nicht identifizieren (viel zu machohaft und besserwisserisch), aber in diesem Fall kann man sich durchaus die Freiheit nehmen, nicht ihn, sondern die Witwen in den Mittelpunkt zu stellen.


Weiterbildung: Begründungen lebensentfaltender Bildung (Hand- und Lehrbücher der Pädagogik)
Weiterbildung: Begründungen lebensentfaltender Bildung (Hand- und Lehrbücher der Pädagogik)
von Peter Faulstich
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,95

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen irreführender Titel, 5. Januar 2004
Dass (Weiter)Bildung zu den "neuen" Schlagwörtern gehört, ist fast schon trivial. Daher verspricht der Begriff immer noch hohe Aufmerksamkeit.
Davon sollte man sich bei Kauf des Buches allerdings nicht täuschen lassen, denn das Buch hält nicht, was es im Titel verspricht, sondern "nur", was es im Untertitel verspricht: Eine wissenschaftlich-historische Abhandlung der Entwicklung des (Weiter)Bildungsbegriffs. Doch was hat das - so mag der geneigte Leser fragen - mit Weiterbildung bzw. mit "Begründungen lebensentfaltender Bildung" zu tun?
Zunächst ist festzuhalten, dass für Faulstich Weiterbildung und lebenslanges Lernen (im Gegensatz zu OECD, EU-Kommission, UNESCO oder WELTBANK) mehr oder minder das Gleiche sind. Dann fällt auf, dass das Buch weniger den Anspruch erhebt, eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation der Weiterbildung (in Deutschland oder Europa) darzustellen, sondern eine detailgetreue Reflexion der Entwicklung der Leitideen von Erwachsenenbildung ist, der eine ausführliche Quellenstudie zugrunde liegt. Und letztlich fällt auf, dass eine eindeutige Identifikation der Zielgruppe dieses Buches äußerst schwierig ist: Für Interessierte als Handbuch zu unübersichtlich, für Studierende als Lehrbuch zu spezifisch und für Bildungsforscher zu einseitig auf die deutsche Perspektive von lebenslangem Lernen bezogen.
Fazit: Wer auf der Suche nach einer Mischung aus Theorie und Praxis der Weiterbildung mit akutellen Verweisen auf Studien oder (Politik)Programmen ist, der wird enttäuscht sein. Wer nach einer systematisch-historischen Abhandlung über die wissenschaftlich-anthropologische Begründung von Leitideen der Erwachsenenbildung mit der Beschränkung auf die deutsche Sichtweise von Weiterbildung sucht, dem sei dieses Buch empfohlen. Schade nur, dass das nicht allzu viel mit dem Titel zu tun hat.


Handbuch Bildungsforschung
Handbuch Bildungsforschung
von Rudolf Tippelt
  Taschenbuch

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert, 2. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Handbuch Bildungsforschung (Taschenbuch)
Auf der Suche nach einer umfassenden Einführung kann ich dieses Handbuch nur empfehlen.
Alle wichtigen Themen rund um die Bildung(sforschung) werden hier zügig, übersichtlich und wissenschaftlich dargestellt: Von Theorien über Methoden bis hin zu Institutionen und regionalen/internationalen Bezügen haben hier über 50 namhafte Bildungswissenschaftler je ein Kapitel gestaltet und eine grundlegend einheitliche Struktur gewählt: Defintion, Forschungsstand, Theoriebezug, Untersuchungsergebnisse, offene Forschungsfragen, einschlägige Literatur. Diese Struktur macht das Buch übersichtlich und seinen doch recht hohen Preis wert, zumal sich die Autoren nicht in unwichtigen Details oder Belanglosigkeiten verlieren.
Aus meiner Sicht ist der Band besonders für einen ersten Einstieg zu einem Thema und aufgrund seiner Aktualität empfehlenswert.


GrundRechte: Ein Manifest
GrundRechte: Ein Manifest
von Ulrich Schaffer
  Taschenbuch

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr davon!, 2. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: GrundRechte: Ein Manifest (Taschenbuch)
Das sind Bücher, wie man sie selten findet: (W)Orte der Stille, des Friedens und des Glücks, egal ob man Trost, Motivation oder Ruhe sucht.
Das ganze Buch besteht aus kurzen "Gedichten" zu Themen wie Zeit, Abschied, Traditionen, Tod, Liebe, die Freiheit zu denken etc. Jedes ist unglaublich liebevoll geschrieben und hat immer den Zuspruch für den Leser im Blick: Er ist die wichtigste Person - in seinem Leben. Das Ganze ist so geschrieben, dass es nichts Aufdringliches, Besserwisserisches oder Arrogantes an sich hat und man läuft damit keineswegs Gefahr, sich noch eines von diesen oberflächlichen Anleitungen zum ewigen Glück zu kaufen. Hier spricht niemand, der seinen Geldbeutel im Auge hat und von sich selbst behauptet, die Weisheit persönlich gepachtet zu haben, sondern jemand, der sein tiefstes inneres Glück mit anderen teilen möchte und Menschen wertschätzt. Das ist eine Kostbarkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, eben weil sie so selten ist.


Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen.
Forschen auf Deutsch. Der Macchiavelli für Forscher und solche, die es noch werden wollen.
von Siegfried Bär
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutsche Forschung: Professoren als Eierköpfe, 2. Januar 2004
Was einem zuerst entgegenfällt, ist die "Karte": Wie ein nettes Spielchen, so muss man auch an der Uni die Spielregeln kennen, wenn man einigermaßen unbeschadet durch das System marschieren will. Da keine Anleitung für das Spiel, sprich: die Karte beiliegt, erweist sich die Darstellung von Start bis Ziel nur dann als richtig amüsant, wenn man das System "Deutsche Forschung" schon eingermaßen von innen kennt.
Das gilt auch für die Nachvollziehbarkeit der im Buch selbst beschriebenen Situationen und Erfahrungen. Inwieweit das Spiel auf der Karte und die sehr biestig-ironischen Anweisungen im Buch realistisch und hilfreich sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dennoch wäre das Buch sicherlich auch für all jene hilfreich, die Wissenschaftlern und dem Elfenbeiturm im Allgemeinen noch immer gerne einen Heiligenschein aufsetzen und der Überzeugung sind, hier regieren ausschließlich Weisheit, Gleichberechtigung und reine Leistungsorientierung.
Gleichgültig, was bei dieser Entscheidung zur Nützlichkeit des Buchs zu Tage kommt, muss man den Mut der Autoren bewundern: Glückwunsch dazu, dass jemand im System den Mut hat, das System auseinanderzunehmen!


Expert Taschenbücher, Nr.59, Berufsausbildung in Europa (Praxiswissen Wirtschaft)
Expert Taschenbücher, Nr.59, Berufsausbildung in Europa (Praxiswissen Wirtschaft)
von Dieter K. Reibold
  Taschenbuch
Preis: EUR 38,00

2.0 von 5 Sternen Bitte zweimal hinsehen!, 2. Januar 2004
Was auf den ersten Blick ein vergleichsweise günstiges Kompendium ist, erweist sich auf den zweiten Blick als unzureichend. Doch der Reihe nach: Wer auf dem Gebiet völliger Einsteiger ist, für den mag das Buch eine erste Orientierung bieten, weil die Mehrheit der europäischen Staaten vorgestellt wird. Wer ein bißchen Vorkenntnisse über europäische Bildungssysteme mitbringt, wird feststellen, dass hier an vielen Stellen, vor allem aber bei den Übersetzungen und den Organigrammen der Bildungssysteme, zahlreiche Schwachstellen zu finden sind. Damit sind die Autoren in die typische Fall der vergleichenden Bildungsforschung getappt, indem sie (sicherlich unbewusst) bei der Darstellung und Übersetzung der Begriffe bzw. Systeme immer das deutsche Bildungssysteme als Grundlage, Vorbild und "das einzig richtige" System angesehen haben.
Bildungssysteme sind außerdem keine statischen Entitäten, sondern ändern sich ständig. Mit einer Neuauflage, in der auch die genannten Schwachstellen überarbeitet werden würden, wären all jene glücklich, die mit dem Buch aufgrund seiner Struktur gerne arbeiten, aber es aufgrund der anderen Punkte nur mit Vorsicht genießen.


Das Robbins Power Prinzip. Wie Sie Ihre wahren inneren Kräfte sofort einsetzen
Das Robbins Power Prinzip. Wie Sie Ihre wahren inneren Kräfte sofort einsetzen
von Anthony Robbins
  Taschenbuch

35 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nett und langatmig, 2. Januar 2004
Und wieder einer der zahllosen Ratgeber über besser, schneller, toller, erfolgreicher. Nun, dass das auf den Autor nicht erst seit dem Verkauf dieses Buchs zutrifft, steht außer Frage. Was aber ist es, was Robbins dem Leser verspricht? Was aber ist nun so "toll" an diesem Buch? Vielleicht sind es die zig-tausend Anekdoten, die vielen so hilfreich erscheinen, weil sie aus dem Leben gegriffen sind. Wie viel davon wahr ist, sei allerdings dahin gestellt.
Wen diese Art des Schreibens, Coachens, Anleitens und Motivierens nicht anspricht, der sollte die Finger von dem Buch lassen. Für mich persönlich war das Buch daher gähnend langweilig und hätte in wenigen Worten zusammengefasst werden können: Trau Dich, glaub an Dich, bleib Dir treu und dann tu' es einfach.
Warum Robbins das so nicht geschrieben hat? Nun, dann hätten seine Kassen sicher weit seltener geklingelt. Und ein "neues, innovatives Power Prinzip" klingt allemal besser als uralte Weisheiten, die wohl schon die Ägypter kannten.
Fazit: Wer das Geld für diese innovativen geistigen Ergüsse spart, hat schon die ersten Empfehlungen des Buchs gelernt: Weil ich es mir wert bin...


Das Klagelied vom schlechten Schüler: Eine aufschlussreiche Geschichte der Schulprobleme
Das Klagelied vom schlechten Schüler: Eine aufschlussreiche Geschichte der Schulprobleme
von Gustav Keller
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Früher war alles besser, 2. Januar 2004
Dieses Buch kann immer dann verwendet werden, wenn irgendwo auf dieser Welt über die angeblich "schlechte Jugend von heute" lamentiert wird. Keller räumt in einem übersichtlichen, leicht verständlichen Buch mit der gängigen Meinung auf, dass früher als besser gewesen sei und die heutigen Jugendlichen ohnehin zu nichts mehr fähig seien. Dank einer ca. 4000 Jahre alten Chronik über das Jammern, wie schlecht doch die Schüler "heute" seien (wann auch immer das sein mag), wird klar, dass diese Sprüche eher dem Selbstschutz der Alten dienen, die sich nicht mehr an Neues gewöhnen wollen/können, als ein realistisches Urteil über die Jungen darstellen.
Merke: Nicht jedes zahnlose Maul hat das Recht auf Weisheit. Wer die (wissenschaftlichen) Belege für dieses Sprichwort sucht, dem sei das Buch wärmstens empfohlen.


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