Profil für Kai Freitag > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Kai Freitag
Top-Rezensenten Rang: 925
Hilfreiche Bewertungen: 1454

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Kai Freitag "K. Freitag"
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-14
pixel
TP-Link Nano TL-PA4010KIT AV500 Powerline-Adapter Starter Kit (Ultra-Kompaktgehäuse, bis zu 500Mbps Datenübertragungsrate, 2er Adapter-Pack)
TP-Link Nano TL-PA4010KIT AV500 Powerline-Adapter Starter Kit (Ultra-Kompaktgehäuse, bis zu 500Mbps Datenübertragungsrate, 2er Adapter-Pack)
Preis: EUR 44,90

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PnP, wie es sein soll, 6. Januar 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Selten genug kommt es vor, dass auch Windows-Benutzer mal ein Produkt bekommen, welches die Vorstellungen von „Anschliessen und Loslegen“ wirklich mal erfüllen kann. Fast 20 Jahre nach der Einführung des Begriffes mit Win95 ist der Anschluss etlicher Hardwarekomponenten teilweise immer noch unnötig kompliziert und zeitaufwändig.

Der TP-Link Nano stellt hier eine löbliche Ausnahme dar; bezeichnenderweise handelt es sich allerdings ein Produkt, das nicht Windowsspezifisch ist, sondern TCP-IP als Systemvoraussetzung hat. Ich konnte das nicht ausprobieren, aber MAC-OS bzw. Linux-basierte Rechner sollten damit genauso gut zurechtkommen.

Wie es sich für eine PnP-Hardware gehört, ist der Inhalt der Verpackung überschaubar: zwei Netzwerkadapter, zwei CAT5-Kabel, Kurzanleitung, mehrsprachiges Handbuch, Mini-CD (mit sage und schreibe 4,5 MB Daten drauf). Solange einem bewusst ist, dass ein Adapter an den Router und der andere an einen PC angeschlossen werden muss, kann man im Prinzip aber auf alles andere verzichten. Das einzige, was ich tun musste, um einen Rechner mit dem restlichen Netz zu verbinden war, die Adapter in die Steckdosen und die Netzwerkkabel in die Anschlüsse zu stecken. Internet, Netzlaufwerke, alles war wie gewohnt zur Hand – so soll es sein.

Danach habe ich noch ein wenig herumexperimentiert:
- Die mitgelieferten Netzwerkkabel sind keine Spezialverbinder, man kann auch handelsübliche CAT5-Kabel verwenden. Das kann im Einzelfall nützlich sein, weil die Kabel im Lieferumfang mit 1,8m Länge vielleicht nicht in jeder Situation reichen.
- Die Anmerkung im Handbuch, keine geschirmten Stromverteiler zu verwenden, trifft zumindest nicht immer zu. Ich benutze einen mit Überspannungsschutz, das funktionierte ohne Probleme.
- Der Aufbau funktionierte auch ohne Benutzung der ‚Pairing’-Taste am Gerät. Diese braucht man eigentlich nur, wenn man mehr als ein Netzwerk über die Stromleitungen laufen lassen möchte.
- Die versprochene Maximalleistung von 500mps konnte ich so nicht nachvollziehen, allerdings war das auch nicht weiter wichtig für mich.

Fazit: günstig, klein, läuft fast von alleine – nur auspacken und Kabel einstecken muss man noch selbst. Ein Volltreffer, dafür gibt es von mir 5 Sterne.

Belkin N300 Wireless Mini Dualband  Range Extender
Belkin N300 Wireless Mini Dualband Range Extender
Preis: EUR 51,20

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber gut ist anders, 16. Dezember 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Bei mir hat der Belkin zwei Einsatzzwecke:
- Den typischen, nämlich eine Lücke im eigenen WLAN zu schliessen und
- Eine nicht so typische, auf Reisen in Hotelzimmern mit ungünstiger Netzabdeckung diese sicherzustellen.

Aber von vorne:
Der Lieferumfang ist überschaubar, ausser dem Gerät selber enthält die zweckmässige Verpackung nur eine CD mit den PDF-Handbüchern in verschiedenen Sprachen. Erwähnenswert ist höchstens, dass das Gerät in einem Gehäuse steckt, das Netzteil also integriert ist (was es recht kompakt und damit für den zweiten Einsatzzweck interessant macht).

Eine Verbindung sollte bei mir zu Hause zu einer Fritzbox 7270 hergestellt werden. Über die läuft mein Telefon, sowie diverse netzwerkfähige Geräte: PC, mehrere Laptops, ein Mediaplayer, sowie Smartphones. Was Netzwerkaufbau angeht, kann ich somit etwas Kampferfahrung vorweisen. Das ist bei diesem Gerät eindeutig ein Vorteil.

Im Inneren der Verpackung findet sich eine Kurzanleitung, die im Prinzip nur sagt „AEG“ (auspacken, einschalten, geht). Ganz so einfach war es denn doch nicht. Die Startseite erschien im Browser wie angekündigt, aber eine Verbindung zum Router kam zunächst nicht zustande. Es dauerte ein paar Minuten, bis ich meinen (!) Fehler erkannte: die Fritzbox ist darauf eingestellt, keine unbekannten Geräte ins WLAN zu lassen. Somit wurde der Repeater trotz eines korrekten Passworts abgelehnt.
Hier kam dann der nächste Kinken. Der einfachste Weg der Registrierung im Router ist nämlich die Eingabe der MAC-Adresse, aber die ist nirgends aufgedruckt. Ich musste also meinen Router öffnen, das Gerät registrierte sich und dann schloss ich den Router wieder. Das ist umständlich und überflüssig: normalerweise sollte die MAC irgendwo in der Dokumentation oder auf dem Gerät stehen.
Das nächste Hindernis stellte dann der Abschluss der Konfiguration dar, hier ergaben sich Widersprüche zum Handbuch. Die Seite ‚Belkin.Router’ war gar nicht erreichbar, ich landete immer nur im Setup. Am Ende musste ich dann einen Button „weiter konfigurieren“ oder so anklicken, um auf die Statusseite zu kommen (was so nicht dokumentiert ist). Die muss man mal besuchen, weil das Gerät ohne eigenes Passwort kommt, aber das Netzkennwort im Setup abgelegt ist. Per Auslieferung plus Einrichtung ist der Repeater somit erst einmal ein Sicherheitsrisiko. Da ist es unschön, wenn die Seite so schwer zu finden ist. Immerhin: am Ende funktionierte alles einwandfrei, wobei mein System mit dem älteren Router und einer DSL2000-Leitung aber auch keine besondere Herausforderung darstellt.

Bleibt noch die Frage nach dem Einsatz im Hotel. Viele Hotels bieten heute ein WLAN an, das aber je nach Lage des Zimmers unterschiedlich gut erreichbar sein kann. Zusätzlich bekommt man meist einen Zugang mit Benutzer und Passwort, der nur für ein Gerät gilt. Was ärgerlich ist, wenn man z.B. Laptop und Smartphone gleichzeitig betreiben will. Zwar ist im Prinzip ein Gerät wie der N300-Travel-Router (ebenfalls von Belkin) für diese Aufgabe geeignet. Wenn nun aber das Hotel keinen DSL-Kabelanschluss mehr bietet (das man dann selbst weiterverteilen kann), ist ein Repeater das Mittel der Wahl. Ein Probelauf ergab, dass man zunächst das Setup erneut laufen lassen muss. Das Gerät verwaltet also keine Profile, man muss jedes Mal das Setup neu durchlaufen. Komfortabel ist anders. Von daher gilt hier dasselbe wie bei allem anderen: geht irgendwie, muss aber nicht sein.

Ein letztes Wort noch zum WPS: theoretisch gibt es die Möglichkeit einer (halb)automatischen Verbindung mit dem entsprechenden Geräteknopf. Da ging bei mir gar nichts. Das Handbuch sagt „gehen Sie über erweiterte Einstellungen“, was aber nicht ohne weiteres möglich war, weil wie gesagt die Seite Belkin.Router gar nicht direkt angesprungen werden konnte. Somit war das ein Schuss in den Ofen.

Ich arbeite hier noch unter Windows XP, für Vista aufwärts soll es eine komfortable, automatische Einrichtung geben (andere Betriebssysteme werden offenbar nicht unterstützt). Das konnte ich aber nicht prüfen.

Fazit: nicht gerade erste Wahl, und ausserdem bekommt man bei der Konkurrenz (etwa Netgear) für denselben Preis deutlich ausgereiftere Produkte. Es könnte allerdings schlimmer sein, zumindest der Anschluss an die ältere Fritzbox und offene Hotelnetzwerke klappt wie versprochen. Dafür vergebe ich (gerade noch) 3 Sterne. Mehr sind nicht drin, dafür ist der Aufbau zu kompliziert, die Bedienung zu unkomfortabel und die Dokumentation zu schlecht.

The Modern English Nihongo Dictionary: A Comprehensive New Japanese Language Resource (Kodansha Dictionaries)
The Modern English Nihongo Dictionary: A Comprehensive New Japanese Language Resource (Kodansha Dictionaries)
von Fumio Tamamura
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Wörterbuch mit Beispielen, 22. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer schon etwas japanisch gelernt hat, es aber nicht gleich studieren will, steht früher oder später vor einer Grundsatzentscheidung: soll ich mehr Geld für mein Hobby in Form eines besseren Wörterbuches ausgeben? Das Problem besteht dabei in einer Lücke. Man bekommt zwar (etwa von Langenscheidt) ein Miniwörterbuch, aber die für andere Sprachen weitgehend problemlos verfügbare (finanzielle) Mittelklasse so zwischen €30-50 fehlt völlig.

Wer also den nächsten Schritt machen möchte, landet sofort bei Sprachkursen (was nicht dasselbe ist wie ein Wörterbuch), den grossen Wörterbüchern von Langenscheidt und Co. (die bei über €100 beginnen) und elektronischen Wörterbüchern (die teilweise noch wesentlich teurer sind. Gesucht wurde also ein bezahlbares Wörterbuch mit Beispielsätzen.

Die Lösung bestand für mich darin, die Annäherung an Japanisch von Englisch aus zu betreiben. Es gibt wesentlich mehr verfügbares Material und somit eine grössere Konkurrenz. Das ist aus Käufersicht nicht nur gut für das Angebot, sondern auch die Preise. Von einem japanischen Freund bekam ich zudem ein älteres entsprechendes (Schul)Wörterbuch geschenkt, dass von Japanisch nach Englisch geht. Ein umgekehrtes Pendant anzuschaffen, war darum für mich eine logische Idee.

Ein wenig Recherchearbeit brachte mich auf das hier vorliegende „Modern English-Nihongo“, welches in etlichen Besprechungen und (auch deutschen) Foren erwähnt und empfohlen wird. Nach einigen Wochen kann ich diesen Eindruck voll bestätigen. Zu jedem Begriff gibt es mehrere Stufen der Erläuterung:
- Begriffsdefinition Englisch/Englisch
- Bedeutungsunterschiede
- Übersetzung mit Kanji, Furigana und Romaji
- Beispielsätze und Phrasen
- Teilweise verschiedene zusätzliche Erläuterungen (Kanjivarianten, Bilder...)

Mehr kann man eigentlich nicht verlangen. Auch dieses Buch kostet neu über €100, ist allerdings in ausreichender Menge auch gebraucht für etwa ein Fünftel verfügbar (wohingegen während meiner Suche bei den deutschen Varianten selbst Neubeschaffung ein Problem gewesen wäre). Ich denke, man bekommt dann wirklich viel für sein Geld. Lediglich vernünftige Englischkenntnisse (und ein passendes Wörterbuch ;) werden vorausgesetzt, um hier zu minimalen Kosten ein wirklich umfangreiches Werk zu bekommen. Dafür 5 Sterne von mir.

Panasonic NI-W920ALXA Dampfbügeleisen
Panasonic NI-W920ALXA Dampfbügeleisen
Preis: EUR 64,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt immer was zu tun, 21. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Nach etlichen Jahren sollte endlich mal das Bügeleisen ausgetauscht werden. Nicht weil es kaputt gewesen wäre (ein Rowenta Professional Laser, wie viele andere Haushaltsgeräte hält auch dieses irgendwie ewig), sondern weil wir uns ständig darüber geärgert haben. Zu wenig Wasser im Tank, ständig Kalk (das Wasser ist bei uns ziemlich hart), schwergängiges Bügeln, das Kabel zu kurz… eine ziemlich lange Liste. Aber „es ist ja noch gut“… ;-)

Nun ergab sich aber die Gelegenheit zu einem Austausch. Und das „Neue“ macht seine Sache ziemlich gut. Über das Design muss man glaube ich kein Wort verlieren. Wer es nicht mag, wird das Gerät kaum kaufen. Wichtiger sind die „inneren Werte“ und die sind nicht schlecht:
- der Wassertank erreicht mit 310ml einen ganz guten Wert;
- und er hat einen ziemlich grossen Einfüllstutzen;
- der Einfüllbecher hat genau die dazu passende Größe (leider nicht selbstverständlich);
- Wasserstrahl plus 2-stufige Dampfabgabe;
- eine hinten spitz zulaufende (symmetrische) Bügelfläche, darum auch gut für Linkshänder bzw. zweiseitiges Bügeln geeignet;
- 3m-Kabel auf Drehgelenk, endlich mal ausreichend lang und sehr beweglich;
- kann aber mit dem mitgelieferten Klettband verkürzt werden.
- die Bodenplatte ist ziemlich leichtgängig und recht kratzfest.

Nachteile konnte ich allerdings nur zweieinhalb entdecken:
- der Tank aus dunklem Plastik lässt nur erahnen, wie viel Wasser noch im Tank ist. Eine besser erkennbare Wasserstandsanzeige wäre gut;
- Rückwärtsfahren ist trotz der Form nicht so einfach, da man dann die Spitze nicht so gut sieht (das wäre durchaus lösbar gewesen, denke ich);
- das Gewicht ist an der Grenze. Allerdings muss man berücksichtigen, dass es zu der hochwertigen Bodenplatte passt: das Ergebnis spricht ja für sich.
Der letzte Punkt ist eine Frage des Massstabes – der Vorgänger wiegt (leer und ohne Kabel) fast auf das Gramm genau soviel wie das Panasonic, nämlich 1350 Gramm. Weil aber der Tank grösser und das Kabel länger sind, sind es am Ende vielleicht 150 Gramm mehr. Für mich nicht wirklich relevant, aber es gibt wahrscheinlich Leute, die ein wesentlich leichteres Eisen haben.

Alles in allem spielen die beiden negativen Punkte für mich nur eine untergeordnete Rolle, ich vergebe daher 4,5 Sterne, die ich auf 5 aufrunde. Wer damit ein Problem hat, sollte sich darum überlegen, ob er auch mit 4 Sternen zufrieden ist…

Japanisch-deutsches Zeichenwörterbuch
Japanisch-deutsches Zeichenwörterbuch
von Wolfgang Hadamitzky
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Lösung, 18. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Jeder, der sich mit dem Erlernen der japanischen Sprache beschäftigt stösst früher oder später auf ein Problem: man liest ein Wort, welches ein oder mehrere Kanji enthält, die man nicht kennt. Im Gegensatz zu romanischen Sprachen kann man aber nun nicht einfach in einem Wörterbuch nachschlagen. Diese sind normalerweise nach dem normalen Alphabet geordnet – was unterstellt, dass der Leser die Aussprache kennt. Was leider besonders am Anfang nicht der Fall ist.

Liegt der Text elektronisch vor, kann man ihn mit meist gutem Erfolg in einen automatischen Übersetzer geben, der auch die Romaji-Variante zum Nachschlagen liefert. Allerdings ist so ein elektronischer Helfer nicht immer zur Hand und bei Kanji in nichtelektronischer Form (z.B. eine Zeitung oder ein Buch) auch nicht benutzbar.

In diese Lücke stösst das „Zeichenwörterbuch“. Ohne Kenntnis der Aussprache(regeln) kann man hier innerhalb einer ziemlich kurzen Zeit die Bedeutung eines Kanji und seine Aussprache herausfinden. Man braucht dazu im Prinzip keine besonderen Vorkenntnisse, auch wenn Kenntnisse der Furigana natürlich einen Zeitvorteil versprechen. Ich selbst habe ungefähr eine Minute die Erklärung der Systematik gelesen und dann etwa 5 Minuten, bis ich das erste Kanji gefunden hatte. Danach ging es von Mal zu Mal schneller und beim vielleicht 15. oder so war ich nicht mehr viel langsamer als mit einem normalen Wörterbuch.

Fazit: für unter €30 bekomme ich endlich die Chance, auch mal einen japanischen Zeitungsartikel oder Werbeprospekt mit Erfolgsaussichten anzugehen – ohne, dass ich dazu die Ausspracheregeln kennen oder lernen muss. Wer so etwas sucht, dem kann ich die Anschaffung nur empfehlen.

Black Lagoon: Robertas Blood Trail - Die komplette OVA [Blu-ray]
Black Lagoon: Robertas Blood Trail - Die komplette OVA [Blu-ray]
DVD ~ Sunao Katabuchi
Preis: EUR 37,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich, mit kleinen Abstrichen, 6. Oktober 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Zunächst einmal muss ich vorausschicken, dass ich die originale Serie „Black Lagoon“ schon seit längerem kenne und schätze. Ich habe es immer bedauert, dass der Serie anscheinend nicht so ein grosser Erfolg beschieden war, um eine ‚echte’ Fortsetzung (also mit weiteren 13 Teilen) zu rechtfertigen. Insofern war ich sehr gespannt auf den ‚halben Nachfolger’.

Erstmalig hatte ich dabei auch die Gelegenheit, den Unterschied zwischen der älteren normalen DVD und der Blue-Ray-Version (auf einem halbwegs modernen Fernseher) anzusehen. Bildtechnisch (Auflösung, Farben, Darstellung) ist der Unterschied wirklich beträchtlich, der Ton hinkt dagegen doch um einiges hinterher. Allerdings nicht so, dass es mit einer Stereo- oder Heimkinoanlage nicht behebbar wäre. Die Aufmachung ist unspektakulär, ein einfacher Pappschuber verbirgt die Plastikhülle. Witzig: die Aufmachung ist seitenverkehrt, man öffnet die Hülle wie einen Manga auf der linken Seite (wen das stört, kann das Inlet umdrehen). Alles passt auf eine Scheibe, Extras sucht man wieder vergeblich.

Die Synchronisation ist ebenfalls ziemlich gut (ich glaube, alle Sprecher sind dieselben wie in der ersten Serie) und muss sich meiner Meinung nach nicht hinter der Originalfassung verstecken. Das ist aller Ehren wert und leider keineswegs selbstverständlich.

Inhaltlich geht es nahtlos zur Sache wie aus der ersten Serie bekannt: derbe Sprüche, radikaler Waffeneinsatz (auch das ‚Yellow Flag’ muss mal wieder leiden ;-) und durchgeknallte Charaktere en masse entfachen eine Bombenstimmung – übertragend wie buchstäblich. Mein persönlicher Wunsch (dass sich die Geschichte zwischen Rock und Revy doch irgendwie weiterentwickelt) fand leider keine Berücksichtigung. Vielleicht waren 5 Folgen dafür einfach zu wenig ;-) Rock entwickelt sich allerdings weiter zu einer Art fädenziehender grauer Eminenz, da hätte das wohl auch nicht so gut hineingepasst.

Fazit: Die Jagd nach dem Hausmädchen Roberta ist über die 5 Folgen spannend und atmosphärisch dicht gezeichnet. Die kleinen Schwächen im Ton, den ...ambitionierten Preis und die fehlenden Extras rechtfertigen für mich keinen Punkteabzug (als Animefan ist man hier ja nicht so verwöhnt). Ich habe mir die 160 Minuten jedenfalls am Stück angesehen und keine Minute bereut.

The Blue-eyed Salaryman
The Blue-eyed Salaryman
von Niall Murtagh
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Kontrastprogramm, 23. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Blue-eyed Salaryman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe schon einige Bücher über Japan gelesen; aber die An.- und Einsichten von Menschen aus dem westlichen Kulturkreis, die in Japan leben, faszinieren mich besonders. Erwähnen möchte ich hier die Bücher von Alan Booth und Will Ferguson. In deren Büchern war aber die Arbeit (wenn überhaupt) nur ein unbedeutendes Randthema – vermutlich, weil sie als Reiseschriftsteller und Sprachlehrer eher typische ‚Gaijin-Berufe’ ausübten.

Niall Murtagh dagegen beschreibt den Alltag des „Salaryman“ (in Deutsch manchmal etwas abwertend „Konzerndrohne“ oder „Konzernameise“ genannt): als westlicher Büroarbeiter unter einer Million weiterer japanischer Büroarbeiter in einem japanischen Grosskonzern. Und zwar praktisch ausschließlich den Berufsalltag, Details zu seinem Privatleben sind mit wenigen Ausnahmen Fehlanzeige. Das ist etwas schade, denn seine Anmerkungen zur Wohnungssuche und ungeahnte Probleme in japanischen Wohnungen älterer Bauweise sind ebenfalls interessant.

Trotzdem ist Murtaghs Perspektive besonders interessant, denn nach seiner Vorgeschichte als Globetrotter auf (fast) allen Kontinenten und dem Ausprobieren verschiedenster Jobs war ihm für eine derartige Berufswahl kaum vorherbestimmt. In dem Buch versucht er nun, neben den Beschreibungen seines beruflichen Alltags auch zu analysieren, wie es eigentlich dazu kommen konnte. Und warum das ein Anzug war, der so gut passte.

Er versucht dabei meistens, einigermassen objektiv zu bleiben. Seine Fragen nach dem warum führen ihn dabei aber immer wieder in Sackgassen. Dort werden dann seine Aussagen im Zusammenspiel mit dem Stil (den ich irgendwo zwischen Ironie und Sarkasmus ansiedeln würde) eindeutig wertend. Auf der einen Seite ist das Buch dadurch gut und flüssig zu lesen. Auf der anderen Seite muss der Leser einen Draht zu diesem Stil haben; wer so etwas nicht mag, sollte nach Möglichkeit erst einmal probelesen.

Fazit: mir hat es gefallen, nur für die totale Selbstbeschränkung auf den Beruf ziehe ich einen Stern ab. Wer mit dem Stil (und natürlich) dem Thema klar kommt, sollte seine Freude an dem Buch haben. Wer dagegen eine eher allgemeine Auseinandersetzung mit der japanischen Gesellschaft sucht oder etwas Lustiges im Sinn hat, greift besser zu den Büchern von Zielenziger, Feiler oder Barry.

The Intrigues of Haruhi Suzumiya (The Haruhi Suzumiya Series)
The Intrigues of Haruhi Suzumiya (The Haruhi Suzumiya Series)
von Nagaru Tanigawa
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,70

5.0 von 5 Sternen Sehr gute Fortsetzung, 21. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Im nunmehr 6. Buch aus der Reihe um die etwas andere Gymnasiastin Haruhi Suzumiya steht ausnahmsweise nicht der Versuch der SOS-Brigade im Mittelpunkt, Haruhi im Zaum und gleichzeitig bei guter Laune zu halten. Im Gegenteil: Haruhi scheint mit sich und der Welt recht zufrieden zu sein; ein Zustand, der Kyon im Gegensatz zu den Anderen eher misstrauisch denn zuversichtlich stimmt.

Wie sich herausstellt, kann er sich auf seinen Instinkt voll verlassen. Doch der Grund für seine Sorgen kommt diesmal aus einer gänzlich unerwarteten Richtung. Er nimmt sich gewissermassen selbst in die Pflicht: Asahina erscheint von 8 Tagen in der Zukunft und erzählt ihm von einem drohenden Unheil, dass er unbedingt abwenden muss. Und dass Kyons Ich in 8 Tagen sie natürlich mit diesem Auftrag geschickt hat, dieses Unheil zu verhindern.

Verzweifelt versucht Kyon nun, in einem über eine Woche dauernden Kampf gegen die Uhr und anderes Ungemach, dem Schicksal immer einen Schritt voraus zu sein. Das ist schwieriger als erwartet, denn ausser Asahinas dürftigen Erinnerungen und einigen mehr als dubiosen Anweisungen hat er wenig in der Hand.

Gegenüber der letzen Folge ist diese Geschichte wieder eine Steigerung, auch wenn sie an meine Favoriten Band 1 und 4 nicht ganz heranreicht. Kyon steht jetzt fast ganz im Vordergrund, da er nicht nur reagiert, sondern die ganze Aktion geplant auslöst. Die Ideen um die Probleme bei Zeitreisen sind dabei teilweise nicht mehr wirklich originell, aber trotzdem interessant. Weil der Leser auch nicht mehr erfährt als Kyon, stellt man sich ständig dieselbe Frage, nämlich „was hat das wohl jetzt wieder zu bedeuten?“. Zum ersten Mal versucht Tanigawa, so etwas wie echte Action in eine Geschichte einzubauen. Aber entweder ist das einfach nicht sein Ding, oder er hat versucht, seinem in Kyons distanzierter Persönlichkeit begründetem Stil sklavisch treu zu bleiben. Das Ergebnis wirkte auf mich jedenfalls nicht ganz überzeugend.

Fazit: wegen des seltsamen Gegensatzes zwischen drohenden Gewalttätigkeiten und den eher unaufgeregten Aktionen der Darsteller und der ebenso unaufgeregten Erzählweise wirkt das Buch auf mich hier etwas… unrund. Ich gebe aufgerundete 5 Sterne, auch wenn die Qualität der Bände 1 und 4 nur fast erreicht wird, ist Platz 3 von 6 ja auch nicht schlecht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Tobago Girl
Tobago Girl
Preis: EUR 0,99

5.0 von 5 Sternen Hier kommt das Li-La-Launelied, 17. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tobago Girl (MP3-Download)
Manchmal vermisse ich ein wenig die Art von Musik, die ich in den 70ern und 80ern nur so zur Aufhellung eines ansonsten trüben Tages gehört habe: Slade etwa oder Moti Special- weitgehend sinnbefreit, aber irgendwie ein Patenmittel gegen schlechte Laune und trübe Gedanken.

Schön, dass es so was noch gibt. Mighty Sparrow ist hier zwar weitgehend unbekannt und ich bin eigentlich genauso wenig Fan karibischer Musik, wie (den Verkaufszahlen nach zu urteilen) die meisten Leute in Deutschland. Aber ich finde, das hier ist in der Lage, auch noch dem verregnetsten Sommertag zu einem Karibik-Gefühl zu verhelfen.

Ab und zu tut das wirklich gut, dafür sind 99 Cent eigentlich viel zu wenig...

AEG AG 4128 Akku-Handstaubsauger / RAPIDO plus lithium / 18 V Li-Ion Akku
AEG AG 4128 Akku-Handstaubsauger / RAPIDO plus lithium / 18 V Li-Ion Akku
Preis: EUR 109,00

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Saugstark mit kleinen Schwächen in der Kür, 17. August 2012
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Beim ersten Hinsehen auf die Verpackung fühlte ich mich an das Rennen erinnert, das die Hersteller von Akkubohrern seit ein paar Jahren führen: der Hinweis MEHR Volt auf der Verpackung. Und –falls man es mal vergisst- auch noch ein Riesenaufkleber auf der Ladestation…naja.

Tatsächlich hat das Gerät deutlich mehr Saft als seine beiden Vorgänger bei mir, bei denen es sich um 6V-Modelle mit NiCd-Akkus handelt. Beide Geräte spielen natürlich auch preislich in einer anderen Liga (etwa die Hälfte, so €60).

Die Erwartungshaltung an den AEG war dagegen natürlich entsprechend etwas höher und der erste Versuch mit dem ein wenig vorgeladenen Akku war vielversprechend:
- Recht saugstark auch auf der niedrigeren der zwei Stufen.
- Rollen unter der Ansaugöffnung erleichtern das Absaugen.

Auf den Beutel zu verzichten, ist dagegen Standard. Der zusätzliche Einsteckpunkt zur Leerung des Staubehälters durch einen grossen Staubsauger ist wiederum eine recht gute Idee. Bei den bisherigen Geräten musste ich immer alles ausschütten und die Filter wieder freizubekommen, das war auch immer ein Akt. Beide Punkte finde ich bei diesem Gerät gut gelöst.
Zwei zusätzliche Aufsätze verstecken sich noch in der Ladestation (Bürste und Verlängerung), mit denen gelangt man auch an weniger gut zugängliche Stellen. Die Station lässt sich als Standhalter und an der Wand nutzen; die Schrauben sind nicht dabei, aber dafür ziehe ich keinen Punkt ab.

Die Ladeautomatik hat mich dagegen nicht völlig überzeugt, besonders in Kombination mit dem Handzettel, der wohl eine Bedienungsanleitung imitieren soll. Der erste Ladeversuch ging jedenfalls daneben. Das Gerät in die Station zu hängen, stellte keine Hürde da, auch blinkte sofort eine freundliche blaue Lampe vor sich hin. Meine Interpretation, dass das gleichbedeutend mit einem Ladevorgang wäre, war aber falsch. Nach einer Stunde oder so nahm ich das Gerät heraus und fing mit Probieren an. Zuerst ging die Ladeanzeige schon nach wenigen Sekunden von Volladung um einen Strich zurück, nach etwa einer Minute war komplett Schluss. Damit war klar, dass der erste Ladevorgang gescheitert war (dass Akku oder Ladegerät defekt wären, wollte ich nicht sofort unterstellen).
An dieser Stelle fing ich jedenfalls an, nach der „wenn Sie ein Problem haben“-Sektion im Handbuch zu suchen. Die gibt es aber nicht, ebenso wenig wie eine Erklärung der diversen Varianten der Leuchten, wenn der Sauger an der Ladestation hängt:
- Dauerleuchten mit einer Lampe
- Dauerleuchten mit drei Lampen
- Wechselndes Leuchten 1-2-3
- Blinken einer Leuchte (wahlweise die Erste oder dritte)
- Blinken oder Leuchten sofort
- Blinken oder Leuchten erst, nachdem der ON-Schalter betätigt wird, während das Gerät an der Station hängt
- Irgendwann (laut Handzettel nach maximal 4 Stunden) sollte der Akku voll sein, dann schaltet die Elektronik ab und alles was noch leuchtet, geht aus.
Ich finde das Ganze eher etwas verwirrend und habe noch immer keine Idee, was die meisten dieser Anzeigen wohl bedeuten sollen. Gemeinsam aber haben sie, dass der Sauger nicht aufgeladen wird, obwohl alles munter vor sich hinblinkt. Aus dem Handzettel habe ich entnommen, dass es ein Dauerleuchten auf verschiedenen Stufen geben soll (leer, 1/3, 2/3, voll), aber gesehen habe ich das bisher nicht.
Klar ist aber: wenn ich erst den ON-Schalter drücken muss oder (wahrscheinlich) was blinkt, wird nicht geladen.

Etwas gestört hat mich auch, dass der Zusatzzettel zur Anleitung von 35(*) Minuten Akkulaufzeit spricht. Mit Sternchen: leider nur auf der kleinen Stufe – für die (zweifellos häufiger genutzte) Maximalleistung wird dagegen nichts angegeben, ebenso wenig wie das Leistungsverhältnis, aus dem man Rückschlüsse ziehen könnte: eine doppelte Leistung bedeutet z.B. halbe Laufzeit.

Fazit: das Gerät selber ist durchdacht konstruiert und tut mit hoher Leistung, was es soll. Mit den Verantwortlichen der Dokumentation und der Ladekontrolle würde allerdings gerne mal ein paar Takte reden; in dieser Preisklasse halte ich das für nicht akzeptabel. Dafür ziehe einen Stern ab.

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-14