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Rezensionen verfasst von
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland)
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We All Love Ella
We All Love Ella
Preis: EUR 17,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Angenehme wagnisfreie Hommage an die Jazz-Göttin, 14. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: We All Love Ella (Audio CD)
Den großen Künstlern Tribut zu zollen ist sicher der schönste Weg, alte Musik mit gegenwärtigen Künstlern zu verbinden, auch wenn es immer ein Weg auf dünnem Eis ist. Einerseits soll die Genialität der Originale hörbar bleiben, anderseits sollte die Neuinterpretation den Songs im Idealfall eine neue Perspektive geben.

Bei dieser Hommage an die unerreichte Ella Fitzgerald wurden die Covers mit viel Gefühl und sehr behutsam angegangen und von allerlei Jazzgrößen gesungen. Trotzdem ist das Ergebnis durchwachsen.

Haben bei der kürzlich erschienen "Joni Mitchell"-Hommage die Küstler zu sehr ihre eigene Identität übergestülpt, so ist es hier andersrum.

Durchweg sind Interpreationen geschmackvoll, aber etwas zu brav und zaghaft.

Die besondere Magie der Künstlerin war immer ihr Witz und ihre leichtfüssigen augenzwinkernden Interpretionen.

Wo es gelingt, diese Leichtigkeit aufzugreifen, z.B bei "A Tisket A Tasket", oder bei "Lullaby Of Birdland", überzeugen die neuen Songs. Wenn aber betulicher Barjazz entsteht (The Lady Is A Tramp, Dream A Little Dream Of Me), wünscht man sich die spritzigen Originale herbei.

Lobenswert ist, dass sich die Songauswahl nicht nur an den Klassikern orientiert, sondern auch einige weniger bekannte Stücke enthält.

Der Höhepunkt ist sicher das explosive "Airmail Special". Hier zeigt sich, was aus dem Album hätte werden können, wenn die Interpretionen mutiger und etwas weniger geschmäcklerisch wären.

So ensteht zu oft der Gedanke: "Jetzt lieber das Original." Und das ist schade.


Live in Concert 2006
Live in Concert 2006
Preis: EUR 21,98

7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Berechenbare Live-CD - auf hohem Niveau aber überraschungsfrei, 14. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Live in Concert 2006 (Audio CD)
Glücklich ist, wer eines der seltenen Konzerte besucht, in denen Barbra all die vielen Stufen aus dem Hyper-Diva-Himmel herabsteigt - auch wenn es ein halbes Jahresgehalt kostet.

Wie bei fast allen Live-CDs bleibt trotzdem die Frage, wieviel von der Magie eines Konzerts auf dem Album übrig bleibt. In diesem Fall fällt das Ergebnis zwiespältig aus.

Im Gegensatz zu anderen Stars, die Konzerte nutzen, um die Songs im neuen Gewand zu präsentieren, sind die Arrangements hier konservativ und folgen bis zum letzten Ton den Original-Noten. Wie üblich von einem großen Orchester begleitet, wird hier eher die große Geste zelebriert. Leider entstehen deshalb, z.B. im Vergleich zu Liza Minellis letztem großen Live-Album, zu wenig intime Momente.

Die Produktion ist natürlich klasklar und in jeder Hinsicht perfekt, aber Live-Atmosphäre ist eben doch mehr als nur ein wenig Applaus am Ende der Stücke, und hier unterscheiden sich die Songs kaum von den Studioversionen.

Unverständlich auch, warum die Songauswahl nicht ein paar Überraschungen mehr bietet. So entstehen etliche Überscheidungen sowohl mit Best-Of-Alben als auch mit früheren Konzert-Mitschnitten.

Am privatesten wird die Künstlerin bei den Zwischenmoderationen, in denen ihr wunderbarer Humor durchschimmert. Glücklicherweise sind sie nicht ganz so gelackt und prätentiös wie bei Ihrem Konzert im Park.

Die einzige wirkliche Neuerung ist ihre hörbar gealterte Stimme. Hat sie früher mit ihrem metallischen Sopran viele Zwischentöne einfach plattgewalzt, so schafft ihr weiches Timbre eine stärkere Intimtität. Das mildert sogar ihre gehegten Manierismen wie das theatralische Ausatmen, das übertriebene Tremolo, oder die übertrieben lange gehaltenen Töne.

Vermutlich kann man von Barbra Streisand kein Konzert in einer Bar mit Klavierbegleitung erwarten, aber wenn die Pauken und Trompeten einen Gang zurückschalten würden könnte das Erlebnis ehrlicher, persönlicher und freier werden.

Es bleibt das Problem vieler großer Künstler: das Korsett, immer nur den eigenen Mythos bedienen zu müssen, anstatt zu neuen musikalischen Ufern aufzubrechen.


300 (Einzel-DVD)
300 (Einzel-DVD)
DVD ~ Gerard Butler
Wird angeboten von Korte-EDV Internetmarketing & Vertrieb, Preise inkl. MwSt.
Preis: EUR 4,95

27 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bildgewaltige Vision mit dünnem Inhalt, 3. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: 300 (Einzel-DVD) (DVD)
Von den Verrissen der Medien vorgewarnt ist man auf das Schlimmste gefasst, und wird dann eher positiv überrascht.

Ein Film, der kaum mehr als Krieg zeigt hat natürlich kaum Tiefe, dass zeigen vor allem die klischeehaften Dialoge und die eindimensionalen Charaktere. Auch über den viel kritisierte Patriotismus vom Helden, der sich für seine Kameraden und sein Land opfert wurde, sollte man großzügig hinwegsehen.

Was bleibt, ist der visuelle Anspruch, und hier kann der Film begeistern.

Nah am Original von Frank Miller, sind viele Szenen fast bildgetreu nachgestellt. Die Mischung aus glänzenden Leibern (kräftig mit Bauchmuskeln aus dem Computer aufgemotzt) vor computergenerierten Hintergründen schafft eine fast magische Atmosphäre. Sogar die ausufernde Gewalt bekommt durch Zeitlupen und kunstvolle Choreographien eine eigene Ästethik; selten sah man Bluttropfen so malerisch durch die Luft wabern.

Das hier schwule Ästethik zelebriert- oder der Irakkrieg thematisiert wird entspringt wohl der Einfalt der Kritiker.

Bei diesem Film sollte man nicht nach einem Subkontext oder politischen Botschaften suchen, sondern sich zurücklehnen, den Kopf ausschalten und die Bilder genießen. Schließlich ist es ein Film für das Auge.

Lieber ein Film, der ganz zu seinem Konzept steht, als z.B. die flachen Werke eines Wolfgang Petersen, der Tiefe suggeriert, wo keine ist.


Prêt-à-Porter
Prêt-à-Porter
DVD ~ Sophia Loren
Preis: EUR 7,97

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Kaleidoskop der Modelwelt - charmant und witizig, 9. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Prêt-à-Porter (DVD)
Robert Altman, trotz großer Erfolge von Hollywood gerne ignoriert, weil er seinem eigenen Stil folgte, zeigt auch bei Pret-a-Porter sein großes Talent: Ensemblefilme mit zum Teil nur losem Handlungsfaden, dafür einem Gespür für Situationen zwischen Komödie und Tragodie.

Pret-a-Porter ist ein Film wie die Mode selbst: glamourös, schrill, und ein wenig oberflächlich, sozusagen ein früher "Teufel trägt Prada". Leider wurde dem Film in vielen schlechten Kritiken vorgehalten, er sei zu seicht.

Die Festellung stimmt. Der Film will die Mythen der Modebranche nicht zerstören, die Scheinwelt von Schönheit und Oberfläche wird kaum gebrochen. Trotzdem findet man genügend bissige Seitenhiebe auf hysterische Designer, zickige Models und geifernde Redakteurinnen.

Dazwischen gibt es wunderbar aufgelegte Schauspieler in ungewöhnlichen Rollen (Julia Roberts als Karrierefrau mit Alkoholproblem, Kim Basinger als Dummchen), Situationskomik und mehr Cameo-Auftritte als jemals zuvor. Was die Kritiker vielleicht übersehen haben: Unter den rasanten Schnitten und dem Glamour zeigt Altman diesselbe Menschlichkeit, den scharfen Blick auf die Probleme seiner Figuren, und die leichtfüssige und unglaublich elegante Regie, die niemals den Blick für das ganze verliert.

Man sollte Pret-a-Porter als das sehen, was er ist: ein luftiges Souffle - nicht sehr gehaltvoll, aber für einen Moment lang der größte Genuß.


Now Or Never
Now Or Never
Wird angeboten von toppreis321
Preis: EUR 1,01

16 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Endlich mal einer der es könnte - wenn man ihn lassen würde, 9. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Now Or Never (Audio CD)
Wer es noch nicht verstanden hat: das hier ist Marketing, nicht Musik, und das meiste Geld ist bereits verdient. Lasst den armen Altenpfleger einen Nummer-Eins-Hit haben, gönnt ihm fünfzehn Minuten im Rampenlicht, freut Euch, dass er nicht ganz so glatt ist wie Alexander Klaws, und nächstes Jahr fiebern wir mit dem nächsten willigen Talent dem Sieg entgegen.

Und wenn alle Blitzlichter verloschen sind fängt Mark Medlock vielleicht an, seine Stimme für richtig gute Musik und eine eigenständige Identität zu benutzen. Aber auch das ist ja leider schon schiefgegangen - siehe Max Mutzke.

Ach ja: der Song ist natürlich wie Tiefkühlpizza - nur leere Kalorien, und nach zehn Minuten hat man schon wieder Hunger auf richtiges Essen.


Out of the Woods
Out of the Woods
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 10,01

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie passt soviel Kreativität auf eine Platte?, 2. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Out of the Woods (Audio CD)
Everything But The Girl waren immer eine der wenigen Gruppen, die verletzlichen Folk mit zeitgemäßen Klängen verschmolzen haben und trotzdem zeitlos blieben.

Nun hat Sängerin Tracey Thorne nach längerer Pause ihr Soloalbum veröffentlicht, und überrascht mit einer stilistischen Bandbreite, die alle Phasen der Band nachvollzieht und eine neue Liebe für Achtziger-Klänge und Kammerpop enthüllt. Der Folkappeal weht immer noch durch die melancholischen Melodien und die intimen Texte, aber die Gitarren und Klaviertupfer werden nur noch selten aus dem Schrank geholt ("Hands Up The Ceiling"), und der machmal etwas weinerliche Grunton der Achtziger-Alben taucht nicht mehr auf.

Dafür gibt es bei "A-Z" den geschmeidigen Trip-Hop von Walking Wounded, und "Grand Canyon" folgt dem Minimal-House von Temperamental. Sie zitiert die eigene Vergangenheit so lässig, das niemals der Plagiatsverdacht aufkommt.

Doch dann kommen Querschläger wie "It's All True", ein astreiner Achtziger-Popper, das lebendige "Get Around To It" oder der Opener, der mit Streichern und gehauchter Stimme an Sinead O Connor erinnert. Zusammengehalten wird das Ganze von Thornes einzigartiger Stimme, ihren sensiblen Texten und, trotz elektronischer Elemente, einem warmen Unterton.

Auch wenn man darüber traurig sein mag, dass eine der vielseitigsten Pop-Bands lange nicht mehr gemeinsam musiziert hat, dieses Album entschädigt mit einer Vielschichtigkeit, die ihresgleichen sucht.


A Tribute to Joni Mitchell
A Tribute to Joni Mitchell
Preis: EUR 19,20

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsene Coverversionen einer großen Künstlerin, 2. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: A Tribute to Joni Mitchell (Audio CD)
Es ist grundsätzlich schön, dass nach all dem Zirkus um Bob Dylan mal jemand an eine der größten amerikanischen Musikerinnen erinnert - Joni Mitchell. Respekt gilt auch den Künstlern, die sich an den großartigen Songs versuchen.

Leider ist das Ergebnis viel weniger gut, als man angesichts dieser illustren Runde hochkreativer Musiker erwarten durfte.

Es ist sicher positiv, wenn die Songs nicht wie Heiligtümer behandelt werden sondern eher wie Rohmaterial, das durchaus in eine neue Form gebracht werden kann, aber größtes Problem hier ist, dass die Künstler ihre eigene erprobte Masche durchziehen, und damit vielen Songs die Identität rauben.

"Boho Dance" ist mit seinem Geklingel ganz schön, wird aber von Björk total vereinnahmt, Prince macht aus "A Case Of You" eine schmalzige R&B-Ballade, und Elvis Costello tranchiert "Edith And The Kingpin" zu einem drögen Jazzexperiment. Wenn es dazu noch übertrieben esoterisch und getragen wird wie bei Annie Lennox oder Sarah McLachlan, ist die Grenze der Zumutbarkeit überschritten.

Es stehen eher die Interpretationen heraus, die näher an den Originalen bleiben. "Help Me" hat den glitzernden Charme des Originals, "River" von James Taylor berührt so wie das Original und der rhythmische Drive von "Dreamland" passt hervorragend zu den brasilianischen Klängen.

Im Zusammenspiel entsteht eine ziemlich konzeptlose Sammlung. Vielleicht hätte man etwas sorgfältiger bei den "Red Hot" Samplern lernen sollen, wie eine vielfältige und trotzdem in sich geschlossene Tribute-Platte gelingen kann.

Mit dieser ist weder der Künstlerin noch ihren Fans ein großer gefallen getan. Bleibt nur zu hoffen, dass einige Zuhörer über die bekannten Namen einen Zugang zum großen Werk von Joni Mitchell finden.


Keep on
Keep on
Wird angeboten von la-era
Preis: EUR 6,77

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut gemachtes Popalbum - mit vielen fremden Federn geschmückt, 26. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Keep on (Audio CD)
Es ist nicht einfach für die Teilnehmer von Castingshows, draußen in der harten Wirklichkeit eine eigene musikalische Identität zu finden.

Will Young, einer der erfolgreicheren Castingshow-Kandiaten versucht tapfer, als Solokünstler ernstgenommen zu werden. Nur wird das mit dem Album "Keep On" schwierig werden, klingt er doch vor allem nach anderen Leuten.

"Keep On" ist Justin Timberlakes drahtiger Pop, "Your Game" ist eine gut gemachte Simply Red-Imitation, "Switch It On" klaut bei Robbie Williams, und "Think It Over" erinnert an George Michael. Das ist keinesfalls schlechte Musik, lässt aber ein eigenes Profil vermissen.

Erstaunlich ist, dass er sogar seine, eigentlich sehr gute, Stimme chamäleonartig wie die Vorbilder klingen lässt.

Dabei zeigt er durchaus eigenes Profil. "All Time Love" ist eine empfindsame Ballade weitab von Boygroupfutter, "Aint' Such A Place To Be" hat eine kleine Prise Beatles und "Happiness" ist ein federleichter Bossanova.

Leider zeigt die Songauswahl statt Vielfalt eher Ziellosigkeit.

Der Titel des Stückes "Who Am I" stellt die Frage, die auch den Hörer beschäftigt. Nur wird so ein uneinheitliches Album nicht helfen, es herauszufinden.


Die Sternenfahrer von Catan, 3 - 4 Spieler
Die Sternenfahrer von Catan, 3 - 4 Spieler
Wird angeboten von no_dice (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 99,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Siedlervariante mit mehr Action, 25. April 2007
= Haltbarkeit:1.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Nachdem schon die Siedler das Spielvolk süchtig gemacht hat, erschien die Variante "Sternenfahrer" - ein eigenständiges Spiel mit dem gleichen Grundprinzip.

Planeten besiedeln, Rohstoffe abbauen, die eigenen Raumschiffe verbessern und Kontakt mit fremden Völkern herstellen, die einem im Spielverlauf Vorteile bringen.

Interessant ist, dass mehrere Strategien zum Sieg führen. Neue Komponente sind Aktionskarten, die zum Würfelglück ein weiteres Zufallselement etablieren, und somit für mehr Action und Abwechslung sorgen. Trotzdem bleibt das Spiel ebenso taktisch wie "Die Siedler", und auch hier sollte man für eine Partie den ganzen Abend einplanen.

Die Präsentation ist zwar auch liebevoll, entbehrt aber den Holzcharme des Originals. Hier ist vieles aus buntem Plastik, wenn auch das Weltraumthema schön umgesetzt ist. Leider sind die Raketen, zentrales Hilfsmittel im Spiel, schelcht konstruiert: schnell brechen Teile ab. Da tröstet es auch nicht, dass der Verlag äußerst kulant ist und bei Beschwerden sofort (kostenfrei) neue Raketen schickt.

"Die Sternenfahrer" ist eine reizvolle Variante zu den Siedlern, ebenfalls taktisch, aber mit mehr Action. Vor allem Kindern dürfte die spacige Präsentation besser gefallen, wenn auch die filigranen Teile bei groben Kinderhänden schnell überfordert sein werden.


Parker 14556 - Topwords
Parker 14556 - Topwords
Wird angeboten von macimweb
Preis: EUR 22,50

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannendes Buchstabenspiel nach großem Vorbild, 25. April 2007
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Parker 14556 - Topwords (Spielzeug)
Warum ein erprobtes Konzept wie "Scrabble" anfassen, fragt man sich angesichts von Topword, und tatsächlich ähneln sich die Spiele zunächst. Worte legen und dafür Punkte kassieren - soweit, so gut.

Erst wenn es in die dritte Dimension geht entfaltet das Spiel seinen Reiz. Man kann nämlich neue Worte bilden, in dem man Steine auf andere Steine setzt. Vor allem, wenn das Brett im späteren Verlauf vollgebaut ist entstehen auf diese Weise viele taktische Möglichkeiten. Auch der Schadenfreude-Faktor ist dabei nicht zu unterschätzen.

Die Punktezählung ist weniger komplex als bei "Scrabble", somit eignet sich das Spiel etwas besser für Kinder.

Die Präsentation ist weniger gut und entspricht vermutlich dem amerikanischen Geschmack. Ein voluminöses Spielfeld, und viel Plastik in furchtbaren Farben. Das wirkt nicht sehr wertig.

Positiv sind die großen Buchstaben-Steine, die sich auch für ältere Spieler oder Grobmotoriker eignen.

Insgesamt eine spannende Neuinterpretation des alten Klassikers


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