Profil für Peter Schulz > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Peter Schulz
Top-Rezensenten Rang: 13.647
Hilfreiche Bewertungen: 819

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-14
pixel
The Whirlwind Ltd.2cd+Dvd
The Whirlwind Ltd.2cd+Dvd
Wird angeboten von tws-music-eu
Preis: EUR 19,75

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Sensation aber sehr unterhaltend........, 24. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: The Whirlwind Ltd.2cd+Dvd (Audio CD)
Na also, sie sind tatsächlich zurück!! Die einzige wahre "Supergroup des Progs der Neuzeit" meldet sich nach einigen Jahren tatsächlich zurück. Ich gebe zu, daß mich die Nachricht des Comebacks wirklich gefreut hat.
Nach den ersten Hördurchläufen wich meine Freude allerdings einer gesunden Ernüchterung. TRANSATLANTIC machen mir noch immer sehr viel Spass. Allerdings habe ich mir außer Spaß noch etwas mehr erhofft............ Peter, wie naiv kannst du eigentlich sein?? Der (un)heimliche Chef im Ring ist nach wie vor NEAL MORSE. Und NEAL MORSE macht nun einmal seit einigen Jahren schlicht und einfach NEAL MORSE-Musik. Sehr einfach zu verstehen und leider auch ein wenig vorhersehbar. Wer auf "The Whirlwind" Neues oder gar Innovatives erwartet, der könnte enttäuscht werden. Wer allerdings mit NEAL MORSE und TRANSATLANTIC (wie ich!) bisher seine Freude hatte, wird auch mit "The Whirlwind" einige schöne Stunden verbringen können.
Auf "The Whirlwind" gibt es lediglich einen Song. Dieser ist allerdings in 12 Teile Abschnitte unterteilt. Das Ganze wirkt für mich wie eine Suite, mit sehr harmonischen Übergängen. Den Anfang macht das wirklich fantastische "Overture / Whirlwind". Hier spielt das Album all seine Stärken aus. Refrains zum Mitsingen, eine Melodie zum Mitwippen und rockige Parts. So könnte es bleiben. Tut es aber nicht. Im Verlaufe der CD gibt es leider immer mal wieder die ein oder andere Länge. Als Entwicklung sehe ich zu den bisherigen Veröffentlichungen die (wenigen) Jamparts, sowie ein mitunter auftretendes Floyd-Feeling. Für mich die schönsten Momente. Aber leider gibt es auch Songs, die ein klein wenig "überflüssig" wirken (Song 12 "Dancing with eternal Glory / Whirlwind [Reprise]).
"The Whirlwind" ist ein Album, das mir wirklich Spass macht. Vielleicht hatte ich meine Erwartungen auch ein kleines bißchen zu hoch geschraubt. Dieses Album ist nicht schlechter als seine Vorgänger. Aber leider kann es mich "nur noch" unterhalten...........und nicht mehr überraschen.
Egal. "The Whirlwind" gehört für mich zu den Highlights 2009 (und davon gibt es nun wirklich einige).
Fans der ersten Alben und Fans des "gepflegten Retroprogs" sollten unbedingt zugreifen.
Ich bin ein ziemlich bekloppter Sammler und habe deshalb auch zur Ltd. 2 CD + DVD gegriffen. So richtig interessiert mich dieses Bonuszeugs allerdings nicht.
Schönes Album!!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 5, 2010 3:41 PM CET


The Incident
The Incident
Preis: EUR 21,36

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine nicht zu versiegende Quelle............, 3. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Incident (Audio CD)
...........musikalischer Ideen und Konzepte scheint in Steven Wilson, "The Brain" der Engländer PORCUPINE TREE zu sprudeln. Nach diversen solo Veröffentlichungen betritt der scheue Brite nun wieder mit seiner Hauptband die Bühne.
Und wie sie das machen. Gleich vorweg: "The Incident" ist ein großartiges Album geworden. Mittlerweile weiß auch ich, daß es sich bei den 14 Songs um einen Songzyklus handelt. Angeblich ist die Reihenfolge der Songs rein zufällig zustande gekommen und könnte jederzeit beliebig ausgetauscht werden, so Herr Wilson in einem Interview. Ganz abnehmen kann ich ihm das nicht. Zu schlüssig und passig sind die Übergänge der einzelnen Songs.
Auf "The Incident" schmeißt die Band so ziemlich alles in einem Topf, was sie in den letzten Jahren auf ihrer musikalischen Entwicklungstour ausgemacht hat.
Es gibt wieder vermehrt psydelische Momente. Gerade diese Richtung fehlte den Fans der ersten Stunde in den letzten Jahren. Aber auch die Leichtigkeit von "Lightbulb Sun" ist zu entdecken. Und die metallischen Momente der letzten Jahre sind ebenfalls noch vorhanden, wenn auch ein klein wenig herunter geschraubt.
Das klingt nach einem "wir möchten es allen Fans recht machen"? Genau das ist es nicht für mich. Die CD wirkt auf mich, als hätten Künstler über einen langen Zeitraum etwas Großartiges entwickelt.
Einzelne Songs hervorzuheben fällt mir schwer. Bereits das Intro "occam's razor" ist brachial, düster.....bewegend und auf der anderen Seite so unglaublich schlicht. Weiter geht es mit schönem Artrock, bevor mit "drawing the line" der erste gute Laune Song (im positiven Sinne!) folgt. Danach kommt das Titelstück. Mit jedem Hördurchgang entfaltet sich gerade dieser Song zu einem Monument. "Time flies" ist der Longtrack und zugleich die deutlichste Verbeugung vor PINK FLOYD der letzten Jahre. Eindeutige Momente aus FLOYDS "Animals-Album" werden an den Fan gebracht. Fantastisch. Mit "octane twisted" dürfte die metallische Fraktion ihren Höhepunkt erleben.
Danach geht es wieder fluffiger zur Sache. Zum Abschluß gibt es die vielleicht schönste PT-Ballade überhaupt. "I drive the hearse" ist ein einziger Gänsehautmoment.
Das war es dann noch immer nicht. Wir haben noch CD 2. Dort erwarten den Fan 4 weitere Hochkaräter. Besonders "remember me lover" ist ein Kracher.
Fazit: Diese CD funktioniert für mich am Besten als Einheit (im Speziellen CD 1). Auf den Vorgängeralben gibt es sicher bessere Einzelsongs. Aber kaum eine PT-CD kann mich über die gesamte Spielzeit dermassen fesseln. Kaufen!!
Im ersten Teil ihrer Europa-Tournee werden sie den Songzyklus "the incident" an einem Stück spielen. Also aufraffen und eine spannende Band live genießen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 4, 2009 9:35 AM MEST


Beautiful & Monstrous
Beautiful & Monstrous
Preis: EUR 21,28

3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorsicht, Vorsicht.........................., 3. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Beautiful & Monstrous (Audio CD)
SUBSIGNAL sind aus der Asche SIEGES EVENS enstanden. Gitarrist Markus Steffen und Sänger Arno Menses waren Mitglieder der süddeutschen Progmetaller. Natürlich müssen sich SUBSIGNAL den Vergleich zu SIEGES EVEN gefallen lassen. In einem Interview sagt Arno Menses, daß "Spaß" ein Hauptkriterium in der Bandausrichtung sei.
Ohoh.........Progger und Spaß, das ist so'ne Sache.
Auf dem Debut "Beautiful & Monstrous" sind 10 Songs. Und tatsächlich, die Songs sind im Vergleich zu SIEGES EVEN eher schlicht gehalten. Ein instrumentales zur Schau stellen der eigenen Fähigkeiten scheint hier nicht im Vordergrund zu stehen. Die Songs sind rockig und intelligent.........aber leider für mich nach einigen Hördurchgaängen auch recht schnell abgenutzt. Mir fehlt ganz einfach die Finesse, die ein Album für mich auch über einen längeren Zeitraum interessant macht. Auf dem Digipack stehen die Worte: "file under: PROGRESSIVE ROCK". Sehr schön, nur wo finde ich auf diesem Album die progressiven Momente. Da muß ich schon sehr genau hinhören.
Gerade nach den zum Teil überragenden Kritiken kann dieses Album leider nicht meine Erwartungen erfüllen.

Fazit: SUBSIGNAL machen intelligenten Rock/Metal. Alle Songs sind modern durchgestylt. Mit progressiver Musik hat das Ganze für mich allerdings nur sehr sehr wenig zu tun.

Nachtrag 12.03.2010: Kaum zu glauben. Obwohl die Musik von SUBSIGNAL recht "schlicht" ist (im Vgl. zu SIEGES EVEN),
hat sich die CD nach vielen vielen Hördurchläufen in mein Herz gespielt. Eine schöne rockige CD, der ich Stand heute, 4 Sterne geben würde.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 10, 2010 4:04 PM CET


On This Perfect Day (Digibook Ltd.)
On This Perfect Day (Digibook Ltd.)
Preis: EUR 20,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Arjen mal etwas anders.............., 3. Oktober 2009
GUILT MACHINE ist das aktuellste Projekt von Mastermind Arjen Lucassen. Normalerweise schwelgt der Meister mit seinen Outputs im ganz großen "Popcorn-Prog". Das mag gefallen, kann auf Dauer allerdings auch ein wenig ermüdend wirken.
GUILT MACHINE ist wesentlich schlanker, ja fast schon minimalistischer geworden. Lediglich 4 Musiker gehören zu diesem Projekt. Und genau dieser Minimalismus tut diesem Album unheimlich gut. Nichts wirkt aufgebläht oder gar aufgesetzt. Die Grundstimmung dieses Albums ist ziemlich düster. Passend dazu hat Arjen mit Jasper Steverlinck einen absoluten Volltreffer an den Vocals gelandet. Am Schlagzeug sitzt der ehem. PORCUPINE TREE Drummer Chris Maitland.
PORCUPINE TREE ist ein gutes Stichwort. Dieses Album erinnert in seinen melancholischen Momenten durchaus an die Stachelschwein Bäume. Allerdings packt Arjen immer mal wieder seine für ihn typischen Melodien aus.
Es gibt gerade einmal 6 Songs, die nicht selten die 10 Min.-Marke sprengen. Für mich gibt es hier und da allerdings auch mal die ein oder andere Länge. Macht aber nichts. Die Songs bilden in der Gesamtheit ein abwechslungsreiches Album. Angenehm zurückhaltend wirk die Gitarristin Lori Linstruth. Sie weiß mit gelegentlichen Akzenten und ganz zart aufflammenden metallischen Momenten zu gefallen. Ihre Solis wirken auf mich sehr gefühlvoll.

Fazit: Arjen Lucassen präsentiert uns ein Album, daß ihn für mich wieder interessanter macht. Auch wenn es gelegentliche Längen gibt, so ist "On this perfect Day" ein interessantes Album geworden. Ein schönes Album für die kommende dunkle Jahreszeit.


Force of Gravity
Force of Gravity
Preis: EUR 16,23

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Gut gemacht..........", 2. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Force of Gravity (Audio CD)
"Posthumous Silence" könnte durchaus zum nervigen Dauergradmesser der 5 sympathischen Hamburger werden. Das ist sicher der Fluch (neben dem vielen Segen), den ein sog. "Überalbum" mit sich bringen kann.
Nach dem locker poppigen "Presets" ist "Force of Gravity" nun das zweite Werk nach "Posthumous Silence".
Und was soll man groß schreiben? Es wird wieder progressiver und experimentieller.
All das, was der Fan bisher an SYLVAN mochte, wird er auch auf diesem Album wieder finden. Es gibt wunderschöne Melodien ("force of gravity", "isle in me", "from the silence" und natürlich der Longtrack "vapour trail"), einen Spritzer Härte ("follow me", "king porn" und "god of rubbish) und insgesamt ein anständiges Songwriting.
Gerade die "neue Härte" scheint den einen oder anderen Fan leicht zu irritieren. Von punkigen Momenten ist gar zu lesen. Punkige Momente kann ich weit und breit nicht ausmachen.
Beispiel: Der Song "god of rubbish" erinnert mich mehr an einen leichten "Fun-Metal-Party-Song, als an Punk.
Für mich ist gerade die Einbindung der härteren Momente durchaus gelungen.
SYLVAN haben auf "Force of Gravity" tatsächlich bereits geöffnete Türen weiter auf gemacht. Ich sehe dieses Album als eine positive Bandentwicklung an. Der neue Gitarrist Jan Petersen, der ausgewiesener Hardrock-Fan ist, scheint der Hamburger Truppe sehr gut zu tun.
Am Ende gibt es Kritik. Sänger Marco Glühmann, sicher einer der besseren in seiner Zunft, übertreibt es für mich hin und wieder. Mal zu laut, mal zu agressiv und dann wieder übertriebene Theatralik. Ich muß zugeben, daß der Gesang, der in den guten Momenten fantastisch ist, bei mir einen Stern kostet. Beispielhaft möchte ich hier Song 2 "follow me" nennen. Der Song ist kurz, vertrackt und geht nach vorn. Allerdings ist Marco Glühmann kurz davor, den Song mit dem Schmettern des Refrains, zum Kippen zu bringen. Sehr schade. Die Phase des Ausprobierens haben schon ganz andere Sänger hinter sich gebracht. Ich hoffe, daß er sich auf der nächsten CD wieder auf das konzentriert, was er wirklich sehr gut kann. Ein Metal-Sänger wird er nicht mehr, glaube ich.
Fazit: Ein klasse Album der Hamburger Vorzeigetruppe. SYLVAN etablieren sich an der Art-Rock-Spitze.


Oblivious to the Obvious
Oblivious to the Obvious
Preis: EUR 28,85

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes 3. Album............., 30. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Oblivious to the Obvious (Audio CD)
Hourglass melden sich zurück. Und wie!!
5 Jahre sind mittlerweile ins Land gegangen seit dem hervorragenden Vorgänger "Subconscious". Es hat diverse Besetzungswechsel gegeben, so daß auf "Oblivious to the Obvious" lediglich Brick Williams an der Gitarre sowie John Dunston an den Drums/Percussion von der "alten" Besetzung übrig geblieben sind. Aber keine Angst. Die "neuen" machen genau dort weiter, wo man 2005 mit "Subconscious" aufgehört hat. Selbst der aktuelle Sänger kling ein wenig nach seinem Vorgänger. Also alles beim Alten.
In 5 Jahren hat sich musikalisch so einiges aufgestaut bei HOURGLASS.
Satte 140 Minuten progressiver Musik hat man auf diese Doppel-CD gepresst.
Und diese 140 Min. wollen ersteinmal erobert werden. Für mich wahrlich kein leichtes Unterfangen. Die Longtrackfetischisten unter uns werden mit der Zunge schnalzen, wenn sie die Spiellängen der einzelnen Songs sehen. Auf der 1. CD gibt es 5 Songs. Der kürzeste hat eine Spiellänge von 09:58 Min.
Auf der 2. CD gibt es ebenfalls 5 Songs, wobei der Titeltrack alleine 30:33 Min. für sich in Anspruch nimmt. Bei diesem überlangen Song sind die einzelnen Abschnitte separat anwählbar. Das macht es etwas überschaubarer.
Was gibt es musikalisch? Ich mache es mir einfach und schreibe, daß es sich um progressiven Rock handelt. Und vieles von dem, was uns in den letzten 35 Jahren um die Ohren gehauen wurde, finden wir hier wieder. Von Retroklängen mit ausladenen Keyboardfanfaren bis hin zu metallischen Klängen mit Frickelei und Co.
Das Wunderbare ist, daß HOURGLASS es schaffen, jeder Stimmung genügend Zeit und Bühne zu geben. Sowohl das harte Gebratze/Gefrickel, als auch die wunderschönen sphärischen Momente sind absolut passend.
Beispiel gefällig?? Hört euch den Beginn des 1. Songs der 2. CD "Facade" an. Was für wundervolle, zugegebener Maßen an PINK FLOYD erinnernde, Musik. Das Stück bringt mich zu Träumen, zum Eintauchen.
Aber vorsicht! Es geht auch anders: Song 4 der 2. CD "Delirium". Ein frickeliges Instrumental mit allem drum und dran.
Ich finde es einfach herrlich, daß hier einzelne Genres der sog. progressiven Musik lediglich als Stilmittel und nicht als dominater Alleinherrscher eingesetzt werden.
Sollte das, was HOURGLASS machen ProgMetal sein, so hat eben dieses Genre eine hoffnungsvolle Zukunft.
Fazit: HOURGLASS legen einen dicken Brocken vor. 140 Min. wollen und müssen erstmal besiegt werden. Darin liegt auch meine einzige Kritik an diesem Album. Obwohl es keine unangenehmen Längen gibt, braucht es unglaublich viel Zeit, bis man das Album als Ganzes erfasst hat. Naja, zumindest mir ging es so.
Ansonsten ist "Oblivious to the Obvious" ein Blindkauf.
Wer es nicht ganz so üppig möchte, den würde ich den Vorgänger "Subconscious" empfehlen. Der ist ebenfalls absolut erstklassig.


No Sleep 'til Hammersmith
No Sleep 'til Hammersmith
Preis: EUR 7,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dreckig.......laut........roh..........Rock 'n Roll, 30. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: No Sleep 'til Hammersmith (Audio CD)
MOTORHEAD präsentieren sich auf der 1981 erschienen LP (CD) in ihrer Bestbesetzung (Kilmister/Clarke/Taylor). Bei "No sleep 'til Hammersmith" kann man von einer Live-CD sprechen, die diesen Namen zu Recht verdient. Vom Opener "Ace of Spades" an hat man das Gefühl, bei entsprechender Lautstärke, in der ersten Reihe zu stehen. Die Songauswahl ist nahezu perfekt. Sämtliche Nackenbrecher wie der Opener "Ace of Spades" oder aber "The Hammer", "No Class", "Overkill", "Iron Horse" und das fantastische "Motorhead" werden den Fans ins Gesicht geschmettert. Der Sound ist, wie es sich für ein MOTORHEAD-Konzert gehört, dreckig, breiig und natürlich brutal hart. Diese CD hatte 2006 ihr 25jähriges Jubiläum...........unglaublich.
Wer Motorhead kennenlernen möchte, kann mit dieser CD ruhig beginnen. Für Fans ist sie eh unverzichtbar.
Fazit: Motorhead haben es nicht nötig den Fans ständig vorzusäuseln wie hart und böse sie sind. Motorhead leben den Rock 'n Roll. Zuschnappen!!
Die 3 Bonustracks verwässern für mich die Urversion, einfach ignorieren.
Zusatzinfo: Der Mitschnitt hat meines Wissens witzigerweise nicht (!!) im Hammersmith zu London statt gefunden. Ist für mich allerdings völlig egal........


Songs from the Lighthouse
Songs from the Lighthouse
Preis: EUR 17,98

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ....zündet einfach nicht............., 17. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Lighthouse (Audio CD)
Die Italiener MOONGARDEN haben mit "Songs from the Lighthouse" eine CD an den Start gebracht, die in einigen Magazinen und auch im Netz (Bspl. "Babyblaue Seiten") "durch die Bank weg" gute Bewertungen bekommt.
Komisch. Ich liege völlig neben der Spur.
Beginnen wir mit dem Gesang. Rauchig, seht trocken erinnert er hin und wieder an Peter Gabriel. Nicht schlecht, haut mich aber nicht um.
Die Gitarre übernimmt nur sehr sehr selten die Führungsrolle. Dominierend sind sämtliche Tasteninstrumente. Klavier, Mellotron oder Piano gibt es zuhauf. Die Songs sind dadurch zum Teil sehr edel verpackt. Ich hätte mir etwas mehr Luft für die Saiteninstrumente gewünscht.
Die Ideen, die diese Band hat, sind sicher nicht schlecht und auch ich laufe beim Begriff "Artrock" nicht sofort weg.
Artrock ist es, wenn auch immer mal wieder retrolastiges durchschimmert.
Aber ich kann einfach keine Richtung erkennen.
Der Song "Solaris" mit über 13 Min. wurde auf den "Babyblauen Seiten" schon als Longtrack des Jahres abgefeiert. Für mich auch einer der stärkeren Songs auf diesem Album, nur leider kein Song für mich, der auch nur annähernd in meine Top 100 passen würde.
Nun gut, ich möchte niemanden das Album vermiesen. Es hat sicher nicht ohne Grund viele Fans.
Nur bei mir wird die CD für sehr sehr lange Zeit nicht mehr das Tageslicht erblicken..... schade drum.


Live from Loreley
Live from Loreley
Preis: EUR 8,99

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gespaltener Zeitzeuge, 16. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Live from Loreley (Audio CD)
Ach was waren wir jung.......... . Ich befand mich rund um den zwanzigsten Juli 1987 mit 3 "Kumpanen" und einem abwrackfähigen Golf 1 in Split, damaliges Jugoslawien. Wir wollten bis Ende Juli bleiben. Aber sowohl die nicht mehr vorhandenen Biervorräte, als auch die Ebbe unserer Geldbörsen sollten sich im Nachhinein als großer Glücksfall herausstellen.
Frühzeitiges Zelteabbrechen und nix wie ab in Richtung Loreley.
MARILLION hatten sich als Headliner angesagt. Das wollten wir auf keinen Fall verpassen. Und wir haben es tatsächlich nicht verpasst.
Es war für mich ein wahrhaft magischer Abend. Ich hatte die 5 Engländer zuvor live noch nicht gesehen. Wir waren wie erschlagen von FISHs Bühnenpräsent. Über 30.000 "Jester" feierten die Band .....und auch sich selbst. Es sollte bis heute MARILLIONS größtes Konzert außerhalb Englands sein.
"Clutching at Straws" war seit einiger Zeit auf dem Markt und wurde von den Fans ziemlich kritisch aufgenommen. Kein Wunder, hatte man sich doch von den "Script....." und "Fugazi" Songs entfernt.
Die Band wirkte reifer, moderner.......und auch nicht mehr so ganz homogen.
Egal, nach den ersten Noten von Slainte Mhath war die Skepsis verflogen. Die Fans lagen der Band zu Füßen und saugten jeden Song in sich auf.
Songüberraschungen gab es an diesem Abend keine. Für Improvisation oder Spontanität war im Jahre 1987 in der Maschinerie MARILLION keine Zeit. Alles wirkte sehr professionell.................und ein bißchen berechenbar.
22 Jahre nach dem Konzert erscheint das Ganze als CD. Ich bin ein bekennender DVD-Muffel und gehöre somit wohl zur Zielgruppe für den Kauf dieser Audio-CD.
Von MARILLION gibt es eine Fülle guter bis sehr guter Live-Mitschnitte.
Diese CD könnte dazu gehören. "Könnte".........für meinen Geschmack hat sie allerdings einen entscheidenen Nachteil. Der Sound. Das Konzert kommt dermaßen flachbrüstig aus meinen Boxen, daß ich in Zukunft, wenn ich MARILLION live erleben möchte, zu anderen Aufnahmen greifen werde. Ich würde den Klassiker "The thieving Magpie" vorziehen. Noch besser ist natürlich die Live-Box "Early Stages". Selbst einige Bootlegs kommen kraftvoller aus den Lautsprechern. Hier hätte EMI einiges mehr bieten können. Das Booklet ist ebenfalls ziemlich dürftig. Es gibt ein paar Linernotes von FISH aus dem Jahr 2009 (immerhin) und das war es dann auch schon im Großen und Ganzen. Ein bißchen enttäuschend.
Natürlich sind die Songs allesamt klasse. Das steht außer Frage.
Aber wer braucht tatsächlich die nächste Liveversion von "Kayleigh" oder aber "Script........" .
Fazit: Für mich ist diese CD ausschließlich deshalb besonders, weil ich den Abend miterleben durfte. Es war ein großes Konzert für alle Anwesenden. 22 Jahre später wirkt gerade dieser Livemitschnitt ein wenig dürftig auf mich.......und trotzdem werden die Songs wohl noch für sehr lange Zeit sehr besonders für mich sein. . Und das ist auch gut so. Achja, das sehr gute "The last Straw" vom "Clutching at Straws"-Album gibt es live noch nicht allzu oft. Hier ist der Song dabei. Kaufen? Ich bleibe bei meinem Titel für die Rezension. "Gespaltener Zeitzeuge".
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 6, 2012 4:39 PM MEST


Recital of the Script-Live,'83
Recital of the Script-Live,'83
Preis: EUR 16,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezi ausschließlich zur Audio-CD!!, 11. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Recital of the Script-Live,'83 (Audio CD)
Nachdem das Plattenblabel EMI im letzten Jahr eine beeindruckende MARILLION Live Box veröffentlicht hat, geht der MARILLION-FISH-Ausverkauf weiter.
"Recital of the Script" stammt aus dem Jahr 1983 und wurde live im Hammersmith zu London mitgeschnitten.
Bisher gab es dieses Konzert lediglich auf VHS bzw. DVD.
Warum sollte der Fan ein weiteres Mal zuschlagen?? Wer sich die Live-Box "Early Stages" gegönnt hat, kann um diese Veröffentlichung einen Bogen machen, es sei denn, sie/er ist ein ähnlich "bekloppter" Sammler wie ich.
Wer allerdings lediglich die bekannten Live-Veröffentlichungen "Real to Reel" und "The thieving Magpie" besitzt, der darf/sollte hier zuschlagen.
Diese CD ist ein Dokument der absoluten Frühphase der Band. Man befindet sich auf dem Weg, eine der angesagtesten Bands der Achtziger zu werden. MARILLION und gerade FISH hatten zu Beginn ihrer Karriere musikalisch sehr viel zu zeigen und zu sagen. FISH war ein aussergewöhnlicher Sänger (Geschichten Erzähler??). Er setzt die Songs mit unglaublicher Intensität um. Ich nehme ihm zu jeder Zeit die Rollen ab, in die er gerade schlüpft.
MARILLION sind zu dieser Zeit ein rohes sich aufbäumendes Stück progressiver Musik. Die Songs werden live zum Teil ein wenig schleppernder dargeboten (Bspl. "Script for a Jesters Tear), als die Studioversionen.
Einige Songs gewinnen für mich erheblich gegenüber den Stdiostücken (Bspl. "Three Boats down from the Candy").
Natürlich gibt es auch hier wieder FISH's Ansagen zwischen den einzelnen Songs. Mal witzig, mal leicht nervend.
Vorteil dieser Aufnahme: Hier wurde nicht gestückelt. Sämtliche Songs sind tatsächlich von einem einzigen Abend. Das gibt mir als Hörer noch ein klein wenig mehr ein "Liveerlebnis".
Fazit: Wer MARILLION zu Beginn ihrer Karriere erleben möchte, der sollte "noch einmal" das Portemonaie zücken. Die Songs wurden digital überarbeitet. Der Sound ist somit sehr zeitgemäß.
Unter dem Strich möchte ich eine vorsichtige Kaufempfehlung aussprechen.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-14