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Rezensionen verfasst von
Peter Schulz "Musikliebhaber" (Somewhere in Niedersachsen)
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Posthumous Silence
Posthumous Silence
Preis: EUR 18,67

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Champions League, 28. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Posthumous Silence (Audio CD)
SYLVAN ist mit "Posthumous Silence" schlicht und einfach ein Meisterwerk gelungen. Vom Artwork über die Produktion bis zum Songwriting ist alles nahezu überdurchschnittlich gut. "PS" ist ein Konzeptalbum und endlich schafft es eine Band mal wieder (ähnlich wie FATES WARNINGS "A pleasent shade of gray oder GREEN CARNATIONS "Light of day, day of darkness") die Stimmung von der ersten bis zur letzten Note zu halten. Diese Kunst scheint in der Vergangenheit vielen Bands (exemplarisch MARILLION) verloren gegangen zu sein. Alles was der moderne Rockfan hören möchte, gibt es auf diesem Silberling. Es gibt traumhafte Melodien ("A kind of eden"), instrumentale Achterbahnfahrten ("Questions") und eine dem Thema (Selbstmord eines Kindes) angepaßte Grundstimmung. Allein das zutiefst traurig gespielte Cello schafft immer wieder eine unglaublich düstere Atmosphäre. SYLVAN setzen auf diesem Werk das Piano genauso gern ein wie die "Heavy-Gitarre". Sie haben zu keiner Zeit Angst, verschiedene Stilmittel einzusetzen, um dieses Gesamtkunstwerk zu etwas ganz Besonderem zu machen.

Natürlich ist "Posthumous Silence" ein Konzeptalbum, was man am besten vom ersten bis zum letzten Song durchhört.

Bei soviel Euphorie darf der kritische Blick nicht fehlen (auch wenn ich jetzt bewußt das Haar in der Suppe suche). Hin und wieder haben die Songs eine "gewisse Länge", die ganz leicht die Spannung abfallen läßt. Aber wie geschrieben, das ist lediglich "das Haar in der Suppe suchen".

Fazit: SYLVAN ist mit "Posthumous Silence" ein Meisterwerk aus deutschen Landen gelungen, das international absolut in der Champions League mitspielt. Natürlich kaufen!


Fear of a Blank Planet
Fear of a Blank Planet
Preis: EUR 12,98

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gesamtkunstwerk, 21. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Fear of a Blank Planet (Audio CD)
Jaja, die Mannen um Steven Wilson haben es nicht einfach. Zu ihren Fans zählen die Ur-Progger genauso, wie die Metalheads oder gar die Psychedelic/Spacerock-Freaks. Egal in welche Richtung das englische Schiff treibt. Irgend jemand wird sich immer vor den Kopf gestoßen fühlen. Wiedereinmal dürften es bei "Fear of a blank Planet" die Fans der früheren Phase sein, die noch immer Songs alà "The Sky moves Sideways" oder "Up the Downstair" nachtrauern. Aber auch die Melodiösität die PORCUPINE TREE auf "Stupid Dream" oder "Lightbulb Sun" erreichten, findet sich auf "FOABP" nicht wieder.

Was erwartet den Fan? Ein komplexes, in sich geschlossenes 50 Minuten-Werk. Die 6 Songs könnten auch ohne Problem als ein einzelner Monstertrack daherkommen. Die Aufteilung in 6 Songs macht es allerdings etwas überschaubarer. PORCUPINE TREE setzen einmal mehr auf Atmosphäre und die ist bei dem textlichen Inhalt nahezu durchgehen düster. Richard Barbiere hat auf diesem Werk einen seiner besten Auftritte und darf sich mitunter regelrecht austoben. Die metallischen Gitarren der letzten Jahre wurden dahingehend intensiviert, daß die Ausbrüche eine bisher von PORCUPINE TREE ungeahnten Heftigkeit besitzen. Gerade das "Gebratze" beim Longtrack "Anesthetize" erinnert schon ein wenig an TOOL.........

"Fear of a blank Planet" ist für mich eine typische "ganz oder gar nicht hören-CD". Ich habe versucht, einzelne Songs zwischendurch zu hören. Bei mir funktioniert das nicht. Die düstere und zum Teil aggressive Atmosphäre bleibt so völlig auf der Strecke.

Von diesem Werk geht ohne Zweifel ein gewisser Suchtfaktor aus.......... Ich erwische mich, wie ich die CD immer und immer wieder einlege. Ein mehr als gutes Zeichen.

Bisher konnten mich PT-Alben nie durchgehend fesseln. Selbst das gehypte "In Absentia" fängt an mich nach ca. 30 Min. zu langweilen. Von Langeweile ist bei "FOABP" nichts zu merken.

Fazit: Ohne hysterisch wirken zu wollen, ist "Fear of a blank Planet" mein Lieblingsalbum der Engländer. Mit "Anesthetize" gibt es einen ganz heißen Anwärter auf den Titel "Longtrack des Jahres 2007". Der Rest fügt sich nahtlos ein. Das Album wirkt in sich geschlossen und die meatallischen Ausbrüche geben dem Ganzen den richtigen Kick. Wenn PORCUPINE TREE sich auch noch einen "richtigen" Sänger besorgen, bin vielleicht auch ich irgendwann vom PORCUPINE TREE-Bazillus befallen.

Der Gesang fängt schleichend an mich zu nerven, deshalb ein Punkt Abzug. Musikalisch bisher eines der Highlights 2007. Kaufen!!


Be
Be
Preis: EUR 32,32

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen be or not to be..........grosse Diskussion!!, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Be (Audio CD)
Kaum ein Album hat die Fangemeinde in den letzten Jahren dermassen stark gespalten wie PAIN OF SALVATIONs "Be". Grundsätzlich macht das ein Album interessant und "man möchte natürlich mitreden" können. POS haben bis zu "Be" 4 überdurschnittlich gute Studioalben hervorgebracht und manch Fan hat die Nordländer bereits auf den Prog-Tron gesetzt.
Mit "Be" darf der gemeine Fan dann erstmals feststellen, dass nicht alles zu Gold wird, was Herr Gildenlöw anfasst. Auch wenn "Be" zugegebenermassen hin und wieder goldig schimmert.
Mit diesem Album hat sich Daniel Gildenlöw für meinen Geschmack ein bischen überhoben. Angeblich spukte das Konzept zu diesem Album seit Jahren schon in seinem Kopf. Ich bin mir sicher, dass er, wenn er diese Geschichte noch ein paar Jahre hätte reifen lassen, ein absolutes Premium-Album auf den Markt gebracht hätte. Die textliche Komponente wird hier eindeutig in den Vordergrund geschoben, ist für mich nicht immer nachzuvollziehen. Macht ja nix, wenn die Musik wenigstens Schritt halten könnte. Aber weit gefehlt. Nicht selten verlieren sich die Songs in Effekten und mangelnder Spannung. Paradebeispiel hierfür ist das über 10minütige "Nihil Morari". Nette Ideen und witzige Gimmicks gibt es zuhauf. Aber bereits nach 2 (!) Minuten hat man das Gefühl, alles gehört zu haben und die Skip-Taste schaut mich verlockend an. Oder Song 4 "Pluvius Aestivus" ein 5minütiges Pianostück. Technisch natürlich nicht schlecht, nur wie bekomme ich diesen Song in das sehr ambitionierte Konzept gefasst?? Song 6 "Nauticus" erinnert an ein Geisterschiff das irgendwo in den endlosen Meeren schippert. Mit einem sehr gediegenen Gesang zwar originell, aber bitte Daniel, was möchtest du mir sagen??
Aber dann gibt es sie doch die POS-Hammerstücke. Zum Beispiel das stampfende, zeitlupenhafte und bitterböse "Diffedentia". Jepp, es geht doch. Ab diesen Song gibt es dann auch keinen Schwachpunkt mehr auszumachen für mich. Höhepunkt dann "Iter Impius". Melodiös, gefühlvoll mit dem rechten Spritzer an Härte. Spätestens jetzt verstehen die 5 und ich uns wieder. Es hat aber auch ziemlich lange gedauert.

Fazit: POS haben mit "Be" etwas geschaffen, dass ich Ihnen nicht so ganz abnehme. Vielleicht wollte der Chef einfach ein bischen zu viel. Es gibt brilliante Momente aber auch Augenblicke bei denen ich denke: "Nana, kommt das nicht ein bischen zu früh für eine junge, aufstrebende Band"?


Kill 'Em All
Kill 'Em All
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 19,84

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim ersten Mal tut's immer weh, 20. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Kill 'Em All (Audio CD)
METALLICA gaben 1983 mit "Kill 'em all" ihr Debut. Und was für eines. Mitten in die Blütezeit des "NWOBHM" zeigten einige Bands, dass es schneller, härter und lauter geht. METALLICA waren nur eine von vielen Bands, die den Geschwindigkeitsrekord für sich allein haben wollten und bei Songs wie "Metal Militia", "Whiplash" oder dem Opener "Hit the Lights" hätten sie es auch durchaus schaffen können. Aber bereits auf diesem Album zeigen METALLICA, dass sie weitaus mehr sind, als eine weitere "Knüppeltruppe" im damaligen Speedmetal-Sumpf. Songs wie "The Four Horseman", "No Remorse" oder "Seek and Destroy" sind für eine Sppedmetal-Truppe recht komplex, mit tollen Breaks und einer gewissen Melodiösität. Der Überhammer zur damaligen Zeit war für viele Speed-Anhänger das überschnelle "Phantom-Lord". Kaum eine Heavy-Party in den Achtzigern, bei der nicht unzählige Fans zu diesem Stück ihre Nacken maltretiert haben. Kirk Hammet spielt durch die Bank weg fantastische Soli, nimmt hin und wieder den Fuss vom Gas, und macht diese CD zusammen mit Basser Cliff Burton zu einem klasse Debut. Nicht verschweigen sollte man allerdings, dass der Ur-Gitarrist D. Mustaine (MEGADEATH) einen grossen Anteil an dieser CD hat.

Fazit: Urgewaltige METALLICA mit zum Teil Überschallgeschwindigkeit zeigen erstmals wo der Heavy-Hammer hängt. Kaufen!!


Power
Power
Preis: EUR 12,98

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Unrecht völlig unterbewertet, 20. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Power (Audio CD)
KANSAS machen Prog-Rock. KANSAS sind Sympho-Rocker. KANSAS-Songs müssen laaaaang sein.

Eben nicht! Auf diesem Album zeigen KANSAS vor allen Dingen eines, dass sie Rockmusik machen. Und um das möglichst gut hinbekommen, haben sie sich den absolut fantastischen Steve Morse an die Gitarre geholt. Natürlich hat "Power" nichts mit den Überalben der Siebziger zu tun. Auf "Power" gibt es so gut wie keinen Prog zu hören. Aber gerade diese Seite der Amerikaner ist unglaublich energisch und kraftvoll.

Zu Beginn fegt "Silhouettes in Disguise" über unsere Köpfe hinweg. Ein Powersong, bei dem Steve Morse gleich mal zeigt, wo der Hammer hängt. Song 2 "Power" ist dann ein schlichter Midtempo Rocksong, der es durchaus auch ins Radio hätte schaffen können (und das muss ja nicht immer schlecht sein). "All I wanted" eine Ballade, wie sie amerikanischer kaum sein könnte (ein bischen FOREIGNER ist zu hören). "Secret Service" besticht durch einen stampfenden Rhythmus und einem besonders geilen Gesang, der Song geht nahtlos über in das recht flinke "We're not alone anymore", einfach gute Laune Musik auf höchstem Niveau. "Musicatto" ist ein Insrumentalstück, dass am ehesten den Progger aufhören lässt. "Taking in the View" ist ein kurzes Akustik-Stück mit Kinderchor. "Three Pretenders", tolle Gesangslinien, einfach und unkompliziert (ihr habt es bemerkt, mir gefällt dieses Album einfach). Bei "Tomb 19" muss dann allerdings auch ich leicht abwinken. Bei dem Stück wird es wirklich zu AOR-mässig, gefällt mir nicht. Zum Ende bei "Can't cry anymore" zeigt Steve Walsh noch einmal, was er auch noch im Jahre 1986 drauf hatte. Ein würdiger, wenn auch etwas aufgesetzter Abschluss.

Fazit: "Power" ist eine tolle, rockige Platte, die einen dicken Stempel von Steve Morse aufgetragen bekommen hat. Aber VORSICHT, mit "Song for America" oder "Leftoverture" hat das hier nichts zu tun.


Somewhere to Elsewhere
Somewhere to Elsewhere

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 20. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Somewhere to Elsewhere (Audio CD)
"KANSAS in der Urbesetzung"........allein diese Nachricht liess bei allen Fans der amerikanischen Sympho-Progger die Vorfreude gross werden. Das Album kann den Erwartungen allerdings nicht Stand halten. Ungewohnt häufig wirken die Amerikaner auf diesem Album langweilig und uninspiriert. Songs wie "When the World was young" oder das folgende "Grand Fun Alley" sind nicht wirklich schlecht, aber für KANSAS-Niveau ziemlich belanglos. "Look at the Time" oder aber das bluesige "Disappearing Skin Tight Blues" halten die Benotung leider weiterhin im unteren Bereich. Auch der letzte Song "Not Man Big", immerhin über acht Minuten lang, zeigt uns überdeutlich, dass KANSAS auf dieser CD ihren Drive, den sie auch in der Neuzeit hatten, verloren haben.

Auf der anderen Seite gibt es dann wieder Songperlen wie "Icarus II" (ungewohnte heavy-Gitarre), "Myriad" (geiler Mittelteil) oder aber das fantastische "Distant Vision". Gerade bei diesen Songs zeigen KANSAS ihre grossen Stärke. Symphonisch, rockig und klasse arrangiert, mit einem guten Gesang. Klar erinnern diese Stücke am ehesten an die "alten KANSAS" (ich kann einfach nicht aus meiner Haut).

Fazit: Für mich eines der schwächeren, wenn nicht das schwächste KANSAS-Album der Neuzeit.


A Sense of Change
A Sense of Change

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Veränderung tut gut!, 7. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: A Sense of Change (Audio CD)
SIEGES EVEN präsentierten sich 1991 anders als auf den Speed-Frickel-Alben "Uneven" oder "Sophisticated". Unter den SIEGES EVEN Hardcore-Fans hat diese neue Ausrichtung der Band nicht bei allen zur völligen Ekstase geführt.
"A Sense of Change" ist das bis dato reifeste und abwechslungsreichste Werk der Deutschen Prog-Combo. Man hat 2 Gänge heruntergeschaltet, sich einen Sänger besorgt, der diese Bezeichnung auch verdient und ist wesentlich experimentierfreudiger geworden. So gibt es beispielsweise mit "Change of Seasons" eine lupenreine Ballade, die nur durch Streicher und Akustikgitarre begleitet wird. Aber keine Angst, auch auf "A Sense of Change" gibt es jede Menge "härterer" Prog-Mucke. Höhepunkte sind für mich das über acht minütige "Dimensions" und das gar noch über eine Minute längere "These empty Places".
Aber auch der Rest ist überaus hörenswert.
SIEGES EVEN packen auf dieser CD die Bratzgitarren und die Frickelnoten ab und an in die Ecke und das tut der Musik sehr gut. Das Ganze wirkt unglaublich professionell, ist immer spannend, weil man der Musik durch akustische Farbtupfer auch mal Raum zum Atmen gönnt.
Den in diesem Genre so oft bemühten Vergleich zu DREAM THEATER möchte ich hier nicht ziehen. Lediglich die staubtrockene Produktion erinnert ein wenig an DTs "Awake".
Fazit: Dieses Album hat für mich satte 4 Punkte verdient, weil SIEGES EVEN etwas wagen und endlich einen Sänger in ihren Reihen haben (wenn auch nur kurz). Wie es noch besser geht zeigen sie uns viele Jahre später auf "The Art of Navigating by the Stars".
Nachtrag 19.09.2008, SIEGES EVEN aufgelöst: Aufgrund interner Differenzen macht eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn mehr. Die Band bedankt sich bei allen, die sie im Laufe der Jahre in irgendeiner Form unterstützt haben.
Welch ein Jammer............


London 1986
London 1986

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange im Verborgenen, 1. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: London 1986 (Audio CD)
TALK TALK gaben angeblich am 8. Mai 1986 im Hammersmith Odeon in London ihr letztes Konzert. Genau dieses Konzert wurde mitgeschnitten und erschien 12 Jahre später auf CD. Das die Musikindustrie mitunter seltsame Wege geht, weiss so ziemlich jeder Musifan. Und wer weiss welcher Irre sich für das Zurückhalten dieser Veröffentlichung verantwortlich zeigt, das war kein Meisterstück.

Ein Meisterstück hingegen ist dieses Live-Dokument einer Band, die in den Achtzigern grosse Erfolge feierte. Auf "London 1986" werden überwiegend die kommerziell erfolgreichen Songs gespielt und das ist natürlich völlig in Ordnung. Der Sound (speziell Gesang) ist unglaublich klar ohne das Live-Feeling zu killen. Die Songs werden fast schon hypnotisch in die Länge gezogen und gewinnen so an Charme und Spannung. Ein Song wie "Life is what you make it" erfährt hier sogar seine definitive Version. Aber auch der Rest weiss zu begeistern. Egal ob der Single Hit "Such a Shame" das grossartige "Living in another World" oder das letzte Stück dieser CD "Renée". Man spürt die Atmosphäre, die Spannung, die Stimmung........ so müssen Live-Aufnahmen sein!

Fazit: Meine Lieblings TALK TALK CD. Auch wenn man zur Zeit tief in die Tasche greifen muss, kaufen!!


No Sleep Til Hammersmith
No Sleep Til Hammersmith
Preis: EUR 20,94

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dreckig, laut, roh.....Rock 'n Roll, 1. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: No Sleep Til Hammersmith (Audio CD)
MOTORHEAD präsentieren sich auf der 1981 erschienen LP (CD) in ihrer Bestbesetzung (Kilmister/Clarke/Taylor). Bei "No sleep 'til Hammersmith" kann man von einer Live-CD sprechen, die diesen Namen zu Recht verdient. Vom Opener "Ace of Spades" an hat man das Gefühl, bei entsprechender Lautstärke, in der ersten Reihe zu stehen. Die Songauswahl ist nahezu perfekt. Sämtliche Nackenbrecher wie der Opener "Ace of Spades" oder aber "The Hammer", "No Class", "Overkill", "Iron Horse" und das fantastische "Motorhead" werden den Fans ins Gesicht geschmettert. Der Sound ist, wie es sich für ein MOTORHEAD-Konzert gehört, dreckig, breiig und natürlich brutal hart. Diese CD hatte 2006 ihr 25jähriges Jubiläum...........unglaublich.

Wer Motorhead kennenlernen möchte, kann mit dieser CD ruhig beginnen. Für Fans ist sie eh unverzichtbar.

Fazit: Motorhead haben es nicht nötig den Fans ständig vorzusäuseln wie hart und böse sie sind. Motorhead leben den Rock 'n Roll. Zuschnappen!!

Die 3 Bonustracks verwässern für mich die Urversion, einfach ignorieren.


The Warning (Remastered)
The Warning (Remastered)
Preis: EUR 10,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch schielt man stark in Richtung Heavy Metal, 31. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: The Warning (Remastered) (Audio CD)
Zur Blütezeit des Heavy Metal spülte sich langsam eine amerikanische Band Names QUEENSRYCHE an die Oberfläche. Nach einer sehr verheissungsvollen EP gaben sie mit "The Warning" ihr LP (CD) Debut. Anfänglich wurden die 5 aus Seattle mit JUDAS PRIEST (Gesang) und IRON MAIDEN (Gitarrenspiel) verglichen. So ganz verkehrt ist das nicht. Diese Einflüsse kann man wohl kaum überhören. Allerdings war bereits 1984 das Songwriting der Band mit dem gediegenen Namen komplexer als bei den englischen NWOBHM-Kollegen. Auf "The Warning" gibt es ein paar der besten QUEENSRYCHE Songs. "No Sanctaury", "Child of Fire" oder aber das geniale "Roads to Madness" dürften auch heute noch zu den Progperlen der frühen Prog-Metalphase gelten. Diese Songs haben Atmosphäre, Leidenschaft, stimmungsvolle Abwechslung und immer zur rechten Zeit den Spritzer Härte, den der Prog-Metal eben verlangt. Aber auch der Rest der CD ist Überdurchschnitt. Egal ob das kurze und knackige "NM 156" das gediegene "The Warning" oder aber das tatsächlich nach MAIDEN klingende "Before the Storm". Diese Songs wissen zu begeistern und wer Goeff Tate geniessen möchte, kommt an "Take hold the Flame" nicht vorbei.

Fazit: Wer 1984 mit "The Warning" über den Schulhof lief, war sich des Interesses seiner musikbegeisterten Mitschüler sicher. Fast 24 Jahre später ist es noch immer eine hervorragende CD, die zusammen mit "Operation Mindcrime" und "Promised Land" zu meinen Top 3 QUEENSRYCHE-Outputs gehört. Klar kaufen und klare 5 Sterne.

Zum Bonusmaterial "no Comment".


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