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Rezensionen verfasst von
R. Schmieder "Wir Felsen!" (Wolftal)
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The Wild Hunt (Limited Mediabook Edition)
The Wild Hunt (Limited Mediabook Edition)
Preis: EUR 16,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die hohe Kunst in extremer Musik, 19. August 2013
Pünktlich zum Erscheinungstag erhielt ich dieses sehr wertig zusammengestellt Digibook und schon die ansprechende Aufmachung lässt dem Musik-Hörer das Herz aufgehen. Watain haben mit den Vorgänger-Alben schon Ihre Vorreiterrolle im Black-Metal zementiert und machen sich nun mit diesem Werk auf, breitere Zuhörerschichten im Heavy Metal anzusprechen, denn "The Wild Hunt" sprengt locker die gängigen Genregrenzen.
Nach dem majestätischen Intro "Night Visions" schießen die Schweden in gewohnter Manier aus allen Rohren, und setzen mit "De Profundis" die erste Duftmarke. Tightes, rasendes Schlagzeugspiel mündet in treibende Hooklines und erinnern noch stark an die alten Großtaten Watains.
Bei "Black Flames March" wird dann erstmals die neue Ausrichtung der Schweden deutlich, denn Erik singt relativ melodiös und der ganze Song wirkt fast schon theatralisch. Der Text stammt von dem der Band nahe stehenden ex-Dissection Klampfer Set Teitan. Schon länger bekannt ist der nächste Song "All that may bleed", und auch hier wird man zeitweise an den gesanglichen Ausdruck des wohlbekannten Hell-Albums "Human Remains" oder neuerer Primordial-Sachen erinnert.
Wir haben es danach mit "The Child must die" zu tun, durchgänging im Midtempo angesiedelt macht sich dieser Song auch in den Ohren weniger black-metal affiner Hörer breit und überzeugt vollstens. "They rode on" stellt eine tiefe Verneigung vor den Werken von Bathory dar, der erhabene, klare und wehmütige Gesang fesselt einen über acht Minuten und lässt diesen Song zu einem absoluten Höhepunkt dieses Albums werden. Zum Ende hin wird dem Ganzen mit den schönen Vocals von Anna Norberg die musikalische Krone aufgesetzt - geil! "Sleepless Evil" holt einen dann wieder sicher aus Nordland zurück und versohlt nach alter Manier musikalisch den Hosenboden!
Grandios wird es danach mit dem Titeltrack, welcher abermals Quortons-Erbe würdig zitiert und möglicherweise einen neuen Meilenstein im epischen Viking-Metal darstellt. "Outlaw" orientiert sich in der textlichen Ausrichtung an den letzten Eingeborenen, und bringt einen weiteren interessanten Farbtupfer auf das Album. "Ignem veni mittere" lässt instrumental ein wenig ausschnaufen, ehe es mit dem Watain-klassischen "Holocaust dawn" auf die offizielle Zielgerade geht. Dieser Song ist zunächst typisch beginnend, hält aber in der Mitte ungeahnte Facetten der Band bereit, um schließlich als Hochgeschwindigkeitsgeschoss zu enden. Auf dem Digi-Pack befindet sich dann nach einigem Warten ein empfehlenswerter Bonus Track", "When stars no more shine" stammt ursprünglich von einem alten Watain-Demo von 1998 und erfreut mit herrlicher Rohkost zum Abschluss.
Man muß nicht unbedingt ein absoluter Schwarzheimer sein, um dieses Album für sich zu entdecken, denn Watain bearbeiten auf "The Wild Hunt" neben Altbekanntem auch ganz neue Genrefelder. In einem perfekten Soundgewand aufbereitet ( ex-Band Mitglied Torje Stjerna zeichnet wie auf den letzten Alben für den Sound verantwortlich ) stellt "The Wild Hunt" definitiv einen neuen Abschnitt in der Geschichte von Watain dar und markiert sicherlich ein metallisches Highlight in 2013.
Für die Zielgruppe ist diese Scheibe selbstredend Pflichtveranstaltung, grundsätzlich sollte dieses Album aber auch dem gemeinen Metaller ordentlich Freude und eine schaurig schöne Gänsehaut unter der Kutte bereiten. Extreme Musik wie Black Metal mit einer derartigen Präzision und musikalischen Qualität zu schaffen, ist hohe Kunst und lässt Watain als eine ganz besondere Band in der Metal-Szene erwachsen. Geile Sache!


Stormhunter
Stormhunter
Wird angeboten von metal-store24
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Hammer-Album - Geheimtipp!, 7. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Stormhunter (Audio CD)
Meine Fresse ist das eine geile Scheibe. Von der Band selbst produziert wähnt man sich beim Debut der Band aus Balingen tief in den 80ern, denn den Spirit der Veröffentlichungen ( remember NOISE-Records, hehe ) in dieser Zeit atmet Stormhunter durch jede Pore. Den Headbanger erwartet auf "Stormhunter" geniale deutsche Speed-Mucke im Stile alter Running Wild, Helloween, Blind Guardian und Stormwarrior, das Ganze aber in höchst frischem Sound-Gewand mit messerscharfen Gitarren und tighter Rhythmus-Arbeit. Das Album ist sicher nicht so glattgebügelt wie andere Hochglanz-Produktionen, will heißen, dass zum Bleistift die Gesangsarbeit etwas eigenwillig ist, aber genau das will der echte Metaller doch - und nichts anderes. Ein absoluter Oberhammer ist sicher auch das nachfolgende Album der Band "Crime and Punishment", welches hier ebenfalls wärmstens empfoheln wird, aber auf diesem Scheibchen gehts zum Teil auch noch mit echtem Gekeife regelrecht hart zur Sache, was extra geil ist! Für mich beinhaltet "Stormhunter" den Übersong der Band "Hunting the Storm", welchen ich natürlich als Anspieltipp nennen möchte. Hier müssen alle Fans oben genannter Bands zuschlagen, grundsätzlich sollte das Kapitel "Stormhunter" aber auch von Fans von Desaster, Witchburner und Hellish Crossfire aufgeschlagen werden, denn authentischer kann man Metal im Sinne des guten Geistes unserer Szene nicht spielen! Ich danke Gott,Odin oder Satan dafür, dass der Gitarrist der Band auf dem Baden in Blut einen Flyer von Stormhunter ausgelegt hat und ich konsequenterweise mal auf der homepage der Band [...] super-preiswert eingekauft habe! Kutte anziehen, Bier kühlen und den Verstärker aufdrehen - hier kommen Stormhunter!


Crime and Punishment
Crime and Punishment
Preis: EUR 17,64

5.0 von 5 Sternen Wie geil ist das denn..., 7. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Crime and Punishment (Audio CD)
Über ein ausgelegtes Werbeblatt bin ich durch Zufall auf diese Band gestoßen. Stormhunter aus dem BYH-Headquarter Balingen spielen laut besagtem Flyer Mucke in bester Tradition alter Helloween und Running Wild. Soweit, so geil!Dieses Album kann aber noch viel mehr. Zum einen überzeugt der brachial gute Sound der Scheibe und Fans oben besagter Bands sowie Stormwarrior, Blind Guardian ( zu Banish...-Zeiten ) und ein bisschen Atlantean Kodex werden hier einen regelrechten Ohrgasmus bekommen. Nach langen Jahren in der Szene ist es für mich ein großes Rätsel, dass diese Hammerband an mir vorbeigegangen ist. Jeder Song sprüht vor Authenzität und Umsetzung der wahren Lehre! Selbst die Texte können mit echtem Tiefgang und ordentlichem Songwriting vollstens überzeugen. Der Hammer ist aber die Gitarrenfraktion samt druckvollen, präzisem Drumming, bei welcher sich manche wesentlich bekanntere Protagonisten eine dicke Scheibe abschneiden könnten! Ganz objektiv kann man den sehr eigenwilligen, kauzigen Gesang als kleinen Minuspunkt sehen, weil da doch ein paar schiefe Töne dabei sind - Im Bandkontext gesehen macht dies jedoch Stormhunter zu dem, was sie sind: Keine totproduzierte Kombo von der Waterkant, sondern echter, unverfälschter Teutonenstahl! Dies ist ein wirklicher Geheimtipp für Fans des melodischen, deutschen Speed-Metal, irgendwie eine Mischung aus dem Besten, was NOISE-Records in den 80ern rausgebracht haben.
Anspieltipps gibt es keine, hört Euch das Teil an, dann wisst Ihr warum! Auf der Homepage der Band [...] gibt es das komplette Merchandise übrigens auch zu super-fairen Preisen zu kaufen, das schreibe ich hier aber besser nicht! 100% Dauerrohr für alle Traditions-Metaller!


The Inheritance (Limited Edition)
The Inheritance (Limited Edition)
Preis: EUR 17,72

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochinteressantes Album für progressive Death-Fans, 30. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Inheritance (Limited Edition) (Audio CD)
Wunderschön aufgemacht erhielt ich pünktlich zum Erscheinungstag dieses vielgelobte Stück Musik des weithin in Szenekreisen bekannten Dan Swanö. Dieser hat zusammen mit seinem kongenialen Partner Ragnar Widerberg ein Konzeptalbum eingeschmiedet, welches mit Sicherheit einen sehr langen Nachhall für Freunde des progressiven Death-Metal erzeugen wird. Sehr liebevoll im hochwertigen Digipack aufgemacht, beinhaltet die lohnenswerte Ltd-Edition neben zwei geschmackvollen Bonus-Tracks ( Priests "The last Rose of Summer" sowie Gentle Giants "A cry for everyone" ) auch die für das Gesamtverständnis des Albums sehr wichtige Kurzgeschichte zu den Songs und dem Konzept des Albums. In bester King Diamond Manier wird von einem jungen Mann erzählt, welcher nach dem Tod seiner Familie ein großes Vermögen und ein riesiges Anwesen erbt. Nach einem sehr einschneidenden Erlebnis begibt er sich auf die Suche nach den Wurzeln seines Daseins und erfährt allerlei feinsten Horror - sehr gruselig, hehe! Die Songs dürften jedem Fan von Opeth und Swanös manigfalitgen Projekten eine Gänsehaut bescheren, da sie neben klassischem ProgDeath auch viele andere Fassetten der Ausnahmekünstler zeigen. Sowohl klassischer Metal, Hardrock oder richtig fießer Death-Metal kommen zum Zuge, das alles gepaart mit der cleveren Story lädt ein zu unzähligen spannend unheimlichen Ausflügen unterm Kopfhörer! Anspieltipps sind der grasse Opener " Mother of the soul", das eingängige "Dead for a Day" sowie der regelrecht episch anmutende Track "To the calling of Blood and Dreams"! Insgesamt gehen liebevolle Aufmachung, gruselige Story und erhabene Swanö-Mucke als Genre-Highlight des Jahres über die Ziellinie und versprechen für die weiteren angekündigten Großtaten dieses "Projektes" regelrecht Großes! Die typische CD zum "Intensiv unter die Lupe nehmen und immer wieder was neues finden..." -Für alle Fans von Amorphis, Katatonia, Opeth, Edge of Sanity und Symphony X ein gefundenes Fressen! Wie geil kann Metal sein - So geil!


War Master
War Master
Wird angeboten von Positive srl
Preis: EUR 15,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purer Stahl, 3. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: War Master (Audio CD)
Eine der besten Alben des Jahres 2013 kommt von Death Dealer! Hinter dem "Warmaster" stecken die Szenegrößen Sean Peck (CAGE), Stu Marshall (Dungeon), Ross The Boss und Rhino ( ehemals Manowar) und Mike Davis (Halford, Lizzy Borden). Hier erwartet Freunde des amerikanischen Metals mit ordentlicher Priest-Schlagseite ein Feuerwerk an packenden Songs, stets geprägt von der prägnanten Stimme der CAGE-Sirene. Gleich im ersten Song "DeathDealer" geht es in Painkiller-Manier voll auf die zwölf, nach mehrmaligem Hören entpuppt sich der Opener als erstes Highlight. Mit einem melodiösen Gitarren-Lead startet der zweite Song, "Never to Kneel", der hätte gut auf die B-Seite der Painkiller gepasst. Danach kommt der Titeltrack, ein Doppelbass/Riffgewitter, welches jeden Freund der alten Schule zur Ekstase bringen wird, Wahnsinn! Mit einem ruhigen Beginn startet der nächste Hammer, "Children of Flames", balladenmäßig aufgebaut und an die Großtaten von Metal Church zu The Dark-Zeiten erinnernd - sehr fein, denn auch Sean Peck zeigt hier, dass er anders kann als nur Kreischen. Definitv ein weiteres Highlight, auch hinsichtlich des einfühlsamen Textes. Danach gehts in gewohnter Manier weiter, "Curse of the heretic" geht als kleine Verneigung vor CAGE und dem King über die Linie, dazu die zwingenden Gitarren von Ross the Boss. "Hammer Doom" walzt danach im Midtempo und mag sicherlich einer der beliebigsten Songs auf dem Album sein. Danach kommt mit "The Devils Mile" ein abermals zu Beginn gefühlvoll gesungener Song - Gänsehaut. Schon wenig später entwickelt sich die Teufelsmile zu einem echten Gerät in Lizzy Borden-Manier, reinster US-Metal mit Spitzen-Gitarren! Der altbekannten Frage "Liberty or Death" geht Lied Nr. 8 nach, bei mir zündet der Song eher mäßig, aber das ist bei dem extrem hohen Niveau des Albums verschmerzbar. Denn danach wird in speedigem Gewand mit "Head Spikes walls" nochmals dem kompromisslosen Metal gehuldigt! Den Abschluss bildet mit "Wraith in the wind" ein Song, bei welchem Sean Peck regelrecht variabel singt und der verhältnismäßig verhalten, dennoch aber druckvoll aus den Boxen ertönt. Insgesamt ist "Warmaster" eine absolute Kaufempfehlung für alle Fans des klassischen, unverfälschten Heavy Metal. Ein Album in dieser Qualität lässt auf weitere Großtaten von Death Dealer hoffen und es kann mit Spannung der Live-Premiere der Allstars entgegen gefiebert werden. Kuschelrock für alle Verfechter der Wahren Lehre - 100% Dauerrohr!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 15, 2013 11:14 PM MEST


The Bloodshed Summoning
The Bloodshed Summoning
Preis: EUR 17,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Speed/Thrash-Granate, 22. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: The Bloodshed Summoning (Audio CD)
Die schwäbische Edel-Metal Schmiede hat sich mit dem neuen Album abermals ein weiteres "upgrade" verpasst. Die insgesamt 15 Lieder auf dem Album gehen zwar insgesamt in die selbe Richtung, allerdings hat man doch den Eindruck, als würden sich Sacred Steel mit jedem neuen Release neu erfinden. Denn so thrashig und so tough waren die 100%Metaller noch nie. Mich begeistert vor allem die sehr gute Rhythmusarbeit und der mittlerweile nicht mehr nur polarisierende, sondern richtig gute Gesang von Gerrit. Auf "The Bloodshed Summoning" singt der gute Junge mal wie Warrel Dane, dann thrasht er in Schmier-Manier weiter um grunzend dem ganzen die Krone aufzusetzen. Dies ist auch für alle Nichtkenner der Band eine gute Richtschnur: Man nehme Nevermore und Destruction, ein bisschen Doom und ne kleine Prise von Merciful Fate dazu, fertig ist die Mucke! Wie abwechslungsreich und doch eingängig das neue Album geworden ist, kann nur ein weiteres Verdienst der Kreativität eines Schwaben sein. Der Sound wurde in Polen gezimmert, dort scheint man wirklich Ahnung zu haben, denn das Ding klingt richtig, richtig gut! Das liebevoll gestaltete Booklet ist im Comic-"Steel" hochwertig aufgemacht, das hat mir zuletzt auch beim CAGE-Album recht gut gefallen.
Mit den gut verständlich formulierten Texten ( hier merkt man doch die Herkunft, hehe ) lässt sich auch ohne LSD was anfangen und sind auch für Englisch-Grunzkursler nachvollziehbar!
Mit "Storm Of Fire 1916" setzen Sacred Steel gleich einen stürmischen Beginn, um danach mit "No God / No Religion"
und unmissverständlichen Lyrics eine mit Inbrunst vorgetragene Hymne für alle "Kirche nicht gut finder..." rauszuhauen. "When The Siren Calls" ist danach nach zwei schnellen Stücken ein astreiner Klassik-Metaller.
Ein absoluter Höhepunkt ist "The Darkness Of Angels" geworden. Bei diesem Hammer growlt sich Gerrit sehr variabel und gekonnt durch die Strophen, um in den Refrains in den guten alten Hochlagen meloiös zu trällern. In der zweiten Hälfte des Songs nimmt der Song nochmals an Geschwindigkeit zu, für mich einer der Highlights des Albums und defintiv: HEAVY! "The Bloodshed Summoning" kommt als Titelsong etwas getragen daher und überzeugt mit Doomigen-Anklängen. "Under The Banner Of Blasphemy" ist eine Granate in bester Kreator-Manier, dieser Song geht komplett als reiner Thrasher über die Ziellinie. Sehr amtlich! "Black Towers" kitzelt ein bisschen mit Maiden-Gitarren, um danach als reiner Metaller in einem eingängigen Refrain zu münden.
"Crypts Of The Fallen" hört sich verdammt amerikanisch an, in den getragenen Momenten von black-metal mässigem
Gitarren-Leads begleitet. "The Night They Came To Kill" gefällt mit einem sehr geilen Aufbau und einem Mitgröl-Refrain, in den Strophen thrasht es wieder ordentlich.
Der längste Song des Albums "Journey Into Purgatory" überzeugt mit einer beeindruckenden Vielschichtigkeit, der Song brennt sich erst nach mehrmaligen Hören so richtig rein. Highlight mit sehr gefühlvollen ruhigen Gesangsmomenten und Merciful Fate mäßigem Intro/Outro! EPIC!
"Perversions of the scriptures" geht nochmals voll auf die zwölf, teutonen Thrash ( Destruction ) lassen grüßen.
"Unbinding the chains" bildet den letzten eigenen Song auf dem Album und zeigt nochmals die ganze "Band"breite.
Wer die Misfits toll findet kann sich dann bei "Dig up her bones" noch einen Jubeln.
Fazit: 100% atmet das Album den reinen, unverfälschten Heavy Metal, authentischer kann ein Album nicht sein. Da überrascht es auch wenig, dass die Jungs mit "Cruz del Sur" bei einem der besten Labels in der Szene unterschrieben haben, und sich dort in eine illustre Gesellschaft hervorragender Bands einreiht - das hat Steel! Sacred Steel! 100% Dauerrohr!


Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack)
Worship Music (Limitiertes Digipak mit Bonustrack)
Preis: EUR 17,89

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Total untergegangene Scheibe - Fein!, 31. Januar 2013
Mehr durch Zufall bin ich auf dieses Album in der schönen Ltd. Edition gestoßen und, nun ja, ich habe Anthrax mal wieder eine Chance gegeben. Schnell machte sich deutlich, dass die vorschnell verfassten Reviews eben nicht diesen Nachhaltigkeits-Faktor haben, denn dieses Album braucht echt Zeit und mich haben die durchschnittlichen Bewertungen in den Fach-Magazinen eher zurückgeschreckt. Besonders wichtig für alle Anthraxler aus den 80ern: Der Sound von damals wird mit modernen Arrangements von heute vermengt und ergibt mit dem alten Leader Belladonna ein erstaunlich frisch klingendes Stück Musik! Scott Ian rifft sich auf Worship Music wirklich den Arsch ab und die meisten dieser Attacken münden in exzellenten Refrains. Nach dem straighten Opener Earth on hell" überrascht The Devil you know" mit einem erstaunlich eingängigen Refrain, über allem thront der unfassbar variable Gesang von Joe, auf welchen ich ehrlich gesagt nach dem ganzen Theater um Bush keinen Pfifferling mehr gegeben habe - Geil!
Und weiter geht es mit einem old anthrax-typischen Groove-MonsterFight em til you can", ebenfalls mit einem sehr melodischen Refrain und klasse aufgebaut.
IŽm alive" mutet selbst nach einem Jahr doch etwas belanglos an. Dafür kracht nach dem nächsten Intro der SongIn the End" mit herrlich griffigem Sound und klasse Refrain, welcher
zum Mitshouten einlädt! The Giant" wird durchgetragen von einem sarkastischen Text, insgesamt sehr ami-mäßig ( surprise, surprise...)
Das Snare-Drum Intro läutet mit Spannung das nächste Kaliber Judas Priest" an, keine Hommage an die Briten, sondern knallhartes Anthrax-Futter mit schneidigem Text! Sauber!
Im gemäßigteren Bereich und sehr Bush-lastig ist mit Crawl" danach die vielleicht langsamste Nummer auf der Scheibe vertreten, passt aber gut ins Konzept.
The Constant" mutet vom Grundgerüst wie ein Relikt aus Among the Living" Zeiten an,
geht aber letztendlich nur als ordentlicher Song über die Theke.
Revolution Screams" kommt etwas vertrackt daher, der coole Text passt dafür aber zur Band! Den Abschluss des Albums bildet als Bonus ein Cover-Song, New Noise" von Refused, das Ding war mal Ende der 90er ein ziemlicher MTV-Hit und macht Lust auf ein Rückblick auf die Zeiten von Dog Eat Dog und Co...
Fazit: Die neue Anthrax ist wirklich eine neue Anthrax, weil Sie mich weder zu sehr an die seeligen Altzeiten erinnert, aber auch die guten Scheiben mit Bush als Ära für sich allein stehen lassen. Ein klasse Metal-Album für Riff-Fetischisten und Pflicht für alle Liebhaber professioneller Metal-Sounds! Welcome Back, Anthrax!


Supermacy of Steel
Supermacy of Steel
Preis: EUR 15,50

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen US-Metal Vollbedienung, 10. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Supermacy of Steel (Audio CD)
Heiliger Strohsack, ist das eine Granate. "Supremacy of Steel" wird eröffnet von einem Megagerät namens "Bloodsteel", eine Abfahrt wie Painkiller auf Speed! Danach geht es mit dem fetten, flotten ( hehe )
"The Beast of bray road" weiter. Sänger Sean Peck erzählt hier bei jedem Song mit sehr ausführlichen Lyrics seine Storys, Meinungen und Erlebnisse, welche zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln, nur selten zum Weghören anregen. Während man auf den letzten Alben der Amis ganz klar alte Iced Earth als Orientierung nennen kann, ist bei SOS für CAGE Verhältnisse doch mehr Abwechslung geboten. Man bangt zu Schnellem, lauscht erhabenen Jag Panzer-Refrains wie dem "King of the Wasteland",
um danach beim vierten Song nostalgisch der Verbeugung vor dem Ursprung des Heavy Metal zu folgen. "Metal Empire" handelt vom Aufbruch und Werden unserer Mucke auf der Insel, ein sehr geiler Text, in dessen Refrain der Albumtitel gepackt ist! Für mich einer der absoluten Höhepunkte auf diesem Riesenalbum! Überhaupt ist das mit Comics bebilderte Booklet und die Lyrics mit so viel Liebe gestaltet, ein echter Gegenwert und absolut unvertretbar zum Download für echte Metaller! Das alle Musiker echte Könner sind, davon zeugt der nächste Song "War of the undead",
mit einer fetten Bassline zu Beginn des Infernos. Dann wirds Maiden-lastig im positivsten Sinn und "Flying Fortress" widmet sich, sehr Sabaton-mäßig, dem leidigen Kriegsthema! Sehr griffig und ein echter Headbanger ist "Doctor Doom", hier gefallen besonders die genialen Gitarrenläufe hinter dem Gesang. Bereits auf dem letzten Album hat sich S.Peck der deutschen Geschichte angenommen, auch dieses Mal ist ein Part auf dem Klasse-Album vertreten. Es handelt von "Anneliese Michel", welche Ende der Sechziger Jahre mit einem Exorzismus unter die Erde gebracht wurde. Dieser Song könnte im besten Sinne auch auf einem King Diamond Album stehen - unfassbar abigeil!
"Braindead Woman" geht auch wegen dem Text bei mir etwas unter, den hätten sich die Burschen schenken können, da auch die Mucke diesem Killeralbum nicht ganz gerecht wird. Danach wird wieder Musik gemacht, bei "The Monitor" gehts nicht um Klaus Bednarz, sondern um einen Kriegsstrategen. Richtig genial wird es mit "Hell Destroyer vs. Metal Devil" - ohne Worte! Zum Schluss gibts auf meiner Fan-Edition noch was für die Ami-Patrioten, "Blood, White & Blue", ein Song, der wegen Text und Sound auch von Iced Earth stammen könnte. Bei der üblichen CD-Version ist "Skinned Alive" der Schluss-Song, ein Midtempo-Gerät als krönender Abschluss. Fazit: CAGE veröffentlichen Ihr bestes Album, mit einem sehr guten, weil nicht zu aufgepushten Sound. Alle Instrumente sind auf der CD in Ihrer ureigenen Form gut zu hören. Auffällig positiv auf diesem Silberling sind die vielen schnellen, aber ultra-melodischen Solos, welche schnell ins Ohr gehen und mit dem neuen Gitarren/Bass-Duo sehr wohltuend den CAGE-Sound aufwerten. CAGE haben dieses Album mit so viel Herzblut eingezimmert, hier kommt nichts für die Stange, das ist Metal für die Ewigkeit! Für mich ein klarer Fall von Dauer-Rotation, Dauer-Rohr und ein absolutes Highlight im starken Metal-Jahr 2011. Kaufempfehlung für alle Vertreter der wahren Lehre! Hammerheart!


Redemption at the Puritan'S Hand
Redemption at the Puritan'S Hand
Preis: EUR 19,68

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Werk, 26. April 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Redemption at the Puritan'S Hand (Audio CD)
Die neue Primordial überzeugt schon optisch auf den ersten Blick so sehr, dass das Öffnen der Verpackung
und der erste Blick ins Innere dieser Kostbarkeit ein kleines Ritual ist.
Das Layout lädt ein zum Betrachten der wieder einmal sagenhaft guten Ink-Zeichnungen des Künstlers Paul Mc Caroll im Booklet, welche zumeist dem jeweiligen Songtitel zuzuordnen sind, aber auch für sich allein als Kunstwerke stehen und immer wieder neue Entdeckungen zulassen.
In weißer Edel-Verpackung und hochwertigst verarbeiteter Hülle halten Primordial wie immer Ihr Versprechen, dem Fan auch optisch einen echten Gegenwert für das Erwerben des Originals zu geben! Genial!
Sehr überzeugend ist gleich zu Beginn der Opener "No grave deep enough", welcher mit für Primordial ungewöhnlich druckvollen Double-Bass Attacken höchsten Appetit machen auf mehr. Schon im ersten Song bemerkt man Alans sehr variabler Stimmeinsatz und der Genuss über Kopfhörer in Verbindung mit Booklet und dieser wunderschönen Musik ist grandios. "Lain with the wolf" ist textlich herausragend und wird getragen von den typischen Primordial Gitarrenwänden. Hier klingt die "Neue" tatsächlich moderner als vergangene Großtaten, allerdings im positivsten Sinne. "Bloodied Yet Unbowed" kommt zunächst ruhig daher, man vermutet schon die viel angekündigte Ballade, danach aber typischer Primordial-Stoff mit starkem Schlagzeugspiel, welches meiner Ansicht nach perfekt zu dieser rastlosen Musik passt allerdings auf der ganzen CD zusammen mit dem Gesang produktionstechnisch etwas hervorgehoben ist. Spitzen-Song! "Gottes alte Schlange" folgt danach, das vielleicht beliebigste auf dem Silberling mit eindringlichem Keifgesang. Mit "The Mouth of Judas" ist die vielbepriesene Halbballade an der Reihe und hier wird wirklich jeder Metaller in Verzückung geraten. So ein unaufdringlich schönes, melodisches Liedgut findet man wirklich selten und ist tatsächlich ein dickes Ausrufezeichen in der Geschichte der Iren geworden. "The black hundred" bietet abermals typischen Stoff ehe mit dem starken Titeltrack und dem Schlußkracher "Death Of The Gods" zwei bärenstarke Nummern den Deckel auf dieses Hammeralbum draufmachen. Dieses Werk begeistert vom ersten Moment an, super ist auch die Bonus-DVD. Ich kann nur jedem empfehlen, den Euro draufzulegen, denn auf dem Film werden die Songs nochmals von Alan erklärt und man kann einen sehr authentischen Blick in den Proberaum der Band erhaschen.
Fazit:
"Redemption at the puritans Hand" öffnet Primordial noch stärker der breiteren Metal-Gemeinde und es wäre dieser Band wirklich zu wünschen, dass Sie mit Ihrer durchdachten, liebevoll zusammengestellten und musikalisch über alles erhabenen Platte den entsprechenden Erfolg in der Szene haben.
Ein kleines, sicher subjektives Fragezeichen ist der Schlagzeugsound, welcher mir etwas zu sehr im Vordergrund ist und zusammen mit Nemtheangas Gesang die Gitarren ein bisschen überlagert! Der Gesamtatmosphäre schadet dieser Kritikpunkt nicht, ich gehe davon aus, dass dies wohl ein Stilmittel der Musiker ist.
Zusammen mit der handwerklich fabelhaften Aufmachung der CD sind alle herzlich eingeladen, den Iren auf Ihrer Reise zu folgen und ich kann nur viel Spaß beim Betrachten, Hören, Fühlen und Träumen mit dieser superben Mucke wünschen!
Für mich eines der Highlights 2011, 100% Dauerrohr und intenstivste Musik garantiert inklusive! Geil!!!


Beauty in Chaos
Beauty in Chaos
Preis: EUR 18,74

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dänisches Brett!, 13. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Beauty in Chaos (Audio CD)
So kanns einem gehen. Auf dem letzten Audrey Horne Konzert marschieren zu früher Stunde die Jungs von MALRUN als Support-Act auf die Bühne und haben mich livehaftig gänzlich mit Ihrer sympatischen und kompetenten Manier überzeugt.
Ergo wird danach die CD am Merchandise-Stand verhaftet und zu Hause dem Dauertest unterzogen.
Das Rad wird auf "Beauty in Chaos" sicher nicht neu erfunden, allerdings schaffen es MALRUN mit der knackigen Produktion von Jakob Hansen ( u.a. Volbeat ) eine sehr gelungene Mischung aus Ami-Mainstream Modern-Rock
und dem aktuellen Metal-Core Riffing hinzubekommen.
Creed und Alter Bridge stehen bei MALRUN genauso Pate wie die wunderbaren Staind.
Perfekt abgerundet wird das Scheibchen von einem fetten Sound und der hörbaren Spielfreude der jungen Musiker!
Hervorzuheben ist neben dem guten Gitarrenspiel die sehr eindrucksvolle Stimme von Jakob Lobner,
dessen besonderer Gesang ( exkl.nerviger Grunzer ) entscheidenden Anteil an diesem stimmigen Dänenpaket hat.
Anspieltipps sind für mich die Balladen "Wounded Pride" und "Unsealed" sowie "Rise from Sorrow"!
MALRUN sind der Sound von Disturbed, Fear my Thoughts und Mercenary mit der Stimme von Stainds Aaron Lewis und ein bisschen System of a Down! Für mich eines der Genre-Highlights im Bereich des Modern-Rock und nach Volbeat ein weiterer, junger Stern am Dänenhimmel!
Sound gut, Ideen klasse, Lyrics tiefsinnig - Cover ätzend!
Das MALRUN bereit sind für Größeres, belegt die Eingängigkeit der Songs und deren Hitpotential -
beide Daumen hoch und man darf gespannt sein auf die fünf Dänen und deren Entwicklung!
Prima Scheibe!


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