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Rezensionen verfasst von
Kleine_Buecherinsel (Sankt Augustin, NRW)

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Süß ist der Tod
Süß ist der Tod
von Emma Conrad
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Süß ist der Tod, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Süß ist der Tod (Broschiert)
Der erste Krimi von Emma Conrad, hinter dem Pseudonym Heike Abidi steckt, die mich schon mit einigen Büchern begeistern konnte. So auch mit "Süß ist der Tod".
Nach einem Interview wird Constanze Freitags Interviewpartner, der ein erfolgreiches Steuerbüro führt, Tod aufgefunden. Schnell ist klar, dass seine heißgeliebten Pralinen vergiftet worden sind.
Und damit nimmt das Abenteuer schon seinen Lauf, denn Constanze soll ermitteln, für die Zeitung, für die Familie. Aber eigentlich möchte sie das garnicht. Doch da ist auch ihre Tante Doro und die findet es äußerst spannend, live bei den Ermittlungen dabei zu sein.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Gmeiner Verlag, der mich doch sehr mit dem Rezensionexemplar überrascht hat.Vielen Dank!
Ehrlich, war ich ein wenig skeptisch gewesen, als ich das Buch in den Händen gehalten habe. Noch ein Lokalkrimi, dann kannte ich ja die Autorin von einigen anderen Büchern, die mir zwar gut gefallen haben, aber ich konnte mir nicht so recht vorstellen, dass sie die Sparte Krimi, mindestens genauso gut beherrscht. Doch das kann sie und ich hatte ein paar spannende, aber auch vergnügliche Lesestunden gehabt.
Die Protagonisten waren alle so toll in Szene gesetzt. Es waren keine Actionhelden oder Problembeladende Einzelgänger, nein, es diese Personen könnten auch gut in der Nachbarschaft wohnen. Das fand ich an den anderen Büchern schon so toll, dass die Protagonisten einfach ganz normale Leute sind. Auch, wenn mir Constanze richtig gut gefallen hat, weil sie einfach eher der Beste-Freundinnen Typ ist, ist mein Star des Buches ganz klar, Tante Doro. Bei ihr lebt Constanze mit ihrer Familie im Haus und Tante Doro ist ein Original. Seit dem sie die Apotheke verkauft hat, genießt sie ein ruhiges Leben, trifft sich mit Freunden, bekocht die Familie oder werkelt im Garten. Da kam der Fall für sie gerade richtig und schon ist ihr Detektiv-Sinn lebendig. Ich habe sie von ihrem ersten Auftritt an geliebt.
Aber auch Constanze ist ein super Charakter. Ihre Kolumnen, die sie ja als Brotjob schreibt, waren einfach richtig klasse. Sie lockerten das Buch an der richtigen Stelle auf und sie hatten auch immer irgendeine Thematik, die Constanze gerade so durch den Kopf ging. Es war einfach nur köstlich, diese Kolumnen zu lesen.
Doch das Buch besticht nicht nur durch einen großartigen Humor, der ein wenig spitzfindig ist und den ich liebe, sondern auch mit einem gut durchdachten Fall. Als Leser war ich mittendrin und konnte zusammen mit den Protagonisten den Fall lösen. Ich wurde auf Irrwege geführt, die sich aber nicht verstrickten. Die Spannung ist hier garantiert, auch wenn es immer wieder sehr humorvoll wird. Das Ende war absolut nachvollziehbar und das Buch damit auch rundum perfekt.

Durch verschiedene Perspektive, weil man mal über Constanze liest, dann wieder über die Frau des Ermordeten oder den Kommissar, hat man auch einen umfassendes Bild von den Geschehnissen. Nichts bleibt für den Leser geheimnisvoll.

Fazit:
Mit viel Charme und einer großen Portion Humor hat Emma Conrad einen wunderbaren Krimi geschrieben.


Applaus für Greta
Applaus für Greta
von Andrea Schütze
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht ganz schön rund bei Greta, 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Applaus für Greta (Gebundene Ausgabe)
Ui, Greta kann ihr Glück kaum fassen. Sie darf Mama zur Arbeit begleiten und Gretas Mama hat einen ganz tollen Job. Sie arbeitet beim Theater. Da gibt es jede Menge zu entdecken für Greta. Und mit dabei ist auch der Kommissar. Ist doch klar, dass der nicht fehlen darf. Was Greta alles im Theater erlebt und wie es dann auch noch kommt, dass sie auf der Bühne steht, erfährt man im 3. Teil von Greta.

Schon das Cover verspricht jede Menge Spaß und ist dieses Mal in einem tollen orange und mit lustigen Motiven versehen, die alle etwas mit der Geschichte zu tun haben. Die Illustrationen stammen von Iris Blanck, die wirklich ein Händchen hat und das Buch mit ihnen bereichert.

Auch wenn es in den Büchern viel um Greta geht und man einen schönen Einblick in die phantastische Welt des jungen Mädchen bekommt, so bleibt für uns der Kommissar, Gretas Hund, der heimliche, kleine Star. Auf ihn freuen sich die Kids am meisten, denn der Kommissar, ein Polizeihund in Rente, hat nicht nur ein großes Herz, sondern auch eine ziemlich vorlaute Schnauze. Auf seine herrliche Art bereichert er das Buch und ist sofort zurStelle, wenn es darum geht, ein Wort zu erklären. Dabei achtet er sehr darauf anzumerken, wenn ein Wort anders geschrieben wird, als gesprochen.
Und, wenn ich das schon anspreche, die geliebte englische Lautsprache ("Ef Bi Ai", "Sikrit Sörwis Äidschent"), die es schon in den ersten Teilen gab, kommt auch hier wieder vor. Aber auch die zungenbrecherischen Walkie-Talkie Dialoge mit der Mutter dürfen unter keinen Umständen fehlen. Sie gehören einfach mit dazu.

Die Mutter ist dieses Mal präsenter und nimmt Greta mit ins Theater. Hier erklärt Andrea Schütze sehr kindgerecht die Theaterwelt und man erhält einen tollen Einblick in diese. Aber auch die Zwillinge HuPü und der doch sehr zerstreute Vater dürfen nicht fehlen, auch wenn sie in dem Band eher nur eine kleine Rolle spielen.

Zwar sind die Abenteuer abgeschlossen, doch es gibt immer wieder Verweise zu den ersten Büchern. Ich würde euch empfehlen, sie der Reihe nach zu lesen, denn so lernt man Greta, den Kommissar und ihre Familie von Anfang an kennen. Aber wenn man darauf dann erst mal keine Lust hat, nach dem Buch, möchte man die anderen sowieso lesen.

Für uns ist Greta eine perfekte Familien Geschichte. Sie hat alles, was ein schönes Kinderbuch braucht, es ist lustig und spannend. Und nun warten wir gespannt, ob auf ein weiteres Abenteuer von Greta mit ihrem Hund Kommissar.

Fazit:

Ein herrliches Kinderbuch, welches die ganze Familie begeistert. Witzig, spritzig und auch ein klein wenig spannend.


Das Vermächtnis des Ratsherrn: Historischer Roman
Das Vermächtnis des Ratsherrn: Historischer Roman
von Joël Tan
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Man sollte die Vorgängerbände kennen, 13. März 2014
Ungefähr die erste Hälfte des Buches haben sich sehr gezogen. Es war kaum Spannung vorhanden und die Handlung war ab und zu für mich unlogisch. Auch fand ich jetzt nicht, dass er hervorragend recherchiert war, denn ich kenne historische Romane, in denen es anders ist. Es waren die Kleinigkeiten, die mich störten, aber die vielleicht anderen Lesern nicht so auffallen, weil sie eher auf die Unterhaltung aus sind. Zum Beispiel ist Mais erst viel später in Deutschland angebaut worden, so gesehen ein paar Jahrhunderte später. Aber nun denn, ein Leser dem es um Unterhaltung geht, dem wird das bestimmt nicht auffallen oder er wird es überlesen.

Für die Handlung sollte man die Vorgängerbände schon kennen. Gerade wenn es um Feinheiten geht und das alte Geheimnis. Da, anders als bei anderen Reihen, hier kaum etwas an Informationen aus den Vorgänger Büchern verwoben wurde, fühlte ich mich ein wenig verlassen.

Die Spannung steigt erst ab der Hälfte des Buches allmählich an und es wurde ein wenig fesselnder. Doch das Gefühl, dass etwas fehlt, hatte ich weiterhin. Die erste Hälfte habe ich teilweise auch quergelesen, weil mir zu viele Details zu ausführlich beschrieben wurden. Das hat die Spannung, meiner Meinung nach, dann auch ein wenig gedämpft.

Die Protagonisten waren sehr schön gezeichnet und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Der Kopfkino-Effekt, den ich so liebe bei historischen Romanen, blieb mir leider verwährt.

Vom Schreibstil ließ sich das Buch sehr gut lesen. Es war locker geschrieben, an manchen Stellen zu locker, aber das erwarte ich auch nicht, dass Dialoge in altem Deutsch wieder gegeben werden. Allerdings sollte es auch nicht zu flapsig werden. Für den Lesefluß war es perfekt gewesen. Es gab keine holprigen Stellen.

Mir fällt es sehr schwer das Buch in irgendeiner weise zu bewerten. Mir fehlten die ersten Bände und somit war dann mein Lesespaß um einiges getrübt. Deswegen gebe ich 3,5 Sterne, was für mich ein guter Mittelweg darstellt. Die ersten Bände werde ich auf jeden Fall noch lesen, denn neugierig hat es mich gemacht und ich möchte schon wissen, was vorher so alles passiert ist.

Fazit:
Für Leser, die die ersten Bände kennen, ist dies bestimmt ein ganz toller Abschlussband und die können sich einer guten Unterhaltung sicher sein.


Das Regenbogen-Experiment: Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?
Das Regenbogen-Experiment: Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?
von Katja Irle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Regenbogen-Experiment, 10. März 2014
Ich war ziemlich verwundert, als mir das Buch vorgestellt wurde, denn ich habe mir nie irgendwelche Gedanken um dieses Thema gemacht. Selbstverständlich bekommt man das ein oder andere mit, aber meist ist es wird es nur am Rande erwähnt und findet nicht die Beachtung, die es eigentlich verdient.

Aber wie es so oft in einer Gesellschaft ist, was man nicht kennt, macht Angst und es bilden sich Vorurteile, man schreit laut auf, weil eine Tradition anscheinend gefährdet ist. Doch dem ist nicht so, denn die klassische Familie, wie sie noch in vielen Köpfen herumschwirrt, existiert nicht mehr so. Es gibt nicht den Vater, der das Geld nach Hause bringt und die Mutter, die sich nur um die Kinder kümmert. Bzw. ist dies doch schon eher die Ausnahme.

Ganz ehrlich: es ist dem Kind erstmal egal, ob es zwei Mütter oder zwei Väter hat, denn, das wesentliche, was ein Kind benötigt, sind meiner Meinung nach, feste Bezugspersonen, die Liebe, Geborgenheit spenden und in denen das Kind wohlbehütet aufwachsen kann.

Katja Irle hat mit "Das Regenbogen-Experiment" ein Buch geschrieben, das aufräumt mit Vorurteilen, in dem Fakten auf den Tisch gelegt werden, die von der breiten Öffentlichkeit erstmal nicht wahrgenommen werden. Es regt aber auch an, sich Gedanken zu machen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Gerade im ersten Abschnitt gibt es viele Zahlen, die mich teilweise ein wenig überfordert haben. Ich bin halt kein Zahlenmensch. Außerdem beschreibt sie, wie der Weg für Schwulen und Lesben ist, wenn sie ein Kind bekommen wollen. Welche Hürden ihnen begegnen und wieviele zweifelhafte Gestalten es gibt, die einem Helfen wollen. Denn eines steht fest, wenn Schwule und Lesben ein Kind haben möchten, ist es nicht einfach und bedarf einer guten Planung.

Im zweiten Teil geht es um die Kinder. Wie fühlen sie sich? Wie wachsen sie auf? Gibt es Nachteile oder gar Vorteile einer Regenbogen-Familie? Zu Wort kommen hierbei nicht nur Experten, wie Jesper Juul oder Remo H. Largo, sondern auch die Kinder selbst. Es zeigt auf, wie wichtig Ehrlichkeit dem Kind gegenüber ist und welche Probleme es geben kann.

Das Ende bildet ein Anhang, in dem alle Quellen und Anmerkungen niedergeschrieben wurden.

Fazit:
Ein Buch, welches vielen Mut geben kann und interessierten Lesern, einen neuen Blickwinkel gibt. Es räumt auf mit Vorurteilen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 22, 2014 4:56 PM MEST


Please identify. Auf der Jagd nach Laura Adams
Please identify. Auf der Jagd nach Laura Adams
von Thomas Kastura
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und schockierend, 8. März 2014
Der Autor Thomas Kastura hat mit "Please Identify. Auf der Jagd nach Laura Adams" ein spannendes und zu gleich schockierendes Buch geschrieben.

Laura und ihre beste Freundin erfüllen sich einen Traum und machen eine Rucksacktour durch Schottland. Es beginnt alles super, sie lernen zwei nette Jungs kennen, die sich ihnen kurzerhand anschließen. Auf ihrem Online- Profil dokumentiert sie ihren Trip, doch dann kommt sie eines Tages nicht mehr auf ihr Profil und aus dem Traumurlaub wird ein Höllentrip...

Laura ist ein typischer Teenager. Gerne feiert sie Partys und gerne postet sie Erlebnisse und das ein oder andere Bild auf ihrem Online- Profil. Ihre Freundin ist da schon ein wenig vorsichtiger. Als ihr bewusst wurde, dass ihr Profil gekapert worden ist, hält sie es auch noch für einen schlechten Scherz und ist der Überzeugung, dass man das Problem schnell beheben kann. Sie kann noch garnicht so recht realisieren, was da passiert. Und als es immer schlimmer wird, ist die durchlebte Ohnmacht, aber auch ihr Kampfgeist, sich dem zu stellen und ihr Leben wieder zu bekommen, spürbar.
Doch, wieviel hält ein Jugendlicher aus?

Der Charakter von Laura und ihren Freunden sind sehr schön beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Es sind Jugendliche, wie man sie auch treffen könnte, sie durchleben die Situation authentisch und zeigen manch überraschende Eigenschaften, die ich ihnen so nicht zu getraut hätte.

Das Verhalten der Eltern war für mich nicht immer nachvollziehbar. Besonders Lauras Mutter fand ich komisch und eigentlich schon sehr egoistisch.

Thomas Kastura schildert authentisch, wie sich der Profilklau verselbstständigt. Er schafft eine große Spannung, die einen das Buch nicht mehr so einfach aus der Hand legen lässt. Der Schreibstil ist angepasst, wirkt aber nicht krampfhaft Jugendlich.

Das Ende fand ich für dieses Thema irgendwie zu einfach gestrickt. Was ich sehr schade fand, denn sonst wäre es fast ein perfektes Buch geworden. Aber am besten, ihr lest es selbst.


Weil ich Layken liebe
Weil ich Layken liebe
Wird angeboten von Audible GmbH

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezi zum Hörbuch, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Weil ich Layken liebe (Hörbuch-Download)
Ich habe schon einige Hörbücher gehört. Es waren Bücher dabei, da hat alles gepasst. Es waren Bücher dabei, da war der Sprecher genial und hat eine Leidenschaft gehabt, aber die Vorlage war nicht wirklich gut. Mir fällt es bei diesem Hörbuch schwer eine Rezi zu schreiben, denn das Buch war richtig schön, aber mit der Sprecherin kam ich garnicht klar. Sie hat es fast geschafft, mir das Buch madig zu machen.

Layken zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder nach dem Tod ihres Vaters nach Michigan. Aus dem alten Leben gerissen, muss sie dort ein Neues beginnen. Am ersten Tag trifft sie auf Will und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Bis das Leben sie einholt...

Die Geschichte um Layken und Will hat mir vom ersten Moment an gefallen. Sie bietet eigentlich alles, was man so in einer ruhigen Minute braucht: Liebe, Gefühle und auch das ein oder andere Mal ein Lächeln.

Doch das Hörbuch konnte mich so garnicht überzeugen, besser die Sprecherin. Ich war nach kurzer Zeit eigentlich schon fast genervt von dieser Stimme, die das Buch lahm und emotionslos vorgetragen hat. Nur in Dialogen taute sie mal ein wenig auf, aber da das Buch nicht nur aus Dialogen besteht, verpuffte das bisschen Leidenschaft auch wieder sofort.
Nur mit großer Konzentration konnte ich dem Buch folgen, denn ich habe mich oft ertappt, dass ich lieber etwas anderes im Kopf hatte und gedanklich abgeschweift bin.

Fazit:
Das Buch war super (4 Sterne), die Stimme floppte (1 Stern). Schade, mit einer anderen Stimme, wäre es ein wundervolles Hörbuch geworden.


Der Preis der Ewigkeit
Der Preis der Ewigkeit
von Aimée Carter
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Abschlussband, 6. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ewigkeit (Broschiert)
Kate ist nun seit 9 Monaten in der Gefangenschaft von Kronos, den Titanen und Calliope, die Königin der Götter. Während Kronos Kate für sich haben möchte, will Calliope ihr Kind und ihren Geliebten Henry für sich haben und damit Kate alles nehmen, was ihr am Herzen liegt.
Kronos schlägt ihr einen Handel vor; sie soll seine Frau werden, darf ihr Kind behalten und er wird die Menschheit schonen. Doch Henry, ihre Mutter und der Rat müssen sterben. Nun hält sie das Schicksal derer, die sie über alles liebt, in ihren Händen.
Wie wird sie sich entscheiden?

Mit "Der Preis der Ewigkeit" ist Aimée Carter ein wundervoller Abschlussband gelungen. In diesem Buch ist mir Kate nochmals ein Stück mehr ans Herz gewachsen, was besonders an ihrer persönlichen Entwicklung lag. Denn die kann man von Buch zu Buch sehen.
Sie handelt in ihrer Situation durchaus logisch, auch wenn es ein auf und ab ist. Auf der einen Seite beweist sie eine große Stärke, ihr Willen alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um das Leben derer zu retten, die ihr Nahe stehen. Auf der anderen Seite ist aber auch ihre Ohnmacht spürbar, die Verzweiflung, doch nichts an der Situation ändern zu können, oder gar Fehler gemacht zu haben. Beides bring Aimée Carter mit der richtigen Wortwahl dem Leser näher.

Aber auch die anderen Figuren sind sehr präsent und in ihrer Rolle gehen sie auf. Sie bleiben nicht blass oder unausgereift.

Und dann ist da noch Milo, der mein Herz im Sturm erobert hat. Es ist nicht nur ein Baby, Amiée Carter lässt einen das Mutterband spüren. Die innige Liebe, die es nur zwischen Mutter und Baby gibt.

Die Spannung steigt stetig und erreicht ziemlich schnell den Punkt, an dem man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Hinzu kommt noch der schöne Schreibstil, der dieses Buch nahezu perfekt macht.

Das Ende ist gelungen für das Buch und die Trilogie. Für mich an manchen Stellen etwas unlogisch oder vielleicht ging es mir einfach nur zu schnell, dass ich irgendwie das Gefühl hatte, nicht alles mitzubekommen.

Fazit:
Ein schöner Abschlussband einer sehr gut aufgebauten Trilogie.


Eva und die Apfelfrauen: Roman
Eva und die Apfelfrauen: Roman
von Tania Krätschmar
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eva und die Apfelfrauen, 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Eva und die Apfelfrauen: Roman (Taschenbuch)
Das Cover finde ich wirklich wunderschön und gerade die dezente Erscheinung, macht es
schon zum kleinen Blickfang. Es ist auf den Titel und die Geschichte abgestimmt und auch
das gibt von mir schon einmal einen kleinen Pluspunkt.

Eva und ihre 4 Freundinnen scheinen das große Los gezogen zu haben. Als sie sich
entschließen eine WG zu gründen und eine Anzeige aufgeben, dass sie ein Haus suchen,
glauben sie noch nicht an ihren Erfolg. Doch dann haben sie die Chance ein Haus zu erben,
allerdings nicht in Berlin, sondern auf dem Dorf. Und auch nur unter der Bedingung, dass sie
den großen Apfelbaumgarten pflegen und zusammen für die Dauer, die ein Apfel benötigt um
zu reifen, in diesem Haus wohnen bleiben.
Da kann ja für die 5 Stadtfrauen das Abenteuer "Haus auf dem Land" beginnen.

Die 5 Frauen sind im "besten" Alter und stehen mit beiden Füßen mitten im Leben. Sie
sind unterschiedlich vom Charakter, aber sie haben einen Traum und in sie unterstützen
sich gegenseitig. Doch leider wurde ich nicht warm mit ihnen. Vielleicht liegt es daran,
dass ich noch nicht im "besten" Alter bin und ich eher den Gedanken hatte, "Nein, so
möchte ich nicht werden", vielleicht ist es aber auch die fehlende Tiefe der Protagonisten,
dass sie für mich unnahbar blieben.

Leider entpuppte sich die Geschichte als wahnsinnig vorhersehbar. Ich kann es nicht anders
sagen, denn irgendwie wusste ich immer genau, was als nächstes passiert. Um ein wenig
Pepp rein zubringen wurde sie dann mit allerhand Klischees und witzigen Stellen gespickt
und auch die Liebe durfte nicht fehlen. Tja, was für andere bestimmt witzig ist, da suchte
ich vergebens nach der Pointe und mir war es dann einfach zu platt.

Der Schreibstil ist locker und flüssig, wie es sich für ein Buch aus diesem Genre gehört.
Man muss nicht viel nachdenken beim lesen. Durch tolle Landschaftsbeschreibungen und
Settings kann man sich die Handlungsorte schön vorstellen. Da kann man schon ein wenig
das Kopfkino laufen lassen.

Fazit:
Eine locker, leichte Lektüre für Zwischendurch.


Selection - Die Elite
Selection - Die Elite
von Kiera Cass
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für die Elite, 4. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Selection - Die Elite (Gebundene Ausgabe)
Von ehemals 35 Mädchen sind noch 6 übrig, die um Prinz Maxon und das Leben einer Prinzessin kämpfen. Eine von ihnen ist America. Es scheint, als sei sie die Favoritin von Prinz Maxon und gerade als ihre Gefühle sich für ihn festigen, geschieht etwas, dass alles wieder aus den Fugen wirft. Ist vielleicht doch Aspen derjenige, dem ihr Herz gehört...

Ich kann jetzt nicht sagen, ob es besser oder schlechter war, als der erste Band, was ich aber sagen kann ist, dass ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen bin. Auch ohne die Vorkenntnisse war mir das System Illea schnell vertraut und ich hatte einen guten Überblick, was die unterschiedlichen Kasten anging, in denen die Bevölkerung eingeteilt ist.

Das Leben auf dem Schloss ist sehr gut beschrieben worden, auch wenn ich sagen muss, dass ich das ein wenig eintönig fand. Man trifft sich im Damensalon, trinkt Tee, in regelmäßigen Abständen findet der Bericht statt und man soll die Aufgaben der Königen kennenlernen. Hinzu kommen noch gelegentliche Überfälle der Nord-und Südrebellen, wobei mir da nicht klar ist, was sie denn wollen. Die einen wüten im Schloss rum, die anderen stehlen Bücher. Die Motivation der Rebellen ist ein wenig schleierhaft, bzw. konnte ich sie ihnen auch nicht wirklich zu ordnen. Denn für das Oberhaupt sind sie alle gleich. Ich hoffe, dass es im 3. Band da noch einiges erklärt wird.

Die Protagonisten kann man schnell einteilen in "mag ich" oder "mag ich nicht". Besonders Celeste ist gut getroffen und zeigt, wie sehr sie angeblichen den anderen überlegen ist.
America ist die Hauptprotagonistin und ehrlich, mit ihr kam ich überhaupt nicht zurecht. Was will das Mädel eigentlich? Ok, sie weiß es selbst nicht und eine gewisse Wankelmütigkeit gestehe ich ihr auch zu, immerhin ist sie erst 17 Jahre und dieses Casting entscheidet über ihre Zukunft, doch sie nervte irgendwie schon. Maxon oder Aspen? Aspen oder Maxon? Celeste darf Maxon auf keinen Fall haben, aber wo blieb der Kampfgeist? Sie handelt oft unüberlegt und wenn es nicht so klappt, wie sie es erhofft, dann ist sie deprimiert.

Maxon hat mein Herz im Nu erobert. Er ist irgendwie ein Sunnyboy, so stelle ich ihn mir vor, aber er hat Geheimnisse. Diese Geheimnisse machen ihn sehr interessant, denn ich möchte unbedingt wissen, was er so macht, wovon keiner etwas weiß. Viele Fragen schwirren mir im Kopf herum, was seine Person angeht und machen mich sehr neugierig.

Das Buch ist eher eine seichte Lektüre mit nur wenig Spannung. Ich hatte meinen Spaß und ein paar tolle Lesestunden gehabt. Man kann sich gut treiben lassen und ich denke, dass es eine gute Vorlage zum 3. Band bildet, in dem es dann hoffentlich, noch ein wenig mehr zur Sache gehen wird.
Das Ende lässt genügend Freiraum für Spekulierungen und so wie America sich am Ende gegeben hat, so möchte ich sie gerne im 3. Band erleben. Da punktete sie bei mir mit Sympathie.

Fazit:
Mit mehr Spannung und einer etwas mehr gefestigteren Hauptprotagonistin, hätte mir das Buch viel besser gefallen. Aber es macht neugierig auf den 3. Teil.
3,5 Sterne.


Finn und die geklauten Kinder
Finn und die geklauten Kinder
von Lars Grimstad
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

4.0 von 5 Sternen Finn und die geklauten Kinder, 3. März 2014
Finns Vater ist der neue Ministerpräsident von Norwegen. Als ehemaliger Taxifahrer weiß er genau, was die Menschen wollen und versucht diese Wünsche auch zu erfüllen. Mit Gratis-Schokolade.
Zur gleichen Zeit verschwinden immer mehr Kinder und als Finn mit seinen Mutmaßungen bei seinem Vater auf taube Ohren stößt, beginnt er, zusammen mit seiner Freundin und seinem Adoptivbruder, den Fall zu lösen.

Es ist das erste Buch von Lars Joachim Grimstad und für Kinder ab 10 Jahren, die nicht allzu zartbesaitet sind und auf skurile Detektivgeschichten stehen, ein tolles Buch. Der einzige Nachteil ist, dass die Geschichte ein wenig Anlauf brauch, bis sie dann so richtig in Fahrt kommt und die Spannung nicht immer halten kann.

Man begegnet im Laufe der Geschichte skurile Personen, Androiden und Übertreibungen, Erwachsene, die das Kind im Manne verwirklichen und gegen Ende wird es sehr actionreich und dies trifft nicht jeden Geschmack. Kinder die Die ???-Kids mögen und offen für den ein oder anderen schwarzen Humor sind, wird dies eher einen Lesegenuß darstellen.

Die Protagonisten werden am Anfang ausführlich beschrieben und durch die Menge an Menschen, kann man schon den Überblick verlieren. Aber nach und nach habe ich mich an sie gewöhnt. Der Autor bringt Spannung und viele Wendungen in die Geschichte, führt seine Leser in die falsche Richtungen. Durch die kurzen Kapiteln rast man auch förmlich durch das Buch.

Vom Schreibstil lässt es sich sehr gut lesen und ab und an kann man sich die Szenen genauer vorstellen, als einem lieb sind. Irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl, dass der Autor genau wusste, wann er den Schalter für das Kopfkino umlegen musste.

Das Cover zeigt durch die kleinen Zeichnungen verschiedene Situationen, die im Buch vorkommen, schön wäre es bestimmt, wenn noch das ein oder andere Bild im Buch vorgekommen wäre.

Fazit:
Eine skurile Geschichte, die gegen Ende auch richtig viel Action zu bieten hat.


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