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Rezensionen verfasst von
Kleine_Buecherinsel (Sankt Augustin, NRW)

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Eine Art Paradies
Eine Art Paradies
von Ralph Dohrmann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Art Paradies, 26. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Eine Art Paradies (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Walter lebt nach dem Freitod seiner geliebten Frau sehr zurück gezogen am Ende einer Siedlung. Ohne Fernseher, Computer, Internet, Telefon oder Handy lebt er sein Leben. Am liebsten geht er spazieren oder sitzt unter einer alten Pappel. Den einzigen Kontakt zum Weltgeschehen hat er, wenn er zum Frisör geht.
Am Geburtstag seiner verstorbenen Frau trifft er sich mit Freunden aus der alten Zeit. Auf dem Weg dort hin trifft er auf eine Frau, die ihm praktisch vor die Füße fällt. Er hilft ihr auf, sie gehen ein Stück zusammen und verabschieden sich. Diese Frau geht Walter nicht mehr aus dem Kopf und so langsam verändert sich sein Leben, als er anfängt sie zu suchen.

Meine Meinung:

"Eine Art Paradies" von Ralph Dohrmann hat mich auf vieler Weise berührt und auch nachdenklich werden lassen. Walter, der durch den Verzicht von Handy, Computer und Dauerberieselung des TV-Gerätes oder Radio ein Leben führt, lässt einen ein wenig innehalten und seinen eigenen Gebrauch dieser Geräte überdenken. Aber dieses Buch zeigt auch, wie schnell man dieser Verführung erliegt. Denn auf der Suche nach dieser Frau krempelt Walter sein Leben um. Er verliert den Bezug zur Natur, die ihm bis jetzt immer gezeigt hat, welches Zeit es ist. Er verlernt, auf sie zu hören, bzw fällt es ihm immer schwerer.

Aber nicht nur die Entschleunigung des Alltags ist ein Thema in dem Buch. Es ist so viel mehr. Man bekommt einen Krimi geboten, Drogen sind ein Thema und auch Fracking findet seinen Platz in diesem Buch.
Das Verhältnis der Menschen untereinander, denn Walter stößt mit seiner Lebensart häufig auf Unverständnis, besonders bei seinen Nachbarn. Die ihn nicht verstehen können, ihn für sonderbar halten.

Es ist ein Buch, welches Ruhe braucht zum Lesen, welches man nicht in einem Rutsch, wie ich finde, durchlesen kann. Es steht so vieles zwischen den Zeilen. Die einzigen Probleme die ich hatte, waren die fehlenden Anführungszeichen, die einem die wörtliche Rede anzeigten. Zwar war mir von der Satzstellung und dem Gesagten klar, wer da spricht, allerdings entging es mir im ersten Moment, dass ein Dialog statt gefunden hat.

Fazit:

Ein Buch, welches mich nachdenklich gemacht hat und sein eigenes Verhalten reflektieren lässt. Bestimmt kein Buch für jeden, mir hat es sehr gut gefallen.


Ein Krokodil unterm Bett
Ein Krokodil unterm Bett
von Ingrid Schubert
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lotte und Karlchen, ein tolles Team, 26. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Ein Krokodil unterm Bett (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Da ist ein Krokodil unterm Bett und Lotte hat überhaupt keine Angst vor dem. Da bekommt das Krokodil Angst vor Lotte. Denn eigentlich hat jedes Kind vor einem Krokodil unterm Bett Angst. Aber Lotte möchte spielen und Lotte möchte Pfannkuchen backen und noch vieles mehr. Bis Lotte müde ist und das Krokodil ihr eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt.

Meine Meinung:

Manche Kinder haben irgendwann eine Zeit, wo sie ein Monster oder etwas anderes gruseliges unter dem Bett haben oder vielleicht auf dem Schrank. Eine Zeit, wo sie so gar nicht gerne einschlafen wollen. In dem Bilderbuch "Ein Krokodil unterm Bett" ist es Lotte, die unter ihrem Bett Karlchen das Krokodil wohnen hat. Doch Lotte ist mutig und sie hat keine Angst. Und Lotte ist auch noch nicht müde. Sie möchte mit Karlchen spielen. Da hat das Krokodil dann Angst, die sich aber mit der Zeit legt.

"Ein Krokodil unterm Bett" ist eine zauberhafte, lustige und am Anfang sehr turbulente Gute-Nacht-Geschichte, die an der richtigen Stelle den Bogen schafft und ruhiger wird, bis es Zeit zum schlafen ist.

In kurzen Sätzen wird die Geschichte erzählt und Lotte und Karlchen haben ganz viele schöne Ideen. Bei manchen übertreiben sie gewaltig, eine andere Idee lässt sich vielleicht auch mit dem Kind am nächsten Tag umsetzten. Aus Eierkartons ein Krokodil basteln. Die Bastelanleitung ist in der Geschichte mit verwoben.

Die Illustrationen von Dieter Schubert geben dem Buch dann den letzten Schliff und passen hervorragend zu dieser Geschichte.

Bei uns hat diese ungewöhnliche Gute-Nacht-Geschichte einen festen Platz am Ende des Tages bekommen und manchmal auch einfach so. Mein Sohn schaut sich das Buch sehr gerne an, mal alleine und mal mit den Geschwistern oder mir, wo wir dann die Geschichte auch vorlesen.

Fazit:

Eine wunderschöne Gute-Nacht-Geschichte von Lotte und Karlchen, die man immer wieder vorlesen kann.


In den Augen der Nacht
In den Augen der Nacht
von Inés Garland
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

4.0 von 5 Sternen Gefühlvolller Jugendroman, 26. November 2015
Rezension bezieht sich auf: In den Augen der Nacht (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Dalilas Pläne für diesen Sommer sahen ganz anders aus. Pablo, ihr Freund und sie wollten nach Brasilien, um dort gemeinsam Zeit zu verbringen. Doch wenige Tage vor der geplanten Abreise eröffnet er ihr, dass er alleine nach Brasilien fahren wird.
Deswegen fährt Dalila mit ihrer Schwester und deren Freundinnen in die argentinischen Pampa zum zelten. Kurze Zeit später trifft sie auf Tharo und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen.

Meine Meinung:

Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, es gehe "nur" um eine Liebesgeschichte. Auch die 192 Seiten lassen es eher vermuten, doch in diesem Buch steckt soviel mehr.

Inés Garland hat mit "In den Augen der Nacht" ein gefühlvolles Buch über Trauer, Liebe, Zerrissenheit und Freundschaft geschrieben. Zwar hätte ich mir ab und zu ein wenig mehr Tiefe gewünscht, aber von dem gesamten Buch bin ich einfach begeistert.

Dalila ist die Hauptprotagonisten und trotz ihrer zerrissenen Gefühlswelt, sieht sie noch klar. Sie weiß, dass ihr die Beziehung zu Pablo nicht gut tut, aber sie kommt nicht von ihm los. Während sie sich Tharo nicht einfach so öffnen kann.

Tharo wirkte für mich erst sehr zurückhaltend und eigenbrödlerisch. Irgendwie machte er es mir schwer, dass in ihm zu sehen, was Dalila die ganze Zeit in ihm gesehen hat. Erst nach und nach erfährt man mehr über ihn und sein Geheimnis.

Die Geschichte wird aus Dalilas Sicht geschrieben, sie erzählt sie. So bekommt ein sehr gutes Gefühl für Dalila und durch ihre klare Sichtweise, bringt sie einem die anderen Personen näher.

Fazit:

Ein sehr gefühlvolles Jugendbuch, welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.


Das Juwel - Die Gabe: Roman
Das Juwel - Die Gabe: Roman
von Amy Ewing
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Das Juwel- Die Gabe, 26. November 2015
Inhalt:

Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen, aber sie hat eine Gabe. Eine Gabe, die auch ein Fluch ist. Violet ist ein Surrogat und für ein Leben im Juwel, dem höheren Kreis der Stadt, bestimmt. Nach einer anstrengenden Ausbildung, wird sie von der Herzogin ersteigert und lebt fortan im Palast der Herzogin. Ihr soll Violet ein Kind zur Welt bringen, mit der Gabe, die sie hat. Doch dann verliebt sich Violet...

Meine Meinung:

Selten verliere ich ein Wort über das Cover, aber hier muss ich es einfach. Leider kommt das Cover auf dem Bild nicht so schön rüber, aber in Natura ist es einfach traumhaft. Denn das Kleid ziert noch ein wenig Glitzer. Ein richtiges Mädelslike- Cover.

Die Geschichte die darin steckt, muss sich auch nicht ganz verstecken. Von der ersten Seite an war ich gefesselt von Violet und ihrem Leben. Man lernt sie am Ende ihrer Ausbildung, kurz vor der Auktion kennen. Sie lässt die letzten Jahre Revue passieren und so mit bekommt man einen sehr guten Einblick in die Vergangenheit. Mit ihrer besten Freundin Raven, die sie während ihrer Ausbildung kennen gelernt hat, übersteht sie die Zeit der Auktion.

Raven ist dabei ganz anders als Violet. Sie ist sturer und stellt sich mehr quer, was nicht immer von Vorteil für sie ist. Bei Violet merkt man, dass sie mit dem System nicht zufrieden ist, sie immer mehr die Machenschaften des Fürstentums in Frage stellt, doch sie fügt sich ihrem Schicksal. Bis sie sich verliebt. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die Geschichte dann auch ziemlich schnell an Fahrt auf und rast schon fast zum Ende hin. Was ich aber nicht schlecht fand, denn für Violet bleibt keine Zeit.

Und dann ist das Buch auch schon zu Ende und man bleibt als Leser mit vielen Fragen zurück und möchte einfach nur noch weiterlesen. Ein sehr offenes Ende, welches nur noch mehr Lust macht auf eine Fortsetzung.

Das Buch ist ein tolles Jugendbuch. Freundschaft, Liebe und die Machenschaften in den Palästen, die für reichlich Spannung sorgen, geben eine sehr gute Mischung ab.

Fazit:

Macht Lust auf mehr, denn zu viele Fragen sind noch offen, die unbedingt beantwortet werden müssen.


Leona - Die Würfel sind gefallen
Leona - Die Würfel sind gefallen
von Jenny Rogneby
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht mein Buch, 13. November 2015
Meine Meinung:

Ich habe mich ja sehr auf dieses Buch gefreut, weil es sich sehr interessant angehört hat und durch die Beschreibung genau das ist, was ich gerne lese. Ein kleines Mädchen überfällt eine Bank und hinterlässt keine Spuren. Die Polizistin Leona, die so ihre eigene Art hat, übernimmt die Ermittlungen und landet auch schon bald in eine Sackgasse. Man möchte einfach mehr erfahren, die Neugierde ist geweckt.

Voller Vorfreude habe ich auch das Buch angefangen und war von dem Schreibstil sehr angetan. Ich finde, dass kurze Sätze immer die Spannung aufbauen und es wirkt dadurch schneller.

Leona fand ich am Anfang sehr sympathisch, eine taffe Polizisten. Doch schon schnell ließen mich einige Gedankengänge von ihr stutzen. Was so in ihrem Kopf vorgeht verschlug mir die Sprache. Da die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, bekommt man davon sehr viel mit. Meine Sympathie verwandelte sich in Antisympathie und das machte es für mich sehr schwer, dieses Buch noch in die Hand zu nehmen.

Den anderen Blickpunkt liefert das kleine Mädchen. Ein Teil des Buches wurde aus ihrer Sicht geschrieben und da lässt die Schriftstellerin nichts aus, denn was dieses Mädchen erlebt ist unvorstellbar.

Der Anfang des Buches ist sehr spannend angelegt und auch der erste Teil ließen sich gut weglesen. Man war gefangen von der Geschichte. Doch das Blatt änderte sich schnell und irgendwie ging die Spannung verloren. Zwar wollte ich noch die Motive erfahren, aber selbst das ließ nach und eigentlich bin ich sehr froh, dass ich es jetzt beendet habe.

Es mag viele Leser geben, die es bestimmt toll finden, meines war es dann leider doch nicht gewesen. Die Idee ist großartig, der psychologische Aspekt in dem Buch wurde schön ausgearbeitet, aber alles in allem, war es mir dann irgendwann zu unrealistisch und durch die nicht gerade sympathische Hauptprotagonistin, wurde es nicht besser.

Fazit:

Sehr interessanter Plot und spannender Anfang, allerdings schafft es das Buch nicht, die Spannung zu halten.


MO - Heute bestimme ich!: Band 2
MO - Heute bestimme ich!: Band 2
von Bettina Zimmermann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder eine tolle Geschichte vom kleinen Mo, 11. November 2015
Inhalt:

Der kleine Mo hat eine tolle Idee. Normalerweise bestimmen doch immer die Eltern, aber dieses Wochenende möchte er der Bestimmer sein. Also hüpft er fröhlich ins Elternbett und erklärt seinen Eltern, was er alles machen möchte. Ob das so einfach ist, wie er es sich denkt?

Meine Meinung:

Vor einiger Zeit durften wir den kleinen Mo kennenlernen, als dieser beschloss, er sei jetzt wach und möchte viele Sachen unternehmen. Wir fanden diese Geschichte so toll, dass wir uns sehr darüber gefreut haben, als wir nun das zweite Buch mit dem kleinen Mo bekommen haben. Neugierig und voller Vorfreude haben wir uns in eine neue Idee von Mo gestürzt.

Diesmal möchte Mo der Bestimmer sein. Wir Eltern kennen das unter Umständen. Diesen Zeitpunkt, an dem das eigene Kind die Regeln und Aktivitäten bestimmen möchte. Manche kann man erfüllen und manche sind einfach wild und auf jeden Fall immer mit viel Phantasie versehen. So auch die Ideen vom Mo. Sie sind einfach nur herrlich und wieder schön von Annabelle von Sperber in Szene gesetzt.

Die Illustrationen passen perfekt zum Text und unterstreichen ihn nochmals. So macht es auch Spaß, dass Buch in die Hand zu nehmen und einfach nur die Bilder zu schauen. Sie sind bunt und lebendig. Unser Jüngster erzählt sich dann die Geschichte, wie sie auf den Bildern dargestellt wird und wie er sie sich gemerkt hat.

Mo möchte einmal alles bestimmen, sagen, wo es lang geht. Die Eltern hören sich all seine Ideen an und gehen auf ihn ein. Das fand ich toll, denn direkt mit einem entsetzten "Nein" zu kommen, ist nicht
wirklich der bessere Weg. Und dann erzählen sie Mo, was sie alles gerne machen würden, wenn sie bestimmen dürften. Aber leider geht das nicht. Und so finden alle 3 Kompromisse für die Ideen von Mo.

Der Text ist leicht verständlich und zeigen ohne erhobenen pädagogischen Zeigefinger, dass man Träume und Wünsche haben kann, aber es Regeln gibt, an die sich jeder halten muss, auch die Erwachsenen. Für Kinder sieht es halt eben oft so aus, dass wir Erwachsenen alles dürfen und sie nicht. Aber man kann oft Kompromisse eingehen und so den ein oder anderen Wunsch erfüllt bekommen.

Kindermeinung (Tochter, 7 Jahre):

Ich habe Mo schon ganz oft meinem kleinen Bruder vorgelesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist lustig und die Ideen von Mo finde ich toll. Die Bilder sind schön bunt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen. Mein kleiner Bruder mag das Buch auch.

Fazit:

Wieder eine tolle Geschichte vom kleinen Mo. Phantasievoll erzählt und wunderschön illustriert.


Die Feenjägerin: Roman
Die Feenjägerin: Roman
von Elizabeth May
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,99

4.0 von 5 Sternen Ein sehr guter Auftakt Roman, 9. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Feenjägerin: Roman (Taschenbuch)
Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich magisch zu diesem Buch hingezogen.
Schottland, 1844 und Feen waren so die Reizwörter gewesen, denen
ich dann nicht widerstehen konnte. Ich tauche gerne mal in
vergangene Zeiten ein und wenn dann noch ein Schuß Fantasy dabei
ist, macht es die ganze Sache noch interessanter. Und hier sind
die Feen mal die Bösen.

Es ist der erste Band einer neuen Trilogie und ich war überrascht,
dass es nicht nur Fantasyelemente gab, sondern sich auch so ein
wenig Steampunk mit eingemischt hat. Ein Genre, welches ich erst
vor ein paar Monaten für mich entdeckt habe.

Die ersten paar Seiten brauchte ich, um mich wirklich auf die
Geschichte einzulassen. Als ich aber dann vollends eingetaucht bin,
konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Handlungsort und Protagonisten werden sehr schön beschrieben und
man bekommt ein gutes Gefühl für die Umgebung und ihre Personen.
Es ist zwar oft sehr düster, aber dass hatte ich schon irgendwie
erwartet, weil die Feen meist in der Nacht aktiv sind.

Aileana ist so anders als die adelige Gesellschaft es einem vorlebt.
Durch den Verlust ihrer Mutter sinnt sie nach Rache. Rache an den
Feen, die ihre Mutter ermordet haben. Aber vor der adeligen
Gesellschaft mimt sie ein normales Mädchen, doch in der Nacht wird
sie zur Jägerin, wovon niemand etwas weiß.

Ihr zur Seite steht Kiaran, ihr Trainer. Was erst verwundert ist,
dass auch er eine Fee ist. Diese Wesen, die so sehr gehasst werden
von Aileana. Doch mit seinem Wissen und Erfahrung kann er Aileana
das beste Training ermöglichen. Ein Training, welches nur dem
Töten dient. Dabei muss man aber sagen, dass Kiaran sich durchaus
auch sehen lassen kann.

Ein wenig verwirrt war ich von den unterschiedlichen Rassen im
Reich der Feen. Für mich war eine Fee immer etwas Gutes, es gab
zwar auch diejenigen, die einem nicht so wohlgesonnen sind, aber die
fallen kaum ins Gewicht. Hier hat man nun einige mehr, die Morden
und Blutvergießen bevorzugen.

Neben all den harten Training und den nächtlichen Jagden gibt es
auch noch ein wenig Platz für Gefühle, welches dem Buch sehr gut
steht und für Ruhepausen sorgt. Dabei rutscht es aber nicht zu sehr
in die Romance Schiene.

Der Schreibstil ist locker gehalten und man hat das Buch innerhalb
kürzester Zeit durchgelesen. Ein echter Pageturner, mit einem
gemeinem Cliffhanger am Schluss. Spannung garantiert, aber auch
ein wenig Gefühl und Liebe.

Fazit:

Ein sehr guter Auftakt zu einer neuen Trilogie. Die Idee, dass
Feen mal auf der dunklen Seite stehen, hat mir sehr gut gefallen,
sowie auch die verarbeiteten Elemente aus dem Bereich Steampunk.


Hanna(h) mit nur einem H und eine Katze namens Hund
Hanna(h) mit nur einem H und eine Katze namens Hund
von Elin Lindell
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Freundschaftsgeschichte, 3. November 2015
Inhalt:

Hanna findet den Buchstaben H ziemlich blöd. Die ganze Familie fängt mit H an, sogar die Katze heißt Hund und viele blöde Sachen fangen mit H an, wie Hausaufgaben, Halsweh oder Harry Hansson, der wirklich nervigste Junge der Klasse. Deswegen hat sie ihr zweites H ihrer Freundin Judit geschenkt. Die findet den Buchstaben nämlich gar nicht so blöd und hätte gerne einen im Namen gehabt.
Doch dann kommt noch Hermine in Hannas Fußballmannschaft und nimmt ihr die beste Freundin weg. Jetzt langt es wirklich...

Meine Meinung:

Hannah und Judit sind schon ganz lange die besten Freundinnen. Sie hassen die gleichen Sachen, wie Halloumi (ein Käse der nach Radiergummi schmeckt) oder Pferde, weil die so groß sind, komisch riechen und gruselige Nasenlöcher haben. Die beiden Mädels haben Gebote für ihre Freundschaft aufgestellt und machen vieles, wenn nicht sogar alles zusammen. Einfach echte beste Freundinnen.

In den ersten Kapiteln bekommt man als Leser ein richtig guten Einblick in diese beste Freundschaft und als erwachsener Leser erinnert man sich vielleicht an seine beste Freundin. Man merkt schon da, dass das Buch oft mit einem kleinen Augenzwinkern versehen ist und irgendwie ist man immer am Schmunzeln. Nicht zu letzt auch wegen der tollen Illustrationen von Karsten Teich, der verschiedene Szenen wunderbar umgesetzt hat. Die Illustrationen lockern das Gesamtbild des Buches noch einmal auf.

Das Buch wirkt auf den ersten Blick wie eine normale Freundschaftsgeschichte, aber die Umsetzung hier finde ich absolut gelungen. Es ist witzig, es ist für die jungen Leserinnen (sorry, aber ich denke, dass es eher ein Mädelbuch ist) greifbar geschrieben, sie können sich gut in Situationen einfühlen und können sich mit den Protagonisten vergleichen und trotz der lockeren Schreibweise, geht die Ernsthaftigkeit nicht verloren.

Was passiert, wenn man in einer Freundschaft lügt? Wie fühlt man sich, wenn eine weitere Person sich in die Freundschaft hinein drängt? Wenn alles irgendwie blöd läuft? Dadurch, dass Hannah diese Geschichte erzählt, bekommt man ihre Gefühle sehr schön mit und sie sind verständlich für die jungen Leser beschrieben. Und man lernt, egal wie riesig das Problem erscheinen mag, es gibt doch immer eine Lösung.

Kindermeinung:

Ich fand das Buch richtig toll. Hannah mochte ich von Anfang an sehr, auch wenn sie ab und zu etwas geflunkert hat. Das hat sie ja nicht wirklich böse gemeint. Das Buch war oft witzig und dann auch etwas traurig und auch spannend. Es war ganz toll geschrieben und ich hatte es ganz schnell gelesen gehabt. Waren ja auch nur 128 Seiten.

Fazit:

Eine wunderbar umgesetzte Freundschaftsgeschichte!


Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
Olga & Co - Die Sache mit dem Glücksräuber
von Barbara van den Speulhof
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Der zweite Fall von Olga und Co, 27. Oktober 2015
Meine Meinung:

Kaum war der zweite Band von Olga und Co bei uns eingetroffen, hat sich meine Tochter ihn auch schon unter den Nagel gerissen und angefangen zu lesen. Mittlerweile schon zweimal. Sie war von dem ersten Band schon so begeistert gewesen, dass sie den zweiten sehnsüchtig erwartet hat. Ich kann meine Tochter da sehr gut verstehen, denn Olga und Constanze sind zwei richtig tolle Freundinnen und dabei auch noch sehr gute Spürnasen, die nicht so schnell aufgeben, auch wenn die Sache mal nicht so einfach ausschaut.

In Olgas Schule passieren seltsame Sachen. Einem Kind wird das Freundebuch gestohlen, einem anderen Kind die Jacke beschmiert. Wer macht nur so etwas und warum möchte man, dass andere Kinder unglücklich sind? Olga muss den Täter fassen und das ist gar nicht so einfach. Aber Constanze ist ja wieder zu Besuch bei ihrer Oma und die hilft ihrer besten Freundin. Gemeinsam machen sie sich auf Spurensuche und es ist nicht so einfach, den Richtigen zu finden.

Barbara van den Speulhof hat ein spannendes Abenteuer geschrieben, dass aber auch gegen Ende etwas nachdenklich macht. Sie ist dabei ganz auf der Höhe der jungen Leser und zieht Vergleiche, die von den Kindern sofort erfasst werden. Besonders toll ist auch der kleine Wortwitz, den sie einbaut und einen zum schmunzeln bringt.

Aber es ist nicht nur ein Fall, sondern das Buch geht auch in die Tiefe. Denn nicht immer ist alles so einfach gelöst und manchmal braucht es auch verständnisvolle Erwachsene, die den Kindern unter die Arme greifen und ihnen helfen. Besonders, wenn es um "Erwachsenenkram" geht. Hier hilft die Siggi Seelbach, Constanzes Oma wieder mit. Sie hilft den Kindern dort, wo es einen Erwachsenen braucht.

Das Buch wurde wieder wunderbar illustriert von Nina Dulleck. An jedem Kapitelanfang befindet sich ein kleines Bildchen, was einen kleinen Ausschnitt aus dem Kapitel zeigt. Und die sind immer sehr treffend.

Durch die vergrößerte Schrift haben auch noch nicht so geübte Leser keine Probleme dieses Buch zu lesen, um dann ihren Spaß daran zu haben.

Kindermeinung:

Ich habe mich sehr auf Olga und Co gefreut, denn die beiden Mädchen sind toll. Sie haben immer gute Ideen und sind total gute Freundinnen, obwohl sie ganz weit auseinander wohnen. Mama hat mir das mal gezeigt und die Beiden können sich ja nicht einfach so besuchen, wie meine Freundin und ich. Der Fall war auch wieder gut. Es passieren richtig gemeine Sachen und das fand ich total fies. Aber es ist auch toll, dass es immer eine Lösung gibt. Ich hoffe, dass es noch einmal ein Buch von Olga und Co gibt. Die sind einfach toll.

Fazit:

Ein wunderbarer Kinderkrimi für junge Mädchen (oder auch Jungs). Olga und Co haben uns auch mit dem zweiten Fall wieder sehr begeistert.


Darkmouth - Die andere Seite: Band 2
Darkmouth - Die andere Seite: Band 2
von Shane Hegarty
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Perfekte Fortsetzung von Band 1, 26. Oktober 2015
Inhalt:
Hugo, Finns Vater, sitzt auf der Verseuchten Seite fest. Auf der Seite, wo die Legenden hausen, auf der Seite, wo Menschen eine Leibspeise sind. Also bleibt Finn nichts anderes übrig, als seinen Vater zu retten. Zusammen mit seiner Freundin Emmie und dem Gutachter Estravon gelangt er auf die Verseuchte Seite, wo die Gefahr lauert und schon bald ist Finn auf sich alleine gestellt.
Meine Meinung:
Das Buch ist die perfekte Fortsetzung zum ersten Band und man muss diesen gelesen haben. Denn da wo Band 1 aufhört, fängt der 2. Band auch an. Auch das Cover ist wieder sehr gelungen. Diesmal erscheint das klaffende Maul in einem feurigen rot und passt perfekt zu dem giftigen grün von Band 1.

Es gibt eine Reihe neuer Protagonisten in "Darkmouth. Die Andere Seite", doch man begegnet auch wieder vielen bekannten Gesichtern.
Selbstverständlich sind Finn und Emmie wieder mit von der Partie und auch Emmies Vater ist dabei. Hinzukommt nun noch ein Gutachter vom Rat der 12 und ja, der war echt gewöhnungsbedürftig. Wenn ich noch in Band 1 gedacht habe, Mensch was ist Emmies Vater nur für ein Schnösel, schlimmer kann es nicht mehr kommen, hat mich Band 2 eines besseren belehrt. Estravon ist ein Schnösel und Paragraphenreiter und zu allem Überfluss ist er mit auf die Verseuchte Seite gelangt. Das macht die Rettungsaktion nicht unbedingt leichter, besonders weil Finn ja nicht gerade zu den organisiertesten Menschen gehört. Gott sei Dank ist die taffe Emmie noch mit dabei.

Auf der Verseuchten Seite wimmelt es ja nur so vor Legenden, klar, ist ja deren Heimat. Es gibt ein witziges Wiedersehen mit Broonie, dem Hogboon aus Band 1 und besonders gut gefallen hat mir Cornelius und Hiss, ein Orthrus. Dieser Hund mit dem sprechenden Schlangenschwanz war für mich ein Highlight der Geschichte.

Die Protagonisten und Legenden kann man sich wieder sehr gut vorstellen. Sie sind lebendig beschrieben und man kann ihre Gefühle sehr gut wahrnehmen. Dadurch, dass die Verseuchte Seite diesmal der Handlungsort ist, hat man auch öfters ein kleines, mulmiges Gefühl beim Lesen gehabt. Der Autor versteht es aber jedes Mal, die Spannung durch einen kleinen Wortwitz aufzulockern.

Gespickt wird das Buch noch mit der Prophezeiung, die in dieser Reihe eine Rolle spielt. Sie ist mit einem Rahmen versehen und hebt sich von der eigentlichen Geschichte ab. Eine tolle Idee, die das Buch spannend hält.

Der Schreibstil ist genial. Man fängt an zu lesen und mag nicht mehr aufhören. In einem Rutsch, mit angehaltenem Atem liest man sich durch die Verseuchte Seite und gerade am Ende, kann man dieses Buch beim besten Willen nicht mehr weglegen. Da bleibt halt das ein oder andere liegen.

Das Buch wird für junge Leser ab 10 Jahren empfohlen. Es ist ein sehr spannendes Buch und durch die Legenden wird es auch etwas gruselig. Ich finde es die Altersangabe absolut in Ordnung und mein Sohn hatte auch riesigen Spaß, nach Darkmouth zu reisen. Doch zartbesaitete Kinder könnten unter Umständen überfordert sein. Aber als Eltern weiß man ja, wie die Kids so sind.

Kindermeinung:

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen. Ich konnte mich noch gut an den ersten Band erinnern und jetzt weiß ich, wie die Geschichte weitergeht. Sie ist sehr spannend und manchmal gruselig. Aber sie kann auch witzig sein. Die Legenden finde ich ja total toll, auch die nicht so netten Fomorianer. Die sind schon echt gruselig.

Fazit:

Die Geschichte von Darkmouth geht weiter. Ein genialer zweiter Band, der keine Wünsche mehr offen lässt.


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