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Rezensionen verfasst von
Rob (Deutschland)

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Straight White Male
Straight White Male
Preis: EUR 6,27

4.0 von 5 Sternen Awesome book - except the last chapter, 30. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Straight White Male (Kindle Edition)
Another witty page-turner by Niven that made me frequently laugh out loud while reading. The last two chapters are a wordy inner monologue followed by cheese happy end, kind of screws it up a bit. Apart from that a great book, definitely recommend it.


Gebrauchsanweisung für die Welt
Gebrauchsanweisung für die Welt
von Andreas Altmann
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr: Der selbstgefällige Weltmann, 25. Oktober 2013
Seine allzu ausgeprägte Selbstgefälligkeit macht Andreas Altmann zu einem unsympatischen, weil unbescheidenen Erzähler. Er ist sehr bemüht das Selbstporträt eines souveränen Weltmanns zu zeichen - den nötigen Kontrast für diesen schillernden Charakter findet er aber nur in verächtlichen Kommentaren über andere Lebens- und Reisestile, die einen nicht geringen Teil des Texts ausmachen.

Altmanns vermeintliche "Tipps" stellen sich für den erwachsenen Leser mit durchschnittlicher Lebens- und Reiseerfahrung größtenteils als Trivialitäten heraus, wie sie heutzutage in jedem Lifestyle Magazin oder in entsprechenden Fernsehsendungen kommuniziert werden. Der zweifelsohne dennoch vorhandene Informationsgehalt wird dem Leser durch den eingangs erwähnten Schreibstil verbittert.

Ich habe das Buch vor Antritt einer Reise von einem Freund geschenkt bekommen und eher aus Repsekt vor dieser Person als aus Interesse die ersten 80 Seiten gelesen. Danach ließ ich die "Gebrauchsanweisung für die Welt" zurück - übrigens ganz im Sinne Altmanns: Reise leicht, ohne unnötigen Schnickschnack - auch im Kopf!


Albert Hofmann und sein LSD: Ein bewegtes Leben und eine bedeutende Entdeckung
Albert Hofmann und sein LSD: Ein bewegtes Leben und eine bedeutende Entdeckung
von Lucius Werthmüller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Spagat zwischen wissenschaftlicher Dokumentation und kurzweiligem Lesegenuss, 30. Januar 2012
Mit der Biografie 'Albert Hofmann und sein LSD' ist den Autoren Dieter Hagenbach und Lucius Werthmüller ein Spagat zwischen wissenschaftlicher Dokumentation und kurzweiligem Lesegenuss gelungen. Neben seiner bemerkenswerten Informationsfülle zeichnet sich das Werk durch überaus ansprechende Gestaltung aus, zahlreiche Bilder lockern den Text auf und reichern ihn gleichzeitig an.

Kaum hatte ich das Buch in der Hand, zog mich seine Aufmachung in ihren Bann. Unzählige Fotos aus dem Privatleben des berühmten Chemikers, von seinen Zusammenkünften mit intellektuellen Persönlichkeiten, seinen Reisen, sogar ein Schnappschuss vom jungen Hofmann auf einer Studentenfete und viele, viele Jahre später mit einem Joint in der Hand auf einer Psytrance Party' Allein das Bildmaterial ist einzigartig und erzählt eine spannende Geschichte. Zusammen mit kleinen, am Seitenrand eingestreuten Zitaten bleibt die Lektüre stets lebendig.

Der Biografietext dokumentiert nicht nur detailliert den beruflichen Werdegang des Chemikers und die vielfältigen Aspekte seines öffentlichen Lebens als Forscher und Intellektueller. Parallel wird auch sein Privat- und Familienleben von Geburt bis Tod beleuchtet, wodurch sich eine authentische Perspektive auf den Menschen Albert Hofmann eröffnet.

Ausgehend von seiner Forschung dokumentiert die Biografie zudem den Einfluss, den die Entdeckung von LSD und Psilocybin auf fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hatte und immer noch hat: Psychologie, Soziologie, Philosophie und Kunst sind in dieser Hinsicht besondere Schwerpunkte, die anhand der Arbeit ihrer jeweiligen Protagonisten ausführlich dargestellt sind. Auch die Bedeutung der Geheimdienste, der militärischen Experimente und der LSD-Produktion im Untergrund wird aufgezeigt.

Zusammenfassend kann ich 'Albert Hofmann und sein LSD' allen thematisch interessierten ausdrücklich empfehlen. In Text und Bild liefert das Werk unglaublich vielseitige Informationen und Hintergründe und gleichzeitig ein spannendes Leseerlebnis.


Ich werde ein Berliner: How to be a really hip German
Ich werde ein Berliner: How to be a really hip German
von Wash Echte
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Momentaufnahme der deutschen ("Großstadt"-) Mentalität!, 10. März 2011
Aus der Seele spricht mir dieses hervorragende Büchlein, das ich vor kaum einer Woche von einem guten Freund aus Berlin geschenkt bekam. Damit bewies dieser die angenehme Eigenschaft, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Denn was Wash Echte in seinem Werk zum besten gibt, ist eine vor Ironie und Humor triefende Abrechnung mit dem Lebensstil all jener, welche die deutsche Hauptstadt und mit ihr sich selbst als das Nonplusultra in Sachen Coolness betrachten. Dabei trifft der Autor in Kapiteln wie 'Counter Culture', 'Essen gehen', 'Kreativität' oder 'Projekte' einen Nagel nach dem anderen punktgenau auf den Kopf und beschreibt die deutsche Mentalität jener Zeitgenossen, die sich selbst als avantgardistisch und alternativ ansehen und dabei letzten Endes doch vor allem um die Aufrechterhaltung ihres Image gegenüber den anderen bemüht sind, präzise und pointiert wie es besser kaum gelingen könnte. Ich persönlich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und bei der Lektüre nicht nur beständig geschmunuzelt, sondern immer wieder herzhaft gelacht.


Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin
von Kathrin Passig
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit dem Laster leben lernen, 24. Februar 2009
Wer kennt sie nicht nicht, jene individuell verschieden stark ausgeprägte Angewohnheit, wichtige Aufgaben bis zum letzten Drücker vor sich her zu schieben und die eigentlich reichlich vorhandene Zeit mit allerhand Beschäftigungen zu verbringen, die nicht selten mit MySpace, YouTube oder schlichtem Einkaufengehen zu tun haben? Im Fachjargon als Prokrastination bezeichnet, beschäftigt sich das Buch mit genau diesem Phänomen. Mit ziemlich hohen Erwartungen bin ich an seine Lektüre herangetreten, da ich einerseits selbst davon betroffen bin und sich andererseits einer der Verfasser, Sascha Lobo, auch als Schreiber des Buches "Wir nennen es Arbeit" auszeichnet, welches mich wiederum mit starker Begeisterung erfüllte. Gleich zu Beginn legen die beiden Autoren ihre Ziele offen: Sie wollen keinen Weg aus diesem Zustand heraus aufzeigen und die Prokrastination beseitigen. Vielmehr möchten Sie einige Ratschläge geben, wie man damit besser umgeht und trotz seiner Angewohnheit, alles erst auf den letzten Drücker zu erledigen, die Dinge geregelt kriegt. Auf den folgenden Seiten entfaltet sich eine bunte Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema und eigenen Interpretationen der Autoren. Am Ende eines jeden Kapitels findet sich stets ein augenzwinkernder kleiner Katalog von konkreten Ratschlägen. Daneben wird der Text immer wieder durch verschiedene Erfahrungsberichte aufgelockert, die mich teilweise zum herzhaften Lachen gebracht haben, etwa wenn der Autor Lobo berichtet wie er es über Monate nicht schafft, seinen abgeschleppten Wagen wieder zu beschaffen.

Insgesamt ein sehr humorvolles Buch in kreativer, kurzweiliger Schreibe. Eine gewisse akademische Note ist würzend beigemischt und nicht weiter störend. An manchen Stellen wird der lifestyle der Prokrastination etwas zu sehr glorifiziert. Andererseits ist dieses aus-der-Not-eine Tugend-machen ja ausgemachtes Ziel der beiden Autoren. Zwar bin ich nicht ganz so begeistert wie von "Wir nennen es Arbeit", was daran liegen mag, dass ich trotz eines gewissen Hangs zum Hinausschieben der Dinge doch eher ein produktiver Umsetzungertyp bin. Trotzdem spreche ich an dieser Stelle meine aufrichtige Empfehlung aus!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 24, 2011 3:44 PM CET


Amerika, der Länge nach: Meine Reise auf der Panamericana
Amerika, der Länge nach: Meine Reise auf der Panamericana
von Robert Jacobi
  Broschiert

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Reisebericht aus der äußeren Welt, 24. Februar 2009
"Der kürzeste Weg zu dir selbst führt um die Welt!" lautet ein Sprichwort, welches ich persönlich sehr beherzige. So erwarb ich auch spontan das Buch, dessen Klappentext mich in dieser Hinsicht ansprach.

Wirklich knapp scheint das Budget des jungen Herrn Jacobi nicht zu sein: Bereits auf den ersten hundert Seiten, die ihn von Alaska bis zur mexikanischen Grenze führen, gibt er einen hohen vierstelligen Betrag aus. Nun gut, dass die Harvard- Studenten nur sehr selten aus schlecht situierten Verhältnissen stammen ist hinlänglich bekannt. Vielleicht haben jene auch eine etwas andere Auffassung des Begriffs "Abenteuer"- jene Situationen, welche ich darunter verstehe, werden vom Erzähler zumindest oft durch bargeldlosen Zahlungsverkehr umgangen.

Jocobi beschreibt seine Reiseerlebnisse tagebuchartig genau, ohne jedoch wirklich ins Detail zu gehen. Er erwähnt immer wieder die Schönheit der Natur und weckt somit durchaus ein gewisses Interesse für den amerikanischen Kontinent und Sehnsucht nach der nächsten Reise. Jedoch bleibt er in fast allen Fällen deskriptiv- oberflächlich, ohne auf feinere Details einzugehen. Das gilt sowohl für die im Klappentext erwähnte Nacht mit der Aussteigerin Kim als auch für die Beschreibung der Vegetation und Landschaft: Jocobi teilt uns zwar eine ganze Menge über das mit, was er sieht, wohin er fährt und für was er Geld ausgibt; Jedoch gibt er uns wenig Einblicke in das, was während der Reise in seiner inneren Welt geschieht, welche Gedanken und Emotionen ihn beschäftigen. Immerhin streut er immer wieder recht schöne Zitate aus der Literatur ein.

Das Buch ist zweifelsohne kurzweilig zu lesen. Die Schreibe ist durchschnittlich, der Text hat durchgängig einen aufzählenden Charakter ohne wirklichen Tiefgang zu entwickeln, was durchaus auch bei einem Reisebericht ohne tragische Schicksalsverstrickungen möglich ist. Leichte Kost für Leser, die Zerstreuung suchen und wahrscheinlich tatsächlich abenteuerlich für Menschen, die frühzeitig die Reisrücktrittsversicherung abschließen und vorsichtshalber doch einen Regenschirm mitnehmen.


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