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Rezensionen verfasst von
Flowbama

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Exit 13
Exit 13
Preis: EUR 6,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ladies (& Gentleman) Love Cool James, 5. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Exit 13 (Audio CD)
Nach seinem schwächeren Album Todd Smith" mussten seine Fans eine lange Zeit warten bis wieder etwas vom G.O.A.T. zu hören war. Mittlerweile 2 Jahrzehnte im Musikgeschäft, ist dies nun sein letztes Album für Def Jam Recordings. Mal schauen ob es dem GOAT würdig ist:

Gleich das Intro lässt das Herz eines jeden LL Fans höher schlagen. Time for War" liefert einen klasse Beat der mit seiner pompösen Hintergrundmelodie und LL's Rhymes das Todd Smith" schnell vergessen macht. Er schildert seinen Aufstieg im Def Jam Imperium und seinen Status als einer der Größten Rapper aller Zeiten.
Weiter geht's dann mit Old School, New School", einem Track nicht weniger hart als das Intro. Super Beat mit guter Melodie und auch einem Mr. Smith in Höchstform!
Der dritte Track ist dann mit 50 Cent, von dem Anfangs gesagt wurde er solle das ganze Album als Executive Producer fungieren. Gott sei dank ist dies jedoch nicht der Fall. Den Refrain des insgesamt ziemlich smooth daherkommenden Songs hätte LL auch allein singen können, dafür war Mr. Jackson nun sicher nicht vonnöten.
Get over Here" kommt mit elektronischen Sounds daher und passt dennoch gut in die bisher starken Songs. Auch LL zeigt hier dass auf jedem Beat grandios flowt.
Danach die Single des Albums, Baby mit The Dream. Sehr guter Radio-tauglicher Song auf dem man den Ladykiller Todd Smith mal wieder hört. Doch dies ist auch schon der einzige wirklich softe" Song auf dem Album.
Richtig hart kommt dann wieder You better watch me" daher. Der Beat erinnert sehr stark an 50 Cent's I get money" oder an Cassidy's I'm a hustler". Hervorragender Track, der sicher in New York ordentlich gefeiert wird.
Cry" lässt im Titel auf etwas Softeres schließen, doch selbst hier ist der Beat energiegeladener als der Beginn vermuten lässt. Guter Track.
Der Baby Rock Remix" mit Richie Sambora tanzt etwas aus der Reihe, hätte man sich vielleicht sparen können.
Rocking with the G.O.A.T." knüpft wieder an den Anfang der CD an und liefet LL pur auf einem mid-tempo oldschool Beat.
This is Ringtone Murder" macht genau dort weiter und versetzt uns in die 90er mit Funkmaster Flex und Mr. Smith auf dem Retro-Beat.
Like a radio" feat. Ryan Leslie kommt langsamer daher, doch auch dieser Track lässt die Fans keineswegs weiterskippen.
Etwas exotisch & orientalisch ist die Melodie bei I fall in Love, doch auch hier liefert LL einen Klasse Song ab der entgegen dem Titel keineswegs nur die Ladies zu begeistern vermag.
Ur only a customer" ist leider ein etwas durchschnittlicher Track, bleibt nicht sonderlich im Ohr hängen.
Nun wieder Amerikas aktuelles Lieblingsthema: Auf Mr. President" wird auch unser LL politisch, doch das tut er auf einem richtig einprägsamen und gelungen Beat, nicht zu schnell und auch nicht zu langsam. Wyclef Jean macht die Hook ebenfalls zu Erlebnis, definitiv super Track.
American Girl" kommt mit den Trompetenklängen ungewohnt für LL daher, doch selbst hierbei keine Anzeichen von Schwäche. LL lässt seine American Girls perfekt marschieren.
Der Titel hält bei Speeding on the Highway" was er verspricht. Todd befindet sich hier mit dem Brett von Beat tatsächlich auf der Überholspur.
Come and party with me" ist sozusagen eine New York Kombo mit Fat Joe und Sheek Louch. Erinnert an alte Glanzzeiten des Big Apple. Guter Track.
We rollin" ist dann nun für meinen Geschmack nix besonderes, Durchschnitt.
Dear Hiphop" nimmt nach seichtem Beginn ordentlich Fahrt auf und bildet zum Schluss noch mal ein Highlight des Albums. LL macht sich hier klasse auf dem mächtigen Beat.

Insgesamt dürften die LL Fans über dieses Album mehr als froh sein. Die mageren Zeiten scheinen vorbei, hier erlebt man Todd Smith auf kräftigen, harten Beats. Einzig die Leadsingle Baby" lässt den Ladylover durchblicken. Empfehlenswertes Album für alle die sich lange Zeit nach dem alten "mama said knock you out"-LL gesehnt haben!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 17, 2010 12:24 AM MEST


The Recession
The Recession
Wird angeboten von skyvo-direct
Preis: EUR 16,81

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Jeezy-Trilogie ist perfekt! THUG MOTIVATION 103, 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: The Recession (Audio CD)
Nu ist es also soweit, nach seinem Debüt Let's get it und der Fortsetzung The Inspiration präsentiert uns der Snowman sein 3. Studioalbum und sorgt diesen Spätsommer für ein weiteres Highlight nach The Game's L.A.X..
Hier die Einzelwertung:

01. The Recession (Intro):
Das Intro, produziert von DJ Toomp man schon Lust auf mehr. Es beginnt mit verschiedenen Ausschnitten aus Radiosendungen über eine um sich greifende Rezension in den USA und kommt wenige Sekunden später mit einem majestätisch anmutendem Beat daher, der durch seine Melodie und auch die Instrumente ein wenig an große Tage von Just Blaze erinnert. Zu Jeezys Rhymes brauch man sicher nicht mehr viel zu sagen, sicherlich ist er lyrisch nicht der beste aber sein Stil zu rappen macht dennoch immer wieder Spaß. Gerade seine Stimme und die langezogenen Ad-Lips (yyyeeeaaaaahhhhhh, eeeeeeyyyyyy, hahaaaaaaa) lassen keinen dran um wen es sich hier handelt. Zweifelsfrei ist The Recession ein gebührender Namensgeber fürs Album und gleich ein Highlight zum Beginn! NOTE: 1

02. Welcome Back
DJ Squkey Clean klatscht uns hier einen wahnsinnig unruhigen, nach vorn treibenden Beat um die Ohren, typisch Jeezy halt. Hätte vom Style her auch auf Let's get it: Thug Motivation 101 gepasst. Lyrisch neigt Jeezy nicht zu Überraschungen, was er uns auch hier zeigt. NOTE: 2

03. By The Way
Terry "T.A." Allen liefert gute Arbeit ab bei diesem von seiner Melodie her durchaus überzeugendem Beat. Auch hier kein Grund am CD-Player auf Skip zu drücken...
Note: 2+

04. Crazy World
Schon der Anfang des Tracks liefert genau das, was wir seit Let's get it in den Ohren haben. Jeezy pur. Produzent Midnight Black wagt keine Experimente, was zwar nicht in die Hose geht, aber auch nicht zu überdurchschnittlichen Klangerlebnissen führt. Grenzt sich nicht deutlich genug von früheren Jeezy Tracks ab. Zu austauschbar.
Note: 3

05. What they want
Diesmal macht er seine Sache etwas besser, Midnight liefert einen super Track ab, bei dem auch der Snowman zu überzeugen weiß. Drums und Melodie harmonieren super.
Note 2+

06. Amazin'
Hier sitzt Drumma Boy an den Reglern und zeigt uns den Grund wieso er einer der gefragtesten South-Produzenten ist. Melodie und Refrain (Jeezy's Bitch I'm amazin'") überzeugen voll und ganz, vom Tempo her variiert der Track jedoch wenig von den vorherigen, sodass sich der Hörer spätestens hier nach ein wenig Abwechslung sehnt.
Note: 2

07. Hustlaz Ambition
Als ob Drumma Boy meine Rezension gelesen hätte, kommt hier tatsächlich etwas Abwechslung rein! Wesentlich ruhiger als die vorangegangen Tracks beschreibt Jay Jenkins sein Ehrgeiz als Hustler, doch wer denkt dass das Langweile bedeutet hat sich schwer getäuscht. Der Beat entführt den Hörer förmlich in eine andere Welt, vor allem der Refrain sorgt für ein Highlight des Albums!
Note: 1

08. Who Dat
Einer von Jeezy's Lieblingsproduzenten, Shawty Redd, der bereits 7 Tracks für Let's get it und 3 Tracks für The Inspiration produzierte, legt nun wieder eine up-tempo Nummer hin die es in sich hat. Sowohl Beat als auch Rhymes versprühen jede Menge Energie!
Note: 2+

09. Don't you know
Im ähnlichen Tempo gehts hier weiter, Midnight Black versorgt Mr. Jenkins mit gewohnt guten Drums und ner einprägsamen Hindergrundmelodie, sodass auch hier wieder niemand besorgt sein muss dass er nicht die volle Ladung Jeezy bekommt.

10. Circulate
Na nu?! Wieder mehr Abwechslung im Beat. Don Cannons Drums sorgen zunächst für Aufmerksamkeit, ehe das Let the Dollar Circulate-Sample von Billy Paul den Hörer schnell verzaubert und mit einem Hauch von Jazz und Soul das Album erheblich bereichert.
Note: 1

11. Word Play
J.U.S.T.I.C.E. League, die bereits auf den beiden Vorgänger-Alben mit Bury Me a G und Don't Get Caught gute Arbeit leisteten, zeigen auch hier ihre Qualitäten. Von einer super Soulstimme unterlegt sorgen die mid-tempo Drums für einen weiteren hochwertigen Song auf einem bis hier hin hochwertigem Album.
Note: 2

12. Vacation
Hier bekommt man die 2. Single von The Recession auf die Ohren. Mit Klavierklängen gestartet, kreieren The Inkredibles einen meiner Lieblingstracks auf dem Album, weil er einen super Kompromiss aus typischem Jenkins Sound und Clubatmosphäre bietet. Alltime Hustler Jeezy wählte Vacation nach eigener Aussage als Single because "I need one, no one ever seen Jeezy have fun."
Note: 1-

13. Everything (feat. Anthony Hamilton & Lil' Boosie)
Für einen smoothen mid-tempo Beat sorgt hier Produzent Street Market Music aus Savannah, Georgia. Als 1. Feature auf The Recession Anthony Hamilton gibt im Refrain eine kostprobe seine Könnens und ergänzt Jeezy sehr gut. Im 2. Vers sorgt Lil' Boosie für Abwechslung, auch wenn seine Stimme und Rhymes gewöhnungsbedürftig sind, vor allem im Vergleich zu Jeezy's kratziger, rauchiger Stimme.
Note: 2-

14. Takin' it there (feat. Trey Songz)
Fat Boi sitzt hier an den Reglern und hat sich durchaus Mühe gegeben aus Trey Songz und Jeezy und gutes Duo zu basteln, doch so ganz passt das hier alles nicht. Der Gesang von Trey trifft nicht so ganz meinen Geschmack. Daher nur Note 3.

15. Don't do it
Produziert von DJ Pain 1. Leider ein etwas zu durchschnittlicher Track bei dem lediglich das soulige Sample im Refrain etwas rettet. Bleibt nicht im Ohr hängen.
Note: 3

16. Put On (feat. Kanye West)
Hier nun die 1. Single des Albums und der Amerikaweit bekannte Hit von Jeezy und Yeezy. Als Single durchaus gut gewählt, da Drumma Boy hier einen wirklich leicht einprägsamen Refrain mit super Melodie kombiniert. Kanye West nutzt dabei den mittlerweile leider Gottes weitverbreiteten elektronischen Stimmverzerrungs-Effekt, genannt Autotune, durch den vor allem Sänger T-Pain Bekanntheit erlangte. West allerdings weiß selbst mit Autotune zu überzeugen, da er hier mit viel Emotion und Hingabe rappt/singt. Echter Banger.
Note: 1-

17. Get Allot
Crown Kingz versorgen Jeezy mit einem guten Beat und Jeezy erzählt uns wovon alles er ziemlich viel bekommt.
Note: 2

18. My President (feat. Nas)
Und zum Ende noch mal ein Genuss! Vielleicht der beste Track des Albums! Tha Bizness zaubert hier eine beeindruckende majestätische Melodie hervor und Jeezy wird politisch (!) und fasst die Hoffnungen vieler schwarzer US-Bürger auf eine Präsidentschaft Barack Obamas in Worte. Absoluter Kracher ist dann auch Nas' Vers. Hier zeigt die Legende aus Queensbridge sein ganzes Können und schließt das Album mehr als würdig ab. Obama for real, they gotta put your face on the 5000 $ bill!"
Note: 1+

Für mich definitiv das beste seiner 3 Studioalben! Besser als das Debütalbum und auch gegenüber The Inspiration hat Jeezy sich keinesfalls verschlechtert, im Gegenteil. Er liefert hier gewohnte Qualität wenn es um Beats geht, doch auch lyrisch weiß er seine Fans Zufriedenzustellen. Sogar etwas Sozialkritik fließt mit ein, wie der Titel The Recession schon vermuten ließ. Einzig mit der Abwechslung hapert es hier ein bisschen, vor allem auf der 1. Hälfte des Albums variieren die Songs zu wenig in Tempo, Melodie und Instrumentalisierung. Doch der Gesamteindruck bleibt durchaus positiv, Fans bekommen 100 % Jeezy, da Mr. Jenkins hier dem Trend übertrieben vieler Kommerz-Features entgegenwirkt. Abschließend kann man sagen sowohl Fans des Snowmans als auch HipHop Fans allgemein dürften hier auf ihre Kosten kommen! Daher 4 von 5 Sternen für ein wirklich gutes Album.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 8, 2008 12:24 PM MEST


Lax
Lax
Preis: EUR 14,88

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ------> L.A.X. <------, 30. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Lax (Audio CD)
Nach seinem Debüt "The Documentary" und dem Nachfolger "Doctor's Advocate" legt uns Mr. Taylor sein drittes und nach eigener Aussage letztes Studioalbum vor. Hier die Einzelwertung:

02. LAX Files
Und gleich zu Anfang stimmen uns Game und J.R. perfekt auf das Album ein: eine wunderbare Piano-Melodie und ein wahnsinnig gefühlvoll gesungener Refrain verwandeln diesen Song zusammen mit Game's rauchiger Stimme in ein wahres Meisterwerk. Note:1

03. State of Emergency (feat. Ice Cube)
Hier kommt es noch dicker: Sirenengeheul und ein Brett von einem Beat (erneut JR Rotem) entführen den Hörer sofort in die Stadt der Engel, Westcoast-Veteran und Game's "Lieblingsrapper" Ice Cube sorgt im Refrain für Ohrwurmgarantie. Definitiv einer der besten Songs die Jayceon Taylor jemals auf die Menschheit losgelassen hat! "California ain't a state, it's an army!" Note: 1

04. Bulletproof Diaries (feat. Raekwon)
Jelly Roll, der schon für mehrere Westcoast Artists produzierte platziert hier einen kräftigen up-tempo Beat der zwar ins Ohr geht, doch leider nach gewisser Zeit etwas eintönig wird. Dennoch geben Game & Raekwon, L.A. & N.Y., ein gutes Team ab und sorgen hier für das nächste Brett. Note: 2+

05. My Life (feat. Lil' Wayne)
Und nun die 3. Single und meiner Meinung nach DER Song des Jahres. Cool & Dre aus Miami, die bereits bei Hate it or Love it" Traumarbeit leisteten, beweisen hier erneut eindrucksvoll ihr Talent und kreieren eine Melodie die sich gewaschen hat. Mr. Carter singt den Refrain (enthält Elemente aus "So Tired" von Birdman) mit Autotune, was keinesfalls von Nachteil für den Track ist. Game's Rap über das Leben in South Central Los Angeles passt perfekt. Note: 1

06. Money
Und wieder schlagen Cool & Dre zu: Diesmal geht's wie so oft ums liebe Geld, doch das tut dem Song ganz und gar nicht weh. Im Gegenteil, definitiv einer der besten Songs des Albums, da auch hier Beat und Melodie super mit Game's Rhymes harmonieren. From the block to the club i make it rain money... Note: 1

07. Cali Sunshine (feat. Bilal)
Hier ist der Name Programm, woran der Beat von Nottz keinen Zweifel lässt. Wunderbar groovig und lässig kommt er daher und bietet Game eine super Plattform um lyrisch zu glänzen, während Bilal im Refrain großartige Arbeit leistet. Note: 2+

08. Ya Heard (feat. Ludacris)
Der Anfang mit dem Sample von "Jam On It" (Newcleus) macht Lust auf mehr, doch sehr bald entpuppt sich der Beat als eher nervig und ganz und gar nicht auf den Niveau der Vorgänger Tracks. Ludacris wie gewohnt auf hohem Niveau, doch leider ist der Beat ganz und gar nicht nach meinem Geschmack, daher eigentlich Note 4, doch Luda zu Liebe geb ich ihm noch ne 3.

10. House of Pain
DJ Toomp zündet mit diesem Rhytmus eine wahre Bombe und stachelt auch Game zu Höchstform an. So energiegeladen war ein Beat selten, und der Refrain tut sein Übriges dafür dass der Song definitiv im Gedächtnis bleibt, wunderbar singt die weibliche Stimme "Welcome to Compton..." Note: 1

11. Gentleman's Affair (feat. Ne-Yo)
Ein Kommentar unter dem Song als er zum 1. mal im Netz zu hören war brachte es meiner Meinung nach auf den Punkt: "the song with Ne-Yo fucked the whole album!" Klingt ziemlich böse, stimmt aber leider. Ne-Yo hat einfach auf einem Game Album nichts verloren, der Beat (JR Rotem) hätte ebenfalls eher auf ein Chris Brown, Usher, oder eben Ne-Yo Album gepasst. Note: 4

12. Let us Live (feat. Chrisette Michelle)
Hier macht Scott Storch zum 1. mal seit "Make it Rain" positiv auf sich aufmerksam. Doch diesmal ist kein (!) Clubbanger, sondern ein eher ruhiger Song. Wunderbar düsterer Beat auf dem Game wieder mal seine Klasse beweisen kann und Chrisette Michelle den Refrain zum Hörerlebnis macht! Note: 1

13. Touchdown (feat. Raheem DeVaughn)
Auch hier fährt Game wieder die R'n'B Schiene doch diesmal nicht ganz so übel wie mit Ne-Yo. Der Beat von 1500 or Nothin' passt hier wesentlich besser, auch der Track nicht zu den Hightlights des Albums gehört mag er vielleicht die ein oder andere Lady begeistern.. ;-)
Note: 2-

14. Angel (feat. Common)
Kanye West versucht sich nun nach "Dreams" und "Wouldn't Get Far" noch etwas grooviger, was ihm auch gut gelingt. Überraschend smooth kommen Game und Common daher und mach den Song durchaus zu einer Bereicherung für das Album. Note: 2

15. Never Can Say Goodbye (feat. Latoya Williams)
Natürlich muss auch so ein Song sein: Trauer um die verstorbenen Homies. Der Song beginnt mit einer Radiosendung über den Tod von 2Pac und Biggie. Ervin "EP" Pope liefert einen wirklich passenden Beat ab der durchaus zum traurig-düsteren Thema passt und Ms. Williams liefert gute Arbeit im Refrain ab! Note 1-

16. Dope Boys (feat. Travis Barker)
Hier nun die 2. Single des Albums und eine absolute Sound-Bombe. Schnellster Beat des Albums und gleichzeitig einer der besten! Mit jeder Menger Freuer haut Game den Hörer aus den Socken und Travis Barker von Blink 182 an den Drums tut sein Übriges. Wer das ganze mal Live sehen will sollte sich Mr. Taylor's Auftritt bei Jimmy Kimmel auf Youtube ansehen! It's the Dope Boys Reunion! Note: 1

17. Game's Pain (feat. Keyshia Cole)
Die 1. Single kommt wieder etwas chilliger daher und verbreitet super Feel-Good Atmosphäre. Produziert wurde sie von Knobody. Auch Keyshia ergänzt Game perfekt.
Note: 1

18. "Letter to the King" (feat. Nas)
Dass Nas und Game sich gut ergänzen haben sie schon früher gezeigt, man denke nur an Hustlers" von Nas' HipHop is Dead". Diesmal zwar kein Dr. Dre Beat, aber Hi-tek gibt sich alle Mühe bei diesem sehr ruhigem Beat. Zu Nas' Rapkünsten brauch man nicht mehr viel sagen, er ist halt QB's Legende und auch hier lyrisch ne Klasse für sich! Überraschenderweise gibt sich auch Game hier mal eher bescheiden und lässt nicht den Gangster raushängen. Note: 1

Insgesamt muss man sagen ist Game erneut ein sehr gutes Album gelungen, auch wenn es vielleicht nicht für das Prädikat Klassiker" reicht. Um das zu erreichen hätte der ein oder andere Track weggenommen werden müssen. So sollte Game vor allem die R'n'B-Kollabos überdenken. Sicherlich sind Ne-Yo oder Raheem DeVaughn nicht die geeignetsten Gäste für ein Westcoast-Album. Lyrisch stößt bei Game immer wieder das extreme Name-Dropping auf, was für echte Fans wahrscheinlich dazugehört. Doch teilweise etwas zu oft kommen NWA, Dr. Dre, 2Pac, Biggie usw.. auf seinen Songs vor.
Ich hätte mir außerdem einige Tracks auf dem Album gewünscht die den Final Cut nicht überlebt haben, wie z. B. Big Dreams (absolute Bombe, ich sag nur Cool & Dre), Spanglisch (Game rappt Spanisch, sehr hörenswert!) und Ain't fuckin' with you (Prod, by Trackmasters, könnte vom Style her auch ein Dr. Dre Beat sein!).
Dennoch zusammen mit Carter III bisher mein Highlight im Rap-Jahr 2008!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 22, 2008 5:26 PM MEST


Der Weg zurück: Roman
Der Weg zurück: Roman
von Erich Maria Remarque
  Taschenbuch

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungebrochen aktuell, 26. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Weg zurück: Roman (Taschenbuch)
.
Dieses Buch ist nicht nur eine Ergänzung zu „Im Westen nichts Neues". Es beschreibt die Folgen des Krieges für Menschen, wohin gegen der Vorgänger den Krieg an sich, mit all seiner Grauenhaftigkeit und Unmenschlichkeit, beschreibt. „Im Westen nichts Neues" ist zweifelsfrei eines der besten Bücher des vergangenen Jahrhunderts, da es den Krieg beschreibt wie er tatsächlich ist, und nicht etwa verklärt kitschig, pathetisch und heroisch wie es z. B. damals und heute von Rechtsextremen praktiziert wurde und wird. „Der Weg Zurück" hingegen schildert den Weg zurück ins Leben, der den von der Front wiederkehrenden Soldaten extrem schwer fällt. Hauptfigur des Buches ist Ernst Birkholz, aus dessen Sicht es auch geschrieben ist. Gemeinsam mit den Kameraden, die den Krieg überlebt haben, tritt er den „Weg zurück" an. Durch die Jahre im Schützengraben, in denen jungen Männer ihre Kameraden und „Feinde" auf bestialischste Weise verrecken sahen, in denen ihnen ihre noch jungen Hoffnungen, Ideale und Zukunftsperspektiven im Trommelfeuer der Granaten versanken, erscheint ihnen alles Alltägliche völlig sinnlos. Die alte Kameradschaft, die sie in den Kriegsjahren zusammengeschweißt hat, zerbricht, da jeder versucht im revolutionären Deutschland 1918/19 mit sich selber fertig zu werden und seinen „Weg zurück" zu finden. Viele fühlen sich verraten und verkauft, da der Kaiser, dieser eine Mann, für den Millionen sterben mussten, ins Exil geflüchtet ist und all die Jahre, in denen eine ganze Generation verheizt wurde, völlig nutzlos waren. Viele Kameraden kommen in der neuen alten Welt nicht mehr zurecht und begehen Selbstmord. Auch der Hoffnungsträger des Romans, Ludwig Breyer, der an Syphilis leidet, schneidet sich die Pulsadern auf.
Am Ende strömt jedoch noch Hoffnung durch Ernst Birkholz, der erkennt dass es vieles aufzubauen und fast alle wieder gutzumachen gibt was in den Jahren des Tötens verloren gegangen ist.
Dieses Buch war damals (1931) an Appell an Deutschland und die Welt, etwas wie den Weltkrieg von 1914-1918 nie wieder zuzulassen. Leider verfehlte der Appell seine Wirkung. Doch dieses Buch büßt auch heute nichts seiner Aktualität ein, da jeder nur mal den Fernseher anschalten brauch und sieht, wie die einzig verbliebene Supermacht der Welt einen Krieg nach dem anderen anfängt. Aus dem Irak z. B. kehren Veteranen nach Hause zurück, die ähnlich zerstört sind wie die Figuren dieses Romans. Es bleibt die Frage, wann Menschen je verstehen werden, dass Krieg niemandem etwas nützt, sondern sie sich damit selber vernichten. Daher kann man Remarques Buch „Der Weg Zurück" jedem empfehlen, auch und vielleicht besonders der jüngeren Generation.


Der Weg zurück: Roman
Der Weg zurück: Roman
von Erich Maria Remarque
  Taschenbuch

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungebrochen aktuell, 23. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Weg zurück: Roman (Taschenbuch)
.
Dieses Buch ist nicht nur eine Ergänzung zu „Im Westen nichts Neues". Es beschreibt die Folgen des Krieges für Menschen, wohin gegen der Vorgänger den Krieg an sich, mit all seiner Grauenhaftigkeit und Unmenschlichkeit, beschreibt. „Im Westen nichts Neues" ist zweifelsfrei eines der besten Bücher des vergangenen Jahrhunderts, da es den Krieg beschreibt wie er tatsächlich ist, und nicht etwa verklärt kitschig, pathetisch und heroisch wie es z. B. damals und heute von Rechtsextremen praktiziert wurde und wird. „Der Weg Zurück" hingegen schildert den Weg zurück ins Leben, der den von der Front wiederkehrenden Soldaten extrem schwer fällt. Hauptfigur des Buches ist Ernst Birkholz, aus dessen Sicht es auch geschrieben ist. Gemeinsam mit den Kameraden, die den Krieg überlebt haben, tritt er den „Weg zurück" an. Durch die Jahre im Schützengraben, in denen jungen Männer ihre Kameraden und „Feinde" auf bestialischste Weise verrecken sahen, in denen ihnen ihre noch jungen Hoffnungen, Ideale und Zukunftsperspektiven im Trommelfeuer der Granaten versanken, erscheint ihnen alles Alltägliche völlig sinnlos. Die alte Kameradschaft, die sie in den Kriegsjahren zusammengeschweißt hat, zerbricht, da jeder versucht im revolutionären Deutschland 1918/19 mit sich selber fertig zu werden und seinen „Weg zurück" zu finden. Viele fühlen sich verraten und verkauft, da der Kaiser, dieser eine Mann, für den Millionen sterben mussten, ins Exil geflüchtet ist und all die Jahre, in denen eine ganze Generation verheizt wurde, völlig nutzlos waren. Viele Kameraden kommen in der neuen alten Welt nicht mehr zurecht und begehen Selbstmord. Auch der Hoffnungsträger des Romans, Ludwig Breyer, der an Syphilis leidet, schneidet sich die Pulsadern auf.
Am Ende strömt jedoch noch Hoffnung durch Ernst Birkholz, der erkennt dass es vieles aufzubauen und fast alle wieder gutzumachen gibt was in den Jahren des Tötens verloren gegangen ist.
Dieses Buch war damals (1931) an Appell an Deutschland und die Welt, etwas wie den Weltkrieg von 1914-1918 nie wieder zuzulassen. Leider verfehlte der Appell seine Wirkung. Doch dieses Buch büßt auch heute nichts seiner Aktualität ein, da jeder nur mal den Fernseher anschalten brauch und sieht, wie die einzig verbliebene Supermacht der Welt einen Krieg nach dem anderen anfängt. Aus dem Irak z. B. kehren Veteranen nach Hause zurück, die ähnlich zerstört sind wie die Figuren dieses Romans. Es bleibt die Frage, wann Menschen je verstehen werden, dass Krieg niemandem etwas nützt, sondern sie sich damit selber vernichten. Daher kann man Remarques Buch „Der Weg Zurück" jedem empfehlen, auch und vielleicht besonders der jüngeren Generation.


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