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Rezensionen verfasst von
Iris Wenzel
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Süßgräserfibel für Pferdehalter
Süßgräserfibel für Pferdehalter
von Renate Ulrike Vanselow
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

3.0 von 5 Sternen Reines Bestimmungsbuch, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Bestimmungsschlüssel ist das dünne Heftchen gut geeignet, aber es ist eben auch nicht mehr als das. Zu dem Preis hatte ich mir nicht viel versprochen, war aber dennoch etwas enttäuscht. Inhaltlich ist es zu großen Teilen ein Nachdruck des Werkes "Schlüssel zum Bestimmen der landwirtschaftlich wichtigsten Gräser Deutschlands im blütenlosen Zustande" von Prof Dr Carl Albert Weber von 1924. Darüber hinaus sind Informationen für den Pferdehalter doch sehr knapp gehalten. Da hätte ich mir aus der Feder einer renommierten Autorin zum Thema Pferdeweide doch deutlich mehr versprochen. Ansonsten tut es nämlich auch jeder x-beliebige botanische Bestimmungsschlüssel ohne Bezug zum Thema Pferd. Schade.


Thoroughbred Breeding: Pedigree Theories and the Science of Genetics
Thoroughbred Breeding: Pedigree Theories and the Science of Genetics
von Matthew M. Binns
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 52,03

4.0 von 5 Sternen Brilliant overview, 7. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
At a price of a whopping 51€, the expectations are naturally high. So how did the book live up to the expectations?
The largest part of the book (chapters 1-8) could be subtitled as a history of the thoroughbred pedigree. This would have probably left me bored, but the writers were able to keep the topic very much alive with surprising wit inbetween the anecdotal references. The early writers on thoroughbred breeding are identified and their deductions scrutinized, labelling most of them as having been clueless. Let me illustrate this: "displaying a hopeless grasp of what was then known about sexual reproduction" or "it was going to need something more than rejection on intellectual and logical grounds by lucid thinkers to curb the enthusiasm of those who had found a major new religion". So yes, even historical references can entertain.
This book managed to enhance my view on the historical context on why some weird theories used to exist (or still prevail today) in horse breeding. Chapters 9-12 are pretty much a literature review of past writers and their theories on how to produce a better racehorse. It's actually quite scary to find that many of today's firmly held beliefs have been held for such a long time on rather vague notions. The theories discussed in the book are: Lowe family figures, dosage, greater mare influence/ tail female line, inbreeding, outcrossing, nicks, sex-balancing.
Unfortunately, there is a natural limit to the information that can be spread out, since breeding is still much more of an art than a science. I was a bit disappointed to learn that even in this rather scientific book there are many pages on the inheritance of coat colours and other factors, that are easily perceptible and reproducible by any breeder. When it comes to performance traits there is not much left of that clear cut picture. Which really ought to have been the expected outcome of the book, but is still somewhat frustrating after pages and pages of promises about state of the art information about the equine genome project. Sure enough, a great horse will still be born by chance, rather than bred on purpose. So don't be fooled, because no book can substitute the experience and intuition of the breeder and there is not much news for practical breeders. Nonetheless a good book review that puts many theories in historical perspectives and is above all an enjoyable read.


Vom Fluchttier zum Designerpferd: Wege und Irrwege in der Pferdezucht
Vom Fluchttier zum Designerpferd: Wege und Irrwege in der Pferdezucht
von Barbara Schulte
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Thema - miese Umsetzung!, 30. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein hochinteressantes Thema, das hier leider allzu lückenhaft recherchiert und aufgemacht wurde. Dem Buch fehlt es an inhaltlicher Tiefe und durchdachter Kritik. Durch mangelhafte Sachkenntnis der Autorin der Materie Sportpferdezucht und aktuellem Topsport können hier nur Bruchstücke eines hochaktuellen Themas aufgegriffen werden. Das Buch hinterlässt bei mir den Eindruck einer Autorin, die einen Reitsportbereich beschreibt, den sie seit Jahrzehnten nicht mehr im Detail verfolgt und mit den tatsächlichen Problemen der heutigen Zucht (Junghengstehype, mangelnde Blutlinienvielfalt, zögerlicher Vollbluteinsatz) nicht vertraut ist.

Alle Themen, die bei einer Vertiefung hätten nachdenklich stimmen können, werden nur flüchtig angerissen und damit ad absurdum geführt (z.B. Veränderung der Selektionskriterien bei der Hengstkörung in OLD oder Exterieurschwächen im Kreuz-Darmbein-Bereich). Insbesondere das Thema Nutzungsdauer von Sportpferden scheint mir stümperhaft recherchiert und unvollständig.
Das Exterieurmodell des modernen Dressurpferdes wird (zu Recht!) auf Seite 84 kritisiert. Vollkommen unverständlich dann aber das Lob eines unförmigen Lippizaners(?) auf Seite 68: Im Vergleich zum massigen Vorderpferd nur mickrige Hinterhand bei schlechter Bemuskelung, schwachem langem Rücken und rundlichem Bauch. Was denn jetzt? Hier sollte man seiner Linie "Gesunderhaltung beim Sportpferd" treu bleiben und nicht den Lieblings-Pferdetypus ungeachtet seiner Mankos zum Ideal hochstilisieren. Damit erscheint mir das Buch eher wie eine Verteufelung der Sportreiterei, statt umsetzbare Wege für die Pferdezucht zu liefern.
Bei der Beschreibung der Gangart Schritt habe ich den Eindruck die gute Dame hat noch nie ein Pferd mit ordentlichem Schritt gesehen (Zitat: "Heute können Pferde schon im normalen Schritttempo bis zu zwei Hufbreiten übertreten" Seite 58 - schon 1990 sprach ein Dr. Reiner Klimke von am hingegebenen Zügel gut und gern einem halben Meter Übertritt, mal davon abgesehen, dass sich die Qualität des Schritts eben nicht nur im Übertritt bemisst!). Diese mangelnde Sachkenntnis zieht sich durch das ganze Buch: Raumgriff mit einer Bergabtendez zu begründen, falsche Reitweisen nicht als mangelhafte Ausbildung zu erkennen sondern dem Vollblüter und seinem negativen Einfluss auf die Warmblutzucht zuzuschreiben - hier geraten die Wahrnehmung der Autorin und Wirklichkeit doch deutlich durcheinander. Mancherorts wird sich mit Zitaten von Experten und teils nicht nachvollziehbaren Einzelmeinungen beholfen, ohne eine tiefergehende Diskussion dieser Meinungen anzustreben.
Der Hinweis wohl besser Pferde mit 7,5-8er Bewegungen statt der 10 zu nutzen und wieder amateurtaugliche Allrounder für die Masse der Reiter zu züchten, entpuppt wiederum das Unverständnis der Autorin einen Weg für einen pferdegerechten Zuchtfortschritt und die heutige Marktsituation zu finden. Dass dies für den Sportpferde-Züchter kein realistisches Zuchtziel sein kann, weil es dem finanziellen Selbstmord gleichkommt und Zucht immer von dem Anspruch lebt Verbesserung anzustreben, bleibt unberücksichtigt.

Überhaupt scheinen mir viele Gedankenansätze lose angerissen und oberflächlich. Thematisch geht viel inhaltlich wirr durcheinander: Historische Entwicklung zum Reitpferd, Kritik der forcierten Bewegungsabläufe, Pferdezucht, Pferdeverhalten, Bodenarbeit, Roundpen, Autorität etc. Da mussten Seiten geschunden werden, um ein Buch mit angemessenem Umfang abzuliefern? Der Text ist in schlichter Sprache formuliert, aber die kurzen Sätze ohne viel inhaltlichen Tiefgang haben mich schnell gelangweilt.
Für den Inhalt hätte ich mit Zähneknirschen 2 Sterne gegeben, wenn nicht der zweite große Mangel dieses Buches es schlichtweg unmöglich gemacht hätte: Die Bebilderung. Ein Buch, das von der Beschreibung von Bewegungsabläufen lebt, muss die Inhalte nicht nur platt erläutern, sondern wenn nötig zum besseren Verständnis auch graphisch oder bildlich darstellen. Eine Unterstreichung des Gesagten mit vernünftigen Bildern gelingt nur in den seltensten Fällen. Viele Bilder stammen dazu aus den 70er und 80er Jahren, woher die Autorin ihren Einblick in die Sportpferdezucht zu nehmen scheint. Man kann doch nicht Fotos aus einem Magazin besprechen, die dann nicht im Buch abgedruckt werden!?! (Seite 46) Positiv erwähnenswert sind lediglich die zahlreichen Zeichnungen, die aber diesen Mangel nicht wettmachen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 30, 2013 7:09 PM MEST


Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen
Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen
von Oliver Hilberger
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simply the Best!!, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es kommt wirklich selten vor, dass ich von einem Buch restlos begeistert bin, aber dieses Buch ist ohne Einschränkungen wirklich herausragend gut.
Leider sind die meisten Bücher zum Thema Bodenarbeit an absolute (Reit-)Anfänger gerichtet und vom Niveau her oft grausam schlecht. Da geht es doch mehr um Beschäftigungstherapie als um echte Arbeit mit dem Pferd. Dieses Buch setzt dagegen Maßstäbe durch sinnvolle und ideenreiche Varianten der Gymnastizierung vom Boden aus. Das Buch liefert leicht verständliche Schritt-für-Schritt Anleitungen für die Arbeit an der Hand und setzt angenehmerweise nichts als bekannt voraus. Zügelhaltung, Position der Gerte und des Menschen; es wird wirklich alles anschaulich vorweg erklärt.
Trotzdem sorgen die hervoragende Bebilderung und die ausführlichen Anleitungen für einen schnellen Weg zur Perfektion. Die Graphiken lassen keinen Zweifel daran aufkommen wohin das Pferd für die Effektivität der Übung fußen soll, wie es optimal gestellt und gebogen wird. Das Buch ist durchweg leicht lesbar und logisch gegliedert. So soll es sein!
Dieses Buch ist einfach ideal, um Pferden neue Lektionen vom Boden aus beizubringen oder einfach mal für Abwechslung im Reitalltag zu sorgen. Eigentlich sollte die Langzügelarbeit wesentlich mehr Beachtung geschenkt werden, wo sie so viele Möglichkeiten bietet sehr gezielt und mit mehr räumlicher Distanz (=unabhängig vom Sitz) auf das Pferd einzuwirken. Die eigene Körperposition und die Bewegung/ Biegung des Pferdes kann bereits während der Übungen beobachtet und reflektiert werden. Gerade auch bei Pferden, die unter dem Sattel zu Hektik neigen habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, um in Ruhe und sehr gezielt bestimmte Reaktionen zu erzielen.
Fazit: Für Reiter, die eine intensive Zusammenarbeit mit dem Pferd anstreben oder einfach mal etwas anderes ausprobieren möchten ist das Buch wirklich perfekt. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!


Ahlerich: Von der Remonte zum Dressur-Weltmeister
Ahlerich: Von der Remonte zum Dressur-Weltmeister
von Reiner Klimke
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,80

4.0 von 5 Sternen Beispielhaft, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wunderbares Buch über die Beziehung und sportlichen Erfolge von Ahlerich und Dr. Reiner Klimke. Es werden mit viel Ehrlichkeit Details zum Ausbildungsweg dieses Pferdes beschrieben. Wo tat sich Ahlerich schwer, was waren seine großen Stärken und wie leicht fielen ihm die Lektionen? Probleme und Lösungswege in der Ausbildung dieses herausragenden Pferdes werden en passant vermittelt.
Ein Buch mit viel Charme und natürlich ist es ungewöhnlich einen solch ehrlichen Einblick in die Ausbildungsmethoden und das tägliche Training von Spitzenpferden zu bekommen.


Ausbildung des Sportpferdes: Dressur - Springen - Gelände
Ausbildung des Sportpferdes: Dressur - Springen - Gelände
von Christopher Bartle
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielseitige Ausbildungshilfe, 29. Dezember 2012
Wer bereits die ein oder andere Reitlehre, bzw Bücher zur Ausbildung des jungen Pferdes gelesen hat, wird beruhigt sein zu erfahren, dass man in diesem Buch trotz altbekannter Thematik noch mit erfrischend neuen Erklärungsansätzen überrascht wird. Denn der Autor schafft es sich von den üblichen Floskeln fernzuhalten und eigene Worte zu finden. Hier gelingt es dem Autor immer wieder mit Bildern und schönen Analogien dem Leser das gewünschte Sitzgefühl zu vermitteln. Trotz eines Sammelsuriums an Themen (Reitersitz, biomechanische und anatomische Grundkenntnisse, Trainingspläne, Gymnastizierung und Ausbildung des Pferdes) schafft es der Autor zu jedem Thema eine neue Sichtweise zu eröffnen. Wiederkehrende Aha-Erlebnisse selbst für den fortgeschrittenen Reiter sind die Folge.
Das Buch orientiert sich deutlich an den Bedürfnissen der turniermäßigen Vielseitigkeitsreiterei, dürfte sich aber als Leitfaden für die Ausbildung eines jeden jungen Pferdes hervorragend eignen. Insbesondere dem richtigen Sitz in den verschiedensten Situationen im Gelände und beim Springen wird viel Bedeutung beigemessen, eine vorausschauende Reitweise, sowie die Erhaltung der Rittigkeit und des Vertrauens des Pferdes in den Reiter in der Vordergrund gestellt.
Der Autor vermittelt anschaulich, wie sich ein Pferd durch die weitere Ausbildung zum Positiven verändert, liefert reichlich Praxisbeispiele und Fotomaterial zur Illustrierung des Gesagten. Ein Buch vom Praktiker für die Praxis - nicht nur eingefleischte Vielseitigkeits-Reiter werden hiervon profitieren können.


Tagebuch eines Champions
Tagebuch eines Champions
von Michel Robert
  Broschiert
Preis: EUR 22,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschönes Bilderbuch, 29. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch eines Champions (Broschiert)
In diesem Buch schafft es der Autor ein Praxis-Lehrbuch zu schaffen, das an Ästhetik kaum zu überbieten ist. Es wird zwar wiederum Metaltraining und Horsemanship eingebunden, weil es in der Natur des Autors liegt über diese Themen zu reden, allerdings wirkt es auf mich insgesamt angenehm praxisrelevant. Seine Einstellung und emotionale Bindung zu seinen Pferden wird glaubhaft und detailliert dargestellt, ebenso wie seine Haltung zum Spitzensport. Schön zu sehen, dass es noch Reiter in der Weltspitze gibt, die sich so berührend intensiv mit ihren Pferden auseinandersetzen. Allerdings gefällt mir ebenso der neue Fokus des Buches auf das Anreiten von Einzelsprüngen und die Bewältigung von Parcours. Im Mittelpunkt ist stehts das Vertrauen des Pferdes in seinen Reiter und die generell pferdeschonende und empathische Arbeitsweise.
Besonders überzeugend finde ich in diesem Buch die Bebilderung, die wirklich herausragend gut ist. Es ist definitiv eins der am besten bebilderten Bücher, die es über den Reitsport gibt und bringt die ganze Kompetenz eines Michel Robert zum Thema stilistisch ansprechendes Springreiten hervorragend zur Geltung.
Auch in Ergänzung zu seinem ersten Buch (Geheimnisse und Methoden eines großen Meisters) ist dieses zweite Buch absolut empfehlenswert. Ich finde es sogar noch ein bisschen gelungener, weil es praxisbezogener und noch reichhaltiger bebildert ist. Ein echtes Schmuckstück!


Geheimnisse und Methoden eines grossen Meisters
Geheimnisse und Methoden eines grossen Meisters
von Michel ROBERT
  Taschenbuch

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse!, 22. Dezember 2012
Der Autor ist zuallererst einmal als herausragender Stilist im Springsattel international renommiert. Aber nur selten gelingt es einem Praktiker so innovativ und offen über den Trainingsalltag zu schreiben wie Robert. Der Leser wird nicht mit Basiskenntnissen gelangweilt, denn hier schreibt ein Kenner für den fortgeschrittenen Reiter. Schwierige Themen wie Konzentration, Minimierung der Hilfengebung, mentales Training und Kommunikation mit dem Pferd werden ganz selbstverständlich in die tägliche Arbeit mit dem Pferd eingebracht.
Das Buch handelt vom Springreiten und dann wieder von allem drumherum außer dem Springen. Also von den kleinen Änderungen am Sitz und in der Einstellung des Reiters, die alles im Parcours verändern können. Robert ist ein Perfektionist durch und durch, trotzdem im Umgang mit dem Pferd erfrischend konsequent und dennoch nachsichtig wo es angebracht ist. So wie man es von einem gefühlvollen Reiter erwartet, aber nicht oft in der Weltspitze findet.
Das Buch verschafft Einblicke in Bereiche über die ich noch keinen anderen Springreiter seiner Klasse habe reden hören. Durchweg sympathisch geschrieben und einfach nur lesenswert für jeden ambitionierten Springreiter. Wertvoll wird das Buch auch durch die hervorragenden Bilder und Zeichnungen, die das Gesagte perfekt illustrieren.


Reitpferde richtig beurteilen: Potenziale erkennen, Talente fördern
Reitpferde richtig beurteilen: Potenziale erkennen, Talente fördern
von Christian Schacht
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,95

4.0 von 5 Sternen Basiswissen ohne Tiefgang, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Obwohl sich der Autor von Pauschalurteilen schon im Vorwort rigoros distanziert, gelingt es ihm leider nicht im Text von den üblichen Floskeln Abstand zu nehmen. Darunter leidet die inhaltliche Tiefe des Buches ziemlich, denn auch wenn die Einzelteile nett beschrieben werden, fehlt mir grundsätzlich die Auseinandersetzung mit den praktischen Folgen. Stattdessen werden (wie leider so häufig in Exterieurbüchern) oberflächliche Phrasen über die Form des Auges und anderer Schönheitsideale (Abzeichen, Kopfform) abgehandelt. Positiv zu erwähnen ist, dass der Autor auch weg von der statischen Betrachtung von Winkelmaßen das Thema Balance und Körperschwerpunkt im Stand anreisst. Aber hier fehlt es leider wiederum an Details und Praxisrelevanz, also wie die äußere Form die Bewegung/ Springmanier beeinflusst. Der Abstecher zur Skala der Ausbildung erschien mir mehr als Seitenfüller denn inhaltlich nachvollziehbar. Dagegen hätte insbesondere das Kapitel zum Thema Hufe und Verstellungen ausführlicher behandelt werden können.
Die Beispielfotos sind im Buch größtenteils gut gewählt, wenn sie auch manchmal etwas größer sein dürften. Lediglich den Zuschnitt der Mittelhand- bzw. Hinterhand-Bilder (S.107-108, 118) fand ich unglücklich, da die nicht korrekt aufgestellten Pferde und die damit verzerrten Blickwinkel keine besonders guten Fotobeispiele abgeben.
Fazit: Trotz aller Kritikpunkte denke ich, dass das Buch laienverständlich und vom Verlag ordentlich aufgemacht ist. Wer auf der Suche nach Basiswissen ist, der findet hier das momentan beste auf dem Markt erhältliche Buch zum Thema. Wer sich bereits tiefergehend mit dem Thema Exterieur auseinander gesetzt hat (z.B. auf Zuchtveranstaltungen), wird von der Oberflächlichkeit des Buches enttäuscht sein.


Der Geschmack Afrikas: 50 Rezepte
Der Geschmack Afrikas: 50 Rezepte
von Lydia Gautier
  Gebundene Ausgabe

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöner Bildband, 13. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine hübsche Mischung aus Reisebericht, originellen Fotos, ein wenig Landeskunde und natürlich sehr authentischen Gerichten. Dazu sehr hochwertig gebunden und mit toller Covergestaltung. Ich finde es ist ein echtes Schmuckstück und habe es als Geschenk gekauft.


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