Profil für Happy Day > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Happy Day
Top-Rezensenten Rang: 2.221
Hilfreiche Bewertungen: 1762

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Happy Day

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
pixel
Wenger Offiziersmesser, Modell Evolution 17
Wenger Offiziersmesser, Modell Evolution 17
Preis: EUR 27,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seit 30 Jahren mein täglicher Begleiter!, 15. Februar 2014
Seit 30 Jahren ist das Wenger Offiziersmesser mein täglicher Begleiter und es obwohl die Schale mittlerweile etwas verkratzt ist und abgegriffen aussieht, ist die Funktionalität immer noch so gut wie damals, als es neu war.

Die Verarbeitungsqualität ist makellos, die Klinge leicht zu schärfen und die übrigen Werkzeuge sind noch so gut zu benutzen wie vor 30 Jahren. Lediglich den Zahnstocher musste ich inzwischen zweimal ersetzen.

Sollte mir dieses Messer jemals abhanden kommen, werde ich es ohne Zögern wieder durch ein Wenger Offiziersmesser ersetzen.


Everest - Gipfel ohne Gnade
Everest - Gipfel ohne Gnade
DVD ~ David Breashears
Preis: EUR 11,99

1.0 von 5 Sternen Besser als Schlaftabletten, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Everest - Gipfel ohne Gnade (DVD)
Der Film ist zu kurz, um wirklich informativ zu sein, verbreitet Meinungen über die 1996er-Everest-Katastrophe, wo besser Tatsachen gebracht werden sollten und verpasst die großartige Gelegenheit, wenigstens spektakuläre Landschaftsaufnahmen in der Totalen zu zeigen, sondern konzentriert sich darauf, Bergsteiger zu zeigen, die in der Art ihrer Darstellung so auch an jedem europäischen 2000er im Winter gefilmt werden können statt auf dem höchsten Berg der Welt in der "Todeszone."
Wie schon einige anderen Rezensenten möchte ich statt des Films die beiden wohl besten Darstellungen der Everest-Katastrophe von Mai 1996 empfehlen:
Jon Krakauer: "In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest" (Into Thin Air: A Personal Account of the Mt. Everest Disaster)
sowie das wohl als Gegendarstellung zu Krakauer zu verstehende Buch von
Anatolij Bukrejew: "Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest" (The Climb: Tragic Ambitions on Everest)

Den Film möchte ich dagegen eben ausdrücklich NICHT empfehlen, es sei denn als Paradebeispiel dafür, wie man einen langweiligen und nichtssagenden Bergsteigerfilm dreht, der nur einen einzigen Vorteil hat: in der Gewissenheit, nichts sehenswertes zu verpassen kann man beruhigt vor dem Bidlschirm einschlafen, ganz ohne die Risiken und Nebenwirkungen von Schlaftabletten.


Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Nikon AF-S Zoom-Nikkor 70-300mm 1:4,5-5,6G VR Objektiv (67mm Filtergewinde, bildstabilisiert)
Wird angeboten von Tuldev
Preis: EUR 435,00

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Optik, Mechanik und Autofokus gut, Lichtstärke verbesserungswürdig, 5. August 2013
TITEL: Optik, Mechanik und Autofokus gut, Lichtstärke verbesserungswürdig

-----
BEURTEILUNG:
-----
Optik: *** - ****
mechanische Qualität: *** - ****
Funktionalität: ****
Preis-Leistung: ****
-----
Gesamturteil: ****
-----

-----
ALLGEMEINES:
-----

Das Nikon AF-S Nikkor 70-300mm/4.5-5.6 IF-ED VR (nachfolgend: 70-300mm) ist ein Teleobjektiv mit variabler Brennweite (= Zoom). Es lässt sich sowohl an Nikons DSLR mit DX- als auch FX-Sensoren verwenden. (Der Bildwinkel des 70-300mm an einer DX-DSLR entspricht dabei etwa dem eines 105-450mm-Objektivs an einer Kleinbildkamera. Wohlgemerkt: es ist wirklich nur der Bildwinkel. Die tatsächliche Brennweite verändert sich ebenso wenig wie die Lichtstärke, denn bei beiden Werten handelt es sich um physikalische Größen, die von den Abmessungen des Kamerasensors unabhängig sind.) Das 70-300mm kann uneingeschränkt an DSLR mit Kleinbildformat-Sensoren (bei Nikon FX genannt) eingesetzt werden.

-----
POSITIV:
-----

Das 70-300mm ist nicht gerade billig, aber dennoch preiswert für ein Teleobjektiv, das einen so weiten Brennweitenbereich im Kleinbildformat abdeckt. Man "verbrennt" nur wenig Geld, wenn man sich bei Nichtgefallen nach einiger Zeit von dieser Linse trennt und sie auf dem Zweitmarkt anbietet. Zudem ist das 70-300mm relativ leicht und von kompakten Abmessungen, passt also auch gut in Fototaschen, die solche "Monster" wie das Nikkor AF-S 70-200mm/2.8 G ED VR II nicht aufnehmen könnten.

Die optischen Eigenschaften des Objektivs sind von 70 bis ca. 200 mm hervorragend. Vor allem bei der Verwendung an Nikons DX-Kameras bleibt nur wenig Raum für Kritik. Bis 240 mm schlägt sich die Linse immer noch sehr wacker. Erst danach bricht die optische Qualität etwas stärker ein, bleibt aber zumindest bei guten Lichtverhältnissen bis zum langen Ende auf durchaus akzeptablem Niveau unter praktischen Bedingungen, auch wenn es jenseits der 200 mm messtechnisch (= unter Laborbedingungen) sicherlich das eine oder andere Stirnrunzeln geben mag. Im Zentrum sind die Bilder unter guten bis normalen Fotografierbedingungen bis ca. 200 mm knackscharf und von hohem Kontrast, bis 240 mm immer noch gut und bis 300 mm vollkommen akzeptabel. Blendet man mindestens um eine bis anderthalb Stufen ab, verbessert sich auch die Schärfe an den Bildrändern von FX-Kameras sichtbar, was sich vor allem am langen Ende, also jenseits von 200 mm, als sehr vorteilhaft erweist.

Die Qualität der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs, des sogen. Bokehs, ist sicher nicht "ultra-cremig", aber angenehm ruhig und ausgewogen. Gerade bei Zoomobjektiven ist das keine Selbstverständlichkeit.

Optische Verzeichnungen wie Tonnen- und Kissenverwölbung treten kaum wahrnehmbar auf und lassen sich softwareseitig leicht korrigieren.

Blendenflecken ("lens flares") bei Gegenlicht und chromatische Aberrationen (CA) haben sich, zumindest bei Verwendung der dankenswerterweise mitgelieferten Gegenlichtblende, als unter praktischen Einsatzbedingungen unproblematisch und gut beherrschbar erwiesen. CA lassen sich überdies mittels Software gut entfernen.

Im Gegensatz zu vielen Low-Budget-Objektiven verfügt das 70-300mm nicht nur über eine Bajonettfassung aus Metall, sondern auch über einen guten Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit. Bei Nikon ist dieser sogen. Wetter- und Staubschutz an der schwarzen Gummidichtung rund um die Bajonettfassung zu erkennen.

Der Autofokus ist nicht gerade pfeilschnell, aber deutlich schneller und treffsicherer als z. B. beim 55-300mm. Leise ist er darüber hinaus auch. Und dank der Innenfokussierung verändert sich beim Scharfstellen die Baulänge des Objektivs nicht. Die Frontlinse dreht sich beim Fokussieren nicht mit; der Einsatz zirkularer Polfilter ist damit kein Problem.

Das 70-300mm verfügt über FTM-Fokus (FTM = full-time manual), d. h., man muss die manuelle Scharfstellung nicht explizit am Objektiv mittels Schieber von Position A auf M freischalten, sondern kann sofort manuell in den AF eingreifen.

-----
NEUTRAL:
-----

Preislich gehört das 70-300mm, ebenso wie sein "kleinerer Bruder" DX 55-300mm, zu den Nikon-Consumer-Objektiven, die längst nicht mehr im teuren Japan hergestellt werden, sondern massenhaft in Thailand oder China vom Band purzeln. Auch wenn praktisch alles an diesem Objektiv aus Kunststoff ist, so ist die "gefühlte Verarbeitungsqualität", wozu auch die Haptik des Zoommechanismus und des manuellen Fokus gehören, eine Klasse besser als beim 55-300mm. Auch in der Preisklasse eines 70-300mm ist ein großzügiger Einsatz von hochwertigem Messing nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist aber insgesamt mehr als ordentlich und verspricht eine lange Haltbarkeit unter normalen Einsatzbedingungen.

Nikons Verwacklungsschutz "VR" leistet ordentliche Arbeit, kann aber die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft setzen. Es gelingen zwar bei 300 mm regelmäßig Aufnahmen mit 1/160 Sek. aus der freien Hand ohne jegliche Verwacklung. Wenn man nicht so genau hinschaut und sich mit max. A4 großen Ausdrucken seiner Fotos begnügt, geht auch mal 1/100 Sekunde. Aber noch längere Zeiten sind bei 300 mm defintiv nur noch mit gutem Abstützen (Bohnensack) oder Stativ wirklich verwacklungsfrei zu realisieren, egal wie vollmundig Nikons Marketingabteilung "bis zu vier Belichtungswerte" Kompensation verspricht.

-----
NEGATIV:
-----

Leider gibt es einen Aspekt, der am 70-300mm nicht zu gefallen bzw. zu überzeugen vermag, nämlich die geringe Lichtstärke. F/4.5 als größte Blende gilt nur von 70 bis ca. 90 mm. Ab 90 mm geht es mit F/4.8 bis ca. 135 mm weiter, es folgen F/5.0 bis etwa 200 mm, F/5.2 bis knapp 240 mm und am Ende steht F/5.6 bis 300 mm. Zudem muss man berücksichtigen, dass eine wirklich überzeugende Bildqualität eine Abblendung um wenigstens eine Stufe erfordert. Damit ist man de facto bereits bei F/6.3 bis F/8.0, und das ist nun wirklich nur akzeptabel, wenn man überwiegend statische Motive bei gutem Licht oder vom Stativ aus fotografiert.

-----
FAZIT:
-----

Das 70-300mm hinterlässt alles in allem einen guten Eindruck. Selbst für ein Reise-Objektiv ist es ausreichend leicht und kompakt, bietet ordentliche bis gute optische Leistungen, einen brauchbaren Verwacklungsschutz, einen guten Autofokus mit jederzeitiger manueller Eingriffsmöglichkeit (FTM-Fokus), Innenfokussierung und feststehender Frontlinse für uneingeschränkten Filtereinsatz. Seine geringe Lichtstärke schränkt die Tauglichkeit dieses Objektivs für die schnelle Fotografie allerdings ein. Ein Ansitzen auf Vögel oder andere schnelle Kleintiere mit großer Fluchtdistanz unter schlechten Lichtbedingungen ist damit schwierig, mit einer entsprechend geringen Ausbeute an "Treffern" ist dabei zu rechnen.

Unter praktischen Aspekten ist das 70-300mm also ein Objektiv, das sich an Tele-Fotografen richtet, die eine gute optische Qualität für DX- und FX-Kameras wünschen, aber nicht bereit sind, für 1,5 Blenden mehr Lichtstärke und einen professionell schnellen Autofokus nicht nur mehr als das Dreifache zu bezahlen, sondern dabei auch noch auf 100 mm Brennweite am langen Ende zu verzichten und mehr als das doppelte Gewicht tragen zu müssen. Mit anderen Worten: ein typisches DX-/FX-Telezoom für die (noch) handliche Reisefototasche.

Insgesamt halte ich daher aufgerundete vier Sterne für eine angemessene Bewertung.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2013 2:51 AM CET


Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
Nikon AF-S DX Nikkor 55-300 mm 1:4,5-5,6G ED VR
Wird angeboten von Prompt Electronics
Preis: EUR 265,00

31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Optik gut, Mechanik, Lichtstärke, (Auto)fokus verbesserungswürdig, 14. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
TITEL: Optik gut, Mechanik, Lichtstärke, (Auto)fokus verbesserungswürdig

-----
BEURTEILUNG:
-----
Optik: *** - ****
mechanische Qualität: ** - ***
Funktionalität: ** - ***
Preis-Leistung: *** - ****
-----
Gesamturteil: ***
-----

-----
ALLGEMEINES:
-----

Das Nikon AF-S DX Nikkor 55-300mm/4.5-5.6 ED VR (nachfolgend: 55-300mm) ist ein Teleobjektiv mit variabler Brennweite (= Zoom). Es lässt sich ausschließlich an Nikons DSLR mit DX-Sensoren verwenden. (Der Bildwinkel des 55-300mm an einer DX-DSLR entspricht dabei etwa dem eines 80-450mm-Objektivs an einer Kleinbildkamera. Wohlgemerkt: es ist wirklich nur der Bildwinkel. Die tatsächliche Brennweite verändert sich ebenso wenig wie die Lichtstärke, denn bei beiden Werten handelt es sich um physikalische Größen, die von den Abmessungen des Kamerasensors unabhängig sind.) Beim Einsatz an DSLR mit Kleinbildformat-Sensoren (bei Nikon FX genannt), treten beim 55-300mm allerdings sehr deutliche Randabschattungen und sogar Beschneidungen des vollen Bildkreises auf.

-----
POSITIV:
-----

Das 55-300mm ist sehr preiswert für ein Teleobjektiv, das einen so weiten Brennweitenbereich abdeckt. Man "verbrennt" also praktisch kein Geld, wenn man sich bei Nichtgefallen nach einiger Zeit von dieser Linse trennt und sie auf dem Zweitmarkt anbietet. Zudem ist das 55-300mm leicht und von kompakten Abmessungen, passt also auch gut in kleinere Fototaschen, die solche "Monster" wie das Nikkor AF-S 70-200mm/2.8 G ED VR II nicht aufnehmen könnten und bereits mit einem Nikkor AF-S 70-300mm/4.5-5.6 G ED VR vielleicht schon an ihre Grenzen stießen.

Die optischen Eigenschaften des Objektivs sind von 55 bis ca. 200 mm eingedenk des günstigen Preises überraschend gut. Bis 250 mm schlägt sich die Linse immer noch sehr wacker. Erst danach bricht die optische Qualität etwas stärker ein, bleibt aber zumindest bei guten Lichtverhältnissen bis zum langen Ende auf durchaus akzeptablem Niveau unter praktischen Bedingungen, auch wenn es jenseits der 200 mm messtechnisch (= unter Laborbedingungen) sicherlich das eine oder andere Stirnrunzeln geben mag. Im Zentrum sind die Bilder unter guten bis normalen Fotografierbedingungen bis ca. 200 mm von sehr guter, danach immer noch von ordentlicher Schärfe und befriedigendem Kontrastumfang. Blendet man mindestens um eine bis anderthalb Stufen ab, verbessert sich auch die Schärfe an den Bildrändern sichtbar, was sich vor allem am langen Ende, also jenseits von 200 mm, als sehr vorteilhaft erweist.

Zu gefallen weiß auch die Qualität der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs. Auch wenn das sogen. Bokeh nicht die Bezeichnung "ultra-cremig" verdient, so stellt das 55-300mm ab ca. 70 mm den unscharfen Hintergrund angenehm "ruhig" dar. Gerade bei Zoomobjektiven ist das keine Selbstverständlichkeit.

Optische Verzeichnungen wie Tonnen- und Kissenverwölbung treten kaum wahrnehmbar auf und lassen sich softwareseitig leicht korrigieren.

Blendenflecken ("lens flares") bei Gegenlicht und chromatische Aberrationen (CA) haben sich, zumindest bei Verwendung der dankenswerterweise mitgelieferten Gegenlichtblende, als unter praktischen Einsatzbedingungen unproblematisch und gut beherrschbar erwiesen. CA lassen sich überdies mittels Software gut entfernen.

Nikons Verwacklungsschutz "VR" leistet ordentliche Arbeit, kann aber die Gesetzmäßigkeiten der Physik nicht außer Kraft setzen. Es gelingen zwar bei 300 mm regelmäßig Aufnahmen mit 1/160 Sek. aus der freien Hand ohne jegliche Verwacklung. Wenn man nicht so genau hinschaut und sich mit max. A4 großen Ausdrucken seiner Fotos begnügt, geht auch mal 1/100 Sekunde. Aber noch längere Zeiten sind bei 300 mm definitiv nur noch mit gutem Abstützen (Bohnensack) oder Stativ wirklich verwacklungsfrei zu realisieren, egal wie vollmundig Nikons Marketingabteilung "bis zu vier Belichtungswerte" Kompensation verspricht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Low-Budget-Objektiven verfügt das 55-300mm nicht nur über eine Bajonettfassung aus Metall, sondern auch über einen guten Schutz gegen Staub und Feuchtigkeit. Bei Nikon ist dieser sogen. Wetter- und Staubschutz an der schwarzen Gummidichtung rund um die Bajonettfassung zu erkennen.

-----
NEUTRAL:
-----

Preislich gehört das 55-300mm, ebenso wie seine kleineren "Vollplastik-Brüder" 18-55mm II bzw. 18-55mm VR, 18-105mm VR und 55-200mm VR ans untere Endes der Nikon-Consumer-Objektive, die längst nicht mehr im teuren Japan hergestellt werden, sondern massenhaft in Thailand oder China vom Band purzeln. Sobald man es in die Hand nimmt, stellt man fest, dass praktisch alles an diesem Objektiv aus Kunststoff ist. In dieser Preisklasse ist ein großzügiger Einsatz von hochwertigem Messing gar nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist aber insgesamt ganz ordentlich, auch wenn "grundsolide" sicherlich nicht das erste Wort sein dürfte, das einem beim Befühlen dieses Objektivs in den Sinn kommt. Selbst dem Vergleich mit "Mittelklasse-Objektiven" wie Nikons AF-S 70-300mm/4.5-5.6 G ED hält es in Punkto Materialqualität und Haptik nicht Stand.

-----
NEGATIV:
-----

Leider gibt es auch einige Aspekte, die am 55-300mm nicht zu gefallen bzw. zu überzeugen vermögen.

Da wäre zunächst einmal die geringe Lichtstärke. F/4.5 als größte Blende gilt nur von 55 bis ca. 90 mm. Ab 90 mm geht es mit f/4.8 bis ca. 135 mm weiter, es folgen f/5.0 bis etwa 200 mm, f/5.2 bis knapp 240 mm und am Ende steht f/5.6 bis 300 mm. Zudem muss man berücksichtigen, dass eine überzeugende Bildqualität eine Abblendung um wenigstens eine Stufe erfordert. Damit ist man de facto bereits bei f/6.3 bis f/8.0, und das ist nun wirklich nur akzeptabel, wenn man überwiegend statische Motive bei gutem Licht oder vom Stativ aus fotografiert.

Den Autofokus beschreibt man am besten mit dem Eigenschaftswort "behäbig." Diese Behäbigkeit verwundert nicht. Denn statt einer selbst bei dem billigeren Nikkor AF-S DX 55-200mm/4-5.6 G IF-ED VR eingesetzten Innenfokussierung, bei der sich beim Scharfstellen die Baulänge des Objektivs nicht verändert, schiebt bzw. zieht das 55-300mm seinen Innentubus heraus bzw. hinein. Und diese Bewegung kostet Geschwindkeit und verursacht überdies auch mechanische Geräusche, die der Bezeichnung "silent wave autofocus" Hohn sprechen. Zudem braucht der Autofokus selbst am wirklich leistungsfähigen AF-Modul der D7100 ungebührlich lange, bis er sein Ziel präzise gefunden und sich darauf eingestellt hat.

Leider lässt sich auch nicht einfach per Hand in die automatische Scharfstellung eingreifen. Da das 55-300mm nicht über FTM-Fokus (FTM = full-time manual) verfügt, muss die manuelle Scharfstellung explizit am Objektiv mittels Schieber von Position A auf M freigeschaltet werden. Ansonsten drohen mechanische Beschädigungen des AF-Systems der Linse.

Es nervt zudem, dass sich die Frontlinse beim Fokussieren mitdreht. Dies macht den Einsatz von Filtern, vor allem von zirkularen Polfiltern, schwierig bis unmöglich bzw. selbst bei einem Fotografen mit Engelsgeduld zu einer zeitraubenden Angelegenheit.

-----
FAZIT:
-----

Eigentlich mag ich teure Linsen wie das Nikkor AF-S 70-200mm/2.8 G ED VR II lieber, denn bei ihnen beschränkt sich das Aufzählen der negativen Punkte zumeist auf zwei, nämlich das hohe Gewicht und den hohen Preis. Und selbst die beiden Aspekte kann man angesichts der Leistungen noch als "angemessen" verteidigen. ;-)

Das 55-300mm hinterlässt dagegen einen zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist es recht kompakt und leicht und bietet gute optische Leistungen und einen ordentlichen Verwacklungsschutz. Andererseits disqualifizieren seine geringe Lichtstärke und sein schwacher Autofokus sowie das Fehlen eines FTM-Fokus es gänzlich als Objektiv für die schnelle Fotografie. Ein Ansitzen auf Vögel oder andere schnelle Kleintiere mit großer Fluchtdistanz ist praktisch ausgeschlossen. Sollte man jemandem dieses Objektiv als Arbeitsgerät für die Sport- und Actionfotografie empfehlen, so käme sich dieser Mensch wohl zurecht auf den Arm genommen vor. Denn neben einer hohen Lichtstärke und einem schnellen, präzisen Autofokus mit manuellem Soforteingriff gebricht es dem 55-300mm überdies an mechanischer Solidität.

Man darf also unter praktischen Aspekten sagen, dass das 55-300mm ein Objektiv ist, das sich überwiegend an Budget-orientierte Schönwetterfotografen bzw. Tele-Gelegenheitsfotografen richtet, die überwiegend bei gutem Licht unterwegs sind. "You get what you pay for", diese Regel kann auch Nikons günstigstes DX-Tele bis 300 mm nicht außer Kraft setzen. Eine Empfehlung kann also nur mit der o. g. Einschränkung "Schönwetter-Objektiv" ausgesprochen werden.

Insgesamt halte ich daher drei Sterne für eine angemessene Bewertung.

PS: Inzwischen habe ich das 55-300mm wieder verkauft und statt dessen für wenig mehr Geld ein gebrauchtes Nikon AF-S Nikkor 70-300mm/4.5-5.6 G IF-ED VR erworben. Der AF ist deutlich schneller und präziser, erlaubt die FTM-Steuerung des AF und bietet im Bereich zwischen 200 und 300 mm m. E. sogar eine etwas bessere Bildqualität. Eine ausführliche Rezension folgt später, wenn ich etwas länger mit dem "neuen" Objektiv gearbeitet habe.


Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM-Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Preis: EUR 339,00

65 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Immerdrauf mit einigen Schwächen, 9. Juni 2013
TITEL: Gutes Immerdrauf mit einigen Schwächen

-----
BEURTEILUNG:
-----
Optik: ****
mechanische Qualität: *** - ****
Funktionalität: ** - ***
Preis-Leistung: *** - ****
-----
Gesamturteil: *** - **** (final aufgerundet: ****)
-----

-----
ALLGEMEIN:
-----

Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM hat sich über eine Einsatzdauer von bislang drei Monaten in unterschiedlichsten Situationen als ein gutes Immerdrauf-Standardzoom erwiesen. Es ist insgesamt ein Objektiv, bei dem man zwar Kompromisse eingehen muss, diese aber nicht derartig schmerzen, dass sie den positiven Gesamteindruck nachhaltig beeinträchtigen.

-----
POSITIV:
-----

Beeindruckend ist die hohe Lichtstärke. In Kombination mit dem guten Verwacklungsschutz "OS" gelingen selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch beeindruckende Fotos. Der Verwacklungsschutz vermag in der Praxis etwa drei Lichtwerte wirksam auszugleichen, so dass bei 17-20mm sogar 1/4-Sekunde aus der freien Hand möglich ist, vorausgesetzt, es handelt sich um die ruhige Hand eines erfahrenen Fotografen. Sowohl an der D90 als auch an der D7100 weiß diese Sigma-Linse zu überzeugen, zumindest, was ihre optischen Qualitäten angeht.

Dass bei Fotos mit offener Blende Randunschärfen und Vignettierungen auftreten - geschenkt! Das ist bei praktisch allen lichtstarken Objektiven der Fall und ist schlicht und einfach durch die Bauart bedingt.

Dass im Weitwinkelbereich tonnenförmige Verzeichnungen wahrzunehmen sind - auch geschenkt! Man zeige mir nur ein Standardzoom für Kameras mit APS-C-/DX-Sensor, das diesen Fehler nicht aufweist, zumal sich mittels entsprechender Software sowohl Vignettierungen als auch Verzeichnungen leicht korrigieren lassen. Und solange im Zentrum alles so knackscharf abgebildet wird wie beim Sigma 17-50mm, ist die Welt in schönster Ordnung.

Die Schärfe ist also atemberaubend. Das 17-50mm/2.8 bildet bei Offenblende im Zentrum makellos scharf ab. Blendet man nur eine bis anderthalb Stufen weiter ab, wird das Bild knackscharf bis in die Ecken. Die Farbwiedergabe ist dabei, typisch für Sigma, etwas kühler und neutraler als bei den zu einer wärmeren Wiedergabe neigenden Nikkor-Linsen.

Die jeweils brennweitentypischen optischen Fehler treten beim Sigma 17-50mm außer im Weitwinkelbereich nur sehr moderat in Erscheinung und wurden gut korrigiert.

Auch die Anfälligkeit gegen Blendenflecken bei direktem Gegenlicht hält sich trotz der riesigen gewölbten Frontlinse in Grenzen, was eine angenehme Überraschung war. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt. Auch chromatische Aberrationen haben sich als unproblematisch erwiesen und lassen sich zudem leicht per Software korrigieren.

Der Autofokus ist zu loben, denn er ist leise, ausreichend schnell und trifft zumindest an der D7100 präzise sein Ziel. An der D90 gab es da schon einige Male Fehlschüsse, die ich aber auf das nicht so gute AF-System der D90 zurückführe. Zumindest bei ausschließlicher Verwendung des mittleren Sensors (= Kreuzsensors) war nämlich auch an der D90 die Welt AF-technisch vollkommen in Ordnung.

-----
NEUTRAL:
-----

Das Sigma ist aufgrund der großzügigen "Verglasung", bedingt durch die hohe Lichtstärke, ein großes und schweres Objektiv, wenn auch nicht so ein "Monstrum" wie Nikons DX 17-55mm/2.8. Gemessen an seinem Marktpreis ist die Verarbeitung in Ordnung, wenn auch m. E. etwas zuviel sich preiswert anfühlendes Plastik verbaut wurde. Hier wäre sicherlich ein etwas hochwertigerer haptischer Eindruck möglich gewesen ohne dafür den Preis durch die Decke zu treiben.

-----
NEGATIV:
-----

Einige unschöne Details trüben leider den bis dahin sehr guten Eindruck.

Fangen wir damit an, dass das Bokeh der Linse, also die Art der Darstellung des unscharf gestellten Bereichs einer Aufnahme, im Weitwinkelbereich ziemlich gruselig ist. Das Bokeh wirkt sehr unruhig und "zerhackt", halbwegs ansprechende Freistellungen gelingen erst jenseits von 35mm und wirklich schöne auch nicht bei 50mm. Allerdings ist schönes, cremiges Bokeh eher eine Domäne lichtstarker Festbrennweiten jenseits von 50mm, weshalb ich diesen Aspekt auch nicht allzu negativ beurteilen möchte.

Fahren wir mit dem ganz trivialen Umstand fort, dass die Gegenlichtblende ein schlechter Scherz ist, was ihre Passgenauigkeit angeht. Sie schlackert und wackelt und man muss ihr erst einmal mit etwas dünnem Klebeband in der Führung ihres Bajonetts zu einem etwas strammeren Sitz verhelfen. Es ist wohl keine Frage von mehr als zwei bis drei Cent Kosten pro Stück, um dieses Teil auch mit einer anständiger Passgenauigkeit herzustellen.

Als in der Praxis nervig hat sich erwiesen, dass es keinen FTM-Fokus gibt. FTM steht für "full-time manual" und bedeutet, dass der Fotograf jederzeit und ohne explizit am Objektiv von Autofokus (AF) auf manuellen Fokus (M) umschalten zu müssen, selbst in die Scharfstellung eingreifen und die Schärfe von Hand nachführen kann. Beim Sigma 17-50mm muss man grundsätzlich umschalten, was in der Preisklasse einen unverständlichen Mangel darstellt. Dies gilt umso mehr, als es preiswertere Sigma-Objektive gibt, die wie selbstverständlich über FTM verfügen. Dass der Fokussierring dann auch noch etwas zu schmal ist, um wirklich griffig zu sein und überdies gegenläufig zum Fokussierring sämtlicher Nikkor-Linsen gedreht werden muss (von nah bis unendlich im Uhrzeigersinn, bei Nikon genau umgekehrt) sei nur am Rande erwähnt. Letzteres sehe ich aber explizit nicht als Mangel, sondern als Eigenart an.

Dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb allerdings mitdreht, ist schlecht, denn dies macht eine stabile Kamerahaltung (Unterstützung des Objektivs von unten mit der linken Hand, wie vor allem in Lowlight-Situationen häufig eingesetzt) schwierig. Man darf den Fokussierring, im Gegensatz zu dem von Linsen, die FTM-Fokus bieten, nicht einfach während des AF-Betriebs festhalten oder gar von Hand drehen, sonst drohen Beschädigungen an der AF-Mechanik des Objektivs.

Enttäuschend ist der manuelle Fokus, denn nicht nur muss man den Fokussierring explizit am Objektiv zur händischen Nutzung "freischalten", sondern der Scharfstellweg von der kürzesten Naheinstellung bis unendlich beträgt gerade mal 30° (= eine Zwölfteldrehung des Fokussierrings). Damit eilt man zwar ruck-zuck durch den gesamten Scharfstellbereich, aber punktgenaues und präzises manuelles Scharfstellen wird damit zum Zufallsereignis.

Zu guter bzw. eigentlich eher zu schlechter Letzt gibt es keinen Wetterschutz, der Frontlinse und Bajonett gegen das Eindringen von Feuchtigkeit schützt. Bei Regen sollte man also, auch wenn man über ein gegen Spritzwasser abgedichtetes Kameragehäuse verfügt, auf das Fotografieren mit dem Sigma 17-50mm/2.8 verzichten. Während selbst eine preiswerte Immerdrauf-Festbrennweite wie das Nikkor DX 35mm/1.8 über einen wirksamen Spritzwasserschutz verfügt, muss sich das erheblich teurere Sigma 17-50mm/2.8 diesbezüglich zum Verlierer erklären lassen. Und da ich es selbst schon erleben musste, dass das Sigma-Objektiv leicht von innen beschlug, nachdem es in einem Wolkenbruch einige kräftige Spritzer auf die Frontlinsen bekommen hatte, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein Spritzwasserschutz für Objektive bei allen, die keine reinen Schönwetter-Fotografen sind, ein durchaus wichtiges Ausstattungsmerkmal und beileibe kein überflüssiger Luxus ist.

-----
VERGLEICH MIT DEM NIKKOR DX 17-55MM/2.8:
-----

Dem etwa doppelt so teuren Nikkor DX 17-55mm/2.8 ist das Sigma 17-50mm/2.8 in Punkto Schärfe im Zentrum leicht über- und in der Randschärfe bei offener Blende messtechnisch deutlich, sichtbar aber kaum wahrnehmbar unterlegen. Mit Bezug auf optische Fehler wie Verzeichnung, Bildfeldwölbung, Vignettierung bei großen Blendenöffnungen usw. sowie der Qualität des Bokehs sehe ich beide Objektive praktisch auf Augenhöhe unter praktischen Bedingungen, im einen oder anderen Fall mit minimalen Vorteilen für das Nikkor. Das Nikkor gibt Farben etwas wärmer wieder und bietet im Gegensatz zum Sigma die Möglichkeit zum FTM-Fokus und erheblich präziseres manuelles Scharfstellen. Der AF ist etwas schneller und treffsicherer, wobei Beschwerden über Sigmas AF in dem Punkt Klagen auf hohem Niveau sind. Ein weiterer Vorteil des Nikkors ist, dass sich der äußere Fokussierring im AF-Betrieb nicht mitdreht, was eine sicherere Kamerahaltung (rechte Hand an der Kamera, linke Hand stützt das Objektiv von unten) beim Fotografieren ermöglicht. Die Material- und Verarbeitungsqualität des Nikkors ist wie von einem anderen Stern, die Haptik und Bedienung sind ein Traum und es gibt einen wirksamen Schutz gegen Feuchtigkeit und Staub. Im Gegensatz zum Nikkor bietet das Sigma allerdings einen sehr wirksamen Verwacklungsschutz.

Das Nikkor DX 17-55mm/2.8 hat also gegenüber dem Sigma 17-50mm/2.8 durchaus einige Vorteile, jedoch ist der dafür zu entrichtende Mehrpreis schon mehr als üppig. Das hohe Gewicht und die großzügigen Abmessungen machen Nikons bestes DX-Zoom zu einem echten Champion im Schwergewicht, wobei die Betonung auf "schwer" liegt.

Ich hätte die Möglichkeit gehabt, von meinem Fotohändler ein sehr gutes gebrauchtes Nikkor für 200 € über dem Neupreis des Sigma (damals 600 €) inkl. einer einjährigen Gewährleistung zu bekommen. Doch ich war nicht bereit, für den "Goldring um die Frontlinseneinfassung" und den Namen Nikon soviel mehr zu bezahlen. Und selbst angesichts des bei Sigma fehlenden Wetterschutzes und der Erfahrung, dass dieser durchaus nützlich sein kann, wäre ich es immer noch nicht. Denn ich wechsle, wenn ich unbedingt bei Regen fotografieren muss, lieber auf das Nikkor DX 35mm/1.8, dann habe ich nicht nur einen wirksamen Wetterschutz, sondern auch gleich anderthalb Blenden mehr Lichtstärke und ein schöneres Bokeh. Die variable Brennweite braucht's dann halt in den Füßen; Laufen soll ja bekanntlich gesund sein. ;-)

-----
FAZIT:
-----

Das Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM ist ein gutes und lichtstarkes Immerdrauf-Standardzoom und richtet sich an anspruchsvolle Hobbyfotografen, die mehr wollen als das, was sehr preiswerte Kitobjektive wie das DX 18-55mm/3.5-5.6 qualitativ zu bieten haben. Auch wenn es nicht frei ist von Mängeln, von denen einer für alle Nutzer lächerlich ist (schlechte Gegenlichtblende), einer für anspruchsvolle Fotografen nervig (kein FTM-Fokus, im AF-Betrieb mitdrehender Fokussierring) und einer potentiell für alle Nutzer ärgerlich (kein Spritzwasserschutz), so ist das 17-50mm/2.8 durchaus eine Empfehlung wert, wenn man mit den o. g. Mängeln leben kann.

Eigentlich ist diese Linse mit 3,5 Sternen genau richtig bewertet. Da es bei Amazon aber keine halben Sterne gibt, runde ich die 3,5 mathematisch korrekt nach oben auf, denn eine Abwertung auf drei Sterne wäre angesichts der unbestreitbaren Qualitäten dieses Objektivs m. E. nicht angemessen.

-----
PS: Was übrigens die Serienstreuung bei Sigma angeht, so weiß ich davon nichts negatives zu berichten. Ich kaufte mir mein Sigma 17-50mm/2.8 bei meinem Fotohändler und da passte gleich das erste Exemplar, welches ich, ebenso wie das o. g. Nikkor 17-55mm/2.8, ausgiebig testen durfte, bevor ich es mitnahm.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 3, 2013 12:38 PM MEST


Adobe Photoshop Elements 11
Adobe Photoshop Elements 11

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An sich gut, doch es fehlt an Programmfortschritt und Kundenfreundlichkeit des Herstellers, 28. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Elements 11 (DVD-ROM)
Im Grunde bietet PSE 11 alles, was man als Amateurfotograf so braucht.

Sieht man einmal von der fehlenden Unterstützung für die Druckvorstufe (z. B. für das Farbmodell CYMK), für Dateien mit 16 Bit Farbtiefe und für eine Automatisierung der Bearbeitung mittels selbst erstellter Skripte ab, die eher für (semi)professionelle Anwender interessant sind, dann ist PSE nach wie vor eine Empfehlung wert. Kaum ein Bearbeitungswunsch bleibt unerfüllt, viele Assistenten erleichtern gerade Einsteigern, die wohl Adobes hauptsächliche Zielgruppe für die Software darstellen, das Leben erheblich. Die zur Bildbearbeitung verfügbaren Werkzeuge sind nicht nur zahlreich, sondern funktionieren auch mit der Photoshop-eigenen professionellen Präzision und lassen sich zudem sinnvoll an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Und was PSE 11 von Hause nicht mitbringt, lässt sich oftmals mit Hilfe frei oder kommerziell erhältlicher Plugins nachrüsten. Als besonders hilfreich hat sich in meiner Praxis die kommerzielle Erweiterung "Elements+" erwiesen, die PSE um Gradationskurven, Ebenenmasken, Pfade u. v. m. ergänzt.

Außerdem ist die Anwendung halbwegs flott und gerät auch bei größeren Dateien (TIFF mit mehreren Ebenen bis 180 MB getestet) nicht aus dem Gleichgewicht. Von einigen kleineren Mäkeleien abgesehen also eine runde Sache, wenn man den Blick auf PSE 11 als eigenständiges Programm richtet. Dazu kommt noch, dass auch PSD-Dateien aus dem "großen Bruder" Photoshop CS geöffnet werden können, der Datenaustausch selbst "mit den Profis" also gegeben ist.

Doch es bleibt aus der Sicht eines langjährigen Anwenders immer mehr ein Gefühl von Bitterkeit. Zum einen ist die Anwendung als Update nicht nennenswert preiswerter als eine neue Vollversion. Hier wird Kundentreue kaum belohnt. Zum anderen frage ich mich eigentlich schon seit der Version 7, wo eigentlich die Fortschritte sind, die einen Neukauf, sei es Update oder Vollversion überhaupt noch rechtfertigen. Vergleicht man die Funktionen, die bereits in PSE 7 an Bord waren mit denen, die es in PSE 11 gibt, so wird man eigentlich nichts finden, was einen Updatepreis von mehr als 70 Euro rechtfertigen könnte.

Es gibt jedoch leider einen Grund zum (Zwangs)update, und der ist so übel, dass es mir die Zornesröte ins Gesicht treibt: Adobe macht schlicht und einfach seine neusten Versionen des Importfilters für RAW-Dateien (Adobe Camera Raw, ACR) immer nur zu der jeweils aktuellen Version von PS kompatibel. Wer sich in den letzten zwei Jahren also eine aktuelle DSLR gekauft hat, wird z. B. mit PSE 9 keine RAW-Daten aus der Kamera mehr nach PSE importieren können, weil Adobe zwar den passenden Filter bereitstellt, dieser aber nur mit PSE 10 oder 11 läuft. Mit diesem "schmutzigen Trick" sorgt Adobe also für mehr Umsatz mit denen, die auf die Nutzung des RAW-Formats ihrer halbwegs aktuellen DSLR nicht verzichten wollen, aber deshalb nicht gleich ein neues Programm kaufen wollen. Der Vergleich liegt nahe, dass Kunden hier gezwungen werden, eine Kuh zu kaufen, obwohl sie eigentlich nur ein Glas Milch trinken wollen.

Fazit: PSE 11 als Einzelanwendung bekäme von mir gute vier Sterne für flottes, präzises Arbeiten und umfangreiche Möglichkeiten. Für Adobes kundenunfreundliche Update- und RAW-Importfilter-Politik sowie den Mangel an echten Programmfortschritten im Vergleich zu den Vorgängerversionen 7 und 9 ziehe ich von diesen vier Sternen allerdings einen wieder ab. Das macht also drei Sterne, womit das Produkt m. E. fair bewertet ist.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2013 11:18 PM MEST


Universal 10.1 Zoll Kunstleder Tasche Hülle Schwarz Case Cover Ständer für ODYS UNO X10 Tablet, Medion LIFETAB E10316, ARCHOS 101 Titanium, ARCHOS 101 Platinum, ARCHOS 101 Xenon, Samsung GALAXY Note10.1 N8000, Samsung GALAXY Tab 2 10.1 P5100 , Samsung GALAXY Tab 2 10.1 P5200 , Acer ICONIA W510 / W511, ViewSonic ViewPad 10I, ViewPad 100Q, Kobo Arc 10HD, HP Slate10 HD, Sony Xperia Tablet Z, pipo M9 PRO 3G 10.1", Nokia Lumia 2520, 10" Dell xps 10 , Toshiba Excite Pro AT10LE-A-108, Toshiba AT10PE-AT01S, Toshiba Excite Pure AT10-A-105, Toshiba Excite Pure AT10-A-104, MEDION LIFETAB E10315 (MD 98621), Asus Vivo Tab RT TF600T-1B016R, ASUS Vivo Tab RT TF600TG-1B015R, Lenovo Ideatab S6000-H, ODYS Xelio 10 Pro Captiva Pad, TheQ Tablet PC 10 Zoll, Sony SGP341CN, Huawei MediaPad 10 Link, ASUS MeMO Pad HD 10 ME102A
Universal 10.1 Zoll Kunstleder Tasche Hülle Schwarz Case Cover Ständer für ODYS UNO X10 Tablet, Medion LIFETAB E10316, ARCHOS 101 Titanium, ARCHOS 101 Platinum, ARCHOS 101 Xenon, Samsung GALAXY Note10.1 N8000, Samsung GALAXY Tab 2 10.1 P5100 , Samsung GALAXY Tab 2 10.1 P5200 , Acer ICONIA W510 / W511, ViewSonic ViewPad 10I, ViewPad 100Q, Kobo Arc 10HD, HP Slate10 HD, Sony Xperia Tablet Z, pipo M9 PRO 3G 10.1", Nokia Lumia 2520, 10" Dell xps 10 , Toshiba Excite Pro AT10LE-A-108, Toshiba AT10PE-AT01S, Toshiba Excite Pure AT10-A-105, Toshiba Excite Pure AT10-A-104, MEDION LIFETAB E10315 (MD 98621), Asus Vivo Tab RT TF600T-1B016R, ASUS Vivo Tab RT TF600TG-1B015R, Lenovo Ideatab S6000-H, ODYS Xelio 10 Pro Captiva Pad, TheQ Tablet PC 10 Zoll, Sony SGP341CN, Huawei MediaPad 10 Link, ASUS MeMO Pad HD 10 ME102A

4.0 von 5 Sternen Gutes, hartes Case Cover, riecht etwas streng, 14. Februar 2013
Mein I-ONIK TP10.1-DC1500 passt problemlos in das Case Cover. Die Haltegummis sitzen tatsächlich etwas stramm, aber das ist besser, als wären sie zu locker. Das Haltegummi oben links verdeckt leider den EIN-/AUS-Schalter des Geräts, man muss also zum Ein- und Ausschalten immer mit dem Finger unter das Gummiband greifen.

Möchte man die rückseitige Kamera seines Tablet verwenden, so muss man entweder an der entsprechenden Stelle ein Loch in das Cover schneiden (was ich für nicht sehr empfehlenswert halte, da das Cover an der Stelle ziemlich schnell "zerfransen" dürfte) oder eben das Tablet aus dem Cover nehmen, wodurch es dann nicht mehr geschützt ist.

Das Case Cover macht insgesamt einen stabilen Eindruck und steht auch mit der ausgeklappten Stütze leidlich sicher. Lediglich der starke chemische Geruch ist etwas unangenehm, wird sich aber im Laufe der nächsten Wochen hoffentlich verflüchtigen.

Alles in allem kann man bei einem Preis von 12 Euro angesichts eines weitestgehend brauchbaren Case Cover nicht meckern.


atFoliX FX-Antireflex Displayschutzfolie für Samsung Galaxy S2 i9100 (3 Stück)
atFoliX FX-Antireflex Displayschutzfolie für Samsung Galaxy S2 i9100 (3 Stück)

3.0 von 5 Sternen Antireflex-Folie: gut, aber nicht blasenfrei, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
An sich ist die Antireflex-Folie wirklich gut, unempfindlich gegen Kratzer und Fingerabdrücke, entspiegelt das Display sehr wirksam und passt auch sehr exakt aufs Display meines Samsung S2.

Allerdings habe ich alle drei Folien verbraucht, um eine davon beinahe blasenfrei aufzubringen. Hat man eine Folie erst einmal vollständig aufgebracht, egal ob fehlerhaft (= mit Luftblasen-Einschlüssen) oder nicht, so kann man sie nach dem Abziehen nur noch entsorgen, denn sie lässt sich nicht mehr sauber aufbringen.

Insgesamt also eine sehr gute Folie, wegen der Montageprobleme aber nur 3 von 5 möglichen Sternen.


mumbi TPU Silikon Schutzhülle für HTC One V schwarz
mumbi TPU Silikon Schutzhülle für HTC One V schwarz
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prima Schutzhülle für kleines Geld, 8. Oktober 2012
Die Schutzhülle aus TPU und Silikon legt sich wie eine robuste zweite Haut um das HTC One V. Durch die seitlichen Riffelungen liegt das Gerät erstklassig in der Hand und rutscht auch nicht aus nassen oder verschwitzten Händen. Die Bedienung wird überhaupt nicht beeinträchtigt; der Ein-/Aus-Schalter, der Lautstärkeregler und die Kopfhörerbuchse sind uneingeschränkt zugänglich und auch die Lautsprecheröffnung wird nicht verdeckt. Die LED neben der Kopfhörerbuchse auf der Gehäuseoberseite wird durch die Hülle zwar verdeckt, doch mit einem scharfen Messer oder einer Lochzange, wie man sie zum Stanzen von Löchern in Ledergürtel usw. verwendet, lässt sich hier in wenigen Sekunden Abhilfe schaffen.

Die Hülle verleiht dem Gerät nicht nur ein bulligeres und rustikaleres Aussehen, sondern auch etwas mehr Dicke, wodurch es m. E. sogar besser in der Hand liegt als das doch etwas zu filigran wirkende One V ohne Hülle.

Insgesamt bietet die mumbi-Hülle einen guten Rundumschutz gegen mechanische Beschädigungen, außer natürlich beim Display. Wer auf Nummer Sicher gehen will, mag sich fürs Display also noch eine zusätzliche Folie besorgen. Ich habe die Erfahrung, dass die Displaypoberfläche beim One V sehr kratzfest ist und verzichte daher auf die Folie.

Für die im Originalzustand durch die Hülle verdeckte LED könnte man zwar einen Punkt abziehen, aber das wäre m. E. eine zu hohe Reduzierung. Angesichts des wirklich günstigen Preises und der insgesamt sehr guten Qualität gebe ich der mumbi-Hülle also die volle Punktzahl.


Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv (52mm Filtergewinde)
Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv (52mm Filtergewinde)
Preis: EUR 172,34

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Standardlinse für Nikons DX-DSLR, 23. August 2012
Das AF-S DX Nikkor 35 mm 1:1,8 G ist ein recht lichtstarkes, aber preiswertes Festbrennweitenobjektiv für Nikons digitale Spiegelreflexkameras mit Sensoren im DX-Format (Größe wie ein früherer APS-C-Film). Bei einem Sensorgrößenfaktor von 1,5:1 im Vergleich zum Kleinbildformat, bei digitalen Nikon-DSLR FX-Format genannt, entspricht dies ca. 53 mm, also dem Bildwinkel dessen, was man früher als "Normalobjektiv" bezeichnete, allerdings bei gleichzeitigem Schärfentiefeverhalten eines 35-mm-Objektivs.

Zu beachten ist, dass sich DX-Objektive aufgrund des reduzierten Bildkreises NICHT sinnvoll an FX-Kameras verwenden lassen bzw. dort nur auf einen reduzierten Sensorausschnitt zugreifen und daher qualitativ schlechtere Bildergebnisse liefern als beim Einsatz an der vollständigen Größe eines DX-Sensors. Weiterhin ist zu beachten, dass sich aufgrund des fehlenden Blendenrings (ein Charakteristikum der Baureihe G von Nikon) alle Objektive der G-Reihe nur an Kameras verwenden lassen, die eine Blendeneinstellung in der Kamera zulassen, was aber m. W. bei allen digitalen Nikon-DSLR der Fall ist.

Das 35-mm-Objektiv schlägt sich sowohl an einer D90 als auch D7100 (DX-DSLR mit 12- bzw. 24-MP-Sensor) gut, ohne dabei absolut Spektakuläres zu leisten. Material- und Verarbeitungsqualität sind gut, auch wenn sehr viel (allerdings hochwertiger) Kunststoff zum Einsatz gelangt. Immerhin verfügt das Objektiv über die Gummidichtung gegen Staub und Feuchtigkeit am metallenen Bajonettanschluss und es wird eine wirksame Gegenlichtblende mitgeliefert. "You get what you pay for", dies gilt auch bei Nikon.

Das 35-mm-Objektiv liefert scharfe, praktisch verzeichnungsfreie Bilder und zwar durchgängig bis in die Bildecken, auch bei vollständig offener Blende. Bildrandabschattungen (Vignettierungen) sind ein eher akademisches Problem: zwar mess-, aber kaum sichtbar. Das Bokeh, also die Darstellung des Bereichs außerhalb der Tiefenschärfe, ist zwar einigermaßen ordentlich, aber man sollte schon mindestens eine bis anderthalb Stufen abblenden, um aus "einigermaßen ordentlich" "einigermaßen gut" zu machen. Insgesamt ist das Nikkor 35 mm kein wirklich gutes Portraitobjektiv, dafür aber umso tauglicher bei abendlichen Fototouren, wenn man trotz schlechter Lichtverhältnisse ohne Blitz und Stativ arbeiten möchte (Available-Light-Fotografie). Obwohl ein Ultraschallmotor der neusten Generation den Autofokus antreibt, habe ich schon deutlich schnellere Linsen beim Scharfstellen erlebt, darunter auch solche mit weniger Lichtstärke. Den üblichen Super- und Megazoomobjektiven läuft der Autofokus dieser Festbrennweite allerdings locker den Rang ab, was bei dem recht günstigen Preis der Linse beachtlich ist.

Als nachteilig für Fotografen, die "JPG OOC" bevorzugen, also JPEG-Bilder direkt und ohne Nachbearbeitung aus der Kamera, erweist sich die hohe Anfälligkeit der Nikkor-DX-Linse gegen chromatische Aberrationen (insbes. Farbsaumfehler). RAW-Fotografen können dies jedoch leicht nachträglich per Software (DxO, Capture NX usw.) korrigieren lassen. Das Fehlen einer auf dem Objektivtubus aufgedruckten oder eingestanzten Entfernungsskala zur Ermittlung des Schärfentiefebereichs ist bei den wahrscheinlichen Einsatzzwecken dieser Linse eher ein psychologisches Handicap als ein tatsächlicher Funktionsmangel. Auf einen technischen aufwendigen und überdies teuren Verwacklungsschutz kann man bei einer kurzen Brennweite wie 35 mm gut verzichten. Und den fehlenden Zoom muss man durch entsprechende "Beinarbeit" ausgleichen. ;-)

Insgesamt ist das AF-S DX Nikkor 35 mm 1:1,8 G für DX-Fotografen, die mit einer preiswerten, aber lichtstarken Festbrennweite für die Street- sowie die Available-Light-Fotografie liebäugeln, eine glatte Empfehlung, sofern man sich nicht mit Wechselabsichten zum FX-Format trägt. Denn dann wäre es unsinnig, sich allzu viele Objektive zu kaufen, die man bei einem Wechsel des Sensorformats nicht mehr weiterverwenden kann.

Alternativ geht es noch etwas lichtstärker und mit etwas längerer Brennweite, wenn man zum AF-S Nikkor 50 mm 1:1,4 G greift, welches sich auch als "Normalobjektiv" an FX-Kameras einsetzen lässt. An digitalen DX-DSLR entspricht das 50-mm-Objektiv durch den Sensorgrößenfaktor von 1,5:1 75 mm Brennweite, also dem Bildwinkel dessen, was man früher als "leichtes Tele" bezeichnete, allerdings bei gleichzeitigem Schärfentiefeverhalten eines 50-mm-Objektivs. Ein handfester Nachteil dieser Linse sollte aber nicht verschwiegen werden, und das ist der gegenüber dem 35-mm-DX-Objektiv deutlich höhere Preis.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6