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Rezensionen verfasst von
Happy Day

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Speedlink TORNADO USB Desk Fan SL-7404-BK
Speedlink TORNADO USB Desk Fan SL-7404-BK
Wird angeboten von AVIDES
Preis: EUR 13,06

4.0 von 5 Sternen Guter Ventilator, 29. Juni 2015
Ich habe den Speedlink Tornado Tischventilator SL-7404-BK mit USB-Anschluss nicht etwa zur persönlichen Kühlung angeschafft, sondern um damit die Betriebstemperatur meiner Fritz!Box 7390 und meines NAS-Systems D-Link DNS-323 zu senken. Denn beide Geräte werden während des Betriebs vor allem an Sommertagen richtig warm und genau an dieser Stelle sorgt der kleine Tischventilator auf Stufe 1 (von 2) für ausreichend kühle Luft bei gleichzeitig sehr niedrigem Energieverbrauch und einem durchaus erträglichen Geräuschpegel. Sowohl die Fritz!Box als auch das NAS-System verfügen über USB-Anschlüsse, so dass die Stromversorgung des Ventilators kein Problem darstellt.

Liefe der Ventilator noch ein wenig leiser und vibrationsärmer, bekäme er von mir 5 Sterne. Aber auch so gibt es sehr gute 4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
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AVM FRITZ!Fon MT-F DECT-Komforttelefon für FRITZ!Box (Farbdisplay, HD-Telefonie)
AVM FRITZ!Fon MT-F DECT-Komforttelefon für FRITZ!Box (Farbdisplay, HD-Telefonie)
Preis: EUR 54,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Systemtelefon für DECT-fähige Fritz!Boxen, 20. Juni 2015
Das Fritz!Fon MT-F ist ein DECT-Systemtelefon, das sich zwar grundsätzlich an jeder DECT-Station anschließen lässt, aber vor allem im Zusammenspiel mit einer geeigneten Fritz!Box (z. B. akutelle Modelle für DSL-Anschlüsse 7490, 7390, 7360, 7330, 7272) seine Vorzüge ausspielt.

Das Design ist eher bieder: ein schlichter schwarzer Kunststoffbarren mit einem großen, hoch auflösenden Farbdisplay und beleuchteten Tasten. Leider macht der Kunststoff (vorderseitig in hochglänzender Klavierlackoptik, seitlich und rückseitig matt) keinen allzu hochwertigen Eindruck und verkratzt recht schnell. Immerhin sind die Tastenbeschriftungen durch eine Schicht transparenten Kunststoff geschützt und reiben sich daher nicht ab. Die Passgenauigkeit des Akkudeckels ist einwandfrei, nichts knarzt oder wackelt. Die Haptik der Tasten ist ordentlich, aber nicht überwältigend; man muss die Tasten schon etwas kräftiger drücken. Exzellent ist dagegen die Ablesbarkeit des Displays und auch der neunstufig regelbare Helligkeitsbereich der Display- und Tastenbeleuchtung ist mehr als ausreichend.

Die Installation des MT-F ist wirklich kinderleicht: Ladestation an 230 V anschließen, Akku ins Telefon einlegen, Gerät einschalten und zum Anmelden an einer Fritz!Box einfach nur die DECT-Taste auf der Box drücken und festhalten, bis die optische und akustische Bestätigung anzeigt, dass das MT-F erfolgreich an der Box angemeldet worden ist.

Das Menü ist praktisch selbsterklärend. dennoch wird auch ein gutes und bebildertes Handbuch mitgeliefert, mit dem sich evtl. Probleme und Problemchen wohl ausräumen lassen. Der Funktionsumfang des Gerätes ist für ein schnurloses Telefon gigantisch, im Grunde ist das MT-F schon eine Art Fernsteuerung für eine Fritz!Box: mehrere Anrufbeantworter (in der Fritz!Box) verwalten und abfragen, Rufumleitungen ein- und ausschalten, auf Firmware-Updates prüfen und Updates vornehmen, Ruflisten und Telefonbücher verwalten u. v. m.

Das gewünschte Telefonbuch (in der Fritz!Box angelegt oder auch über ein bestehendes E-Mail-Konto wie GMX, Web.de, GMail usw. synchronisiert) lässt sich bequem über das MT-F auswählen und die Einträge bearbeiten. Einziges Manko: Sowohl in der Fritz!Box als auch im MT-F (und in jedem anderen Fritz!Fon-Modell) werden die Kontakte in den Telefonbüchern ausschließlich nach Vornamen sortiert, was zuweilen etwas unpraktisch ist. Auch lassen sich jedem einzelnen Kontakt zwar mehrere Rufnummern, nicht aber Details wie z. B. Firmennamen zuordnen, was gerade im gewerblichen Einsatz eine Sortierung der Kontakte nach Firmennamen praktisch unmöglich macht. Man möchte die Entwickler von AVM angesichts eines solchen Lapsus, der sich zudem seit Jahren durch die Software zieht, schon fragen, ob sie denn selbst bei der Arbeit nur "Erwin", "Horst" und "Annette" kennen, nicht aber "Herrn Müller von der Schmitz AG" oder "Frau Meier von der Schulze GmbH"... Eine nette Spielerei ist die Möglichkeit, den Kontakten in den Telefonbüchern Bilder zuzuweisen, wobei aber der Hinweis nicht fehlen sollte, dass die Anzahl der Bilder beschränkt ist; die Angaben über die maximale Anzahl schwankt zwischen "ca. 30" bis "mehr als 60".

Gesprächsqualität und Reichweite, beides in diversen Rezensionen harsch kritisiert, kann ich nur zumindest bei der derzeit aktuellen Firmware-Version 01.03.34 als exzellent bezeichnen: kein Rauschen, Knistern oder Knacken, keine Verbindungsabbrüche oder Aussetzer. Die Lautstärke sowohl über den Lautsprecher im Hörer als auch beim rückseitigen Lautsprecher des Freisprechers ist mehr als ausreichend, die Stimme des Gesprächspartners wird zwar insgesamt etwas heller und dünner übertragen als bei meinen bisherigen Siemens Gigaset C45, ist aber auch in nicht ganz leiser Umgebung (z. B. Gespräche im Hintergrund) glasklar und deutlich zu vernehmen.
Ebenso sind die Klingeltöne laut und deutlich vernehmbar, man kann sie entweder mit fester oder ansteigender Lautstärke festlegen. Die Auswahl an Klingeltönen ist nicht gerade üppig, aber m. E. ausreichend. Zudem lassen sich eigene Klingeltöne im MP3-Format (Samplingrate 16, 22,5, 32, 44,1 oder 48 kHz mind. 8 Sek. Länge) verwenden, wenn diese über einen USB-Stick an der Fritz!Box zur Verfügung stehen.

Kritik muss sich allerdings die Ausdauer des Akkus bzw. die überaus optimistische Angabe von AVM bzgl. der Ausdauer gefallen lassen. Der Hersteller spricht von 10 Tagen (= 240 Stunden) Standby-, alternativ 10 Stunden Gesprächszeit, doch das ist viel länger als der Akku wirklich durchhält. Realistisch sind eher fünf bis sechs Tage Standby bzw. vier bis fünf Stunden Gesprächszeit, dann muss das MT-F wieder in die Ladeschale.

Ausstattungsmerkmale wie der Empfang von E-Mail (Nur-Text-, keine HTML-Anzeige!), RSS-Feeds (Nachrichten), Podcasts, Wiedergabe von Medienserver-Inhalten (MP3-Musik) und Webradio sind m. E. reine Spielereien, die zwar wie angegeben funktionieren, deren praktischer Sinn sich mir aber nur in Grenzen oder gar nicht erschließt und die ich daher für entbehrlich erachte.

Insgesamt ist das AVM Fritz!Fon MT-F eine sehr gute Ergänzung zu jeder Fritz!Box mit DECT-Funktionalität. Mängel wie die eingeschränkten Sortiermöglichkeiten des Telefonbuchs und die deutlich hinter den Herstellerangaben zurückbleibende Standby- und Gesprächszeit führen zu einer Abwertung um einen Stern. Dennoch erhält das MT-F von mir 4 Sterne und eine Kaufempfehlung.


Sanitas SBC 21 - Handgelenk-Blutdruckmessgerät, grau
Sanitas SBC 21 - Handgelenk-Blutdruckmessgerät, grau
Preis: EUR 18,55

4.0 von 5 Sternen Nichts für Hektiker!, 17. Mai 2015
Das Gerät ist nichts für Hektiker, aber letztere sollten bedenken, dass Hektik und Stress ohnehin nicht gut sind für einen normalen Blutdruck und ein langes Leben, LOL!
Wer meint, ohne Lektüre der Gebrauchsanweisung "mal eben zwischendurch" die Manschette anlegen und "mal eben rasch" den Blutdruck messen zu können, der hat ein Problem. Man muss sich wirklich nur an das halten, was die Gebrauchsanweisung sagt und schon ist alles OK. Das Anlegen des Geräts ans Handgelenk erfordert ein bisschen Übung, aber wenn man die hat, dann ist das Blutdruckmessen ein Kinderspiel. Ich habe das Teil in einem Elektromarkt bei einer Werbeaktion für 10 € gekauft und kann ich mich über Mangel an Messgenauigkeit nicht beklagen. Die Werte liegen ziemlich exakt im Bereich dessen, was mein Arzt mit seinen teuren Präzisionsgeräten auch feststellt.


Nikon AF-S DX Micro-Nikkor 40mm 1:2,8G Objektiv
Nikon AF-S DX Micro-Nikkor 40mm 1:2,8G Objektiv
Preis: EUR 226,00

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Makro- und Beinahe-Normalobjekiv mit kleinen Schwächen, 29. April 2015
TITEL: Sehr gutes Makro- und Beinahe-Normalobjekiv mit kleinen Schwächen

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BEURTEILUNG:
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Optik: ****
mechanische Qualität: ***
AF-Funktion: ***
Preis-Leistung: *****
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Gesamturteil: ****
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ALLGEMEIN:
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Das AF-S DX Micro Nikkor 40mm/2.8G ist ein Makroobjektiv für Nikon-DSLR mit DX-Sensor. An FX-DSLR kann es nicht eingesetzt werden, weil der ausgeleuchtete Bildkreis zu klein ist und es zu erheblichen Vignettierungen (Randabschattungen kommt). Einige FX-Kameras können zwar automatisch DX-Objektive erkennen und entsprechend den Sensor umschalten, doch steht dann nur noch eine sehr stark reduzierte Sensorauflösung zur Verfügung, was mit entsprechenden Einbußen in der Bildqualität verbunden ist.

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POSITIV:
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Beeindruckend ist die hohe Abbildungsqualität dieser vergleichsweise billigen Linse. Selbst voll aufgeblendet bildet das 40mm/2.8 in der Mitte knackscharf und an den Rändern völlig akzeptabel ab. Um ein bis zwei Stufen abgeblendet werden die Fotos scharf bis an die Bildränder und von sehr hoher Qualität. Bei Blende 2.8 wirkt das Bokeh (= die Art und Weise, wie der unscharfe Bereich dargestellt wird) noch etwas unruhig, doch ab Blende 5.6 ist es einfach nur cremig und wunderschön.

Verzeichnungen sind mit dem bloßen Auge nicht erkennbar und Vignettierungen so minimal, dass man sie getrost ignorieren kann.

Es ist praktisch keine Anfälligkeit gegen Blendenflecken bei direktem Gegenlicht oder starkem Seitenlicht erkennbar. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt. Chromatische Aberrationen haben sich als vollkommen unproblematisch erwiesen.

Der Autofokus ist sehr ordentlich, denn er ist leise, allerdings nicht gerade pfeilschnell, trifft jedoch an D7000 und D7100 präzise sein Ziel. Zudem lässt sich der AF jederzeit durch manuellen Eingriff (FTM = full-time manual focus) korrigieren.

Die Brennweite von 40mm und die Offenblende von 2.8 lassen Nikons kleinstes Makroobjektiv als durchaus noch brauchbaren Ersatz für ein sogen. Normalobjektiv erscheinen, welches bei DX-Kameras typischerweise 35 mm Brennweite aufweist, allerdings etwas lichtstärker als 2.8 sein sollte, also eher 1.8 oder gar 1.4.

Das Objektiv ist klein und leicht und passt daher notfalls in die Jackentasche oder in fast jede Fototasche. Zudem verfügt das Objektiv über einen Schutz gegen Spritzwasser und Staub, wie alle modernen Nikkore mit Metallbajonett.

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NEUTRAL:
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Die Verarbeitungsqualität ist sicherlich kein Anlass zum Jubeln, aber sehr ordentlich und dem günstigen Preis durchaus angemessen.

Die Lichtstärke ist für ein Makroobjektiv in Ordnung, für ein Normalobjektiv dagegen um mindestens eine Blende zu klein. Da die Lichtstärke jedoch explizit angegeben und das Objektiv ausdrücklich als Makroobjektiv, nicht als Normalobjektiv ausgewiesen wird, ist dies kein negativer Kritikpunkt, sondern lediglich ein Hinweis für andere Interessenten.

Da man bedingt durch die relativ kurze Brennweite sehr nah ans Makromotiv muss, dürfte wohl klar sein, dass das 40mm/2.8 nicht unbedingt dazu prädestiniert ist, um scheue Insekten oder andere Kleintiere aus nächster Nähe abzulichten.

Wie mir der Nikon-Kundendienst in Düsseldorf mitteilte, ist es vollkommen normal, dass sich bei Makroobjektiven (und zwar bei ALLEN, unabhängig von Hersteller, Brennweite, Lichtstärke oder Kamerasystem) die maximale Lichtstärke in Abhängigkeit von der eingestellten Entfernung verändert; je näher fokussiert wird, desto geringer die maximale Lichtstärke. Man kann dies sehr leicht selbst testen: Kamera auf Zeitautomatik einstellen, Objektiv auf "unendlich" fokussieren, Blende auf die größtmögliche Öffnung (= kleinste Zahl, ) einstellen und dann von Hand auf die geringstmögliche Entfernung fokussieren. Dabei wird man einen Verlust von 2 Belichtungswerten bei Erreichen des Abbildungsmaßstabs 1:1 feststellen können. Für nähere Informationen müsst ihr selbst eine Suchmaschine eures Vertrauens bemühen und sie mit dem Begriff "effektive Blende" füttern, da Amazon alles löscht, was auch nur entfernt so aussieht wie ein externer Link. Ausdrücklich empfehlen kann ich die Seite des Schweizer Fotografen Andreas Hurni, dort werden die Einzelheiten sehr verständlich erklärt.

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NEGATIV:
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So richtig negativ sind mir an diesem Objektiv eigentlich nur zwei Dinge aufgefallen.
1. Der Fokussierring hat m. E. zuviel Spiel und macht einen etwas schlampig verarbeiteten bzw. eingepassten "Made-in-China"-Eindruck, aber das war es eigentlich schon.
2. Das Objektiv hat keine Innenfokussierung, d. h., der innere Tubus fährt beim Scharfstellen sichtbar vor und zurück, was gerade bei Makroaufnahmen auf kürzeste Distanzen unnötige Bewegungen verursacht, mit denen Insekten/Kleintiere verschreckt werden können. Zum Glück dreht sich der Innentubus dabei wenigstens nicht, so dass man z. B. problemlos einen Zirkularpolarisationsfilter einsetzen kann.

Dass es bei diesem Objektiv keinen eingebauten Verwackelungsschutz gibt, vermag ich nicht als Nachteil zu erkennen, denn sonst wäre das Objektiv nicht nur deutlich teuerer, sondern auch viel größer und schwerer geworden.

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FAZIT:
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Das AF-S DX Micro Nikkor 40mm/2.8G ist ein erstklassiges Makroobjektiv, das mit Einschränkungen auch als Normalobjektiv dienen kann. Aufgrund der ausgezeichneten Abbildungsqualität, der geringen Größe und des geringen Gewichts ist es ein idealer Begleiter im leichten und kompakten Fotogepäck und hat sich seine vier Sterne mehr als redlich verdient. Wäre es etwas besser verarbeitet, der Autofokus noch etwas schneller und das Objektiv zudem innenfokussiert, wären es sogar fünf Sterne geworden. Eine eindeutige Kaufempfehlung spreche ich für dieses Objektiv aber in jedem Fall aus.


Sigma 10-20 mm F3,5 EX DC HSM-Objektiv (82 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Sigma 10-20 mm F3,5 EX DC HSM-Objektiv (82 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett
Preis: EUR 484,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragendes Ultraweitwinkel, 8. April 2015
TITEL: Hervorragendes Ultraweitwinkel

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BEURTEILUNG:
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Optik: ***-****
mechanische Qualität: ****
AF-Funktion: ***
Preis-Leistung: ****
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Gesamturteil: ***-**** (final aufgerundet auf ****)
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ALLGEMEIN:
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Das Sigma 10-20mm/3.5 EX DC HSM ist ein Ultraweitwinkel-Zoom für Systemkameras mit einem APS-C-Sensor, bei Nikon heißt diese Sensorgröße DX. An Kameras mit Kleinbildsensoren - häufig fälschlich als "Vollformat" bezeichnet - funktionieren Objektive für APS-C-/DX-Sensoren nicht oder nicht vollwertig, weil der ausgeleuchtete Bildkreis dafür zu klein ist. Das Sigma 10-20mm/3.5 hat sich bislang in unterschiedlichsten Situationen als ein hervorragendes Ultraweitwinkel-Zoom erwiesen, dessen Fotos nur wenig Nachbearbeitung per Software bedürfen und z. T. auch ganz ohne eine solche auskommen. Es ist also ein Objektiv, bei dem man fast keine Kompromisse eingehen muss.

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POSITIV:
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Positiv fällt zunächst einmal der für ein Ultraweitwinkel sehr ordentliche Brennweitenbereich auf. Er reicht von 10mm (110° Bildwinkel) bis 20mm (56° Bildwinkel).

Material- und Verarbeitungsqualität sind auf sehr hohem Niveau. Zoom- und Fokusring laufen ausreichend gedämpft und ohne großen Widerstand.

Bildschärfe, Auflösung und auch Kontrastwerte im Zentrum sind exzellent, selbst an der anspruchsvollen Nikon D7100. Selbst bei Offenblende gibt es in der Bildmitte schärfentechnisch nichts zu meckern, ein Abblenden auf mindestens 5.6, besser 8 oder 11 bringt sogar eine Steigerung.

Die Tendenz zu Randunschärfen ist selbst bei Offenblende relativ gering, auch wenn "knackscharf" sicherlich nicht das Wort der Wahl ist, das einem zur Bildqualität an den Bildrändern einfällt. Abgeblendet sieht die Sache dann schon anders aus; Blende 5.6 bringt eine sichtbare Steigerung der Schärfe, ab f/8 bzw. f/11 wird's dann wirklich scharf bis in die Ecken.

Auch die Anfälligkeit gegen Blendenflecken (sogen. lens flares) bei direktem Gegen- oder starkem Seitenlicht hält sich trotz der großen gewölbten Frontlinse in Grenzen, was eine angenehme Überraschung ist. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik auch noch einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt.

Die Lichtstärke liegt mit durchgängig 3.5 auf einem für Ultraweitwinkelobjektive guten Niveau.

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NEUTRAL:
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Dass es keinen FTM-Fokus gibt - FTM steht für "full-time manual" und bedeutet, dass der Fotograf jederzeit und ohne explizit am Objektiv von Autofokus (AF) auf manuellen Fokus (MF) umschalten zu müssen, selbst in die Scharfstellung eingreifen und die Schärfe von Hand nachführen kann - stört bei einem Objektiv mit einem derartig großen Schärfentiefebereich wie dem Sigma 10-20mm/3.5 nicht sonderlich.

Die Verzeichnung ist - mit Ausnahme des Bereichs zwischen 10-12mm - recht moderat und per Software gut korrigierbar.

Das Sigma 10-20mm/3.5 vignettiert bei Offenblende recht stark, z. T. um mehr als einen Belichtungswert. Allerdings lässt sich die Randabschattung durch Abblenden reduzieren und in der Bildbearbeitung problemlos korrigieren. Abgeblendet auf f/5,6 wird es besser, bei f/8 und f/11 ist es unproblematisch.

Chromatische Aberrationen (CA) sind zwar vorhanden, aber nicht sehr stark ausgeprägt und per Software leicht korrigierbar.

Ein optischer Stabilisator ist nicht vorhanden und in diesem Brennweitenbereich m. E. entbehrlich, zumal ein solcher Stabilisator Preis, Gewicht und Abmessungen nach oben treiben würde.

Der Autofokus ist bei guten Lichtverhältnissen sehr schnell und treffsicher, bei schlechten Lichtverhältnissen dauert es allerdings eine Idee länger, bis er sein Ziel findet.

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NEGATIV:
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Zu bemängeln habe ich eigentlich nur, dass es auch für diese Sigma-Line keinen Wetterschutz gibt, der Frontlinse und Bajonett gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit schützt. Bei Regen sollte man also, auch wenn man über ein gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Kameragehäuse verfügt, auf das Fotografieren mit dem Sigma 10-20mm/3.5 verzichten. Nun bewirbt Sigma dieses Objektiv zwar nicht mit einem Staub- und Wetterschutz, aber dennoch ist es für den Fotografen unter ganz praktischen Gesichtspunkten negativ, dass solch ein Schutz fehlt. In die finale Bewertung lasse ich diesen Aspekt natürlich nicht einfließen, eben weil Sigma für dieses Objektiv keinen Staub- und Wetterschutz verspricht.

Dass die Filtergröße fürs Sigma 10-20mm/3.5 mit 82mm sehr üppig ausfällt und Filter für dieses Ultraweitwinkelobjektiv damit zu einer relativ teuren Angelegenheit werden, stört in der Praxis nur wenig, denn außer eventuell einem ND-Filter (Neutraldichte- oder Grau- bzw. Grauverlaufsfilter) benötigt man für ein Ultraweitwinkel eigentlich keine Filter. Zirkularpolarisationsfilter sind nämlich an Ultraweitwinkellinsen nicht sehr sinnvoll, weil die von ihnen verursachte Verminderung von Spiegelungen auf nicht metallischen Oberflächen wie Wasser oder Glas praktisch nur in der Bildmitte wirksam wird und die Verbesserung der Kontraste leider auch die z. T. deutlich sichtbaren Vignettierungen nur noch mehr betont.

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VERGLEICH:
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Im direkten Vergleich ist das Sigma 10-20mm/3.5 EX DC HSM weniger als 100 € teuerer als das Tamron 10-24mm/3.5-4.5, schneidet aber in allen Belangen deutlich besser ab (siehe auch meine 2-Sterne-Rezension des Ultraweitwinkelobjektivs von Tamron). Dem etwa gleich teuren Tokina AT-X 11-16mm/2.8 Pro DX II gegenüber bietet es einen größeren Brennweitenbereich, aber dafür weist das Tokina die durchgängig höhere Lichtstärke auf. In der Bildqualität nehmen sich beide Linsen nicht viel; das Tokina ist vielleicht noch ein Spur schärfer und kontrastreicher in der Mitte, fällt aber zu den Rändern stärker ab und ist außerdem etwas anfälliger gegen Blendenflecken (lens flares). Nicht berücksichtigen kann ich hier das gerade neu erschienene Tokina AT-X 11-20mm/2.8 Pro DX sowie das Nikon DX Nikkor 10-24mm/3.5-4.5G, welches als einziges Ultraweitwinkel für APS-C-/DX-Sensoren sogar einen Wetterschutz gegen Feuchtigkeit und Staub bietet. Der Grund, warum ich beide Linsen nicht berücksichtige, liegt im Preis begründet, denn mit jeweils ca. 720 € sprengen beide Objektive mein Budget beträchtlich.

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FAZIT:
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Das Sigma 10-20mm/3.5 EX DC HSM ist ein in Punkto Bildqualität sehr gutes Ultraweitwinkel und richtet sich an Hobbyfotografen, die in Punkto optischen Qualitäten, Material und Verarbeitung keine schmerzhaften Kompromisse eingehen möchten und ist daher mit 4 Sternen richtig bewertet. Für das Sigma 10-20mm/3.5 spreche ich ohne Vorbehalte eine Kaufempfehlung aus. Ggü. dem Tamron 10-24mm/3.5-4.5, von dem ich mich nach kurzer Zeit gerne wieder trennte, wird das Sigma 10-20mm/3.5 an meinen Nikon DX-Kameras wohl eine ähnlich "steile Karriere" als "Objektiv erster Klasse" bevorstehen wie auch dem Sigma 17-50mm/2.8 EX DC OS HSM als Standard- und dem AF-S Nikkor 70-300mm/4.5-5.6G IF-ED VR als Telezoom.


Achromat Marumi DHG +3 58mm
Achromat Marumi DHG +3 58mm
Wird angeboten von ENJOYYOURCAMERA
Preis: EUR 63,99

4.0 von 5 Sternen Guter Makroobjektiv-Ersatz, 2. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Achromat Marumi DHG +3 58mm (Elektronik)
Ich verwende die Marumi Achromat +3 mit 58 mm Durchmesser auf einem DX Nikkor 55-300mm/4.5-5.6G ED VR und mittels Step-up-Adapter auch auf einem DX Nikkor 35mm/1.8G. Mit beiden Objektiven gelingen scharfe, klare und kontrastreiche Makrofotos, auch wenn man ggü. echten Makroobjektiven in der Abbildungsqualität mit kleineren Abstrichen leben muss (als Referenz dienen mir dabei mein eigenes Micro Nikkor 60mm/2.8G ED und das Sigma 105mm/2.8 EX DG OS HSM Makro meines Schwagers) und natürlich auch im Entfernungsbereich stark eingeschränkt ist.

Wer allerdings nicht gleich 300, 400 oder noch mehr Euro für ein vollwertiges Makroobjektiv ausgeben, sondern erst einmal gemächlich einsteigen möchte, um zu sehen, ob Nahaufnahmen überhaupt "sein/ihr Ding" sind, dem sei auf jeden Fall eine achromatische Nahlinse empfohlen. Und wer, so wie ich, nicht immer mit der kompletten Ausrüstung inkl. Makroobjektiv losziehen möchte, sondern nur mal eben etwas für eine gelegentliche Nahaufnahme "on the go" benötigt, der sollte auch eine achromatische Nahlinse in die Fototasche stecken, denn die ist viel kleiner, handlicher und vor allem leichter als ein weiteres Wechselobjektiv. Ob nun mit +3 oder +5 Dioptrien, das hängt davon ab, an welchem Objektiv (Brennweite!) die Linse verwendet werden soll und wie groß man das Motiv auf den Sensor bannen möchte.

Insgeamt bewerte ich den Marumi Achromat +3 mit 4 Sternen, denn es handelt sich um ein gut verarbeitetes Produkt, mit dem Nah- bzw. Makroaufnahmen von guter Qualität möglich sind. Für 5 Sterne müsste die Abbildungsqualität noch etwas besser und die Handhabung bzgl. der Aufnahmedistanz einfacher sein, denn gerade in diesem Punkt ist man leider sehr eingeschränkt. Trotzdem ist das Produkt in jedem Fall sein Geld wert!


Tamron 10-24mm F/3,5-4,5 SP Di II LD ASL IF Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon
Tamron 10-24mm F/3,5-4,5 SP Di II LD ASL IF Objektiv (77 mm Filtergewinde) für Nikon
Preis: EUR 429,97

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ultraweitwinkel mit deutlichen Schwächen, 31. März 2015
TITEL: Ultraweitwinkel mit sehr deutlichen Schwächen

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BEURTEILUNG:
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Optik: **
mechanische Qualität: ***
AF-Funktion: **
Preis-Leistung: **
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Gesamturteil: **
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ALLGEMEIN:
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Das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 SP Di II LD Asph. IF ist ein Ultraweitwinkel-Zoom für Systemkameras mit einem APS-C-Sensor, bei Nikon heißt diese Sensorgröße DX. An Kameras mit Kleinbildsensoren - häufig fälschlich als "Vollformat" bezeichnet - funktioniert das Tamron 10-24mm nicht, weil der ausgeleuchtete Bildkreis dafür zu klein ist. Das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 hat sich bislang in unterschiedlichsten Situationen als ein ordentliches, aber nicht überragendes Ultraweitwinkel-Zoom erwiesen, dessen Fotos grundsätzlich einer Nachbearbeitung per Software bedürfen. Es ist also ein Objektiv, bei dem man einige Kompromisse eingehen muss. Ob diese Kompromisse derartig schmerzen, dass man vom Kauf des Objektivs Abstand nimmt, hängt sicherlich auch davon ab, in welchen Situationen man damit fotografieren möchte und wie hoch die persönlichen Ansprüche an die Bildqualität sind.

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POSITIV:
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Positiv fällt zunächst einmal der für ein Ultraweitwinkel sehr große Brennweitenbereich auf. Er reicht von 10mm (108° Bildwinkel) bis 24mm (60° Bildwinkel); das ist mehr, als die meisten Konkurrenten bieten. Die fangen entweder ebenfalls bei 10 oder 11mm an, enden aber bei 16 oder 20mm oder sie enden zwar bei 24mm, fangen aber erst bei 12mm an. Einzig Nikons DX Nikkor 10-24mm/3.5-4.5G weist einen Brennweitenbereich wie das Tamron auf, wobei das Tamron aber nur knapp 60 % dessen kostet, was für Nikons Ultraweitwinkel gezahlt werden muss.

Gefallen können auch die Kompaktheit, das relativ niedrige Gewicht des Objektivs und die durchweg ordentliche Material- und Verarbeitungsqualität. Zoom- und Fokusring laufen ausreichend gedämpft und ohne großen Widerstand.

Bildschärfe und Auflösung im Zentrum sind gut, selbst an der anspruchsvollen Nikon D7100. Selbst bei Offenblende gibt es in der Bildmitte schärfentechnisch nicht viel zu bekritteln, ein Abblenden auf mindestens 5.6, besser 8 oder 11 bringt einen zusätzlichen Qualitätsgewinn.

Auch die Anfälligkeit gegen Blendenflecken (sogen. lens flares) bei direktem Gegen- oder starkem Seitenlicht hält sich trotz der großen gewölbten Frontlinse in Grenzen, was eine angenehme Überraschung ist. Trotzdem wird der Einsatz der Gegenlichtblende dringend angeraten, und dies nicht zuletzt, weil dieses Stück Plastik auch noch einen gewissen Schutz vor mechanischen Beschädigungen der Frontlinse darstellt.

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NEUTRAL:
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Dass es keinen FTM-Fokus gibt - FTM steht für "full-time manual" und bedeutet, dass der Fotograf jederzeit und ohne explizit am Objektiv von Autofokus (AF) auf manuellen Fokus (MF) umschalten zu müssen, selbst in die Scharfstellung eingreifen und die Schärfe von Hand nachführen kann - stört bei einem Objektiv mit einem derartig großen Schärfentiefebereich wie dem Tamron 10-24mm nicht sonderlich.

Die Kontrastwiedergabe ist gerade bei schwächerem Licht nicht dergestalt, das man sie als sehr gut bezeichnen könnte, aber insgesamt als durchaus noch akzeptabel anzusehen.

Das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 vignettiert besonders bei Offenblende ziemlich heftig, z. T. um mehr als einen Belichtungswert. Allerdings lässt sich die Randabschattung durch Abblenden reduzieren und in der Bildbearbeitung problemlos korrigieren.

Die Lichtstärke liegt mit 3.5 bei 10mm und abnehmend bis 4.5 bei 24mm im Bereich des in dieser Preis- und Leistungsklasse üblichen. Wer diesbezüglich mehr will, muss tiefer in die Tasche greifen und vor allem mit einem größeren und schwereren Objektiv leben.

Ein optischer Stabilisator ist nicht vorhanden und in diesem Brennweitenbereich m. E. entbehrlich, zumal ein solcher Stabilisator Preis, Gewicht und Abmessungen nach oben treiben würde.

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NEGATIV:
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Einige unschöne Details trüben leider den bis dahin ordentlichen Eindruck.

Der Autofokus des Tamron 10-24mm/3.5-4.5 hat bei schwachem Licht deutliche Probleme mit dem präzisen Scharfstellen, selbst über den zentralen Kreuzsensor der D7100. Unter gleichen Lichtbedingungen hatte ich mit einer lichtschwächeren Linse wie dem DX Nikkor 55-300mm/4.5-5.6G VR keinerlei Schwierigkeiten im AF-Modus präzise und in akzeptabler Geschwindigkeit zu fokussieren. Und manuelles Scharfstellen ist gerade bei schwachem Licht nicht gerade die helle Freude, auch nicht über einen ordentlichen LiveView-Modus mit Fokus-Lupenfunktion.

Die Verzeichnung ist selbst für ein Ultraweitwinkelobjektiv sehr hoch. Kreise werden vor allem an den Bildrändern als Ellipsen, Quadrate als verzerrte Rechtecke dargestellt, gerade Linien biegen sich derartig, dass aus Regalböden regelrechte Flitzebögen werden. In einer Bildbearbeitung lassen sich diese Abbildungsfehler zwar korrigieren, aber leider nicht vollständig und immer unter Verlust eines Teil des Bildes. Dies wurde auch in zahlreichen Fachtests bemängelt.

Ebenso verhält es sich mit dem beträchtlichen Auflösungs- und Schärfeverlust zu dem Bildrändern hin. Offenblendig gilt dies für alle Ultraweitwinkel, doch lässt sich dieser Verlust beim Tamron 10-24/3.5-4.5 durch Abblenden nur vermindern, aber selbst bei Blende 8 oder 11 nicht vollständig eliminieren, im Gegensatz zur Konkurrenz. Auch dies bestätigt nur, was auch in zahlreichen Fachtests und Rezensionen zu lesen ist. Abhilfe kann hier eine Bildbearbeitung naturgemäß nicht schaffen. Dieses Problem wird geradezu dramatisch, wenn z. B. bei Aufnahmen vom Stativ ein Neutraldichtefilter (ND-Filter, Graufilter) eingesetzt wird. Trotz der Verwendung hochwertiger Markenfilter (B+W, Rodenstock) nimmt die Randunschärfe noch mehr zu und die Auflösung noch weiter ab.

Überdurchschnittlich hoch ist auch die Tendenz des Tamron 10-24mm/3.5-4.5 zu chromatischen Aberrationen (CA). Eine Bildbearbeitung korrigiert die meisten CA zwar recht gut, aber insgesamt verhindern die aufgeführten Mängel in der Abbildungsqualität, dass man Fotos unbearbeitet "mal eben" an andere Personen weiterreichen kann. Auch CA sind ein Problem, das sicherlich alle Ultraweitwinkel betrifft, aber keines hat damit so sehr zu kämpfen wie das Tamron 10-24mm/3.5-4.5

Zu guter bzw. eigentlich eher zu schlechter Letzt gibt es keinen Wetterschutz, der Frontlinse und Bajonett gegen das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit schützt. Bei Regen sollte man also, auch wenn man über ein gegen Staub und Spritzwasser abgedichtetes Kameragehäuse verfügt, auf das Fotografieren mit dem Tamron 10-24mm/3.5-4.5 verzichten. Nun bewirbt Tamron sein Objektiv zwar nicht mit einem Staub- und Wetterschutz, aber dennoch ist es für den Fotografen unter ganz praktischen Gesichtspunkten negativ, dass solch ein Schutz fehlt. In die finale Bewertung lasse ich diesen Aspekt natürlich nicht einfließen, eben weil Tamron für dieses Objektiv keinen Staub- und Wetterschutz verspricht.

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VERGLEICH:
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Realistisch betrachtet muss man bei der Anschaffung eines Tamron 10-24mm/3.5-4.5 auch die Anschaffungskosten einer Software wie Adobe Lightroom oder DxO OpticsPro zumindest anteilig berücksichtigen - und darf sich dann zurecht die Frage stellen, ob man für ein wenig mehr Geld nicht Objektive mit einer besseren Abbildungsqualität erhält.

So ist z. B. das Sigma 10-20mm/3.5 EX DC HSM weniger als 100 € teuerer als das Tamron 10-24mm/3.5-4.5, während das Sigma 10-20mm/4-5.6 EX DC HSM gerade mal etwa 10 € mehr kostet als das Tamron 10-24mm/3.5-4.5. Dafür muss man auf 4mm Brennweite am oberen Ende verzichten, erhält aber in beiden Fällen ein Ultraweitwinkel, das bezüglich Schärfe, Auflösung (besonders in den Randbereichen!), Autofokus, Verzeichnung und chromatische Aberrationen deutlich besser abschneidet.

Das Tokina AT-X 11-16mm/2.8 Pro DX II bietet neben den für die zuvor genannten Sigma-Objektive geltenden Vorzügen zusätzlich eine durchgängig höhere Lichtstärke, ist allerdings im Brennweitenbereich sehr stark eingeschränkt. Bzgl. der Bildqualität halte ich es für das beste Ultraweitwinkel für APS-C-Kameras. Nicht berücksichtigen kann ich hier das gerade neu erschienene Tokina AT-X 11-20mm/2.8 Pro DX, das ggü. dem Tokina AT-X 11-16mm/2.8 über 4mm mehr Brennweite am langen Ende verfügt und preislich etwa auf einem Niveau mit Nikons Ultraweitwinkel liegt.

Besagtes Nikon DX Nikkor 10-24mm/3.5-4.5G übertrifft ebenfalls nach sämtlichen Fachtests und persönlichen Testfotos das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 in Auflösung, Schärfe, Kontrastumfang, Verzeichnung und AF-Leistung sehr deutlich, ist aber wohl nicht soviel besser, dass der Preisunterschied ggü. einem Ultraweitwinkel von Sigma oder dem Tokina 11-16mm/2.8 gerechtfertigt wäre. Allerdings bietet es als einziges der hier erwähnten Objektive explizit einen Schutz gegen Spritzwasser und Staub.

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FAZIT:
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Das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 SP Di II LD Asph. IF ist ein in Punkto Bildqualität eingeschränktes Ultraweitwinkel und richtet sich an Hobbyfotografen mit einem relativ begrenzten Budget, die mit den aufgeführten optischen Einschränkungen leben können bzw. ihre Bildbearbeitung gut beherrschen und bereit sind, diese auch für jedes Foto mit dem Tamron 10-24mm/3.5-4.5 zu bemühen, um vorzeigbare Ergebnisse zu produzieren. Tamron nimmt hier den Mund mit Werbeaussagen wie "SP steht für Super Performance, also Hochleistungs-Objektive, die sich durch hervorragende optische und mechanische Qualität auszeichnen" reichlich voll und wird diesbezüglich dem eigenen Anspruch nicht gerecht.

Man kann mit dem Tamron 10-24mm/3.5-4.5 zwar beispielsweise ordentliche Landschafts- und auch Architekturaufnahmen erstellen, muss dafür aber mit der Fotobearbeitungssoftware in die Trickkiste greifen und korrigieren. Doch von einem einem "beeindruckenden Meisterwerk der optischen Ingenieurskunst", das "brillante und scharfe Bilder bis zum Rand" produziert ist das hier besprochene Tamron 10-24mm/3.5-4.5 meilenweit entfernt.

Das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 ist daher insgesamt mit 2 Sternen genau richtig bewertet. Denn es sind Abbildungsqualität und (Auto)fokus die entscheidenden Kriterien eines Kameraobjektivs. Und in beiden Disziplinen erreicht das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 nicht mehr als nur 2 Sterne.

Eine Kaufempfehlung kann ich für das Tamron 10-24mm/3.5-4.5 daher nicht aussprechen.


Cullmann SYDNEY pro Maxima 200
Cullmann SYDNEY pro Maxima 200
Preis: EUR 59,99

5.0 von 5 Sternen Hervorragende "Verpackung" fürs "kleine Besteck", 19. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Cullmann SYDNEY pro Maxima 200 (Zubehör)
Die Cullmann Sydney Pro Maxima 200 ist eine sehr gut verarbeitete Tasche aus hochwertigen Materialien, die den Inhalt zuverlässig vor Staub, Feutchtigkeit und Stößen schützt und dabei auch noch gut aussieht. Der zusätzliche, in die Tasche integrierte Regenschutz hält die Ausrüstung auch bei stärkeren Niederschlägen trocken. Zum Trocknen lässt sich der Regenschutz von der Tasche trennen.

Die Tasche fasst eine DSLR (auch eine mit KB-Sensor und angesetztem Batteriegriff) mit einem kleinen bis normal großen (bis 18 cm Gesamttiefe inkl. Kameragehäuse) Zoomobjektiv und zusätzlich ein mittelgroßes (bis 18 cm Länge) Zoom oder entsprechendes Blitzgerät. Die Kleinfächer nehmen Speicherkarten und Ersatzakkus auf.

Die Tasche ist also ausdrücklich nichts, wenn man mit einer großen Ausrüstung losziehen möchte, sondern eher etwas für einen Fotospaziergang oder eine Städtetour, wenn man mit "kleinem Besteck", also einer Kamera und einem kleinen Zoom sowie einem Wechselobjektiv oder Blitzgerät unterwegs ist. Die Tasche trägt sich dank des bequemen, gut gepolsterten Schultergurts sehr gut auch über einen längeren Zeitraum und bietet ein recht hohes Maß an Sicherheit, weil das Öffnen des Kamerafachs immer vom Körper weg erfolgen muss, d. h., die Reissverschlüsse liegen zum Körper hin und können nur schwerlich von einem Dritten unbemerkt geöffnet werden.

Wer eine etwas größere Tasche wünscht, in der sich neben Kamera mit Objektiv nebst einem Wechselobjektiv noch ein Blitzgerät oder zweites Objektiv bzw. persönliche Gegenstände wie Smartphone u. ä. verstauen lassen, der sollte zur Maxima 300 greifen.

Für kleine Touren und Fotospaziergänge kann ich die Cullmann Sydney Pro Maxima 200 nur empfehlen.


Philips GC4870/02 Dampfbügeleisen Azur (2.600 Watt, 200 gr Dampfstoß und ionisierter Tiefendampf, Calc Clean System)
Philips GC4870/02 Dampfbügeleisen Azur (2.600 Watt, 200 gr Dampfstoß und ionisierter Tiefendampf, Calc Clean System)
Wird angeboten von normon
Preis: EUR 90,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Wunder-Dampfer"? Eher "viel heiße Luft um nichts"!, 22. November 2014
Das Dampfbügeleisen Philips GC4870/02 verwende ich nun schon seit geraumer Zeit.

Insgesamt ein zwar etwas schweres Gerät, aber doch angenehm zu nutzen aufgrund der glatten Sohle und der leichten Reinigung bzw. Entkalkung. Gute Bügelergebnisse lassen sich relativ schnell und durchweg überzeugend erzielen. Eigentlich wären es damit glatte vier Sterne, aber leider sind mir einige Dinge negativ aufgefallen, die zu einem weiteren Punktabzug führen:

1. Der Schalter für den sogen. "Ionic Deep Steam" ist ungünstig platziert. Man schaltet den "Ionic Deep Steam" sehr häufig aus Versehen aus.

2. Das Einstellrad ist sehr leichtgängig. Man verstellt unbeabsichtigt häufig die Temperatureinstellung. Überdies ist die Markierung für die eingestellte Temperatur praktisch Ton in Ton mit dem Untergrund des Einstellreglers und damit so gut wie nicht ablesbar. Welchen "Ergonomen" hat man sich denn da austoben lassen?

3. Den sogen. "Ionic Deep Steam", der mit angeblich 50 % kleineren Dampfpartikeln viel tiefer als jemals zuvor in der Geschichte des menschlichen Bügelns in die Wäsche eindringen und selbst die letzten kleinen und hartnäckigsten Falten beseitigen soll, kann man getrost in die Kategorie "Voodoo" bzw. "Sind die Falten zu hartnäckig, ist dein Glaube an die Wunderwirkung von Ionic Deep Steam zu schwach" stecken. Ob mit oder ohne diesen Wunder-Dampf, die Bügelwirkung bleibt gleich.

Fazit: ein etwas leichteres Dampfbügeleisen mit besserer Ergonomie, aber ebenso glatter Sohle, jedoch ohne Wunder-Dampf wäre vermutlich mind. 30 € billiger und genau so gut.


kwmobile® Wallet Kunstledertasche mit Magnetverschluss und Ständerfunktion für das Motorola Moto G (2. Gen) in Schwarz
kwmobile® Wallet Kunstledertasche mit Magnetverschluss und Ständerfunktion für das Motorola Moto G (2. Gen) in Schwarz
Wird angeboten von KW-Commerce
Preis: EUR 6,90

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktisch, robust, preiswert, 31. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei der Tasche für das Moto G 2014 handelt es sich um eine Kunstledertasche mit einer innenliegenden Plastikschale, in die das Smartphone eingelegt wird. Nach einem leichten Druck rastet es ein und wird auf der linken und rechten Geräteseite von den oberen bis zu den unteren Geräteecken sicher festgehalten. Das Entfernen erfordert sogar einen leicht erhöhten Kraftaufwand, aber das halte ich für besser, als wenn das Gerät so locker sitzt, dass man Angst davor haben muss, dass es aus der Tasche rutscht. Dank des recht starken Magneten in der Lasche bleibt die Tasche sogar dann sicher verschlossen, wenn man die Tasche mit dem ca. 150 g schweren Moto G 2014 an der Lasche anhebt. Die Tasche bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das Smartphone im Querformat aufzustellen, z. B. um das Gerät auf den Tisch zu stellen und sich (alleine oder gemeinsam mit anderen) ein Video anzuschauen.

Die Tasche ist soweit passgenau, dass die Bedienelemente, Anschlüsse, Kameralinse und Kamera-LED in ihren Funktionen nicht beeinträchtigt werden. Lediglich für die Lautstärkewippe und den Standby-Knopf hätte ich mir einen etwas großzügigeren Ausschnitt in der innenliegenden Kunststoffschale gewünscht. Man braucht schon sehr zierliche Finger, um die genannten Bedienelemente sicher erreichen und verwenden zu können.

Der Kunstlederteil der Tasche ist zwar ordentlich verarbeitet, aber sicherlich nicht "hochwertig", wie vom Anbieter werbewirksam beschrieben. Die Nähte an den Kanten sitzen zumindest auf einen flüchtigen Blick korrekt, das Kunstleder ist zu mindestens 95 % passend zugeschnitten. Die Ausdünstungen hielten sich schon beim Auspacken im Rahmen des Erträglichen und haben sich nach nunmehr zwei Tagen fast vollständig verflüchtigt. Die Aufteilung der Rückseite ist dagegen gar nicht gelungen. Bedingt durch die Ständer-Funktion der Tasche lässt sich die Rückseite in der Mitte umklappen. Zumindest sollte es im Idealfall die Mitte sein. Doch die Falz verläuft deutlich sichtbar einige Millimeter NEBEN der Mitte und dabei auch noch leicht schief. Ganz leicht schief ist auch die Lasche eingenäht, mit der die Tasche verschlossen wird. Bei genauerem Hinsehen sieht das alles aus wie gewollt, aber nicht gekonnt. Die Haptik bestätigt diesen Eindruck: der Kunstlederteil der Tasche fühlt sich auf eine billige Weise glatt, fast schon rutschig an, ebenso wie der Kunststoff der innenliegenden Schale.

Die "Brieftaschen-Funktion" der Vorderseite der Kunstlederhülle, z. B. zur Aufnahme von Kredit- oder Visitenkarten o. ä., benötige ich nicht, sie entspricht jedoch dem, was auch der Produktbeschreibung zu entnehmen ist. Dass man besagte Vorderseite bei Telefonaten mit dem Smartphone am Ohr nach hinten umklappen muss, wird wohl niemanden überraschen; ich erwähne es lediglich, um Kommentaren vorzubeugen, die genau dies bemängeln. ;-)

Insgesamt bietet die Tasche m. E. einen guten und wirksamen Schutz des Moto G 2014 gegen Kratzer, Stöße und mechanische Beschädigungen. Schutz gegen Feuchtigkeit oder gar Nässe bietet die Tasche dagegen nicht, doch wird ein solcher Schutz auch nicht beworben, daher geht das in Ordnung. Wer eine wirklich attraktive und erstklassig verarbeitete Tasche für sein Moto G 2014 sucht, muss sich anderweitig umsehen. Dafür wird dann aber auch ein deutlich höherer Preis fällig.

Alles in allem halte ich trotz der geschilderten kleineren Mängel bei der Verarbeitung und im Hinblick auf den recht günstigen Preis vier Sterne für eine faire Bewertung.


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