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Loverboy (Frankfurt am Main)

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Greatest Hits: My Prerogative (Limited Edition)
Greatest Hits: My Prerogative (Limited Edition)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Stück Musik-Geschichte, 30. August 2005
Britney Spears, amtliche Pop-Prinzessin, veröffentlicht nach nur 5 Jahren im Musikgeschäft ein Greatest Hits Album. Diese Platte beinhaltet die größten Hits ihrer vier Studioalben "...Baby One More Time", "Oops!...I Did It Again", "Britney" und "In The Zone", die in den letzten Jahre die Popindustrie geprägt haben. Außerdem befinden sich auf dem Album noch zwei nagelneue Stücke ("My Prerogative", "Do Somethin'"). Britney Spears ist die erfolgreichste Künstlerin der letzten fünf Jahre, niemand hat so viele CDs abgesetzt und so viele Hist gelandet, wie sie. Nun möchte sie eine Schaffenspause machen und gibt uns, den Fans, zum Abschied dieses GH-Album mit auf den Weg.
Die erste Single-Auskopplung "My Prerogative" ist zugleich das Highlight des Albums. Britney vereint die gewohnten Pop-Wurzeln mit frischen Einflüssen aus dem Bereich Bhangra, RnB und Dance. Bereits 2003 betonte sie ihre Vorliebe für diese Musikrichtung. Auch an der asiatischen Melodie merkt man wie ernst es Britney ist. Textlich gesehen wahrscheinlich ihr persönlichster Hit (im Original von Bobby Brown). Des weiteren verfügt das Album noch über ihre Debütsingle "...Baby One More Time", die Bubble Gum Pop Tracks "Oops!...I Did It Again", "Stronger", die sie einst berühmt machten oder den Stop Remix von "(You Drive Me) Crazy". Aber auch die Ausflüge in den Hip Hop Bereich "I'm A Slave 4 U" und "Boys" vom dritten Album sind natürlich enthalten.
Überflüssig wären meiner Einsicht gewesen der Online Hit "I've Just Begun (Having My Fun)", der vielleicht recht nett ist, sonst aber nur überproduziert klingt, "Outrageous", die ursprüngliche 4te Single aus "In The Zone", "I'm Not A Girl, Not Yet A Woman" und "Don't Let Me Be The Last To Know", die vielleicht Britneys Karriere beeinflusst haben, aber weder Hits waren noch sonst irgendwie beeindrucken können. Generell ist dieses Album wegweisend für den Sound, den Brit wirklich machen will. Der Dance Kracher "Toxic" oder die Pop Battle "Me Against The Music" im Duett mit Madonna, waren schon auf dem letzten Album durch neuartige Klänge beeinflusst. "Do Somethin'" einer der neuen Songs und auch 2te Single aus diesem Album, ist ein weiterer Lichtblick. Der Song fegt nur so über die Tanzfläche und lässt dabei keinen ruhig sitzen. Eine einprägsame Hookline + Chorus machen hier alles aus.
Disc II ist eine Kollektion von Remixes, die nicht unbedingt wäre notwendig gewesen, lieber hätten die Fans eine CD mit bisher unveröffentlichten Songs gesehen, dies hätte bestimmt auch die Verkäufe angekurbelt. Der Mega Mix ist hier das absolute Highlight. Ein Medley aus Britneys größten Hits "...Baby One More Time", "Crazy", "Oops", "Slave", "Toxic" und "Everytime". Der Rest sind nur die üblichen Remixes mit dichtem Beatgewitter, nicht weiter erwähnswert.
Insgesamt ein gelungenes Best Of Album, dass noch lange Zeit die Massen begeistern wird.


Someday (I Will Understand)
Someday (I Will Understand)
Wird angeboten von M U S I K B O E R S E
Preis: EUR 29,95

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britney spirituell wie nie zuvor, 28. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Someday (I Will Understand) (Audio CD)
"Someday (I Will Understand)" schrieb Britney noch bevor sie wusste, dass sie schwanger ist. Die gefühlvolle Ballade ist eine wunderschöne Hommage an ihr (noch ungeborenes) Baby. Britney schafft soundtechnisch den Spagat zwischen Neuem und Altem. Einerseits besinnt sie sich auf ihre musikalischen Wurzeln, dem Pop, andererseits auf die Zukunft. Textlich ist die Single genial, so spirituell hat sich Britney noch nie zuvor gezeigt, dies mag sogar ihr bestes Werk sein.
Die Melodie von "Someday" beginnt zart, zurückhaltend bis zum Refrain, dort erlebt sie ihren Höhepunkt. Das Schöne ist, dass Britney nicht versucht dramatisch, dass heißt keine wilden Emotionsausbrüche, zu wirken, der Track ist einfach ruhig und sie verlässt sich auf ihre unvergleichliche Stimme, die nur so über die traumhafte Melodie schwebt. Man findet bei "Someday" auch Ansätze bereits vergangener Stücke, wie z.B "Email My Heart" vom Debütalbum.
Der Song erscheint sowohl als Single, als auch auf der Bonus Disc, die der "Britney & Kevin: Chaotic" DVD, die am 26. September erscheint, beiliegt. Auf dieser Disc befinden sich außerdem noch zwei weitere unbekannte Stücke. Die Reality Show läuft seit dem 27. August jeden Samstag um 17:00 Uhr auf VIVA. Nun kann ich nur jedem raten, wer auf ruhige, aber dennoch gefühlvolle Musik mit entsprechend gutem Text steht, sollte hier zuschlagen und sich diese limitierte Single nicht entgehen lassen.


Greatest Hits: My Prerogative (Limited Edition)
Greatest Hits: My Prerogative (Limited Edition)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise durch ein Stück Musikgeschichte, 28. August 2005
Britney Spears, amtliche Pop-Prinzessin, veröffentlicht nach nur 5 Jahren im Musikgeschäft ein Greatest Hits Album. Diese Platte beinhaltet die größten Hits ihrer vier Studioalben "...Baby One More Time", "Oops!...I Did It Again", "Britney" und "In The Zone", die in den letzten Jahre die Popindustrie geprägt haben. Außerdem befinden sich auf dem Album noch zwei nagelneue Stücke ("My Prerogative", "Do Somethin'"). Britney Spears ist die erfolgreichste Künstlerin der letzten fünf Jahre, niemand hat so viele CDs abgesetzt und so viele Hist gelandet, wie sie. Nun möchte sie eine Schaffenspause machen und gibt uns, den Fans, zum Abschied dieses GH-Album mit auf den Weg.
Die erste Single-Auskopplung "My Prerogative" ist zugleich das Highlight des Albums. Britney vereint die gewohnten Pop-Wurzeln mit frischen Einflüssen aus dem Bereich Bhangra, RnB und Dance. Bereits 2003 betonte sie ihre Vorliebe für diese Musikrichtung. Auch an der asiatischen Melodie merkt man wie ernst es Britney ist. Textlich gesehen wahrscheinlich ihr persönlichster Hit (im Original von Bobby Brown). Des weiteren verfügt das Album noch über ihre Debütsingle "...Baby One More Time", die Bubble Gum Pop Tracks "Oops!...I Did It Again", "Stronger", die sie einst berühmt machten oder den Stop Remix von "(You Drive Me) Crazy". Aber auch die Ausflüge in den Hip Hop Bereich "I'm A Slave 4 U" und "Boys" vom dritten Album sind natürlich enthalten.
Überflüssig wären meiner Einsicht gewesen der Online Hit "I've Just Begun (Having My Fun)", der vielleicht recht nett ist, sonst aber nur überproduziert klingt, "Outrageous", die ursprüngliche 4te Single aus "In The Zone", "I'm Not A Girl, Not Yet A Woman" und "Don't Let Me Be The Last To Know", die vielleicht Britneys Karriere beeinflusst haben, aber weder Hits waren noch sonst irgendwie beeindrucken können. Generell ist dieses Album wegweisend für den Sound, den Brit wirklich machen will. Der Dance Kracher "Toxic" oder die Pop Battle "Me Against The Music" im Duett mit Madonna, waren schon auf dem letzten Album durch neuartige Klänge beeinflusst. "Do Somethin'" einer der neuen Songs und auch 2te Single aus diesem Album, ist ein weiterer Lichtblick. Der Song fegt nur so über die Tanzfläche und lässt dabei keinen ruhig sitzen. Eine einprägsame Hookline + Chorus machen hier alles aus.
Disc II ist eine Kollektion von Remixes, die nicht unbedingt wäre notwendig gewesen, lieber hätten die Fans eine CD mit bisher unveröffentlichten Songs gesehen, dies hätte bestimmt auch die Verkäufe angekurbelt. Der Mega Mix ist hier das absolute Highlight. Ein Medley aus Britneys größten Hits "...Baby One More Time", "Crazy", "Oops", "Slave", "Toxic" und "Everytime". Der Rest sind nur die üblichen Remixes mit dichtem Beatgewitter, nicht weiter erwähnswert.
Insgesamt ein gelungenes Best Of Album, dass noch lange Zeit die Massen begeistern wird.


In the Zone
In the Zone
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,31

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "In The Zone" - Britney kehrt mit neuem Sound zurück, 27. August 2005
Rezension bezieht sich auf: In the Zone (Audio CD)
Nach zweijähriger musikalischer Abstinenz meldet sich die (Ex)-Teen Queen Britney Spears 2003 mit einem neuen Album zurück. Diesmal soll alles anders sein, sie will weg vom Bubble Gum Pop, den sie mit ihren ersten beiden Alben ausgelöst hat, sie will etwas völlig neues wagen. Damit dieses Vorhaben auch gelingt, holte sie sich einiges an hochkarätigen Producern mit ins Boot, wie u.a Moby ("Early Mornin'"), Bloodhsy & Avant ("Showdown", "Toxic"), P. Diddy ("The Answer") oder The Matrix, die sich für "Shadow" verantwortlich zeigten. Soundtechnisch ist dieses Album wirklich absolut nicht mehr zu vergleichen mit den Vorgängern. Statt auf den altbewährten Sound zu setzen, versucht sich Britney auf "In The Zone" erstmals an Dance und Trance Klängen, des weiteren auch an Hip Hop, RnB und Reggae. Textlich gesehen ist diese Platte nicht ganz so persönlich, wie Vorgänger "Britney", aber dennoch nicht zu verachten. So könnten z.B die zwei Balladen "Shadow" und "Everytime" an Brits Ex-Freund Justin Timberlake gerichtet sein.
Die erste Single "Me Against The Music", ein Pop/Dance Kracher, featured die amtierende Pop Queen Madonna, die dem Song durch ihre heiße Stimme, das gewisse Etwas verleiht. Er vermag vielleicht nicht sofort ins Gehör gehen, aber das kommt. Britney und Madonna liefern sich eine tolle Gesangsbattle, die von starken Beats begleitet wird, auf der Tanzfläche bleibt hier bestimmt niemand mehr ruhig sitzen. An Pop Tracks gibt es auf "In The Zone" nicht sonderlich viel Auswahl, da wären nur noch "Toxic" und "Brave New Girl". Ersteres ist ein absolut perfekter Pop Song mit Einflüssen aus Dance und Elektro, der sofort ins Ohr geht und so schnell auch nicht wieder raus will. Britney's heiße Stimme harmoniert perfekt mit den quietschenden Beats. "Brave New Girl" besticht durch schnelle, beat-lastige Gesangparts und einen tollen Hintergrund-Bass.
Die Hip Hop Ausflüge würde ich als "gelungen" ansehen. Der Erste dieser Art ist "(I Got That) Boom Boom" mit den Ying Yang Twins. Cooler Beat, heißer Gesang Britney's = perfekter Sommerhit. Einzig und allein nerven die Stimmen der Ying Yang Twins, die meinen andauernd in den Song gröhlen zu müssen. "Outrageous" war anfangs mein Fave, mittlerweile hat sich das aber gelegt. Der Song wurde von R. Kelly produziert und war ursprünglich als 1. Single geplant. Hier treffen orientalische Klänge auf eine Mixtur von RnB und Hip Hop, dazu kommt Brit's exzellente Stimme. Gut gemachter Song, dennoch die Hitqualität ist nur von kuzer Dauer... Wie jedes Album hat natürlich auch "In The Zone" seine Schwachstellen, wie z.B der Track "Showdown". Britney zwitschert nur, dazu der Reggae Hintergrund, der einfach nicht gefallen will. Der Refrain hat sicherlich einiges zu bieten, die Strophen dagegen sind nur langweilig gestaltet. Ein weiterer solcher ist das Kater-Lied "Early Mornin'". Sicher perfekt geeignet für einen Morgen, nach einer durchzechten Party Nacht. Der Beat ist extrem langsam angelegt und Britney schwebt sexy über die Strophen. Meiner Meinung nach besser als "Showdown", aber einen Preis für den besten Song wird sie damit auch nicht kassieren.
Die Balladen hatte ich schon kurz angesprochen, dass sind "Everytime" und "Shadow". Ersterer wurde von Britney in Deutschland verfasst. Eine glasklare Ballade ohne großes Trara, der Höhepunkt folgt erst am Ende. Brit's Stimme klingt wundervoll und passt wieder einmal super zur zarten Melodie. "Shadow" ist düsterer, meiner Einsicht nach auch besser. Ms Spears holt mehr aus ihrer Stimme heraus und macht die Ballade zu einem Hörerlebnis. "Breathe On Me" ist der wohl experimentierfreudigste Song des Albums, hier wird Trance mit Dance und Pop Klängen zu einem einzigen Meisterwerk vereint. Brit haucht nur mit ihrer heißen Stimme und passt sich dem Track an. Wie für sie gemacht.
Reggae Song Nr. 2 finden wird mit "The Hook Up", eine Art Mutantensong, indem jeder zweite reinbrüllt und Brits Stimme bis ins unermessliche verstellt wurde, doch das macht rein gar nichts. Der Beat klingt grandios und der Song geht einfach ab, für Reggae Fans genau das Richtige. Der berüchtigte "Selbstbefriedigungs-Song" "Touch Of My Hand" ist weitaus nicht so schlimm, wie vorgegeben. Britney vereint asiatische Klänge mit einer unglaublich erotischen Atmossphäre, auch hier haucht sie nur so durch das Lied und fließt mit der Melodie. Bonustrack "The Answer" ist eine Mischung aus leichten Hip Hop Beats mit einer gewissen mysteriösen Stimmung. Perfekt als Abschluss geeignet.
Nach so viel Lob fragt man sich warum nur 4 von 5 Sternen ? Nun ja ein richtiger Hit ist "In The Zone" nicht, zwar ist kein einziger Song schlecht, aber wirkliche Hits gibt es auch nur maximal 5 von 13 (ohne den absolut überflüssigen Rishi Rich's Desi Kulcha Remix von "Me Against The Music"). Der Rest ist weitgehend gelungen, aber auch keine große Überraschung. Einige Spears Fans, werden von diesem Album sicher alles andere als begeistert sein, so wie ich am Anfang, aber lasst euch Zeit und hört öfter rein.


Charmbracelet
Charmbracelet
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 6,43

5.0 von 5 Sternen Charmbracelet - Ein wahres Glücksarmbändchen, 23. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Charmbracelet (Audio CD)
Nachdem Mariah Carey im Jahre 2001 von Sony/Columbia zu Virgin/EMI umzog, folgt nun der nächste Labelwechsel. Diesmal geht es von Virgin, die Mariah nach dem mehr oder weniger gefloppten Album "Glitter" mit einer Abfindung von 50 Millionen Dollar ganz schnell wieder loswerden wollten, zu Island/Def Jam. Dort bekam Mariah auch die Chance ihr eigenes Label unter den Fittichen von Island/Def Jam zu gründen. Sie gab ihrer Platten-Company den Titel "MonarC", nach dem Vorbild des Schmetterlings Monarch, der seit dem "Butterfly" Album 1997 Mariah's Markenzeichen ist. Mit neuer Plattenfirma und neuen Songs wurde im Winter 2002 das Album "Charmbracelet" (Glücksarmbändchen) veröffentlicht. Weltweit lief es besser als zuletzt "Glitter", obwohl dies um Einiges besser ist. In den USA schaffte es das Album auf Rang 3, in Deutschland dagegen nur in die Top 40. "Glitter" war noch #7. Als erste Auuskopplung wählte Mariah nicht wie sonst einen Hitmaker alà "Fantasy" oder "Heartbreaker" aus, sondern entschied sich erstmals für eine Ballade, die den Titel "Trough The Rain" trägt. In dem Song geht es um die schwierige Zeit die Mariah im Jahr 2001 durchmachen musste, der Titel allein sagt es schon: Sie ging "durch den Regen". Doch am Ende jedes Tunnels ist ja bekanntlich immer ein Licht. Dieser
Track kommt mit voller Carey-Stimmgewalt daher, wie wir es seit "Rainbow" nicht mehr erleben dürfen. Ihre grandiose Stimme verursacht Gänsehaut-Feeling und der Song sprüht nur so vor Power. Mit dieser Ballade hat Mariah einen großartigen Hit gelandet, der noch lange Zeit in den Ohren hängen bleiben wird. Dass "Trough The Rain" aber nicht die einzige Ballade auf "Charmbracelet" ist erfahren wir beim Weiterhören. Auf dem Album befinden sich nämlich auch noch die wundervolle R'n'B/Soul Ballade "I Only Wanted", die das Schlafzimmerfeeling von "My All" pflegt und Carey's Stimme vollkommen zum Ausdruck kommen lässt, das von Gospel-Einflüssen geprägte "My Saving Grace" und das großartige Cover "Bringin' On The Heartbreak" von Def Leppart. Es ist großartig aus einer Hardrock-Nummer eine so gefühlvolle Rock-Ballade wie "Bringin' On The Heartbreak" zu machen. "Sunflowers For Alfred Roy" ist, wie der Name schon sagt, an ihren verstorbenen Vater Alfred Roy Carey gerichtet. Es ist ähnlich wie "Petals" ein Song-Gedicht zum Mitschluchzen. Dass "Charmbracelet" aber auch über Hip Hop-Nummern verfügt, beweist bereits die zweite Singleauskopplung "Boy (I Need You)" mit Cam' Ron. Der Song ist von eben Cam' Rons Hit "Oh Boy" gesampelt wurden. Der Track ist große Klasse. Mariah's Stimme klingt zwar etwas wisperig, bei diesem Song passt das aber. Einzig nervend ist das ständig reibquakende "Boy", darüber sieht man aber hinweg. Schlimmer wird es da bei "You Got Me", ebenfalls ein R'n'B/Hip Hop track im Duett mit Jay-Z und Freeway. Der Song ansich ist super, dennoch stört das ständige "You Got Me" von diesem Pseudo-Schlumpf im Hintergrund. Sonst ist der Track, trotz wiederholtem wispern von Mariah, gut. Weitere Highlights des Albums sind "Yours" und "The One". Ersteres wurde von Jimmy Jam & Terry Lewis, zweiteres von Jermaine Dupri, einem langen Weggefährten von Mariah, produziert. Beide Tracks verfügen über einen eingängigen Chorus und die richtige Melodie. Einfach klasse.
"Clown" ist textlich gesehen sehr gut, hier rechnet Mariah mit den angeblichen Gerüchten um eine Affäre mit Eminem ab. Das Wispern von MC passt bei diesem Song besonders gut, da man sich ihn einfach nicht mit vollem Volumen gesungen, vorstellen kann. Kommen wir nun zu den schlechteren, oder besser gesagt eher "nicht so guten" Songs auf "Charmbracelet". Da hätten wir "You Had Your Chance", "Lullaby" und "Irresistible". Die Songs sind gut, aber dennoch gehören sie auf diesem Album eher zu den schlechteren. "You Had Your Chance" hat zwat eine eingängige Melodie, wird aber durch das Wispern von Mariah und der langweiligen Strophen schnell langweilig. Genau das gleiche gilt für "Lullaby", auch dieser track gefällt, aber es fehlt das gewisse etwas. Am schlimmsten ist da noch "Irresistible" mit der West Side Connection. Die Rapper brüllen andauernd in den Song und Mariah's sowieso schon leise Vocals gehen komplett unter. 7 Aurelius, die auch schon mit unter anderem Ashanti zusammen arbeiten, produzierten die Jazz-Nummer "Subtle Invitation". Ein netter Song, doch wer den Jazz nicht mag, sollte weiterklicken in der Tracklist. Nun zum letzten Punkt: Dem "Trough The Rain" Remix, der mit Kelly Price durchaus gelungen ist, wasm man nicht oft von Remixes behaupten kann.
Fazit: Klasse Album, welches defintiv die Rehabilitation ins Musikgeschäft war, aber dennoch nicht an den Vorgänger "Glitter" herankommt. Eines der großen Probleme auf "Charmbracdelet" ist Mariah's Stimme. Meistens wispert sie sich durch die Tracks und das verlangt sehr genaues zuhören. Außerdem fehlt dem Album ein Hitmaker alà "Loverboy".


Glitter - Glanz eines Stars
Glitter - Glanz eines Stars
DVD ~ Mariah Carey
Wird angeboten von music_fun
Preis: EUR 15,00

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Glitter": Mariah Carey glitzert, 29. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Glitter - Glanz eines Stars (DVD)
Nachdem wechsel von Sony/Columbia zu Virgin/EMI konnte 90er Star Mariah Carey ihren Traum von einem eigenen Film endlich in die Tat umsetzen. Zuerst war er betitelt als "All That Glitters", doch letztendlich endschied man sich für die kurze Fassung "Glitter". Zu diesem Film erschien außerdem der gleichnamige Soundtrack mit 12 neuen Mariah Carey Songs. Doch bevor man den Soundtrack hört, sollte man sich erstmal diese DVD ansehen, denn dann wird man Zusammenhänge zwischen den Songs und Szenen aus dem Film bemerken und verstehen.
Im Film geht es um Billie (Mariah Carey), die von ihrer drogensüchtigen Mutter, ins Waisenhaus gebracht wird. Dort findet sie in Roxanne (Tia Texada) und Louise (Da Brat) schnell Freundinnen fürs Leben. Jahre später bekommen die drei vom Musikproduzent Timothy Walker, das Angebot bei seiner Freundin Silk im Backround zu singen, nachdem die Stimme von Billie ihn überzeugt hat. Anfangs lehnen die Drei ab, später jedoch willigen sie ein. Da Silk aber absolut nicht singen kann, verwendet Walker Billie's Stimme. DJ Julian "Lucky Seven" Dice (Max Beesley) bemerkt dies und löst Billie aus ihrem Vertrag mit Timothy, dafür soll er 100'000 Dollar hinblättern. Die Beiden nehmen Songs zusammen auf und schließlich bekommt Billie den Vertrag bei einer Plattenfirma. Um so mehr es mit ihrer Karriere bergauf geht, distanzieren sich Billie und Dice, die inzwischen eine Liebesbeziehung eingegangen sind, immer mehr voneinander, da er andere Ansichten hat. Schließlich kommt es zur Trennung der Beiden, nachdem Timothy Billie gedroht hat ihr etwas anzutun, wenn Dice nicht die vereinbarte Summe bezahlt. Dann kommt es zum tragischen Höhepunkt.
Besonders schön an diesem Film ist die unvergesslich gute Musik von Mariah Carey ("Glitter" der Soundtrack), das 80er Fieber und die Liebes-Szenen. Besonderes Highlight ist der Auftritt im Madison Square Garden, wo Billie bzw. Mariah "Never Too Far", eine Vollblut-Ballade, performt.
An Extras bietet diese DVD recht wenig. Es ist das "Loverboy Remix" Video mit Da Brat, Ludacris, Twenty II & Shawna, eine detailierte Filmografie der Schauspieler und Audiokommentare des Regisseurs enthalten. Dennoch wer auf leichte Filmkost steht, wird sich an "Glitter" erfreuen, denn schlecht ist der Film nun wirklich nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2008 9:12 AM MEST


Greatest Hits
Greatest Hits
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 21,04

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greatest Hits: 10 Jahre Mariah Carey, 29. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Greatest Hits (Audio CD)
Nachdem Mariah Carey im Jahre 2001 von Sony/Columbia zu Virgin wechselte, veröffentlichte ihre alte Plattenfirma nochmal ein "Greatest Hits" Album mit ihren größten Hits aus 10 Jahren Musikgeschichte. Dass es bei diesem Schachzg nur um Geldmacherei ging, ist klar, aber leider wurde der Plan nicht wirklich in die Tat umgesetzt. Die Platte blieb eher in den hinteren Rängen der Charts und verkaufte sich trotz 15. Nummer 1 Hits auf zwei CDs nur knapp 5 Millionen mal. Das Problem bei dieser CD liegt daran, dass jeder die Tracks schon kannte und entweder auf den Studioalbum oder auf dem 1998 erschienen Album "#1's (Ones)" besitzt. Daher gab es keinen Kaufreiz mehr. Es hätte dem Album gut getan, wenn die Plattenfirma ein paar bis dato unveröffentlichte Songs von Mariah drauf gepackt hätte. Dennoch sind die größten Hits der Pop-Ikone enthalten und das sollte für einen Fan schon zum Kauf bewegen. Denn wer lässt sich schon eine Reise durch 10 Jahre Mariah Cary mit 28 Songs entgehen ? Ich weiß nicht. Auf CD 1 befinden sich die Hits aus den Jahren 1990-1995, darunter auch die 9 US Nr. 1 Hits (Vision Of Love, Love Takes Time, Someday, I Don't Wanna Cry, Emotions, I'll Be There, Dreamlover, Hero, Fantasy). Die ersten vier Songs standen in Folge auf Nummer 1, dass war vorher noch keinem Newcomer gelungen. "Vision Of Love" ist eine mystische Soul-Ballade, in der Mariah's Stimme sehr warm klingt. "Love Takes Time" ist eine von Mariah's berühmten Balladen zum Mitschluchzen, "Someday" dagegen ist ein an die 80er Jahre erinnernde Dance-Track, bei dem man in Minuten nicht mehr still sitzen kann. "I Don't Wanna Cry" ist ebenfalls eine Ballade, ähnlich traurig, dennoch eher dramatisch, dem Song hätte etwas mehr Melodik aber gut getan, es fehlt das richtige Gewürz. Mit "Emotions" begeben wir uns ins Jahr 1991. Der Song ist ein absoluter Disco-Knaller, nur so übersprudelnd vor Spaß. Den Fans ist das "Emotions" Album aber eher als Balladen-Album von Mariah bekannt, nicht umsonst trägt es den Titel "Emotionen". Ähnlich emotional geht es mit "Can't Let Go", einer unglaublich schönen Ballade, die als eine der besten von Mariah gilt. Auf dieser CD befinden sich mit "Hero", dem absoluten Mariah-Klassiker, einer Art Hymne, meiner Meinung nach eine unglaubliche Ballade und noch das Jackson 5 Cover "I'll Be There", welches durchaus gelungen und einfach brilliant ist, zwei weitere Balladen. "Dreamlover" ist eine nette Pop-Nummer mit Kinder-Melodie im Hintergrund und "Fantasy" ist ein wahrer Mariah-Hit. Der Song kommt sphärisch daher und wandelt sich in Sekunden zum Pop-Track um. Der Bad Boy-Remix mit O.D.B (leider auf dieser CD nicht enthalten) ist noch ein Stück besser. "Without You" ein Cover von Harry Nilson, ist Mariah's bisher einziger Nummer 1 Hit in Deutschland. Der Song ist wunderschön, dennoch sollte man ihn nicht bei Liebeskummer hören, da Mariah's Stimme dann etwas schnulzig klingt. "Anytime You Need A Friend" ist eine wundervolle Ballade, mit Gospel-Chor im Hintergrund.
Soviel zu Disc 1, nun zu Disc 2 oder auch zu den Jahren 1996-2000.
Den Anfang mach das Duett "One Sweet Day" mit Boyz II Men. Dieser Song ist Mariah's erfolgreichste Single in den USA, überhaupt die erfolgreichste Single aller Zeiten in den USA. Der Track stand ganze 16 Wochen auf Nr. 1 der Billboard Charts, solange wie kein anderer. Ob er volle 16 Wochen verdient, weiß ich nicht, dennoch 10 wären es auf jeden fall. Es ist ein großartiges Soul/R'n'B Duett mit den klasse Stimmen von Boyz II Men. Weiter geht es mit "Always Be My Baby", der dritten Auskopplung aus Mariah's erfolgreichstem Album "Daydream". Der Song ist ähnlich wie "Anytime You Need A Friend" ein Song mit Gospel-Einflüssen, allerdings kommt auch hier der Mr. Dupri Remix mit Da Brat & Xscape besser als das Original. Der Remix verleiht dem Song den gewissen R'n'B Touch. Generell wechselte Mariah mit "Daydream" vom Pop immer mehr in die Richtung R'n'B/Hip Hop. "Underneath The Stars" und "Forever" sind keine veröffentlichten Singles, sondern besondere Fan-Raritäten. Beide Songs sind sehr gut, ruhig und beruhigend. Die Songs treieben so vor sich hin, wer treibt da nicht gern mit ? Auf Disc 2 befindens ich folgende US #1's: One Sweet Day, Always Be My Baby, Honey, My All, Heartbreaker, Thank God I Found You. Im Jahre 1997, vollzog Mariah, nach der Trennung von ihrem Ehemann Tommy Mottola, endgültig den Wandel zum R'n'B/Hip Hop Girl. "Honey", die erste Auskopplung aus "Butterfly", ist eine süß triefende R'n'B Nummer, die nur zu Recht Nummer 1 der US Charts wurde. Gefolgt wird "Honey" von "My All". Eine R'n'B/Soul Ballade, die sich bei den Fans besonderer Beliebtheit erfreut. Ich selber mag die Ballade, aber sie ist nicht unbedingt etwas weltbewegendes. "Butterfly" dagegen ist eine wundervolle R'n'B/Soul Ballade, die ebenfalls mit einem Touch Gospel geschmückt ist. "Sweetheart" ist eine der vielen Zusammenarbeiten mit Jermaine Dupri. Das dieser Song aber noch zu den schlechteren gehört, erfährt man beim Hören der Hip Hop Nummer. "I Still Believe" ist ein Cover von Brenda K. Starr, bei der Mariah früher im Backround sang. Der Song ist eine wunderschöne Vollblut-Ballade, die nur so unter die Haut geht. Eine ihrer besten. Auch "When You Believe", ein Duett mit Soul-Wunder Whitney Houston, gleichzeitig der Soundtrack zum Film "The Prince Of Egypt", wofür es einen Oscar gab, ist eine wunderschöne Ballade. Wieder lauten die Zutaten: R'n'B, Soul, Gospel und Gefühl. Ein wunderbarer Mix.
Nun zum Jahre 1999. In diesem Jahr wurde das letzte Album von Matiah Carey beim Label Sony/Columbia veröffentlicht, denn danach ging es zu Virgin/EMI. Doch obwohl es das letzte Album bei Sony ist, ließ sie es sich nicht nehmen noch mal zwei US Nummer 1 Hits zu produzieren, nämlich "Heartbreaker", ein Song der herrlich zwischen Pop und R'n'B surft und der einfach super ist und "Thank God I Found Youu", wiederrum eine R'n'B Ballade mit Gospel-Einflüssen im Duett mit 98 Degrees und Joe. Des weiteren finden wir die unglaublich schöne Ballade "Can't Take That Away" mit dem Untertitel "Mariah's Theme", was verlauten lässt, dass es Mariah's persönlichster Song ist. Und zu guter Letzt ist noch das Duett "Against All Odds" mit Westlife enthalten. Solo von Mariah gesungen klingt es um Längen besser, obwohl der Song die Nummer 1 im UK wurde.
Dennoch kann man sagen ein absolut gelungenes Greatest Hits Album. Die einzigen zwei Kritikpunkte sind: Es fehlen unbekannte Songs und man hätte zumindest noch den Song "Loverboy", obwohl er schon bei Virgin erschienen ist, mit draufpacken können. Ansonsten Gratulation.


Rainbow
Rainbow
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewohnt aber gut!, 28. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Rainbow (Audio CD)
Nachdem Mariah Carey 1997 auf ihrem "Butterfly" - Album noch ruhige R'n'B/Balladen Töne angeschlagen hat, wirft sie diese Vorsätze auf "Rainbow" fast vollkommen über Bord. Der Titel selbst sagt es schon: Das Album steht für eine Vielfalt musikalischer Stile, die durch einen "Regenbogen" harmonisch miteinander vereint sind. Und man kann keinen besseren Titel als "Rainbow" für diese Platte finden. Als erste Auskopplung wurde 1999 "Heartbreaker" gewählt, ein Duett mit Rapper Jay-Z, mit welchem sie auch noch auf weiteren Alben zusammen arbeitet. "Heartbreaker" ist nichts wirklich unbekanntes für Mariah-Fans. Ein Pop-Song mit Hip Hop Einflüssen alà "Fantasy". Eben ein richtiger Hitmaker, wie man es von ihr gewohnt ist. Der Song macht einfach Spaß und ist großartig, bestimmt einer ihrer besten Tracks. Kein Wunder das der Song zum 14ten Mal die Nummer 1 der Billboard Charts erklomm. Somit ist "Heartbreaker" nicht nur ein Heartbreaker, sondern auch ein Chartbreaker.
Die von Mariah gewohnten und abgöttisch geliebten Balladen, geraten auf diesem Album etwas in den Hintergrund. "Can't Take That Away" ist eine wundervolle Power-Ballade, die einfach unglaublich ist und Mariah's Stimme klingt super, wie in alten Zeiten. Des weiteren ist der Song sehr persönlich, nicht umsonst hat er den Untertitel "Mariah's Theme". Die dritte Ballade auf "Rainbow" ist ein Cover von Phil Collins, nämlich "Against All Odds (Take A Look At Me Now)". Dieses Cover existiert in zwei Versionen: Einmal von Mariah Carey selbst gesungen (auf "Rainbow" zu finden) und als Duett mit der irischen Boyband Westlife (auf "Greatest Hits" zu finden). Hierbei muss man sagen, dass die Solo-Version von Mariah um Längen besser ist, als das Duett mit Westlife. Mariah's Stimme kommt besonders am Ende des Songs in Fahrt und sorgt für Gänsehaut-Feeling, dass macht ihre Version so unvergesslich. Sicher einer der besten Songs auf "Rainbow". Eine weitere Ballade ist "After Tonight". In diesem Track versucht Mariah den "My All" Stil aus dem Jahre 1997 aufzugreifen, was ihr meiner Meinung nach auch gelingt. "After Tonight" klingt besser als "My All". Reifer, kraftvoller und vor allem nicht so lahm. "Petals" ist ein zu Tränen rührendes Song-Gedicht. Das Follow-Up dazu finden wir mit "Sunflowers For Alfred Roy" auf "Charmbracelet". Ob man "Thank God I Found You" als Ballade bezeichnen kann ? Ich weiß nicht recht. Eher ein Gospelsong mit weichen R'n'B Einflüssen. Zum Träumen verleitet das Lied auf jedenfall, dass liegt sicher nicht nur an der Stimme von Mariah, sondern auch an 98 Degrees und Joe, die mit ihr singen. Auch dieser Track wurde eine Nr.1 in den USA, ihre 15te und bislang letzte.
Nun zu den bisher unbekannten Songs auf "Rainbow". Als erstes finden wir da den Song "Bliss". Dieser ist keine wirkliche Ballade, sondern eher ein gelungenes Interlude. Der Song ist absolut klasse, aber Mariah's Stimme scheint darin fast zu explodieren, so hoch singt sie. "How Much", ein Duett mit Usher, ist der erste Song im Hip Hop/R'n'B Stil. Doch von einem Duett mit Usher erwarte zumindest ich mehr. Der Song ist nett, aber nichts überwältigendes. Eben normaler Mainstream-Hip Hop. Im Refrain taucht eine Sample auf, allerdings weiß ich nicht, wie der Originaltrack heißt, nur das Beyoncè und Jay-Z diesen Sample 2002 für ihr Duett "Bonnie & Clyde" ebenfalls verwendeten. Weiter geht es mit "X-Girlfriend". Dieser Track springt, wenn auch feature-los, defintiv in die R'n'B-Zone. Ebenfalls toll, aber nichts wirklich neues. Der "Heartbreaker Remix" wurde durch Da Brat und Missy Elliott von einer Pop/Hip Hop Nummer, nun vollkommen zum Hip Hop Song umgewandelt. Nett, aber der "Loverboy Remix" aus 2001 ist, trotz mehrerer Rapper, um Längen besser. Ein weiteres Duett gibt es mit Snoop Dogg, nämlich "Crybaby". Textlich gesehen neben "Can't Take That Away" der stärkste Song des Albums. Hier erscheint der Rap von Snoop nicht als zu viel des Guten, sondern wirkt cool und verleiht dem Song Streetcredibility. Mariah's Stimme klingt perfekt und verrucht. Der Track ist eine Hip Hop/R'n'B/Soul Nummer. Klasse. "Did I Do That" ist mit Abstand der schlechteste Song des Albums. Mystikal und Master P übetreiben es maßlos und versauen den Song.
Dennoch ist mein Fazit: Trotz neuen Stils ein durchaus gelungenes Album, wenn nicht sogar eines ihrer Besten. Denn Mariah's Regenbogen ist überaus farbenfroh und von Stilen wie Pop, R'n'B, Hip Hop, Soul und Balladen geprägt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glitter - Ein glänzendes Album, 28. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Glitter (Audio CD)
2001 veröffentlichte die 90er Pop-Ikone Mariah Carey unter ihren neuen Label Virgin/EMI den gleichnamigen Soundtrack zu ihrem ersten Film "Glitter". Als erste Auskopplung wurde gleich das Highlight dieses Albums gewählt: Nämlich "Loverboy". Dieser Song ist in gleich zwei Versionen auf dem Album vertreten: Einmal als Remix mit Da Brat, Ludacris, Twenty II und Shawna und als normale Version im Duett mit Cameo, von welchem sie den Beat von "Loverboy" gesampelt hat. Der Track ist ein perfekter Sommer-Song zum Spaß haben und Tanzen. Mariah's Stimme klingt perfekt, der Beat ist zwar etwas verschachtelt, aber das macht gar nichts. Die Remix-Version kommt durch die Rap-Parts mit noch etwas mehr Pep daher, dennoch gefällt die Album-Version mehr. Schade nur das "Loverboy" beim Publikum nicht angekommen ist. In den USA haben die Radio-Stationen den Song kaum gespielt und aus Verzweiflung hat Virgin die Single dann für 0,50 $ verkauft und es ging hoch auf Rang 2 der Billboard Hot 100 Tracks. Somit wurde "Loverboy" auch die meistverkaufteste R'n'B Single 2001. Da das Album auch als Soundtrack zu Mariah's Filmdebüt, welches im 80er Disco-Millieu spielt, fungiert, befinden sich auch mehrere 80er Nummern darauf. Darunter auch die Cover "Didn't Mean To Turn You On" und "Last Night A DJ Saved My Life". Ersteres ist in der Cover-Version absolut gelungen, einer der besten Tracks dieses wundervollen Albums, außerdem ist Mariah's Stimme in dem Lied sehr kräftig. Zweiteres ist auch super, nur leider mischen hier zu viele Rapper mit, so dass Mariah's Stimme eher in den Backround gerät. Auch "All My Life" ist ein 80er Jahre Tanzflächenfüller, der Song passt zu MC und ist einfach nur ein Knüller, genauso wie das besprochene "Didn't Mean To Turn You On". Exakt das gleiche, wie für "Last Night A DJ Saved My Life" gilt auch für "Don't Stop (Funkin' 4 Jamaica)". Hier brüllt Mystikal nur so vor sich hin und Mariah kommt nur im Refrain mal zum Zug. Auch in "If We" ist ihre Rolle nicht allzu groß, wobei dieser Song einfach super ist. "Don't Stop" ist auch gut, aber doch etwas nervtötend. Generell liegt das Hauptproblem in "Glitter" bei den Gaststars. Es sind einfach viel zu viele. Fast in jedem zweiten Song tauchen entweder einer oder gleich mehrere Rapper auf. Dass ist vielleicht nicht immer unbedingt schlecht, aber es nervt auf Dauer. Des weiteren passt die Rolle der Hip Hopperin nicht zu Mariah, dass ist einfach nicht sie. Manchmal kommend die Rapper auch sehr gut an, wie z.B in "Loverboy", "If We" oder der R'n'B/Soul Nummer "Want You" mit Eric Benet.
Nun zu den Balladen auf "Glitter": Davon gibt es genau 3 1/2. Einmal "Lead The Way", welches das Love-Theme im Film darstellt und zugleich die beste Ballade auf "Glitter" ist, wenn nicht sogar eine ihrer allerbesten. Denn hier setzt Mariah wieder auf ihre unglaubliche Stimme, sie singt kraftvoll wie nie. Das hat man auf den vorherigen Alben "Butterfly" und "Rainbow" vermisst. Die zweite Ballade "Reflections (Care Enough)", welche als 2te Auskopplung in Japan erschienen ist, die im Film die schwierige Beziehung mit ihrer Filmmutter behandelt. Allerdings ist dieser Song keineswegs persönlich auf Mariah Carey zu beziehen, da die Beziehung zu ihrer wahren Mutter keinerlei Risse hat. Diese Ballade kommt auch mit sehr viel Power und Mariah's glasklarer Stimme daher. Dritte Ballade auf "Glitter" ist die zugleich zweite Auskopplung "Never Too Far". Diese stellt im Film auch das funkelnde Finale da. Dieses Lied ist hinter "Lead The Way" die beste Ballade des Albums. Der Song kommt mit so viel Power daher und MC versprüht nur so Glitzer mit ihrer Stimme. "Twister" die 1/2 Ballade ist ein sehr kurzer Track, deshalb zähle ich es auch nur als 1/2. Des weiteren hat der Song auch ein bisschen Interlude-Charakter gehört aber dennoch in den Film. Es stellt den Abschied von ihrer Mutter dar. Der Song ist nett, wunderschön und brilliant, aber dennoch zu kurz.
Ich rate jedem: Hört genau hin! Sagt nicht diese Platte wäre schlecht nur weil euch "Loverboy" nicht gefallen hat. Diese LP verlangt nur so nach Aufmerksamkeit, denn es ist mit Abstand das beste Album von Mariah Carey. Wenn man den Film gesehen hat, wird man auch eine Verbindung zu den Songs feststellen.


Loverboy
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5.0 von 5 Sternen Mariah, I Wanna Be Your Loverboy!, 28. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Loverboy (Audio CD)
Mit diesem Song bewies die 90er Pop-Ikone Mariah Carey, dass sie es auch im neuen Millenium noch voll drauf hat. Nachdem sie sich von ihrer Plattenfirma Sony/Columbia, wegen schlechter Vermarktung trennte und zu Virgin/EMI wechselte veröffentlichte sie diese Single, als Vorboten für das im September 2001 erscheinende Album "Glitter". Diese Single, die nur in den USA erschien, enthält 5 Versionen von "Loverboy". Einmal den großartigen Remix mit Da Brat, Ludacris, Twenty II & Shawna, der "Loverboy" den richtigen Pep verleiht, die Album-Version mit Cameo in der Mariah's unglaubliche Stimme noch mehr zur Geltung kommt und drei weitere Remixes. "Loverboy" ist ein fröhlicher Sommersong, der durch Pop und Hip Hop Elemente besticht, dazu kommt Mariah's unvergessliche Stimme und nicht umsonst kam "Loverboy" auf #2 der Billboard Charts.


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