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Rezensionen verfasst von
Jens Schäfer-stoll "Enso" (Hessen)
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Wo fängt dein Himmel an?
Wo fängt dein Himmel an?
Preis: EUR 10,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klitzekleiner Wermutstropfen, 24. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Wo fängt dein Himmel an? (Audio CD)
Phillip Poisels Album ist wunderbar. Eine sehr eigene, ruhige vorwiegend akustisch unplugged ähnliche Musik, die nur auf Poisels Stimme zugeschnitten ist.
Und die hat es wirklich in sich. Seine Art zu singen, seine Art zu phrasieren, seine Stimme sind einzigartig, auch bei mir läuft die Platte zur Zeit rauf und runter und hat sich zu meiner Lieblingsscheibe entwickelt. Mit all seinen Fehlern wurde Poisel aufgenommen und genau hier liegt in meinen Augen der kleine Wermutstropfen: Manchmal trifft er die Töne nicht, das Gitarrenspiel ist auch desöfteren unsauber und bei einem Gitarrenintro (der Einleitung eines Liedes)ist es sogar rhythmisch nicht in Ordnung. Natürlich weiß dass auch der Künstler und seine Produzenten und ich gehe davon aus, dass man das extra nicht neu aufgenommen hat um die CD so menschlich wie möglich zu lassen und nicht von vorne bis hinten perfekt klingen zu lassen.
Das spricht natürlich auch für den "nichtim Stromschwimmer Poisel" aber etwas mehr Korrektur an einigen Stellen, wäre - jedenfalls für meine Ohren - doch zwingend notwendig gewesen und hätte der Einzigartigkeit des Phillip Poisels keinen Abbruch getan.
Seine Texte finde ich klasse, er schreibt tolle Zeilen, dass es allerdings ausschließlich Liebesbekundungen sind, hätte auch nicht unbedingt sein müssen, dass er es auch anders kann, zeigt das Lied Herr Reimer.
Trotz des kleinen Wermuttropfens volle Punktzahl für ein außergewöhnliches Album.


M2
M2
Preis: EUR 19,98

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ohne Ecken und Kanten, 15. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: M2 (Audio CD)
Bin schon ein wenig enttäuscht von der neuen MM. Zwar zeigt Marcus auch hier wieder, was man mit dem Bass in Richtung Funk und Groove so alles machen kann, aber diesmal ist das ganze weniger spektakulär als auf den beiden vorhergegangenen Soloalben. Die Stücke sind aalglatt, haben alle diesen Radio-Nachtprogrammcharakter - alles perfekt und seelenlos runtergespielt. Und sein ewiges Bassklarinettengedudel trägt einen wsentlichen Teil dazu bei - sorry Freunde - aber das muß wirklich nicht sein. Seine vielen Drumprogrammings haben sich auch nicht weiterentwickelt und klingen nicht viel anders als auf der 93er "Sun don't lie". Dieses Album ist für mich immer noch DAS Bass Album der 80 und 90er Jahre. Ähnliches hat nur Jaco Pastorius mit seinem Debut Album 1975 geleistet.


Timeline: Eine Reise in die Mitte der Zeit
Timeline: Eine Reise in die Mitte der Zeit
von Michael Crichton
  Taschenbuch

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie ein Buch zum Film, 18. Juni 2001
Das Buch erinnert mich eher an "James Bond im Mittelalter". Nur hier ist es nicht ein Bond, sondern derer gleich vier. Die wurden per Quantentechnik zurück ins 14. Jahrhundert befördert um ihren Professor zu retten. Und anstatt in dieser alten Welt eine schöne Geschichte zu erzählen, verfällt Crichton leider nur ins ach so typisch amerikanische, oberflache, stets vorauszusehende Actionallerlei in Form von Kampf, Flucht, Explosion, Kampf, Flucht, Explosion, etc. Und sich natürlich in den noch so gefährlichsten Momenten auf wundersame Weise im aller, aller, allerletzten Augenblick noch zu retten. Normal kann das nur 007. Und natürlich weiß man nach 200 Seiten schon was am Ende passiert. Bis zu dem Moment, wo die 4 Protagonisten in die Vergangenheit befördert werden ist das Buch richtig gut, deshalb die 2 Sterne. Es wird noch eine richtig gute Geschichte erzählt. Danach leider nur noch...siehe oben


Duddits: "Dreamcatcher"
Duddits: "Dreamcatcher"
von Stephen King
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach gutem Anfang leider enttäuschend, 24. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Duddits: "Dreamcatcher" (Gebundene Ausgabe)
Die ersten 200 Seiten "Duddits" sind wirklich gut. Doch dann flacht das Buch für meinen Geschmack leider sehr ab. Unglaublich "amerikanisch Hollywoodmäßig", einfach nur doof, teilweise auch etwas verwirrend, und wirklich sehr an den Haaren herbeigezogen. Mr. Gray der sich in Henrys Kopf einnistet, dem zu folgen ist nicht ganz einfach... Diese Buch hält den Vergleich zu "Es" in keinster Weise stand. 3 Punkte dennoch, weil King es trotzdem schafft, die Spannung zu halten. (Wenn man sich nur nicht so über die Story ärgern würde)


Jaco Pastorius
Jaco Pastorius
Preis: EUR 8,97

38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bibel aller moderner Bassisten, 22. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Als Jaco Pastorius sein 1. Soloalbum vor nunmehr fast 25 Jahren herausbrachte, revolutionierte er durch sein Bassspiel alles was man bis dato auf diesem Instrument gehört hatte. Ich bin davon überzeugt, das kein Bassist heute spielen würde, wie er spielt, hätte es Jaco nicht gegeben. Jeder der "großen" beruft sich irgendwann in seinem Spiel auf Mr. Pastorius, alle (und nicht nur Bassisten) haben ihm auch viele Kompositionen gewidmet. Gleich das erste Stück der Platte "Donna Lee" vom Saxophonisten Charlie Parker ist unglaublich. Er spielt das Thema, nur von Percussion begleitet, als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Dabei hissen sogar viele Saxophonisten die weiße Fahne ob des hohen Schwierigkeitsgrades des Stückes. Jaco war der erste der nur mit Obertönen auf dem E-Bass ein Solostück spielte (Portrait of Tracy), seine perkussiven 16tel Noten peitschen die Stücke voran, daß es einem den Schweiss auf die Stirn treibt. Bis heute unerreicht. Hinzu kommt, daß Jaco nicht nur DER Bassist schlechthin war, sondern auch kompositorisch zur allerersten Garde gehörte. Natürlich ist das Album soundtechnisch nicht gerade überzeugend, aber das spielt in diesem Fall keine Rolle. Die gesamte Musikwelt sprach fortan über Jaco. Er stieg in eine der bekanntesten und besten Jazz/Fusion Bands "Weather Report" ein, um das hohe Niveau auf dem die Band sowieso schon spielte, nochmal in eine andere Dimension zu treiben. Später gründete er seine eigene "Word of Mouth" Band, mit der er auch einige Alben veröffentlichte. Als Jaco Mitte der 80er Jahre nach einer Schlägerei ums Leben kam, verstarb eine der größten Musikerpersönlichkeiten im Jazz.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 19, 2010 12:31 AM CET


Brand New Day
Brand New Day
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,51

0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Album, 21. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Brand New Day (Audio CD)
Es scheint wohl so zu sein, daß Sting nicht mehr der Songwriter ist, der er einmal war. Das zweite schlechte Album in Folge, - zwar hat der Meister auch hier wieder das beste vom besten um sich geschart, aber was nutzt das alles. Lieblose Songs und nur vereinzelt blitzt etwas von Stings früherer Kompositionsstärke auf, mir scheint der Mann liefert nur noch aus Routine neue Alben ab, und so klingen sie auch: Mal schnell ein paar Stückchen schreiben, gute Musiker holen und fertig. Und sogar die Countryschiene wird neuerdings bedient, für mich unverständlich. Ich muß mich wohl leider damit abfinden, daß Sting die besten Zeiten hinter sich hat, hoffe aber dennoch, daß er nochmal das Gegenteil beweist.


Sailing to Philadelphia
Sailing to Philadelphia
Preis: EUR 5,55

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Warten hat sich gelohnt, 20. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Sailing to Philadelphia (Audio CD)
Nach einiger Zeit veröffentlicht Mark Knopfler nun wieder ein Soloalbum: Und das Warten hat sich gelohnt.Eine wirklich schöne Platte ist es geworden! Genau das richtige für die dunklen Herbst und Wintertage. Relaxed gespielt, eine ruhige ausgeglichene Stimmung, sparsam instrumentiert. Knopflers Stimme und sein unspektakuläres, aber prägnantes Gitarrenspiel stehen natürlich im Mittelpunkt der Songs. Ich persönlich hätte mir trotzdem, was seine Soli betrifft, etwas mehr "Feuer" wie in alten Zeiten gewünscht. Er hält sich doch sehr zurück, stellt sich ausnahmslos in den Dienst der Songs. Überflüssig sind meines Erachtens die Gastmusiker James Taylor und Van Morrison. Obwohl beide musikalische Persönlichkeiten sind,ist es jedoch Mark Knopfler's Musik, die er besser alleine gesungen hätte. Hinzu kommt, daß Morrisons Gesang sehr schlecht abgemischt ist und im Vergleich zu Knopfler's Stimme deutlich abfällt. Dennoch kann ich diese Platte sehr empfehlen, eine der besten Neuerscheinungen der letzten Monate.


Lowblow
Lowblow
Wird angeboten von popshop-wesel
Preis: EUR 19,90

3.0 von 5 Sternen Leider nichts neues, 12. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Lowblow (Audio CD)
Da braucht Victor Bailey nahezu 10 Jahre um sein zweites Soloalbum herauszubringen und leider entäuscht es größtenteils. Selbstverständlich spielen nur die Cracks der amerikanischen Jazz/Fusion Szene mit, aber auch das hilft nicht der Musik Seele einzuhauchen. Es klingt alles sehr kühl, Fusion wie man sie schon 1000mal gehört hat. Natürlich kommen Bassisten auf ihre Kosten, Victor Bailey ist einer der "großen" und man kann sich an seinen Basslinien schon die Zähne ausbeißen. Doch das allein genügt nicht, letztendlich zählt das Gesamtergebniss und da muß man leider feststellen, daß Komponieren nicht die Stärke Baileys war und ist! Bezeichnenderweise ist das beste Stück der Platte eine Fremdkompostion, nämlich Jaco Pastorius' "Continuum".


Die Musik des Zufalls
Die Musik des Zufalls
von Paul Auster
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, nur ein schwacher Schluss, 24. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Musik des Zufalls (Taschenbuch)
Ein Buch das sich super liest! Was Nashe und Pozzi erleben ist unglaublich, genauso wie der Stil in dem Paul Auster es uns beschreibt. Zwei Wermutstropfen bleiben jedoch: Zum einen hätte ich gerne erfahren, was mit Pozzi passiert ist und zum anderen (deshalb keine 5 Sterne) ist der Schluss im Gegensatz zum vorher gelesenen phantasielos. Für meinen Geschmack hat es sich Auster hier ziemlich einfach gemacht, es kommt mir vor, als hätte er keine Ideen für den Schluß der Geschichte gehabt, und somit seinen Helden/Antihelden einfach durch einen Autounfall hat sterben lassen. Schade, denn gerade auf das Ende war ich sehr gespannt und von daher leider doch etwas enttäuscht.


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