Profil für Ventris > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Ventris
Top-Rezensenten Rang: 44.658
Hilfreiche Bewertungen: 90

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Ventris (Berlin)

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Schattenkrieger - The Shadow Cabal
Schattenkrieger - The Shadow Cabal
DVD ~ Danielle Ryan Chuchran
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Film wie ein gemütlicher Rollenspielabend, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Schattenkrieger - The Shadow Cabal (DVD)
Was soll ich sagen, der Film hat mir richtig gut gefallen.
Sicherlich, das ist kein Hobbit, auch kein Game of Thrones, davon ist er meilenweit entfernt. Die Story ist einfach und könnte aus einer beliebigen DSA Anfängerrunde stammen, ist aber nicht unlogisch, übertrieben oder doof. Eine Wohlfühlstory für einen gemütlichen DSA Abend.. So muss man den Film sehen... oder zumindest so habe ich den Film gesehen und war nicht enttäuscht.

Das Budget bei dieser Produktion spielt natürlich eine ausschlaggebende Rolle. So hat man hier keine Stars, keine Super Special Effects, keine großartigen Kulissen, die Ausstattung ist sehr begrenzt.
Was allerdings gut ist, sind die Kostüme. Da gibt es absolut nichts zu beanstanden, die Kostüme haben ein hohes Niveau. Hier sieht nichts nach Latex, Plastik oder Lack aus. Es ist nicht übertrieben bunt und alles hat einen schönen Filter drüber, es wirkt alles wie aus einem Guss. Jedoch habe ich den Verdacht, dass hier teilweise LARP Waffen (Polsterwaffen aus Schaumstoff) verwendet wurden. Gerade die Orkwaffen sind doch in manchen Einstellungen verdächtig dick...
Die Masken sind auf gehobenem LAPR Niveau, also sehr ordentlich, würden in einem großen Kinostreifen sicherlich durchfallen aber man gewöhnt sich irgendwie daran, dass die Orks festgefrorene Gesichtszüge haben...
Die Musik ist eine schöne Fantasyuntermalung, das, was man auch bei Rollenspielabenden im Hintergrund laufen lässt.

Aber jetzt kommen wir zu meinem Highlight: Danielle Chuchran als Nemyt. Die von ihr gespielte Elfen - Kopfgeldjägerin ist die eigentliche Heldin in dem Film um die sich alles dreht. Man fiebert mit ihr mit, man fühlt mit ihr mit und schaut ihr einfach gerne zu wie sie im Katzen Style ihre Gegner mit einer sehr schönen Elfenklinge niederstreckt. Die Kampfszenen sind ok und deutlich über Mittelaltermarkt-Show Niveau, hier kommt echte Dynamik auf. Es wirkt nichts ungelenk oder unbeholfen. Chuchran hat scheinbar eine sehr gute Körperkoordination und verkauft einem die kampferprobte Elfe verdammt gut. Also ich habe es ihr abgenommen! Viel besser als irgendwelche Tussis denen man schon auf 100 Metern ansieht, dass sie keinen Sport machen und unbeholfen mit dem Schwert herumfuchteln - wie es leider in vielen Filmen praktiziert wird.
Die Kontaktlinsen die sie trägt und die auch gerne und oft im closeup gezeigt werden kennt man zwar aus dem EMP Magazin, stehen ihr aber verdammt gut und tragen viel dazu bei, sie andersartiger wirken zu lassen.

Aber genug von ihr, noch ein paar Worte zu den anderen Darstellern: Keltus als rechtschaffener Paladin der irgendwie doch nicht ganz so rechtschaffen ist der heilende Kräfte entwickelt und der Orkboss Kullimon der sehr an Thrall aus Word of Warcraft erinnert. Auch die Tiefe, gütige Vaterstimme. Wo wir bei World of Warcraft sind: Die Zwerge sehen übrigens aus wie Gnome und sind reichlich tollpatschig, was jedoch nicht weiter stört, da sie nur sehr kurze Auftritte haben, selbiges Gilt für die Meerjungfrauen.

Was ebenfalls sehr gut ist, dass dieser Film nicht so gezwungen witzig ist. Viele Fantasyfilme meinen ja, man müsste ganz besonders "lustig" daher kommen und bauen Witzfiguren als Sidekicks ein oder blödeln Späße am laufenden Band herunter. Das findet man in diesem Film zum Glück nicht.

Schattenkrieger ist ein Film von Fans für Fans. Jeder, der mal Fanfilme gesehen hat (bei Youtube gibt es viel wirklich schöne Projekte) weiß wovon ich spreche. Dieser hier ist für einen Fanfilm sehr gut gelungen, ich bin froh ihn gekauft zu haben und werde ihn wärmstens den Leuten aus meiner alten Rollenspielgruppe empfehlen. Als gemütlicher Fantasyfilm der etwas fürs Auge bietet und an schöne Runden Pen&Paper am offenen Kamin erinnert als man noch jung war.

Danke für den schönen Filmabend. Wäre noch eine schöne Wirtshausszene dabei gewesen mit netter Prügelei zum Schluss hätte ich 5 Sterne vergeben! ;)


Only God Forgives (Uncut)
Only God Forgives (Uncut)
DVD ~ Ryan Gosling
Preis: EUR 10,78

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Fiebertraum, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Only God Forgives (Uncut) (DVD)
Der Film ist wohl Geschmackssache ... einige wenige lieben ihn, der Rest hält ihn für großen Mist.

Warum ist das so?

Eigentlich war ich schon skeptisch als ich auf dem Cover "Faszinierend", "Hypnotisch", "Sehenswert" gelesen habe. Das ist meistens ein verlässlicher Hinweis darauf, dass hier etwas nicht stimmt und genau so war es dann auch.
Der Film hat etwas, ohne Frage. Er hinterlässt auch etwas, man vergisst ihn nicht mehr so schnell - nur die Frage ist WILL ich das überhaupt? Am liebsten möchte ich den Film wieder vergessen, weil er ein riesiger Klumpen Kaugummi ist den ich versehentlich herunter geschluckt habe und der mir jetzt schwer im Magen liegt.
Ja, ich habe den Film zu Ende gesehen und auch nicht vorgespult oder so etwas. Das wäre Frevelei.
Man muss zugeben, der Film hat in den Kämpfen eine gewisse Dynamik, leider läuft der Rest in Slow Motion ab und der Hauptdarsteller agiert so dröge, langsam und verpennt, dass ich fast nen Anfall bekommen hätte.
In diesem Film kann man sich mit niemandem identifizieren. Dieses Rache - Ding mag nicht so recht zünden, da es einem egal ist wer wen warum umbringt, der ganze Film ist wie ein Fiebertraum aus dem man endlich erwachen will man aber feststellt dass man schon wieder eingeschlafen ist und die Szenen einfach nicht los wird.
Man könnte es als besondere Kunst bezeichnen einen Film herzustellen der wie ein über Fiebertraum ist. Natürlich. Spricht auch nichts dagegen ABER muss ich das gut finden? Muss ich hier Begeisterung Bemühen? Muss ich unehrlich zu mir selber sein und so Sätze sagen wie:
"Ein ganz ein besonderer Film, kein Mainstream und die Handlung ist so verworren, das ist einzigartig und künstlerisch kaum zu toppen. Die verwendeten Farbfilter sind schon eine Kunst für sich, die Bilder (ich glaube es waren wirklich zum Teil Standbilder) waren so künstlerisch, dass ich sie nicht verstanden habe, was immer ein sehr gutes Zeichen ist."
Ne, mache ich nicht. Mir hat der Film einfach nicht gefallen und wer nicht etwas "ganz besonders künstlerisches" sucht, sollte besser einen Bogen um diesen Film machen.
Irgendwie hat mich der Film an Avalon erinnert, für den musste man sich auch viel zeit nehmen und man hat nicht alles auf Anhieb verstanden, aber Avalon hatte das gewisse Etwas. War aufregender, heldenhafter, die Musik war besser, es war größer, schöner, cooler und ohne sinnfreie und explizite Gewaltdarstellung.

Na gut, jedem das Seine - und liebe Fans von Only God Forgives: ihr könnt jetzt gerne wieder auf "Nicht hilfreich" klicken aber was erreicht ihr damit? Dass sich noch mehr Leute den Film ansehen, feststellen dass er langweilig ist und hier eine schlechte Bewertung einstellen? Der Film ist für ein Nischenpublikum und es ist schön, dass ihr diese Nische ausfüllt aber zerrt nicht noch mehr Leute dazu, es wird dann schnell zu eng in eurer Nische...


Future: Roman
Future: Roman
von Dmitry Glukhovsky
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Science Fiction Dystopie, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Future: Roman (Broschiert)
Ich habe mich für Dmitry Glukhovskys Futu.re entschieden, weil mir METRO sehr gut gefallen hat. Entsprechend habe ich natürlich etwas ähnliches erwartet.

Futu.re ist völlig anders als METRO.Natürlich, es ist schließlich auch ein anderes Buch mit einer anderen Geschichte aber was ich vorweg nehmen möchte: Genau wie in METRO gelingt es dem Autor auch hier, ein hoch detaillierte Universum zu schaffen. Einen Sandkasten in dem sich sicherlich noch viele weitere Autoren (vielleicht auch er selber) mit weiteren Geschichten austoben werden. Potential hat die erdachte Welt auf jeden Fall und sie bietet noch viel, sehr viel Spielraum für weitere Geschichten.

Für visuelle Eindrücke empfehle ich auch unbedingt die Seite futu.re - hier gibt es auch u.a. eine Zeichnung der berühmten Annelie, den Apollo Masken und einer Phalanx ... die russische Version des Buches ziert übrigens auch eine Apollo - Maske, was ich viel besser und passender finde als diese komischen roten Striche auf der deutschen Ausgabe (ja ich weiß dabei handelt es sich um Hochhäuser - aber SO sind sie im Buch nicht beschrieben).

Es gibt verschiedene interessante Schauplätze, wenig Rückblenden und die Beschriebenen Szenen platzen nur so vor Details. Fast hat man das Gefühl in das Buch hinein greifen zu können,so gut ist es beschrieben. Der Hauptcharakter Jan ist interessant, auch wenn er sich nur schwer als Identifikationsperson eignet. Er ist brutal, einfach gestrickt und verliert sich in seitenlangen Grübeleien und Monologen. Entsprechend erlebt man die Geschichte auch aus den Augen von Jan, ist immer bei ihm und alle Vorkommnisse werden von ihm zum Teil mit derben Sprüchen kommentiert. Jan ist eben kein Weichei und auch nicht zimperlich mit seinen Mitmenschen, schnell wird da mal ein blaues Auge oder eine gebrochene Nase verteilt- auch an eigentlich unbeteiligte Personen in der Tube.
Wenn es ernst wird ist er allerdings kein Supermann. Jan ist einfach kein Held und so stolpert er mehr schlecht als Recht durch die Geschichte, lässt sich verprügeln, einsperren, verarschen, missbrauchen, ...
Was ich nicht so gut fand bzw. dessen Sinn sich mir nicht so ganz erschlossen hat sind die doch sehr derben Pornoszenen die der Autor eingebaut hat. Vielleicht musste er sich nach METRO erstmal so richtig austoben. Ich glaube ich hatte hin und wieder rote Ohren beim Lesen. ;)
Weiterhin muss noch erwähnt werden, dass das Buch lang ist. Szenen werden zum Teil episch ausgebreitet und manchmal spürte ich das Verlangen, Jans seitenlange Monologe abzukürzen weil ich wissen wollte wie es weiter geht.
Teilweise geht das Buch wirklich weit an die Schmerzgrenze heran (zumindest für mich), z.B. in der Szene mit den Anrufen der Eltern wo die "kleinen" sagen müssen dass sie sie hassen und verachten. Oder die doch sehr negative Darstellung von schwangeren Frauen, Babys - was sich allerdings aus der Konstellation der Story so ergibt und so sein muss.
Was noch interessant ist, ist die Beschreibung der Migration nach Europa - in eine Welt in der man nicht mehr altern muss, in der man ewiges Leben aus dem Wasserhahn bekommt

Empfehlen kann ich Futu.re Leuten, die auf Science Fiction Dystopien stehen, die mit einem Darsteller zurecht kommen der skrupellos scheint aber im Inneren irgendwie doch weich ist, der auch mal gefoltert wird, der Sex hat und der viel, sehr sehr viel einsteckt und nur wenig austeilt, dabei aber immer irgendwie cool/dauerresigniert wirkt. Für Leute die wissen wollen wie eine Gesellschaft aussehen kann in der man nicht mehr alt wird, in der Alter als ekelhaft beschrieben wird.
Nur 3 Sterne? Ja, hätte der Autor die Geschichte ein wenig mehr gestrafft und hätte er die Welt ein klein wenig mehr lebenswert beschrieben, so dass auch so etwas wie Heimeligkeit beim Leser entsteht, wären es mehr geworden. Warum nicht mal ein Ausflug nach China oder Afrika eingebaut statt seitenlanger Monologe? So hatte ich am Ende des Buches das Gefühl: Puh, endlich vorbei, war irgendwie interessant aber jetzt brauche ich ein Buch das in einem schöneren Sandkasten spielt.


47 Ronin  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
47 Ronin (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Keanu Reeves
Preis: EUR 15,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasanter Augenschmaus, 9. Februar 2014
Diese Rezension bezieht sich auf einen Kinobesuch und kann SPOILER enthalten.

Ich komme gerade aus dem Kino und denke mit gemischten Gefühlen an den Film zurück.

Warum?

Der Film ist wunderbar detailverliebt. Es gibt in jeder Szene so viele Kleinigkeiten zu entdecken, angefangen bei den Kostümen, der Ausstattung bis hin zum Licht- und Farbenspiel. Ein Augenschmaus den man sich gerne ansieht. Dagegen fand ich den neusten Hobbit geradezu glatt und texturlos. Aber wo wir beim Vergleich mit dem Hobbit sind: Die 3D Effekte in 47 Ronin können definitiv nicht mithalten mit Jacksons jüngstem Werk. Die Technik scheint hier schlechter zu sein, was nicht heißt, dass es der Optik schadet, es stellt sich eben nur so dar, dass einem beim Hobbit die Gegenstände um die Ohren geflogen sind und in 47 Ronin schaut man eher aus dem verglasten Fenster auf die Geschichte. Immerhin benötigt man keine neue 3D Brille und kann seine alte verwenden (NICHT die vom Hobbit, die geht hier nicht!!).
Interessante Orte sind neben den schön gestalteten Hauptstädten auch die Piratenschiffe. Leider, leider haben sie nur einen sehr kurzen, fast flüchtigen Auftritt. Dieser Wald mit den Magiern und der Unterschlupf hingegen konnte mich nicht begeistern, das sah irgendwie nach 2008er Computerspiel aus inklusive Texturtapeten, irgendwie lieblos aufgezogen.

Die Monster: Die Monster sind an interessant gestaltet und mit interessant meine ich, dass sie kreativ sind, da hat jemand wirklich Ideen gehabt, auch wenn ich in einigen Szenen an Sucker Punch denken musste. Allerdings sind alle Szenen mit Monstern sehr schnell geschnitten. Man kann die Wesen nicht richtig betrachten weil sie eher durchs Bild explodieren und dann auch ziemlich schnell wieder das Zeitliche segnen. Der Fuchs übrigens hat mich nicht überzeugt, der sah zu sehr animiert aus. Ich könnte schwören ich hätte sogar eine Art Clippingfehler gesehen als der aus dem Gras des Waldes geschlichen kam.

Die Rollen: Ich finde Keanu Reeves ist ok. Aber ich fand ihn auch schon in Matrix nur ok. Er macht seine Sache gut, auch wenn er etwas abwesend wirkt - aber das schreibe ich mal einer Eigenschaft seiner Rolle in diesem Film zu. Ohne Bart finde ich ihn aber besser.
Die Samurai bleiben größtenteils gesichtslos - klar, wer will 47 Samurai "kennen lernen"? Ein paar jedoch bekommt man vorgestellt, inklusive einem lustigen Dicken. Oishi hat mich überzeugt, genau wie die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen und Asano. Sein Gegenspieler Kira bleibt dagegen irgendwie blass. Er hat eben nur den Job des bösen Buben, ohne dadurch irgendwie hervorzustechen. Die Hexe stiehlt ihm einfach komplett die Show, so dass man den Eindruck bekommt, der Kerl hat überhaupt nichts auf dem Kasten.
Der Kaiser sieht lustig aus und hat komische Dinge auf dem Kopf, trotzdem hat er mich rum gekriegt, ich fand ihn klasse, die Mimik hat gestimmt. Trotzdem fiel mir auf, dass er den Riemen von seinem Helm, oder was das eben ist, in jeder Szene irgendwie anders hat. Mal hängt ihm die Kordel fast im Mund, dann wieder ist sie unterm Kinn, dann wieder auf dem Kinn. Ich glaube die Filmcrew hatte Probleme mit diesem Helm.
Den tätowierten Typen von den Plakaten sieht man übrigens nur sehr kurz. Er sagt 2 Sätze, guckt böse und ist dann wieder völlig vergessen. Das wäre so, als würde man Gandalfs Pferd ein Filmplakat widmen.

Kämpfe: Es gibt die Kämpfe mit Monstern, die Kämpfe zwischen Personen und die Massenkämpfe. Gemeinsam haben diese Szenen, dass sie schnell geschnitten sind und manchmal etwas verwirren. (Wurde der Film eigentlich gekürzt??)
Während ich die Massenkampfszenen sehr gut fand, dynamisch und taktisch, fand ich die Kämpfe gegen Monster nicht besonders gut. Scheinbar wird jedes Mal viel herum geschnitten, bis dann endlich die Achillesferse der Kreatur zielsicher von Neo.. ähh Kai mit dem Schwert penetriert wird, was zum Ableben der Kreatur führt. Ist jetzt nicht so dramatisch, allerdings kann das ein Jediritter besser darstellen, da ein Laserschwert dann doch überzeugender ist als ein Samuraischwert. Ich vermisse allgemein in den letzten Monsterfilmen große Fallen, Kriegsgerät und Strategien gegen Monster (vielleicht ein wenig so wie in Outlander, die machen sich einen Mords Kopf um ein Monster, das Kai wahrscheinlich mit einem gezielten Stecher getötet hätte).

Das Ende: Ich sag nichts zum Ende. Nur, dass ich irgendwie traurig bin. Trotzdem war es so verdammt stilvoll, boha die Japaner scheinen die traditionellsten, ordentlichsten Menschen auf diesem Planeten zu sein.

Fazit: Man kann ruhig einen Besuch im Lichtspielhaus riskieren, sollte jedoch kein Hobbit-Kaliber erwarten. Mit Popcorn macht der Film richtig Spaß, das visuelle Arrangement macht die vielen aufgezählten Patzerchen wieder gut, man muss auch mal ein Auge zu drücken können. Und wer bei den von mir aufgezählten Negativpunkten mit der Schulter zucken kann, Fantasyfilme mag, Samurai mag und Keanu Reeves nicht doof findet, sollte sich den Film ansehen, er bietet solide Unterhaltung, die zu keinem Zeitpunkt billig wirkt, Meckern über diesen Film ist bereits Meckern auf erhöhtem Niveau. Von dem Kinokassenerfolgometer in den USA sollte man sich meiner Meinung nach sowieso nicht beeinflussen lassen, die Mehrheitsmeinung ist nicht immer die Richtige. Studien belegen mittlerweile sogar, dass Massenmeinungen öfters falsch sind als Gruppenmeinungen oder Meinungen einzelner Personen. ;)
Von mir gibt es 4 Sterne, weil ich einen schönen Abend im Kino verbracht habe.


Tagebuch der Apokalypse 3: Roman
Tagebuch der Apokalypse 3: Roman
von J.L. Bourne
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Andere Erwartung, 8. September 2013
Habe das Buch gerade durch und schon eine Nacht darüber geschlafen und bin letztendlich zu dem Schluss gekommen,dass es mir nicht gefallen hat.
Das Buch ist nicht schlecht, als Zombieroman gut lesbar, jedoch ist es, wie viele andere Rezensenten geschrieben haben kein Tagebuch mehr.

Gerade dieser Tagebuch Stil hat mich aber gefesselt, man war immer nah dran an Kilroy, war quasi mit ihm unterwegs. Das ist nun nicht mehr so. Die meiste Zeit sitzt der in irgendwelchen Booten, spielt Schach und funkt in der Welt herum. Also total langweilig.

Stattdessen übernehmen kleine Teams von Soldaten den Part der Action. Hier ist das Buch aber kein "Tagebuch der Apocalypse" mehr sondern eher ein "Aufstieg der Toten" oder ein "Wer länger lebt ist später tot". Diese Bücher sind auch nicht schlecht aber mir fehlt die Nähe zu den Protagonisten, ich will mit hinein gezogen werden, miterleben, mitfiebern, dieses "was würde ich jetzt tun?" erleben.
Das geht hier einfach nicht mehr. Man fühlt sich hier eher wie ein passiver Konsument der von ganz weit oben auf die Geschichte herunter schaut und der hier mal gucktt und dort mal schaut und überall irgendwelche Leute herumwuseln sieht.

Als Beispiel die Polarstation. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass nach dieser noch detailliert beschriebenen Idee mit dem Leichensprit, wo stellenweise ein wenig "Das Ding" Feeling aufkommt, dieser Schauplatz einfach hängen gelassen und mehr oder weniger in der weiteren Geschichte nur noch mitgeschliffen wurde.

Die handelnden Soldaten sind zwar alles coole und sehr sehr harte Typen aber eben auch austauschbar, Bourne hätte in jeder Szene die Namen zufällig rotieren können und es wäre niemandem aufgefallen.

Die Leute auf dem Flugzeugträger erleiden ein ähnliches Schicksal, sie verkommen zu einem "ach ja, der Flugzeugträger muss auch mal wieder erwähnt werden" - Schauplatz.

Schade, ich hatte gedanklich schon meine festen Sachen angezogen, die Schuhe gründlich geschnürt, meinen Rucksack gepackt und meine Waffe geladen als ich das Buch anfing zu lesen. Im Nachhinein hätte ich aber ruhig meinen Schlafanzug anbehalten können.


Blackout - Kein Entrinnen
Blackout - Kein Entrinnen
von Mira Grant
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht., 5. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Blackout - Kein Entrinnen (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: das Buch war ein Schnellkauf,ich brauchte etwas zu lesen, irgendwas mit Zombies das ich noch nicht kenne.
Der Einband ließ mich zum Buch greifen, der Klappentext versprach solide Zombiekost.

Schlussendlich habe ich mich mehr oder weniger durch das Buch gequält. Der Schreibstil der Autorin ist super, daran liegt es nicht. Auch das Universum an sich finde ich sehr interessant.

Das Ganze erinnert mich an eine Mischung aus Zombieland, Shaun(!) of the Dead und Final Fantasy.
Mir war beim Kauf nicht klar, dass es sich hier um den dritten Teil handelt und zwar einer Trilogie deren ersten Teil ich bereits mehrfach in der Hand hatte aber immer wieder weg legte (warum schreibt der Verlag das eigentlich nie auf die Bücher drauf???). Die Protagonisten sind ein lustiger Haufen von Reportern. Ja, Reporter - erster Gedanke: Laaaangweilig. Dann habe ich irgendwann verstanden, dass Reporter in diesem Universum sowas wie James Bonds sind und entsprechend geht es dann auch zur Sache. An sich nicht schlecht, gerade so schräge Charaktere wie die Katze und die Füchsin fand ich super. Ich habe jedoch das ganze Buch hindurch nicht verstanden, warum die George eigentlich geklont worden ist. Was sollte das? Wäre es nicht einfacher für das Geld ein paar Elitereporter zu engagieren die Shaun aufspüren und umnieten? Der Einbruch bei der Seuchenschutzbehörde war ein weiterer Schwachpunkt. Vieeel zu einfach, erinnerte mich etwas an Ducktales "Hui-rein-peng-raus-es gibt keinen der sie nicht mag". Dafür fand ich die Szenen mit Shaun und George gut in denen sie sich wieder einander annähern.

Aber ich mache das Buch schlechter als es ist. Als Fazit: Der Schreibstil ist locker lustig, das Universum ist glaubhaft und sehr detailliert, die Charaktere sind sympatisch.

Was mir fehlt und weswegen ich hier abwerte (nicht viel abwerte, weil es ja meine Schuld war, hätte mich ja informieren können was ich kaufe... ;) ist die düstere Survival Zombie Atomsphäre. Zombies spielen hier tatsächlich eher Nebenrollen, es geht viel mehr um die Protagonisten selber und was sie alles in ihren Blogs schreiben. Die Zombies wirken auf mich nicht bedrohlich, das Buch ist auch nicht unheimlich oder sowas sondern eher wie eine locker-lustige "Achterbahnfahrt durch das Zombietal". Jedes Mal wenn ich was von Blogs lese schießt bei mir das Bild eines auf dem iPad lesenden Starbucks Yuppies in den Kopf und da sperre ich leider total ab...

Ich empfehle deswegen jedem erstmal beim ersten Buch anzufangen oder sich das gerade erschienene "Tagebuch der Apocalypse3 (<---da steht eine Nummer hinter dem Titel, SO macht man das liebe Verlage!!)" zu kaufen (darauf stehe ich z.B.).


Warhammer 40.000 - Pariah: Ravenor versus Eisenhorn
Warhammer 40.000 - Pariah: Ravenor versus Eisenhorn
von Dan Abnett
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Phantastisch, 12. Mai 2013
Dan Abnett versteht es wie kaum ein anderer, detaillierte Szenarien und Orte zu erschaffen die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Auch in Pariah legt er wieder diese Detailverliebtheit an den Tag die in meinem Geist einfach nur Türen und Tore einrennt. In manchen Szenen möchte man direkt den Arm ausstrecken und an der Szene teilhaben, sie berühren. (Sinngemäßes Zitat) "... dunkle Flecken auf dem weißen Verputz, wie Meerestiere die nah der Oberfläche schwimmen..."

Dan Abnett erzählt die Geschichte von "Beta", sie ist in einer zunächst unklaren Situation, hin und her gerissen zwischen Lüge und Wahrheit, Freund und Feind. Als Leser der Eisenhorn und Ravenor Romane kannte ich die Figur natürlich bereits, bzw. glaubte ich sie zu kennen - aber es kommt alles ein wenig anders als man denkt. Beta gerät Zug um Zug in einen Konflikt, dessen Ausmaß nicht zu überschauen sind, eine Ketzerei gigantischen Ausmaßes, so bahnt es sich an. Wer Abnett kennt, weiß, dass es hierbei nicht um gigantische Schlachten geht, sondern um Intrigen. Das Auftreten des alten Feindes habe ich genossen, ohne zu viel verraten zu wollen...
Tatsächlich findet man immer wieder Parallelen zu "Fulgrim" und zum Ende hin habe ich die Befürchtung gehabt, dass er jetzt ein kein wenig zu dick aufträgt, aber dann schwenkt die Geschichte um und wir sind wieder bei Eisenhorn und Ravenor.

Der Roman ist ein fulminanter Auftakt zu einer (wie ich hoffe) intensiven, spannenden und fantasieanregenden Reihe. Also ich bin beim nächsten Teil definitiv wieder dabei und möchte wissen wie es weiter geht.

Ansonsten ist der Roman ein typischer "Abnett-Shadowrun-Roman", wie ich ihn liebe. Einziger Schwachpunkt ist die Übersetzung. Die ersten Seiten lesen sich nur sehr holprig und ich musste einige Sätze 3 mal anfangen um zu verstehen was der Übersetzer eigentlich will. Aber irgendwie liest man sich nach kurzer Zeit hinein. Ich habe überlegt deswegen einen Stern abzuziehen, jedoch möchte ich hier Abnetts Geschichte bewerten und nicht die Form in der sie auf den deutschen Markt kommt. Deswegen hier nur der Hinweis!
Gerade die Detailverliebtheit muss im englischen Original phantastisch zu lesen sein und ich denke das werde ich bei Zeiten auch tun.

PS
Habe gerade gedankenverloren das Buch erneut in die Hand genommen und mir fiel tatsächlich noch etwas für die Rezension ein was ich vergessen habe: Die Hinweise auf unser jetziges Zeitalter und eine interessante Betrachtung der (Christlichen?) Religion. Das Buch mag relativ kurz sein aber es steht irgendwie doch sehr viel drin.


Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, LTE, Android 4.2) - Schwarz
Samsung Galaxy S4 Smartphone (12,7 cm (4.99 Zoll) AMOLED-Touchscreen, 16 GB interner Speicher, 13 Megapixel Kamera, LTE, Android 4.2) - Schwarz
Wird angeboten von handyversand
Preis: EUR 355,00

19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Taschencomputer, 8. Mai 2013
Endlich ein neues Handy! - Habe ich mir gedacht, als ich mein Samsung Galaxy S4 aus der Verpackung gelöst habe. Mein altes htc Touch HD (Blackstone) mit dem ollen alten Windows Mobile lag daneben und sah erschreckend alt aus. Ja, für mich hat sich dieser Kauf absolut gelohnt. War mein erster Gedanke!

Das S4 kommt sehr schlank daher und liegt fest in der Hand. Der Bildschirm ist verdammt groß und ich hatte erst Bedenken das Ding in die Hosentasche zu bekommen - geht aber. Schon das Einschalten ist erfrischend - zack - und das System ist geladen! Im WLAN rast das S4 durchs Internet und ich habe 200 MB Apps in kürzester Zeit geladen und noch schneller installiert. Fast keine Ladezeiten beim Starten, ich hatte schon das Gefühl, das Handy ist schneller als Mein Laptop...
Alle Funktionen die ich benötige sind vorhanden: Navigation (ich empfehle eine neue Stimme zu laden), Blitzer App, Internet, Fotos mit Geokoordinaten ...
Vieles jedoch mag Spielkram sein, die Gestensteuerung habe ich getestet und sie sorgte für einen Wow-Effekt, im Alltag nutze ich sie jedoch nicht - auch wenn man das S4 herumzeigt schaltet man die Gestensteuerun an, "Hier schau mal, was das Ding drauf hat!" - aber wirklich Nutzen, nein.
Die zweite negative Überraschung erlebt man, wenn man das Handy anpassen will. Die Systemdateien und auch einige vorinstallierte Apps kann man nicht ohne weiteres manipulieren. Ich wollte zuerst die Töne austauschen weil mir das Geklecker auf die Nerven geht. Der vorinstallierte Dateimanager öffnet gar nicht erst die Systemordner. Eine entsprechende App ließ mich dann die richtige Datei finden, jedoch ist hier "read only" angesagt.
Ich weiß es gibt Möglichkeiten das System zu "rooten" aber die scheinen mir alle noch nicht erprobt genug - ich werde damit noch ein paar Wochen warten und es dann definitiv versuchen.
Das gesicherte System ist für mich der Grund den Stern abzuziehen, alle anderen Punkte sind für mich eher "Meckern auf hohem Niveau". Den User einzuschränken kann ich nicht akzeptieren und auch nicht darüber hinweg sehen. Ich bin ich es gewohnt jeden Pups im System so anzupassen wie er mir gefällt. Also warum nur einen Stern Abzug? Ganz einfach, weil sich dieser Zustand heilen lässt.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass sich das Update vom Blackstone auf das S4 für mich auf ganzer Linie gelohnt hat. Einige Rezensenten hatten vorher ein S3 oder vergleichbares Handy und wundern sich jetzt, dass sie mit dem Gerät nicht zum Mond fliegen können. Entsprechend sind die Rezensionen. Ein Tipp von mir: Man muss sich nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen. Wenn ich mir ein neues Gerät kaufe, dann hat das einen Zweck, ich kaufe mir dann ein neues Gerät wenn ich mit meinem Alten nicht mehr zufrieden bin und ich weiß, dass die Punkte die mich derzeit stören, in der neuen Version behoben sind. Aber ich kauf mir doch kein neues Handy einfach nur, weil es neu ist... und das möglichst jedes Jahr...

Also an alle die noch ihren alten Knochen liegen haben: Hier lohnt es sich absolut umzusteigen und sich zu modernisieren.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2013 5:04 PM MEST


Ironmaxx 100%-Whey Isolate Neutral, Dose 750g, 26340
Ironmaxx 100%-Whey Isolate Neutral, Dose 750g, 26340
Preis: EUR 30,51

5.0 von 5 Sternen Sehr gut bekömmlich, 16. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich nutze das Produkt als zusätzliche Eiweißquelle zu meiner regulären Ernährung. Immer direkt nach dem Training oder nach dem Aufstehen - und immer dann wenn ich keine Zeit zum Kochen habe. Da ich Milchprodukte nicht gut vertrage, habe ich das Pulver zunächst mit Wasser getrunken. Ist geschmacklich eigentlich unauffällig aber für meinen persönlichen Gaumen eher eine Überwindung. Mit Sojamilch schmeckt man das Pulver nicht mehr - wer also Sojamilch mag hat hier keine Probleme, mir hat es überhaupt nicht gefallen. Mittlerweile habe ich eine Mischung entwickelt die mir persönlich sehr gut schmeckt und gut bekömmlich ist: 300 ml Sojamilch, 25-30g Pulver, 1 Banane, ein EL Honig und eine Frucht X. Für X habe ich schon frische Mango, Honigmelone, Kirschen probiert mit unterschiedlichem Ergebnis was die Geschmacksintensität angeht. Aber alle Drinks waren unglaublich lecker.
Für Puristen ist das nichts, ich weiß - aber wer nicht auf den Zucker schauen muss und Früchte gut verträgt UND auf lecker fruchtige Milchshakes mit viel Eiweiß und ohne Chemiekram steht, fährt damit sehr gut.
Negativ fällt nur auf, dass das Ganze unglaublich viel Schaum im Mixer entwickelt (bereits die Mischung Sojamilch/Pulver) und Schaum trinke ich nicht gerne da man hinterher nur am Aufstoßen ist - also wenn jemand einen Tipp hat immer her damit. Ansonsten kurz ruhen lassen und mit Strohhalm trinken.


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Super Qualität und Passform, 1. März 2013
Ich empfehle diese Pumps zu kaufen, da sie trotz der hohen Absatzes gute Passform haben und man kann locker 4-5 Stunde damit laufen. Blaue Farbe am Plateau sieht man kaum. Habe die Pumps vor einem Jahr gekauft und bin bis jetzt damit super zufrieden. Fallen bisschen groß aus.


Seite: 1 | 2