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Rezensionen verfasst von
"juergenaffenzeller"

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Dark Fiber - Auf den Spuren einer kritischen Internetkultur
Dark Fiber - Auf den Spuren einer kritischen Internetkultur
von Geert Lovink
  Taschenbuch

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt ein Leben nach der Internet-Euphorie, 6. August 2004
Geert Lovink, Web-Pionier der ersten Stunde, begibt sich in den Texten von „Dark fiber" auf die Spuren der kritischen Internetkultur. Und egal ob es sich nun um die Wichtigkeit eines globalen Zeitstandards, die Lösung des Sprachenproblems im Internet oder die Tatsache handelt, dass die einstige Killerapplikation E-Mail endgültig ihre Aura verloren haben dürfte - Lovink geht die Problematiken, Gefahren und Zukunftsentscheidungen des World Wide Webs sehr direkt an.

Die Internet-Euphorie und die Kommerzialisierung des Webs hat die einst so visionäre „Cyberkultur" gezähmt. Läuft dem freien und offenen Internet die Zeit davon? Diese Frage wird ausführlich behandelt. „Dark fiber" ist nicht zuletzt ein wichtiges Buch für all jene, die das Internet nur in der heutigen Form kennen. Lovink lässt die Leser teilhaben an den Visionen der ersten Stunde, die das freie Medium Internet noch versprach, an der Aufbruchstimmung der Cyberpunks, der Euphorie beim tatsächlichen Zugang zu den nötigen Technologien Ende der 80er-Jahre bis hin zum Dotcom-Crash, der Ende der 90-er Jahre viele Träume wie Seifenblasen zerplatzen ließ.



You Gotta Go There to Come Back
You Gotta Go There to Come Back
Preis: EUR 13,10

6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 15. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: You Gotta Go There to Come Back (Audio CD)
Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt! Ich war, als Fan der ersten Stunde, fest davon überzeugt, mir die neue Stereophonics-CD ohne Anhören im Plattenladen kaufen zu können! Doch ich wurde bitter enttäuscht: Kelly Jones hätte für sein "Tribute to the 70-ies"-Album nicht den guten Namen seiner Band in den Dreck ziehen müssen, sondern ein Soloalbum draus machen müssen.

Das Album wirkt derartig überladen, dass man oftmals genau hinhören muss, um unter den Streichern und Bläsern auch noch jemanden singen zu hören. Songs wie die erste Single "Madame Helga" oder der Opener "Help Me" gehen in ein Ohr rein und ohne große Wirkung beim anderen Ohr wieder raus.

Doppelt bitter, wenn man weiß, dass diese Band zeitlose Hymnen wie "Traffic" oder "Not up to you" in die Welt gesetzt hat. Einzig "Nothing Precious At All" und "Since I Told You It's Over" vermögen noch ansatzweise an die guten Zeiten der Band zu erinnern.

Hardcore-Fans werden sich wohl auch dieses Album "schön" hören, allen anderen sei nur empfohlen, es bei den ersten drei Alben der Stereophonics zu belassen!



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