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1.0 von 5 Sternen
Finger weg!, 15. Juni 2003
Tja, manchmal kommt es eben anders als man denkt! Ich war, als Fan der ersten Stunde, fest davon überzeugt, mir die neue Stereophonics-CD ohne Anhören im Plattenladen kaufen zu können! Doch ich wurde bitter enttäuscht: Kelly Jones hätte für sein "Tribute to the 70-ies"-Album nicht den guten Namen seiner Band in den Dreck ziehen müssen, sondern ein Soloalbum draus machen müssen.
Das Album wirkt derartig überladen, dass man oftmals genau hinhören muss, um unter den Streichern und Bläsern auch noch jemanden singen zu hören. Songs wie die erste Single "Madame Helga" oder der Opener "Help Me" gehen in ein Ohr rein und ohne große Wirkung beim anderen Ohr wieder raus.
Doppelt bitter, wenn man weiß, dass diese Band zeitlose Hymnen wie "Traffic" oder "Not up to you" in die Welt gesetzt hat. Einzig "Nothing Precious At All" und "Since I Told You It's Over" vermögen noch ansatzweise an die guten Zeiten der Band zu erinnern.
Hardcore-Fans werden sich wohl auch dieses Album "schön" hören, allen anderen sei nur empfohlen, es bei den ersten drei Alben der Stereophonics zu belassen!