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Rezensionen verfasst von
Bienchen

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Love and Confess: Roman
Love and Confess: Roman
von Colleen Hoover
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Ich bekenne mich: Ein schönes Jugendbuch!, 2. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Love and Confess: Roman (Taschenbuch)
Die Texanische Schriftstellerin Colleen Hoover war mir bereits durch das Buch „Weil ich Layken liebte“ bekannt. Mit ihrem neuen Roman „Love and Confess“ ( auf Deutsch übersetzt: „lieben und bekennen“) hat sich mich begeistert!
Der Titel ist sehr passend gewählt, da es auch in diesem Buch darum geht zu lieben (worum auch sonst?) und sich Dinge einzugestehen und daran erwachsen zu werden.
Schon am Anfang des Buches musste ich fast weinen. Mich hat dieser Beginn stark gerührt. Es beginnt mit einer Rückblende, in der man unsere sympathische Hauptprotagonistin Auburn bei dem Letzen Besuch ihres todkranken Freundes begleitet. Die Teenager werden durch die Familien getrennt und diese Abschiedsszene bildet den Einstieg und auch den Ausstieg der Geschichte. Worum es im Einzelnen geht möchte ich ungern vorwegnehmen. Alles was man wissen muss steht auf dem Backcover ;)
Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen, man fliegt durch das Buch. Ich selbst habe zum Lesen einen Tag (und ein Stück der Nacht) benötigt. Aber ab einem gewissen Punkt möchte man einfach wissen, wie es aus und weiter geht – und am Ende ist man traurig, weil die Geschichte vorbei ist.
Die Charaktere sind mir unterschiedlich schnell ans Herz gewachsen – vor allem Auburn und ihre Mitbewohnerin haben es mir angetan und ich habe von Anfang an „mitgefiebert“. Nur Owen war mir am Anfang suspekt – seine Figur war für mich nicht gleich greifbar. Aber mit der Zeit hat sich auch das „verlaufen“.
Der Spannungsbogen an sich ist ganz gut. Es gab einige Wendungen, die ich so nicht hervorsehen konnte. Was allerdings Owens Hintergrund und seine frühere Verbindung zu Auburn angeht – dieses konnte ich mir schon eher selbst zusammenreimen. Aber das ist ja nicht weiter tragisch.
Super schön finde ich die Illustrationen. Diese Bilder haben bei mir „Gänsehaut“ hervorgerufen.
Es ist und bleibt ein Jugendbuch – das merkt man an der Thematik und deren Aufbereitung sowie an dem Schreibstil. Mir kommt das sehr entgegen, da ich derzeit auf der Welle „Jugendbuch“ mitschwimme. Dieses Buch erhält von mir 5 von 5 Bienchen =)


So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
So wüst und schön sah ich noch keinen Tag
von Elizabeth LaBan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,90

5.0 von 5 Sternen Eine Tragödie auf 290 Seiten, 2. Mai 2016
Ein Shakespeare Zitat als Titel zu verwenden ist eine für mich interessante Idee. Auch wenn ich diesen Titel damit selbst nie in Verbindung gebracht hätte, ist er doch passend. Macbeth ist eine typische Tragödie, doch was ist eine Tragödie eigentlich und was unterscheidet sie von einem tragischen Ereignis? Diese Frage ist die zentrale Fragestellung des Buches. Was macht sie aus und was unterscheidet sie von einem Unglück?

Unsere Geschichte hat 2 Zeitebenen. Die Gegenwart und die Vergangenheit (so ein halbes Jahr früher).
Wir lernen am Anfang der Gegenwartsgeschichte Duncan kennen (dem Shakespeare Leser wird dieser Name aus Macbeth bekannt vorkommen). Er geht auf das Irving-Internat und blickt seinem letzten Schuljahr entgegen. Laut Tradition hinterlässt der letzte Besitzer des Zimmers dem Neubewohner eine Kleinigkeit (zb. einen Hund oder eine Flasche Schnaps oder…) doch Duncan erhält CDs von Tim aus dem letzten Jahr. Duncan beginnt Tims Geschichte zu hören – er weiß zwar wie es ausgeht, aber welche Umstände zu den tragischen Ereignissen es letzten Schuljahres geführt haben, erfährt er nach und nach. Und wir dürfen mitlesen.

Der Spannungsaufbau ist einfach der Hammer. Ich weiß nicht wie die Autorin Elizabeth LaBan es geschafft hat, aber sie hat es geschafft. Es ist weder so, dass man sich schon alles zusammenreimt oder dass man die Lust am Lesen verliert, weil keine Infos kommen und man auf der Stelle tritt. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen. Die ersten Seiten waren nicht weiter spannend für mich, aber ab einem Punkt konnte man nicht mehr aufhören. Sie verwebt geschickt die Informationen aus beiden Zeitlinien miteinander und sobald man von einem Geschichtenteil mehr will wird gewechselt und wieder und wieder. Und es bleibt jederzeit übersichtlich!

Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben und man erkennt andere Menschen (oder ein Stück von sich selbst) darin. Man wird in die Schulzeit zurück versetzt und durchlebt die Probleme und Sorgen von Teenagern noch einmal, aber auch da schafft es die Autorin Stil zu bewahren und nicht zu kitschig oder zu kindisch zu werden.

Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller so wie die Geschichte. Es ist ein Jugendbuch ja, definitiv, aber ein anspruchsvolles. Ich bin begeistert (was man meiner Rezession wahrscheinlich auch anmerkt)

Ich gebe dem Buch verdiente 5 von 5 Bienchen und möchte mich mit den Worten verabschieden, Verbreitet Licht und Schönheit!


Mopshimmel: Holmes und Waterson ermitteln (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 1)
Mopshimmel: Holmes und Waterson ermitteln (Ein-Holmes-und-Waterson-Krimi 1)
Preis: EUR 2,99

4.0 von 5 Sternen Was kann man denn da erschnüffeln?, 2. Dezember 2015
In diesem Buch ist man auf sprichwörtlich auf den Hund gekommen. Holmes ist ein Mops und er ermittelt gern. Zwar kann er nicht einordnen von wo er gerufen wird, aber er hat einen ausgeprägten Sinn für Kriminalfälle. Er ist das letzte von 4 Mopskindern (Mycroft, Sherlock und Mrs. Watson-schon die Namen allein sind zum schreien).
Die Sicht von Holmes ist halt eine Hundesicht und dementsprechend gut oder schlecht kommen wir Menschen dabei weg…
Dieses Buch hat mich sofort in den Bann gerissen. Es ist witzig und leicht geschrieben. Eine gehörige Portion Hunde-Humor ist natürlich auch dabei. Mit der Zeit wurde es mir nur ein wenig eintönig, aber gut gelungen ist das Buch allemal. Einen weiteren Band würde ich mit mehreren Monaten Abstand zwar lesen, aber im Augenblick genügt es erstmal. Für Tier- und vorallem Mops-Liebhaber ist aber genau das Richtige.


Craft Beer Kochbuch
Craft Beer Kochbuch
von Torsten Goffin
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 34,90

5.0 von 5 Sternen Das gebe ich nicht mehr her!!!, 9. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Craft Beer Kochbuch (Gebundene Ausgabe)
Das Craft Beer Kochbuch ist für mich etwas ganz besonderes. Ich habe schon einige Kochbücher zuhause, aber keines, dass ausschließlich Essen mit Bier oder zum Bier anbietet. Auf 247 Seiten haben Stevan Paul, Torsten Goffin und Daniela Haug ein Meisterwerk erschaffen. Stevan war dabei für die Rezepte zuständig und hat gekocht und probiert, was das Zeug hält. Torsten war für Texte, Geschichten und Infos verantwortlich und Daniela setzte alles in Szene und gab den Gerichten und Geschichten ein Gesicht mit ihren Fotografien.
Zu Beginn des Buches findet man erst einmal eine Einführung zu dem Thema, was Bier besonders macht, wo es herkommt, seine Geschichte und viele Infos, die man so nicht vorher wusste ' z.b. was die Glasform mit dem Bierstil zu tun hat.
Gegliedert ist das Buch recht klassisch ' Vorspeisen, Fisch, Fleisch, Klassische Biersnacks und Desserts. In jedem Kapitel wechseln sich Rezepte mit einer Reportage und einer Erklärung zu einem Bierstil ab. Dabei wird ganz kurz erklärt, was den Bierstil ausmacht, wo es herkommt und wie es schmeckt und welches Rezept man damit ausprobieren sollte. Die Reportagen sind für mich an diesem Buch das interessanteste gewesen. Dabei lernt man die Menschen und Gründer hinter Brauereien auf der ganzen Welt kennen und auch ein bisschen Geschichte. Untermalt wird alles mit den starken und für sich selbst sprechenden Fotografien von Daniela.
Dazwischen findet man immer wieder diese umwerfenden Rezepte. Sehr gut finde ich auch, dass man nicht alle Rezepte krampfhaft mit Bier hergestellt hat. Manchmal findet man einfach nur eine Bierempfehlung dazu. Mir haben es besonders die Apfelmuffins mit Karamellsauce angetan. Einfach Göttlich! Da ist kein Alkohol im Rezept und ich habe kein Bier dazu getrunken, aber lecker waren die trotzdem! Dass Bier im Dessert gut schmecken kann, beweist der Wackelpudding mit Berliner Weiße. Wer würde schon auf die verrückt Idee kommen Waldmeister und das Bier zu mischen für einen Wackelpudding? Respekt Herr Paul für diese Kreativität und den Mut. Da fragt man sich unweigerlich, womit experimentiert wurde' Outtakes kaman dort sicher einige zustande ;)
Für mich ein gelungenes Kochbuch, dass ich nicht mehr missen möchte!


myboshi Häkel-Street-Style - DIY - einfach selbst häkeln: Boshis, Schals, Taschen, Accessoires
myboshi Häkel-Street-Style - DIY - einfach selbst häkeln: Boshis, Schals, Taschen, Accessoires
von Thomas Jaenisch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Es geht genauso super weiter!, 9. November 2015
Endlich ist es da – das neue myboshi-Häkelbuch! Das 5. Buch der oberfränkischen Häkelprofis sieht vielversprechend aus. Das Layout ist komplett neu. Es ist wieder ein Hardcoverbuch – und nicht nur eine Broschur wie bei den ersten 3 Büchern. Dementsprechend sieht es im Regal nicht nur schick aus, sondern es geht auch nicht so leicht kaputt, wenn man es zum Häkeln auf dem Sofa einklemmt ;)

Die altbewährten Grunddesigns der hippen Mützen sind glücklicherweise gleichgeblieben. Thomas und Felix haben sich trotzdem in den Mützenstils etwas neues einfallen lassen: neue Maschenkombinationen, viele verschiedene Stile und immer 2 oder 3 Farbvarianten werden angeboten. Neu ist auch, dass manchmal ein Outfit dazu vorgeschlagen wird (für mich unnötig, aber das muss ja jeder selbst entscheiden).
Auch finden wir diesmal Stirnbänder, Schaals, Loops in diesem Buch. Bei den Stirn- und Haarbändern finden wir detaillierte Näh- bzw. Häkelanleitungen – wie die Teile zusammengehören. Super praktisch finde ich!
Vor allem die Taschen haben es mir angetan. Ich bin mal gespannt wie lang die selbstgehäkelten Taschen halten und schön aussehen – aber das ist eine andere Sache. Allerdings sollte man keine kleinen Sachen reinwerfen, wenn man locker häkelt, sonst verschwinden ein paar Sachen ganz schnell. Besser ein Futter einnähen oder eine kleine Kosmetiktasche für Kleinkram mitnehmen.
Die BooLoops (Boshi mit Loop drangehäkelt) und Westen hätten meinetwegen nicht sein müssen, aber das ist reine Geschmackssache – andere Häkler/innen freuen sich sicher darüber.
Den Know-How-Teil am Ende finde ich etwas überflüssig. Denn er ist weder so detailliert, dass ein Häkelbeginner gut damit zurecht kommt, noch brauchen die „alten Häkelhasen“ eine Anleitung, wie man ein halbes Stäbchen häkelt, aber das ist nur meine Ansicht.

Insgesamt finde ich das Buch wieder super-gelungen und freue mich auf das 6. Buch.


Young World - Die Clans von New York: Roman
Young World - Die Clans von New York: Roman
von Chris Weitz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

4.0 von 5 Sternen Was passiert, wenn Jugendliche die Welt regieren?, 9. November 2015
Dieser spannenden Frage ist Chris Weitz in seinem Debutroman “Young World - Die Clans von New York” nachgegangen. Dem einen oder anderen wird der Autor schon bekannt sein - allerdings als Regisseur oder Drehbuchautor. Aktuell dürften dem jüngeren Publikum Cinderella und Twilight am geläufigsten sein.

In einigen Jahren kommt es zum Super-Gau: ein Virus bzw. eine Krankheit bringt alle Erwachsenen und kleinen Kinder um und sie wütet immernoch. Die Population schwindet von Tag zu Tag, da jeden Tag weitere Jugendliche sterben. Sobald man die Grenze zum 18. Lebensjahr überschritten hat oder ihr nahe kommt, stirbt man innerhalb weniger Stunden/Tage.
Inmitten dieses Chaos haben sich verschiedene Clans gebildet. Manche Jugendliche schlagen sich allein durch - andere schließen sich zusammen und leben und arbeiten gemeinsam.
Einer dieser Clans befindet sich in New York - dem Schauplatz unserer Geschichte - am Washington Square. Dort leben Donna, Jefferson, Brainbox, Peter, SeeThrough und noch viele mehr.
Diese 5 machen sich auf, um die “Welt zu retten”, denn Brainbox (der Superkluge Nerd schlechthin) hat eine Idee, wie sie die Krankheit besiegen könnten. Dabei kommen Ihnen nicht nur streunende Hunde und Teenies, sondern auch andere Clans und Gruppierungen in die Quere, die die Herrschaft und die Kontrolle an sich reißen wollen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt…

An und für sich fand ich das Buch richtig Klasse. Der Schreibstil ist gut, und auch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Perspektive von Jeff und Donna geschrieben wurden, ist für mich ein Pluspunt. Damit erhält man einen sehr guten und Umfassenden Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten und sieht verschiedene Perspektiven der Geschichte.
Ich würde das Buch aber ganz jungen Lesern nicht weiterempfehlen, da es mitunter doch etwas Brutaler und Rauher zugeht - in der Sprache und in der Geschichte an sich.

Für mich stellt sich natürlich die Frage, was im 2. und 3. Teil noch alles passieren wird, denn das Buch endet mit einem Cliffhanger. Schade finde ich, dass das Ende nicht ganz rund ausgefeilt wurde, denn es wirkt extrem an den Haaren herbeigezogen und schnell man zusammengeschustert. Aber vielleicht sollte das auch nur den Spannungsbogen erweitern und ich habe es nicht gemerkt.

Für mich ist es trotzdem ein gutes Buch und bekommt 4 von 5 Bienchen =)


Das eherne Buch: Eine Geschichte vom Ende allen Krieges
Das eherne Buch: Eine Geschichte vom Ende allen Krieges
von Christian von Aster
  Broschiert
Preis: EUR 17,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine gespaltene Meinung..., 12. Oktober 2015
Noch nie habe ich es so schwer gehabt mit einem Buch wie mit diesem. Die letzten 100 Seiten habe ich nur noch quer gelesen, da es für mich einfach zu anstrengend war.
Ich liebe die Geschichte, die Ideen, die Christian von Aster hier eingebaut hat. Dieses Buch hat unheimlich viel Potential, aber leider wurde eben dies nicht richtig ausgeschöpft.

Aber nun erst einmal zum Inhalt:
Unsere Hauptperson ist der junge Jaarn, ein Büchereijunge, der eigentlich der letzte lebende Sohn des aktuellen Herrschers ist. Dieser Herrscher (genannt der Rabe) hat einst einen anderen (genannt der Keiler) und dessen gesammt familie getötet – vermeintlich. Ein Nachkomme des Ebers ist wieder aufgetaucht und schwört Rache.
Jaarn muss daraufhin mit einem der Bücherbrüder (Rugk, der Narbige) fliehen. Mit im Gepäck haben sie das ultimative Allheimittel gegen den Krieg – das eherne Buch. Dies ist kein richtiges Buch, sondern ein Schwert, dass alle Geschichten, die jemals erzählt wurden sind in seiner Klinge trägt. Jeder der es berührt weiß von da an alles und möchte in Frieden leben.
Der Keiler hat natürlich Angst davor und lässt Jagd auf die beiden machen…

Dies ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was zu Beginn der Geschichte passiert, ohne Nebenpersonen und Intrigen, die schon gestartet wurden. Gegen Ende hat der Autor oft ausweglose Situationen sehr friedlich und rund gelöst – manchmal etwas zu utopisch. Anstatt den Spannungsbogen weiterzuführen, wurde auf einmal alles gut und man fiel von „super-gespannt“ in „ach so einfach ist die Lösung also“.

Der Schreibstil ist wahrlich keine Augenweide. Herr Aster verstrickt sich immer wieder in den Sätzen – die Geschichte hat keinen natürlichen Fluss. Ich bedauere dies sehr, denn die Geschichte ist zwar kompliziert, aber wenn man einmal eingestiegen ist, reist sie einen mit.
Beim Lesen musste ich immer wieder Pausen einlegen, da ich einfach meine Ruhe brauchte. Ich habe für dieses Buch knapp 10 Wochen benötigt – wobei ich zwischendrin immer wieder etwas anderes gelesen habe, da man einfach Pausen benötigt hat. Für mich war es auch schwer mit den Namen klar zu kommen. Natürlich hat jede Phantasiewelt seine eigenen Namen und Gesetze, aber ein Anhang hätte mir am Anfang sicherlich geholfen. Viele neue und ungewohnte Namen, jeder hat einen Spitznamen und steht an 2 bis 3 verschiedenen Fronten und ist Verräter von dem einen und Freund von dem anderen.

Insgesamt kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2,5 von 5 Bienchen geben. Und da das Cover so schön gestaltet ist und es gilt: im Zweifel für den Angeklagten, bekommt es von mir ganz knappe 3 Bienchen.


Helden und Götter: Die spannende Welt der griechischen Sagen
Helden und Götter: Die spannende Welt der griechischen Sagen
von Ursel Scheffler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Götterwelt wie sie liebt und lebt - super auch für Erwachsene, 12. Oktober 2015
Das 160 Seiten starke Buch von Ursel Scheffler hat meinen Geschmack sehr gut getroffen.
Die Geschichten aus der griechischen Mythologie finde ich persönlich sehr spannend, auch im Hinblick darauf, dass ich aktuell die Percy Jackson/Helden des Olymp-Reihen lese.
In diesem Werk findet man alle wichtigen Geschichten und Ereignisse der griechischen Mythologie wieder. Von der Entstehung der Götter und ihrer Nachkommen über die Ereignisse im Olymp und den „Problemen“ der Götter bis hin zu Herkules ist alles dabei, was sich der interessierte Leser wünschen kann.

Die Geschichten sind einfach und sachlich geschrieben. Man spürt dem Schreibstil an, dass es für Kinder gedacht ist. Nichtsdestotrotz sind die Geschichten vereinfacht worden, um die kleineren Leser nicht zu verunsichern.
Mir gefällt auch das Format des Buches. Es soll ja ein Sachbuch bleiben – und da ist die Größe auf jeden Fall angemessen. Auch finde ich es nicht zu schwer, sondern robust. Für Kinder also sicher verarbeitet.
Die Illustrationen gefallen mir sehr sehr gut. Diese sehen nicht nur hübsch aus, sie helfen auch dabei die Geschichten besser zu verstehen.
Die kleinen Infokästen, die immer mal wieder im Buch verstreut sind, finde ich nicht besonders schlecht, aber sie haben mich manchmal beim Lesen der Geschichten herausgebracht und den Lesefluss gestoppt.

Mein einziger Kritikpunkt: Die Verständlichkeit für ein 10-jähriges Kind ist fragwürdig. Man sollte das Buch dann mit einem Erwachsenen zusammen lesen. Aber daran ist nicht die Autorin schuld, sondern die komplizierte griechische Sagenwelt. Ein Stammbaum oder eine Übersicht am Anfang über die Götter/Halbgötter/Titanen wäre sicherlich hilfreich gewesen.

Darum bekommt dieses schöne Buch von mir 4 von 5 Bienchen =)


How To Be Parisian wherever you are: Liebe, Stil und Lässigkeit à la française - Deutsche Ausgabe
How To Be Parisian wherever you are: Liebe, Stil und Lässigkeit à la française - Deutsche Ausgabe
von Anne Berest
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen How to be bored..., 29. August 2015
Ich habe mir etwas anderes von diesem Buch erhofft. Die Ratschläge in diesem Buch sind teilweise einfach nur bescheurt, teilweise putzig, manchmal etwas lustig und manchmal einfach nur nutzlos. Man wünscht sich, dass es gegen Ende noch mehr Bilder werden, dass man weniger Text lesen muss.
Der Text ist in einem sehr herablassenden Ton geschrieben. Teilweise ein wenig provokativ, manchmal zaubert es einem ein Schmunzeln ins Gesicht.
Die Bilder sind zumeist künstlerisch und ästhetisch anspruchsvoll, mir gefallen sie kaum. Entweder sieht man Frauen die Rauchen oder ein Stillleben, das absolut nichts aussagt.
Manche Infos fand ich ganz süß, wie mit dem einen Lieblingskleidungsstück oder dass die Französinnen in erster Linie Frauen und nicht Mütter sind. Aber manche anderen Dinge, wenn es um Liebe und Gemütszustände ging, fand ich einfach nur lächerlich.
Mein Lieblingsbuch ist es nicht und ich werde es warscheinlich weiterverschenken. Vielleicht erfreut sich noch jemand anders daran. Ich hatte es in der Handtasche dabei, um Wartezeiten zu überbrücken. Wenn ich es am Stück gelesen hätte, wäre ich sicherlich wahnsinnig geworden.
Für mich sind bei diesem Buch leider nur 2 von 5 Bienchen drin.


Ich hätte es wissen müssen
Ich hätte es wissen müssen
von Tom Leveen
  Broschiert
Preis: EUR 15,90

4.0 von 5 Sternen Ja, du hättest es wissen können, 29. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Ich hätte es wissen müssen (Broschiert)
Victoria ist 16 Jahre alt und hat Hausarrest. Ihre Eltern haben ihr das Smartphone und ihren Laptop weggenommen. Ihr Bruder redet nicht länger mit ihr und ihre Eltern sind seltsam angespannt. Reporter stehen vor dem Haus und hämmern an die Tür. Was ist passiert?
In diesem Buch hat der Amerikaner Tom Leveen das moderne Problem des Cybermobbing thematisiert.
Tori und ein paar ihrer Mitschüler sollen dafür verantwortlich sein einen Mitschüler in den Selbstmord getrieben zu haben. Sie sind dafür angeklagt. Tori ist der Meinung, dass sie unschuldig ist und versteht die ganze Aufregung gar nicht. Das Buch spielt vom Zeitpunkt her am Abend vor dem ersten Verhandlungstag. Tori telefoniert mit einem alten Handy noch mit ihrem besten Freund und will schlafen gehen. Plötzlich ruft sie eine unbekannte Nummer an. Der Anrufer, ein Junge namens Andrew, erzählt ihr er habe ihre Nummer zufällig gewählt. Er will sich umbringen und sucht nach einem Zeichen, dass er es nicht tun soll.
Tori hält dies erst für einen Scherz, aber im Laufe des Gespräches glaubt sie ihm. Auch wenn sie ihn nicht kennt, will sie ihm helfen. Nur ist dies nicht so einfach wie sich herausstellt. Er möchte mehr über sie und ihre Geschichte erfahren und so muss sich Tori ihm Stück für Stück öffnen und ihre Geschichte erzählen.
Die Jugendliche durchlebt ihre Taten erneut und fängt langsam an zu begreifen, welche Rolle sie bei dem tragischen Tod ihres Mitschülers tatsächlich gespielt hat.

Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen. Die Figuren sind nicht so klar gezeichnet wie ich es mir wünschen würde. Aus den Eltern werde ich nicht wirklich schlau, der Bruder hat einen sehr widersprüchlichen Charakter. Andrew ist gut getroffen und man fühlt beinahe seine Verzweiflung. Mit Tori kann man sich gut identifizieren, auch wenn ich manchmal gedacht habe, was ist das für eine blöde Kuh. Aber das lag v.a. an ihrer Art sich aus der Verantwortung zu ziehen, aber das hat sich ja gegen Ende verbessert.
Das Thema Cybermobbing an sich finde ich gut eingebracht und die Pointe am Ende hat mich wirklich wirklich überrascht. Da war ich schon einen Augenblick baff. Ich hatte vieles vermutet, aber das nicht. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch dazu nicht verraten.
Das Buch kann ich jedem Jungen Erwachsenen und Teenager empfehlen, der etwas zum Nachdenken sucht. Gerade in der Zeit von Facebook, Instagram ect. sollten Jugendliche aufpassen, was man wie postet. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich doch noch gefunden: Das mit dem “Liebesanteil” hätte man weglassen sollen. Das wirkte für mich fehl am Platz und hat mir die Gesammtstimmung ein wenig kaputt gemacht. Dafür bekommt das Buch von mir 4 von 5 Bienchen


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