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Rezensionen verfasst von
Frau Schmidt

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Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken
Feierabend hab ich, wenn ich tot bin: Warum wir im Burnout versinken
von Markus Väth
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut empfehlenswert - für Betroffene und Arbeitgeber, 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Buch, dass zur Reflexion einlädt - und zwar egal, ob man betroffen ist oder nicht. Der Autor beschreibt sprachlich sehr treffend, wie unser Umfeld Einfluß auf die Erkrankung nimmt und führt so manches, was in unserer Gesellschaft "normal" ist ad absurdum.

Dabei konzentriert sich Markus Väth auf die Ursachen des Burn-Out im Rahmen unserer Arbeitswelt, der Arbeitsbedingungen und dem gesellschaftlichen Anspruch, der daraus resultiert. Und heraus kommen einige klare Denkansätze wie ich selber mich bewegen kann, wo aber die Grenzen meines Einflusses auch deutlich werden. Viele Denkansätze finden sich dort aber auch für Unternehmen im Bereich der Personalführung. Mangelnde Anerkennung, Zeitmanagement und Multitasking rücken in den Fokus der Betrachtung. Anhand von Beispielen aus Praxis und Wissenschaft beleuchtet Väth das "Warum", "Wieso" und "Weshalb" dies in direktem Zusammenhang mit steigenden Krankenzahlen steht und gibt Ansätze, wie man dem entgegen wirken könnte.

Ich persönlich vertrete die These, dass Burn-Out durch mehrere Faktoren entsteht und nicht nur durch Arbeit und Arbeitsgestaltung entsteht. Von daher bietet dieses Buch keine generellen Lösungsansätze gegen die Asubreitung des Krankheitsbildes. Nichtsdestotrotz greift der Author wichtige Themen auf und beleuchtet diese fundiert und zeigt auch Lösungsansätze für den Bereich der Umwelt und der Arbeitswelt.

Sehr gut fand ich Väths kritische Betrachtung der Medien im Umgang mit Burn-Out und die Gefahr, dass Burn-Out zu einer Modediagnose herabstilisiert wird. Die Rolle der Medien ist fragwürdig, denn immer wieder entstehen "Scheindiskussionen" wie Väth sie bezeichnet, die nur Einzelschicksale von meist mehr oder weniger Prominenten beleuchten. Lt. Väth "vernebelt dies die Tatsache, dass " viel über Burnout gesprochen wird, das Krankheitsbild wissenschaftlich aber immer noch schwer eingrenzbar ist.

Der Schreibstil ist eher komplex, wobei Väth stets versucht, für den Laien verständlich zu bleiben. Längere Satzkonstruktion wirken im Lesefluss stellenweise ermüdend. Die Vielzahl der Themen und die schwere Kost an sich, machen das Buch zu keinem, welches man innerhalb eines Nachmittages auf der Coach ausgelesen hat.

Mein Fazit:
Ein Buch, welches Anstösse zu einer breiten gesellschaftlichen Debatte geben mag, die dringend notwendig ist.
Es lässt sich gut lesen, ist auch für Laien verständlich und bringt einen auch öfter mal zum Lachen, wenn die Absurdität des Alltags vor Augen geführt wird.

Sehr empfehlenswert für alle, die in irgendeiner Form mit Personalführung zu tun haben oder die sich generell mit der Burn-Out-Thematik beschäftigen. Es ist kein Selbsthilfe-Ratgeber und im akuten Krankheitsfall wahrscheinlich auch nicht zielführend, aber es kann durchaus hilfreich bei der Findung der "eigenen Ursachen" sein.


Gabor Shoes Comfort 5611097, Damen Klassische Pumps, Schwarz (schwarz), EU 37 (UK 4) (US 6.5)
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2.0 von 5 Sternen Preis-Leistung nicht ok, 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Gabor-Schuh stimmt in meinen Augen das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht. Gut, das Fussbett war sehr bequem, aber Material und Verarbeitung waren dem Preis nicht angemessen. Ich kann den Schuh leider - zumindest für 60 € - nicht weiter empfehlen.


Tamaris 1-1-22471-39, Damen Klassische Pumps, Schwarz (BLACK 001), EU 37
Tamaris 1-1-22471-39, Damen Klassische Pumps, Schwarz (BLACK 001), EU 37
Wird angeboten von TAMARA-LEDERWAREN

4.0 von 5 Sternen schöner Schuh, bequeme Innensohle, 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Schuh für knapp 20 € gekauft und das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Innensohle ist bequem, allerdings fällt der Schuh sehr knapp aus. Die Materialqualität ist ok, dem Preis angemessen.


Tödlicher Absturz: Julia Durants 13. Fall (Knaur TB)
Tödlicher Absturz: Julia Durants 13. Fall (Knaur TB)
von Andreas Franz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte Alternative zum TV-Programm, 21. Mai 2013
Auch ich zähle zu den Franz-Lesern, die gespannt auf dieses Buch waren. Der erste Durant-Krimi ohne Franz.

Zum Inhalt:
Ich werde an dieser Stelle keine weitere Inhaltsangabe machen, diese sind bereits in sehr guter Qualität in anderen Rezensionen zu finden :-) Die Geschichte ist schlüssig aufgebaut, beginnt mit mehreren roten Fäden (2 Mord- bzw. Selbstmordfällen sowie die Perspektive des Täters), die schließlich zusammenlaufen. Als Nebenstrang verläuft die private Entwicklung von Julia Durant. Teilweise bedient sich der Author an der Klischeekiste "Arm vs. Reich", ist aber für mein Empfinden erträglich. Vielleicht liegt es daran, dass ich Frankfurt und seine gelebten Klischees live kenne ;-) Die Charaktere sind gut aufgebaut, mich stört allerdings ein wenig, dass einige, die eine zentrale Rolle im Geschehen spielen zu wenig beleuchtet werden. Am Ende blieben für mich einige Fragen offen. Der Spannungsbogen hört leider inmitten der Geschichte auf, das Ende war für mich vorhersagbar - und zwar nicht nur das "Wer" sondern auch das "Wie".

Die bekannten Charaktere haben sich gewandelt. Dies war aber schon zu Franz' Zeiten der Fall und ehrlich gesagt wäre es auch tragisch, wenn sich eine Person nicht innerhalb von Jahren etwas verändern würde. In dieser Geschichte rückt Durants Problembewältigung, die im letzten Buch vor etliche Längen gesorgt hatte, wieder in den Hintergrund. Sie selbst wird allerdings im Laufe der Geschichte unsympathischer. Hellmer verblasst neben ihr und macht den "Harry, hol schon mal den Wagen", die anderen Kollegen spielen keine wirklich große Rolle. Auch Berger hat leider sehr an Format verloren und stumpft ab zum erhobenen Zeigefinger "Denken Sie an Druck von oben". Schade.

Der Schreibstil:
Gut und flüssig lesbar, allerdings hat Daniel Holbe zwischendrin merkwürdige verquere Stilmittel eingesetzt, die meinen Lesefluss unterbrochen haben. Das fand ich nicht so toll. Ansonsten einfach gut. Nur an den Dialogen muss Herr Holbe noch ein wenig qualitativ nach legen, die empfand ich stellenweise als extrem platt und banal. Hier würde ich mir mehr Vitalität wünschen.

Mein Fazit:
Gefällt mir besser als der erste Franz/Holbe, auch wenn die Story mich nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt. Und wenn man die Erwartungen nicht zu hoch steckt, ist "Tödlicher Absturz" eine empfehlenswerte Alternative zum Fernsehprogramm.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 24, 2014 11:27 AM MEST


Vampir à la carte
Vampir à la carte
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Nett ohne Anspruch, 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Vampir à la carte (Kindle Edition)
Lässt sich gut lesen. Einfacher Schreibstil. Eine nette Geschichte ohne viele Wendungen. Guter Kitsch für regnerische Tage, der den Geist nicht fordert. Wer anspruchsvolle Erzählungen und Intelligente Spannungsbögen mag, ist hier allerdings nicht gut bedient.


Das Syndikat der Spinne: Julia Durants 5. Fall (Knaur TB)
Das Syndikat der Spinne: Julia Durants 5. Fall (Knaur TB)
von Andreas Franz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2.0 von 5 Sternen Bin Franz- und Durant-Fan: Trotzdem leider nicht gut, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg: Ich mag Andreas Franz und Julia Durant. Und ich lese queerbeet. Immer mal das, was die Bahnhofsbuchhandlung gerade da hat. Ich habe einige Bücher der JD-Reihe gelesen und fand sie bisher immer gut bis sehr gut, auch wenn (oder vielleicht gerade weil) ich sie in nicht chronologischer Reihenfolge gelesen habe. Zum Inhalt werde ich micht nicht mehr ausführlich äußern, dies ist hier ja shcon in epischer Breite vollzogen worden.

Schreibstil: deutlich schwächer als in den andere JD-Krimis. Stellenweise extrem langatmig und langweilig in den Details verharrend. Die Dialoge sind schwach.

Inhalt: Naja, spannend, fesselnd geht es wie gewohnt los, um dann ganz, ganz schnell abzuflachen. Die ganze Story ist extrem vorhersagbar und stellenweise an den Haaren herbeigezogen. Ich kann anderen Rezensenten nur zustimmen, dass ein Mafia-Journalistd ganz bestimmt Drohungen von der Mafia nicht ernst ..... was für ein Lacher. Nein, leider war es für mich kein Lacher sondern eher ein Aufreger.Ähnliches ist aber leider in diesem Buch mehrfach zu finden. Ein beängstigenden Einblick ins organisierte Verbrechen zu kommen, ist nicht gerade angenehm. Ich halte es allerdings durchaus für realistisch, aber das ist ein anderes Thema. Vielmehr habe ich hier zu bemängeln, dass einerseits Vorgänge sehr detailliert beschrieben werden, anderes wiederum wird derart verflacht, das ein unbefriedigendes Gefühl zurückbleibt.

Mein Fazit: Nicht kaufen, nicht lesen. Vor allem, wenn man eigentlich Andreas F und Julia Durant mag. Die war das erste Mal, dass ich JD nervtötend, blöd und altklug fand. Tut es Euch nicht an, in den späteren Büchern wird es wieder besser. Das Syndikat der Spinne hätte besser vor Veröffentlichung intensiver überarbeitet werden sollen. Schade ums Geld.


Was längst vergessen schien: Roman
Was längst vergessen schien: Roman
von Sara MacDonald
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, aber keine leicht verdauliche Kost!, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine Geschichte wie sie in dieser Form nur selten erzählt wird. Hinter einer tiefen Liebe verbirgt sich unendlicher Schrecken und das Schweigen von Generationen. Ein Weiterleben war nur mit diesem Schweigen möglich und doch belastet das Schweigen Generationen.

Der Schreibstil und die Geschichte: flüssig und gut lesbar. Ich empfinde den Schreibstil nicht abgehackt und verwirrend. Vielmehr ist diese Erzählweise in meinen Augen ein Stilmittel, den Spannungsbogen über das komplette Buch zu erhalten.
Stückchen für Stückchen entblättert sich dem Leser hinter der Fassade einer bürgerlichen englischen Landarztfamilie eine bedrückende, ergreifende Lebensgeschichte einer Jüdin und eines überzeugten Nazis. Schonungslos, aber nicht brutal werden die mitunter schreckichen Erlebnisse geschildert. Besonders bemerkenswert finde ich dabei, dass die Autorin fast gänzlich auf Kitsch verzichtet und der wirkliche Schrecken sich erst beim "Zwischenzeilen-Lesen" erschließt. Die Brutalität dieser Zeit und die menschenverachtenden Bedingungen werden einfach und sprachlich unausgeschmückt beschrieben. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb geht die Geschichte unter die Haut und verursacht eine unglaubliche Emotionalität.

Besonders interessant ist, dass die Geschichte aus mehrenen Perspektiven erzählt wird, wobei die Hauptstränge von Marta, der Jüdin und Kurt, dem Nazi gebildet werden. Der Verdrängungsprozess beider Parteien steht im Vordergrund. Beide verdrängen die Zeit der NS-Herrschaft, beide aus gegensätzlicher Motivation. Die eine, weil sie unglaubliches erlitten hat. Der andere, weil er unglaubliches getan hat. Der Kreis schließt sich am Ende des Lebens. Auch hier wieder ruhig unprätentios und dabei unglaublich berührend.

Mein Fazit:
Ein unglaubliches Buch, bei dem der erste Eindruck gewaltig täuscht. Ich habe hier irgendwo das Wort "Frauenbuch" gelesen. :-) Ich bin zwar selber eine, denke aber, dass auch Männer von diesem Buch berührt werden - auch wenn Covergestaltung und Klappentext sicherlich auf eine weibliche Zielgruppe zugeschnitten sind. Wer geschichtlich interessiert ist, wird hier auf eine ungewöhnliche Schilderung der Erlebnisse treffen. Sowohl aus den Augen des Opfers als auch aus den Augen des Täters. Faktenreich, aber nicht trocken. Nicht spannend, aber fesselnd. Nicht kitschig, aber berührend.
Von mir: eine absolute Kaufempfehlung!


Manchmal ist das Leben schön
Manchmal ist das Leben schön

1.0 von 5 Sternen Ein einfach langweiliger Groschenroman, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider einfach furchtbar. Die Geschichte um Clarissa fängt etwas verworren an und konnte mich die ersten Seiten fesseln. Allerdings fielen die Fesseln schlagartig ab. Leider. Die Autorin scheint sehr stark von der Erzählweise von Nicholas Sparks inspiriert zu sein, kann es aber leider nicht so umsetzen. Ein langweiliger Schreibstil, leider auch nicht gut lektoriert mit einigen Rechtschreibfehlern und eine Geschichte ohne Spannung, die vor sich hin tröpfelt und bei der man schon am Anfang weiß, wer das Herz der Protagonistin am Ende gewinnt. Das Buch konnte mich emotional nicht berühren trotz haarträubender Erzählstränge neben der Hauptstory. So wird am Rand von der verbotenen Liebe einer katholischen Nonne berichtet, die schwanger, dann von einer anderen Nonne über Monate vergewaltigt wird. Das Kind wird zu Welt gebracht und von der anderen Nonne im Brunnen ersäuft. Und das alles bekommt keiner mit, erst als der Brunnen anfängt zu stinken ...... ich erspare mir jeden weiteren Komentar.

Fazit:
Wer Groschenromane mag, wird hier sicherlich ganz gut bedient sein. Ich mag sie nicht. Und deshalb kann ich weder eine Kaufwempfehlung noch eine Kostenlos-Runterlad-Empfehlung aussprechen. Es wäre schade um die vergeudete Zeit. Üblicherweise schreibe ich ausführlichere Rezensionen, aber hier ist mein Kopf nach der Lektüre genauso leer wie vorher. Sorry.


Eine Nacht im November
Eine Nacht im November
von Katja Maybach
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfach schön mit kleinen Schwächen, 25. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Nacht im November (Taschenbuch)
Der Roman erzählt die Geschichte dreier Frauen-Generationen mit jüdischen Wurzeln in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf deren Beziehungen zu Männern. Die SChicksale von Großmutter, Mutter und Tochter sind auf verzwicketen, umgewöhnlichen Wegen miteinander verflochten, geprägt sowohl in ihrer Beziehung zu Männern als auch in den Kindheitsgeschichten ohne mütterliche Wärme.

Der Schreibstil:
Sehr gut und flüssig lesbar, sehr interessant durch eine einmalig wechselnde Erzählperspektive. So beschreibt die Mutter, Mirjam, ihre Erlebnisse auch der Ich-Perspektive in Briefform.Die Geschichten der weiteren Charaktere werden in der 3.Form erzählt. einige Rezensenten haben sich gerade daran gestört, ich persönlich empfand diese ungewöhnlich Art der Erzählweise als auflockernd und bereichernd.

Die Geschichte
Ist gut und flüssig aufgebaut, wobei ich manches Mal ins Stocken geraten bin, da die Charaktere, insbesondere der von Sarah, etwas verwirrend aufgebaut werden. Sarah, die Tochter ist insgesamt der schwächste Charakter, bei dem mir mal wieder zu tief in die Klischeekiste gegriffen wurde. Reich, gut aussehend, gut behütet, erfolgreiche Anwältin ...... aber nein....erst im Laufe der Geschichte erfährt man, dass sie gar nicht erfolgreich ist. die alte Beziehung wird ratzfatz kurz vor der Hochzeit beendet, mehr oder weniger überraschend, die neue Liebe steht schon vor der Tür und endet abrupt wieder ohne, dass sie es begreift.

Störend:
Die Verharmlosung der NS-Tätigkeiten von Rolf als hochrangiger Offizier der Wehrmacht. Ausgesprochen unglaubwürdig ist in meinen Augen, dass sich weder Großmutter noch Mutter, beides Jüdinnen, die bewusst Repressalien der Nazis ausgesetzt waren, in keinster Weise seine Rolle oder die seiner Eltern im Krieg hinterfragen. Immerhin mussten Rolfs Eltern nach dem Krieg ins Exil nach Argentien fliehen. Das deutet auf größere Verbrechen hin. Natürlich ist es typisch für unsere (deutsche) Gesellschaft, dass so etwas totgeschwiegen wird, aber gerade in dieser Konstellation Judin & Nazi nicht glaubhaft.

Fazit:
Eine gute, lesenswerte Geschichte mit zwei Punkten Abzug. Erster Abzug für die flache Geschichte von Sarah und die langweiligen Klischees an anderen Stellen, einen Punkt Abzug für die unglaubwürdige bzw. nicht vorhandene Auseinandersetzung mit dem Naziregime.
Kauftipp: Ja - eine gute Strandlektüre zum Abschalten und Entspannen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 25, 2013 11:32 AM MEST


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5.0 von 5 Sternen Top Qualität - leider teuer, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Cars-Fahrzeuge von Mattel sind einfach leider teuer. Allerdings werden diese bei uns auch kräftig bespielt und....halten :-) Von daher haben wir uns entschieden, die SAmmlung auszubauen, denn im Vergleich zu anderen Spielzeug-Autos verkraften sie einen deftigen Körpereinsatz. Zudem sind sie in den Details auch noch sehr schön gearbeitet.
Empfehlenswert.


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