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Rezensionen verfasst von
heidob "der Barfüßer"

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Levon Helm - Ramble At The Ryman
Levon Helm - Ramble At The Ryman
DVD ~ Levon Helm
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 28,05

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich enttäuscht, 20. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Levon Helm - Ramble At The Ryman (DVD)
Leider hat mich die DVD doch ziemlich enttäuscht. So ist bereits die Aufmachung extrem lieblos: Eine klassische Billigplastikbox mit einem Einlegeblatt, auf dem nochmal die selben spärlichen Informationen enthalten sind, wie auf der Cover-Rückseite; das wars! Kein Schuber, kein Booklett, grade mal die Minimalinformationen, wie Songliste und Künstler. Da kann man sich das ganze genausogut runterladen. In einem Ladengeschäft hätte ich bereits nach einem Blick in die Box schwer überlegt, ob sie den Preis wirklich wert ist. Der Standart-Amazonpreis von 18 Euronen ist für sowas meiner Meinung nach eine Frechheit.
Auch der Inhalt der DVD ist echt armselig. Grade mal das Konzert, auch hier keinerlei Zusatzmaterial oder Optionen (wenn wir mal davon absehen, dass ich zwischen Stereo und 5.1-Sound wählen kann). Da braucht man sich nicht wundern, wenn sich viele Jungendliche die Musik nicht mehr kaufen, sonder einfach irgendwo runterladen.
Dafür gibts leider nur 0 von 5 Sternen

Doch nun zur Musik: Leider konnte mich das Konzert nicht wirklich in seinen Bann ziehen. Grade das, was mich bei Levon Helm immer so fasziniert hat, seine "zwingende" energiegeladene Art zu Singen, hat er nach seiner Erkrankung doch ziemlich verloren. Da kann er mit jemandem wie z.B. Johnny Cash nicht mithalten, dessen zwar teilweise brüchige Stimme auf den American Recordings gleichzeitig etwas ungemein eindringliches hat.
Und auch die meisten anderen Sänger überzeugten mich nicht wirklich: Sheryl Crow klingt plötzlich wie eine Country-Sängerin, Larry Campbell ist mir zu langweilig und nichtssagend und Teresa Williams ist furchtbar "quäkig", lediglich Buddy Miller, Brian Mitchell und John Hiatt konnten mich zumindest teilweise fesseln.
Die Begleitmusiker, insbesonders die Bläser sind nicht schlecht, aber mir klang das ganze über weite Strecken zu sehr nach Dixie/Bigband.
Daher gibt's von mir nur 3 musikalische Sterne (unter Berücksichtigung der miserablen Austattung somit 2 Gesamtsterne).

Das ist alles natürlich eine sehr persönliche Einschätzung und soll jetzt nicht heißen, dass ich die Musik schlecht fand. Mich hat das Konzert einfach nicht gepackt und "the last Waltz" da um Klassen besser gefallen. Als musikalisches Live-Vermächtnis hat es natürlich durchaus seine Berechtigung und die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.


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