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Rezensionen verfasst von
Christian Tulka (Bremen)

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Saturday: Roman
Saturday: Roman
von Ian McEwan
  Gebundene Ausgabe

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Roman, 10. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Saturday: Roman (Gebundene Ausgabe)
In „Saturday“ von Ian McEwan geht es um einen erfolgreichen Neurochirurgen, Henry Perowne, dessen mehr als passables Leben in sehr geordneten Bahnen abläuft. Es ist Samstag und vor ihm stehen eine Squash-Partie mit einem Kollegen, ein Besuch bei seiner dementen Mutter und später ein Abendessen im Kreis der Familie. Diese ist Perownes ganzer Stolz, seine Frau, die er nach wie vor liebt, ist eine selbstbewusste Anwältin, sein Sohn ein begnadeter Musiker und seine Tochter steht kurz davor, eine Gedichtsammlung zu veröffentlichen. Man kann sein Leben fast schon als perfekt bezeichnen.

Doch an diesem Samstag kommt alles anders. Auf den Straßen versammeln sich Millionen von Menschen, um gegen den bevorstehenden Irak-Krieg zu demonstrieren. Bei seinem Versuch, diese Massen bei seiner Fahrt zu umgehen, fährt er in einer Seitenstraße den Seitenspiegel eines roten BMWs kaputt. Aus diesem steigen drei Kleinganoven, die Perownes Tag mehr als nur ein wenig aus den Fugen werfen.

Das Buch spielt an nur einem einzigen Tag und ist meiner Meinung nach insgesamt spannender als so mancher Krimi. Ein einziger, eigentlich unbedeutender Vorfall schafft es, das Glück und den Frieden einer ganzen Familie in Frage zu stellen. Dies alles geschieht während den Demonstrationen gegen den Irak-Krieg 2003, welcher genau dieses Glück und diesen Frieden in einem viel größeren Maßstab in Frage zu stellen scheint.

Bei „Saturday“ handelt es sich demnach auch um ein politisches Buch, welches Argumente sowohl für als auch gegen den bevorstehenden Krieg hervorbringt. Doch dieser politische Inhalt ist nicht zu stark zu bewerten, es handelt sich hier wirklich um einen spannenden und sehr interessanten Roman von McEwan, der sehr zu empfehlen ist.


Herr Jensen steigt aus: Roman
Herr Jensen steigt aus: Roman
von Jakob Hein
  Gebundene Ausgabe

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich, 10. Juni 2006
Herr Jensen ist praktisch sein ganzes Leben schon Postbote, er trägt die Briefe mit einer ganz besonderen Technik und Faszination aus. Darüber hinaus hat er keine Freunde, er denkt lieber über die Menschen nach, oder aber über den geheimen und unerkannten Sinn des Fernsehprogramms. Herr Jensen ist ein waschechter Außenseiter, aber für ihn könnte es immer so weiter gehen.

Doch irgendwann wird ihm gekündigt, damit betriebsbedingte Kündigungen verhindert werden, das ist zumindest die offizielle Begründung. Doch der damit verbundene Titel des Romans, „Herr Jensen steigt aus“, ist eigentlich irreführend, denn mit der Zeit ist Herr Jensen immer mehr damit beschäftigt, nichts zu machen. Der von Anfang an nicht sehr gesellige Protagonist kapselt sich immer mehr von der Außenwelt ab. Dazwischen muss er unter anderem sinnlose Fortbildungsprogramme des Arbeitsamtes absolvieren, um seine Finanzen zu sichern.

Der Roman hat eine interessante Thematik, die sich auch in der Sprache widerspiegelt. Genau das ist jedoch auch das größte Manko der Geschichte, sie ist an vielen Stellen schlicht und ergreifen langweilig. Oft passiert rein gar nichts, dazwischen formuliert Herr Jensen interessante Gedanken, die sowohl zum Schmunzeln, als auch vereinzelt zum Nachdenken anregen. Dies kann jedoch nicht das Gefühl ändern, in manchen Passagen von „Herr Jensen steigt aus“ einfach nichts Relevantes mitzuerleben. Jedoch hat das Buch, wie eben schon erwähnt, auch starke Stellen und bekommt deshalb von mir insgesamt drei Sterne.


Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman
von Wilhelm Genazino
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 10. Juni 2006
In Wilhelm Genazinos Roman „Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman“ geht es um den 17jährigen Weigand, der gleich zu Anfang vom Gymnasium fliegt. Er selbst hat nur einen Traum, nämlich das Schreiben, doch Weigands Mutter hat mit dessen Leben anderes im Sinn und so sucht sie für ihren Sohn eine Lehrstelle. Von nun an muss Weigand tagsüber in einer Spedition als Lehrling praktisch alle unangenehmen Aufgaben verrichten. Doch kurz darauf druckt die Lokalzeitung einen seiner Texte und nun soll er weitere Berichte schreiben. Daraufhin beginnt er ein Doppelleben, in dem er tagsüber arbeitet und abends schreibt und versucht, beides unter einen Hut zu bekommen. Doch das ist noch nicht alles, denn darüber hinaus ist er auch noch auf der Suche nach einer Frau fürs Leben und einer eigenen Wohnung.

„Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman“ ist mein zweiter Roman von Wilhelm Genazino und hat mir sehr gut gefallen. Der Protagonist Weigand ist ein Sonderling, der sich für die kleinsten Details interessiert, Details, die den meisten Menschen nie auffallen würden. Zudem kann er sich an den seltsamsten Ereignissen erfreuen. Nichtsdestotrotz hat Weigand ganz normale Wünsche für seine Zukunft, denn im Grunde genommen möchte er einfach nur sein Leben selbst gestalten.

Genazino schildert glaubhaft die Geschichte des jungen Schulabbrechers, die Gedanken und Handlungen wirken sehr authentisch und passend. Insgesamt wirken praktisch sämtliche Charaktere sehr glaubhaft und das ist für diesen Roman sehr wichtig. Überhaupt wird eine Atmosphäre geschaffen, als wäre man selbst dieser unerfahrene Außenseiter. Der Roman ist sehr zu empfehlen und bekommt von mir auch die vollen fünf Sterne.


Die Frau des Zeitreisenden: Roman
Die Frau des Zeitreisenden: Roman
von Audrey Niffenegger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schön, 10. Juni 2006
Der Roman „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger ist eine Liebesgeschichte zwischen dem Bibliothekar Henry De Tamble und der Kunststudentin Claire Abshire. Zum Zeitpunkt, als sie sich kennen lernen, ist Claire zwanzig Jahre alt, Henry acht Jahre älter. Für Claire scheint es jedoch, als würde sie ihre große Liebe schon ewig kennen. Genau dies ist aber auch der Fall. Denn bei ihrer ersten Begegnung ist Claire zarte sechs Jahre alt, in Wirklichkeit jedoch schon mit Henry verheiratet. Das alles hat einen bestimmten Grund: Henry ist ein Zeitreisender, der in allen möglichen Situationen einfach verschwindet und in einer anderen Zeit splitternackt auftaucht.

Falls der erste Abschnitt ein bisschen verwirrend ist, ich kann gleich sagen: Stellenweise war es nicht einfach, die verschiedenen Zeitsprünge miteinander zu kombinieren. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, man würde eine der schönsten Liebesromane verpassen. Das Schicksal Henrys und Claires scheint etwas Besonderes zu sein, doch in Wirklichkeit ergeht es fast allen Liebespaaren so, nur in einem anderen Rahmen. Denn wie oft passiert es, dass Liebende getrennt werden, um auf ein erneutes Wiedersehen zu hoffen und zu warten.

Man muss es noch einmal sagen: Bei „Die Frau des Zeitreisenden“ handelt es sich nicht um Science-Fiction im eigentlichen Sinn. Außer den Zeitreisen Henrys gibt es in dem Buch nichts Abnormales. Doch gerade dieses Thema macht das Buch zu etwas Besonderem, es ist meiner Meinung nach wärmstens weiterzuempfehlen und bekommt von mir deshalb alle fünf Sterne.


Wasserfarben: Roman
Wasserfarben: Roman
von Thomas Brussig
  Taschenbuch

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wasserfarben, 30. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Wasserfarben: Roman (Taschenbuch)
In „Wasserfarben“, dem ersten Roman von Thomas Brussig, damals noch unter einem Pseudonym veröffentlicht, geht es um den Abiturienten Anton Glienicke, der nach seiner Schullaufbahn vor der Frage steht, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. Sein Traumberuf Journalist bleibt ihm dank Verwandtschaft im Westen verwehrt und so wird er sich wohl nur nach einem durchschnittlichen Job umschauen können. Glienicke fallen sämtliche Verbesserungsvorschläge für sein Handeln stets zu spät ein und nicht allein deshalb fühlt er sich, als sei seine Zukunft schon vorbei.

Bei „Wasserfarben“ handelt es sich um einen sehr interessanten Roman. Zum einen wird dem Leser mit der Geschichte um den Protagonisten Glienicke das Problem beschrieben, an der Grenze vom Jugendlichen zum Erwachsenen zu stehen. Glienicke spricht von vielen Verwirrungen und Problemen, die auch heute noch für viele Jugendliche interessant sein dürften. Doch wie heute werden ihm diese wirklich wichtigen Sinnfragen auf seiner Erweiterten Oberschule nicht beantwortet.

Sowohl die Thematik als auch die Handlung des Romans haben mir persönlich sehr gut gefallen. Brussig schafft es, einen über weite Strecken sehr authentischen Lebensbericht abzuliefern, ich konnte mich sehr gut mit der Hauptperson identifizieren. Nichtsdestotrotz wirkt Glienickes angebliche Jugendsprache an manchen Stellen einfach zu konstruiert. Wie auch schon an anderer Stelle bemerkt, sind zudem die Anlehnungen an J.D. Salingers „The Catcher in the Rye“ nicht zu übersehen. „Wasserfarben“ verdient trotzdem seine vier Sterne und wird von mir sicher noch mehr als einmal gelesen werden.


Die blaue Liste: Denglers erster Fall
Die blaue Liste: Denglers erster Fall
von Wolfgang Schorlau
  Gebundene Ausgabe

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, 30. Mai 2006
Der Privatermittler Georg Dengler ist der Protagonist aus Wolfgang Schorlaus „Die Blaue Liste“. Der ehemalige Fahnder des Bundeskriminalamts verdient nun als Privatdetektiv sein Geld und schon sein erster Fall verspricht leicht verdientes Geld zu werden. Er soll herausfinden, ob ein vor zwölf Jahren bei einem Flugzeugabsturz verstorbener Wirtschaftsprofessor tatsächlich in besagtem Flugzeug saß. Doch der Fall zieht weit reichende Kreise, denn der Vermisste war Mitarbeiter der Treuhandgesellschaft, deren Vorsitzender Rohwedder vor geraumer Zeit bei einem Attentat ums Leben kam.

Schorlau behandelt mit diesem Roman eine höchst interessante politische Thematik, die er meines Erachtens auch sehr gut verarbeitet. Der private Ermittler Dengler, trinkfreudig und eher sonderlich, passt sehr gut in diesen Rahmen. Zwar ist der Anfang ein wenig langatmig und schleppend, doch schafft es Schorlau mit zunehmender Seitenzahl, eine spannende Geschichte auf die Beine zu stellen.

Wie schon in manchen Rezensionen vor mir bemerkt wurde, wirkt der ein oder andere Dialog doch ein wenig arg konstruiert, doch dies erscheint mir neben der sehr interessanten Handlung nur ein kleiner Makel zu sein, der die spannende Atmosphäre kaum negativ beeinflusst. Alles in allem gebe ich diesem Roman vier Sterne und bin auf Denglers nächsten Fall gespannt.


Oskar und die Dame in Rosa (Meridiane, Band 57)
Oskar und die Dame in Rosa (Meridiane, Band 57)
von Eric E Schmitt
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühlvoll, 20. März 2005
Der zehnjährige Junge Oskar ist an Leukämie erkrankt. Eine Operation schlug fehl und ihm ist klar, dass er bald sterben muss. Doch weder seine Eltern noch die Ärzte trauen sich, mit ihm über seinen bevorstehenden Tod zu sprechen. Nur Oma Rosa beschäftigt sich mit Oskar, sie redet mit ihm über seine Sorgen und Fragen. Sie gibt ihm auch die Idee, sich jeden verbleibenden Tag seines Lebens wie zehn Jahre vorzustellen, damit auch er ein ganzes Leben durchlebt. Und so erlebt Oskar die Pubertät, seine erste Liebe, Midlife-Crisis, also ein ganzes Leben, bis ins hohe Alter.

Dieses Buch ist wirklich bewegend. Ich persönlich empfand es als herzergreifend und wunderschön, Oskars imaginäres Leben zu verfolgen. Dafür wird zudem ein außergewöhnlicher Erzählstil verwendet, denn man liest Oskars Briefe an Gott. Dabei empfand ich beim Lesen des Buches sehr viele verschiedene Gefühle, ich musste oft schmunzeln bis lachen, aber es gab natürlich auch sehr traurige Momente.

Egal bei welcher Stelle dieser Erzählung man ankommt, Schmitt geht mit diesem kritischen Thema sehr gefühlvoll um. Dadurch wachsen einem Oskar und alle seine Freunde sehr ans Herz. Dieses Buch muss man im Bücherregal stehen haben, damit man jederzeit diese schöne Geschichte noch einmal erleben kann. Fünf Sterne.


Das Parfum
Das Parfum
von Patrick Süskind
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,00

5.0 von 5 Sternen Spannung, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Parfum (Taschenbuch)
Jean-Baptiste Grenouille wird 1738 mitten auf einem stinkenden Fischmarkt geboren. Ohne eigenen Geruch geboren, wird er von seinen Mitmenschen verschmäht und erkundet währenddessen die Welt mit seiner perfekten Nase. Nach einer Stelle als Hilfskraft eines Gerbers kommt er erstmals zu einem Parfumeur. Dort beginnt er langsam, sein Handwerk zu perfektionieren um eines Tages der größte Parfumeur aller Zeiten zu werden, in dem er den Duft einer Jungfrau konserviert. Dafür geht Grenouille auch über Leichen...

Das Buch ist wirklich gut, denn hier handelt es sich nicht um einen Kriminalroman im herkömmlichen Sinne, sondern um die Lebens- und Leidensgeschichte eines ganz und gar ungewöhnlichen Mannes. So spielt hier auch der psychologische Aspekt einen großen Stellenwert, man erfährt Absichten und Hintergründe der Taten Grenouilles. Spannung ist aber so oder so genügend vorhanden und so passiert es, dass man an dieses Buch regelrecht gefesselt wird.

Nebenbei erfährt man zudem ein wenig über die damalige politische und vor allem gesellschaftliche Situation der Menschen. Ich kann nichts anderes machen, als diesen Roman wärmstens zum Lesen zu empfehlen, er bekommt folglich von mir auch alle fünf Sterne.


Die Bank: Thriller
Die Bank: Thriller
von Brad Meltzer
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mäßig, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Bank: Thriller (Taschenbuch)
Die Brüder Charlie und Oliver arbeiten in einer exklusiven Privatbank, welche ausschließlich reiche Kunden hat. Beide sind mit ihrem Job unzufrieden und als sie ein Konto entdecken, dessen Inhaber kürzlich gestorben ist, ergreifen sie die Gelegenheit. Statt das Geld wie üblich dem Finanzamt zu überlassen, überweisen sie die drei Millionen kurzerhand auf ein Konto in der Karibik. Doch am nächsten Tag fehlen der Bank dreihundert Millionen Dollar und ein befreundeter Wachmann, der bei dem Verbrechen involviert war, wird getötet. Die Brüder verschwinden und versuchen herauszufinden, was an ihrem fast perfekten Plan falsch gelaufen ist.

Der Roman ist recht kurzweilig, aber nichts Besonderes. Ein Buch, dass man mal nebenbei oder im Urlaub lesen kann, dafür reicht es. Aber es gibt wesentlich Besseres, wenn man auf der Suche nach einem spannenden Thriller ist. Oft war die Handlung vorhersehbar und wie schon ein Rezensent vor mir bemerkt hat: Die Gespräche der beiden Brüder, die selbst wenn es um Leben oder Tod geht, noch einen vermeintlich coolen Spruch bringen, sind nicht das gelbe vom Ei.

Also alles in allem ein mäßig spannender Thriller ohne viel Tiefgang, wie schon so oft gesagt: Perfekte Urlaubslektüre, ich kann mich da eigentlich nur anschließen und vergebe drei Sterne für „Die Bank“ von Brad Meltzer.


Herrn Kukas Empfehlungen
Herrn Kukas Empfehlungen
von Radek Knapp
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine verrückte Reise, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Herrn Kukas Empfehlungen (Taschenbuch)
In dem Roman „Herrn Kukas Empfehlungen“ von Radek Knapp, geht es um den jungen Polen Waldemar, der in den Westen reisen möchte. Für eine Flasche Wodka bekommt er von seinem Nachbarn alle Informationen, die man braucht. Doch schon während der Reise bemerkt der naive Waldemar, dass Herrn Kukas Empfehlungen nicht immer halten, was sie versprechen. Der Bus wird von den Reisenden dazu benutzt, in jeder freien Ritze Zigaretten und Alkohol zu verstecken, das Hotel Vier Jahreszeiten ist eine Parkbank im Garten des Schloss Belvedere und schon bald muss Waldemar, unschuldig wie er ist, auf den Arbeiterstrich.

„Herrn Kukas Empfehlungen ist ein unheimlich witziges Buch. Radek Knapp zeigt in seinem Roman mit einem Augenzwinkern, wie es denn ist im schönen, viel versprechenden Westen. Ich habe gut und viel gelacht, vor allem im ersten Teil des Romans. Leider hält sich dieser Humor nicht durch den ganzen Roman, es gibt auch schwächere Stellen. Nichtsdestotrotz ein sehr amüsantes, wenn auch nicht sehr anspruchsvolles Buch, vielleicht für den Urlaub oder das Schwimmbad beispielsweise. Von mir gibt es für „Herrn Kukas Empfehlungen“ vier Sterne.


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