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"f0el2x2"

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Gelb
Gelb

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2005 is GELB, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Gelb (Audio CD)
Genauso wie die Farbe gelb einen sehr feinen Bereich im Farbspektrum darstellt, ist sich Neuroticfish seinem Stil treu geblieben und hat sich nachwievor auf ein musikalisches Spektrum spezialisiert: synthetische Klänge in reinster Form, immer trivial, dennoch abwechslungsreich: mal euphorisch bis tanzbar, mal hypnotisierend bis einschläfernd. Entweder man mag seinen Stil, oder nicht. Sascha Mario Klein hat seinen Keyboarder und Cubase-Genie Henning Verlage zum Vollmitglied rekrutiert, was auch hörbar ist: die Tracks klingen runder, Fish hat sich, wenn auch nur minimal, weiterentwickelt. Das Album ist im Gegensatz zu den Vorgängern solider, jeder Track für sich stellt eine harmonische Einheit dar. Die Texte drücken Saschas Emotionen in einer nicht aufdringlichen Weise aus. Nach dem Smith-Cover "There's a light" auf der "Need"-EP traute sich Neuroticfish ein zweites Mal und coverte den 70er-Jahre-Hit "They're coming to take me away" von Napoleon XIV. Das Ergebnis kann sich genausogut hören lassen wie der Opener "Why don't you hate me", das tanzbarste Lied. Zu meinen Favoriten zählt auch "I don't need the city", ein sehr emotionales, mal euphorisches, mal melancholisches Stück. Bei "Ich spüre keinen Schmerz" bedient sich der Fisch, der gar nicht schwimmen kann, einer E-Gitarre, der deutsche Text erinnert an einen seiner ersten Ohrwürmer, "Rotten". "I never chose you", "are you alive?" und das bereits auf der Bomb EP erschienene "suffocating right" überzeugen mit einem schönen, balladesken Stil. Insgesamt gibt es wirklich kein wirklich schlechtes Lied auf dem Longplayer, allein das leicht deplaziert wirkende 40sekündige Interlude "short commercial break" hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen. Insgesamt eine knappe Stunde gute Musik, Full House für GELB!


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