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Beiträge von Nina2401
Top-Rezensenten Rang: 821
Hilfreiche Bewertungen: 654
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Rezensionen verfasst von Nina2401 (Sankt Augustin)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Humorvoller Regionalkrimi, 20. Mai 2013
Ich habe einige historische Romane von Richard Dübell mit Begeisterung gelesen und war nun sehr gespannt auf seinen ersten Kriminalroman in der Gegenwart. Es ging richtig dramatisch los, der Prolog raubte mir fast den Atem … kurz und knackig und gnadenlos spannend. Dann ging es erstmal gemächlich, ich würde fast sagen „bayrisch“ weiter. Richard Dübell kann seine Herkunft und die Liebe zu seiner Heimatstadt nicht verleugnen. Fast schon gefühlvoll beschreibt er Landshut und auch der Vorstellung seiner Hauptfiguren widmet er sich ausgiebig. Das nimmt zwar ein wenig die Spannung, aber ich habe die detaillierten und liebevollen Beschreibungen sehr genossen. Der Schreibstil ist gewohnt locker und über allem schwebt der unvergleichliche Dübell'sche Humor. Ich mag es, wenn ich bei einem Krimi auch mal grinsen oder lachen kann. Und es wäre kein Roman von Richard Dübell, wenn nicht auch die Vergangenheit in dieser Geschichte ihren festen Platz hätte. Kommissar Peter Bernward ist ein Nachfahre des „berühmten“ Tuchhändlers, der allen Dübell-Lesern gut bekannt ist. Ihn hat er besonders facettenreich gezeichnet. Er ist kein harter Ermittler, sondern ein liebenswerter und sehr gefühlvoller Schlaukopf, der mit allen Mitteln seine angebetete Kollegin Flora Sander zu bezirzen versucht. Dabei kommt er mir zwar manchmal vor wie ein verliebter Pennäler, aber gerade das macht ihn sehr sympathisch. Bei seinen Zusammentreffen mit Floras Exmann, der nur so strotzt vor Arroganz, konnte ich mehrfach das Grinsen nicht verkneifen. Richard Dübell schildert gerade diese Alltagssituationen sehr glaubwürdig und das macht diesen Kriminalroman für mich sehr authentisch. Er verliert den eigentlichen Ermittlungsfall nicht aus den Augen, aber gibt den Ereignissen drumherum sehr viel Raum. Das mag vielleicht einige Krimileser stören, mir hat es gefallen. Die Actionszenen beschreibt er sehr lebendig, aber hält sich erfreulicherweise mit den blutigen Details sehr zurück. Auch das ist für mich ein großer Pluspunkt. Und wie könnte es anders sein … das Finale ist genau wie der Prolog sehr sehr spannend! Lobend erwähnen möchte ich noch das sehr gelungene Cover und die beiden innen liegenden Steckbriefe, eine tolle Idee! Humorvoller Regionalkrimi, der mich mit gefühlvollen und spannenden Szenen gefesselt hat!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Elegant und ästhetisch, 18. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Buch wird eröffnet mit der Trauerfeier für Owen's Onkel Peter und es ist einfach genial wie John Boyne beginnt, seine Hauptfigur Owen zu charakterisieren. Ich wusste schon nach diesen ersten Zeilen, dass mir dieses Buch gefallen wird. Den Schreibstil kann man fast schon als elegant und ästhetisch benennen. John Boyne zeichnet seine Charaktere sehr sorgfältig. Er begnügt sich dabei nicht mit simplen Beschreibungen, sondern er stellt uns seine Hauptpersonen viel raffinierter vor. Die Dialoge sind so passend, diese gestelzte Sprache, die seinerzeit in den gehobenen Kreisen wohl üblich war – das ist einfach herrlich. John Boyne schafft so viel Atmosphäre und mein Kopfkino lief die ganze Zeit auf Hochtouren. Die Geschichte ist zwar nicht hochspannend, vielmehr knistert die Spannung eher zaghaft zwischen den Zeilen … und konnte mich damit mehr fesseln als mancher Krimi. Ich hatte den Drang, immer weiter zu lesen, ich konnte mich dem Zauber dieser Zeit einfach nicht entziehen. Besonders fasziniert hat mich zwar die Hauptperson Owen Montignac. Er ist sehr undurchsichtig und nicht nur durch seine weißen Haare extravagant. Seine Freunde sind alle kleine Snobs, die zu faul zum arbeiten sind. Aber ich lerne nicht nur die snobistische Oberschicht kennen, auch die Arbeiterklasse spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Das alles hat John Boyne wunderbar und glaubwürdig dargestellt. Er hat den Skandal um den englischen König und seine amerikanische Freundin gekonnt mit der Geschichte um Owen Montignac verwoben, das hat mir sehr gut gefallen. Und auch die Leichtigkeit, mit der einige Dinge einfach passierten … die Geschichte hat mich mehrfach erstaunt und überrascht und ich bin verliebt in den Schreibstil von John Boyne. Es ist mein erstes Buch von ihm und wenn die anderen Bücher noch besser sind, dann kann ich mich wirklich freuen. Mit dem Ende hatte ich zwar irgendwann gerechnet, aber auch hier hat mich die Leichtigkeit überrascht. Das Buch ist eine absolut runde Sache und die klitzekleinen Längen zwischendurch verzeihe ich ihm gerne, denn John Boynes Geschichte hatte eine absolute Sogwirkung auf mich. Fazit: Eine sehr kompakte Story, die den Charme der 30er Jahre versprüht und mich mit einem erstaunten Lächeln zurück lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dramatische Familiengeschichte, 15. Mai 2013
Der vielversprechende Klappentext und ein sehr geheimnisvoller Prolog machten mich sehr neugierig auf das Buch. Aber dann passierte erstmal … nichts. Natalie erzählt in der Ich-Form, lässt ihre Kindheitserinnerungen in Rückblenden aufleben. Ich wusste gar nicht wo das Buch hinwollte, es plätscherte über viele Seiten einfach so dahin. Die Erinnerungen wurden häppchenweise erzählt und noch nicht einmal in chronologischer Reihenfolge. Nur die absolute Idylle, die mich ein bisschen an die Waltons erinnerte, wurde immer wieder hervorgehoben. Und dass irgendetwas passieren würde, was diese Waltons-Idylle zerstören würde. Ich war schon kurz davor, aufzugeben, da sich das erste Drittel sehr undramatisch in die Länge zog. Aber dann plötzlich ging es Schlag auf Schlag, es wurde richtig tragisch und da verzieh ich der Autorin auch den etwas holprigen Schreibstil. Obwohl mir Natalie im Laufe der Geschichte immer unsympathischer wurde, konnte ich mich nicht mehr losreißen von den Ereignissen, die mich kaum Luft holen ließen. Es gipfelte in einem Ende, das mir dann wiederum auch nicht so gut gefallen hat. Es war mir zu vollkommen und zu sehr „Happy End“. Ein paar Ungereimtheiten rundeten das unperfekte Bild dann für mich auch ab. Aber da es der Erstling von Donna Milner ist, kann ich ihr das verzeihen. Denn die Story hat es in sich. Obwohl ich einiges nicht nachvollziehen kann, geht sie unter die Haut und in den Kopf. Ich konnte dieses Buch nicht so einfach zu klappen. Ich dachte die ganze Zeit, was wäre wenn … Und damit hat Donna Milner ihr Ziel, den Leser zum Nachdenken zu bringen, erreicht. Fazit: Dramatische Familiengeschichte, die sehr nachdenklich macht und nicht so schnell aus dem Kopf verschwindet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Zuverlässig und erstaunlich stark, 14. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Zwergschrauber von Bosch hat überraschend viel Kraft und Ausdauer und ist dabei so handlich, dass man auch ungünstige Ecken noch hervorragend erreicht. Das sehr geringe Gewicht von etwa 300 Gramm erleichtert die Handhabung ebenfalls sehr und lässt mich auch bei längeren Arbeiten nicht ermüden. Überrascht war ich auch von der sehr langen Akkulaufzeit: selbst nach einigen Wochen des Nichtgebrauchs war der kleine Schrauber sofort einsatzbereit. Toll fand ich auch, dass schon 10 Schraubaufsätze direkt mitgeliefert werden - so kann man direkt loslegen. Für kleinere Arbeiten im Haushalt, wie z.B. Regale und Schränke verschrauben ist der IXO auf jeden Fall ein zuverlässiges Gerät mit einer wirklich guten Kondition :) Die beiliegende Anleitung erläutert den Gebrauch des IXO IV sehr gut und obwohl ich handwerklich eher unbegabt bin, hat alles beim ersten Anlauf bestens geklappt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Praktischer Begleiter für unterwegs, 14. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Um es gleich vorweg zu sagen: Die Coolpix S5200 ist selbstverständlich keine Kamera für professionelle Fotografien, sondern vielmehr eine sehr handliche Taschenkamera für "mal eben schnell - Schnappschüsse" - und in dieser Disziplin ist sie wirklich sehr gut! Fast alles was bei normalen Kameras an Einstellungen vorgenommen werden kann (Belichtung, Fokus usw.) erledigt die Nikon selber. Für Fotografen, die diese Einstellungen selber machen möchten, ist diese Kamera also nicht geeignet. Für ganz spontane Momentaufnahmen auf Parties oder im Urlaub ist es jedoch perfekt: Draufhalten, Auslöser drücken und der Schnappschuss ist im Kasten! Eine nette Spielerei sind sicherlich die zahlreichen Effektprogramme, um den Motiven direkt einen besonderen "Anstrich" zu geben, beispielsweise Sepia, Farbverschiebungen oder einen hübschen Schwarz-Weiss Look. Auch lassen sich etwas verunglückte Aufnahmen direkt in der Kamera verbessern (Glamour-Retusche, Augenvergrößerung, Zähne bleachen usw...) Meine Einschätzung im Überblick: + sehr kompakt und leicht gebaut - ein praktischer Begleiter, der kaum beim Tragen stört + fast komplett automatisch und daher für "schnelle Fotos" perfekt + sehr guter Bildstabilisator und Zoom + mit 26 bis 156 mm überraschend viel Brennweite + sehr gute und einfache Bedienung sowohl im Fotomodus als auch im Videomodus + Brilliantes und helles Display - Bildqualität geht bei etwas dunkleren Motiven schnell in den Keller - Klappe/Haltebänder zum Schutz der Anschlüsse sind sehr störrisch und das Ganze wird meiner Einschätzung nach nicht lange halten - sehr kleine und zu nah beieinander liegende Bedienelemente - nichts für etwas dickere Finger! - Rund um das Display gibt es keine Erhöhungen, daher ist die Gefahr des Verkratzens beim Ablegen der Kamera leider recht hoch Mein Fazit: Trotz einiger Schwächen kann ich die Coolpix all jenen empfehlen, die eine unkomplizierte und handliche Schnappschusskamera für unterwegs suchen. Ich denke in diesem Preissegment gibt es zurzeit nichts Besseres!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Aussehen ist nicht alles, 13. Mai 2013
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Mein neuer Toaster besticht durch sein edles Design, Chrom kombiniert mit Grau, das passt in fast jede Küche. Aber gutes Aussehen ist eben auch hier nicht alles, wenn die Funktionalität darunter leidet. Das Gerät wird beim Toastvorgang sehr heiß, nicht nur die verchromte Umrandung sondern das gesamte Gerät. Das lässt auf eine schlechte Isolierung schließen, das Problem hatte ich bei meinem „Billigtoaster“ nicht. Auch nach oben strahlt der Toaster sehr viel Hitze ab, so dass ich ihn beim Toasten nicht unter dem Hängeschrank stehen lassen möchte. Aber da setzt mir das relativ kurze Kabel schon Grenzen. Das Toastergebnis ist ok, für mich ist die Stufe 3 perfekt, die ich beim 2. Durchgang allerdings eine halbe Stufe niedriger stellen muss, da mein Toast sonst zu dunkel wird. Ein durchgängig gleiches Toastergebnis ist somit nicht gewährleistet. Das gilt auch für's Brötchen aufbacken. Der separate Brötchenaufsatz ist sehr niedrig und mir ist die 2. Seite der Brötchen beim ersten Mal leider verbrannt. Auch hier sollte man beim 2. Durchgang eine niedrigere Stufe wählen. Wenn ich nur eine Scheibe toaste, ist das Ergebnis genauso schlecht wie bei anderen Toastern … eine Seite zu dunkel, die andere Seite zu hell. Die Toastschlitze sind länger und breiter als bei meinem bisherigen Gerät, das ist sehr vorteilhaft, wenn man etwas anderes als genormtes Toastbrot zubereiten möchte. Auch mit gefrorenen Toastscheiben habe ich ein gutes Ergebnis erzielt. Die Hebefunktion ist sehr nützlich, bei ganz normalem Toast aber nicht erforderlich. Die Bedienungsanleitung ist auch hier sehr minimalistisch gehalten, das scheint mittlerweile Standard zu sein. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, auch wenn ich für den Preis etwas mehr erwartet habe. Deshalb gibt es von mir schwache 4 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen
Leichte Unterhaltung, 9. Mai 2013
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Mein Ausflug in die Welt der Vampire und der Unsterblichen war ganz nett. Ich bin eher zufällig auf das Buch gestoßen und hatte nicht all zu hohe Erwartungen. Das war auch gut so, denn so wurde ich auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist ziemlich „naiv“ und einfach, das hat mich besonders am Anfang gestört. Ich habe es außerdem als Unart empfunden, dass die Autorin einige Sätze eingeklammert hat. Da kam fast ein „Schulaufsatz-Feeling“ auf. Das hörte erfreulicherweise aber im Verlauf der Geschichte auf. Die Action- und Liebesszenen waren recht gut beschrieben und auch von den Figuren konnte ich mir ein halbwegs gutes Bild machen. Allerdings sind die Charaktere zu sehr schwarz-weiß gezeichnet, haben keine Ecken und Kanten, sie sind einfach zu perfekt und naiv in ihrem Verhalten. Alles läuft doch relativ glatt. Aber das passt zur Story und auch hier hatte ich nichts anderes erwartet. Das Buch ließ sich gut und schnell lesen, über ein paar Logikfehler habe ich hinweg gesehen und mich einfach über ein paar Dinge nicht gewundert. Ich wollte etwas Leichtes lesen, ohne großartig nachdenken zu müssen und dafür ist das Buch sehr gut geeignet. Nette Unterhaltung, ein bisschen Spannung, ein bisschen Romantik, ein bisschen Kribbeln. Für den Augenblick ganz ok. Es wird mir nicht im Gedächtnis bleiben, aber für ein verregnetes Wochenende und zur Entspannung kann ich es durchaus empfehlen. Fazit: Leichte Unterhaltung ohne Tiefgang
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Intrigen und Leidenschaft, 5. Mai 2013
Ich mag schöne Sprache, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bisher noch nichts von Shakespeare gelesen habe. Und so bin ich auch ziemlich unvoreingenommen an die Othello-Adaption von Silvia Stolzenburg heran gegangen. Sie hat ihre Geschichte in sehr viele sehr kurze Kapitel unterteilt. So springe ich als Leser immer hin und her zwischen den Orten des Geschehens und ich reise von Venedig nach Zypern und auch nach Konstantinopel. Während Desdemona und ihr heimlich angetrauter Gemahl, der General Christoforo Moro nach Zypern aufbrechen um die Insel vor den osmanischen Angreifern zu verteidigen, verschlägt es die andere „Lagunentochter“ Elissa unfreiwillig von Venedig nach Konstantinopel, wo sie von Piraten an den Sultan Selim II verkauft wird. Silvia Stolzenburg zelebriert Sprache und das hat mir sehr gut gefallen. Das ging anfangs vielleicht ein wenig auf Kosten der Spannung, aber das nehme ich gerne in Kauf. Sie hat wunderschöne Sätze kreiert … manchmal musste ich inne halten und langsamer lesen, um die wundervollen Passagen zu genießen. Nachdem ich mich an ihre Art zu schreiben gewöhnt hatte, konnte ich eintauchen in eine Geschichte voller Intrigen und Leidenschaft. Der Strang von Elissa war von Anfang sehr tragisch und die Zustände im Harem ließen mich frösteln. Aber auch auf Zypern kam die Dramatik nicht zu kurz, denn der intrigante Major Jago schreckt vor keiner Gemeinheit zurück, um Desdemona und Moro auseinander zu bringen und Unfrieden zu stiften. Silvia Stolzenburg kann hervorragend erzählen und da spielt es keine Rolle, ob es sich um eine gefühlvolle Liebesszene, actionreiche Kampfsequenzen oder um eine grauenhafte Folterszene handelt. Sie findet stets die richtigen Worte um zu berühren und … was mir sehr gefallen hat … sie bleibt immer ästhetisch in ihrer Wortwahl. Gerade in Kriegsszenen oder auch bei Folterszenen passieren abscheuliche Dinge, aber diese hat sie gekonnt beschrieben. Im krassen Gegensatz dazu stehen die leidenschaftlichen Szenarien und auch hier hat Silvia Stolzenburg das richtige Fingerspitzengefühl, um solche Szenen nicht kitschig werden zu lassen. Das war für mich ein besonderer Genuss. Fazit: Dramatische Intrigen vor historischer Kulisse - ein Buch für Liebhaber schöner Sprache!
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4.0 von 5 Sternen
Bezauberndes Spiel für kleine Prinzessinnen, 1. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Vor jeder Party gibt es viel zu tun und das gilt auch für Prinzessin Lillifee, in deren Rolle kleine Prinzessinnen in diesem Spiel schlüpfen können. Meine beiden Mädchen (6 und 9) sind total begeistert von dem Spiel. Sie können es sehr gut zu zweit spielen, alleine ist es aber auch möglich. Die Kleine kann noch nicht so gut lesen, durch die Sprachausgabe ist das aber kein Problem und sie muss sich nicht alles von ihrer Schwester vorlesen lassen. Auch wenn man während des Spiels Hilfe benötigt, erfolgt das in einer gut verständlichen gesprochenen Version. Die Animation ist liebevoll kindgerecht und schön rosa pink. Es gibt viele interessante Spielmöglichkeiten, für jedes Spiel sind die Schwierigkeitsstufe und der Spielermodus auswählbar. Wichtig finde ich auch, dass die einzelnen Spiele recht kurz sind und man jederzeit unterbrechen kann. Es gibt viel zu entdecken und ein langer Spielspaß ist garantiert. Sehr schön finde ich das Belohnungssystem, für jeden Erfolg gibt es neue Accessoires. Meine beiden lieben es, ihre Figur immer wieder neu einzukleiden. Anfangs ist die Spielsteuerung etwas kompliziert und es erfordert für ganz junge Spielerinnen einige Zeit und Geduld bis man da ein wenig Übung hat. Weitere Kritikpunkte habe ich nicht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nette Unterhaltung, 29. April 2013
Ich hatte mich so sehr auf das neue Buch von Corina Bomann gefreut, hat mir doch das Vorgängerbuch „Die Schmetterlingsinsel“ so gut gefallen. Es begann vielversprechend, ein geheimnisvoller Prolog machte mich so neugierig auf die Geschichte über die Rosengeige. Aber schon nach wenigen Seiten machte sich schon Enttäuschung in mir breit. Der Strang, der in der Gegenwart spielte, war mir einfach zu banal. Lilly Kaiser, die Inhaberin eines kleinen Antiquitätenladens in Berlin, bekommt überraschend eine alte Geige geschenkt und so begibt sie sich auf die Reise nach London zu ihrer Freundin Ellen, die ihr dabei helfen möchte, das Geheimnis der alten Geige aufzudecken. Ellen ist ganz zufällig Restaurateurin, auf dem Flug nach London lernt Lilly den Inhaber einer Londoner Musikakademie kennen. Und so geht es weiter mit den Zufällen und alles lief mir ein wenig zu glatt. Ich weiß, das ist ein heikles Thema, ohne Zufälle entstehen keine Geschichten, aber hier war es mir einfach zu viel. Die Story in der Gegenwart gefällt mir aus diesem Grund nicht so gut, die Dialoge sind teilweise sehr alltäglich und es kam nicht viel Spannung auf … es plätscherte einfach so dahin. Die Szenarien in der Vergangenheit gefielen mir viel besser. Dort lerne ich ein wenig über Sumatra und ihre Ureinwohner kennen. Aber nur am Rande, hier geht es leider nicht in die Tiefe und die atmosphärische Stimmung fehlte mir sehr. Ich denke, dass meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch waren. Die beiden Bücher sind ähnlich aufgebaut. Ich lasse mich gerne überraschen beim Lesen, aber das ist Corina Bomann dieses Mal leider nicht gelungen. Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich bei solchen Büchern vielleicht nicht verhindern, aber hier erscheint es mir wie Original und Coverversion. Aber ein Cover kann niemals so gut wie das Original sein und dieses Buch beweist es einmal mehr. Es ist unterhaltsam, lässt sich sehr leicht lesen, die Sprache ist sehr angenehm … aber mir hat einfach etwas gefehlt. Für mich kam keine Spannung auf, in solchen Bücher vielleicht nicht unbedingt erforderlich, aber ich war nicht gefesselt, ich habe nicht viel Neues erfahren. Die Sprache ist schön, aber Corina Bomann kann es viel besser. Die Geschichte hat mich einfach nicht berührt. Es war nett zu lesen, aber mehr nicht. Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch, wer das Orchideenhaus mochte, dem wird auch dieses Buch gefallen. Daher vergebe ich schwache 4 Sterne.
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