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Rezensionen verfasst von
Jack the Napier

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RoboCop [Blu-ray]
RoboCop [Blu-ray]
DVD ~ Joel Kinnaman
Preis: EUR 14,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Apple-Google-Cop, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorab: Ich bin großer Fan des Originals und allem, was danach kam. Seien es die Kinofortsetzungen, die Cartoon- und TV-Serien oder auch die Mini-Serie PrimeDirectives. Deshalb bin ich auch nicht mit allzu großen Erwartungen in den Film gegangen.

Und trotz allem: Ich war begeistert. Die ursprüngliche, brutale Fantasy Story der 80er, als kybernetische Protesen noch nicht einmal angedacht waren, hat dieser Film Maßstäbe gesetzt und den damaligen Zeitgeist, als Roboter Arbeitsplätze bedrohten, starke Drogen wie Kokain in gewissen Kreisen anerkannt und zum guten Ruf gehörten und uns das Fernsehen die seltsamsten Produkte im aufkommenden Teleshopping verkaufen wollte, hat das Paul Verhoeven uns Sarkasmus, schonungslose Brutalität und einen skrupellosen Konzern geliefert.

Was macht also die Neuverfilmung auch einzigartig? Es ist die schonungslose Auseinandersetzung mit den aktuellen Konzernen und Medien sowie der korrupt-schwammigen Politik in Krisengebieten. Apple und Google, getarnt als Omnicorp, Tochterunternehmen von OCP, werden gnadenlos dargeslellt. Es gibt schöne Momente, in denen Omnicorps CEO uns zeigt, wie Konzerne und Politik uns manipulieren, indem sie uns vorsetzen, was wir sehen wollen, aber eigentlich garnicht brauchen. Dennoch kaufen wir es - für einen Dollar. Das Produkt funktioniert nicht wie es der Konzern will? Wir optimieren es - und sei es ethisch nicht vertretbar.

Und auch, wenn der Film nicht ab 18 ist, die Action mag zwar nicht brutal und voller Blut wie im Original gewesen sein, aber dennoch war sie eines RoboCop würdig und viele Szenen wurden gut vom Original in die neue Story eingefügt.

Dennoch muss ich auch hier und da Kritik anbringen. Neben Szenen, die mich damals fast aus dem Kinosessel haben fallen lassen, wurde leider auch etwas gepatzt und Potential verschenkt. Gravierend ist die Musikauswahl gewesen, als RoboCop seinen ersten Testlauf hatte. Ebenfalls, was ich mir gewünscht hätte, hatte Alex auch nicht seinen Spruch "Too slow boy" (Zu langsam Junge), welcher schon im Trailer gut rüberkam, nicht in sein zweites Leben übernommen. Dieser Spruch hatte enormes Potential, sich neben "Dead or alive, you're coming with me" einzureihen.

Trotzdem. Insgesamt ist dieser Film ein würdiger Nachfolger und ich hoffe inständig auf einen zweiten und vielleicht auch dritten Teil, nachdem die Einspielergebnisse ziemlich gut waren.


Man of Steel [Blu-ray]
Man of Steel [Blu-ray]
DVD ~ Kevin Costner
Preis: EUR 7,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Köche verderben den Brei, 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Man of Steel [Blu-ray] (Blu-ray)
So oder so ähnlich heisst es ja.

Nun, dass Zack Snyder nicht der beste Drechbuchautor ist, wissen wir ja spätestens seit Sucker Punch. Dass er verdammt gute Visionen hat und diese visuell perfekt umsetzen kann steht aber außer Frage. Somit kann man froh sein, dass David S. Goyer und auch Christopher Nolan (auch wenn dieser mit seinem letzten Batman Film die Community durchaus teilte, als er Batman den Umhang an den Nagel hängen liess) an der Story und dem Drehbuch beteiligt waren bzw. letzeres komplett auf Goyers Konto ging.

Als Film UND Comicfan sehe ich generell jeder Comicverfilmung skeptisch entgegen. Sei es aus dem Hause Marvel, besonders aber aus dem Hause DC wenn es um die "Worlds Finest" Batman und Superman geht. Seit Batman & Robin ist man irgendwie ein gebranntes Kind.

Also warum "nur" vier Sterne? Ganz einfach: So viele Menschen, die mal mehr mal weniger mit solchen Charakteren umgehen können, spielen hier mit rein. Es ist schön Fan von etwas zu sein, dies gibt einem gleich einen enormen Vorteil, weil man viel mehr Hintergründe kennt, als wenn man sich erst einlesen muss. Auf der anderen Seite sollte man aber auch schon von einem Projekt begeistert sein und nicht einfach dran rumpfuschen, nur weil das Studio einen darum gebeten hat. Das Ergebnis eines solchen Teams sieht man an Man of Steel:
Wie sehen ein Krypton, welches abseits der bekannten, kristallenen Struktur entstand. Für Fans ein absolutes NoGo, ebenso wie die fehlende Locke Superman, für Filmfans aber dennoch ein wirklich gelungener Augenschmaus, sieht man doch auch etwas von Flora und Fauna Kryptons. Soweit stimmt auch alles im weiteren Verlauf des Filmes, wie den interessanten Rückblicken von Clarks Kindheit, wie er unter seinen aufkommenden Kräften leiden muss und als Außenseiter lebt, gemischt mit seiner Reise an den Polarkreis, um sich selbst zu finden.
Ab diesem Zeitpunkt wird es jedoch unlogisch. Hier kommt dann wohl der dritte Koch ins Spiel, Chritopher Nolan, der eher realistisch agierende Part. Natürlich, das streite ich nicht ab, Clark Kents Tarnung ist die wohl lächerlichste die es gibt. Anzug, Brille und zurückgekämmte Haare. Eine Reihe sonderbarer Ereignisse zurück zu ihm zu verfolgen ist in der heutigen Zeit auch kein Problem. Und so setzt man tatsächlich Lois Lane daran die Spur ihres Lebensretters durch die USA bis nach Smallville zurück zu verfolgen. Und nebenher bekommt dann auch gleich mal das US-Militär und das FBI mit, dass Superman bei den Kents aufgewachsen ist. Und dennoch nimmt er, nachdem er die ganze Welt gerettet hat, seinen Reporter-Job beim Daily Planet auf und zerstört zu guter Letzt als Superman noch eine Drohne, welche seine "Höhle" suchen soll und erzählt dem General sogar noch "Ich bin in Kansas aufgewachsen."
Ja neee, is klar!

Wer allerdings gegen die Todesszene am Ende wettert, dem sei gesagt: Wenn Superman keine Wahl hätte, er würde töten. Er MUSS töten. Und in diesem Moment hatte er keine andere Wahl.
Dennoch, und hier kommt der Comicfan in mir durch, kann er, im Gegensatz zu z.B. Batman, töten. Denn Superman wird sich immer Vorwürfe machen. Er ist im tiefsten Inneren gut. Würde Batman töten, hätte er die letzte Linie übertreten. Er würde nie wieder zurückkommen, denn im tiefsten Inneren ist er böse und würde auch weiterhin töten. Und das wissen beide.
Somit ist diese Szene aus Comic- und Filmsicht Legitim, sollte aber zukünftig nicht mehr vorkommen.

Dennoch: Der Rest des Filmes ist durchaus ein Augenschmaus. Und auch abseits der massiven Logikfehler macht dieser Film dennoch viel Spass. Snyder weiss, wie man einen Comic auf der Leinwand inszenieren muss. Viele Kameraeinstellungen sind somit auch wie ein Comic aufgebaut. Aber er ist noch lange nicht die perfekte Mischung, die Umsetzung eines Comics, die jeden Glücklich macht, der die Superman-Comics UND Comic-verfilmungen liebt. Dieser Gattung bleibt aber nach wie vor das Animated-Universe.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 14, 2013 10:39 PM CET


Batman: Arkham Origins - [Xbox 360]
Batman: Arkham Origins - [Xbox 360]
Wird angeboten von Kara-Handelshaus GmbH Preise inkl. MwSt
Preis: EUR 23,08

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Rocksteady = Kein gutes Arkham Spiel?, 27. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun nein und irgendwie doch ja.

Wer hat nach den letzten zwei Spielen nicht sehnsüchtig auf den neuen Teil gewartet? Und wer hat sich nicht nach Bekanntgabe, dass der Entwickler der Vorgänger, Rocksteady, nicht daran beteiligt ist, gefragt, ob es dann ein Flop wird? Wohl ziemlich jeder. Vor allem, nachdem ein Multiplayer bekanntgegeben wurde. Etwas, wogegen sich Rocksteady immer gewehrt hatte, da sie den Fokus auf die Story und nicht auf MP oder ein "Rennspiel" gelegt haben, weshalb es ja auch bislang keine Fahrt im Batmobil gab.

Nun, nachdem ich die Story durchgespielt habe, muss ich sagen: Es ist zwar noch immer ein Arkham Spiel, aber man merkt, dass nicht das gleiche Team am Werk war. Zwar hat man sich auf die eltbewährte Spielmechanik verlassen, aber der Feinschliff wurde merklich verpatzt. Überdeutlich merkt man das an der Unausgewogenheit bei den Kämpfen. Als "Veteran" der Arkham Reihe, der die Vorgänger auf dem schwersten Schwierigkeitsgraden durchspielte, bin ich schon bei der Einstellung "Normal" fast verzweifelt. Nicht etwa, weil die Gegener zu schwer sind, sondern weil es ein unkoordiniertes durcheinander ist. Erschwerend kommt die Kamera hinzu, die nie einen guten Überblick verschafft. Das einem mal ein Gegner aus den Augen gerät ist nichts annormales, dass man aber mehrere nicht erkennt ist ein Ärgerniss.
Ein weiteres Manko ist das "upgraden" der Fähigkeiten. Aus Rocksteadys, dem Storyverlauf angepassten subtilen Auswahlmöglichkeit, ist ein verkompliziertes System entstanden. Zudem gesellt sich noch ein Tatenabhängiges System dazu, das sogenannte "Dark-Knight-System". Verschieden Aufgaben wie "Gleite 150m geradlinig" oder "Schließe einen Jägerraum ab, ohne die Detektiv-Sicht" zu verwenden" schalten zusätzliche Verbesserungen, wie den "Schockwellenangriff" oder "Schallschock-Batarang" frei. An sich keine schlechte Sache, aber das ewige hin und her zwischen Spiel und Menü in die jeweiligen Unterpunkte nervt.

Kurz zur deutschen Synchronisation:
1. Dass man diese separat installieren muss, ist anfangs etwas verwirrend. Man sieht es eigentlich auch nicht beim ersten mal spielen und wundert sich über die englische Fassung mit deutschen Unteriteln.
2. Ich empfehle auch es so zu lassen. Zwar sind wieder die bekannten Sprecher, wie David Nathan als Batman und Bodo Wolf als Joker zu hören, jedoch ist die Synchronisation alles andere als Synchron. Manchmal bewegen Charaktere ihre Lippen und man hört.... nichts! Das ist unter aller Würde für ein Batman Spiel!

Aber man wird trotz allem für alles Entschädigt. Das Areal ist riesig! Wenn man auf dem mittleren Pfeiler der Brücke sitzt, welche das Areal aus Arkham City mit den neuen Bezirken verbindet, sitzt, wird man mit einer wunderbaren Silhouette der Stadt belohnt. Dafür, dass hier die Unreal 3 Engine am werkeln ist, sieht die Stadt wunderbar aus. Das Design ist das typische "Neo-Gothische-Gotham". Jedoch sollte man nicht allzu sehr auf Details achten, da die Texturen dann doch nicht mehr die besten sind. Für die noch aktuelle Konsolengeneration jeodch immer noch beeindruckend.

Auch die Animationen der Gesichter sind endlich auf dem aktuellen Stand angekommen. Kein Vergleich mehr zum Polygonarmen Batman aus dem ersten Teil. Der neue, alte Batman sieht einfach gut aus. Er ist jedoch noch ungeschliffen und sehr zornig und brutal. Jedoch erkannt man die ersten Züge des berechnend kühlen Jägers der Nacht. So ist es zwar ungewohnt jedoch auch interessant, wie dieser Batman in seinem stark gepanzertem Anzug durch Gotham gleitet und sich neuen und schon bekannten Gegnern stellt. Insbesondere, wenn man - ich möchte jetzt nicht spoilern und nenne deshalb keine Namen - miterlebt, wie einige bekannte Gegenspieler ihren ersten Auftritt haben und erst noch zu dem werden, was sie später sind.

Mein Fazit: Es ist ein gut gemachtes Prequel mit großer Welt und vielen Gegnern. Insbesondere für Fans des Batmanuniversums wieder ein Leckerbissen. Abstriche muss man bei der Grafik und Kamera machen. Enttäuschung sieht jedoch anders aus.

Dennoch bleibt zu hoffen, dass der nächste Teil wieder aus dem Hause Rocksteady kommt und an die Geschehnisse aus Arkham City anschließt. Gegen Prequels aus dem Hause Warner Bros Montreal hätte ich jedoch nichts einzuwenden. Wenn denn dann auch bei beiden die aktuelle Unreal 4 Engine auf den neuen Konsolen zum Zuge kommt und dass man auf den Multiplayer in Zukunft verzichtet.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 31, 2013 9:41 PM CET


Kein Titel verfügbar

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen PatchProblem gelöst - dennoch nur Durchschnitt, 7. April 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Army of TWO war für mich bisher ein nicht geläufiger Begriff, bis die Demoversion auf dem XBOX Marktplatz erschien. Der Eindruck hierdurch war durchaus positiv. Also entschloss ich mich zum Kauf des Spieles.

Was mich erwartete war leider zuerst etwas Ärger mit dem Zusteller, da amazon.de den Artikel mit Hermes versendet hat. Da der werte Herr (jaja, die armen Subbies, ich weiß), keine Lust hatte auszuliefern, wie ich anhand der Sendungsverfolgung feststellen musste, erhielt ich mein Exemplar erst zwei Tage später - Feiertag sei Dank. Meine Erfahrung mit Hermes bestätigte sich ein weiteres mal: NIE WIEDER, wenn es sich vermeiden lässt!

Nunja, jetzt aber zum Spiel:

Ja, EA hat Bockmist gebaut und einen Day-One-Patch herausgebracht, der die PEGI Version auf die deutsche Cut-Version bricht. Dies sollte eigentlich für die ungeschnittene Demo passieren. Dieses Problem ist aber mittlerweile gelöst und nun kann man auch mit 9mm Pistolen Schädel zum platzen bringen und Beine der Feinde absäbeln - wer drauf steht, dem seis gegönnt.

An sich ist es aber ein recht gelungenes KoOp-Game. Die Story ist der übliche Durchschnitt gut gegen Böse - also in dem Fall Zwei-Mann-Armee gegen böses Drogenkartell. Stilecht in Südamerika, wie es sich gehört. Die Witze sind den üblichen Actionfilmen inspiriert. Grafik und Texturen sind EA typisch gut. Leider, leider soll es das auch schon gewesen sein. Denn das Spiel ist relativ kurz gehalten, besticht mit durchschnittlicher KI bei den Feinden und der Partner an der Seite ist nur minimal klüger. Nach ungefaähr sechs bis sieben Stunden sollte man aber dann auch mit allem fertig sein. Danach kann man sich gerne noch mal an den höchsten Schwierigkeitsgrad wagen, welcher erst nach dem ersten Absolvieren der Story freigeschaltet wird. Aber selbst der ist dank dem eingebautem Unsterblichkeits-Cheat, namens Overkill, nicht unlösbar und selbst für Gelgenheitsspieler machbar.
Overkill ist ein Zeitlupenmodus mit Unsterblichkeit und unendlicher Munition für einen kurzen Zeitraum. Macht der Partner mit (ist es kein realer über Splitscreen oder Onlinemodus, kann man den der KI selbst aktivieren) verschärft sich der Effekt nocheinmal. So sind selbst große Gegnermengen kein Problem. Ein Treffer und tot. Durch die große Gegnerzahl - manchmal denkt man, halb Mexiko wurde rekrutiert - und ein paar gezielten Schüssen ist der Zähler für den Overkill-Modus auch schnell wieder aufgefüllt.

Leider, leider hat EA auf einen separaten Onlinemodus verzichtet. Somit kann man nur die Missionen der Story mit einem Onlinepartner spielen. Kein Wunder also, dass nach gut 1,5 Wochen die Lobby nicht gerade voll ist. Selbst an einem Samstag Abend findet man nur gute 10 Hoster von Spielen. Bietet man sich selbst als Host an, dauert es ebenfalls länger, bis sich mal eine andere Person mit einklinkt.

Es kommt also sehr, sehr schnell langeweile bei diesem Spiel auf. Denn die Gegner kommen jedes mal wieder aus den selben Ecken und stellen sich an die selben stellen. Nach spätestens dem zweiten Mal durchspielen weiss man also , wann ein Brecher (ein extra stark gepanzerter Gegner, die mit gezielten Kopfschüssen leicht zu besiegen sind) ein Scharfschütze oder ein Raketenwerfer erscheinen.

Resüme: Actionlastiger KoOp-Spass der nur kurzweilig Spass macht. Die Story kennt man und lässt natürlich, wie es für solche Titel üblich ist, alles für einen Nachfolger offen. Ich weiss jetzt, was mich bei dieser Serie erwarten wird und somit werde ich kein Day-One-Käufer mehr sein und mir nachfolgende Titel - trotz Onlinepass - nur noch gebraucht kaufen oder wenn der Neupreis auf 20€ gefallen ist. Mehr sind solche Actionbrecher in einer Gamingwelt, die sich wieder mehr auf längere und intensivere Stories besinnt, einfach nicht mehr wert.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 21st Century Lara, 9. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Tomb Raider hat den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft. Nach dem Aus von Core-Design, den Vätern von Tomb Raider, hat sich 2006 Crystal Dynamics an Lara gewagt und mit Tomb Raider Legend und Underground schon gute Werke geschaffen, die weg vom klotzigen Spielprinzip des Adventures führten.
Angel of Darkness lasse ich einmal außen vor, da der Versuch von Core Design damals mächtig in die Bredulie gegangen ist, aber schon gute Ideen hatte.

Wie dem auch sei. Trotz des Settings auf einer Insel um sein Leben zu kämpfen und einem geheimen Kult auf die Schliche zu kommen, der die Insel beherrscht, erkennt man noch immer die traditionellen Spielprinzipien von Tomb Raider. Klettern und Hangeln sind geblieben, genauso wie die Kletterrätsel in Gräbern. Dennoch erstrahlt alles in neuem Gewand. Pfeil und Bogen eröffnen neue Möglichkeiten der Kletterrätsel.
Und da es sich um ein "Survival-Game" handelt, ist natürlich auch der Fokus etwas auf die Waffen verschärft worden. Das Arsenal ist nicht von Anfang an vorhanden sondern muss gesammelt und modifiziert werden.

Was man dem Spiel deutlich anmerkt, sind die Einflüsse von Rocksteadys "Batman: Arkham" Reihe. Kein Wunder, hat doch der Publisher Sqare Enix, welcher EIDOS aufkaufte, doch das Publishing des ersten Spiels mit übernommen. So erinnern einige Elemente, wie eben das Aufrüsten der Waffen durch gefundene Teile, deutlich an Batman. Was allerdings kein Negativpunkt sein soll. Genauso wie das Verändern von Laras Kleidung im Laufe des Spiels. All die Strapazen können ja auch nicht einfach spurlos an Tanktop und Cargohose vorbeigehen.

Die Story ist tiefgehend und emotional. Lara verändert sich durch Verluste und Opfer maßgeblich von der schon recht taffen jungen Dame zur ruchlosen Abenteurerin. Das Ende ist eigentlich nur der Anfang einer hoffentlich neuen, modernen Serie von Tomb Raider spielen.

Eine Spielzeit von 15-20 Stunden sind heutzutage schon ein Topergebnis. Höher kommen nur noch die RPG Titel von Bethesta.

Zum Multiplayer:
Ich verstehe bis heute nicht, warum so viele Spiele mit Singleplayer einen mal mehr, mal weniger gut gemachten Multiplayer Modus erhalten. Sei es Assassins Creed oder eben jetzt auch Tomb Raider. Ich halte es da wie Rocksteady: Alle Kraft soll in den Storymodus gesteckt werden. Man braucht bei einem guten Spiel keinen Multiplayer. Diese zusätzlichen Mitarbeiter kann man für anderes nutzen.
Was jetzt nicht heissen muss, dass ein solcher MP keinen Spass macht.
Aber nunja. Man kann es nicht ändern und will man alle Achievements/Trophies haben, muss man sich auch durch den MP kämpfen. Aber immerhin nicht quälen. Obwohl relativ simpel gehalten, macht er doch einigermaßen Spass. Eine Langzeitmotivation gibt es aber aus meiner Sicht nicht. Es gibt die üblichen Spielmodi wie Capture the Flag (hier ein Medipack) oder Death Match. Mit Erreichen von Level 60 ist dann für mich auch schluss.
Deshalb finde ich es auch schade, dass der erste DLC auch direkt ein MP-DLC mit drei neuen Maps ist. Eine Erweiterung des Singleplayer hätte mir mehr gefallen, da die Insel noch nicht zu 100% erkundet werden kann. Es gibt noch immer kleine, grüne Flecken.

Zu guter Letzt die Bewertung der Collectors Edition inhalte:
Die Figur von Playv Arts Kai besticht durch ihre Detailtreue und das schöne Zubehör und sollte einen kleinen Ehrenplatz spendiert bekommen. Am besten direkt vor der schönen Aludose in der sie und das Spiel ankommen. Endlich mal wieder weg von diesen Pappschachteln anderer CEs.
Das Art Book ist eben ein.... Art Book. Nichts weltbewegendes aber gut gebunden und schöne Motive. Den Survivalbeutel hätte man sich aber sparen können. Die digitalen Inhalte ebenso. Einzig das zusätzliche Grab ist recht interessant, so wie das sofortige meistern der Kletterfähigkeiten. Das Hitman Waffenpaket ist aber mehr für die Katz.
Der Soundtrack kommt natürlich nicht als CD an, sondern als MP3 Download. Allerdings ist die Musik wirklich dramatisch auf die Szenerie zugeschnitten und kein "Ohrenschmaus" für die Fahrt zur Arbeit im Bus, wie filmische Soundtracks.

Alles in allem eine sehr schöne Collectors Edition und ein sehr schönes Spiel.

Ein kleiner Nachtrag für die 100% Achievement/Trophy Hunter wie mich:
Leider muss man sich (aktuell) doch durch den Multiplayer quälen, um alle Achievements/Trophys zu erhalten. Der Grund hierfür ist, dass man für einen erfolgreichen Abschluss alle Charactere und Zubehör für die Waffen freischalten muss. Der letzte Mulitplayer Skin ist jedoch an ein Erreichen von Prestige Rang 3 gekoppelt. Man muss also seinen Character drei mal durch alle 60 Stufen schicken. Eine langwierige Aufgabe, welche eindeutig auf ein künstliches am Leben halten des MP hindeutet.


Dredd 3D [Blu-ray 3D]
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DVD ~ Karl Urban
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Preis: EUR 18,68

15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Batman, Kein Iron Man..., 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dredd 3D [Blu-ray 3D] (Blu-ray)
Und dennoch gut. Sogar besser. Aber eben nicht erfolgreich. Leider.

Ich mag es eigentlich nicht, BluRays vor dem Ercheinen zu rezensieren, aber in diesem Fall muss es einfach sein.

Dredd. Das Gesetz. Dieser Film hat nach über 20 Jahren Comicverfilmung DIE Ausnahme gebildet und eine perfekte Verfilmung, nicht nur einer Comicserie abzuliefern. Abseits von 1A Novellverfilmungen wie Sin City oder Watchmen.

Was macht den Film so besonders? Ganz einfach. Im Gegensatz zu z.B. Nolans "Dark Knight Trilogie" - mit Absicht hat man hier nicht von Batman geredet - hat man sich nicht der Essenz bedient und ein eigenes Gerüst und eigene Charaktere entworfen, die nur, mal mehr, mal weniger stark, auf den Vorbildern basierten. Nein, man hat das Publikum zudem einfach in das kalte Wasser geworfen. Das James Bond Prinzip. Keine Vorgeschichte. Keine bekannten Gegner. Einfach eine gute Geschichte in direkter Konfrontation mit den Charakteren. Und die Story wurde nicht nur technisch einwandfrei sondern auch innovativ umgesetzt. Die visuellen Effekte sind wunderbar eingefügt. Jede Besonderheit hat ihre spezielle Darstellung spendiert bekommen. Die Kameraperspektiven nutzen die Begebenheiten des Schauortes sehr gut aus. Fast könnte man von einem "lebendigem Comic" reden. Und der 3D-Effekt in den "Slow-Mo" Sequenzen.... fast sitzt man sprachlos da.
Der Soundtrack ist kein klassischer, orchestraler Soundteppich, wie er aktuell in Hollywood von jedem zweiten Komponisten entwickelt wird, sondern ein stimmungsvoller "Electro-Track", der die Szenen einwandfrei und passend untermalt und hervorhebt. Nicht ist schlimmer als einen Film zu schauen und alle Naselang nur einen Track um die Ohren geballert zu bekommen, während der Rest des Soundtracks eher mau ist. Wie 2012 bei Prometheus geschehen.

Den Höhepunkt jedoch bietet die Besetzung. Karl Urban ist ein hervorragender Darsteller der in der Rolle des Dredd - wie auch in seinen vielen anderen - perfekt aufgeht und sich diese aneignet. Er ist genauso Dredd, wie er in Star Trek Dr. McCoy alias "Pille" ist oder auch Eomer in Herr der Ringe. Olivia Thirlby als "Rookie" unterstütz ihn dabei perfekt und kann einem schon Angst einjagen, wie gut sie diesen Wandel von "unbeholfener Anfängerin" zu "eiskaltem Judge" darstellt. Als Gegenspielerin hat man Lena Headey ausgesucht, die einigen vielleicht aus "Game of Thrones" bekannt sein dürfte. Das eiskalte, verrückte Biest steht ihr wunderbar.

Warum also ist Dredd in den USA und bei uns gefloppt?
Nun, dafür gibt es wohl mehrere Gründe. Allen vora, dass kein großes Studio hinter dem Film stand und die Werbetrommel rührte. Zum anderen natürlich der Fakt, dass es sich um einen R-Rated, also nicht jugendfreien Film handelt, der zudem einen Titelhelfen hat, der nicht den gleichen Status wie Batman, Superman oder Iron Man und die X-Men besitzt.
Und dann natürlich das größte Manko: Es ist eben kein Post-9/11-Thriller mit "alles ist schlecht wird aber wieder gut, es gibt da einen Helden" Thema, sondern ein Film, der die Realität darstellt. Die Welt ist weder gut noch schlecht. Neben dem normalen Leben in der gutbürgerlichen Welt gibt es eben noch eine Ebene darunter, in der schlechte Dinge passieren. In der Gewalt nur mit Gewalt bekämpft wird und werden kann. Vielleicht etwas, was viele nicht sehen wollen oder zu sehr aus ihrer Traumwelt zerrt, wie unsere Zukunft wahrscheinlich angesichts von Nahrungsmittelknappheit, Ressourcenkriegen und Überbevölkerung aussehen könnte.

Für mich ganz klar volle Fünf Sterne. Ich wünschte, Hollywood hätte mal den Schneid alle Comicverfilmungen so stark umzusetzen. Sich an die Vorlagen zu halten und keinen Douchebag Batman zu zeigen, der das Cape an den Nagel hängt oder so peinliche Klamaukfilme wie Fantastic Four umzusetzen.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt - Man of Steel und Iron Man 3 haben das nötige Potential, diesen Wechsel mit einzuläuten.


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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder zufrieden, 5. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Wer nach gut 25 Jahren erwartet, dass die Serie permanent so aussieht, als wäre sie erst vor zwei Jahren in HD gedreht worden, sollte doch bitte einen Bogen um diese Veröffentlichung machen.

Für alle Anderen:

Ich bin wieder mit den Restaurationsarbeiten sehr zu frieden. Die Lichteffekte sind wieder wunderbar geworden. Die Planeten sind abwechselungsreich gestaltet. Das Bildmaterial ist diesmal sogar im gesamten Durchschnitt besser aufgewertet. Was vielleicht auch an der besseren Lagerung der Filmstreifen ab Staffel 2 in den Katakomben von CBS/Paramount liegen kann.
Einzig in der ersten Episode merkt man deutlich, dass viele Szenen am Anfang sehr stark angegriffen sein müssen.

Wer sich über eine Vielzahl von Kleinigkeiten künstlich aufregt, dem sei gesagt, dass wir hier noch immer über eine Serie reden, die fast ein viertel Jahrhundert auf dem Buckel hat. Dass einige Planeten nicht so toll aussehen wie andere, liegt vielleicht auch daran, dass nicht jeder Planet gleich ist. Ich verweise hier nur einmal auf die Planeten und deren Monde in unserem Sonnensystem. Der Saturn sieht auch nicht gerade detailreich aus.

Naja, wie dem auch sei. Man hat sich merklich Mühe gegeben. Ich empfinde es subjektiv nicht bedeutend schlechter oder besser zur Fassung der ersten Staffel. Aber ich bin auch "nur" ein Fan und bin froh, dass man sich überhaupt die Mühe macht, diese Serie aufzuwerten. Wer Ansprüche auf dem Niveau von 2010+ stellt, soll - wie gesagt - einfach abwarten, bis die Serie vollkommen Computeranimiert in HFR 3D erscheint :D


Heinrich Bauer 17045 - Pia Pia Club Fuchs, sitzend 30 cm
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Preis: EUR 12,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Soooo flauschig", 5. Januar 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Stofftier war als Geschenk für eine gute Freundin gedacht. Sie liebt Füchse.

Beim Auspacken fiel mir direkt die gute Verarbeitung des Tieres auf. Sehr gut. Und auch der Ausdruck des Gesichts war sehr schön.

Beim überreichen des Stofffuches und dem Auspacken aus der Umverpackung, kam ich dann auch noch in den Genuss, das Tier in Natura anzufassen. Dem Ausspruch "Der ist sooooo flauschig" konnte ich nur zustimmen.
So konnt ich den Fuchs auch nochmal näher betrachten. Die Verarbeitung ist wirkliche Spitzenklasse. Zu dem Preis wirklich alle Daumen und großen Zähen hoch!

Wäre ich 25 Jahre jünger, ich würde ihn mir auch für mich selber bestellen.

Ganz klare Kaufempfehlung!


HTC Desire X Smartphone (1 GHz Dual-Core Prozessor, 10,2 cm (4 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, 4 GB interner Speicher, microSD-Kartenslot, Android 4.0.4) stealth schwarz
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Wird angeboten von etrodo
Preis: EUR 155,50

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu meiner vollsten Zufriedenheit!, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Ich habe ein schwarzes Gerät und KEINEN defekten Soundprozessor. Also auch kein Rauschen, von dem viele Geräte leider betroffen sind.

Ich bin mit dem Gerät vollstens zufrieden. Ich habe wie immer ein Gerät gesucht, welches auch in die Hosentasche passt und auch gut in der Hand liegt. Das Desire X mit seinem 4 Zoll Display und ähnlichen Abmessungen wie dem iPhone 4, war da gerade in guter Reichweite. Auch die Ausstattung mit 1GHz Dualcore und 768MB RAM sprachen für sich. Die 4 GB interner Speicher sind ja aktuell schon Standard.

Die Verarbeitung ist Spitze für ein Gerät dieser Klasse. Die Abdeckung ist zwar etwas dünn, aber dies merkt man nur, wenn man sie abgenommen hat. Was im allgemeinen nicht all zu oft vorkommt. Aufgesetzt, sitzt sie bombenfest. Das Display kommt mit Gorilla Glas, welches extrem stoß- und kratzfest ist. Der Aluminiumrahmen macht einen sehr wertigen Eindruck. Das Gerät liegt trotz der Größe recht gut in der Hand und lässt sich auch mit nur einer Hand bedienen, wenn es nicht gerade um das Tippen von Nachrichten im Hochformat geht.

Die Hardwareausstattung ist ideal für Android 4.0 ICS und ermöglicht ein störungsfreies Multitasking. Schwächer ausgestattete Geräte haben unter ICS leichte Probleme, wie ich durch z.B. das Xperia Mini Pro von SONY feststellen konnte, welches ich auch besaß. Dies zeigt sich dann z.B. so, dass abgespielte MP3 Dateien in ein Datenstottern kommen, wenn man beispielsweise den Explorer oder WhatsApp öffnete. Oder auch im Hintergrund, wenn gerade Daten synchronisiert wurden. Diese Probleme gibt es mit diesem aktuellen Gerät natürlich nicht mehr.

Der Akku ist gut dimensioniert und hält bei normaler Nutzung gut einen Tag, nachdem sich Android und der Akku kalibriert haben. Morgens und abends Musik in der Bahn zu je ca. 45 Minuten, cazu Onlinenachrichten lesen und etwas im Netz stöbern. Tagsüber ein paar SMS und WhatsApp, zwei Anrufe und abends noch etwas auf der Couch zocken. Erst dann muss es abends ans Kabel angeschlossen werden. Was auch in Abhängigkeit zur Displayhelligkeit steht. Ich benutze vorzugsweise die automatische Einstellung per Sensor. Abends im Bett schalte ich die Hintergrundbeleuchtung per Widget komplett ab.

Zugegeben, HTC hat mit Sense 4.1 Android etwas verschachtelt. Und auch Livewallpaper kann ich nur über Umwege aktivieren, was hoffentlich noch korrigiert wird. Dennoch läuft alles flüssig und ruckelfrei, auch bei 3D Wallpapern im Hintergrund (z.B. Koi Live Wallpaper, Clock Tower 3D). Und nach etwas Eingewöhnung findet man alle auch unwichtigeren Funktionen.

Bei Spielen gibt es hier und da ein Manko. Open GL 2.0 Games (z.B. Amazing Spiderman) kommen auf etwa 6 Bilder pro Sekunde (fps). Somit ruckeln diese sehr, sehr stark. Normale Open GL Games kommen hingegen auf ruckelfreie 40-44 fps, z.B. Dead Space oder Predators. Keine Sorge, Die Angry Birds Spiele laufen auch alle ruckelfrei.

Das Display ist natürlich wie immer der höchste Energiefresser, wie schon weiter oben angedeutet, aber auch eine sehr schöne Augenweide. WVGA (480x800 Pixel) macht bei der Größe schon was her. Buchstaben sind sehr gut und klar erkennbar, auch bei kleinerer Schriftgröße. Die Schwarzwerte sind nicht Top, wie bei AMOLED, aber dennoch gut.

Das einzige, was mich stört ist Beats Audio. Es soll den Klang aufwerten, macht aber nichts anderes als die Bässe härter zu stellen und die Lautstärke an sich zu erhöhen. Zudem fehlt mir im hauseigenen Player von HTC ein Equalizer. Trotzdem ist der Sound im Durchschnitt (Klasssik/Orchestrale Filmmusik, elektronische Musik, Rock, Metal) ziemlich gut und kristallklar.
Wie gesagt: Ich habe kein Rauschen. Dieses betrifft nur bestimmte Geräte mit einem defekten Soundprozessor, wie es den Anschein hat.

Zur Kamera: Die Fotos sind für eine 5MP Handylinse ziemlich gut. Auch bei schwächerer Beleuchtung. Schnappschüsse sind top. Fürs richtige Fotografieren im Urlaub nehme ich aber generell eine richtige Kamera mit. So gut die Handykameras auch werden, egal ob Apfel, Koreaner oder Taiwanese, sie bleiben Schnappschusskameras. Und da muss sich das Desire X nicht versteken. Lediglich HD-Videos kann der Prozessor nicht generieren. Aber auch nicht so schlimm. Wer schaut sich im allgemeinen auch Handyvideos auf dem Fernseher an.

Alles in allem, mein erster Androide war ein HTC Wildfire, bin ich wieder sehr zufrieden. Nach den Ausflügen zum Xperia Mini Pro, dem schwach ausgestatten Desire C und dem Samsung Galaxy Ace 2, werde ich mich jetzt dauerhaft wieder auf HTC und dort auf die Mittelklasse Geräte der Desire Reihe verschreiben. Die Geräte sind einfach gut verarbeitet, haben ein ansprechendes Design und haben im allgemeinen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.


Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360]
Assassin's Creed 3 (100% uncut) - [Xbox 360]
Wird angeboten von Better Games GmbH
Preis: EUR 21,99

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Fehler, zu viele Fehler...., 4. November 2012
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Vorab: Ich liebe diese Serie. Neben Rocksteadys Batman Arkham Reihe wohl das seit Jahren beste Franchise auf dem Markt.
Um so trauriger finde ich es, dass man gar nicht weiss, wo man mit seiner Kritik anfangen soll. So viele schöne Neuerungen es in diesem Spiel am Kampfsystem, Minispielen und Co. gibt, so viele Ärgernisse sind allerdings auch vorhanden.
Da man die Neuerungen schon breit in Trailern und Co. gesehen und breitgetreten hat, die ich allesamt als positiv empfinde, gehe ich einfach mal nur mal auf die Kritikpunkte ein.

Man merkt dem Spiel überdeutlich den Zeitdruck an, unter dem das Team stand, auch wenn man sich schon im vorhinein während der Promotion dafür entschuldigt hat. So verwunderte es mich auch nicht, dass ein Tag vor Erscheinen schon ein erster Patch von Ubisoft angekündigt wurde, der viele Fehler beseitigen sollte. Die Liste der damit behobenen Fehler war erstaunlich lang.

Dennoch sind noch lange nicht alle Fehler ausgemerzt. Schon in den ersten Missionen merkt man, dass viele Kollisionsfehler noch nicht behoben wurden. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mein Character beim Sprung in einen Heuwagen erstmal hochgeschleudert wurde und dann unsanft - und tot - am Boden lag. Auch im weiteren Verlauf des Spiels gibt es immer wieder solche Fehler. Besonders lustig ist es, wenn NPCs vor einem verschwinden und erscheinen, je nach Kamerabewegung.

Gut, passiert, wird hoffentlich noch korrigiert. Wäre auch nicht so schlimm, wenn dann auch die Erklärungen neuer Techniken ausführlicher wären. Vor allem, da man die Tastenbelegung und Steuerung, im Gegensatz zum Vorgänger, komplett geändert hat. Das beste Beispiel ist hier "Drücken sie A um einen menschlichen Schutzschild zu nutzen". Man drückt auf A und nichts passiert. Warum? Weil man noch über die Richtungstaste den Gegner ansteuern muss, der in der Pause, in der die Erklärung erscheint, schon förmlich mit einem zusammengestoßen ist. Auch bei den Zusatzaufgaben hat man stellenweise auf bessere Erklärungen verzichtet. So, dass man manchmal wirklich rumrätseln muss, was sich denn der Programmierer gedacht haben mag.

Aber das Beste kommt wirklich dann, wenn man eine Mission weiterführen soll, in der man "Anonym" geworden ist und es dennoch nicht ist. In den Vorgängern war das nie ein Problem. Rumschleichen, umgehen, fertig. Funktioniert nur leider nicht, wenn um den NPC, den man zum Fortführen der Mission ansprechen muss, zehn Wachen stehen, die sofort die Jagd auf einen Erfönnen und man wieder Kilometerweit wegrennen muss, um aus dem Gefahrenbereich zu kommen. Steckbriefe sind entweder noch nicht freigeschaltet oder auch stellenweise unerreichbar, wenn man nicht anhalten kann um sie abzureissen. Dafür gibt es zu wenige und mit dem ein oder anderen kann man nicht mal interagieren - ihn also abreissen. Noch einer der vielen Bugs.

Gekröänt wird das ganze dann noch von dem Charaktermodell von Desmond. Die Mundpartie sieht aus wie bei einem Orang-Utan. Und dann hat man es auch nicht geschafft, einen Kollisionsfehler auszumerzen. Die ganze Zeit schaut immer ein Stück seines Hoodies DURCH den Rucksack hindurch. Da fragt man sich, bei genauerem Hinsehen, ob Desmond nicht an der Stelle einen fussballgroßen Tumor am Rücken hat :D

Noch ein kurzer Punkt zum Sound: Es ist zwar sehr schön abgestimmte Musik. Da ich aber über eine Heimkinoanlage spiele, merkt man dann doch, dass die Kanäle nicht einwandfrei angesteuert werden. So ist es manchmal mehr als schwer, Dialogen zu folgen, wenn man Beispielsweise auf einer Kutsche oder einem Pferd ist. Aber auch frontalgespräche sind oftmals so leise, dass man kein Wort versteht.

So schön die Geschichte, die Neuerungen, die Arbeit im Leveldesign und den Hintergründen auch sein mögen. Diese Kritikpunkte haben mich im Spiel des öfteren zur Weissglut gebracht, wenn man wegen einem tödlichen Sturz aus dem Heuwagen eine Mission kurz vorm Ende neu startzen muss oder die 100% Synch durch die KI verfehlt und nochmal die komplette Erinnerung von vorne beginnen darf, weil die Speicherpunkte in einigen Missionen sehr unorthodox gesetzt wurden. Ich hoffe dennoch, dass einige dieser Fehler noch ausgemerzt werden. Dann wäre das Spiel doch fast perfekt und könnte sich vier Sterne verdienen.

NACHTRAG:

Ich bin jetzt im Singleplayer bei 100% Synchronität und habe inkl. gutem MP die 1000 GS erreicht. Und ich empfinde es noch immer als seltsam, wie unausgewogen der Singleplayer ist. Beim Sammeln der Federn, die in einem riesigen Waldgebiet verstreut sind, fallen einem die Fehler noch deutlicher auf, wenn Connor (der bislang wirklich uncharismatischste der drei AC-Charaktere) falschen Richtungsbefehlen folgt oder einfach im Baum hängt und auf nichts mehr als "fallen lassen" reagiert, das Pferd (welche in den Vorgängern eindeutig schöner modelliert waren) in Felsen stecken bleibt oder auf welche hinaufspringt aber dann nicht mehr hinunter kommt. Obwohl man den Felsen noch nicht mal angesteuert sondern nur seitlich touchiert hat.

Zur KI: Es ist schon manchmal lachhaft, wenn man mitbekommt, dass eine Wache nichts mitbekommt, aber einen dennoch sieht. Man hängt an einem Schiff herunter, die Wache mit dem Rücken zu einem und BANG!. Entdeckt. 100% Synchronität dahin. Auf der anderen Seite reagieren Wachen dann komplett gar nicht, selbst wenn man andere tötet oder dann wieder so überempfindlich, dass wenn man nur 1cm zu weit an ein bewachtes Gebäude herangeht (was durch das Fehlen eines gekennzeichneten Sperrgebietes so gut wie nie von vorneherein zu erkennen ist) und man sofort gejagt wird. In den Vorgängern wurde man immerhin noch durch eine Entdeckungsanzeige "gewarnt" oder von der KI "verscheucht". Fehlt hier komplett und sorgt für Frust.
Und dann wieder versteckt man sich in einem kleinen Gestrüpp und die Wachen wollen einen nicht sehen können, obwohl der Kopf mit weisser Kapuze rausragt? Das steht im starken Kontrast zur Aussage "Wir verzichten auf magische Heiltränke in Kämpfen", wenn man doch die Erinnerungen in einem Computerprogramm nachspielt, in dem alles von der Programmierung der Animus-Software abhängt. Irgendwo ist das lächerlich, liebe Entwickler.

So dumm wie die KI dann aber in solchen und anderen Situationen ist (wie z.B. auf maritimen Missionen, in dem verbündete Schiffe ins Feindfeuer fahren oder feindliche Suizid begehen, in dem sie in den Rammsporn des eigenen Schiffes fahren und so ihren Untergang erzwingen), so 'intelligent' ist sie dann in den Brettspielen. Für einen Erfolg muss man in der Siedlung ein Boules (Bocha) Mühle und Fanaronaspiel gewinnen. Sehr nett, wenn man noch nie 12er Mühle oder Fanarona in seinem Leben gespielt hat, Brettspiele zudem nicht mag und die KI der ersten Kaspersky Schachcomputer gleicht. Ich habe es nach mehreren Stunden aufgegeben und hoffe auf eine UNDO Funktion im nächsten Patch oder eine automatische Anpassung der KI auf die Fertigkeiten des Spielers. So wie sie jetzt ist, wurde nur ein unintelligenter Algorithmus geschrieben, der einfach nur strikt die bestmöglichen Spielzüge ausführt.
Auf der anderen Seite frage ich mich dann aber, warum man keine Kartenspiele eingebaut hat. Brettspiele sind mal sowas von 16. Jahrhundert und die Vorläufer des Poker, wie Primero, Poch oder Brag wären bei weitem interessanter gewesen, da diese aus verschiedenen, europäischen Nationen kommen und zu dem Siedlungs-/Kolonialthema bei weitem besser gepasst hätten. Und warum sie überhaupt eingebaut wurden, ist die andere Sache. Die Vorgänger kamen auch ganz gut ohne soetwas aus.

Mein Fazit: Wunderbare Neuerungen in der Steuerung, die teilweise aber schon wieder ZU einfach ist und erfahrene Spieler vor keine große Herausforderung mehr stellt. Bugs und Glitches treten stellenweise spontan und unberechenbar auf und vermiesen einen immer wieder den Spielspass und -rhytmus. Nach immerhin vier Vorgängern wurden die in der Grundsteuerung auftretenen Fehler noch immer nicht behoben. Aber dies ist man als AC-Spieler mittlerweile gewohnt und wird sich wohl erst mit einem kompletten Neuaufbau auf der nächsten Konsolengeneration ändern. Kein wirklicher Kritikpunkt also. Was dann eher zu kritisieren ist, ist das überwiegende herumlaufen und Reiten auf dem Boden. Die Dächer bringen keine Vorteile und es fehlen so schöne, hohe Gebäude mit Kletterrätseln wie in den drei Vorgängern.
Der Hauptcharacter ist uncharismatisch und bringt keine Tiefe mit sich. Er lernt nichts. Er ist und bleibt naiv und blauäugig und agiert eigentlich mehr aus Selbstnutzen. Sein Mentor Achilles hat ihm vom Credo der Assassinen offensichtlich nichts beigebracht. Man spielt eigentlich einen im Hintergrund agierenden Charakter, der mit Kapuze wichtige Leute des Unabhängigkeitskrieges tötet und ihnen dumme/naive Belehrungen hinterher spricht, wenn sie die Machenschaften der Kolonialisten kritisiert haben und abtreten. Etwas, was mich als AC-Spieler stark stört. Ich mag die Dialoge und ihren Tiefgrund. Dass George Washington und Benjamin Franklin nicht besser als die Briten waren - oder auch schlechter - gehört in dieser überkritischen Form nicht in die Sterbeszenen. Das gehört in Dialoge mit anderen Characteren, was in den Vorgängern durch Charaktere wie Leonardo DaVinci, Catarina Sforza oder Francesco Di Medici und im ersten Teil durch die Assassinenauftraggeber in den einzelnen Städten, besser gelöst wurde.

MÖGLICHE SPOILER:
Der Abschluss des Spiels ist mittlerweile einem M. Night Shyamalan würdig. Mit einem fünften Teil wirkt das Cliffhangerprinzip mittlerweile ausgelutscht ist aber nur die Krönung nach einer unspektakulär in Szene gesetzten Endsequenz, von dem man nicht weiss, was man halten soll. Man hätte hier vielleicht ein wirkliches "Ende" einsetzen sollen, mit guter Wirkung. Im nächsten Teil - egal ob 4 oder einem weiteren, eigenständigem AddOn wie Brotherhood oder Revelations - hätte man hier durchaus anknüpfen können. Wäre eine durchaus gute Abwechslung gewesen und wäre dem Intro, indem man durch die Rekapitulation der Geschichte der Vorgänger auf ein eigentlich wirkliches - wenn auch vorläufiges - Ende vorbereitet wurde, auch gerecht geworden.

So muss ich wirklich sagen: Eine große Spielwelt, viele Missionen und Nebentätigkeiten die für Zersteuerung und Spass sorgen, aber der Charakter und die Story sowie die Bugs und die einfache Steuerung lassen einen unbefriedigt das Spiel abschließen und sagen: Das ist kein 100%iges Assassins Creed gewesen und man hat an den positiven Dingen der vier Vorgänger eindeutig vorbei entwickelt, in dem man etwas neues, eigenständiges zeigen wollte, hier aber irgendwie noch an die Hauptstory anschließen musste.
Hätte man dieses Team direkt an einen komplett neuen, vierten Teil gesetzt und die bisherigen Macher der Ezio-Trilogie den Abschluss des Weltuntergangs 2012 machen lassen und ein anderes Setting (vielleicht das Viktorianische England) genutzt, wäre wohl ein perfektes Ende dieses Assassins Creed Abschnitts entstanden.

Nachtrag2: Zwischenzeitig (Stand17. November) wurde ein zweiter Patch für PS3 und XBOX angekündigt. Diesmal werden fast 50 Fehler behoben und Verbesserungen im MP und SP durchgeführt werden. Unter anderem auch diverse Kollisionsfehler. Man darf gespannt sein.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 18, 2012 9:58 AM CET


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