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zauberschlumpf "zauberschlumpf"

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Crystal Palace (Digipak & 3 Bonus Tracks)
Crystal Palace (Digipak & 3 Bonus Tracks)
Preis: EUR 16,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots - ein elektronischer Kracher, 10. August 2014
Seit nunmehr 29 Jahren erfreut mich das Duo Horn / Veljanov mit ihren stets anspruchsvollen Platten. Dabei ging die musikalische Reise ab Mitte der 90er immer stärker in eine Richtung, die Gastmusiker stärker und stärker involviert hat. Bis zum 2010er Album Indicator wurde diese Entwicklung vorangetrieben. Während ich April Skies einen leichten Hänger attestiere, war Indicator bereits eine deutliche Steigerung.

Nun schreiben wir das Jahr 2014 und Deine Lakaien melden sich zurück mit Crystal Palace. Das neue Album kommt im Gegensatz zu seinen direkten Vorgängern vollständig ohne Gastmusiker aus. Wir hören also die pure Essenz des Duos in einem vollelektronischen Werk. Wie "Forest, Enter, Exit" möchte man meinen. So fühlt sich Crystal Palace auch gleich bei den ersten Durchläufen an, wie ein Paar bequemer eingetragener Schuhe. Was sicherlich auch ein wenig darauf zurückgeht, dass einem immer wieder auch bekannte Loops und Samples aus den Frühwerken integriert wurden. Man achte z.B. auf die Rythmussequenzen von Nevermore und Contact (ab 2:40 min). Und dennoch ist deutlich die Weiterentwicklung der Lakaien herauszuhören.
Schon auch, weil sich die Songs beim hören entfalten. Dabei wird an unverhorhersehbaren Veränderungen, sowie kleinen Haken und Ösen nicht gespart. Pate hierfür ist unter anderem der namensgebende Song des Albums, der mit orientalisch angehauchtem Klang im Walzertakt loslegt und sich dann mit einer magischen uptempo Sequenz die Klinke in die Hand gibt. Ein Song, der sich hinter Klassikern wie Follow me nicht im mindesten verstecken muss.

Auch die Produktion ist herausragend. Erst mit Kopfhörer genossen, entfaltet das Album seine volle Wirkung. Für mich steht Crystal Palace auf einer Stufe mit einem Werk wie "Forest, Enter, Exit" und es ist ein heißer Anwärter auf den Titel "Elektronisches Album des Jahres 2014". Mehr muss man nicht sagen. Für Lakaien Fans gilt eine gradezu zwingende Kaufempfehlung.

Die 10 Songs des Standard Albums sind aus einem Guß. All killer, no filler. Anspieltips daraus: Nevermore, The Ride, Where the winds don't blow, Crystal Palace, Those Hills. Die Bonus Edition enthält drei weitere Songs, von denen ich vor allem The Swan Song für großartig halte. Ebenfalls zu gefallen weiß Pilgrim, während Portuguese Trails dann das Niveau der anderen Songs nicht halten kann.

Da Amazon die Rezensionen für gleichartige Produkte zusammenfasst, sei auch noch gesagt, dass in meinen Augen der Mehrwert der auf 1000 Stück limitierten Boxsets äußerst begrenzt ist. Hierin befindet sich neben der Special Edition des Albums eine Stofftragetasche mit "Deine Lakaien - Crystal Palace" Schriftzug", ein sehr groß geratener Schlüsselanhänger mit gleichem Schriftzug, sowie zwei unsignierte Autogrammkarten und ein Echtheitszertifikat mit Nummer. Die Box sieht zwar edel aus, aber man sieht auch Fingerabdrücke darauf sofort.

Also 5 herausragende Sterne für Standard,- und Bonusalbum und 4 (wohlwollende) Sterne für die Box, deren Inhalt sich dann doch eher als langweilig bis enttäuschend herausstellt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2015 12:10 PM CET


Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona [Blu-ray]
Depeche Mode - Tour of the Universe, Barcelona [Blu-ray]
DVD ~ Depeche Mode
Wird angeboten von Bayernmayr
Preis: EUR 15,88

27 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht überragend, aber sehr solide Qualität!, 12. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da Amazon die Bewertungen gleichartiger Artikel in einen Topf wirft (und Blu-Ray & DVD für gleichartig hält) möchte ich vorausschicken, dass diese Rezension sich mit der Blu-Ray des neuen Depeche Mode Tourmitschnitts befasst.

Mein technisches Equipment besteht aus:
Onkyo AV Receiver TX5007
Yamaha 6.1 Boxensystem
Pioneer Blu-Ray Player BDP 51FD (mit Firmware 1.65)
Samsung LCD Fernseher, LE32C650

Bild:
Der vorliegende Livemitschnitt hat eine Auflösung von 1080i und kommt im 2,35:1 Format daher. Letzteres bedeutet leider, dass auf 16:9 Fernsehern, die ja heutzutage weitgehend Standard sind, Balken am oberen und unteren Bildrand zu sehen sind. An meinem Samsung LCD konnte ich allerdings mit Breitenzoom die Balken nahezu vollständig ausmerzen. Das Bild reicht von teilweise glasklar, bis zu vereinzelter Bildartefaktbildung und einigen krisselig wirkenden Bildmomenten. Zum Teil mag das auf manche Lichteffekte und die Beschaffenheit der Leinwand zurückzuführen sein, denn es ist schon auffällig, dass grade die als krisselig empfundenen Stellen vornehmlich da zu sehen sind, wo aus einer Weitwinkelperspektive die Bühne zu sehen ist. Die Nahaufnahmen (von Bandmitgliedern, Händen, dem Publikum etc.) sehen da bis auf gewollt unscharf gehaltene Momente sehr gut aus. Man kann wohl insgesamt sagen, dass das Bild nicht perfekt, aber doch immernoch ordentlich ist.

Ton:
Diese Rezension bezieht sich auf die DTS Master HD Tonspur. Für mich ist der Ton des vorliegenden Produkts ein zentrales Kaufargument. Ich wollte seit ich die Möglichkeiten der Blu-Ray kenne, Depeche Mode Produkte mit HD Ton kaufen können. Das erste (und hoffentlich nicht letzte) Produkt mit diesem Merkmal liegt nun seit Tagen in meinem Player und ich erfreue mich an der sehr guten Klangqualität, sowie den sauberen Bässen. Der Center mit den Stimmen von Dave und Martin wirkte zunächst etwas dünn. Das war aber schnell behoben, in dem ich dem Center Kanal am Verstärker ein paar zusätzliche Dezibel spendiert habe. Ab diesem Zeitpunkt, war und ist es eine Freude für mich, den Klängen zu lauschen.

Regiearbeit:
Man kann sicherlich vortrefflich streiten darüber, wie gut einem die Arbeit von Russell Thomas nun gefallen mag oder nicht. Als jemand, dem die Schnitte auf der "Touring the Angel DVD" zu hektisch ausgefallen sind und der die "Regie-Kunst" eines Blue Leach nicht zu würdigen wusste, bin ich mit dem neuen Produkt recht zufrieden. Ja - es gibt Steigerungspotential. Für mich gibt es zu viele Bilder zu sehen, die gewollt unscharf sind und ich hätte mir ebenfalls gewünscht, dass hier und da (headbanging von Dave und Mart bei "I feel you" vor Christian Eigner oder auch beim Dave dancing) ein bisschen länger draufgehalten worden wäre. Der ab und an gewährte Blick von hinten durch die Leinwand, ist aus meiner Sicht dagegen ein Highligt.
Was mir ebenfalls gut gefällt ist, wie das Publikum und die entsprechende Stimmung in Barcelona eingefangen wurde. Klar, da sind viele DigiCams im Bild, da sind Hände zu sehen und da ist auch mal der Gesang der Fans zu hören - aber wen das stört - dem empfehle ich (mit Verlaub) zu den Studioalben zu greifen. Auch bin ich nicht der Meinung, dass nun das Publikum in Deutschland, Italien oder sonstwo besser oder energetischer wäre als das in Barcelona. Objektiv betrachtet, sind doch die Fans weltweit zusammen mit der Band älter geworden. ;-)

Das Konzert:
Blu-Ray #1 enthält jeden, während der beiden Barcelona Auftritte dargebotenen Songs ein mal. Natürlich kann man hier noch einzelne Songs wie Strangelove, Master and Servant oder Photographic vermissen die an anderen Tourorten gespielt wurden. Allerdings ging meine persönliche Erwartungshaltung nie soweit und mich entschädigen so grandios dargebotene Songs wie Sister of night, Jezebel, One Caress, Stripped oder auch Waiting for the night dafür mehr als genug. Bei Waiting for the night, wurde sogar Daves "Versinger" drin gelassen und man sieht und hört, wie Martin darüber lacht. Die Band ist locker drauf, strahlt trotz der Schicksalsschläge von Dave und Andrew Spielfreude aus, und ich hatte den Eindruck, dass das Zusammenspiel zwischen Dave und Martin nie intensiver war.

Die Bonus Disc:
Blu-Ray #2 kommt mit Gimmicks daher, die auch bei den vorangegangenen Tour-DVDs zum guten Ton und damit zum Depeche Mode Standard gehören. Da ist einmal die interessante fast 30 min. Dokumentation die sich recht gut als Anschlussfilm zu den Filmen auf den Remastered DVDs macht. Es ist mal wieder interessant zu hören, wie die Band den Tourstress erlebt oder auch wie Martin (von Peter Gordeno am Klavier begleitet) Little Soul zum Besten gibt - ein für mich als SOTU Fan bis heute unterschätzter Song. Dass die Videoscreens zu sehen sind, ist der Standard von dem ich eingangs sprach und der seit der Devotional DVD schlicht zu jeder Live-Veröffentlichung dazugehört. Ähnliches könnte man von den vorliegenden SOTU Videos sagen. Ein echtes Schmankerl sind dagegen der Song "Insight" und die Tour of the universe Rehearsals "Hole to feed & Walking in my shoes" - also auf deutsch - DM bei den Proben. Das ist mal richtig Klasse geraten und lässt Fanherzen höher schlagen. Da lässt sich dann auch verschmerzen, dass das Material auf Disc #2 nicht in HD Qualität vorliegt.

Fazit:
Für mich hat die Blu-Ray 4 Sterne verdient, aufgrund eines gelungenen Konzerts, sehr gutem Ton und interessantem Bonus-Material. Es wäre vielleicht noch mehr aus der Regiearbeit und dem Bild herauszuholen gewesen. Ebenfalls darf denke ich erwartet werden, dass man seine Anlage nicht erst optimal konfigurieren muss um mit Bild & Ton zufrieden zu sein - deshalb vergebe ich nicht die volle Punktzahl. Wieso allerdings das Produkt soviele 1 & 2 Sterne-Bewertungen einsammeln konnte, verstehe ich dagegen nicht. So schlägt die vorliegende Blu-Ray die im NTSC Format erschienene DVD qualitativ ziemlich sicher in jeder Hinsicht.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2011 8:17 AM CET


Recoil Selected (Deluxe Edition)
Recoil Selected (Deluxe Edition)
Preis: EUR 21,99

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdige 'Best-Of' Zusammenstellung, 8. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Recoil Selected (Deluxe Edition) (Audio CD)
Alan Wilder legt nach über 2 Jahrzehnten Recoil nun also seine Werksschau vor und gibt einen gelungenen Überblick über sein Schaffen. Dem einen oder anderen wird er sicherlich vor allem aus seiner Zeit bei Depeche Mode ein Begriff sein. Da Recoil aber nicht über die Maßen bekannt ist, ist es vielleicht ein guter Start zu erwähnen, woran man erahnen kann, ob einem Recoil insgesamt zusagt.

1) Ein Interesse an experimenteller (nicht zwingend ausschließlich elektronischer) Musik ist von Vorteil. Als Beispiele können herhalten, alte Pink Floyd Scheiben wie Meddle, Kraftwerks Autobahn (das ganze Album) oder vielleicht auch Ernst Horns 'Helium Vola' Projekt.

2) Unabdingbar ist auch, sich von einer männlichen Stimme in Bariton Lage (Dave Gahan) lösen zu können, die gibt es bei Recoil nicht und da mag sich der eine oder andere Depeche Mode Fan mit schwer tun. Dafür erfreuen jedoch die Sänger und Sängerinnen die bei Recoil zum Einsatz kommen, mit recht individuellen und nicht alltäglichen Stimmen.

3) Soweit nicht durch Punkt 1) bereits angedeutet, muss man die Bereitschaft mitbringen, sich von klassischen Songstrukturen zu lösen. Sonst wartet man doch nur vergeblich auf die nächste Refrain-Runde inkl. Mitsingcharakter.

4) Recoil lebt von komplexen Soundstrukturen die den Songs ihre Schärfe und Bestimmung geben. Demnach ist sicher auch eine Vorliebe für Soundtracks oder Musicals wie "War of the Worlds' von Jeff Wayne, nicht von Nachteil.

In jedem Fall erwartet den geneigten Hörer keine leichte Kost und es ist erforderlich, sich Zeit für die dargebotenen Stücke zu nehmen.

Kommen wir zu den einzelnen Formaten. Da wäre zum einen die Standard-CD, die die neu editierten (und sicher den Recoil Fans bestens bekannten) Songs in frisch gemastertem Gewand beinhaltet. Zu erwähnen ist, dass viele Stücke im Vergleich zur Albumversion gekürzt und verändert wurden. Da das aber insgesamt gut gemacht wurde, ist es mir einzig bei 'Edge of Life' wirklich aufgefallen. Dies ist allerdings nicht das einzige Merkmal das im Vergleich zu anderen Best-ofs hervorzuheben wäre. Auch die Produktion (was auch für die Deluxe Edition gilt) spielt in der Oberliga und das hörbar.

Musik-Empfehlung aus der Standard-CD:
Jezebel
Der Song erzählt die Geschichte einer Frau die etliche Sünden auf dem Kerbholz hat und kommt in einem elektronischen Gospel Gewand daher. Was soll ich sagen? Es groovt und groovt und groovt....

Want
Nicole Blackmann haucht ihren Text ins Mikrophon, dass es nur so eine Freude ist. Dazu ein grandioser Spannungsbogen im Sound, der in treibenden spährischen Klängen gipfelt.

Zusätzlich enthält die Deluxe Edition eine Remix-CD die es aus meiner Sicht absolut in sich hat und die schon allein den Kauf lohnt. Ich hatte ursprünglich bereits beim Hören von CD 1 erwartet, dass die Stücke ineinander übergehen. Dies ist jedoch "erst" bei den Remixen auch tatsächlich der Fall. Es muss Alan einiges an Zeit und Energie gekostet haben, die Stücke in gelungener Reihenfolge zu arrangieren und wie aus einem Guß abzumischen. Respekt - Aufgabe voll erfüllt. Für eine Hörprobe empfehlen würde ich die folgenden Stücke:

Prey (Shotgun Mix)
Die bluesige Stimme von Joe Richardson macht diesen Sang bereits in der normalen Version zu einem echten Erlebnis. Der Shotgun Mix ist mit einem treibenden und faszinierenden Beat unterlegt, der das Stück antreibt wie eine gut geölte Maschine. Herrlich!

Allelujah (Noisy Church Mix)
Dieser Mix könnte so auch mit Dave Gahans Stimme den Song Pimpf auf der 'Music for the Masses' vollwertig ersetzen und würde dafür dann heute als Depeche Mode Track über den grünen Klee gelobt werden. Zeigt er doch, wo gewisse Dinge aus den alten Mode Scheiben unverkennbar herkommen.

Black Box (excerpt)
Black Box könnte ich stundenlang hören. Die Funksprech-Samples erinnern mich an die russischen Sprachfetzen aus 'to have and to hold'. Thematisch geht es bei diesem Song aus dem Liquid Album um die Verarbeitung eines Flugzeugabsturzes. Alan Wilder hat zwar damals nicht in der Maschine gesessen, wurde aber beinahe von Trümmerteilen der Maschine getroffen. Entsprechend düster und bedrohlich klingt hier der Sound.

5000 Years (A romanian elegy for strings)
Nochmal ein Song mit der Stimme von Joe Richardson. Im Gegensatz zum Sub-Human Album bekommt der Track in diesem Mix allerdings eine klassische Untermalung mit Streichern verpasst. Eine gelungene Abwechslung zu den anderen rein elektronischen Stücken.

Missing Piece (Night Dissolves)
Während dieser Track läuft, richt man förmlich den verbrannten Diesel des laufenden Zweitaktmotors. Natürlich ist die Verwechslungsgefahr zu Daves Porsche (Stripped) ausgeschlossen. Auch die immer wieder eingestreuten Pianoklänge sind ein Erlebnis wären an anderen Stellen auch für künftige Depeche Mode Alben eine eindeutige Bereicherung.

Am 17. Mai erscheint im Exklusivvertrieb des 'Mute record store GB' eine Special Edition Box in einer Auflage von 1000 Stück. Damit verdient diese dann im Gegensatz zur gefühlt 200.000 mal produzierten SOTU Box von DM das Label Limitiert auch wirklich (nicht mißzuverstehen, die SOTU Box ist cool! nur halt nicht rar). Insgesamt ist einiges an Exklusivmaterial enthalten (DVD mit den Videos aus den Selected Events, eine weitere CD mit Exklusivtracks die es nur mit der Box zu kaufen gibt, ein Autogram von Alan Wilder). Grade die zusätzliche CD lässt mich wegen der tollen Remix-CD aus der Deluxe Edition die Erwartung hochschrauben.

Zum Preis: Die Box ist teuer. 99 Pfund schlagen zu buche. Davon sind 60 für die Box und 39 für den Versand per Kurier. Auf Nachfrage hat Mute mitgeteilt, dass 'Royal Mail' leider aufgrund des Gewichts der Box den versicherten Versand dieses Produkts ablehnt. Daher gibt es wohl laut deren Aussage keine Alternative die man anbieten kann. Was solls? Mir ist es das in diesem Fall wert. Aber für jemanden der sich eventuell unsicher ist ob die Musik insgesamt etwas für ihn ist, ist die Box klar zu teuer.

Mein Gesamtfazit für Recoil Fans und solche die es werden wollen, besteht in einer Kaufempfehlung für die 2-CD Version - immer vorausgesetzt natürlich, es gefällt. Ansonsten kann man ja zunächst eimal einzelne Stücke als mp3 kaufen und sich probeweise ein Bild machen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2012 2:19 AM CET


Liebe Ist Für Alle Da - Deluxe Edition (limitiert)
Liebe Ist Für Alle Da - Deluxe Edition (limitiert)

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Provokant? Nein, aber ein guter Witz!, 3. Januar 2010
Über Rammstein lässt sich eine Menge sagen. Gewiß ist dabei vor allem eines: Jedes der im Namen der Band veröffentlichten Produkte hat polarisiert. 'Liebe ist für alle da' gleich mehrfach. Zum einen durch die allseits bekannte Indizierung (die sicherlich keine große Überraschung war, irgendwann musste das ja mal passieren) und natürlich auch durch den hier angepriesenen Dildo Koffer als limitierte Deluxe Edition. Verwundern mag an dieser Stelle lediglich, dass besagte Limited Edition auch an Jugendliche verkauft wird (ansonsten wäre sicherlich das Album in seiner indizierten Form im Kofferset enthalten).

Jedwede Provokation ist inzwischen durch über die Jahrzehnte stark verschobene Wertebegriffe (durch Medien etc.) immer schwieriger geworden. Was in den 60'ern ein Skandal war, löst heute allenfalls ein Gähnen aus. Also haben es Rammstein diesmal mit Witz versucht. Dies wird zwar nicht von jedem verstanden, aber die Leute reden darüber. Und mal ehrlich, ... welche Band kann von sich behaupten, an die zum Teil hartgesottenen Männer in den eigenen Fankreisen mit Erfolg sechs Dildos in einem Koffer verkauft zu haben?

Für alle die sich dem Spektakel entziehen wollen, reicht anstelle dessen ein schönes großes Bandplakat als Ersatz. Man muss ja nicht alles kaufen, nur weil es limitiert ist. Das weiß auch die Band, daher wurden von diesem Koffer keine 300.000 Stück produziert.


I Don't Like Metal-I Love It
I Don't Like Metal-I Love It

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Back to the roots - Rezension zur Standard Version ohne Bonus CD, 4. September 2009
Rezension bezieht sich auf: I Don't Like Metal-I Love It (Audio CD)
Nach zwei schwächeren Alben, besinnen sich J.B.O. auf ihrem neuesten Werk wieder auf ihre Stärken. Es geht auf 'I don't like metal - I love it' eindeutig wieder metallischer ab. Ich für meinen Teil, kann das nur gut finden. Die Band selbst muss sich natürlich stets an Großtaten wie 'Meister der Musik' oder 'Laut' messen lassen, was es mitunter schwerfallen lässt, ein neues Album der Band halbwegs unvoreingenommen zu hören und zu bewerten ohne einen Verriss in Gedanken zu verfassen, noch bevor man mit dem Schreiben begonnen hat.

Nun - werfen doch mal einen Blick auf die neuen Songs:

01. I don't like metal (4:43) -> Originalsong: 'Dreadlock Holiday' von 10CC
Die Jungs beginnen stark und legen mit einem 10CC Cover los und rocken sich durch den Gehörgang, dass es eine wahre Freude ist. Etwas betagtere Fans können sich sicherlich noch an den Originalrefrain 'I don't like Reggae - I love it' erinnern. Klarer Fall. 5 von 5 Sternen

02. M.E.T.A.L. (4:18) -> Originalsong: 'D.I.S.C.O.' von Ottawan
Nette Doublebass. Ein schwungvoller Song der durchaus Mosherqualitäten mitbringt. Der Song ist insgesamt hervorragend umgesetzt, reißt mich aber nicht so sehr mit wie 'I don't like metal' was durchaus am Originalsong liegen kann. 4 von 5 Sternen

03. Angie - quit living on dreams -> Originalsong: 'Jeanny' von Falco
Was für ein Hammer! Der Song hat einen politischen Text verpasst bekommen und ist ähnlich böse wie bereits der Originaltext. Spielerisch zeigen J.B.O. hier, dass sie nichts verlernt haben. Handwerklich ist dieses Lied 'ganz großes Kino' und auch Veit zeigt hier sein volles stimmliches Potential. Besser gehts aus meiner Sicht nicht. 6 von 5 Sternen für diesen Geniestreich

04. Hitler hatte keinen Sex (5:05)
Hier haben wir also die erste Eigenkomposition. J.B.O. beziehen einmal mehr Stellung gegen Nazis. Der Text ist sicherlich nicht dazu bestimmt in einem Rutsch durchzulachen. Aber er hat eindeutig seine Momente, es lohnt sich daher, genau hinzuhören. Kein großer Hit, aber die Jungs beziehen eindeutig Position. Sehr gut gefallen hier auch die aus alten Werken bekannten Interaktionen zwischen Veit und Hannes. Ich sag nur: "Wußtest Du, dass der Biß eines einzigen Nazis für eine Hornisse tödlich sein kann?" 4 von 5 Sternen

05. Das Eine (3:27)
J.B.O. erzählen uns hier, was Frauen wollen. Leider verfallen die Jungs hier in platten Klamauk. Trotz der kurzen Spielzeit reicht es völlig, diesen Song ein- bis zweimal im Leben laufen zu lassen. Mit viel gutem Willen, 2 von 5 Sternen.

06. Geh mer halt zu Slayer -> Originalsong: 'Vamos a la playa' von Righeira
Ein weiteres wirklich starkes Cover begeistert hier nach bester 'mit Metal ist alles viel besser' Manier. Vollkommen gelungen und eine würdige Umsetzung des Originals (hätte so durchaus auch auf eine 'Explizite Lyriks' drauf gepasst), daher 5 von 5 Sternen.

07. J.B.-Boy und J.B.-Girl (2:34)
Na ja, irgendwie ist dieses Lied recht durchwachsen und reißt mich nicht sonderlich mit. 3 von 5 Sternen

08. Dio in Rio (3:12) -> Originalsong: 'Pogo in Togo' von United Balls
Mir gefällt der Song. Im Vergleich zum Original, ist diese Version eindeutig peppiger und natürlich durch den Text auf Metal-Bands umgedeutet. Kein Smash-Hit, aber grundsolider Rock mit netter Pointe im Finish. 4 von 5 Sternen

09. Der böse Gott (2:01)
Erinnert von der Machart her ganz klar an 'Elter Shelter' aus 'Sex, Sex, Sex'. Eher Zwischenspiel als Song, daher ohne eigene Wertung. Macht aber eindeutig Laune.

10. Der Ossi sucht das Glück (2:26)
Neben 'Das Eine' für mich der Tiefpunkt der CD. Keine Ahnung was die Jungs da geritten hat. Weder lustig, noch bringt das Stück die Elemente mit, die ich an J.B.O. so mag. 2 von 5 Sternen

11. Wessi-Girl (1:49) -> Originalsong: 'Jessies Girl' von Rick Springfield
Eine eindeutige Steigerung. Hier passt dann auch der Text (obwohl nochmal das Ossi / Wessi Thema bemüht wird) eindeutig besser und wir haben einen gute Laune Song der rockt. 4 von 5 Sternen

12. Glenn Leipzig: Mudder (1:15) -> Originalsong: 'Mother' von (Glenn) Danzig
Krass. Ich liebe das Original und dann hauen die Jungs da so ein Ding raus. Diese 1:15 min. habe ich jetzt so häufig abgenudelt und ich schmeiß mich immer noch weg über diesen grandios gesächselten Song mit ein paar schönen textlichen Spitzen gegen Lemmy (Motörhead), Ozzy und Iron Maiden. Kracher! 5 von 5 Sternen

13. Lieber Fieber (3:17) -> Originalsong: 'Fever' von Peggy Lee
Zu diesem Lied kann ich sagen, technisch hervorragend umgesetzt und geht gut ins Ohr. Nettes Ding das gut ins Ohr geht. 4 von 5 Sternen.

14. Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen) (3:54)
Ein traditioneller J.B.O. Rocker zum Album-Abschluss. Es zeigt sich in diesem Song nochmal klar die spielerische Klasse der Band. Auch wenn ich dafür Schläge bekomme. Einen Vergleich mit 'Verteidiger des wahren Blödsinns' braucht der Song in meinen Augen nicht zu scheuen. 5 von 5 Sternen

Fazit:
Für das Album (ohne Bonus Disk) gibts 4 solide Punkte. J.B.O. zeigen hier einmal mehr, dass sie die unumstrittenen Götter des Covers sind. Es mag allerdings sein, dass manchem der auf amazon.de nach 'noch mehr Cover-Songs' verlangt, sich gar nicht darüber bewußt ist, dass auf diesem Album die Cover-Quote bei 8 zu 13 liegt (wie oben erwähnt, zählt 'Der böse Gott' nicht wirklich).

Das Produkt macht Spaß und eine Kaufempfehlung ist absolut gerechtfertigt. Ich empfehle aber eindeutig die 'Special Version' mit Bonus CD. Darauf sind vor allem die Live-Videos vom Wacken einfach grandios. Auch reinhören kann zwar tendentiell nie schaden, aber wer sich seine Meinung bilden möchte, sollte dem Album eine größere Chance einräumen, als lediglich im Saturn den Kopfhörer aufzusetzen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2010 3:19 AM MEST


I Don't Like Metal - I Love It (Limited Edition)
I Don't Like Metal - I Love It (Limited Edition)
Preis: EUR 10,99

19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Back to the roots, 1. September 2009
Nach zwei schwächeren Alben, besinnen sich J.B.O. auf dem neuesten Werk wieder auf ihre Stärken. Es geht auf 'I don't like metal - I love it' eindeutig wieder metallischer ab. Ich für meinen Teil, kann das nur gut finden. Die Band selbst muss sich natürlich stets an Großtaten wie 'Meister der Musik' oder 'Laut' messen lassen, was es mitunter schwerfallen lässt, ein neues Album der Band halbwegs unvoreingenommen zu hören und zu bewerten ohne einen Verriss in Gedanken zu verfassen, noch bevor man mit dem Schreiben begonnen hat. Nun - werfen doch mal einen Blick auf die neuen Songs:

Das Album:
==========
01. I don't like metal (4:43) -> Originalsong: 'Dreadlock Holiday' von 10CC
Die Jungs beginnen stark und legen mit einem 10CC Cover los und rocken sich durch den Gehörgang, dass es eine wahre Freude ist. Etwas betagtere Fans können sich sicherlich noch an den Originalrefrain 'I don't like Reggae - I love it' erinnern. Klarer Fall. 5 von 5 Sternen

02. M.E.T.A.L. (4:18) -> Originalsong: 'D.I.S.C.O.' von Ottawan
Nette Doublebass. Ein schwungvoller Song der durchaus Mosherqualitäten mitbringt. Der Song ist insgesamt hervorragend umgesetzt, reißt mich aber nicht so sehr mit wie 'I don't like metal' was durchaus am Originalsong liegen kann. 4 von 5 Sternen

03. Angie - quit living on dreams -> Originalsong: 'Jeanny' von Falco
Was für ein Hammer! Der Song hat einen politischen Text verpasst bekommen und ist ähnlich böse wie bereits der Originaltext. Spielerisch zeigen J.B.O. hier, dass sie nichts verlernt haben. Handwerklich ist dieses Lied 'ganz großes Kino' und auch Veit zeigt hier sein volles stimmliches Potential. Besser gehts aus meiner Sicht nicht. 6 von 5 Sternen für diesen Geniestreich

04. Hitler hatte keinen Sex (5:05)
Hier haben wir also die erste Eigenkomposition. J.B.O. beziehen einmal mehr Stellung gegen Nazis. Der Text ist sicherlich nicht dazu bestimmt in einem Rutsch durchzulachen. Aber er hat eindeutig seine Momente, es lohnt sich daher, genau hinzuhören. Kein großer Hit, aber die Jungs beziehen eindeutig Position. Sehr gut gefallen hier auch die aus alten Werken bekannten Interaktionen zwischen Veit und Hannes. Ich sag nur: "Wußtest Du, dass der Biß eines einzigen Nazis für eine Hornisse tödlich sein kann?" 4 von 5 Sternen

05. Das Eine (3:27)
J.B.O. erzählen uns hier, was Frauen wollen. Leider verfallen die Jungs hier in platten Klamauk. Trotz der kurzen Spielzeit reicht es völlig, diesen Song ein- bis zweimal laufen zu lassen. Mit viel gutem Willen, 2 von 5 Sternen.

06. Geh mer halt zu Slayer -> Originalsong: 'Vamos a la playa' von Righeira
Ein weiteres wirklich starkes Cover begeistert hier nach bester 'mit Metal ist alles viel besser' Manier. Vollkommen gelungen und eine würdige Umsetzung des Originals (hätte so durchaus auch auf eine 'Explizite Lyriks' drauf gepasst), daher 5 von 5 Sternen.

07. J.B.-Boy und J.B.-Girl (2:34)
Na ja, irgendwie ist dieses Lied recht durchwachsen und reißt mich nicht sonderlich mit. 3 von 5 Sternen

08. Dio in Rio (3:12) -> Originalsong: 'Pogo in Togo' von United Balls
Mir gefällt der Song. Im Vergleich zum Original, ist diese Version eindeutig peppiger und natürlich durch den Text auf Metal-Bands umgedeutet. Kein Smash-Hit, aber grundsolider Rock mit netter Pointe im Finish. 4 von 5 Sternen

09. Der böse Gott (2:01)
Erinnert von der Machart her ganz klar an 'Elter Shelter' aus 'Sex, Sex, Sex'. Eher Zwischenspiel als Song, daher ohne eigene Wertung. Macht aber eindeutig Laune.

10. Der Ossi sucht das Glück (2:26)
Neben 'Das Eine' für mich der Tiefpunkt der CD. Keine Ahnung was die Jungs da geritten hat. Weder lustig, noch bringt das Stück die Elemente mit, die ich an J.B.O. so mag. 2 von 5 Sternen

11. Wessi-Girl (1:49) -> Originalsong: 'Jessies Girl' von Rick Springfield
Eine eindeutige Steigerung. Hier passt dann auch der Text (obwohl nochmal das Ossi / Wessi Thema bemüht wird) eindeutig besser und wir haben einen gute Laune Song der rockt. 4 von 5 Sternen

12. Glenn Leipzig: Mudder (1:15) -> Originalsong: 'Mother' von (Glenn) Danzig
Krass. Ich liebe das Original und dann hauen die Jungs da so ein Ding raus. Diese 1:15 min. habe ich jetzt so häufig abgenudelt und ich schmeiß mich immer noch weg über diesen grandios gesächselten Song mit ein paar schönen textlichen Spitzen gegen Lemmy (Motörhead), Ozzy und Iron Maiden. Kracher! 5 von 5 Sternen

13. Lieber Fieber (3:17) -> Originalsong: 'Fever' von Peggy Lee
Zu diesem Lied kann ich sagen, technisch hervorragend umgesetzt und geht gut ins Ohr. Nettes Ding das gut ins Ohr geht. 4 von 5 Sternen.

14. Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen) (3:54)
Ein traditioneller J.B.O. Rocker zum Album-Abschluss. Es zeigt sich in diesem Song nochmal klar die spielerische Klasse der Band. Auch wenn ich dafür Schläge bekomme. Einen Vergleich mit 'Verteidiger des wahren Blödsinns' braucht der Song in meinen Augen nicht zu scheuen. 5 von 5 Sternen

Fazit bis hierhin:
Für das Album (ohne Bonus Disk) gibts 4 solide Punkte. J.B.O. zeigen hier einmal mehr, dass sie die unumstrittenen Götter des Covers sind. Es mag allerdings sein, dass manchem der hier nach 'noch mehr Cover-Songs' verlangt, sich gar nicht darüber bewußt ist, dass auf diesem Album die Cover-Quote bei 8 zu 13 liegt (wie oben erwähnt, zählt 'Der böse Gott' nicht wirklich). ;-)

Bonus-CD:
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Der Special Edition liegt eine Bonus CD bei, die 5 Live Videos vom Wacken 2007 und dem '30 Halbe Festival' enthält. Diese sind in hervorragender Qualität (wenn auch nicht in HD) und vor allem die Wacken Mitschnitte (Medtlgschdanzl, Ein guter Tag zum Sterben...) sind schlicht grandios. Die möchte ich nie mehr missen. 5 von 5 Sternen

Dann enthält die Bonus Disc das Musikvideo von 'Angie - quit living on dreams', was zwar ein nettes Gimick ist, aber aus meiner Sicht nicht ganz soviel Spaß macht wie die Live-Videos. 4 von 5 Sternen

Ein weiterer Hammer ist übrigens: Beatallica covern J.B.O.'s 'Ein guter Tag zum Sterben'. Wer Beatallica nich kennt. Die Combo stammt aus US und spielt Beatles Songs, garniert mit Metallica Texten (der Sänger schafft es dabei, so ähnlich zu klingen wie James Hetfield). Yes, yes, yes... 6 von 5 Sternen!

HINWEIS:
Im J.B.O. Forum ist mir aufgefallen, dass es Kunden gab, die auf dem ersten Blick keine Videos angezeigt bekamen. Hintergrund war, dass Software wie AnyDVD installiert war. Nachdem diese beendet wurde, ließen sich auch die Videos anzeigen und abspielen. Das mag für den einen oder anderen nützlich sein.

Gesamtfazit:
Die Bonus-Disc liefert für mich ganz klaren Anlass, den 4 Sterne Schnitt des Albums auf 5 knallpinke Sterne anzuheben. Das Produkt macht Spaß und eine Kaufempfehlung ist absolut gerechtfertigt, man bekommt hier wirklich was für sein Geld, dafür ist schon allein durch das Bonus-Material gesorgt. Reinhören kann zwar tendentiell nie schaden, aber wer sich seine Meinung bilden möchte, sollte dem Album eine größere Chance einräumen, als lediglich im Saturn den Kopfhörer aufzusetzen.


Watchmen - Die Wächter [Blu-ray] [Special Edition]
Watchmen - Die Wächter [Blu-ray] [Special Edition]
DVD ~ Jeffrey Dean Morgan
Preis: EUR 14,49

266 von 312 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Directors Cut vs. Kinofassung (blu-ray), 2. August 2009
Seit mittlerweile drei Tagen liegt mir nun der US directors cut (DC) der Watchmen als Blu-Ray vor. In meiner Rezension werde ich auf die Unterschiede der beiden Formate (DC/Kinofassung) näher eingehen. Bei der Bewertung von Bild und Ton basiert meine Wertung auf den DC, allerdings gehe ich davon aus, dass die Kinofassung von gleicher Qualität ist.

Allgemeines:
Die US Blu-Ray wird in der Erstauflage mit einem Hologram-Schuber ausgeliefert, was durchaus edel aussieht. Auch ist die Disc 'codefrei' also A+B+C und damit auf europäischen Blu-Ray Playern abspielbar. Das fehlende FSK Logo fällt ebenfalls angenehm auf. Einziger Nachteil - keine deutsche Tonspur.

Bild (1080p - 2.40:1) - 4,5 Sterne
Die Detailschärfe ist sehr hoch und auch der Kontrast ist sehr gut. Manche Szenen kommen zwar recht dunkel daher, aber es bleibt doch stets ein gutes Bild mit vollständig sichtbaren Details.
Die Farben erstrahlen in sattem Ton und sind hervorragend umgesetzt. Auch die Schwarzwerte sind sehr gut und lassen keine Wünsche offen.

Ton (Englisch DTS-HD Master Audio 5.1) - 5 Sterne
Alles in allem ist der Ton einfach nur umwerfend und erfüllt durchaus Referenzansprüche. Man kommt sich so vor, als wäre man mittendrin im Geschehen und die Effekte sind derart volumniös und wuchtig, dass der Raum vollständig bis in die letzte Ecke beschallt wird. Alle Dialoge sind gut verständlich. Vor allem die Originalstimme des Rorschach Schauspielers ist ein Traum. :-)
Der Bass ist mitunter recht dominant, so dass man unter gewissen Umständen gut beraten ist, die Nachbarn besser direkt zu sich einzuladen und den Film gemeinsam zu genießen. Im Vergleich zum Ton, ist das Bild nicht ganz auf Referenzlevel, daher ein Abzug von 0,5 Sternen dort.

Unterschiede DC zu Kinofassung - 24 Minuten:
Folgende Szenen sind NUR im Directors Cut enthalten.
1. Am Ende der Sequenz in der Rorschach das Apartment des Comedian durchsucht, betreten zwei Polizisten den Raum. Nach kurzem Kampf, knockt er einen der beiden aus und springt aus dem Fenster während der zweite das Feuer auf ihn eröffnet.
2. Rorschach führt mehrere Monologe in Anlehnung an das Comic.
3. Der Besuch von Dan und Holis ist länger. Man sieht Rorschach im Fernsehen und Hollis kommentiert das mit 'Ihn hat es nicht aufgehalten' und meint damit den Keane Abkommen / Gesetz.
4. Mehr Szenen vom Comic...
- Als Jon sagt 'Lass mich allein' verschwindet jeder im Raum.
- Rückblende auf Laurie und Dan nach dem Ende des Kampfes.
- In einer Szene entdeckt Laurie dass Jon auf dem Mars ist und beschließt zu Dan zu gehen.
- Jons 'bestes Stück' ist ab und an zu sehen.
5. Rorschach bekommt einen längeren Dialog mit Dr. Malcom. Auch fordert der Mörder seine Hunde zum bellen auf. Als das nicht passiert, zieht er seine Waffe und betritt das Gebäude.
6. Rorschach und Laurie streiten sich auf dem Dach des Gefängnisses. Rorschach beschimpft Laurie dabei als Schlampe / Hure.
7. Jon und Laurie beginnen ihre Diskussion auf dem Mars mit den Worten 'Du wirst mir erzählen, dass Du eine Affäre mit Dan hast'.
8. Hollis telefoniert mit Salle und wird durch ein Klopfen an der Tür unterbrochen. Er bekommt eine gelungene Todesszene (nach Fotomontagen-Manier). Auch wird erklärt, warum seine Mörder (Zopfköpfe) bereits zu einem früheren Zeitpunkt dort auftauchten.
9. In der Bar sieht Dan die Nachricht von Hollis's Tod und schlägt einem der Zopfköpfe die Schneidezähne raus.

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keine Gewähr auf Vollständigkeit
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Fazit / Gesamtbetrachtung:
Die geschnittenen Szenen sind durchaus interessant, werten aber die Kinofassung unter der Voraussetzung dass Bild und Ton von gleicher Qualität sind, nicht über Gebühr ab. Beide Fassungen liegen daher auch qualitativ bedeutend enger beeinander als z.B. die Herr der Ringe Versionen. Auch steht es mir nicht zu, darüber zu philosphieren, ob der DC nun aus Marketing- oder anderen Gründen zurückgehalten wurde.
Meine Bewertung fällt daher so aus:
US Directors Cut: 5 Sterne
EU Kinofassung: solide 4 Sterne.
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 16, 2010 7:50 AM CET


Sounds Of The Universe
Sounds Of The Universe
Wird angeboten von ama.79
Preis: EUR 10,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sounds for eternity, 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Sounds Of The Universe (Audio CD)
Schon komisch wie weit die Meinungen über das neue Depeche Mode Album auseinanderdriften. Für mich gilt, dass SOTU das erste Album seit Ultra ist, bei dem ich mich nicht während des durchhörens gefragt habe, wie es wohl geklungen hätte wenn Alan Wilder produziert hätte. Ein Werk aus einem Guß das mich beim ersten Höhren gefesselt hat wie kaum ein anderes Album. Der besagte rote Faden besteht für mich in den komplexen Sounds die die Songs miteinander verbinden und die so gewoben sind, dass man auch beim x-ten Durchlauf neue Klänge entdecken kann.
Ich habe es bisher noch nicht geschafft, das Album anders als von Anfang bis zum Ende zu spielen. Es sind einfach keine herausstechenden "Einzelgroßtaten" oder "Chart-Poptracks" dabei, die soetwas begünstigen würden. Statt dessen erwartet einen hier ein Gesamtkunstwerk. Daher werde ich hier auch auf eine einzelne Betrachtung der Songs verzichten.
Das Album mag beim einen oder anderen Fan einen schlechten Start gehabt haben. Begünstigt durch vorab verteilte Kopien der Songs die die Qualität der Originaltonträger nicht erreicht haben. Sowie natürlich dadurch, dass in einer schnelllebigen Zeit die Masse eher nach kurzweiligen, denn nach komplexen Liedern zu verlangen scheint.
SOTU mag Zeit brauchen um sich in die Herzen der Hörerschaft zu spielen, aber so ist das eben bei Meilensteinen der Musikgeschichte. Violator jedenfalls fand ich beim ersten Durchlauf damals extrem schwach. ;-)


Yamaha DVD S 1500 DVD-Player schwarz
Yamaha DVD S 1500 DVD-Player schwarz

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ein DVD Player können muss ..., 18. Dezember 2006
Vor etwa zwei Wochen kam dieses Gerät bei mir an und ich bin rundum zufrieden. Bild und Tonqualität sind excelent und auch Sonderformate (SACD, VideoCD, gebrannte Discs u.ä.) werden ordentlich wiedergegeben.

Eine Stärke des Players liegt dabei in der leichten Bedienbarkeit, es kann z.B. über die Fernbedienung im laufenden Film der Audiokanal über die Fernbedienung gewechselt werden ohne ins Menü der Disc wechseln zu müssen.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass man die weitreichende Setup Konfiguration unter anderem nutzen kann, um sowohl ein Standart Audiosignal für digitale UND analoge Wiedergabe hinterlegen kann. Oft muss man sich bei anderen Player für eine Konfiguration entscheiden die dann entweder einer analogen oder einer digitalen Einstellung gerecht wird.

Erkannte Medien werden optimiert wiedergegeben. SACDs spielt der Player z.B. automatisch im Mehrkanalton ab.

In Verbindung mit einem neueren Yamaha Verstärker, kann man übrigens sehr einfach und komfortabel die Fernbedienung seines Verstärkers multiselektional nutzen und den DVD Player darüber mitansteuern.

Ja, der Display ist etwas klein, man braucht ihn aber auch erst dann, wenn z.B. mp3 CDs wiedergegeben werden sollen und im DVD Abspielmodus ist der Monitor oder Fernseher ohnehin an. ;-)

Auch ist mir bereits widerfahren, dass mal eine gebrannte CD nicht gespielt werden konnte. Aber dies ist eindeutig dem Medium und nicht dem Player anzlasten, denn der spielt auch bei Erschütterungen (wenn der Bass mal wieder richtig wummert) störungsfrei die Discs ab.

Ab und an hört man dann doch mal Lesegeräusche des Players. Störend würde ich diese jedoch nicht nennen, da das Gerät meist recht zügig vom Lese- in den Abspielmodus übergeht.

Ob es Probleme beim Umschalten auf den Videoteil von AudioDVDs gibt? Keine Ahnung, aber mit dem Risiko kann ich in Verbindung mit den hier aufgezeigten Stärken des Geräts prima leben. Als Laie stellt sich mir hier ohnehin die Frage, was ein Videoteil auf einer AudioDVD zu suchen hat. ;-)


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