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Rezensionen verfasst von
Philipp O. (Baden-Württemberg)

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Dietrich Bonhoeffer
Dietrich Bonhoeffer
von Eberhard Bethge
  Sondereinband

25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht leicht zu lesen, aber sehr authentisch und tiefgründig, 10. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Dietrich Bonhoeffer (Sondereinband)
Dietrich Bonhoeffers Engagement für Freiheit und sein Märtyrertod haben ihn zu einer Symbolfigur des Widerstands gegen Hitler werden lassen. Sein Lebensgefährte Eberhard Bethge erinnert in dieser Biographie sowohl an den Theologen als auch den Privatmensch Bonhoeffer und gibt ein authentisches Bild seines ehemaligen Freundes ab. Tiefgründig und objektiv im Stil lässt er Bonhoeffer in zahlreichen Zitaten auch selbst zu Wort kommen und gestaltet die Biographie damit sehr lebendig und lebensnah. Abgerundet wird das Porträt durch zahlreiche Fotos und einen umfangreichen Anhang mit Zeittafel, Register und Bibliographie. Einziger Kritikpunkt des Buches ist, dass Bethge relativ anspruchsvoll schreibt und mitunter viel Vorwissen über die Geschichte des Dritten Reiches und die Bekennende Kirche voraussetzt. Auch die zahlreichen erwähnten Personen sorgen für Verwirrung, wenn man sich geschichtlich nicht so tiefgreifend auskennt. Somit ist bei mitunter eigene Recherche angebracht, um alles zu verstehen. Abgesehen von diesem kleinen Manko bekommt man hier aber auf alle Fälle eine profunde, tiefgründige Biographie.


Jet Li 4 DVD-Box (4 DVDs)
Jet Li 4 DVD-Box (4 DVDs)
DVD ~ Jet Li

25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Filme in schlechter Austattung, 6. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Jet Li 4 DVD-Box (4 DVDs) (DVD)
Die auf dieser Box enthaltenen Filme sind Klassiker aus der Hongkong-Zeit von Jet Li. Sie bestechen durch fernöstliches Flair, sehr gut choreographierte Kämpfe und das Charisma des Hauptdarstellers. Allein der Indiana-Jones-Verschnitt "Schrift des Todes" fällt etwas aus dem Rahmen, ist aber solide und durchaus spannend inszeniert. Die Filme sind also insgesamt alle solide bis gut und für Freunde von Martial Arts eine Empfehlung. Leider gibt es aber auch einige Kritikpunkte an dieser Box:
- bis auf "Schrift des Todes" sind alle Filme geschnitten, was vor allem bei "Iron Tiger" sehr störend wirkt
- kein Film enthält eine Originaltonspur, sondern nur die schlechte deutsche Synchronisation, bei "Schrift des Todes" ist wenigstens eine zusätzliche englische Tonspur enthalten
- "Tai Chi" liegt nur im 4:3-Bildformat vor, was die Bildqualität deutlich verschlechtert
- es sind keinerlei nenneswerte Extras enthalten, weder ein Making-Of, noch Interviews
Insgesamt kann ich zwar die Filme empfehlen, die schlechte Ausstattung trübt den Gesamteindruck aber deutlich. Deshalb rate ich vom kauf dieser lieblos zusammengestellten Box ab.


Faust: Der Tragödie zweiter Teil
Faust: Der Tragödie zweiter Teil
von Johann Wolfgang von Goethe
  Taschenbuch
Preis: EUR 3,60

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Weltgedicht von universeller Wahrheit, 3. Februar 2005
Knapp 60 Jahre nach den ersten Skizzen und Ausführungen zu Faust vollendete Goethe kurz vor seinem Tode 1832 noch "Der Tragödie zweiter Teil". Zuvor hatte er die Arbeit immer wieder für mehrere Jahre unterbrochen, neue Entwürfe gemacht und diese wieder verworfen oder verändert. Dabei ist Faust II keine Fortsetzung im klassischen Sinne: Man merkt dem Stück sofort an, dass der spätere Goethe andere Intentionen hatte als noch bei der Arbeit an "Faust I" (1808 veröffentlicht). Die Hauptfiguren Mephisto und Faust dienen vielmehr als roter Faden zwischen den einzelnen Handlungsorten: Im Mittelpunkt steht die Darstellung einer "mannichfaltigen Welt" (Eckermann). Die Weltfahrt gerät zu einer dichterischen Manifestation verschiedener Welten, die sich nur noch symbolisch verbinden lassen. Vom Kaiserhof im ersten Akt über die antike griechische Walpurgisnacht über die Helena-Episode bis zur Landgewinnung am Ende des Stücks. Wer also auf eine Fortsetzung im Stil des Vorgängers hofft, könnte angesichts der Vielzahl der Charaktere und Handlungsebenen abseits der beiden Hauptfiguren enttäuscht sein. Dazu besteht aber keinerlei Grund, weil Goethes Sprache hier unbeschreiblich schön ist, voller Harmonik und Anspruch. Der zweite Teil in seiner Komplexität fasst vieles zusammen, was Goethe in seinem Leben an Erfahrungen gesammelt hat und verbindet dieses Maß an Einsicht mit dem Genie des Dichters. Sorgfalt und Aufwand bei der Entstehung lassen sich aus jedem Vers herauslesen und an Brillianz und Faszination hat dieses Stück Literaturgeschichte nichts eingebüßt. Ich verneige mich vor einer literarischen Leistung, die auf der Welt ihresgleichen sucht.


Faust 1. Der Tragödie erster Teil.
Faust 1. Der Tragödie erster Teil.
von Johann Wolfgang von Goethe
  Taschenbuch

31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreiblich - ein Erlebnis, 31. Januar 2005
Goethes "Faust - Der Tragödie erster Teil", erstmals 1808 vollständig veröffentlicht, gehört unbestritten zum Größten, was die Literatur je hervorgebracht hat. Viele Jahre Beschäftigung mit dem Stoff, den Goethe schon im „Urfaust" (1775) und „Faust - ein Fragment" (1790) bearbeitet hatte und eine außergewöhnliche sprachliche Brillanz sind in das Drama eingeflossen, dessen Komplexität und Vielfalt sowohl sprachlich als auch inhaltlich Maßstäbe setzen. Die Geschichte um den erkenntnisbesessenen Faust, der einen Pakt mit dem Teufel schließt und daraufhin mit ihm auf eine Weltfahrt geht, ist von Goethe sehr humorvoll, spannend und auf hohem Niveau realisiert worden. Hier treffen hoher Anspruch und Unterhaltung in einer Weise zusammen, wie ich es selten erlebt habe. Es steht mir nicht zu, abschließend über diesen Meilenstein zu urteilen, aber für mich persönlich war es ein unvergleichliches Erlebnis, ebenso wie der zweite Teil.
Da der Inhalt überaus anspruchsvoll und vielseitig ist, empfehle ich die kommentierten Ausgaben von Erich Trunz und Ulrich Gaier, welche mit profunden Erläuterungen aufwarten, welche das Verständnis und den Zugang ungemein erleichtern.


Der Vollstrecker [VHS]
Der Vollstrecker [VHS]
VHS

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer und humorvoller Martial-Arts-Klassiker, 1. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Vollstrecker [VHS] (Videokassette)
"Der Vollstrecker" ist eine Hongkong-Produktion von 1993 von Corey Yuen mit Jet Li in der Hauptrole. Der internationale Name des Films heißt "Fong Sai Yuk", dessen Nachfolger unter dem Namen "Iron Tiger" in Deutschland (gekürzt) von Splendid in Deutschland veröffentlicht wurde. Allerdings reicht der Nachfolger meiner Meinung nach nicht an den ersten Teil heran.
„Der Vollstrecker" bietet unterhaltsame, aufwendige Kampfsport-Action, die in erster Linie von den spektakulären Fights und dem Charisma seiner Darsteller lebt. Das Cast ist dabei erstklassig, neben Jet in der Hauptrolle überzeugt vor allem Josephine Siao als Fongs Mutter und Michelle Reis („China Swordsman 2") als Tochter des Gouverneurs. Im Gegensatz zu anderen Filmen mit ähnlicher Thematik wie „Once Upon A Time In China" ist dieser stärker auf Humor und Comedy zugeschnitten und mit vielen Gags versehen. Das heißt allerdings nicht, dass es an ernsten, nachdenklichen Passagen fehlte. Die deutsche Version des Films ist fast gänzlich ungeschnitten, aber leider nur sehr mäßig synchronisiert.
Trotzdem ist diese deutsche Version empfehlenswert, genauso wie der Film selbst, der zu den besseren Produktionen des modernen Hongkong-Kinos zählt.


Communiqué
Communiqué
Preis: EUR 5,97

5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der zweite Streich, 29. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Communiqué (Audio CD)
Das zweite Album ist meistens das Schwerste. Was für viele Bands gilt bewahrheitete sich für die Dire Straits besonders. Mit ihrem Debüt sorgten sie 1979 weltweit für Aufsehen, „Sultans of Swing" war ein erster richtiger Hit. Mit dem Anspruch, dieses Niveau zu halten, ging die Band ein Jahr später an die Arbeit für das zweite Album „Communiqué". Die Ähnlichkeit mit dem Debüt ist dabei unüberhörbar. Der relaxte Grundrhythmus aus Rock, Pop und Reggae gepaart mit Knopflers Gitarrenspiel und Gesang dominiert das Album. Herausgekommen ist diesmal aber eine qualitative Zweiteilung des Albums:
Die erste Hälfte des Albums (Tracks 1-5) ist sehr stark und enthält mit „Once Upon A Time In The West" (5:04) und „News" (4:11) zwei Highlights, sowohl inhaltlich als auch musikalisch. „Where Do You Think You're Going?" (3:43) und der Titelsong (5:42) sind auch sehr gelungen und gehen sofort ins Ohr.
Problematisch ist die zweite Hälfte des Albums (Tracks 6-9). Hier passiert musikalisch nichts Neues, es werden lediglich Variationen des bekannten Stils geboten, so dass sich spätestens ab „Portobello Belle" (4:21) Monotonie und Leerlauf einstellt. Hier fehlt der Biss des Debüts und die musikalische Abwechslung der späteren Alben.
Dies ist das größte Manko an „Communiqué", das insgesamt das schwächste Werk der Dire Staits darstellt, trotzdem aber noch echte Highlights beinhaltet. Insgesamt knapp hinter dem Debüt-Album zurück, aber 3,5 Punkte.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 15, 2014 8:01 PM MEST


Alchemy/Dire Straits Live
Alchemy/Dire Straits Live
Preis: EUR 7,97

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Livehaftiger Meilenstein der Dire Straits, 28. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Alchemy/Dire Straits Live (Audio CD)
Hätte dieses Album nicht einen so treffenden Titel erhalten, man hätte ihn spätestens beim ersten Hören vermisst. „Alchemy" heißt dieses wahrhaftige Livestück der Dire Straits aus dem Jahre 1985 und es zeigt eine Band auf ihrem Höhepunkt, zwischen den Meilensteinen „Love Over Gold" und „Brothers In Arms" (1986). Die 11 Lieder (knapp 90 Minuten) entstammen mit Ausnahme von „Two Young Lovers" und dem Filmthema „Going Home" allesamt den ersten vier Alben der Dire Straits, weswegen sich die Setlist fast nur musikalische Schwergewichte aufweist: Die beiden Viertelstündigen Rockopern „Tunnel of Love" und „Telegraph Road" wurden ebenso berücksichtigt wie der erste große Hit vom Debütalbum, „Sultans of Swing", in einer knapp elfminütigen Fassung, sowie die spätere Singleauskopplung „Love Over Gold" und die Singlehits „Romeo & Juliet" und „Once Upon A Time In The West" (hier knapp 13 Minuten lang).
Letztlich ist die Songauswahl nichts anderes als eine Best-Of der Dire Straits bis zum Jahre 1986. Der Unterschied zu den Studiofassungen besteht darin, dass die Stücke für die Live-Performances noch einmal kräftig aufgebohrt wurden und viel komplexer und instrumentaler arrangiert sind. Die Dynamik der Band und die Brillanz von Knopflers Gitarrenspiel sind unüberhörbar. „Alchemy" ist DAS Live-Album der Dire Straits: melodisch, dynamisch, eingängig und dabei immer abwechslungsreich und komplex.


Akira Kurosawa
Akira Kurosawa
von Akira Kurosawa
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kompetente Einführung in das Werk Kurosawas, 25. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Akira Kurosawa (Taschenbuch)
Akira Kurosawa (1910-1988) war einer der bedeutendsten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts. Mit innovativen wie bahnbrechenden Filmkonzepten beeinflusste er viele andere Regisseure wie George Lucas und Steven Spielberg und schuf mit Filmen wie „Rashomon", „Die Sieben Samurai" oder „Ran" moderne Klassiker.
In diesem umfangreichen Band (319 Seiten) erhält der Leser eine tiefgehendere Einführung in das komplexe Leben und Schaffen Kurosawas. Das Buch besteht insgesamt aus vier Teilen: einer Einführung, einem kurzen Interpretationsteil im Bezug auf Themen und Techniken des Regisseurs, einer Umfangreichen Besprechung aller Filme von 1943-1985 sowie einem sehr detaillierten Datenteil mit Biografie und Filmographie. Fans von Kurosawa erhalten durch die Fülle an Details und Erläuterungen mit großer Sicherheit neue, teils überraschende Einblicke und Anfänger erhalten eine sehr gute Einführung. Die Texte sind profund geschrieben, die Erläuterungen interessant und die Infos sehr detailliert. Daneben sind auch sehr gute s/w-Fotos aus jedem Film enthalten.
Einziges Manko: Die Biografie ist etwas zu knapp gefasst und für Anfänger nicht einfach zu verstehen. Außerdem ist das Buch die einzige mir bekannte Publikation über Kurosawa in deutscher Sprache. Für weitergehende Beschäftigung eignen sich „So etwas wie eine Autobiographie" von Akira Kurosawa, „The Films of Akira Kurosawa" von Donald Richie und „The Warrior's Camera" von Stephen Prince.


Encyclopaedia Britannica 2005 Deluxe  (PC+MAC)
Encyclopaedia Britannica 2005 Deluxe (PC+MAC)
Wird angeboten von Unique_Item_Bazaar
Preis: EUR 1,84

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inhaltlich exzellent, aber die Ausstattung schwächelt, 21. Dezember 2004
Die Encyclopaedia Britannica gehört aus gutem Grund zu den besten und komplexesten Lexika der Welt. Die digitale Variante des Lexikons bietet den großen Vorteil, alle Inhalte der Buchversion zu beinhalten und das ist wahrlich nicht wenig. Sämtliche Artikel sind sehr sachkundig verfasst und die Informationsvielfalt überwältigend. Inhaltlich ist dieses Lexikon wohl die Referenz unter den PC-Lexika.
Nun zu den Nachteilen. Der Multimedia-Part wirkt sehr aufgesetzt. Die Videos sind von schlechter technischer Qualität, uninspiriert gestaltet und außerdem nicht sehr zahlreich. Gleiches gilt für die enttäuschenden Sounddateien. In punkto Bildmaterial sieht die ganze Sache besser aus. Viele Bilder in guter Qualität erfüllen die Anforderungen an ein Multimedia-Lexikon schon eher. Der zweite große Nachteil sind die sehr hohen Hardware-Anforderungen und die damit verbundene Belastung, was für eine sehr zähe Laufgeschwindigkeit des Lexikons sorgt.
Ansonsten wird nicht mehr viel geboten und so bleibt am Ende ein inhaltlich exzellentes Lexikon, das aber für ein modernes Multimedia-Lexikon technisch viel zu wenig bietet.


Wie interpretiert man einen Film?: (Kompaktwissen)
Wie interpretiert man einen Film?: (Kompaktwissen)
von Peter Beicken
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,60

42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht sehr eingängige Einführung in die Filmanalyse, 21. Dezember 2004
Reclams „Wie interpretiert man einen Film?" (216 Seiten) richtet sich primär an Schüler der Sekundarstufe II und soll die Filmanalyse erleichtern. Folglich nehmen die Methoden zur Filmanalyse den Hauptteil des Buches ein. Erläutert werden alle gängigen Analysemethoden, von der formalen Methode über die psychoanalytische bis zur strukturellen Interpretation. Der Autor Peter Beicken versucht, die Thematik durch Bilder und Beispiele zu veranschaulichen und verständlicher zu machen, was den komplexen Stoff etwas eingängiger zum Verstehen gestaltet. In einem weiteren großen Kapitel behandelt er dabei auch die verschiedenen Filmgenres anhand von bekannten Vertretern, um dann letztendlich einen kurzen Blick auf die Problematik Literaturverfilmung zu werfen. Als Beispiele dienen ihm hierbei Kafkas „Prozess" und Frischs „Homo Faber". Des weiteren sind kurze Interpretationen zu Klassikern des deutschen Films enthalten (u.a. Nosferatu, Metropolis) sowie eine kurze Abhandlung über charakteristische Elemente des Films (z.B. Schnitt, Ton).
In der Praxis nimmt sich das gute Konzept leider recht unspektakulär aus. Zum einen sind die Texte größtenteils sehr knapp gehalten, zum anderen sind die Filmbeispiele recht einseitig. Der Autor referiert zu oft über alte Filmklassiker wie „Der Blaue Engel" oder „Metropolis", um die Filmanalyse zu veranschaulichen. Leser, welche diese Filme nicht kennen, werden an diesen Stellen Schwierigkeiten haben, den Ausführungen zu folgen. Es fehlen einfach Beispiele zu aktuellen und bekannten Filmen, in die man sich problemlos hereinversetzen kann. An anderen Stellen benutzt Beicken explizit die Fachsprache der Filmanalyse, was eine gewisse Vertrautheit mit dem Sujet voraussetzt, da das Glossar sehr knapp verfasst ist.
Letztendlich bietet das Buch fundierte Einführungen zur Filmanalyse, erschwert den Einstieg jedoch durch eine einseitige Auswahl an Filmbeispielen und stellenweise anspruchsvollen Fachjargon. geeignet ist es vor allem für Fortgeschrittene, die schon andere Literatur zur Filmanalyse gelesen haben.


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