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Rezensionen verfasst von
McL

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Luxus 5-teiliges Koffer-Set von Confidence Leisure
Luxus 5-teiliges Koffer-Set von Confidence Leisure

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn man nichts für die Ewigkeit sucht..., 19. November 2011
Vor ein paar Monaten habe ich mir das Kofferset zugelegt, da ich sowohl einen kleinen Handgepäckskoffer für Dienstreisen, als auch einen großen Koffer für den Urlaub gesucht hatte.

Das Produkt wirkte aufgrund der verschiedenartigen Koffer, der Optik und dem günstigen Preis sehr verlockend. Der kleine Koffer hat mittlerweile schon ein paar Kurzausflüge überstanden, wobei er dabei nicht groß strapaziert wurde. Wenig Gewicht, kurze Strecken für die Rollen und keine fieses Herumwerfen am Flughafen. Der Zustand ist damit noch recht gut.

Anders erging es dem großen Koffer. Der hatte nunmehr seine erste Reise vor sich. Mehrere Flüge, ein paar längere Strecken für die Rollen und stets 20KG Gewicht.
Das Ende vom Lied: Nach dem 2,5 wöchigen Urlaub kann ich den Koffer quasi wegwerfen.

Das erste Problem waren die Rollen, welche schon nach einer Woche Urlaub anfingen sich aufzulösen. Die äußere Hülle war dann soweit durch, dass die Rollen komplett blockiert haben. Ich habe diese dann entfernt und bin auf dem "Inneren" weitergefahren. Zudem haben sich die Achsen der Rollen durch das Gewicht (Standardgewicht für einen solchen Koffer wohlgemerkt) starkt verbogen, was das einseitige Abfahren der Rollen noch einmal verstärkt hat. Mittlerweile sehen die inneren Rollen aus, als hätten sie 60 Runden auf der Formel 1 Strecke hinter sich. Diese sind komplett hinüber.

Das noch Ärgerlichere war aber der herausziehbare Griff. Nach einer Nutzung von 1,5 Wochen lies dieser sich nicht mehr zurückschieben. Nachdem ich es mit etwas mehr Druck versucht hatte, brach der Griff sofort durch. Billige Plaste. Ich habe den Koffer anschließend einmal komplett leergeräumt und mir die Mechanik genauer angeschaut, aber die dünnen Alustangen hatten sich auch schon so verbogen, dass nichts mehr zu retten war. Es blieb nur noch die Möglichkeit mit viel Gewalt die Stangen einmal in ihre endgültige Ausgangsposition zurück zu bringen, damit es am Flughafen keine Probleme gibt. Die letzte Woche habe ich den Koffer dann umständlich mit dem Koffergriff ziehen dürfen.

Wie so oft, trifft auch hier der Spruch zu: Wer billig kauft, kauft zweimal. Wenn ein Koffer nur einen halben Urlaub überlebt, ist das nicht das, was ich mir erwartet habe. Aufgrund der Tatsache, dass das Paket recht vielseitig aufgestellt ist (der mittlere Koffer ist ja noch über) und der kleine Koffer - nach ein paar Nutzungen - seinen Dienst noch erfüllt, gibt es zumindest zwei Sterne.


Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game
Moneyball: The Art of Winning an Unfair Game
von Michael Lewis
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,75

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer ein Einstiegswerk für Sabermetrics sucht, wird hier fündig., 25. September 2010
Ein wirklich lesenswertes Buch. Die Geschichte der Oakland A's um Manager Billy Bean ist eine wirklich interessante, da er Anfang der 00er Jahre etwas im Profisport installierte, was erst heute dabei ist so richtig im Profi-Sport anzukommen: Das nutzen von Daten und Statistiken im Vergleich zu subjektiven Empfindungen. Ist in der freien Wirtschaft schon länger klar, dass Effizienz das A und O ist, ist das in geschlossenen Kreisen - wie eben dem Profi-Sport - längst nicht der Fall. Das verstärkt sich im amerikanischen System gleich noch ungemein, da dort ohne Auf- und Abstieg nichtmal Darwin zuschlagen kann. Wenn etwas schon immer auf eine bestimmte Art und Weise gemacht wurde, dann wird es auch heute auf diese Art und Weise funktionieren. Da man aber vor 100 Jahren nicht die selben Mittel zur Verfügung hatte, wie heute, ist diese Herangehensweise in einem Millionengeschäft unglaublich stupide.

Im Buch selbst begleitet Lewis die A's über eine komplette Saison und beschreibt die Methoden Oaklands und die Wände gegen die Mann innerhalb der MLB rennt, wenn man mit Sabermetrics hantiert. Das Lewis selbst nicht vom Fach ist, macht das Buch sogar fast noch sympathischer, da er das ganze Außenstehenden (und das sind 99% der Leser) die Sache besser vermitteln kann, da er an den selben unwissenden Stellen stutzt.

Wenn man etwas kritisieren mag, dann die Tatsache, dass Lewis zu oft auf den selben Argumenten und Phrasen herumreitet und in jedem Kapitel erneut aufgerollt wird, wie Ineffizient die anderen Teams agieren. Auch die Zwischenkapitel, die als Handlungsbruch eingeschoben werden, sind teilweise etwas lang, da erst Spannung erzeugt wird und dann 40 Seiten ein anderes Thema behandelt wird, um erst dann wieder zurückzukehren. Genaue Erläuterungen zu den eigentlichen Berechnungen sucht man auch vergebens. (Dafür eignet sich bspw. Mathletics von Wayne Winston deutlich besser.) Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Das Buch ist den fünf Sternen näher, als den drei.

Das Niveau des Englisch ist im mittleren Bereich anzusiedeln. Wenn man mit (US) Sport und Statistiken etwas anfangen kann und man bzgl. MLB und Baseball zumindest ein gewissen Grundverständnis besitzt, ist das ein absolut empfehlenswertes Buch. Andernfalls ist die Story zwar immernoch toll, aber vll etwas schwierig zu verstehen.


Die Fußball-Matrix: Auf der Suche nach dem perfekten Spiel
Die Fußball-Matrix: Auf der Suche nach dem perfekten Spiel
von Christoph Biermann
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus interessante Zahlenspielerei., 25. September 2010
Ich stand dem Werk durchaus skeptisch gegenüber, da ich - zugegebenermaßen - kein großer Fan von Biermann bin. Der Anfang "enttäuschte" mich bzgl. meiner Skepsis nicht. Viel Langatmiges und wenig wirklich Erkenntnisreiches. Zumal der Sache auch etwas die Struktur fehlt. Je weiter man im Buch fortschritt, desto besser wurde es aber und die zweite Hälfte ist der ersten dann doch deutlich überlegen. Gerade die eine oder andere Ankedote hat durchaus ihren interessanten Reiz und machen das Buch dann phasenweise sehr kurzweilig.

Wer sich aber wirklich neue Erkenntnisse oder gar Methoden der Berechnungen erhofft, wird über weite Strecken enttäuscht sein. Oftmals werden Thesen aufgeworfen, grundlegend versucht mit Argumenten zu füttern und dann in den letzten Sätzen des Kapitels doch wieder relativiert. Insgesamt hat Biermann aber einen enorm großen Rechercheaufwand betrieben, den man zweifelsohne respektieren muss und für Fußball- und Statistikinteressierte Leser ist das Buch durchaus mal einen Blick wert.


Flash
Flash
von Robert J. Sawyer
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Machwerk, dem am Ende etwas die Luft ausgeht., 8. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Flash (Taschenbuch)
Auch ich hatte die TV Serie gesehen, welche leider nur eine erste Staffel bekam und mitten in der Handlung aufhört. Um die Neugier zu stillen, entschied ich mich einfach auf das Buch zurück zu greifen. Es wurde allerdings schon nach wenigen Seiten klar, dass die Geschichte im Buch, mit der Geschichte der TV Serie nur bedingt etwas zu tun hatte. Im Zentrum der Erzählung stehen hier die Mitarbeiter des CERN, um Lloyd Simcoe. Kein FBI, keine Bösewichte, keine Auflösungen der noch offenen Fragen.

Die Geschichte selbst hat aber trotzdem ihren Reiz und gerade der Großteil des Buches liest sich sehr angenehm und zügig. Die Übersetzung ist sprachlich sehr simpel gehalten. (Was womöglich daran liegt, dass es bei der englischen Vorgäbe das selbe ist.) Lediglich die physikalischen Erklärungen sind teils etwas zäh für jemanden, der in der Materie nicht wirklich drin steckt. Der Handlungsstrang ist zudem sehr gradlinig. Es existieren wenig Nebenhandlungen und es existieren auch nur sehr wenige Verstrickungen und spontane Wendungen, was aber nicht zwingend nachteilig auf die Spannung wirkt, da die Hauptfrage nach der Ursache und dem Sprung zur Zeit des Flash Forward die Geschichte trägt.

Erreicht man dann aber den Teil der Aufklärung (letztes Drittel) geht der ganzen Geschichte merklich die Luft aus. Die Auflösung wirkt sehr aufgesetzt und man wird den Eindruck nicht los, dass der Autor wohl nur die Idee des Flash Forwards hatte und dann verzweifelt nach einer halbwegs brauchbaren Erklärung gesucht hatte. Was der Autor dann aber in den letzten Seiten mit einem weiteren Flash Forward erreichen wollte, erschließt sich mir nicht wirklich. Das bringt die Geschichte nicht weiter und wirkt (aufgrund der Konstellation des Flash Forwards) enorm realitätsfern. Das ist insofern kritisch zu sehen, da das Werk vorher versucht alles so akribisch wie möglich zu erklären, um eben sehr real zu wirken.

Insgesamt ein Buch was mit der TV Serie wenig zu tun hat, aber man natürlich trotzdem durchaus lesen kann. Solides Buch mit einer netten Geschichte. Nicht mehr und nicht weniger.


Young, Black, Rich, and Famous: The Rise of the NBA, the Hip Hop Invasion, and the Transformation of American Culture
Young, Black, Rich, and Famous: The Rise of the NBA, the Hip Hop Invasion, and the Transformation of American Culture
von Todd Boyd
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,98

2.0 von 5 Sternen White men can't jump..., 15. Juli 2010
Harter Tobak.
Ich würde mich als sehr weltoffen einschätzen, aber was der Autor hier aller 3 Seiten vom Leder lässt geht auf keine Kuhhaut. Im Prinzip ist das ganze Buch darauf aufgebaut, dass jeglicher positiver Aspekt im Zusammenhang mit Basketball von Afroamerikanern (und dem Hip Hop) stammt und jeglicher negativer Fakt (selbst Dinge die nach objektiver Sicht eigentlich gar nicht negativ sind) im Zusammenhang mit der weißen Bevölkerungsschicht stehen. Das Afroamerikaner den Basketball geprägt haben steht zweifelsohne außer Frage und wenn man sich die NBA der heutigen Zeit anschaut (und mit bspw. der NHL oder MLB vergleicht) ist ebenso klar, dass dieser Sport von den Afroamerikanern bestimmt wird, aber sollte man heutzutage nicht eigentlich schon soweit sein, dass eine solch radikale Sichtweise - wie sie im Buch vertreten wird - vollkommen überholt ist?
Denn spätestens, wenn behauptet wird, dass ein Larry Bird nichts weiter als eine Pappnase ist, die jegliche Auszeichnungen gar nicht verdient hat und im Gegenzug Allen Iverson der Heiland des Basketballs ist, hört irgendwo die realistische Sichtweise auf.

Das Englisch ist dank der blumigen Schreibweise etwas gehobener. Eine wirkliche Struktur ist bei dem Buch leider nicht vorhanden und langfristig etwas hängen bleibt von diesem Werk auch nicht. Den zweiten Stern gibt es lediglich, da aller par Seiten doch mal irgend ein halbwegs lesenswerter Fakt auftaucht und es gewissermaßen interessant ist zu sehen, dass man eine so grotesk andersartige Sichtweise besitzen kann.


Foul Lines: A Pro Basketball Novel
Foul Lines: A Pro Basketball Novel
von Jack McCallum
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,20

5.0 von 5 Sternen "Even David Stern will have to laugh, I Think" (Rick Reilly), 13. Juli 2010
Eine hervorragend gelungene Geschichte über das fiktive Basketball-Profiteam der "Los Angeles Lasers" und des Statistik- und Basketballfans Jamal, der seinen Weg von der Uni in das Office der Lasers schafft. Auch wenn die Geschichte als fiktiver Roman ausgelegt ist, hat sie einen exzellenten Bezug zur realen NBA der - gepaart mit der sarkastischen Art und Weise des Romans - für viele Schmunzler gut ist. Die Geschichte ist von Vorn bis Hinten gut aufgebaut, griffig und beinhaltet einige wohlplatzierte Wendungen und Kniffe, die das ganze auch durchaus spannend gestalten. Definitiv aber kurzweilig.

Insgesamt zweifelsohne empfehlenswert. Da ich bisher eher Sachbücher, Reportagen und Biographien im Bezug auf Basketball/NBA/US-Sport gelesen hatte und erst etwas skeptisch war bzgl. eines fiktiven Romans zu dieser Thematik, bin ich im Nachhinein fast schon begeistert. Das Niveau des Englisch ist auch angenehm und nicht hochtrabend gewählt. Schade ist lediglich die Tatsache, dass es wohl nur einen sehr kleinen Kreis an Leuten anspricht. Denn wenn man sich nicht für die NBA interessiert und zumindest soweit drin steckt, dass man das teilweise sehr nett platzierte Zaunpfahlschwenken mitbekommt, ist das Werk wohl nur die Hälfte wert.


Spielfeld meines Lebens: Vom Basketball, dem Stolz und dem Schreiben
Spielfeld meines Lebens: Vom Basketball, dem Stolz und dem Schreiben
von John Edgar Wideman
  Gebundene Ausgabe

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Um was ging es doch gleich noch am Anfang der Seite...?, 13. Juli 2010
Grundlegend hatte ich mir einiges von dem Buch versprochen, machte es doch von den Rahmenfakten her einen sehr interessanten Eindruck. Leider hat sich das nicht wirklich bewahrheitet.

Es ist einfach unfassbar schwierig zu folgen, was Wideman einem auf jeder einzelnen Seite klar machen will. Dem Buch fehlt von Vorn bis Hinten jegliche Struktur und er verliert sich bereits nach wenigen Zeilen in einem Anflug von ausuferndem Schwall. Prägnanz ist in einem solchen Kontext des Aufarbeitens sicherlich nicht das Hauptkriterium, aber man kann doch zumindest verlangen, dass der Autor wenigstens ansatzweise weiß, was er einem eigentlich sagen will. Oftmals geschieht es, dass irgendein Thema angerissen wird, um er dann einfach nach und nach in irgend eine andere Ecke abzudriften, die absolut gar nichts mit dem Kern zu tun hat und die Geschichte nicht ansatzweise weiter bringt. So führt es dann auch dazu, dass es teilweise Kapitel gibt, die mit der Überschrift - und der damit verbundenen Intention - kaum etwas zu tun haben.
Die Thematik selbst wandert hin und wieder auch gern in eine sehr öbszöne Ecke. Was das mit "Basketball, dem Stolz und dem Schreiben" zu tun hat weiß wohl nur Wideman. Wenn überhaupt.

Die Übersetzung selbst finde ich - gerade zu Beginn - teilweise auch nicht zwingend optimal. Korrekt ist, dass nicht alles übersetzt werden darf, da ein solches Werk sonst völlig an der doch recht kleinen Zielgruppe vorbei geht und nicht ernst genommen wird. Ein Rebound ist eben ein Rebound und kein Abpraller, genau so, wie ein Guard eben eine spezifische Position ist und keinesfalls ein reiner Verteidiger. Dieses Wissen vorauszusetzten ist insofern absolut richtig. Allerdings hat es die Übersetzerin zu Beginn zweifelsohne übertrieben und da teilweise gefühlt nur den halben Satz übersetzt, was teilweise etwas merkwürdig erscheint. Die im Buch für das Übersetzen erwähnte Auszeichnung kann ich mir nur damit erklären, dass sie geschafft hat dieses unstrukturierte Manuskript überhaupt halbwegs lesbar in eine andere Sprache zu bringen.

Ein gutes Buch macht aus, wenn es einen mit der Story packt und man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen. Hier hatte ich das Gefühl, dass ich teilweise an den Seiten kleben blieb. Mag auch daran liegen, dass ich manche Seiten mehrfach lesen musste. Zum einen, weil die Gedanken aus Langeweile abdrifteten und zum anderen, weil ich teilweise gar nicht glauben konnte, was ich da mitunter für einen Käse gelesen habe.
Scheinbar ein sehr interessantes Leben von Herrn Wideman, aber leider nur sehr mangelhaft zu Papier gebracht. Schade.


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