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Rezensionen verfasst von
Viktor Fuxx

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Kleinewefers Jahrgang 1905 ein Bericht zur Zeit und Wirtschaftsgeschichte, Seewald 1984, 384 Seiten
Kleinewefers Jahrgang 1905 ein Bericht zur Zeit und Wirtschaftsgeschichte, Seewald 1984, 384 Seiten
von Kleinewefers
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Autobiografie eines Krefelder Maschinenbauunternehmers, 9. November 2010
Der 2001 verstorbene Autor war Unternehmer der dritten Generation des Familienunternehmens Joh. Kleinewefers Söhne Maschinenfabrik in Krefeld. In diesem Buch beschreibt er sein Leben als Unternehmer und die Höhen und Tiefen seines Unternehmens, insbesondere im Zeitraum von den 1930er Jahren bis in die 1950er Jahre.

Die Schwierigkeiten in der Zeit der großen Rezession Anfang der 1930er Jahre, Aufbau und Erfolge in der Vorkriegszeit, Zerstörung und Todesängste während der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg und der mühsame Wiederaufbau danach sowie schließlich in den 1970er Jahren die Neuordnung des Firmenkonglomerats und die Übergabe der Verantwortung an seinen ältesten Sohn - dies alles wird ausführlich und aus der persönlichen Sicht des Autors beschrieben. Die Ängste während einer existenzbedrohenden Liquiditätskrise Anfang der 1950er Jahre, die Zurückhaltung der Banken, die Überlegungen, ob Konkurs anzumelden sei - diese Schilderungen sind im Angesicht der gerade überwundenen größten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik von beklemmender Aktualität.

Der Autor verfügte über eine gehörige Portion politisches Sendungsbewusstsein, was er auch in diversen Ehrenämtern nutzte. Seine Idee, die IHKs von Unternehmern und Gewerkschaften paritätisch besetzen zu lassen, muss 1951 wohl ziemlich revolutionär gewesen sein und ist (bei den Unternehmern und Funktionären) entsprechend auf Ablehnung gestoßen. Der Autor beklagt, dass die Chance des Neuanfangs in der jungen Bundesrepublik vielfach verpasst wurde und oft nur die Strukturen aus den 1930er Jahren wiederbelebt wurden.

Die vielfältigen Demütigungen, denen die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt waren, dürften den meisten Lesern unbekannt sein und geben einen interessanten Einblick in die Nachkriegszeit (so durften Deutsche in den ersten Jahren ausschließlich in einem extra angehängten Wagen der dritten Klasse Bahn fahren, während die erste und zweite Klasse den Ausländern verbehalten waren).

Enttäuschend fand ich die vielfach wohlwollende Betrachtung der Nationalsozialisten. Der Autor war in Krefeld der erste Unternehmer, der in die NSDAP eintrat. Er stellte dies stets als Wahl zwischen Nazionalsozialisten und Kommunisten dar und habe sich als Unternehmer "natürlich" für die NSDAP entschieden. Von der Judenvernichtung will er selbst bei einer kurzen Reise durch Auschwitz nichts bemerkt und davon erst nach Kriegsende erfahren haben. Die "Fremdarbeiter" (Zwangsarbeiter) in seinem Betrieb hätten es gut gehabt und hätten gerne bei Kleinewefers gearbeitet. Hier hätte ich mir gerade von einem gestandenen Unternehmer, der zweifelsfrei erfogreich war und zu dem Typ Mensch gehört, dem die Bundesrepublik ihren Aufstieg verdankt, mehr kritische Distanz und Einsicht gewünscht - deshalb einen Punkt Abzug.

Dennoch ist das Buch als Zeugnis der Zeitgeschichte auch heute noch lesenswert, gerade auch, weil es viele Aspekte und Sichtweisen enthält, die man sonst so nirgendwo erfährt.


Zurück auf Start: Mein neues Leben nach der Insolvenz
Zurück auf Start: Mein neues Leben nach der Insolvenz
von Anne Koark
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erfahrungen von einer Expertin für das Wiederaufstehen, 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die in England geborene Autorin hatte schon als Kind lernen müssen, nach diversen Krankheiten und Unfällen wieder aufzustehen und erst einmal wieder gehen zu lernen.

Anfang der 2000er Jahre war sie erfolgreiche Unternehmerin in Deutschland, der durch die Terroranschläge am 11. September 2001 ihr Geschäft zusammen brach. Sie kam nicht aus ihren langfristigen Verträgen heraus, sodass sie Insolvenz anmelden musste.

Sie verlor in der folgenden Zeit alles - Wohnung, Auto, Erspartes, Altersvorsorge sowie, was vielleicht anfangs ihr größtes Problem war, ihr Konto. Sie berichtet sehr persönlich von ihren Erfahrungen, Gefühlen, der Sorge um die Kinder und wie man als "Pleitier" zum Außenseiter wird. Sie will jedoch nicht aufgeben, sondern im Gegenteil, möglichst viele ihrer Schulden in den sechs Jahren, in denen ihr Restschuldbefreiungsverfahren läuft, zurück zahlen. Sie entschließt sich, ihr Scheitern zu vermarkten und Andere von ihren Erfahrungen profitieren zu lassen. Dabei stößt sie anfangs auf wenig Interesse - Erfolgsgeschichten sind gefragt und nicht Erfahrungen einer Gescheiterten. Aber langsam und beharrlich beißt sie sich durch.

Immer wieder blitzt ihr englischer Humor auf. Ihre Betrachtungen der Eigenarten der deutschen Sprache sind nicht nur amüsant, sondern laden auch zum Nachdenken ein ("Warum heißt die Klobrille nicht Klomonokel und wohin schauen denn die Deutschen durch diese Brille? In England heißt das Toilettensitz und wir setzen uns darauf und schauen nach vorne."). Auch einige Abschweifungen in englische Weihnachtsbräuche und die dort so beliebten Christmas Crackers (Knallbonbons) lockern das Buch auf und lassen den Leser trotz des ernsten Themas immer wieder schmunzeln.

Das Buch ist ein Plädoyer für eine bessere Insolvenzordnung und eine andere gesellschaftliche Einstellung zum Scheitern: weniger den Misserfolg als viel mehr den Zuwachs an Erfahrung sehen, lautet die Botschaft. Erschreckend war für mich, dass von dem in den sechs Jahren erarbeiteten Geld nur gut 10% bei den Gläubigern ankam, der Rest versickerte beispielsweise in den Taschen des Insolvenzverwalters.

Es scheint, als habe die Politik bei Anne Koark nachgelesen, weil manche Dinge in jüngster Zeit verbessert wurden, z.B. mit dem Pfändungsschutzkonto.

Das Buch weist an einigen Stellen Längen auf, ist aber dennoch ein Gewinn auch für "Nicht-Pleitiers". Den Mut zu haben weiter zu machen trotz scheinbar aussichtsloser Situation ist in vielen Situationen ein wichtiger Baustein zu Erfolg.


Vis a Vis, Florida: Strände, Restaurants, Everglades, Museen, Art Déco, Keys, Karten, Touren, Bars, Themenparks, Shopping
Vis a Vis, Florida: Strände, Restaurants, Everglades, Museen, Art Déco, Keys, Karten, Touren, Bars, Themenparks, Shopping
von Ruth Bailey
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detailreich, viel Farbe, vollständig, 19. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf 416 Seiten und mit 640 g Gewicht bietet dieser Reiseführer alles, was man als Florida-Reisender braucht: viele Fotos, Innenstadtpläne, Erklärungen, etwas Geschichte und natürlich praktische Hinweise und Reiseinformationen (z.B. Hinweise für Autofahrer).

Sehr gut werden beispielsweise die Art déco-Häuser in Miami Beach mit ihren typischen Stilelementen beschrieben.

Für den Raum um Orlando gibt es zu jedem der zahlreichen Parks (nicht nur für Disney World) viele Informationen auch zu Details der einzelnen Attraktionen, zu erwartenden Wartezeiten und Hauptbesuchszeiten sowie Shows und Paraden. Hilfreiche Tipps fehlen natürlich auch nicht.

Manchmal hätte ich mir noch etwas weitäumigere (z.B. von Key West) bzw. detailliertere (z.B. von Fort Lauderdale) Stadtpläne gewünscht. Da man vor Ort aber oft Werbebroschüren mit Stadtplan geschenkt bekommt und man sowieso noch einen Straßenatlas benötigt, ist das nicht wirklich ein Problem.


Essen Sie sonst Gold? Der etwas andere Reisebericht: Mit dem Kreuzfahrtschiff nach  Dubai,  Abu Dhabi, Manama - Bahrain, Muscat - Oman
Essen Sie sonst Gold? Der etwas andere Reisebericht: Mit dem Kreuzfahrtschiff nach Dubai, Abu Dhabi, Manama - Bahrain, Muscat - Oman
von Anja Schneider
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Privater Reisebericht aus der Internetdruckerei, 12. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch hat 88 Seiten mit großer Schrift und vielen (farbigen) Fotos. Die Verleimung ist schlecht, sodass man den Eindruck hat, dass schon nach dem ersten Lesen Seiten heraus fallen (was sie nicht taten).

Die Autoren wollten das Buch zunächst kostenlos auf ihrer Webseite veröffentlichen, haben dann aber wohl das "book on demand" entdeckt und sich entschlossen, es für im Vergleich zum Gegenwert viel Geld zu verkaufen.

Die ersten 33 Seiten befassen sich mit dem Schiff und dem Leben an Bord. Einige brauchbare, aber auch zweifelhafte Tipps werden gegeben (z.B., wie man garantiert häufig auf's Bordvideo kommt oder wie man möglichst viel kostenlosen Sekt abstaubt). Beobachtet und beschrieben werden ausschließlich solche Mitreisende, über die man nur den Kopf schütteln kann, was leicht den falschen Eindruck erwecken kann, dass nur Senioren an Bord sind, die sich völlig unmöglich benehmen (z.B. am Buffet). Hier angekommen, war ich fest überzeugt, dass die Autoren keinerlei Freude mit ihrer Reise gehabt hatten. Das Buch erinnerte mich streckenweise an David Foster Wallace's Buch "Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich".

Ab Seite 34 beginnen die Ausflugs- bzw. Tagesberichte (Flug Frankfurt-Dubai, Dubai, Muscat, Abu Dhabi, Bahrain und nochmal Dubai, Auschecken). Die Berichte sind unterhaltsam und es sind auch brauchbare Tipps dabei (beispielsweise, dass eine Jeepsafari den Rücken stark belastet und auch zu Reiseübelkeit führen kann - nichts für empfindliche Naturen). Aber sie sind naturgemäß nur ein kleiner Ausschnitt aus dem jeweiligen Land, weil sie nur die Erlebnisse eines Tages, garniert mit nur wenig Landeswissen, beschreiben.

Das 10-zeilige Resümee auf Seite 87 verblüffte mich dann doch: "Mit großer Sicherheit war das nicht unsere letzte AIDA-Reise" und "Alles in allem - ein sehr schöner Urlaub". Warum klingt das Buch auf den anderen 86 Seiten eher so, als wenn es den Autoren keinen Spaß gemacht hätte?

Ein Register gibt es nicht, was den Nutzwert deutlich senkt, weil man nur schwer eine gesuchte Information wiederfindet. Ist halt kein Reiseführer.

Fazit: Wenn Sie sich in erster Linie unterhalten lassen wollen und ab und zu mal schmunzeln wollen oder einen Überblick über diese noch immer angebotene AIDA-Route bekommen wollen, kann das Buch ein Kauf für Sie sein. Auch für absolute Kreuzfahrt-Anfänger enthält das Buch nützliche Hinweise. Wenn Sie einen Reiseführer erwarten, liegen Sie hiermit falsch.


Alfi Iso-Ka. 1,0 Juwel 0572900100
Alfi Iso-Ka. 1,0 Juwel 0572900100

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos schöne Form hält lange warm, 9. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Klassiker sieht so gut aus, dass man ihn auch auf dem schön gedeckten Tisch stehen lasen kann. Die Kanne ist gut zu bedienen (man weiß sofort, wie sie zu öffnen ist), tropft nicht, ist leicht sauber zu halten und (das ist das Wichtigste) hält lange warm (Empfehlung: mit heißem Wasser vorwärmen, wenn's besonders heiß bleiben soll).

Wir nutzen die Kanne ausschließlich für Kaffee.


Digitalfernsehen installieren, nutzen und aufzeichnen: Leicht gemacht, Geld und Ärger gespart!
Digitalfernsehen installieren, nutzen und aufzeichnen: Leicht gemacht, Geld und Ärger gespart!
von Thomas Riegler
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klare und verständliche Informationen für den interessierten Laien, 23. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn Sie bisher nur Analogfernsehen kennen und sich in die Technik des Digitalfernsehens einlesen wollen, ist dieses Buch genau richtig. Es erklärt sehr einfach verständlich die unterschiedlichen Möglichkeiten des Empfangs (Satellit, Kabel, DVB-T), die Geräte, die Verkabelung, aber beispielsweise auch die Aufstellung der Lautsprecher und die richtige Wandbefestigung eines Flachbildfernsehers.

Die Themen der einzelnen Kapitel sind:
1. Vor- und Nachteile unterschiedlicher Empfangswege, 2. Stecker und Buchsen, 3. Kabelkunde, 4. Satellitenfernsehen und Videogeräte installieren, 5. Heimkinoanlage, 6. Optimale Bildqualität einstellen, 7. Geometrisch richtige Bilder auf dem Fernsehschirm, 8. Raumklang einstellen, 9. Lautsprecher optimal aufstellen, 10. Lautsprecherkabel, 11. Der Weg zu hochauflösenden Fernsehbildern, 12. Videobeamer, 13. Satelliten- und Antennenfernsehen im ganzen Haus (hier geht es z.B. auch um die unauffällige Kabelverlegung), 14. Wandmontage, 15. Fernsehmöbel und 16. Fachwort-Verzeichnis.

Wer sich für die Einbindung von Fernseher, Blue-Ray-Spieler und Co. in ein Computernetzwerk (mittels LAN- bzw. WLAN-Anschluss) oder gar die neueste DLNA-Technik interessiert, wird hier nicht fündig. Dazu ist das Buch mit seinem Erscheinungsjahr 2008 wohl schon zu alt. Dies ist jedoch kein wirklicher Nachteil, weil das Buch eher für den Analog-Aufsteiger mit wenig Know-how geschrieben wurde, der sich mit solchen Themen kaum wird beschäftigen wollen.


Durch Partnerschaft zum Erfolg: Eine Perspektive für Mitarbeiter, Unternehmer und Gesellschaft
Durch Partnerschaft zum Erfolg: Eine Perspektive für Mitarbeiter, Unternehmer und Gesellschaft
von Gerhard Schuler
  Gebundene Ausgabe

4.0 von 5 Sternen Plädoyer und Anleitung für eine Mitarbeiterkapitalbeteiligung, 11. August 2010
Der Autor ist Mitbegründer, später Vorstandstandsvorsitzender und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Homag, einem Hersteller von Holzbearbeitungsmaschinen aus dem Schwarzwald (heute in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft).

Der Autor plädiert leidenschaftlich für die kapitalmäßige Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen und stellt dies als Lösung für zahlreiche gesellschaftliche Probleme (z.B. Altersversorgung) und als Methode zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dar ("Mitarbeiter zu Mitunternehmern machen"). Er erläutert verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung mit ihren Vor- und Nachteilen und geht auf bekannte Einwände ein.

Dieses (manchmal etwas zu lang geratene) Eintreten für die Kapitalbeteiligung wäre allein das Lesen des Buchs nicht wert. Aber am Beispiel der Homag werden nicht nur das Leitbild der Führungsgrundsätze (15 Grundsätze mit Erläuterungen), sondern auch die Betriebsvereinbarung, der Gesellschaftsvertrag mit den Mitarbeitern als stille Gesellschafter einer zwischengeschalteten Beteiligungsgesellschaft sowie ein Darlehensvertrag zur Finanzierung des Kaufs des Gesellschaftsanteils abgedruckt. Damit wird das Buch zu einem guten Ratgeber für denjenigen, der an die Einführung eines solchen Modells denkt. Der Autor ist Ingenieur und kein Rechtsanwalt, was sich auf die Lesbarkeit des Buchs für den juristischen Laien positiv auswirkt.

Ein Punkt Abzug, weil das Buch gerne ein Drittel kürzer hätte ausfallen können. Der Nutzwert als Einführung für am Thema Interessierte wäre fünf Punkte wert gewesen.


Krise? Nein, danke!
Krise? Nein, danke!
von Nicholas Bates
  Broschiert
Preis: EUR 19,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Aufforderung, weniger zu reden, dafür mehr zu handeln, 11. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Krise? Nein, danke! (Broschiert)
Etwas wirklich Neues werden Sie in diesem Buch wahrscheinlich nicht entdecken, aber es ist eine gute Checkliste, oder besser eine "To-Do-Liste", die man nicht nur in Krisenzeiten durchgehen sollte, um keinen Speck im Unternehmen anzusetzen.

Aufgeteilt in 16 Bereiche (von "Bringen Sie Ihre Finanzen in Ordnung" bis "Feiern Sie Ihre Erfolge") ist jeder Tipp nur etwa 1/3 Seite lang und wird stets mit einem knappen Statement "DARAUF KOMMT ES AN:" zusammengefasst (z.B. DARAUF KOMMT ES AN: Rabatte gewähren ist nicht dasselbe wie verkaufen"). Es endet jeweils mit der Frage: "Was unternehmen Sie?" und der Aufforderung, die Antwort in das dafür vorgesehene Kästchen zu schreiben. So ist trotz 190 Seiten das Buch schnell gelesen und der eine oder andere Tipp regt zum Nachdenken, besser noch zum Handeln an.

Die beiden wichtigsten Botschaften des Autors ziehen sich durch das gesamzte Buch, nämlich
1. Arbeiten Sie mehr am Unternehmen und weniger im Unternehmen
2. Weniger reden, mehr handeln

Ein Suchwortregister hilft, gesuchte Tipps wiederzufinden.

Wenn nur ein Tipp für Sie neu ist und Sie ihn umsetzen, hat sich der Kauf des Buchs schon gelohnt, denn das Lesen ist Vergnügen, nicht Arbeit.


Der Gefangene
Der Gefangene
von John Grisham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein bedrückender Tatsachenbericht, 1. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Gefangene (Taschenbuch)
Ich hatte dieses Buch geschenkt bekommen und hatte es als leicht verdauliche Urlaubslektüre lesen wollen. Dies war es aber nicht, im Gegenteil.
Diese bedrückende wahre Geschichte (alle Namen, außer denen der Opfer, sind real) hat mich zwischendurch immer wieder zweifeln lassen, ob ich das Buch zu Ende lesen soll, denn sie ist schwere Kost.
Grisham beschreibt die Unfähigkeit der Polizei und Staatsanwaltschaft, die auf zwei Schuldige fixiert ist und daher voreingenommen ermittelt. Ebenso unfähige Pflichtverteidiger, Denunzianten sowie ein Richter, der seiner vom Gesetz zugedachten Rolle nicht gerecht wird, führen dazu, dass Unschuldige zu lebenslanger Haft und sogar zum Tode verurteilt werden. Wenn der Justizirrtum bemerkt wird, stehen den jahrelang unschuldig im Gefängnis Eingesperrten noch nicht einmal Entschädigungen zu!

Grisham macht, wie auch in seinen Romanen, keinen Hehl aus seiner Kritik am amerikanischen Justizsystem und seiner Abneigung gegen die Todesstrafe.
Der Bericht ist aus Sicht der unschuldig Verurteilten und ihrer Familien geschrieben, sodass möglicherweise Aspekte "der anderen Seite" zu kurz kommen. Die einseitige Darstellung sehe ich als großen Nachteil dieses Buches an.

Am Ende war ich doch froh, das Buch ganz gelesen zu haben. Ich war aber auch froh, als ich es endlich zu Ende gelesen hatte. Als Sachbuch ist es interessant, als Roman schwer lesbar, als Bettlektüre ungeeignet.


Patentlizenzverträge
Patentlizenzverträge
von Michael Gross
  Broschiert
Preis: EUR 15,00

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mustervertrag mit Alternativformulierungen und Erklärungen, 20. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Patentlizenzverträge (Broschiert)
Wie immer bei den Heidelberger Mustertexten wird hier ein Vertragsmuster mit verschiedenen Alternativformulierungen ausführlich erläutert.

Damit ist dieses Büchlein gut geeignet auch für den juristischen Laien, der sich einen Überblick über das Thema verschaffen will oder der in der Lage sein will, seinem Patentanwalt einige gezielte Fragen zu stellen. Aufgrund der Ausgewogenheit des Vertragsmusters ist es sowohl für Lizenzgeber als auch Lizenznehmer geeignet.


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