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Rezensionen verfasst von
Michaela G. (Elas Büchertruhe) (Eifel)

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Der Schatten meines Bruders: Roman
Der Schatten meines Bruders: Roman
von Tom Avery
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,95

5.0 von 5 Sternen Traurig, berührend, schön!, 22. Juli 2014
Um was geht es in diesem Jugendroman?
Nach dem Tod ihres Bruders ist Kaia gefangen in ihrem Schmerz und ihrer Trauer. Nichts ist mehr, wie es war, ihre Welt hat aufgehört sich zu drehen und auch ihre Mutter ist ihr zunächst keine Hilfe.
Nur ein neuer Schüler, stumm und wild, schafft es, zu ihr durchzudringen. Doch gibt es ihn wirklich? Langsam findet sie Vertrauen zu ihrem Freundeskreis und somit ein Stück ins Leben zurück.

Die Handlung
ist mit 150 Seiten eigentlich sehr kurz und sehr schnell gelesen, hat aber ganz viel zu erzählen. Sie ist sehr ergreifend und emotional, gerade wenn man selbst bereits einen geliebten Menschen verloren hat und den Prozess der Trauer kennt. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch sehr berührend und wunderschön, denn der Leser begleitet Kaia Stück für Stück durch den Trauerprozess und erlebt, wie sie sich aus ihrer Schockstarre befreit und den Tod ihres Bruder lernt, zu verarbeiten.
Hierbei legt sich der Fokus eben nicht nur auf das Thema Trauer, sondern auch Freundschaft.
Kaia beschreibt diesen Prozess aus ihrer eigenen Sicht, wie ein Buch. Jedes Kapitel ist unterteilt in Lebensregeln, insgesamt 10 an der Zahl.
Diese 10 Lebensregeln sind Erfahrungen, die sie macht, in ihrer Schule, mit ihrer Mutter und auch ihren Freunden die verzweifelt versuchen ihre Schutzmauer zu durchbrechen.

Die Figuren
Kaia hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, denn ihre Emotionen waren für mich sehr glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt. Ihre Trauer, der Schmerz, die Frustration und Verzweiflung, all das spiegelte vielleicht sogar ein Stück von mir selbst wider.
Auch die anderen Personen in ihrer Umgebung waren ausreichend gut beschrieben. Es ist logisch das auf so wenigen Seiten die weiteren Figuren eher angerissen werden, dennoch reichte die Beschreibung für die wichtigsten Personen in dieser Handlung völlig aus.
Die Mutter, die in ihrem eigenen Schmerz zu ertrinken scheint, weckte zum Beispiel ebenfalls verschiedene Gefühle in mir.
Der stumme wilde Junge gefiel mir mit seiner Rolle auch sehr gut. Er war mysteriös und undurchschaubar, unheimlich und doch zunächst der wichtigste Freund in Kaias Leben.

Der Schreibstil
ist sehr gefühlvoll und streckenweise sogar ein wenig poetisch und spricht aufgrund der Thematik jugendliche aber auch erwachsene Leser an. Ich konnte mich durch die Geschichte tragen lassen, hatte zu keiner Zeit das Gefühl sie wäre langatmig oder schwer zu lesen. Im Gegenteil, ich sog die Handlung förmlich auf und war begeistert über die Intensität, mit der der Autor die Geschichte von Kaia beschreibt.

Fazit:
Weniger ist oft mehr und genau diese Aussage beschreibt meine abschließende Meinung zu „Der Schatten meines Bruders“. Dieser Debütroman hat auf so wenigen Seiten so unheimlich viel zu erzählen und ist für mich selbst ein wahres Leseerlebnis in diesem Jahr geworden. An vielen Stellen habe ich mich selbst wiedererkannt, denn auch ich war erstarrt und erfroren, so wie Kaia es beschreibt. Somit ist diese wunderschöne aber auch traurige Geschichte, ein Stück weit eine Hilfe, den Weg des Trauerprozesses kennenzulernen. Für den der einen schmerzvollen Verlust erlitten hat aber auch denjenigen, der jemanden kennt der trauert. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um einen jugendlichen oder älteren Leser handelt, denn beide kann er definitiv ansprechen.
© Michaela Gutowsky


Erst eins, dann zwei (ungekürzte Lesung)
Erst eins, dann zwei (ungekürzte Lesung)
von Erika Kroell (Autor)
  Audio CD
Preis: EUR 14,95

5.0 von 5 Sternen Spannender Fall mit sympathischem Team, 14. Juli 2014
Um was geht es in diesem Krimi?
Im Ahrtal wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Die Polizistinnen Daniela Flegel und Maxine Kraut nehmen die Ermittlungen auf und stehen bald vor einer großen Herausforderung. Denn diese Leiche war „nur“ der Auftakt einer ganzen Serie. Schon bald erkennen die beiden die Gemeinsamkeit der Opfer. Jede dieser Frauen war eine perfekte Zahl.

Die Handlung
Da soll noch mal einer sagen das Ahrtal wäre ruhig. 
Nicht wenn die Autorin Erika Kroell ihrer Fantasie freien Lauf lässt und damit einen weiteren Fall für die Polizistinnen Daniela Flegel und Maxine Kraut schreibt.
Diesmal müssen sich die beiden toughen Ermittlerinnen mit einem Serienmörder herumschlagen, der sie erst einmal lange Zeit vor einem Rätsel stellt. Hier nimmt sich die Autorin dem Thema „Numerologie“ an, dass ich sehr interessant finde und bei dem sich die Frage stellt: Wie weit beeinflusst eine Zahl das Leben?
Aber auch das Privatleben der beiden Polizistinnen enthält einige Überraschungen. Nicht nur die Freundschaft zwischen Dani und Kraut wächst, sondern auch Kraut selbst verändert einiges in ihrem Leben. Somit ist dieser Ahrtalkrimi nicht nur spannend, was den Täter betrifft, sondern auch sehr interessant in der Entwicklung der beiden Frauen.

Die Figuren
Protagonistinnen sind natürlich die beiden Polizistinnen, die sich auch in diesem Fall weiter entwickeln. Ich finde Dani sowie auch Kraut sehr interessant dargestellt. Während Dani die etwas weiblichere und manchmal auch elegant wirkendere Polizistin ist, wird Kraut, (die nur so genannt werden möchte!!!) etwas cooler und härter dargestellt, obwohl sie sich auf eine sehr liebevolle und anrührende Art um ihren Bruder kümmert.
Beide Figuren ergänzen sich also und geben für mich somit das perfekte Team ab.

Der Schreib- bzw. Erzählstil
ist spannend, gerade wenn die Perspektive aus der Sicht des Täters erzählt wird und dann wieder ruhig aber sehr interessant wenn der Leser bzw. Zuhörer mit dem Privatleben der beiden Komissarinnen konfrontiert wird.
Der Fall an sich ist knifflig und lädt zum mit rätseln ein. Erst im letzten Drittel war ich mir ziemlich sicher, wer der Täter ist und wie alles zusammenhängt.
Auch der regionale Bezug zu den Handlungsorten kommt meines Erachtens nicht zu kurz.

Die Sprecherin
Franziska Stawitz erzählt die Geschichte in einer sehr ruhigen und gleichmäßigen Betonung, bei dem es mir sehr leicht fiel, mich direkt auf den Fall einzulassen.
Sie wechselt ab und zu die Stimmlage, gerade was Kraut und Dani betrifft und bringt verschiedene Emotionen und Situationen glaubhaft rüber.

Fazit
„Erst ein, dann zwei“ ist ein guter und spannender Ahrtalkrimi der nicht nur durch einen spannenden Fall, sondern eben auch dank der liebenswerten Kommissarinnen überzeugt.
Auch wenn es sich hierbei um eine Reihe handelt, ist dieser Teil in sich abgeschlossen und ermöglicht einen Einstieg ohne die vorherigen Bände zu kennen.
Ich selbst aber empfehle auch alle vorherigen Teile damit man Kraut und Dani besser kennenlernt.
© Michaela Gutowsky


Sizzix Bigz Die Pillow Box Stanzschablone
Sizzix Bigz Die Pillow Box Stanzschablone
Wird angeboten von BIC WAREHOUSE
Preis: EUR 18,13

5.0 von 5 Sternen Eine tolle Verpackung für Kleinigkeiten, 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für mich ist diese Stanzschablone eine der wichtigsten für meine Bastlereien.
Wenn es wirklich mal schnell gehen soll, hat man mit dieser Pillow Box wirklich superschnell eine kleine Verpackung gezaubert.
Bisher habe ich die Stanzschablone zwischen die Acrylplatten mit dem Fotokarton in die Big Shot gelegt und durchgekurbelt.
Die Falzlinien werden sauber gestanzt und die Box lässt sich ganz leicht zusammenbauen :)
Wenn man die austanzte Box vor dem Zusammenbauen noch prägt oder bestempelt kann man noch schönere Ergebnisse erzielen.
Die fertige Box hat die ungefähren Maße von ca. 9 x 5 x 2 cm und ist total praktisch um nette Kleinigkeiten zu verpacken.


Kinderleicht: Kriminalroman
Kinderleicht: Kriminalroman
von Christiane Wünsche
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn ein Campingplatz in der Eifel zum Tatort wird., 6. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Kinderleicht: Kriminalroman (Broschiert)
Um was geht es in diesem Krimi?
Auf dem Campingplatz „Eifelwind“ wird bei Bauarbeiten eine Kinderleiche gefunden. Die Campinggäste sind verunsichert und als wäre das nicht schon schlimm genug, müssen sich die Inhaber Jule und Micha mit Benny rumärgern. Statt den Campingplatz in Schuss zu halten, trifft dieser sich lieber mit der 13jährigen Anna-Lena. Als Anna-Lena plötzlich verschwindet, führt die Spur nach Kaarst-Neuss.

Die Handlung:
Der zweite Band „Kinderleicht“ der Autorin Christiane Wünsche ist ein typischer und angenehmer Eifelkrimi, der sofort regionalen Bezug zu der Eifel nimmt. Der Leser kann in die Campingplatzatmosphäre tauchen und lernt dessen Bewohner und Gäste kennen. Die Kinderleiche wird ziemlich schnell gefunden und der Krimi beginnt mit den üblichen Verdächtigungen. Christiane Wünsche bringt mehrere Handlungsstränge ein und lässt sich bis zum Schluss verschiedene Möglichkeiten, bezüglich der Tat offen.
Dabei konzentriert sie sich nicht nur auf die Ortschaften der Eifel wie Bad Münstereifel und Umgebung, sondern lässt den Leser auch mal nach Neuss beziehungsweise Kaarst schweifen. Sogar der Eifler Dialekt ist in diesem Roman zu finden, allerdings nur von Jules Schwiegermutter, was für mich aber durchaus positiv war, da ich es ziemlich anstrengend fand, diesen zu übersetzen. Ab der ersten Hälfte der Handlung werden diese Dialoge aber auch weniger.
Auch die Beziehung zwischen den Campingplatzinhabern Jule und Micha bekommt im Handlungsverlauf ihren Platz und es werden immer mal wieder kleine Rückblenden zum ersten Band „Bleischwer“ aufgenommen.

Die Figuren:
Jule und Micha sind in diesem Krimi die Protagonisten, die samt ihrer Beziehung auch sehr detailreich dargestellt sind. Auch Jules Schwiegermutter ist sehr eindringlich beschrieben und benutzt in ihren Dialogen den Eifler Dialekt.
Es gibt aber noch viel mehr und vor allem sehr unterschiedliche Personen in dieser Handlung, die zwar ebenfalls sehr viel Raum einnehmen, doch trotz ihrer Vielzahl den Leser nicht unnötig verwirren.
Im Nachhinein kann ich allerdings nicht behaupten das mir einer der Figuren sympathisch wurde, was ich bei einer Krimireihe für mich persönlich sehr ungewöhnlich finde und bei der ich nicht festmachen kann, woran es liegt.

Der Schreibstil
ist an sehr einfach und leicht zu lesen. Die Autorin beschreibt die Figuren und auch die Umgebung sehr eindringlich, sodass es mir leicht fiel, beides intensiv vorzustellen.
Auch baut sie zumindest anfangs sehr häufig den Eifler Dialekt ein, der aber für mich zum Nachteil wurde, da ich es unheimlich mühselig fand, mir diesen zu übersetzen und mich das auch meinem eigentlich schnellen Lesefluss, brachte.

Fazit:
Ich lese an sich sehr viele Eifelkrimis und „Kinderleicht“ ist in der Tat ein Campingkrimi, der aufgrund seines leichten Schreibstils und dem regionalen Bezug zur Eifel fürs Erste überzeugen konnte. Auch wenn es der zweite Krimi der Autorin ist, kann man sehr gut in diesen Kriminalfall einsteigen, ohne den ersten Band gelesen zu haben, da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt.
Hochspannend ist dieser Krimi allerdings für mich nicht gewesen und vielleicht erfüllte er auch einige Klischees, dennoch überzeugte er mich durch seinen Hintergrund und den unterschiedlichen und interessanten Figuren.
Ein für mich wichtiger Kritikpunkt ist für mich der dargestellte Dialekt der Schwiegermutter, der zum Glück aber nach der ersten Hälfte deutlich nachließ. Normalerweise habe ich mit diesem kein Problem in Eifelkrimis aber hier war er für mich einfach zu viel des Guten.
© Michaela Gutowsky


Alles muss versteckt sein (ungekürzte Lesung auf 1 MP3 CD)
Alles muss versteckt sein (ungekürzte Lesung auf 1 MP3 CD)
von Wiebke Lorenz
  MP3 CD
Preis: EUR 19,95

4.0 von 5 Sternen Alles nur in ihrem Kopf? Oder meinem? Oder Deinem?!, 30. Juni 2014
Um was geht es?
Marie leidet unter extremen Zwangsgedanken, bei denen sie sich die grausamsten Morde vorstellt.
Mit aller Macht versucht sie diese Gedanken unter Kontrolle zu halten, ständig in der Angst, ihre Fantasie real auszuleben. Eines Morgens erwacht sie neben ihrem Lebensgefährten, der auf bestialische Weise niedergemetzelt wurde.
Aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit landet sie in der forensischen Psychiatrie wo sie verzweifelt versucht sich an die Mordnacht zu erinnern. Was, wenn sie den Mord gar nicht begangen hat?

Die Handlung
Der Thriller verläuft an sich recht ruhig und spielt sich auf der psychologischen Ebene ab. Maries Gedanken sind grausam und erschreckend, jedoch spielt es sich alles in ihrem Kopf ab und außer dem Mord verläuft die Handlung unblutig. Sehr interessant sie die verschiedenen Personen, die sich um Marie bemühen. Marie befindet sich in der Psychiatrie und versucht sich an die Mordnacht zu erinnern. Dabei nimmt sie den Hörer mit in die Erinnerungen an ihr Leben vor dieser Mordnacht und führt Stück für Stück an die Tatnacht heran.
An sich kann man relativ schnell ahnen, dass irgendetwas an dieser Geschichte nicht stimmt, doch die Autorin legt so viele irreführende Fährten, dass sich in meinem eigenen Kopf auch noch nach Unterbrechungen, großes Rätselraten abspielte.
Der Spannungsbogen ist eher niedrig gehalten, schnellt meiner Meinung nach auch erst im letzten Drittel nach oben. Dafür ist aber meiner Meinung nach sehr viel Tiefe bei der Darstellung der Figuren verwendet worden und besticht durch das Verwirrspiel und rätseln, was nun wirklich in der Tatnacht geschehen ist.

Die Figuren
Die Figuren sind sehr gut dargestellt und besitzen unterschiedliche Charaktere. Wiebke Lorenz versteht es, jede dieser Personen geheimnisvoll wirken zu lassen und den Hörer damit zu verunsichern. Wem kann Marie trauen? Und kann man Marie trauen?
Allein ihre Darstellung fand ich sehr interessant und spannend. Wie lange wird sie ihre Fantasie im Griff haben? Ist sie ehrlich? Vertrauensdusselig?
Ich wusste oft nicht, woran ich an ihr war.

Die Sprecherin
Cathrin Bürger betont diese Geschichte sehr ruhig und gleichmäßig. Ihre Stimme passt perfekt zu Marie und es machte Spaß ihr zuzuhören. Egal welche Emotionen Marie durchlebte, die Sprecherin verstand es, stets die richtige Tonlage zu treffen.

Fazit:
„Alles muss versteckt sein“ ist ein recht unblutiger Thriller, der aber aufgrund der verwirrenden Handlung absolut überzeugt. Die Spannung wird eher auf der psychologischen Ebene gehalten. Wiebke Lorenz spielt mit den Ängsten und Fantasien der Protagonisten und versteht es so, den Zuhörer zu verwirren.
Einige Geschehnisse mögen vorhersehbar gewesen sein, andere definitiv überraschend.
Einzig die Länge des Hörbuches hat mich ein klein wenig gestört, war aber noch im akzeptablen Rahmen.
Für mich steht jedenfalls fest: Das war nicht mein letzter Hörbuchthriller dieser Autorin.
© Michaela Gutowsky


Blind Walk
Blind Walk
von Patricia Schröder
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein guter und rasanter Jugendthriller, 30. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Walk (Gebundene Ausgabe)
Um was geht es in dieser Geschichte?
Die 17jährige Lyda hofft auf ein großes und unvergessliches Abenteuer mit ihrem Freund Jesper, als sie ihn überredet sie mit auf ein Event namens „Blind Walk“ mitzunehmen.
Eine Gruppe Jugendlicher wird an einem unbekannten Ort ausgesetzt und müssen dort wieder herausfinden. Klingt spannend, wäre da nicht ein Unbekannter, der die Gruppe bedroht und es ganz besonders auf Lyda abgesehen hat.
Welch grausamer Plan steckt hinter diesem Event?

Die Handlung
ist in 3 Teilen aufgebaut mit verschiedenen kurzen Kapiteln und wird aus zwei Perspektiven erzählt, hauptsächlich aber von der 17 jährigen Lyda. Sie ist bis über beide Ohren in Jesper verliebt und überredet diesen, sie auf dieses Event mitzunehmen.
Die gesamte Handlung spielt sich in einem Wald ab und die bis dahin unbekannte Gruppe mit unterschiedlichen Charakteren, muss sich zusammenraufen, um aus diesem Wald wieder herauszukommen. Dabei stoßen sie auf unterschiedliche Schwierigkeiten, die sie nur gemeinsam meistern können. Durch die Bedrohung des Fremden steigt der Spannungsbogen stets nach oben. Selbst wenn er mal etwas abflaut, schnellt er ziemlich schnell wieder in die Höhe. Die Autorin baut überraschende Wendungen ein, mit denen ich persönlich nicht gerechnet habe.
Aufgrund der interessanten Charaktere und der unterschiedlichsten Schwierigkeiten entwickelte sich dieser Roman für mich zu einem Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Die Figuren
Lyda ist die Protagonistin in dieser Geschichte. Sie ist verliebt in Jesper und daher mitunter sehr naiv. Während diesem Blind Walk wächst sie allerdings über sich hinaus und wurde mir sehr sympathisch.
Auch die anderen Figuren sind sehr gut wenn auch klischeehaft dargestellt. Ihre Charaktere sind unterschiedlich stark ausgeprägt und somit sind die Eskalationen ziemlich schnell vorhersehbar.

Der Schreibstil
Patricia Schröder passt sich mit ihrem Schreibstil der jugendlichen Aussprache an. Sie verwendet eine klare und nicht zu blumige Beschreibung. Ihre Figuren wirkten auf mich authentisch, die Hintergrundkulisse also der Wald, war sehr leicht vorzustellen.
Ihr Schreibstil ermöglichte mir einen leichten Lesefluss, sodass ich nicht nur aufgrund der spannenden Handlung, das Buch in einem Rutsch gelesen habe.

Die Gestaltung
Das Cover fällt in seinem grellen Gelb mit den schwarz geprägten Ästen, auf jeden Fall auf.
Jeder der 3 Teile in dieser Geschichte ist mit schwarzen Ästen verziert.

Fazit
Patricia Schröder hat mit „Blind Walk“ einen guten und rasanten Jugendthriller geschrieben, der mich mit seiner ungewöhnlichen Wendung sehr überrascht hat. Auch wenn dieser Jugendroman das eine oder andere Klischee erfüllt, so schafft er es dennoch, auf seine Art besonders zu sein. Obwohl er recht unblutig verläuft, ist er geheimnisvoll und leicht gruselig und löste dank der bildhaften Beschreibung, Kopfkino in mir aus. Dank der lang anhaltenden Spannung bin ich nur so über die Seiten geflogen und habe ihn in einem Rutsch gelesen.
© Michaela Gutowsky


Das Implantat: Roman
Das Implantat: Roman
von Daniel H. Wilson
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3.0 von 5 Sternen Kam leider für mich nicht an den Vorgänger ran. Dennoch trotz Schwächen ganz gut gelungen., 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Implantat: Roman (Broschiert)
Um was geht es?
In Daniel H. Wilsons neuem Roman geht es um eine Zukunft, in der Menschen die zum Beispiel eine Lernschwäche haben oder eben gesundheitliche Probleme, ein Implantat eingesetzt bekommen.
Dieses Implantat lässt die Leute allerdings intelligenter als der normale Durchschnitt werden und sorgt so für Neid und Missgunst.
Das Land teilt sich in zwei Gruppen auf: Den Amps (die, die das Implantat an der Schläfe tragen) und eben der normalen Menschheit kurz genannt die „Normalos“.
Es herrscht ein Krieg, bei dem die Amps gnadenlos gejagt werden. Doch sie wehren sich und vor allem Owen muss in diesem Krieg überleben.

Der Einstieg:
beginnt mit dem Selbstmord einer Schülerin und dem Lehrer Owen. Beide sind Implantatträger. Owen muss flüchten, da ihm dieser Selbstmord und Schlimmeres nachgesagt werden. So beginnt die Handlung an sich schon recht spannend.

Der weitere Handlungsverlauf
dreht sich hauptsächlich um Owens Geheimnis und der Spaltung der beiden Gruppen. Es wird politisch und grausam, manchmal auch sehr blutig. Die Brutalität hält sich meiner Meinung nach dennoch in Grenzen und geht eher in die Psyche. Sehr gut gefiel mir die Beschreibung der Implantate und der Wirkung. Es war leicht verständlich und nicht mit zu vielen technischen Details versehen.

Die Figuren:
Owen ist der Protagonist in diesem Roman. Er ist Lehrer und weiß zunächst nicht um das Geheimnis seines Implantates. Leider hatte ich mit ihm als Figur unheimliche Probleme. Er war mir nicht wirklich sympathisch, war mir zu naiv und zu weinerlich. Ich hätte mir einfach mehr Biss bei ihm gewünscht. Auch die anderen Figuren erschienen mir zu blass und nicht genug ausgearbeitet.

Der Schreibstil
war recht leicht zu lesen ohne zu viele wissenschaftliche Begriffe. Die Bedeutung und Funktion des Implantates wurde leicht erklärt und waren für mich auch gut nachvollziehbar, nur wenn die Amps in Aktion traten, wurde es für mich etwas verwirrend. Streckenweise wurde die Geschichte etwas langatmig, dennoch gab es auch Action in dieser Handlung. Die Beschreibung der Gruppen und der Kämpfe, die Diskriminierung und Unterdrückung fand ich ebenfalls gelungen, nur bei den Personen hätte ich mir einfach etwas mehr Dichte gewünscht. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Gesetzesabschnitte und Medienberichte lockern die Handlung etwas auf.

Und das Beste kommt immer zum Schluss oder nicht?!
Das Ende fand ich etwas schnell gelöst und wirkte auf mich unrealistisch.

Fazit:
Daniel H. Wilson war mir schon durch seinen Roman „Robocalypse“ bekannt, der mir sehr gut gefiel. „Das Implantat“ kam leider nicht an meine Erwartungen durch den Vorgänger ran. Dennoch, trotz der erwähnten Schwächen fand ich „Das Implantat“ recht gut gelungen. Mir gefiel die Vorstellung der Implantate und auch die Darstellung der Problematik. Die Geschichte bietet sehr viele Facetten. Es wird politisch, brutal, spannend und es steckt etwas Action drin. Somit war es für mich eine gute Abwechslung zu meinen anderen Genres.
© Michaela Gutowsky


Mordseekrabben: Ein Insel-Krimi
Mordseekrabben: Ein Insel-Krimi
von Krischan Koch
  Audio CD
Preis: EUR 19,99

4.0 von 5 Sternen Ein amüsanter Krimi bei dem Unterhaltung statt Spannung im Vordergrund steht, 23. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Mordseekrabben: Ein Insel-Krimi (Audio CD)
Um was geht es in diesem Hörbuch?
Thies Detlefsen ein Dorfpolizist in Fredenbüll, Nordfriesland, hat Sommerurlaub. Diesen verbringt er mit seiner Familie wie jedes Jahr auf Amrum. Während Thies Frau Heike zunächst nicht ganz so begeistert zu sein scheint wie Thies selbst, entdecken die Zwillinge der beiden eine Leiche im Hotelzimmer. Als Thies den Fall aufnehmen will, ist die Leiche jedoch wieder verschwunden. Nachdem zwei weitere Leichen gefunden werden, ist Thies sich sicher: Ein Serienmörder treibt sich auf Amrum um!

Die Handlung
ist, obwohl es sich ja eigentlich um einen Krimi handelt, sehr amüsant und macht definitiv Lust auf Sommer und Urlaub. Der Hörer lernt schnell die verschiedenen Inselbewohner und Touristen kennen, erlebt die leicht dezenten Beziehungsprobleme zwischen Heike und Thies und bekommt dank der großartigen Beschreibung des Handlungsortes ein klares Bild von der Umgebung, in diesem Fall die Insel Amrum.
Wirklich spannend ist diese Geschichte für einen Krimi nicht, dafür aber unheimlich amüsant, nicht zuletzt dank dem Sprecher Bjarne Mädel, der mit seiner einfältig wirkenden Betonung den Polizisten Thies und auch den einen oder anderen Friesen authentisch wirken lässt.
Immer wieder verschwinden die Leichen, es wird eine kleine Verbindung zu Hitchcockklassikern aufgebaut und parallel bekommt die Handlung einen etwas realistischen Zug, wenn es um die Politik und den Umweltschutz geht.

Die Figuren:
Ich mochte sie alle! Ganz besonders aber Thies, dem ich seinen Kuhblick sofort abnahm. Hier sind wirklich viele verschiedene Charaktere beschrieben. Vom einfältigen und doch gewissenhaften Polizisten, ernst zu nehmenden Umweltschützer, hitzigen Mafiosi, eifersüchtiger Ehefrau oder auch professioneller Geschäftsfrau. Sie alle tragen einen wichtigen Teil zu dieser Handlung bei und mischen die Geschichte unheimlich gut auf.

Der Sprecher:
Bjarne Mädel! Da ich ihn bereits aus dem TV kannte, war mir von Anfang an klar, dass ich das Hörbuch lieben würde, egal, um was es geht. Ich mag die Stimme des Sprechers, der gerade bei Thies unglaublich authentisch betonte. Sehr gut gefiel mir der nordfriesische Dialekt, der den Figuren noch ein bisschen mehr Tiefe verlieh. Dank dieser Kombination konnte ich mir Thies sehr gut bildlich vorstellen.
Etwas nervig fand ich allerdings die näselnde Betonung der Kollegin. Das ging mir auf Dauer dann ziemlich auf den Wecker und war zu viel des Guten.

Fazit:
Ein Dorfpolizist mit “Kuhblick” auf Amrum, Leichen die verschwinden, ein Mafiosi der fast den Verstand verliert, all das im Dialekt betont von Bjarne Mädel, findet ihr im unterhaltsamen Krimi “Mordseekrabben” von Krischan Koch. Mir fiel es vor lauter Lachen wirklich schwer, zuzuhören, geschweige den mitzurätseln. Hier steht Unterhaltung statt Spannung definitiv im Vordergrund.
Interessante und amüsante Figuren, eine großartige Ortsbeschreibung und ein ebenso großartiger Sprecher konnten mich von Anfang bis Ende überzeugen.
Wer Lust hat eher mitzulachen statt mitzuraten, und die Geschichte mit einem “Kuhblick” zu sehen, der sollte in diese Reihe auf jeden Fall reinhören!
© Michaela Gutowsky


Vernichtet
Vernichtet
von Teri Terry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,95

5.0 von 5 Sternen Ein guter Abschluss, 23. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Vernichtet (Gebundene Ausgabe)
Um was geht es in diesem Buch?
Mit dem dritten Band legt Teri Terry das lang ersehnte Finale um Kyla an den Start.
Nachdem Kyla geslated wurde, kehren nach und nach ihre Erinnerungen zurück. Dabei gerät sie allerdings erneut in Gefahr und muss untertauchen. Während ihrer Flucht erfährt sie, wer ihre leibliche Mutter ist. Doch anstatt endlich zur Ruhe zu kommen, geht es richtig los, denn Kyla ist eine Bedrohung für die Lorder und die Terroristen. Was für ein Geheimnis umgibt sie?

Der Einstieg:
Begann mit dem direkten Anschluss an den Vorgänger. Es wurden kleinere Rückblenden aufgezeigt, um die Erinnerungen des Lesers aufzufrischen.

Der weitere Handlungsverlauf
war genauso wie erhofft und erwartet. Immer wieder geriet Kyla in Gefahr was die Handlung natürlich umso spannender machte und so langsam kam sie Stück für Stück an die Wahrheit um ihre Identität und Herkunft heran. Doch trotz dieser stets präsenten Spannung im Hintergrund verlief die Handlung zunächst eher ruhiger dafür aber auch emotionaler.
Die Autorin schaffte auch in diesem Band eine mysteriöse und unheimliche Atmosphäre, die erneut einen bedrückenden und beklemmenden Einfluss hervorrief, wenn zum Beispiel die Lorder auftauchten und ihre Opfer suchten.
Nach und nach wurden offene Fragen geklärt und überraschende Wendungen machten die Handlung noch interessanter.

Die Protagonisten:
Kyla wuchs im Finale über sich hinaus. Sie war selbstbewusster, dachte intensiver über ihr Handeln nach, und selbst wenn sie zwischendurch auch mal naiv war (was sie natürlich sein darf), wirkte sie authentisch und nachvollziehbar.
Die Suche nach ihren Wurzeln ist verständlich und glaubhaft und auch ihre Zweifel wirkten echt und realitätsnah.
Alles in allem hat mir Kyla als Protagonistin in dieser Reihe sehr gut gefallen. Ich hab ihr die Rolle abgenommen und denke, selbst bei kleinen Schwächen, wuchs sie von Teil zu Teil mehr zu einer jungen Frau heran, die nichts anderes woltte als um die Wahrheit ihrer Herkunft zu kämpfen.
Dabei machte mir im Nachhinein ihre Sorge um gewisse Personen, sie noch sympathischer.

Der Schreibstil:
Erzählt wurde die Geschichte wieder aus Kylas Perspektive. Dabei warf die Autorin auch im abschließenden Band den Leser mitten in die Handlung, baute aber als Denkstütze kleinere Rückblenden ein, die meine Erinnerungen an den zweiten Band schnell auffrischen konnten.
Auch wenn der letzte Band zunächst etwas ruhiger verlief, entwickelte er sich dennoch zu einem Pageturner, den ich nur ungern aus der Hand legen wollte. Der nachfolgende Spannungsaufbau und die überraschenden Wendungen sorgten dann endgültig dafür, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen hab.

Und das Beste kommt immer zum Schluss oder nicht?!
Ja ich denke schon! Zumindest bei dieser Trilogie fand ich das Ende sehr gut gelöst, wenn auch überraschend und für mich mal nicht von Beginn an, vorhersehbar.

Fazit:
Teri Terry ist mit diesem Finale ein wirklich guter Abschluss einer spannenden und interessanten Trilogie gelungen, die ich jedem empfehlen möchte, der gerne dystopische und jugendliche Romane liest.
Tolle Charaktere, eine interessante Handlung und ein gut gelöstes Ende sind genau das was ich von einer Trilogie erwarte und diese Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Diese Reihe war spannend und beklemmend, düster und doch hoffnungsstark.
Ich bin gespannt, ob wir in Zukunft noch mehr von dieser Autorin lesen werden. Ich für meinen Teil kann es nur hoffen.
© Michaela Gutowsky


Ich würde sterben für dich (Dear Sister 1)
Ich würde sterben für dich (Dear Sister 1)
Preis: EUR 3,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine gut gelungene Mischung aus Fantasy und Thriller, 5. Juni 2014
Um was geht es?
Winter und Eliza sind Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten. In der irischen Stadt Wexford geht ein Notruf ein. Eine weibliche Stimme schluchzt und erzählt etwas von einer Toten. Sie nennt den Namen von Winters Schwester, die seit Wochen verschwunden ist.

Der Einstieg
Die Geschichte beginnt direkt mit einer Leiche und deren Tatort. Eine junge Frau wurde aufgefunden. Alles deutet auf einen Ritualmord hin.

Der weitere Handlungsverlauf
nahm eine Wendung an mit der ich definitiv anhand des Klappentextes nicht gerechnet habe. Die Geschichte ist zwischenzeitlich spannend vor allem aber auch romantisch und jugendlich. Zwischen den Schwestern herrscht eine Art Hassliebe, Winter scheint Eliza sogar regelrecht zu verachten. Als plötzlich Leichen in Wexford auftauchen, wird es mysteriös und geheimnisvoll. Was hat Eliza mit alldem zu tun? Winter versucht nicht ganz uneigennützig das Rätsel zu lösen und gerät selbst in Gefahr. Ab diesem Moment bekommt die Handlung streckenweise paranormale und fantastische Züge. Vor allem aber knistert aber ein romantischer Hauch gewaltig in dieser Geschichte und zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung.

Die Figuren:
Die Protagonistin Winter ist noch sehr jung und verliebt in Lucas. Ihre Schwester Eliza ist seit Wochen verschwunden, was Winter ganz recht ist. Zwischen den beiden herrscht eine starke Rivalität. Winter hasst ihre Schwester, verachtet sie sogar. Sie wirkt eifersüchtig, leidet aber auch sehr unter ihrer exentrischen Schwester.
Eliza wirkt egoistisch und skrupellos. Auf der einen Seite fand ich sie im Gegensatz zu Winter nicht so verbohrt, andernfalls hielt ich sie für skrupellos.
Lucas, den Freund und Nachbarsjunge von Winter konnte ich nicht leiden! Er scheint hin-und hergerissen zwischen Eliza und Winter, wirkt wie ein Langweiler, total verkrampft und vernünftig. Kurz gesagt, ich mochte ihn nicht und er bescherte mir so machen ärgerlichen Gedanken beim Lesen.
Liam! Meine Lieblingsfigur. Er wirkte geheimnisvoll. Bedrohlich aber auch charmant und romantisch. Seine Art und Weise brachte die Handlung zum Knistern und sorgte für eine spannende aber auch sehr romantische Atmosphäre.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil von Maya Sheperd ist auch in diesem Roman wieder sehr ausgewogen und fließend. Die Autorin verliert sich nicht in zu vielen Details. Die Handlungsorte Wexford und auch London sowie ihre Figuren wirken authentisch und leicht vorstellbar. Nur im Bezug auf Eliza hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt. Zum einen ist da Winter, die ich in der Ichform berichtet und auch eine anonyme Anruferin meldet sich zwischenzeitlich zu Wort und beschäftigt den Leser mit der Frage, wer wohl die geheimnisvolle Anruferin sein mag.
Auch in dieser Geschichte schaffte es die Autorin wieder, dass ich mich intensiv mit der Handlung und den Personen beschäftigte, auch wenn ich das Buch Zeit lang aus der Hand legen musste. So sehr fesselte mich die Handlung, was wiederum erneut für den Schreibstil der Autorin spricht.

Und das Beste kommt immer zum Schluss oder nicht?!
Sagen wir mal so, ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht und erhofft. Andernfalls war es schlüssig und plausibel. Allerdings sollte man ein Auge zudrücken, wenn diverse Personen, mit diversen Handlungen glimpflich davon kommen. Auf jeden Fall war er spannend und dramatisch und ich bin gespannt, wie es mit der Fortsetzung weitergehen wird.

Fazit:
Schon mit „Radioactive“ konnte mich die Autorin begeistern. Mit „Dear Sister“ ebenfalls! Dieser Auftakt zu ihrer neuen Reihe war spannend und romantisch, brutal und geheimnisvoll! Eine gut gelungene Mischung aus Fantasy und Thriller. Auch wenn mir etwas 'mehr Hintergrundinformationen gerade im Bezug auf Eliza fehlen, so schaffte es die Geschichte und vor allem wieder eine gewisse Person, mich zu faszinieren und mitzureißen. Ich bin schon total gespannt auf die Fortsetzung und hoffe das diese nicht allzu lange auf sich warten lässt.
© Michaela Gutowsky


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