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Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 8 und mit dem WindowBuilder - Ausgabe 2015
Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 8 und mit dem WindowBuilder - Ausgabe 2015
von Hans-Peter Habelitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

5.0 von 5 Sternen Ein prima Buch für Selbstlerner und Umsteiger, 18. Mai 2015
Wer mit dem Programmieren beginnen oder erste Gehversuche in Java unternehmen möchte, sollte sich mit diesem Buch beschäftigen. In kleinen, jeweils erläuterten Schritten, werden Elemente des Programmierens und im Speziellen in Java erläutert, an Beispielen gezeigt und in abschließenden Aufgabenstellungen geübt bzw. erweitert. Dabei ist der Inhalt in einer leicht verständlichen, flüssig zu lesenden Sprache, verfasst.

Mit der 3. überarbeiteten und aktualisierten Auflage reagiert der Autor auf aktuelle Veränderungen bzw. Entwicklungen auf dem Softwaremarkt. Da das bisher verwendete Jigloo, ein Hilfsmittel zur Erstellung von grafischen Oberflächen, zu der Version Java 8 und der im Buch benutzten Eclipse-Version Luna nicht mehr kompatibel ist, verwendet er nunmehr die speziell für Eclipse entwickelte Erweiterung WindowBuilder.
Wie schon in den vorherigen Auflagen ist der Inhalt und die Vorgehensweise sowohl für Programmieranfänger als auch Umsteiger auf Java geeignet. Alle zum Programmierstart erforderlichen Programme bzw. Erweiterungen befinden sich auf der beiliegenden DVD. Zusätzlich enthält die DVD alle Beispiele und Lösungen der nach jedem Kapitel gestellten Aufgaben.
Konkret zum Inhalt des Buches :

Kapitel 1:
Nach einer Einführung in Zweck und Ablauf von Programmierung folgt eine ausführliche Beschreibung der Installation von Java und dem Anpassen der Umgebungsvariablen, so dass einer späteren unkomplizierten Ausführung von Programmen nichts mehr im Wege steht. Schritt für Schritt wird der Quellcode für ein erstes Programm in einer vorbereiteten Arbeitsumgebung entwickelt, übersetzt und ausgeführt. Durch den Verzicht auf eine Entwicklungsumgebung wird dem Einsteiger die grundlegende Arbeitsweise mit Java verdeutlicht. Das Gelernte kann anhand von 6 Übungsaufgaben geübt und vertieft werden.

Kapitel 2:
Hier geht es um Bezeichner und Schlüsselwörter, Variablen, Wertzuweisung, Operatoren und Ausdrücke. Der Autor weist dabei auch auf Fehler und ihre Folgen bei der Variablendeklaration hin. Erstmals wird auch ein grafischer Ein- Ausgabedialog durch Nutzung des Paketes javax.swing erstellt, um frühzeitig die Erstellung grafisch orientierter Programme zu ermöglichen.

Kapitel 3:
Programmstrukturen wie Verzweigung, auch verschachtelte Verzweigung und verschiedene Wiederholungsstrukturen werden an Beispielen vorgestellt und können mit den jeweils gestellten Aufgaben geübt werden.

Kapitel 4:
Die Entwicklungsumgebung Eclipse wird installiert und schrittweise das Erstellen eines Programmes gezeigt. Dabei wird ihr Vorteil nicht nur bei der Erstellung und Ausführung sondern auch bei der oft zeitaufwendigen Fehlersuche deutlich.

Kapitel 5:
Der Verfasser beginnt hier mit der objektorientierten Programmierung und erläutert Begriffe wie Klasse, Attribut, Instanz und Objekt. Die Möglichkeit der Zusammenfassung von logisch zusammengehörigen Klassen als Packages wird gezeigt. Anhand einer beispielhaften Klasse werden dem Einsteiger mit Hilfe von Abbildungen die Vorgänge im Arbeitsspeicher verdeutlicht.
Methoden, welche die Fähigkeiten einer Klasse beschreiben, werden in Aufbau und Aufruf eingehend erläutert. Es wird gezeigt, wie man Werte mit Hilfe von Parametern übergibt. Des weiteren werden Methoden mit und ohne Ergebnisrückgabe behandelt und der Einsatz von Konstruktoren als spezielle Methoden erläutert.

Kapitel 6:
Nicht immer ist es notwendig, Komponenten selbst zu programmieren. Vielmehr ist es hilfreich zu wissen, wie man mit bestehenden Klassen und Objekten arbeitet. Der Verfasser erläutert unterschiedliche Beziehungen zwischen den Klassen eines Programms und geht hierzu auf die Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung, Zugriffsmechanismen und Vererbung ein.

Kapitel 7:
Hier werden spezielle Klassen vorgestellt: die Klassen zur Zeichenkettenverarbeitung String und StringBuffer sowie zusätzlich gegenüber der Version Java 7 StringBuilder, Wrapper- Klassen für den Umgang mit Werten der primitiven Datentypen, sowie die in Java 8 neu zur Verfügung stehende Datums und Zeit-API.

Kapitel 8:
Hier beginnt die Entwicklung von Programmen mit grafischer Oberfläche. Die Installation von WindowBuilder, einer Erweiterung von Eclipse, die es ohne viel Programmierarbeit ermöglicht, eine solche Oberfläche zu erstellen, wird anfangs in 2 Varianten (Internet/DVD) genau beschrieben. Es folgt ein Beispielprogramm, in dem ein Programmfenster mit weiteren Komponenten erstellt wird. Der Autor erläutert dabei zunächst die Arbeitsweise mit WindowBuilder, stellt grundlegende Klassen und Methoden vor. Anschließend werden weitere Komponenten wie Label, TextField und Button anhand eines ausführlich erklärten Programmbeispiels eingesetzt. Nach Durcharbeitung dieses Kapitels kann der Leser erste GUI-Programme zur Berechnung von Werten erstellen.

Kapitel 9:
Exceptions, Fehler, die während der Laufzeit eines Programmes auftreten, kommen sehr häufig vor. Wie man mit Exceptions umgeht, wird in diesem Kapitel gezeigt. Darüber hinaus werden die internen Abläufe beim Eintreten von Fehlern erläutert. Es wird gezeigt, wie man selbst Exceptions auslöst und eigene Exception-Klassen definiert.

Kapitel 10:
Dieses Kapitel befasst sich mit der Möglichkeit, in Variablen eine ganze Anzahl von Werten zu speichern. Dazu stellt der Autor die Containerklassen Array und ArrayList vor, und zeigt, wie die Daten mit der grafischen Komponente JList angezeigt werden können.

Kapitel 11:
Daten werden dauerhaft in Dateien gespeichert, eventuell in Verzeichnissen organisiert. Der Autor stellt dazu die Klasse File vor. In einer Beispielanwendung wird sowohl die Anzeige des Inhalts eines Verzeichnisses als auch die Verzeichnisauswahl im Dialog programmiert, byte- und zeichenorientierte Ein- und Ausgabenströme von Daten werden unterschieden. Hilfreich sind die Hinweise auf plattformunabhängige Programmierung. In einem weiteren Programm wird gezeigt, wie Daten in eine Datei geschrieben bzw. ausgelesen werden. Beispielanwendungen zum Einbinden von Bilddateien in Frames und dem Abspielen von Sounddateien schließen das Kapitel ab.

Kapitel 12:
Erstellen von eigenen grafischen Komponenten ist das Thema dieses Kapitels. Neben den Grundlagen der Ausgabe von Grafiken gibt eine Tabelle Überblick über die wichtigsten Zeichenmethoden der Klasse Graphics. Schrittweise wird ein Programm erstellt, das dem Anwender eine Zeichenfläche zur Verfügung stellt, auf der durch Auswahl eigene Objekte erstellt werden können. Erweitert wird das Beispiel unter Nutzung weiterer Klassen um das Zeichnen beliebig geformter Objekte und die Bestimmung Ihrer Eigenschaften wie Form, Farbe und Schrift, sowie der Einbindung der Maus als Zeichengerät.

Kapitel 13:
Hier zeigt der Autor, wie durch die Programmierung von Threads Animationen in Anwendungen integriert werden können.

Kapitel 14:
Datenbanken und Tabellen sind Inhalt dieses Kapitels. Der Autor stellt die Klasse JTable vor, durch die Daten tabellarisch in einem Frame angezeigt werden können. Programme, die Tabellen mit konstanter und variabler Zellenzahl, sowie Tabellen mit einheitlichen und uneinheitlichen Datentypen generieren, werden exemplarisch erstellt. Der Datenbankzugriff für MySQL wird ausführlich erläutert. Es können Daten aus einer Datenbank abgefragt und in der eigenen Anwendung angezeigt werden. Neben der Möglichkeit des Zugriffs auf Micrsoft Access wird als 3. Variante die Nutzung der in Java integrierten Datenbank Derby vorgestellt.

Zusammenfassung:
Es handelt sich hier - wie seine Vorgänger - um ein Buch mit vielen Beispielen und Übungen, das aus der Lehrpraxis heraus geschrieben und um weitere theoretische Inhalte ergänzt wurde. Gerade wer selbst die Programmiersprache Java erlernen möchte, erhält neben praxisorientiertem Wissen nicht zuletzt durch die Hinweise auf weiterführende Links und Literatur das Rüstzeug, sich darüber hinaus mit der Programmierung in Java entsprechend seinen eigenen Anforderungen und Neigungen zu beschäftigen.


Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 8 - Ausgabe 2014 (Galileo Computing)
Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 8 - Ausgabe 2014 (Galileo Computing)
von Hans-Peter Habelitz
  Broschiert

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Java sowohl für Programmieranfänger als auch für Fortgeschrittene, 5. November 2014
Es handelt sich bei dem Buch um eine Überarbeitung und Erweiterung der vorangegangenen Ausgabe, die Java 7 beinhaltete. Jetzt also mit Java 8 und somit auf der beigefügten DVD auch Java 8 (JDK), Eclipse und Jigloo. Keine Probleme mit Downloads, Viren etc. handelt man sich ein, wenn alles von der DVD installiert wird. Die DVD enthält zusätzlich auch alle Beispielprogramme und Lösungen, was der Erleichterung als auch der Kontrolle der eigenen Arbeit dienen kann.
Das Buch wendet sich sowohl an diejenigen, die zum ersten Mal programmieren wollen und sich dazu die Sprache Java ausgesucht haben, wie auch an Programmierer, die sich mit der Programmiersprache Java beschäftigen wollen.
Der Autor beschränkt sich in diesem Buch nicht nur auf die rein fachliche Vermittlung der Programmiersprache, sondern gibt an etlichen Stellen Tipps und Hinweise aus seinem Erfahrungsschatz, um einerseits häufig gemachte Fehler zu vermeiden und andererseits Programme benutzerfreundlicher zu gestalten.
In jedem Kapitel werden die Themen anhand von Beispielen behandelt. Abschließend wird das Gelernte durch Variation und Erweiterung der Beispiele vertieft. Zusätzliche Aufgaben dienen der Übung.
Kapitel 1:
Nach einer Einführung in Zweck und Ablauf von Programmierung folgt eine ausführliche Beschreibung der Installation von Java und dem Anpassen der Umgebungsvariablen, so dass einer späteren unkomplizierten Ausführung von Programmen nichts mehr im Wege steht. Schritt für Schritt wird der Quellcode für ein erstes Programm in einer vorbereiteten Arbeitsumgebung entwickelt, übersetzt und ausgeführt. Durch den Verzicht auf eine Entwicklungsumgebung wird dem Einsteiger die grundlegende Arbeitsweise mit Java verdeutlicht. Das Gelernte kann anhand von 6 Übungsaufgaben geübt und vertieft werden.
Kapitel 2:
Hier geht es um Bezeichner und Schlüsselwörter, Variablen, Wertzuweisung, Operatoren und Ausdrücke. Der Autor weist dabei auch auf Fehler und ihre Folgen bei der Variablendeklaration hin. Erstmals wird auch ein grafischer Ein- Ausgabedialog durch Nutzung des Paketes javax.swing erstellt, um frühzeitig die Erstellung grafisch orientierter Programme zu ermöglichen.
Kapitel 3:
Programmstrukturen wie Verzweigung, auch verschachtelte Verzweigung und verschiedene Wiederholungsstrukturen werden an Beispielen vorgestellt und können mit den jeweils gestellten Aufgaben geübt werden.
Kapitel 4:
Die Entwicklungsumgebung Eclipse wird installiert und schrittweise das Erstellen eines Programmes gezeigt. Dabei wird ihr Vorteil nicht nur bei der Erstellung und Ausführung sondern auch bei der oft zeitaufwendigen Fehlersuche deutlich.
Kapitel 5:
Der Verfasser beginnt hier mit der objektorientierten Programmierung und erläutert Begriffe wie Klasse, Attribut, Instanz und Objekt. Die Möglichkeit der Zusammenfassung von logisch zusammengehörigen Klassen als Packages wird gezeigt. Anhand einer beispielhaften Klasse werden dem Einsteiger mit Hilfe von Abbildungen die Vorgänge im Arbeitsspeicher verdeutlicht.
Methoden, welche die Fähigkeiten einer Klasse beschreiben, werden in Aufbau und Aufruf eingehend erläutert. Es wird gezeigt, wie man Werte mit Hilfe von Parametern übergibt. Desweiteren werden Methoden mit und ohne Ergebnisrückgabe behandelt und der Einsatz von Konstruktoren als spezielle Methoden erläutert.
Kapitel 6:
Nicht immer ist es notwendig, Komponenten selbst zu programmieren. Vielmehr ist es hilfreich zu wissen, wie man mit bestehenden Klassen und Objekten arbeitet. Der Verfasser erläutert unterschiedliche Beziehungen zwischen den Klassen eines Programms und geht hierzu auf die Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung, Zugriffsmechanismen und Vererbung ein.
Kapitel 7:
Hier werden spezielle Klassen vorgestellt: die Klassen zur Zeichenkettenverarbeitung String und StringBuffer sowie zusätzlich gegenüber der Version Java 7 StringBuilder, Wrapper- Klassen für den Umgang mit Werten der primitiven Datentypen, sowie die in Java 8 neu zur Verfügung stehende Datums und Zeit-API.
Kapitel 8:
Hier beginnt die Entwicklung von Programmen mit grafischer Oberfläche. Die Installation von Jigloo, einer Erweiterung von Eclipse, die es ohne viel Programmierarbeit ermöglicht, eine solche Oberfläche zu erstellen, wird anfangs genau beschrieben, gefolgt von einem Beispielprogramm, in dem ein Programmfenster mit weiteren Komponenten erstellt wird. Der Autor erläutert dabei zunächst die Arbeitsweise mit Jigloo, stellt grundlegende Klassen und Methoden vor. Anschließend werden weitere Komponenten wie JLabel, JTextField und JButton eingesetzt. Nach Durcharbeitung dieses Kapitels kann der Leser erste GUI-Programme zur Berechnung von Werten erstellen.
Kapitel 9:
Exceptions, Fehler, die während der Laufzeit eines Programmes auftreten, kommen sehr häufig vor. Wie man mit Exceptions umgeht, wird in diesem Kapitel gezeigt. Darüber hinaus werden die internen Abläufe beim Eintreten von Fehlern erläutert. Es wird gezeigt, wie man selbst Exceptions auslöst und eigene Exception-Klassen definiert.
Kapitel 10:
Dieses Kapitel befasst sich mit der Möglichkeit, in Variablen eine ganze Anzahl von Werten zu speichern. Dazu stellt der Autor die Containerklassen Array und ArrayList vor, und zeigt, wie die Daten mit der grafischen Komponente JList angezeigt werden können.
Kapitel 11:
Daten werden dauerhaft in Dateien gespeichert, eventuell in Verzeichnissen organisiert. Der Autor stellt dazu die Klasse File vor. In einer Beispielanwendung wird sowohl die Anzeige des Inhalts eines Verzeichnisses als auch die Verzeichnisauswahl im Dialog programmiert, byte- und zeichenorientierte Ein- und Ausgabenströme von Daten werden unterschieden. Hilfreich sind die Hinweise auf plattformunabhängige Programmierung. In einem weiteren Programm wird gezeigt, wie Daten in eine Datei geschrieben bzw. ausgelesen werden. Beispielanwendungen zum Einbinden von Bilddateien in Frames und dem Abspielen von Sounddateien schließen das Kapitel ab.
Kapitel 12:
Erstellen von eigenen grafischen Komponenten ist das Thema dieses Kapitels. Neben den Grundlagen der Ausgabe von Grafiken gibt eine Tabelle Überblick über die wichtigsten Zeichenmethoden der Klasse Graphics. Schrittweise wird ein Programm erstellt, das dem Anwender eine Zeichenfläche zur Verfügung stellt, auf der durch Auswahl eigene Objekte erstellt werden können. Erweitert wird das Beispiel unter Nutzung weiterer Klassen um das Zeichnen beliebig geformter Objekte und die Bestimmung Ihrer Eigenschaften wie Form, Farbe und Schrift, sowie der Einbindung der Maus als Zeichengerät.
Kapitel 13:
Hier zeigt der Autor, wie durch die Programmierung von Threads Animationen in Anwendungen integriert werden können.
Kapitel 14:
Datenbanken und Tabellen sind Inhalt dieses Kapitels. Der Autor stellt die Klasse JTable vor, durch die Daten tabellarisch in einem Frame angezeigt werden können. Programme, die Tabellen mit konstanter und variabler Zellenzahl, sowie Tabellen mit einheitlichen und uneinheitlichen Datentypen generieren, werden exemplarisch erstellt. Als Datenbank wird eine MySQL-Datenbank verwendet, der Aufbau einer Datenverbindung geschildert, auch der Zugriff auf eine Accessdatenbank wird erwähnt.
Zusammenfassung:
Es handelt sich hier - wie sein Vorgänger - um ein Buch mit vielen Beispielen und Übungen, das aus der Lehrpraxis heraus geschrieben und um weitere theoretische Inhalte ergänzt wurde. Der Leser erhält neben praxisorientiertem Wissen nicht zuletzt durch die Hinweise auf weiterführende Links und Literatur das Rüstzeug, sich darüber hinaus mit der Programmierung in Java entsprechend seinen eigenen Anforderungen und Neigungen zu beschäftigen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 18, 2014 3:11 PM CET


Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 7 - Keine Vorkenntnisse erforderlich
Programmieren lernen mit Java: Aktuell zu Java 7 - Keine Vorkenntnisse erforderlich
von Hans-Peter Habelitz
  Broschiert

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Java sowohl für Programmieranfänger als auch für Fortgeschrittene, 23. August 2012
Das Buch wendet sich sowohl an diejenigen, die zum ersten Mal programmieren wollen und sich dazu die Sprache Java ausgesucht haben, wie auch an Programmierer, die sich mit der Programmiersprache Java beschäftigen wollen. Der Autor beschränkt sich in diesem Buch nicht nur auf die rein fachliche Vermittlung der Programmiersprache, sondern gibt an etlichen Stellen Tipps und Hinweise aus seinem Erfahrungsschatz, um einerseits häufig gemachte Fehler zu vermeiden und andererseits Programme benutzerfreundlicher zu gestalten.
In jedem Kapitel werden die Themen anhand von Beispielen behandelt. Abschließend wird das Gelernte durch Variation und Erweiterung der Beispiele vertieft. Zusätzliche Aufgaben dienen der Übung.

- Kapitel 1
Eine Einführung in Zweck und Ablauf von Programmierung wird ergänzt durch eine ausführliche Beschreibung der Installation von Java und dem Anpassen der Umgebungsvariablen, so dass einer späteren unkomplizierten Ausführung von Programmen nichts mehr im Wege steht. Schritt für Schritt wird der Quellcode für ein erstes Programm in einer vorbereiteten Arbeitsumgebung entwickelt, übersetzt und ausgeführt. Durch den Verzicht auf ein Entwicklungssystem wird dem Einsteiger die grundlegende Arbeitsweise mit Java verdeutlicht. Das Gelernte kann anhand von 6 Übungsaufgaben geübt und vertieft werden.

- Kapitel 2 und 3
Der Leser lernt Sprachelemente kennen, die einem Programmiererfahrenen auch aus anderen Sprachen bekannt sind. Hier geht es um Bezeichner und Schlüsselwörter, Variablendeklaration , Wertzuweisung und Operatoren. Elemente wie Verzweigung, auch verschachtelte Verzweigung und verschiedene Wiederholungsstrukturen werden an Beispielen vorgestellt und können mit den jeweils gestellten Aufgaben geübt werden.

- Kapitel 4
Wurde in den ersten drei Kapiteln noch gezeigt, wie Programme unter Einsatz eines Texteditors sowie mit SDK eigenen Mitteln erstellt werden, stellt der Verfasser die Entwicklungsumgebung Eclipse vor. Mit ihr werden nicht nur die Schritte zur Programmerstellung unter einer Oberfläche ausgeführt, sondern sie ist auch ein wertvolles Hilfsmittel bei der oft zeitaufwendigen Fehlersuche in Programmen. Hier werden
Installation und Einsatz ausführlich beschrieben.

- Kapitel 5
Der Verfasser beginnt hierin mit der objektorientierten Programmierung und erläutert Begriffe wie Klasse, Attribut, Instanz und Objekt. Die Möglichkeit der Zusammenfassung von logisch zusammengehörigen Klassen als Packages wird gezeigt. Anhand einer beispielhaften Klasse werden dem Einsteiger mit Hilfe von Abbildungen die Vorgänge im Arbeitsspeicher verdeutlicht.

- Kapitel 6
Nach Objekten geht es in diesem Kapitel um Methoden, welche die Fähigkeiten einer Klasse beschreiben. Aufbau und Aufruf von Methoden werden eingehend erläutert. Es wird gezeigt, wie man Werte mit Hilfe von Parametern übergibt. Desweiteren werden Methoden mit und ohne Ergebnisrückgabe behandelt und der Einsatz von Konstruktoren als spezielle Methoden erläutert.

- Kapitel 7 und 8
Wurden in den Kapiteln 5 und 6, Elemente der objektorientierten Programmierung und ihre Beziehungen zueinander dargestellt, zeigt Kapitel 7, wie man mit Klassen und Objekten arbeitet. Nicht immer ist es notwendig, diese Komponenten selbst zu programmieren. Vielmehr ist es notwendig zu wissen, wie man mit bestehenden Klassen und Objekte arbeitet. Der Verfasser geht hierzu auf die Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung, Zugriffsmechanismen und Vererbung ein.
In Kapitel 8 lernt der Leser Klassen zum Umgang mit Zahlen und Texten (String, StringBuffer, Wrapper) kennen, die Java mitbringt.

- Kapitel 9
Hier beginnt die Entwicklung von Programmen mit grafischer Oberfläche. Die Installation von Jigloo, einer Erweiterung von Eclipse, die es ohne viel Programmierarbeit ermöglicht, eine solche Oberfläche zu erstellen, wird anfangs genau beschrieben, gefolgt von einem Beispielprogramm, in dem ein Programmfenster mit weiteren Komponenten erstellt wird. Der Autor erläutert dabei zunächst die Arbeitsweise mit Jigloo, stellt grundlegende Klassen und Methoden vor. Anschließend werden weitere Komponenten wie JLabel, JTextField und JButton eingesetzt. Nach Durcharbeitung dieses Kapitels kann der Leser erste GUI-Programme zur Berechnung von Werten erstellen.

- Kapitel 10
Exceptions, Fehler, die während der Laufzeit eines Programmes auftreten, kommen sehr häufig vor. Wie man mit Exceptions umgeht, wird in diesem Kapitel gezeigt. Darüber hinaus werden die internen Abläufe beim Eintreten von Fehlern erläutert. Es wird gezeigt, wie man selbst Exceptions auslöst und eigene Exception-Klassen definiert.

- Kapitel 11
Dieses Kapitel befasst sich mit der Möglichkeit, in Variablen eine ganze Anzahl von Werten zu speichern. Dazu stellt der Autor die Containerklassen Array und ArrayList vor, und zeigt, wie die Daten mit der grafischen Komponente JList angezeigt werden können.

- Kapitel 12
Daten werden dauerhaft in Dateien gespeichert, eventuell in Verzeichnissen organisiert. Der Autor stellt dazu die Klasse File vor. In einer Beispielanwendung wird sowohl die Anzeige des Inhalts eines Verzeichnisses als auch die Verzeichnisauswahl im Dialog programmiert, byte- und zeichenorientierte Ein- und Ausgabenströme von Daten werden unterschieden. Hilfreich sind die Hinweise auf plattformunabhängige Programmierung. In einem weiteren Programm wird gezeigt, wie Daten in eine Datei geschrieben bzw. ausgelesen werden. Beispielanwendungen zum Einbinden von Bilddateien in Frames und dem Abspielen von Sounddateien schließen das Kapitel ab.

- Kapitel 13 und 14
Erstellen von eigenen grafischen Komponenten und Animationen sind die Themen der Kapitel 13 und 14. Neben den Grundlagen der Ausgabe von Grafiken gibt eine Tabelle Überblick über die wichtigsten Zeichenmethoden der Klasse Graphics. Schrittweise wird ein Programm erstellt, das dem Anwender eine Zeichenfläche zur Verfügung stellt, auf der durch Auswahl eigene Objekte erstellt werden können. Erweitert wird das Beispiel unter Nutzung weiterer Klassen um das Zeichnen beliebig geformter Objekte und die Bestimmung Ihrer Eigenschaften wie Form, Farbe und Schrift, sowie die Einbindung der Maus als Zeichengerät.
In Kapitel 14 zeigt der Autor, wie durch die Programmierung von Threads Animationen in Anwendungen programmiert werden können.

- Kapitel 15
Datenbanken und Tabellen sind Inhalt dieses Kapitels. Der Autor stellt die Klasse JTable vor, durch die Daten tabellarisch in einem Frame angezeigt werden können. Programme, die Tabellen mit konstanter und variabler Zellenzahl, sowie Tabellen mit einheitlichen und uneinheitlichen Datentypen generieren, werden exemplarisch erstellt. Als Datenbank wird eine MySQL-Datenbank verwendet, der Aufbau einer Datenverbindung geschildert, auch der Zugriff auf eine Accessdatenbank wird erwähnt.

- Zusammenfassung
Es handelt sich hier um ein Buch mit seinen vielen Beispielen und Übungen, das aus der Lehrpraxis heraus geschrieben und um weitere theoretische Inhalte ergänzt wurde. Der Leser erhält neben praxisorientiertem Wissen nicht zuletzt durch die Hinweise auf weiterführende Links und Literatur das Rüstzeug, sich darüber hinaus mit der Programmierung in Java entsprechend seinen eigenen Anforderungen und Neigungen zu beschäftigen.


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