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Rezensionen verfasst von
Frank Weber

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DeLonghi EN 266.BAE Nespresso Citiz Kapselmaschine
DeLonghi EN 266.BAE Nespresso Citiz Kapselmaschine
Preis: EUR 179,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aus zwei mach eins, 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Gelegenheitskaffeetrinker, der Wert auf einfache Bedienung und ordentlichen Geschmack legt, bin ich nach einiger Suche bei der Citiz Milk gelandet. Freunde haben das Vorgängermodell. Insofern wusste ich ziemlich genau, was mich erwartet, auch was das ganze System Nespresso an sich betrifft (mit all seinen Vor- und Nachteilen).

Vorsichtig gewarnt seien an dieser Stelle Blindbesteller, die höhere Ansprüche an Verarbeitung und Materialanmutung stellen. Am besten das Gerät vorher mal in natura anschauen. Der relativ niedrige Preis kommt nicht von ungefähr. Nicht dass die Maschine billig wirken würde, aber auf den Abbildungen sieht sie doch etwas wertiger aus als sie tatsächlich ist. Plastikoberflächen dominieren.

Mittlerweile habe ich das zweite Gerät, da beim ersten der Deckel des Wasserbehälters immer wieder abgefallen ist (bei zweiten schließt er jetzt richtig fest). Auch sonst sitzt das ein oder andere abnehmbare Teil (Kapselbehälter, Abtropfschale, Klappe über der Quirlhalterung) recht locker (zu locker). Gerade der Kapselbehälter macht nicht unbedingt einen langlebigen Eindruck. Selbst die Scharniere sind aus Plastik. Beim jetzigen Gerät springt zudem der Tassenaufsatz sehr schnell aus der Halterung, wenn man den Behälter leert. Hinsichtlich der Verarbeitung scheint es also eine ziemliche Serienstreuung zu geben.

Zur Funktionalität der Maschine ist schon alles gesagt worden. An der Bedienung gibt es kaum etwas auszusetzen. (Fast) Alles verständlich und durchdacht gelöst. Vor allem die Integration des Milchschäumers ist ausgesprochen praktisch. Zudem lässt sich die ganze Apparatur schnell und weitgehend unkompliziert reinigen.

Die Qualität der verschiedenen Nespresso Kaffeesorten empfinde ich als durchweg gut. Das Ergebnis kann sich mit dem teurerer Vollautomaten durchaus messen. Mit geeigneten Kapseln von Drittanbietern aus dem Supermarkt (probiert Senseo und Caffè Vergnano) gab es bei mehreren Testläufen bislang keine Probleme (geschmacklich präferiere ich allerdings die Original-Sorten).

Im direkten Vergleich zur Vorgängerversion der Citiz Milk gibt es jedoch zwei kleine Punkte, die m.E. nicht optimal gelöst sind. Zum einen gibt es keinen separaten Ein-/Aus Schalter mehr. Nicht weiter tragisch, aber für mich immer noch die sinnvollste Lösung.

Der zweite Punkt ist für mich etwas störender, vor allem da ich diverse mit Milch gemischte Sorten bevorzuge. Im Gegensatz zu früheren Versionen liegt dem Aeroccino nunmehr nur noch 1 Quirl bei. Dieser kombiniert die Funktionen der beiden bisherigen Einzelaufsätze (mixen und aufschäumen). Will man nur die Mixerfunktion, muss der untere Aufschäumring nun etwas fummelig abgezogen werden. Soll es dagegen kräftigerer Schaum werden, muss der obere der beiden Ringe vom Quirl abgenommen werden (was noch fummeliger ist, zudem verbiegt man den Ring mit der Zeit leicht), sonst bildet sich doch merklich weniger Schaum.

Abhilfe lässt sich leicht schaffen, in dem man direkt bei Nespresso (Auf Amazon und Ebay z.B. werden die Ersatzteile von diversen Händlern viel zu teuer angeboten) noch einen 2. Quirl bestellt. Damit lässt sich dann die ursprüngliche Ausstattung wiederherstellen.

Insgesamt gesehen dennoch eine kompakte, ansprechend designte und funktionale Kaffeemaschine für die Zielgruppe (siehe Einleitung). 4 Sterne.


Grundig Bluebeat GSB 500 Lautsprecher
Grundig Bluebeat GSB 500 Lautsprecher
Preis: EUR 89,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorlaut, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Seit ich eine Soundbar mit Bluetooth-Funktion besitze, ist dieses Feature immer öfter im Gebrauch. Da die Soundbar jedoch im Wohnzimmer am TV fest installiert ist und ich die Möglichkeit der kabellosen Musikwiedergabe in der ganzen Wohnung nutzen wollte, habe ich nach einem passenden mobilen Bluetooth Lautsprecher gesucht.

Aufgrund der positiven Rezensionen bei Amazon und einem vielversprechenden Testbericht in einem Hifi-Magazin bin ich auf den GSB 500 von Grundig gestoßen. Im Fachhandel war er leider nicht vorrätig, also hab ich den Lautsprecher blind bestellt.

Vorab zum Positiven:

Das Klangvolumen ist unabhängig vom gewählten Musikstil für ein Gerät dieser Größe wirklich sehr ordentlich. Der Grundig ist nicht zu sehr auf die Basswiedergabe ausgerichtet, was ich gut finde, da auch Mitten und Höhen recht sauber ausgegeben werden. Wer wirklich Wert auf Bässe legt, ist mit diesen kleinen Lautsprechern wahrscheinlich generell nicht so gut bedient, auch wenn es Kandidaten gibt, die in dieser Disziplin mehr punkten können (z.B. der Bose Soundlink).

Absolut positiv ist auch die Verarbeitung. Das Gerät ist ziemlich massiv und durch Gummierung und ausklappbaren Standfuß auch stabil aufzustellen. Kehrseite, durch die Größe und das Gewicht ist der Lautsprecher eigentlich nicht als Reiselautsprecher zu gebrauchen, sondern etwas für den Hausgebrauch.

Nun zu den beiden Aspekten, die mich dazu bewogen haben, den GSB 500 wieder retour zu senden:

Hauptsächlich nutze ich Bluetooth-Verbindungen um darüber Radiosender zu streamen. Der Grundig gibt nicht nur beim Herstellen der Bluetooth-Verbindung sondern auch bei jedem Senderwechsel ein sehr lautes Fiepen von sich. Wäre es nur beim Einschalten, ok das machen andere BT-Lautsprecher auch, aber die aufdringlichen Töne bei jedem Senderwechsel empfand ich als störend, vorallem wenn man auch mal häufiger umschaltet.

Zweiter Ausschlussgrund war die Regelung der Lautstärke. Sowohl über ein iPad 2 als auch Google Nexus hat die Lautstärkeregelung nicht durchgängig funktioniert. Manchmal ist die Box beim Regeln der Lautstärke schlagartig auf höchstes Volumen gesprungen, was mir mehrfach einen Schreck in die Glieder gejagt hat, da sie auch in puncto Maximallautstärke ziemlich von sich Hören macht.

Nun bin ich beim BT Bamster von Teufel gelandet, der für etwas mehr Geld meinem Nutzungsverhalten besser gerecht wird. Keine Töne beim Senderwechsel, die Lautstärkeregelung über Tablet und Handy funktioniert fehlerfrei und der Klang ist ebenfalls erfreulich ausbalanciert.


Panasonic TX-L47ETW60 119 cm (47 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 600Hz bls, DVB-S/T/C, Smart TV, WLAN, USB) silber
Panasonic TX-L47ETW60 119 cm (47 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 600Hz bls, DVB-S/T/C, Smart TV, WLAN, USB) silber

25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Panasonic ETW60 vs. Samsung F6500/6510 – Mittelklasse TVs im Jahr 2013, 4. November 2013
Als Nachfolger für meinen sehr guten, mir mittlerweile aber auch leider zu klein gewordenen Samsung UE32C6000 standen 4 Mittelklassemodelle der Größenkategorie 46/47-Zoll mit 3D bis 1.000 Euro in der engeren Wahl: Samsung F6500, Sony W805, Philips 6008k und der Panasonic ETW60.

Nach unzähligen Recherchestunden im Netz und Besuchen bei diversen Fachhändlern ist als erstes der vergleichsweise preisgünstige Samsung F6510 (baugleich mit Samsung F6500, Gehäusefarbe weiß) bei mir gelandet (siehe dazugehörige Rezension). Leider konnte mich dieser bildmäßig nicht ganz zufriedenstellen. Vorallem bei Fußballübertragungen auf Sky HD sind mir unangenehme Effekte aufgefallen, die mich dazu gebracht haben, das Gerät zurückzusenden und dem Panasonic eine Chance zu geben.

Nachfolgend meine Einschätzung zum Panasonic (auch im direkten Vergleich zum F6500 von Samsung):

+ 2D-Bild: Kontrastreich und angenehme Farben. Finde es einfach beim Panasonic ein angenehmes Bild zu erzeugen, da musste ich beim Samsung mehr rumprobieren. Der Fernseher schafft es gut, auch Details scharf wiederzugeben. Im direkten Vergleich kommen z.B. Hautkonturen besser zur Geltung. Die Darstellung von SD-Kanälen ist natürlich um einiges schlechter als die von HD-Kanälen, wirkt aber trotzdem recht gefällig.

+ Wiedergabe von BluRays und DVDs (Ausgabegerät BD-Player Sony BDP-S5100): BluRays werden homogen und mit guter Plastizität wiedergegeben. Die DVD-Darstellung gehört mit zum Besten, was ich bisher bei LCD/LED-TVs gesehen habe. Keine Konkurrenz für gutes BluRay-Material, aber insgesamt ein angenehmes Bild. Selbst ältere DVDs lassen sich noch in vernünftiger Qualität auf den Bildschirm zaubern. Hängt aber auch vom verwendeten Player ab. Hatte vorher einen Samsung BD-F6500. Der konnte es weder in Sachen Bild noch Ton mit dem Sony aufnehmen. Farben wirkten damit unnatürlicher, der Ton war teilweise etwas schwankend.

+ Bildmaterial in 4:3 lässt sich auf Vollbild skalieren. Gerade beim Schauen von älteren Serien und Filmen von Vorteil, wenn man nicht die dicken Ränder auf dem TV will, auch wenn die Proportionen dann u.U. nicht mehr so ausgewogen wie im Originalformat sind. Die Anpassung von 4:3 Material auf den 16:9 Bildschirm des TV ist beim Samsung nicht (mehr) möglich. Bei meinem C6000 ging es noch. Beim Pana auch viele weitere Formate (z.B. 14:9, Breitenzoom, Zoom) zur Auswahl. Das ist sehr gut gelöst, zumal es über eine Direkttaste auf der Fernbedienung einzustellen geht. Auch dies funktioniert bei Samsung über die beiliegende Fernbedienung nicht mehr. Nerviges Navigieren durch Untermenüs ist die Folge.

+ Gute Blickwinkelstabilität durch IPS-Panel (Technik die u.a. auch in guten Handy- oder Tabletdisplays zum Einsatz kommt). Die angegebenen 178° sollte man im Praxiseinsatz natürlich nicht erwarten. Mittig platziert macht er aber von beiden Ecken der Couch aus einen guten Eindruck. Der Samsung ist weniger farb- und kontrasttreu, wenn man sich zur Seite wegbewegt.

+ Design: Schlicht und zeitlos, wirkt insgesamt recht elegant. Design ist allerdings bei Samsung auch gut gelöst. Wie immer eine Frage des persönlichen Geschmacks.

o Bildausleuchtung: Auf vollkommen dunkler Fläche mehr Backlights zu sehen als beim Samsung. Man hört immer wieder, dass die Panel bei beiden Herstellern eine recht große Serienstreuung aufweisen. Es geht sicherlich besser, aber insgesamt ist die Ausleuchtung auch beim Pana recht harmonisch.

o Verarbeitung: Ist in Ordnung, beim genauen Hinschauen sieht man allerdings, dass Bildschirm und Rahmen nicht an allen Stellen ganz bündig zusammengebaut sind (vorallem in den Ecken). Da war die Bildschirmeinbettung des Samsung in den Rahmen passgenauer.

o 3D-Darstellung: Das passive System mit der Polarisationstechnik hat viele Befürworter, ich gehöre allerdings nicht unbedingt dazu. Klar es ist unkompliziert. Brille auf und fertig. Keine zusätzliche Aktivierung der Brille oder Batterien notwendig. Dafür ist das Bild nicht so dicht und detailreich, da die Auflösung geringer ist. Finde der 3D-Effekt ist insgesamt nicht so schön herausgearbeitet. Für das aktive System von Samsung gab es auch Internetanwendungen, die mich deutlich mehr beeindruckt haben. Der systembedingt stärkere Lichtabfall beim aktiven System hielt sich vergleichsweise sogar im Rahmen, da der Samsung mehr Kapazität bei der Helligkeit hat. Außerdem sind die Brillen von Panasonic ziemlich klobig.

o Bedienung: Auch wenn ich vorher das Samsung-Interface gewohnt war, kann ich mich eigentlich relativ schnell auf ein anderes System einstellen. So ist auch beim Panasonic vieles selbsterklärend, allerdings liegen die wichtigsten Steuerungs- und Optionstasten so eng beisammen, dass man sich schnell mal verdrückt. Die Senderlistenanzeige ist zudem verbesserungswürdig, da sie sehr kleinteilig ist und nur wenige Sender pro Seite anzeigt.

o Integration von Web-Inhalten: Hbbtv Funktionen ohne Mangel. Videos aus der Arte-Mediathek kann ich über den Pana in HD abspielen lassen, was der Samsung trotz 32.000er Leitung nicht gemacht hat. Außerdem hält der Fernseher stabiler das WLAN-Signal. Auf der Negativseite ist die App-Auswahl zu verbuchen. Da bietet Samsung deutlich mehr. Positiv, keine vorherige Registrierung wie bei Samsung erforderlich.

o Plazierung der Anschlüsse: Befinden sich auf der rechten hinteren Seite des Geräts. Je nachdem wo sich der Fernseher im Raum befindet und wie die restlichen Geräte angeordnet sind, kann dies bezüglich der anzusteckenden Kabel ein kleiner optischer Vor- oder Nachteil sein. Beim Samsung befinden sich die Anschlüsse auf der linken hinteren Seite des Geräts.

o (-) Bewegungsschärfe: Grundsätzlich gut, allerdings würde ich die Zwischenbildberechnung (bei Panasonic IFC - Intelligent Frame Creation) auf niedrig stellen oder deaktivieren, ansonsten erzeugt der Pana einen unnatürlichen Bewegungsablauf („Soap Effect“). Das sieht beim Samsung insgesamt geschmeidiger aus.
*Kleine Ergänzung*: Gestern Abend auf ZDF HD ein paar Minuten den Film Switch gesehen. Deutliche Ruckler in der Darstellung. Ist auch meiner Freundin sofort aufgefallen. Das IFC auf mittel gestellt und sofort sahen alle Bewegungen aus wie kurz auf die Zeitraffertaste gedrückt. Einstellung zurück auf niedrig und alles hat gleich wieder geruckt, sobald das Bild in Bewegung war. Der Sprung zwischen beiden Einstellungen ist viel zu groß geraten. Ist mir bis dato nicht so stark aufgefallen. Hätte nicht gedacht, dass das native 100Hz-Panel des Pana bei Bewegungen solche Probleme bekommen kann (die angegebenen 600Hz sind mehr Marketinggeschwafel als alles andere und gelten nur für die maximale Zwischenbildberechnung, wobei Bewegungen wie erwähnt dann total unnatürlich dargestellt werden). Nicht schön.

o 3 HDMI-Eingänge: Für die meisten wahrscheinlich ausreichend, wer allerdings das volle Programm vom Sky-Receiver über die Soundbar und Konsole bis hin zum BluRay-Player etc. anschließen will, hat mindestens einen zu wenig zur Verfügung und muss umstecken. Der Samsung bietet 4 HDMI-Eingänge.

- Übertragung von Fußballspielen über Sky HD oder ARD/ZDF HD: Besser als beim Samsung, aber m.E. nach immer noch enttäuschend für ein aktuelles Gerät. DSE (Dirty Screen Effect, fleckig erscheinendes Bild) und Banding (Im Bildhintergrund sind bei horizontalen Schwenks vertikale Streifen zu bemerken) z.T. deutlich wahrnehmbar. Viele bemerken es anfangs nicht, hat man es allerdings einmal entdeckt, fällt es schwer sich davon abzulenken. Diese Effekte treten mehr oder minder bei allen aktuellen EDGE-LED Geräten auf. Für mich eine absolute Fehlleistung. Lieber mehr Gehäusetiefe, dafür aber bessere Ausleuchtung der Geräte. Mein alter UE32C6000 hat mit diesen Effekten trotz EDGE-LED übrigens kaum Probleme (an genau dem gleichen Sky-Receiver angeschlossen gewesen). Ist schon schade, dass man bei einem 1.000 EUR-Fernseher im Jahr 2013 anscheinend nicht ein wenig mehr erwarten kann.

- Ton jenseits von gut und böse: Bauartbedingt haben damit alle Flachbildfernseher ihre Probleme, aber der Pana schafft es scheinbar sogar noch mühelos in diesem Aspekt negativ herauszustechen. Blechern, mit dürftiger Sprachausgabe und komplett kraftlos kämpft er sich durchs Programm. Ohne eine zusätzlich angeschlossene Soundbar schalte ich den Apparat gar nicht mehr ein und dabei bin ich in puncto Sound bestimmt nicht übermäßig anspruchsvoll. Den C6000 habe ich lange ohne externe Soundunterstützung betrieben und fand das absolut ausreichend.

- Helligkeitssensor: Habe ich deaktiviert. Keine Ahnung wie klein der Umkreis für die Belichtungsmessung festgelegt wurde. Der Fernseher steht in einer Ecke des Raums, die nicht so sehr von direkter Lichteinstrahlung betroffen ist. Dort wird die Helligkeit gnadenlos runtergeregelt. Normalerweise schaue ich mit maximal 50 Prozent Hintergrundbeleuchtung, also schon eher dunkel, aber das Bild was der Pana automatisch anbietet, ist dermaßen düster, dass es nicht mal in einem abgedunkelten Raum zu verwenden ist. Wird die Stehlampe neben der Couch angestellt, regelt sich der Pana trotzdem nicht mal eine Stufe heller.

Fazit: Der Panasonic ist bildmäßig auf jeden Fall eine Empfehlung wert, sofern der TV-Konsum nicht oder nur sehr beschränkt auf Sportübertragungen ausgerichtet ist. Kontrastreich, angenehme Farbdarstellung und erstklassige Wiedergabe von DVDs und BluRays. Allerdings muss jeder selbst entscheiden, ob der ETW60 für einen Mehrpreis von z.B. aktuell um die 200 Euro gegenüber dem F6500 von Samsung in der Gesamtheit wirklich einen solchen Mehrwert generiert, zumal sich das ein oder andere Haar in der Suppe finden lässt. Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich als „klassenüblich“, auch wenn Samsung und LG die restlichen Mitbewerber in der Mittelklasse teilweise recht deutlich unterbieten. Hinzu kommt, dass der Panasonic ohne externe Soundunterstützung wirklich ein klägliches Klangbild abgibt. Diese Ausgabe würde ich bei einer Anschaffung mit einkalkulieren, wenn noch keine Anlage oder Soundbar vorhanden ist. Dafür bekommt man beim Panasonic, wie schon gesagt, für viele Anwendungsfälle ein wirklich ausgewogenes 2D-Bild. Somit ist er besonders eine Empfehlung für all diejenigen, die gern Filme und Serien auf DVD/BluRay schauen oder viel auf den "normalen" HD-Kanälen unterwegs sind.

Da mich die Schwächen bei Fußballübertragungen allerdings immer noch nerven (wenn auch nicht so sehr wie beim Samsung), bin ich am Überlegen ob ich noch einen dritten Versuch mit einem Local Dimming Gerät (LEDs befinden sich nicht nur an den Ecken, sondern sind über das ganze Bild verteilt, was eine bessere Ansteuerung der einzelnen Bereiche ermöglicht) oder aber einem 50-Zoll Plasma starte, obwohl auch da mit negativen Begleiterscheinungen (Plasma: Helligkeit, Umgebungsgeräusch, Stromverbrauch etc; Local Dimming; DSE und Banding nicht auszuschließen, Geräte um einiges teurer) zu rechnen ist. Abgesehen davon, dass mein ursprünglich angedachter Preisrahmen bis 1.000 Euro dann nicht mehr zu halten ist.
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2014 3:07 PM CET


Samsung BD-F6500/EN Blu-ray-Player (HDMI, DLNA, WiFi, Smart Hub, USB 2.0)
Samsung BD-F6500/EN Blu-ray-Player (HDMI, DLNA, WiFi, Smart Hub, USB 2.0)

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht empfehlenswert, 28. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Normalerweise versuche ich bei meinen Rezensionen die Produkte in ihren Eigenschaften möglichst umfänglich zu beschreiben, im Fall des BD-F6500 bin ich aber gewillt einfach zu sagen „Hände weg“.

Kurz zur Vorgeschichte. Nach dem Erwerb eines Samsung UE46F6510 und einer Samsung Soundbar HW-F450 sollte es nun auch ein neuer BluRay-Player von Samsung werden, damit man alle Geräte im Betrieb mit einer Fernbedienung betätigen kann. Den günstigeren BD-5500 habe ich gleich von vornherein ausgeschlossen, da dieser kein Display mit Zeitanzeige hat, was ich ziemlich unpraktisch finde. Also den BD-6500 bestellt.

Um es kurz zu machen:

- relativ lautes Betriebsgeräusch, der Player tönt nicht nur beim anfänglichen Einlesen der Disc sehr stark, sondern z.T. auch beim Laden von Zwischensequenzen, zudem bleibt selbst das Grundlevel an Geräuschen permanent deutlich hörbar

- ältere Serien und Filme im 4:3-Format kann der Player auch nur im 4:3-Format darstellen, weder die Einstellungen über den Player noch über den Fernseher können das Format auf Vollbildanzeige konvertieren

- Tonausgabe schwankend, dachte erst es liegt an meiner Soundbar, die kabellos mit dem Fernseher verbunden ist, aber mein neuer Sony-Player (dazu gleich mehr) hat damit keinerlei Probleme

- Wiedergabe von 2D-BluRay-Discs nicht so brillant wie mit anderen Geräten (3D ist allerdings in Ordnung)

- Upscaling von DVDs funktioniert schlechter als bei einem 7-Jahre alten Thomson DVD-Player, den ich für einen Vergleich noch da hatte

Habe schon zum Fernseher ein paar kritische Anmerkungen gemacht, da ich der Meinung bin, dass die Fernseher der 6000er Serie von Samsung bildmäßig nicht mehr mit den Besten in ihrer Klasse mithalten können. Dafür hat er eine ganze Reihe anderer Qualitäten. Was sich die Konstrukteure von Samsung allerdings bei diesem Player gedacht haben, ist mir schleierhaft. Selbst die relativ günstigen 110 bis 120 Euro ist er nicht wert.

Nun steht bei mir ein Sony BDP-S5100 für ähnliches Geld. Etwas gewöhnungsbedürftiges Design, aber ansonsten kann er all das besser, was ich beim Samsung kritisiert habe. 4:3-Material wird in Vollbild ausgegeben (kann natürlich auch in original 4:3 abgespielt werden), die Tonausgabe erfolgt absolut gleichmäßig, das Betriebsgeräusch ist bedeutend angenehmer (Ausnahme: Wiedergabe von 3D-BluRay, da nehmen sich beide nicht viel), die Wiedergabe von BluRays wirkt detailreicher (+ natürlichere Farben) und das Upscaling von DVDs funktioniert auch besser.

Und das Beste zum Schluss, mit der Fernbedienung des Samsung TV kann man auch die Grundfunktionen (Stop, Play etc) des Sony-Players steuern.

Es wundert mich doch etwas, dass beide Geräte bei den Amazon-Rezensionen auf eine vergleichbare Durchschnittsbewertung kommen. Denke fast, da fehlt der Vergleich zu anderen Geräten. Vielleicht hatte ich auch einfach Pech mit meinem BD-6500, was nach etwas Recherche (sowohl online als auch im Fachhandel) aber nicht wirklich der Fall zu sein scheint.

Daher ganz klares Votum: Keine Kaufempfehlung.


Samsung UE46F6510 116 cm (46 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) hochglanz-weiß
Samsung UE46F6510 116 cm (46 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) hochglanz-weiß
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 829,99

171 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Mittelklasse mit guter Ausstattung, aber Schwächen beim Bild, 25. Oktober 2013
Nach 3 Jahren mit meinem geschätzten Samsung UE32C6000 war es nach einem Umzug in eine größere Wohnung nun an der Zeit, auch das TV-Gerät den neuen Platzverhältnissen anzupassen.

Da ich einen eher zurückhaltenden Fernsehkonsum an den Tag lege (hauptsächlich Fußball über Sky, Nachrichten, Tatort und gelegentlich einen Film über Blu Ray / DVD), sollte es wieder ein Mittelklassemodell werden, diesmal in der 46/47-Zoll-Kategorie mit 3D bis 1.000 Euro.

Zur Auswahl standen Panasonic ETW60, Samsung F6500, Philips 60008k und der Sony W805.

Nach ausführlichem Studium von Bewertungen und Vor-Ort-Betrachtungen bei diversen Elektronik-Händlern ist es dann der Samsung geworden. Diese Entscheidung fiel in letzter Konsequenz aber hauptsächlich über den Preis. Die Konkurrenzprodukte in der Mittelklasse liegen aktuell im Vergleich der günstigsten Angebote mindestens 200 EUR (Pana, Philips) bis 300 EUR (Sony) über dem Samsung und so kann vom gesparten Geld noch eine einfachere Soundbar oder ein ordentlicher BluRay-Player herausspringen.

Ginge es nur um die Bildqualität, hätte ich mich allerdings nicht für den Samsung entschieden. So deutlich muss man es sagen. Samsung hat in den letzten Jahren die Bildqualität seiner Mittelklasse-Modelle (6000er Serie) nicht mehr wirklich verbessert. Im Gegenteil, die Entwicklung in diesem Bereich wurde von den besseren Modellen abgekoppelt. Hatte mein alter C6000 noch ein sog. Ultra Clear Panel (UCP) mit dem sich knackscharfe und kontrastreiche Bilder erzeugen ließen, werden diese heutzutage nur noch in den wesentlich preisintensiveren 7000er- und 8000er-Serien verbaut.

Und genau diesen Umstand sieht man der Bildqualität des F6500 an. Das Bild wirkt mit den richtigen Einstellungen gefällig, aber es fehlt die Brillanz der Geräte mit UCP. Viele schreiben das Bild des Samsung wirke im ersten Moment zu überladen. Dies liegt daran, dass gerade die Farbeinstellungen werkseitig total überdreht sind. Dieses Problem lässt sich mit Änderung der Einstellungen lösen. Auch wenn durch die Bonbonfarben im ersten Moment der Eindruck entsteht, der Samsung hätte ein opulentes Bild, ist dem bei genauerer Betrachtung nicht so. Was dem Gerät nämlich abgeht sind richtig scharfe Bilder mit hohen Kontrastwerten. Das merkt man gerade bei Fussballübertragungen oder Spielfilmen, wo die Bewegungsgeschwindigkeit zwar flüssig umgesetzt wird, aber die Darstellung weniger plastisch wirkt als bei anderen Geräten. Das ganze Bild ist weniger detailreich und nicht so stark konturiert. Besonders deutlich kommt dieser Effekt zum Tragen, je besser das Bildsignal wird. So fehlt dem Gerät gerade bei der 2D-Wiedergabe von BluRay-Discs oder HD+Kanälen der Punch. Wo andere an dem Punkt richtig aufdrehen (besonders stark der Philips), kommt beim Samsung keine so große Steigerung mehr.

Deshalb ein kleiner Hinweis an all diejenigen, die von einem bereits guten Gerät umsteigen wollen. Bitte keine Wunder erwarten. Der Wow-Effekt bleibt bei diesem Fernseher zumindest bei der normalen 2D-Darstellung aus und wird auch bei Darstellung von HD-Kanälen nicht erzeugt. Diesen Effekt werden wahrscheinlich nur Leute erleben, die von einem alten Röhrenfernseher oder einem billigen LCD umsteigen. Wer wirklich eine Steigerung erleben will, muss bei dieser Bildschirmdiagonale schon ein paar Hundert Euro mehr ausgeben. Bitte auch nicht von irgendwelchen lobpreisenden Tests kirre machen lassen, sondern bei Möglichkeit selbst vergleichen. Der Name Samsung hat mittlerweile nicht zuletzt durch sehr geschicktes Marketing einen solchen Einfluss, dass ich die Objektivität mancher Testberichte doch zumindest leise anzweifele. Unterhält man sich mit Leuten, die von der Materie wirklich Ahnung haben, kommen ganz ähnliche Äußerungen.

Von den bereits erwähnten Mittelklassemodellen die für mich zur Auswahl standen, hat der Panasonic m.M. nach das insgesamt überzeugendste Bild mit guten Kontrastwerten und schöner Farbdarstellung. Er zeigt allerdings bisweilen leichte Probleme bei schnellen Bewegungen. Der Philips ist sogar noch kontraststärker, verbaselt aber in der Kategorie Bedienung und auch das SD-Bild konnte mich nicht so sehr überzeugen. Dem Sony mangelt es an einer guten Darstellung von Schwarzwerten. Insgesamt scheint er für das Gebotene etwas teuer.

Nun aber zu den positiven Seiten des Samsung, die meine Entscheidung neben dem Preisaspekt in Richtung dieses Gerätes geschoben haben. Die 3D-Darstellung gefällt. Das aktive Verfahren von Samsung mit den Schutterbrillen ist zwar etwas umständlicher anzuwenden (Brille muss immer erst aktiviert werden und ist durch die benötigte Batterie auch etwas schwerer als „normale“ 3D-Brillen) als bei der Konkurrenz mit passivem 3D-System (Polarisationssystem, Brillen ohne Batterie wie im Kino), aber die Bildqualität ist meines Erachtens nach besser. Die 3D-Darstellung erfolgt mit voller Auflösung, während die anderen Kollegen mit einem Halbzeilenverfahren arbeiten. Das Bild wird durch die Shutterbrillen zwar mehr abgedunkelt als bei den passiven Geräten, aber dafür wirkt es dichter. Bei der Frage nach dem besseren System gehen die Meinungen aber stark auseinander. Wer auf 3D-Effekte wert legt, sollte also unbedingt vorher die beiden Alternativen ausprobieren.

Ebenfalls sehr gut gelöst ist der Samsung Smart-Hub im neuen 2013er Gewand. Das System scheint, sicherlich nicht zuletzt durch die umfangreichen Erfahrungen mit Smartphones und Tablets, am ausgereiftesten. In dieser Disziplin fallen die anderen Bewerber hinter Samsung zurück. Gerade der Philips navigiert sich nur mit Verzögerung und dürftigem Interface durch die Online-Angebote und reagiert auch sonst ziemlich träge.

Sound ist ok, auf jeden Fall besser als beim Panasonic. Nicht so kräftig allerdings wie beim Philips oder dem Sony. Obwohl kräftig in dem Zusammenhang natürlich relativ ist. An alle Geräte gehört für einen gelungenen Filmabend sicherlich eine vernünftige Soundverstärkung.

Dies ist ein weiterer Vorteil des Samsung. Durch die Aktivierung von SoundShare können dementsprechend ausgestattete Soundsysteme von Samsung kabellos mit dem Fernseher verbunden werden.

Mein Gerät scheint auch ganz gut ausgeleuchtet zu sein. Übermäßige Clouding-Effekte kann ich bisher nicht erkennen.

Zu guter Letzt die Verarbeitung, welche keinen Anlass zur Kritik bietet, auch wenn das Gerät mittlerweile fast schon Samsung-typisch ein ziemlicher Plastebomber geworden ist. Habe mich für die weiße Version (F6510) entschieden und finde die Optik in Kombination mit dem dünnen Rahmen und dem relativ eleganten Standfuß insgesamt gelungen. Auch die Konkurrenz kocht in dieser Klasse nur mit Wasser. Da ist überall viel Plastik dabei, auch wenn an den anderen Geräten wenigstens ein paar Teile der Außenhülle aus Metall bestehen. So gilt auch in diesem Aspekt, wer eine edlere Anmutung erwartet, muss tiefer in die Tasche greifen.

Zusammenfassend kann man sagen: Der günstige Preis des Samsung kommt nicht ganz von ungefähr. Bildtechnisch spielt er nicht mehr in der vordersten Reihe. Im Gesamtpaket weiß er aber zu überzeugen. Für den Preis sucht man bei der Konkurrenz vergeblich nach echten Alternativen im 3D-Bereich.

Wer allerdings Wert auf richtig kontrastreiche und detaillierte Bilddarstellung legt, sollte durchaus etwas mehr Geld in die Hand nehmen und mal zur Konkurrenz schauen oder aber gleich die 7000er/8000er-Serie von Samsung ansteuern. Wobei diese dann aber in 46 Zoll-Größe mit mindestens 500 Euro mehr zu Buche schlagen.

Gerät an sich: 3,5 Sterne
Preis-Leistung: 4,5 Sterne
Gesamt: 4 Sterne

+++ Update am 30.10.2013 +++ Nachdem ich mit dem Gerät soweit zufrieden war und für mich brauchbare Bildeinstellungen gefunden habe, die große Ernüchterung. Die Nachmittagsspiele der Bundesliga am letzten Wochenende haben einen ganz deutlichen DSE-Effekt (Dirty Screen Effect, bei näherer Betrachtung sieht man ein sehr fleckiges Bild) zum Vorschein gebracht, der mir bei den Abendspielen in der CL unter der Woche nur leicht aufgefallen ist. Dazu noch ein leichtes Nachziehen des Bildes. Einstellungen rauf und runter getestet. Das DSE ließ sich allerdings nur dann etwas reduzieren, wenn man die Bildeigenschaften so drastisch hochgeregelt hat, dass alles total unnatürlich aussah.

Zum Test, ob es nicht vielleicht auch am Bildsignal des Sky-Receivers lag, meinen alten C6000 angeschlossen und voilà Bild war in Ordnung. Problem beim DSE ist, fällt es einmal auf, kann man sich auf kaum noch etwas anderes konzentrieren. Mit Spiel genießen war also nix mehr.

Die Thematik ist weit verbreitet und trifft eigentlich alle Hersteller von LED-Bildschirmen, besonders betroffen sind die günstigeren Geräte mit der Edge-Technologie. So stark wie bei meinem F6500 ausgeprägt, habe ich es allerdings zuvor noch nicht gesehen. Sonntag-Nachmittag nochmal getestet und wieder das gleiche Ergebnis.

Fernseher hat mittlerweile den Rückweg angetreten, was mir leid tat. In der Gesamtheit seiner Eigenschaften hat er mir ganz gut gefallen. Da ich allerdings gern mal Fußball schaue, ist ein so stark ausgeprägtes DSE während der Übertragungen für mich nicht akzeptabel.

Schade, schade. Irgendwie kommen Samsung und ich im Moment nicht so richtig auf einen grünen Zweig. Der BluRay-Player BD-F6500 ging ebenfalls zurück (siehe dazugehörige Rezension). Der war in der Gesamtbilanz aber noch gravierend negativer. Samsung, bitte Aufwachen!

Der Neue steht bereits in den Startlöchern. Bin gespannt, ob der Panasonic ETW60 mir mehr Freude bereitet. Am Ende des Tages zählt eben doch in erster Linie das Bild.

Gesamtwertung von 4 auf 3 Sterne reduziert.
Kommentar Kommentare (21) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 13, 2014 1:06 AM MEST


Grünhopper Kaninchenfutter Adult
Grünhopper Kaninchenfutter Adult

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kaninchen lieben es, 17. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grünhopper Kaninchenfutter Adult (Misc.)
Nachdem wir längere Zeit verschiedenes Futter aus diversen Zoomärkten gefüttert haben, bin ich durch Recherche im Internet auf dieses Futter aufmerksam geworden. Wir haben eine Tüte zum Testen bestellt und unsere beiden Zwergwidder waren sofort begeistert bei der Sache. Selbst kann ich den Geschmack natürlich nicht beurteilen, aber das Futter sieht qualitativ sehr hochwertig aus - zudem riecht es sehr lecker nach zahlreichen Kräutern.

Der Preis geht in Anbetracht der Qualität in Ordnung, aber es ist etwas schade, dass man hier nicht die größeren Abpackungen bekommt, da diese günstiger sind. Trotzdem ist es das erste Futter mit dem unsere Kaninchen und auch wir rundum zufrieden sind - daher 5 von 5 Sternen.


Samsung GT-I8750ALADBT ATIV S Smartphone (12,2 cm (4,8 Zoll) Super AMOLED Display, 8 Megapixel Kamera, Full-HD, Win 8) Aluminium silber
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Wird angeboten von price-guard
Preis: EUR 259,90

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Farblos, 26. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als großer Fan von Windows Phone musste ich keine Sekunde überlegen, dass nach einem Displayschaden bei meinem LG E900 wieder ein WP als Ersatz her sollte.

Erster Versuch mit dem HTC 8x. Ein sehr gut verarbeitetes Handy mit fantastischer Haptik. Liegt top in der Hand und lässt sich super flüssig bedienen. Leider hat es genau ein großes Manko und dies ist auch ein für mich entscheidendes: Der festeingebaute Akku ist eine ziemlich Fehlbesetzung. Schon bei geringer täglicher Benutzung (ein paar Minuten Telefonieren, 2-3 SMS, ein paar Nachrichten über Whatsapp, keine Spiele, kein Surfen, alle Hintergrunddienste geblockt) kann man förmlich zusehen, wie sich der Ladestand verringert. Von der Laufzeit bei intensiverer Nutzung (email-Konten-Synchro, Spielen etc.) nicht zu sprechen.

Nächster Versuch: Samsung ATIV S. In erster Linie wegen des größeren (und auch austauschbaren) Akkus. Um es vorweg zu nehmen, die Ausdauerwerte sind definitiv besser. Daneben besticht auch der Preis, der mittlerweile in Anbetracht der Hardwareausstattung schon fast Discount-Niveau erreicht hat. Dem Preis angepasst ist allerdings die Haptik des Geräts. Samsung produziert für meinen Geschmack auch im „Premiumbereich“ aktuell billig wirkende Geräte. Im Vergleich zur Konkurrenz mitunter zum Gruseln. Vor allem wenn man sich überlegt, in welchen Sphären die Preisempfehlungen für die Topmodelle liegen.

Die Verarbeitung ist ordentlich, aber das ganze Ding wirkt durch die verwendeten Materialien nicht sonderlich wertig. Ein Kopfschütteln gibt es für die Abdeckung auf der Rückseite, die sich nur sehr fummelig lösen lässt. Das Ding möchte man nicht zu oft abmachen, sonst bricht man wahrscheinlich die Einsätze ab.

Im Vergleich zum HTC sind mir daneben noch andere Dinge aufgefallen, die mir nicht gefallen. Da wäre zum einen das riesige AMOLED-Display. Sieht auf den ersten Blick gut aus. Sensationeller Schwarzwert, aber der Kontrast ist fast zu viel des Guten. Beim Surfen kommen einem die Textinhalte fast entgegen, was das Lesen auf manchen Seiten anstrengend macht. Ebenfalls nicht begeistern können die Qualität des Lautsprechers und der Kamera, welche selbst bei guten Lichtbedingungen verrauschte Bilder produziert. Gut, stört mich jetzt nicht so doll, da ich diese Funktion nicht so oft nutze, aber das geht vielen augenscheinlich anders. Da ist die Kamera immer ein großes Thema. Nicht sonderlich gut funktioniert auch der GPS-Empfänger. Das HTC ist in gleicher Position schneller mit der Ortung.

Nun noch zu etwas, was mich doch sehr verwundert hat. Wer WP8 kennt weiß, dass dies ein butterweich funktionierendes System ist. Nicht ganz so beim ATIV S. Da das HTC die gleiche Prozessor/RAM-Kombination hat und von der Performance über jeden Zweifel erhaben ist, liegt der Verdacht nahe, dass sich Samsung bei der Einbindung der Software und der eigenen Apps nicht sonderlich viel Mühe gemacht hat. Da lässt sich bisweilen schon die ein oder andere Gedenksequenz erkennen. Die Durchführung von Updates hat auch wesentlich länger als beim HTC gedauert. Obwohl die Installationsvorbereitung auf 100 Prozent stand, hat das Handy danach minutenlang nicht reagiert.

Positiv zu erwähnen sind der austauschbare Akku, der zumindest eine sehr gute Standby-Zeit ermöglicht, das für die Größe sehr niedrige Gewicht, die bei Samsung eingebaute Möglichkeit, die Vibration der 3 Navigationstasten auszuschalten (kleines Feature, aber sehr sinnig, die Tastenvibration kann bei anderen WP8-Geräten nerven) und auch der niedrige SAR-Wert, der sicherlich für Vieltelefonierer von Interesse ist.

Unterm Strich geht bei mir die Tendenz eher in Richtung erneuter Wechsel. Trotz eines objektiv aktuell sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das Gerät von Samsung derart lieblos in Szene gesetzt, dass ich persönlich daran keinen großen Spaß habe. Klingt vielleicht etwas merkwürdig, zumal ein Handy für mich in erster Linie immer noch ein Gebrauchsgegenstand ist. Ich möchte kein Showgerät, aber dieses Ding wirkt einfach rundherum bieder und hat keinerlei Charakter. Das scheint alles nach dem Motto „Wir machen da mal ohne großen Aufwand ein Windows Phone 8-Gerät. Galaxy S3-Style. Wird schon laufen. “ Echt schade. Das Samsung Omnia WP 7.5 z.B. war bei Erscheinen ein richtig schönes Teil und hat aus dem Samsung-Einerlei positiv herausgestochen.

Auch aufgrund der etwas schlampig wirkenden Softwareintegration schiele ich nun doch wieder Richtung HTC. Da muss bei stärkerem Gebrauch das Ladekabel halt immer mit. Von Nokia würde mich hinsichtlich der Qualität des Displays mindestens das 920er interessieren, das ist aber ein verhältnismäßig schwerer Brummer, zudem preislich noch einiges über den beiden anderen Geräten.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 30, 2013 5:36 PM MEST


Acer Iconia B1 17,8 cm (7 Zoll) Tablet-PC (Dual-Core 1,2GHz, 512MB RAM, 8GB eMMC, Android 4.1.2) schwarz
Acer Iconia B1 17,8 cm (7 Zoll) Tablet-PC (Dual-Core 1,2GHz, 512MB RAM, 8GB eMMC, Android 4.1.2) schwarz
Wird angeboten von stroeherwarenhandel
Preis: EUR 119,00

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für unterwegs, 26. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich oft auf Reisen unterwegs bin, gern auch per Rucksack durch die Welt ziehe, habe ich als begeisterter Tablet-Nutzer ein günstiges und leichtes Zweit-Gerät gesucht, welches sich einfach verstauen lässt und dessen mögliche Beschädigung oder gar Verlust kein Drama auslösen würden. Mittlerweile gibt es ja fast in allen Teilen der Welt Unterkünfte mit WLAN-Empfang, da ist so ein Gerät auf jeden Fall praktisch.

Nach dem ich es erfolglos mit zwei Noname-Produkten probiert habe, die zwar auf den ersten Blick eine gute Ausstattung für’s Geld geboten haben, letztendlich für den Praxiseinsatz aber nicht wirklich zu empfehlen waren (bei dem einen ist der Akku sehr heiß geworden, bei dem anderen hat der Bildschirm auf Eingaben sehr ungenau reagiert), bin ich beim Iconia B1 von Acer gelandet.

Um es gleich vorweg zu nehmen, der Gesamteindruck ist aus m.S. überwiegend positiv. Trotz des kleinen Arbeitsspeichers von nur 512kb arbeitet das Gerät zügig und weitgehend ohne Eingabeverzögerungen. Grafisch anspruchsvolle Anwendungen sollte man jetzt vielleicht nicht unbedingt installieren, kleinere Spiele und Programme des täglichen Bedarfs (Browser, Videoplayer etc) laufen aber problemlos.

Verarbeitungsseitig kann man für den Preis keine Wunder erwarten. Die zum Teil geäußerte Kritik, das Tablet würde mächtig knarzen und sich verbiegen lassen, kann ich aber nicht teilen. Gleichwohl muss man sagen, dass es selbst in dem Preisbereich Geräte gibt, die sich ein Stück hochwertiger anfühlen. In einem großen Elektronikmarkt hatte ich jetzt mal ein 7 Zoll Intenso für 99 Euro in der Hand, welches sich überraschend gut angefühlt hat. Leider war die Bedienbarkeit weniger gelungen.

Der Bildschirm ist insgesamt okay. Die Sensitivität und Genauigkeit des Touchscreens ist gut, was ein sehr wichtiger Pluspunkt ist. Die Blickwinkelstabilität ist nicht gerade ein Knaller, aber man kann damit leben, wenn nicht ständig noch 2, 3 andere Leute mit auf das Gerät schauen sollen. Helligkeit ist auch in Ordnung. Für den Inneneinsatz auf jeden Fall ausreichend, nur für Einsätze im Tageslicht gibt es ganz sicher lichtstärkere und reflexionsärmere Alternativen. Etwas nervig ist die enorme Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Nach 5 Minuten Benutzung ist das Teil schon von Fettfingern nur so überzogen. Da sind Geräte mit beschichteten Glasoberflächen eindeutig im Vorteil. Aber auch hier hilft ein Blick auf den Preis. Zur Not kann man es mit einer Antireflexfolie versuchen.

Nicht besonders geeignet ist das Gerät m.E. nach als mobiler ebook-Reader. Für diesen Zweck würde ich schon zu einem Tablet mit einem hochwertigeren Display oder direkt zu einem ebook-Reader greifen, da es mit der Zeit für die Augen leicht anstrengend wird.

WLAN läuft stabil und mit gutem Empfang. Das scheint auf Grundlage einiger Rezensionen hier allerdings nicht bei allen der Fall zu sein.

Sound ist gerade noch so erträglich. Allgemein leise, in den höchsten Volumenstufen zudem kratzig und blechern. Besonders ungünstig ist die Lage des „Lautsprechers“ (wenn man diese winzige Öffnung denn überhaupt so nennen kann), der auf der Rückseite so angebracht ist, dass man ihn des Öfteren unfreiwillig verdeckt. Am besten einen ordentlichen Kopfhörer anschließen (es liegt übrigens kein Kopfhörer bei), damit kommt man im Bedarfsfall ganz gut zu recht.

Etwas enttäuschend ist, zumindest bei meinem Gerät, die Eignung für Videotelefonie-Apps wie Skype. Das Bild ist trotz der geringen Auflösung der Kamera (nur VGA) akzeptabel (auch wenn es dafür einer gut ausgeleuchteten Umgebung bedarf), weniger schön sind allerdings die auftretenden Tonrückkopplungen. In mehreren Versuchen mit unterschiedlichen Soundeinstellungen und verschiedenen anderen Geräten, kam es immer wieder auf einer Seite zu Tonstörungen. Dieses Problem gibt es mit den Gesprächspartnern sonst nie, das scheint mir eindeutig an meinem Iconia (Mikro defekt?) zu liegen.

Akkulaufzeit hab ich schlimmer erwartet, bis zu 5 Stunden Surfen sind mit einer vollen Ladung drin. Nicht verständlich ist mir allerdings, dass die Akkuanzeige so ungenau ist. Ausschalten bei 30 Prozent. Nach dem Hochfahren sind dann plötzlich nur noch 15 Prozent da und solche Scherze. Die 15 Prozent verharren dafür dann für eine kleine Ewigkeit. Diese Angaben sind also überhaupt nicht verlässlich. Bei meinem iPad verringert sich die Akkuanzeige etwa alle 5-7 Minuten (je nach Anwendung) um einen Prozentpunkt. Da sind wir dann aber wahrscheinlich bei einem Softwareproblem von Android, für welches das Iconia wenig kann.

Insgesamt trotz aller Kritik, die aus meinen Zeilen durchklingt, hat das Iconia doch eine gute Wertung verdient. Diese ergibt sich in erster Linie aus der Tatsache, dass man das Gerät absolut vernünftig bedienen kann. Ganz grobe Patzer bleiben aus. Das ist nach meinen Erfahrungen in dieser Preiskategorie nicht selbstverständlich. Damit erfüllt es meine Anforderungen - leichtes Gerät mit Internetzugang für unterwegs und der Möglichkeit das eine oder andere kleine Spielchen zu starten, wenn man mal irgendwo warten muss – zum sehr überschaubaren Preis.

Gespannt bin ich noch auf die Haltbarkeit. Da liest man ja nicht unbedingt die besten Sachen, aber wenn die Funktionalität so bleibt, wird mich das kleine Iconia wohl eine ganze Weile begleiten.

Gerät an sich solide 3 Sterne, im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis einen mehr.

+++ Nachtrag 08. April: Nachdem sich die Tonprobleme verschlimmert haben (Skype war auch mit Kopfhörer kaum noch verwendbar) und sich trotz Schutzhülle unter dem (Plastik-)Touchscreen zwei Staubkörnchen festgesetzt haben, welche man unweigerlich immer im Blick hatte, ging das Iconia dann doch zurück. Also leider nichts mit Langzeitbeziehung.

Kurzentschlossen habe ich nun auch für mein Zweitgerät tiefer in die Tasche gegriffen und ein Nexus 7 gekauft. Die Unterschiede in Bezug auf Display (vorallem Blickwinkelstabilität und Lebendigkeit), Verarbeitung und Frontkamera (super für Skype geeignet) sind schon eklatant. Performancemäßig kann das Iconia allerdings recht gut mithalten. Wirklich einschneidend wird es nur bei Anwendungen die für einen Quadcore-Prozessor optimiert sind. Dies betrifft aber fast nur aufwändige Spiele und ist damit für den Alltagsbetrieb je nach Nutzerinteressen nicht sonderlich entscheidend. Insgesamt bleibe ich dabei, das Iconia B1 ist für den Preis nicht schlecht. Mir dann aber doch zu wenig. Wer keine großen Ansprüche an so ein Gerät hat, wird damit aber auf jeden Fall klarkommen. Gesamtwertung reduziert von 4 auf 3 Sterne +++


Samsung NX1000 Systemkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display) inkl. 20-50mm F3.5-5.6 ED II Objektiv weiß
Samsung NX1000 Systemkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display) inkl. 20-50mm F3.5-5.6 ED II Objektiv weiß
Wird angeboten von etrodo
Preis: EUR 219,90

74 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut ist nicht mehr gut genug, 5. Februar 2013
Nach einigen Jahren mit einem Spiegelreflexsystem bin ich zwischenzeitlich auf eine Kompakte umgestiegen, da mich das gehörige Zusatzgewicht gerade bei längeren Rucksacktouren irgendwann einfach nur noch genervt hat. Mit den Systemkameras ergibt sich nun eine ganz neue Welt, tolle Bildqualität in relativ kompakter Form mit (mehr oder minder) großer Objektivauswahl (endlich wieder Festbrennweiten!) zum immer dabei haben.

Für den Einstieg habe ich mich erstmal im unteren Preissegment umgeschaut. Nach intensiven Recherchen waren meine drei Favoriten auserkoren: Sony Nex F3, Samsung NX1000 und Sony PEN E-PL-3. Alle drei habe ich in den letzten Wochen ausführlich auf Herz und Nieren testen können, sowohl mit den einfachen Kitobjektiven (18-55, 20-50 und 14-42) als auch mit Festbrennweiten (16mm 2.8, 12mm 2.0, 16mm 2.4).

Trotz des mittlerweile fast unschlagbaren Preises ist die NX1000 in meinem internen Ranking nur auf dem letzten Platz gelandet. Die Gründe dafür möchte ich nachfolgend skizzieren:

- Größter Malus Punkt für mich ist der langsame Autofokus. Diverse Tests bestätigen die eingeschränkte Schnappschussfähigkeit. Dass er im Vergleich mit den beiden anderen jedoch soo langsam ist, war eine echte Enttäuschung. Gerade die Olympus wirkt dagegen wie ein Blitz. Selbst mit dem lichtstarken 16mm 2.4 Pancake ist der Autofokus bei Dämmerlicht oder Innenraumaufnahmen öfters überfordert. Was erschwerend hinzukommt, ist die Tatsache, dass der Fokus bei Multifeldfokussierung ständig neue Fokuspunkte anwählt. Zwei Bilder in Folge mit der gleichen Fokussierung zu machen, wird somit fast unmöglich.

- Serienbildaufnahmen kann man (sofern nicht strahlender Sonnenschein herrscht) mehr oder minder vergessen.

- Überhaupt wirkt das ganze System recht langsam. Möchte man mal mit den (guten) Filtern arbeiten, braucht die Kamera mitunter ein, zwei Gedenksekunden um in einen anderen Filter zu wechseln. Störend ist auch der Umstand, dass die Kamera relativ lange braucht, bevor die Bilder verarbeitet sind. Wenn man weiß wie es bei der Konkurrenz läuft, nervt das einfach ein wenig. Gerade wenn man mal eine Systemkamera der mittleren Preiskategorie in der Hand hatte (z.B. Sony NEX 5R mit Hybridautofokus – Motiv anwählen, auslösen, ansehen – da ist die NX1000 über den gesamten Prozess erheblich langsamer).

- Das Display ist bestenfalls mittelmäßig. Nicht klappbar okay, aber auch von den 921.000 Pixeln ist nicht viel zu sehen. Weder Auflösung, noch Farbtreue können wirklich überzeugen und machen es bissweilen schwer, die gemachten Bilder einzuschätzen. Da wirken die Klappdisplays der Konkurrenz praktikabler.

- Ebenfalls nicht berauschend sind High-ISO-Aufnahmen. Während die Kamera bis ISO 800 eine gute Bildschärfe mit geringem Rauschen aufweist, geht die Dynamik ab 1.600 deutlich zurück. ISO 3.200 ist schon etwas grenzwertig. Trotz des kleineren Sensors kann die Olympus da recht gut mithalten. Gegen die Sony hat die Samsung keine Chance.

- Videofähigkeiten sind so lala. Auch hier ist die (Nach-)Fokussierung nicht die schnellste. Im Vergleich zur Bildbearbeitung geht die Videobearbeitung allerdings erfreulich zügig zur Sache. Die Aufnahmen werden allerdings von der recht deutlichen Geräuschanfälligkeit beeinflusst. Auch diesbezüglich ist die Sony eine Klasse besser.

- Kein Bildstabilisator beim 20-50mm Kitobjektiv (Sony im Objektiv, Olympus im Gehäuse). Eigentlich nicht übermäßig tragisch, da dieser unter normalen Bedingungen nicht gebraucht wird und bei längeren Belichtungszeiten eh ein Stativ zum Einsatz kommen sollte. Aber gerade in Situationen in denen man selbst bei ISO 800-1600 mit um die 1/30s bis 1/10s belichten muss, bringt der Bildstabilisator zwei, drei Blendenstufen, was in diesem Grenzbereich zwischen verwackeln und verwacklungsfrei dann doch hilfreich ist. In diesem Belichtungsbereich habe ich einige Bilder gemacht, die bei Oly+Sony gut geworden sind, bei der Samsung jedoch Unschärfen hatten.

Insgesamt weiß die Samsung gerade in den Punkten, auf denen es bei einer Kamera wirklich ankommt, nicht ganz zu überzeugen. Trotzdem gibt’s drei Sterne von mir, denn die NX1000 hat natürlich auch ihre guten Seiten:

- Für mein Empfinden die mit Abstand beste Bedienung. Klar, intuitiv, mittels FN-Knopf alle Einstellparameter auf einen Blick. Das ist einfach gut gelöst. Bei Olympus hingegen ist das Menü vollkommen überfrachtet, während die Sony mit Direkttasten geizt.

- Die enthaltenen Filter und Szenenmodi sind sehr umfangreich und lassen es zu, mit der Kamera auch zu spielen.

- Bildnachbearbeitung (Änderung von Helligkeit, Kontrast etc.) direkt in der Kamera. Wer Bilder nicht immer aufwändig am Rechner nachbearbeiten will, ist hier sehr gut bedient. Diesbezüglich hat die Sony z.B. gar nichts zu bieten.

- Die Form gerade mit der Festbrennweite ist sehr kompakt, außerdem ist sie vergleichsweise leicht. Gute Ergonomie, wenn auch die Verarbeitung gerade im Vergleich zur Olympus (Metallgehäuse) schon sehr einfach wirkt. Insgesamt eine schöne Reisegröße.

- Wie schon gesagt, bei niedrigen ISO-Werten wirklich scharfe Bilder mit gutem Dynamikumfang.

Alles in allem ist die Samsung NX1000 für sich betrachtet schon ein ordentliches Angebot. Mit Blick auf die Konkurrenz treten allerdings einige Schwächen zu Tage, welche die Kamera für mich trotz des Schnäppchenpreises (aktuell für unter 300 Euro inkl. 20-50mm Kitobjektiv) nicht wirklich attraktiv machen. Die Voraussetzungen sind allerdings nicht schlecht. Sollte Samsung bei Fokus, Display und Bildsensor zulegen, wird die NX-Reihe auch für mich zu einer echten Alternative, da ich Form und Bedienung wirklich gelungen finde.

NACHTRAG am 06.02.13: Samsung hat im Januar die NX300 angekündigt, die mit neuem Bildsensor, Hybridautofokus und AMOLED-Klappdisplay bei gleichbleibender Bedienfreundlichkeit (zumindest auf dem Papier) alle Attribute mitbringt, die ich mir von einer Systemkamera erhoffe. Klar, wir sprechen dann von einer ganz anderen Preiskategorie (UVP sind 800 Euro), aber die Richtung stimmt. Außerdem wird der Preis nach Veröffentlichung wahrscheinlich ziemlich schnell nach unten gehen. So ist die direkte Konkurrenz in Form der Sony NEX 5R im Moment schon ab ca. 550 Euro zu haben.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 17, 2013 3:11 PM MEST


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