Profil für Peter Fualor > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Peter Fualor
Top-Rezensenten Rang: 116.414
Hilfreiche Bewertungen: 93

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Peter Fualor

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
DVD ~ Logan Lerman
Preis: EUR 9,97

1.0 von 5 Sternen glich Nullbsturz, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (DVD)
Der erste Teil war unterhaltsam, der zweite ist nur noch peinlich.
Von der ersten Sequenz an ist zu merken, dass nur noch versucht wird, Kasse zu machen. Ausstattung gleich Null, Dialoge flach, Handlung einzig auf Action zum Selbstzweck getrimmt.


Ostwind
Ostwind
DVD ~ Hanna Binke
Preis: EUR 9,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle!, 1. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ostwind (DVD)
Die Story ist wahrlich nicht neu: Rebellin wird aufs Land abgeschoben, trifft dort auf einen zweiten Sturkopf, diesmal ein Pferd, freundet sich mit ihm an und rettet ihm das Leben.
Das Besondere an diesem Film ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird - ohne erhobenen Zeigefinger, ohne Klischees, dafür aber mit einer ordentlichen Portion beeindruckender Bilder. Die Annäherung und das Zusammenspiel zwischen Mädchen und Pferd werden mit so Feingefühl gezeigt, dass man als Zuschauer nie den Eindruck hat, gestellte Szenen vorgesetzt zu bekommen. Manche der Szenen habe ich so noch nie gesehen. Dazu spielt Hanna Binke, die Hauptdarstellerin, ihre Rolle mit einer Frische und einer Natürlichkeit, dass man nur staunen kann.
Mehr von solchen Filmen!


Rubinrot [DVD]
Rubinrot [DVD]
DVD ~ Maria Ehrich
Preis: EUR 7,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschichte? Fehlanzeige!, 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rubinrot [DVD] (DVD)
Zunächst einmal: Ich habe das Buch vorher nicht gelesen und war deshalb nicht vorbelastet. Ein großer Fehler. Denn mit den Hintergrundinfos aus dem Buch hätte ich wahrscheinlich nicht ratlos vor der Mattscheibe gesessen. So aber warf der Film mehr Fragen auf, als dass er beantwortete. Eigentlich kann ich mich nicht erinnern, dass überhaupt irgendeine Frage beantwortet worden wäre. So kann man keinen Film machen. Dazu kommen schlechte schauspielerische Leistungen, unpassende Dialoge und in den ersten dreißig Minuten ein Flickwerk an Szenen, das auf einen übermotivierten Cutter schließen lässt.
Ein Stern ist noch zu viel.


Profibuch HDR-Fotografie
Profibuch HDR-Fotografie
von Reinhard Wagner
  Gebundene Ausgabe

17 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg!, 28. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Profibuch HDR-Fotografie (Gebundene Ausgabe)
"HDR-Fotografie" ist eine einzige Katastrophe. Selten habe ich ein derart schlecht gemachtes Fachbuch in Händen gehalten. Das fängt an bei der Sprache, geht weiter über Struktur und Themenauswahl und hört beim Preis auf. Aber alles der Reihe nach.

1) Sprache: Natürlich waren hier keine Analphabeten am Werk und natürlich lassen sich die Sätze auch flüssig lesen und gut verstehen. Was ich kritisiere, ist der mangelhafte Bezug zwischen Text und Abbildungen. Viel zu selten wird klar gesagt, auf welches Bild sich die Ausführungen beziehen. Gerade das ist aber wichtig, wenn es darum geht, die Auswirkungen bestimmter Software-Einstellungen zu verstehen. Wer ein Fachbuch liest, möchte informiert werden und nicht Rätsel vorgesetzt bekommen. Diese Mängel setzen sich innerhalb der Texte fort. Oft werden neue Absätze ohne Ein- oder Überleitung begonnen, und der Leser muss sich fragen, in welchem Gedankensprung er sich gerade befindet.

2) Struktur: Zu Beginn gibt es ein einleitendes Kapitel über die Hintergründe von Farbe, Bildformat und HDR. Gut! Danach werden Belichtungsreihen vorgestellt, anschließend geht es zur Konvertierung an den heimischen PC. In diesem Kapitel wird die Formatfrage aufgeworfen (RAW oder JPEG), was einen Rücksprung bedeutet, da diese Frage eigentlich vor der Durchführung der Belichtungsreihen steht. Danach gehts zurück zur Software und der Datenvorbereitung. Das nächste Kapitel: Vorstellung der beiden Arten an Konvertierung, Beschreibung aller Einstellungen - kurz, knapp und wenig anschaulich, fast wie ein Einschub. Danach kommen wieder einige Praxiskapitel, sprich: zurück an die Kamera. Das erste dieser Kapitel behandelt HDR-Panoramen und erstreckt sich über 45 Seiten (für die Beschreibung der wichtigen Software-Einstellungen gab es weniger als die Hälfte). Fazit: Von einer dem Workflow nachempfundenen Gliederung ist hier wenig zu erkennen. Und auch die Gewichtung der Themen ist alles andere als einleuchtend.

3) Themenauswahl: Hier halte ich mich kurz. Das letzte Kapitel kümmert sich um das Zubehör, als da wären: Winkelsucher, Speicherkarten, Nässe, Reinigung. Zur Erinnerung: Der Titel des Buches lautet "HDR-Fotografie".

4) Preis: Summa summarum kommt das Buch auf gut 270 Seiten. Abzüglich der überflüssigen Teile (siehe Punkt 3) landet man bei 250 mangelhaft überarbeiteten (siehe Punkt 1) Seiten. Und dafür wandern 40 Ocken über die Ladentheke! Meiner Meinung nach ist das Buch allenfalls die Hälfte wert. Wer wirklich etwas für sein Geld bekommen will, greift zu Galileo Design: 350 gut durchdachte Seiten, anschaulich erklärt, mit eindeutigen Bezügen zu jeder Abbildung und obendrein einer CD mit über 60 Minuten Videotraining. Der Preis? 40 Euro.


Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit 1: Das erste Gesetz der Magie
von Terry Goodkind
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,00

13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 22. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Das Schwert der Wahrheit" ist von guter Fantasy ebenso weit entfernt wie von einem guten Roman. Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil ich die Hoffnung hatte, doch noch etwas Positives zu finden, das ich in die Rezension hätte einfließen lassen können. Fehlanzeige!
Das Auffälligste: Der Schreibstil ist plump, die Geschichte langatmig. Vieles wird x-fach durchgekaut, selbst unbedeutende Details, als wollte der Autor seine Leser für dumm verkaufen, getreu dem Motto: "So ist es, lieber Leser! Und solltest du es vergessen haben, wiederhole ich mich gern." Die Wiederholungen durchdringen aber nicht nur den Inhalt, auch Wörter werden gnadenlos oft benutzt. Überspitzt formuliert würde ich behaupten, der Sprachschatz von Terry Goodkind passt in einen Fingerhut. Und über die Geschichte muss ich nicht viel erzählen, denn auf den ersten 500 Seiten passiert so gut wie nichts. Allein der Aufenthalt bei den Schlammmenschen wird über annähernd 150 Seiten gestreckt. Und zu welchem Zweck? Am Ende erfährt Richard Cypher, wo Informationen über den Verbleib des Kästchens der Ordnung zu erhalten sind. Verdammt wenig für 150 Seiten!
Nun zu den Figuren: Sie bleiben allesamt blass, sind in sich widerspüchlich und nicht stimmig. Da wird Kahlan als mächtiger Konfessor beschrieben (der Titel impliziert einen Mann, obwohl es sich hier um eine Frau handelt!), vor der sich sogar Könige verneigen, und was wird dem Leser präsentiert? Eine Heulsuse, die spätestens alle 30 Seiten die Schleusen öffnet. Ihr glaubt, ich übertreibe? Mitnichten, denn beim 15. Geflenne habe ich aufgehört zu zählen. Nervend!
Und die anderen Figuren? Zedd, der alte Zauberer, spricht eine Sprache, die eher zu einem Jüngling passt (wie auch alle anderen Figuren einen einheitlichen Sprachstil verpasst bekommen haben), und Darken Rahl, seines Zeichens Antagonist, wirkt bis auf eine Szene alles andere als furchteinflößend. Lediglich die Hauptfigur, Richard Cypher, kommt meiner Vorstellung von einer glaubhaften, vielschichtigen Figur am nächsten.

Mein Fazit: Das Lesen des Buches ist Zeitverschwendung, was gleichermaßen auch für die Wochen des Schreibens gilt - länger kann Goodkind unmöglich dafür gebraucht haben.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2013 7:34 PM MEST


Das Erbe der Zauberin: Roman
Das Erbe der Zauberin: Roman
von Mary H. Herbert
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lustlos, 5. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Erbe der Zauberin: Roman (Taschenbuch)
So gerne ich die Gabria-Saga bisher gelesen habe, so sehr enttäuscht es mich, dass Mary H. Herbert zum Ende hin Ermüdungserscheinungen erkennen lässt. Die Geschichte ist spannend, keine Frage, und der Schreibstil gewohnt flüssig und eingängig, doch das ständige Springen zwischen den Hauptcharakteren, aus deren Perspektiven heraus die Geschichte erzählt wird, ist mehr als nervend. So wird willkürlich von einer Figur zur anderen und zurück gewechselt , je nachdem, welche Information dem Leser gerade gereicht werden soll. Das zeugt von eindeutiger Schludrigkeit während der Erstellung des Plots. Schade!


Sony Micro Vault Ultra Mini 8GB USB-Stick
Sony Micro Vault Ultra Mini 8GB USB-Stick

3.0 von 5 Sternen Billigausgabe, 19. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Muss meinem Vorschreiber Recht geben. Fühlt sich tatsächlich nach Plastikschrott an (was natürlich nichts über die Funktionalität aussagt). Mein alter Stick hatte nur 1 GB, war aber aus Metall, was direkt am "Gewicht" abzulesen ist. Der konnte schon mal runterfallen, ohne dass man sich Sorgen machen musste. Bei der Billigvariante würde ich das nicht empfehlen.


Herrin der Lüge
Herrin der Lüge
von Kai Meyer
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle unter den Romanen, 23. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herrin der Lüge (Taschenbuch)
Ich möchte an dieser Stelle keine neue Kritik vorbringen, sondern Kai Meyer einfach nur dafür danken, dass er eine solch spannende und zugleich herzergreifende Erzählung hingelegt hat, die mich auch nach dem dritten Lesen immer noch mitreißt. Kein anderes Buch hat das jemals in ähnlicher Weise vermocht. Und ich lese viel, weiß Gott - nicht zuletzt, weil ich selbst schreibe. Leider ist eine Erzählung, die von der Geschichte wie dem Schreibstil gleichermaßen überzeugt (was die seltensten Romane zu tun pflegen), auch dazu angetan, Hobby-Schreiberlinge wie mich emotional in die Tiefe zu reißen, weil sie einem doch nur zu deutlich die eigene schriftstellerische Beschränktheit vor Augen führen. Dennoch werde ich "Herrin der Lüge" nicht in die Ecke donnern und gewiss auch ein viertes Mal verzehren, weil Juwelen natürlich auch als Vorbild dienen. In diesem Sinne noch einmal ein herzliches Dankeschön an den Autoren.

Und wer an dieser Stelle mehr erwartet hat, dem rate ich, Herrin der Lüge zu lesen oder sich das Hörbuch zu genehmigen, denn Handlung wie Erzählstil vermitteln Spannung, Mitleid, Begeisterung und alles sonst, was eine gute Geschichte ausmacht.


Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben
Thondras Kinder: Die Zeit der Sieben
von Aileen P. Roberts
  Taschenbuch

48 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unzumutbar, 1. September 2009
Wer einen guten Roman lesen will, sollte die Finger von diesem lassen. Wenngleich die Idee wirklich gut ist, kann man die Umsetzung nur als ungenügend bezeichnen. Die Charaktere sind flach, Beschreibungen von Personen und Landschaft mehr als dürftig, der Schreibstil genügt meines Erachtens nicht einmal dem eines Neunjährigen, die Sätze sind abgehackt, bestehen selten aus mehr als Haupt- und einfachem Nebensatz und wirken oberlehrerhaft. Aileen Roberts erzählt nicht, sie behauptet. Daher kann von der Vermittlung einer wirklichen Atmosphäre nicht die Rede sein. Nur ein Beispiel, das bezeichnend ist für das gesamte Werk (Seite 134):
"Ariac schnaubte verächtlich und wandte sich ab. Lugan blickte sich um, niemand beobachtete sie. So stach er Ariac hinterrücks in den Rücken. Der Steppenjunge schrie auf und ging in die Knie. Ein stechender Schmerz durchfuhr seinen Rücken. Lugan wendete sein Pferd. [...] Ariac tastete nach seiner Schulter, aus der das Blut schoss. Er konnte sie selbst nur notdürftig verbinden."
Das ist hölzern, langweilig und komplett aus dem Off heraus geschrieben. Off bedeutet, das der Leser sich nicht innerhalb der handelnden Figuren befindet, sondern die Geschichte durch die Brille eines weit über der Handlung stehenden Erzählers betrachtet. Das führt mich direkt zum letzten Punkt meiner Kritik: die Perspektive. Roberts wechselt zwischen den Charakteren, als gelte es, einen Wettbewerb zu gewinnen. Oft wird mitten innerhalb eines Absatzes, selten auch innerhalb eines Satzes (!) die Perspektive gewechselt. Das ist schier unerträglich. Und wenn die Figuren nicht weiterhelfen, wird des Öfteren auch mal gerne der allwissende Erzähler bemüht - ganz so wie man es braucht. Damit macht es sich die Autorin sehr einfach. Auf mich wirkt das in keiner Weise durchdacht und bestenfalls als zwischen den Stühlen heruntergeschrieben.

Mein Resümee: Ein Roman, den niemand braucht, allenfalls jene, die sich selbst als Autor versuchen möchten und Aileen Roberts als schlechtes Beispiel heranziehen wollen. Zu mehr taugt der Roman leider nicht.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2011 7:52 PM MEST


Adobe Photoshop Lightroom 2 Upgrade deutsch WIN & MAC
Adobe Photoshop Lightroom 2 Upgrade deutsch WIN & MAC

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hammer!, 26. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es vorwegzustellen: Lightroom 2 ist eine Software, die kaum Wünsche offen lässt. Ich erspare mir hier die Nennung der einzelnen Module (das kann, wer will, an anderen Stellen nachholen). Bei der Rezension möchte ich mich auf die beiden Programmteile beschränken, mit denen ich bislang am intensivsten gearbeitet habe: der Bibliothek und dem Entwicklungsmodul.

Allein die Bibliothek ist ihr Geld wert. Wer die Probleme mit analogen Dias kennt (suchen, suchen, suchen), wird bei Lightroom rasch zu der Einsicht finden "Hier werden sie geholfen". Sortieren, markieren, bewerten, verschlagworten - alles geht fast spielerisch von der Hand. Schon hier lohnt es, sich die Tastaturbefehle einzuprägen, weil die Bedienung dann praktisch nebenherläuft und man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Eine tolle Sache ist die Stapeln-Funktion, mit der sich Bilder zu Gruppen ordnen lassen, so dass umfangreiche Verzeichnisse sehr übersichtlich werden. Wer sich die Mühe macht, einen etwas größeren Aufwand in die Vergabe von Stichworten zu stecken, wird durch eine Bildsuche belohnt, die den Namen "Suche" nicht verdient. Ein Klick auf ein Stichwort, und schon werden die entsprechenden Bilder angezeigt. Etwas unschön ist, dass die in Stapeln organisierten Bilder mitsamt ihrer Stapel angezeigt werden; macht die Sache leicht unübersichtlich, was nicht nötig wäre. Neben den Stichworten gibt es eine Unmenge weiterer Filtermöglichkeiten (Datum, Kameratyp, Brennweite, Objektiv, Fotograf, Bildtyp, Bewertung ...) - ein Bild nicht wiederzufinden, ist praktisch unmöglich.

Zum Entwickeln-Modul ist zu sagen, dass einzig RAW-Daten die volle Performance ermöglichen. Wer nur JPGs schießt, der sollte sich die Anschaffung von Lightroom genau überlegen. DIe Anzahl an Einstellungen ist auf den ersten Blick erdrückend. Wer sich aber die Zeit nimmt, die Bedeutung eines jeden Reglers zu verstehen, wird schnell dazu kommen, die Bedienung des Moduls intuitiv vorzunehmen - hierzu empfehle ich den Kauf eines Praxisbuchs oder Videotrainings, das den Zugang zu der Vielzahl an Einstellmöglichkeiten sehr erleichtern kann (Istvan Velsz oder Maike Jarsetz); eine der Software beiliegende Anleitung gibt es leider nicht. Neu in der Version 2 ist der sogenannte Korrekturpinsel, der es erstmals ermöglicht, ausgewählte Teile eines Bildes zu entwickeln - äußerst interessant für den, der über genügend Arbeitsspeicher verfügt.
Arbeitsspeicher ist ohnehin ein heikles Thema, denn hier liegt der einzige Schwachpunkt der Software. Anfangs verfügte mein Rechner über 1 GB. Das ist ausreichend für alle, die nicht länger als eine halbe Stunde Fotos bearbeiten wollen. Aber was ist in diesem Zusammenhang schon eine halbe Stunde? Nach dieser Zeit breitet sich Lightroom immer weiter im Speicher aus und belegt irgendwann mehr als die Hälfte des Rechners, fing an zu ruckeln und zu haken. Mittlerweile habe ich auf 4 GB aufgerüstet, eine Größe, die vom Betriebssystem (Windows XP) zwar nicht zur Gänze verwaltet werden kann, Lightroom aber ausreichend Puffer einräumt, um den Betrieb ruckelfrei aufrecht zu erhalten und auch den Korrekturpinsel anstandslos einzusetzen.

Fazit: Jeder ambitionierte Fotograf kommt an Lightroom nicht vorbei.


Seite: 1 | 2