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Rezensionen verfasst von
Verscheißerter Amazon-Kunde

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Das neue Rock-Lexikon  Band 1
Das neue Rock-Lexikon Band 1
von Barry Graves
  Taschenbuch

21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ziemlich daneben, 30. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Das neue Rock-Lexikon Band 1 (Taschenbuch)
Fangen wir mit dem Positiven an: Recht ausführliche Discographien zu jedem Künstler und im Anhang eine (subjektive) Aufzählung der besten Rockplatten, sortiert nach Jahren.
Das wars dann auch schon. Wer die beiden ersten Versionen (1973/1988) des Lexikons sein Eigen nennt, braucht diese Sudeleien wirklich nicht. Die Artikel sind 1:1 aus der vorherigen Ausgabe übernommen worden und ggf. wurden noch ein paar Absätze mit Pamphleten angefügt. Beispiel Pink Floyd: Den halben Artikel lang wird gewettert, wie schlecht die Band doch in den 90ern geworden sei, anstatt die ersten 20 Jahre ihrer Geschichte (wo selbst die Autoren sie toll fanden) nur ETWAS ausführlicher zu gestalten. Und so geht es bei fast jeder Band, Beatles und Stones vielleicht ausgenommen: Man reiht zweifelhafte Schlagzeilen aneinander, vergeutet Unmengen an Platz mit den dazugehörigen Quellenangaben und sagt doch über die Musik oder Bandphilosophie nichts aus. Mit der 1988er-Version konnte ich noch leben, die neue aber erinnert mich nur noch an die beiden alten Herren in der Muppets Show.


David Gilmour - In Concert
David Gilmour - In Concert
DVD ~ David Gilmour
Preis: EUR 23,99

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mitschnitt eines sehr edlen Konzertes, 25. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: David Gilmour - In Concert (DVD)
David Gilmour treibt das auf die Spitze, was Roger Waters in den letzten Jahren vorgemacht hat: Pink Floyd funktioniert auch in einem kleineren Rahmen. Fast schon zu spät, haben sie es jetzt endlich doch gemerkt. Wenn man die ganzen Floyd-Tribute-Alben durchhört, möchte man meinen, dass Songs wie "Shine On" oder "Comfortably Numb" nur mit großem Brimborium wirklich gut rüberkommen und eigentlich überhaupt keine Seele haben. Stimmt aber so nicht. Die Wahrheit ist, dass andere Musiker es einfach nicht schaffen, diese Songs so gut zu spielen wie ein Gilmour oder ein Waters. Daran hat auch das jüngste All-Star-Tribute ("Pigs & Pyramids") nichts geändert.
David Gilmour zeigt, wie überzeugend man "Shine On" nur mit Gitarre und Gesang, etwas Synth (per Volumenpedal von ihm selbst hinzugemischt) und abschließendem Sax-Solo von Dick Parry darbieten kann. Noch überzeugender sind die Reminiszenzen an die Vergangenheit: "Fat Old Sun", ein eigenes Frühwerk erinnert an die Floyd-Konzerte vor mehr als 30 Jahren und die beiden Barrett-Songs ("Terrapin" und "Dominoes") zollen noch deutlicher als "Shine On" Tribut an den genialen Floyd-Gründer, der ohne Gilmour wahrscheinlich nie seine zwei bzw. drei Solo-Alben zustande gebracht hätte, von denen diese Songs stammen.
Leckerbissen sind auch die Cover-Versionen, darunter Wright`s "Breakthrough" mit dem Urheber himself und der einzige neue Song "Smile". Der unangefochtene Höhepunkt aber ist der Gastauftritt von Robert Wyatt, der schwer gezeichnet Linien wie "I can ease your pain, get you on your feet again" ins Mikro murmelt.


Verschwörung um Qumran?
Verschwörung um Qumran?
von Otto Betz
  Gebundene Ausgabe

15 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 16. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Verschwörung um Qumran? (Gebundene Ausgabe)
Man mag von den Autoren Baigent, Leigh und Eisenmann halten was man will - aber diese überaus hastig und noch immer nicht revidierte Schmähschrift gegen die oben genannten Autoren ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist.
Die Autoren machen sich selbst in dem schuldig, was sie ihren Opfern vorwerfen: Sensationsgier. Dass es dennoch auf vielen christlich-wissenschaftlichen Internet-Seiten als lesenswertes Buch angepriesen wird, kann eigentlich nur Kirchengegner bekräftigen.
Betz und Riesner stellen eifrig Gegenbehauptungen auf, ohne diese zu belegen und verweisen allenfalls auf christlichen Glauben als Beweis ihrer Argumentation.
Das Buch ist ohne Sekundärliteratur nicht verständlich, was es wiederum deklassiert.
Die Autoren haben mit diesem Buch der katholischen Kirche eher einen Bärendienst erwiesen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2013 10:59 AM CET


Broken China
Broken China
Preis: EUR 5,99

36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sein wohl bestes Solo-Album, leider kaum beachtet..., 10. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Broken China (Audio CD)
Nach "Wet Dream" (1978) und "Identity" (1985) erschien mit "Broken China" 1996 ein drittes Album von Floyd-Keyboarder Richard Wright, welches wie fast alle Floyd-Solo-Alben kaum Interesse weckte.
Das Album erinnert musikalisch an die Instrumental-Passagen von Floyds "Division Bell", ist aber um manche Nuancen moderner. In die komplexen Synth-Türme muss man sich erst einmal einhören, bevor man den Sinn hinter dem Schleier versteht: "Broken China" ist die Abrechnung Wrights mit seiner eigenen (Drogen-)Vergangenheit und ein Ausblick auf die Zukunft.
Leider nervt sein Gesang auf die Dauer etwas, Miss Sinead O`Connor lockert dies am Ende überzeugend auf ("Reaching For The Rail" und "Breakthrough").
Absolutes Highlight ist neben diesen Songs "Night Of A Thousand Furry Toys".
Würde Pink Floyd draufstehen, hätte sich das Album wohl millionenfach verkauft, eine Tatsache die auch Roger Waters immer wieder bitterlich feststellen muss.
Welch beachtliches Potential in den alten Herren noch steckt zeigt sich, wenn man sich vorstellt, das Material zu "Division Bell", "Amused To Death" und "Broken China" wäre zu einem (dann wahrhaft meisterlichen) Album verschmolzen.


Das Glück liegt in der Mutter Hände
Das Glück liegt in der Mutter Hände
Preis: EUR 22,42

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Äuglein werden feucht..., 8. Mai 2002
Zum Glück liegt der CD ein feingewirktes Schneuztuch bei, man wird es wirklich brauchen um sich die gelachten Tränen abzuwischen.
25 Tracks zum Thema "Mutter" von 1936-66, die allesamt kurios und unfreiwillig komisch sind.
Absolutes Highlight der CD ist Marita Gründgens mit "Wenn ich groß bin, liebe Mutter" von 1936, dessen Textzeilen wie "große Gefahren hast Du zu bestehen", "mir bleiben Deine Briefe" oder "böse Menschen werden kommen" aus heutigem Licht betrachtet natürlich weniger zum Lachen sind.
Ein MUST BUY für jeden CD-Freak!


Roger Waters - In The Flesh (Live)
Roger Waters - In The Flesh (Live)
DVD ~ Roger Waters
Preis: EUR 11,99

15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungen, 3. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Roger Waters - In The Flesh (Live) (DVD)
Dagegen sehen die Herren Gilmour, Wright und Mason doch etwas alt aus, wenn sie alle paar Jahre mal wieder zur Floyd-Oldie-Show unterwegs sind. (In Zukunft wohl glücklicherweise nicht mehr.)
Roger Waters kann eine Show einfach besser inszenieren. Er wählt seine Auftrittsorte kleiner als die Ex-Kollegen, um endlich wieder mehr Kontakt zum Publikum zu bekommen - was erstens einer 180-Grad-Drehung von "The Wall" entspricht aber auch gleichzeitig eine deutliche Absage der floydschen Stadium-Tourneen ist.
Außerdem hat er das glücklichere Händchen, was die Songauswahl bzw. die Sidemen betrifft. Er spielt Tracks wie "Dogs", "Welcome To The Machine" oder "Set The Controls For The Heart Of The Sun", bringt ein "Shine On" in voller Länge und setzt geniale neue Songs wie "Each Small Candle" noch oben drauf.
Wo bei Floyd nur ein Herr Gilmour dominiert, sind hier auch Session-Musiker wie Andy Fairweather-Low, Graham Broad (beide auch bei Clapton) oder besonders Doyle Bramhall II im Vordergrund. Selbst Floyd-Keyboarder Jon Carin bekommt hier wesentlich mehr Spielraum (Keys, Vox, Gitarre, Slide-Gitarre) als eben bei Floyd.
Ein besonderes Schmankerl sind natürlich die Aufnahmen von den Proben, wo man sieht, dass ein Herr Waters wirklich jedes Detail überwacht und in jeglicher Hinsicht über sehr viel Sachverstand verfügt.
Sehr empfehlenswert.


Flickering Flame-the Solo Years,Vol.1
Flickering Flame-the Solo Years,Vol.1
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 13,13

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für echte Fans enttäuschend..., 30. April 2002
Hm, etwas enttäuscht bin ich irgendwie schon.
Gut, ich kannte alle Songs schon vorher, wenn auch teilweise in (mehreren) anderen Versionen.
Wieso von "Lost Boys Calling" nicht die Version mit echtem Orchester und Eddie Van Halen an der Gitarre genommen wurde, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben. Diese Version ist meines Wissens nur in Italien auf dem OST zu ergattern und ist ein echter Leckerbissen. Die Version auf dieser CD ist nur ein schlechtes Demo.
"Knockin` On Hevean`s Door" kannte ich nur als schlechten MP3-Ausschnitt, die richtige Version überzeugt mich aber auch nicht gerade. Es kann bestehenden Versionen kaum Neues hinzufügen und ist wie alle "neuen" Tracks der CD auch eher ein Demo.
"Flickering Flame" gibts länger schon als miserables Live-Bootleg, das Studio-Demo hat mich aber ziemlich umgehauen. Das absolute Highlight der CD. Waters klingt nach Bob Dylan und das eben nicht auf "Knockin" sondern hier - wo gibts den sowas?
Der Rest ist allseits bekannt:
1 Stück "The Pros And Cons Of Hitch-Hiking",
1 Stück "When The Wind Blows",
3 Stück "Radio K.A.O.S.",
2 Stück "Amused To Death",
2 Stück "In The Flesh".


Absolute Supper
Absolute Supper

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kuriose Label-Schau, 29. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Absolute Supper (Audio CD)
Cold Meat Industry ist nicht gerade ein Label für zimberliche Gemüter. Legendäre Projekte wie Deutsch Nepal oder MZ.412 fanden in dieser schwedischen Institution ein geeigneten Partner, ihre kontroversen Veröffentlichungen unter das schwarze Volk zu bringen.
"The Absolute Supper" ist eine Label-Compilation der ersten zehn Jahre (1987-97) auf der sich massig Kuriositäten die Füsse platt treten. In Slaughter Natives sind ebenso vertreten wie Arcana oder Mortiis. Brighter Death Now stehen Megaphtera oder Archon Satani gegenüber.
Die religiöse oder politische Haltung der Beteiligten mag zweifelhaft erscheinen, die Musik aber ist überwiegend gut.


Plays the Music of Pink Floyd
Plays the Music of Pink Floyd
Wird angeboten von game-trip
Preis: EUR 10,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sehr halbgares Produkt, 27. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Plays the Music of Pink Floyd (Audio CD)
Wenn man sich die CD anhört, so fragt man sich, für wen sie überhaupt gemacht wurde.
Für Floyd-Fans? Sicherlich nicht, die haben ja alle Alben und benötigen im Zeitalter der CD-Rekorder sicherlich keine 'Best Of' (kleiner Wink in Richtung 'Echoes') - schon gar nicht so eine!
Klassik-Freaks? Haha, die Stücke sind derart lieblos und einfallslos arrangiert, daß jedem Klassik-Kenner die Schnürsenkel aufgehen. Die großartige Chance, bombastische Rockmusik mit einem klassischen Orchester zu interpretieren geht total in die Hose, weil man einfach das tonale Material eins zu eins übernommen hat, anstatt es umfassend zu bearbeiten. Und wer braucht schon orchestrierte Floyd-Musik in denen dann doch wieder Gitarre, Bass und Drums vorkommen? Die Todsünde schlechthin - Orchester plus Drums - ist also nach dem Abflauen des Rondo Veneziano-Booms noch immer nicht aus der Welt.
Was bleibt? Einzig und allein für Supermärkte dürfte diese glorreiche CD ein gefundenes Fressen sein. 'Heute im Angebot: Abgehangene Töne in Rosa, nur 12,99...'
Abschließend sei gesagt, daß eine vergleichbare aber etwas bessere CD des Dirigenten David Palmer existiert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 31, 2011 1:53 PM MEST


In and Out
In and Out
Wird angeboten von cd-lp-buch-film
Preis: EUR 26,95

5.0 von 5 Sternen In!, 12. Oktober 2001
Rezension bezieht sich auf: In and Out (Audio CD)
Wolfgang Muthspiel, Österreicher, zählt im Moment zu den talentiertesten Gitarristen der Jazz-Szene. Dass er nicht bekannter ist, liegt wohl daran, dass die Altmeister Metheny und Scofield noch gut im Rennen sind...
Muthspiel zaubert auf dieser Live-CD mehr Klangbilder als Melodien - obwohl Kurt Weills >Liebeslied<, Tom Harrells >Autumn Picture< und natürlich das absolut geniale >MuPeMo< genug Melodie ins Spiel bringen.
Free Jazz rückt dann in den Vordergrund, wenn der Gitarrero zur elektrischen Geige greift und seine Mitspieler Chris Seek (sax) und Tom Harrell (flugelhorn) schräge Modulationen kredenzen, während die Rhythmustruppe bestehend aus Jeff Ballard (dr) und Larry Grenadier (bass) locker um sie >herumtänzelt<.
Manchmal kommt auch was GUTES aus der Republik mit dem Alpen-Dollar...


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