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Rezensionen verfasst von
Sascha B.

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Kirby und das magische Garn
Kirby und das magische Garn
Wird angeboten von Finani-Onlinehandel
Preis: EUR 44,44

71 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Kirby und das magische Garn" überrascht und überzeugt!, 25. Februar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kirby und das magische Garn (Videospiel)
Bis vor kurzem gehörte Kirby eher zu den Nintendo-Helden, die mein Interesse nicht mehr wecken konnten. Seit den Anfängen der Serie auf NES und Gameboy hatte sich die Serie im Grunde nicht mehr verändert und bis auf den vor sechs Jahren erschienenen experimentellen (und guten) Nintendo DS-Teil "Power-Malpinsel" ständig kopiert. Zu monoton war mir das immergleiche Gameplay, die immerlgeichen Welten und zu niedrig der spielerische Anspruch und der Umfang.

Als Nintendo jedoch auf der letztjährigen E3 das Spiel "Kirbys Epic Yarn", so der englische Titel, zum ersten Mal präsentierte, war ich ob des ungewöhnlichen Grafikstil irritiert und wunderte mich, warum Nintendo für dieses Spiel Kirby als Charakter wählte und nicht gleich einen völlig neuen kreierte. Als ich das Spiel schließlich auf der Gamescom antesten durfte, erschien mit die Wahl Nintendos dann doch als überraschend passend. Die Vorfreunde auf das Spiel war groß.

Nun, da ich das Spiel schon einige Stunden gespielt habe, kann ich ein durchweg positives Fazit ziehen. Ich werde daher nun im Folgenden auf die verschiedenen, für mich wichtigen Aspekte eines Spiels eingehen, um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Spiel zu ermöglichen.

Die Story:

Ohne zu viel zu verraten, ist die Geschichte des Spiels wie bei vielen anderen Nintendo - Titeln zwar nebensächlich und auch nicht unbedingt einfallsreich, aber dennoch passend. So wird erklärt, warum Kirby plötzlich aus Garn besteht und seine typischen Fähigkeiten nicht mehr benutzten kann, was mir persönlich auch sehr wichtig war.
Erzählt wird diese Geschichte in einigen dem Grafikstil angelehnten Standbildern und in, für Nintendo ungewöhnlich, deutscher Sprachausgabe. Präsentiert wird dies alles recht 'märchenhaft'.

Die Steuerung:

Man spielt das Spiel größtenteils mit quergehaltener Fernbedinung, ähnlich wie New Super Mario Bros. Wii oder Donkey Kong Country Returns. Das funktioniert größtenteils sehr gut, jedoch kann es am Anfang passieren, dass man sich ungewollt in eine der vielen Verwandlungen wie das Auto verwandelt und daher plötzlich in einen Gegner fährt, da die Knöpfe mehrfach belegt sind. Allerdings gewöhnt man sich recht schnell daran.
In den Minispielen oder bei Verwandlungen kommt dann auch schon mal die Pointer - Funktion oder eine einfache Bewegungsgeste zum Einsatz.

Die Grafik und das Gameplay:

Der Stil, den die Entwickler Feel Good hier auf den Bildschirm bringen, mag sicher nicht jeden Geschmack treffen, jedoch ist er absolut einzigartig und wohl definitiv das Hauptmerkmal dieses Spiels. Kirby, seine Umwelt und alles im Spiel wird in Form von Textilien dargestellt, was wirklich sehr charmant umgesetzt wurde. Überall sieht man Nähte, Stoff-Texturen und Flicken. Alles ist in sich stimmig und manchmal hört man sogar kurzzeitig auf zu spielen, einfach nur um den Stil auf sich wirken zu lassen.

Und wenn es doch nicht der Grafikstil sein sollte, der einen vom Spiel überzeugt, dann sind es bestimmt die daraus resultierende Gamplay - Neuerungen. So kann sich Kirby an Knöpfen festhalten und daran entlanghangeln, Gegner lösen sich nach den Kampf in Fäden auf und hinter einem Reißverschluss versteckt sich so manch geheimer Gegenstand.
Oben drauf gibt es noch eine Fülle von Verwandlungen, die das ganze Spiel über für Abwechslung sorgen. So kann sich Kirby in ein Auto, ein Ufo, ein U-Boot und noch in viele weitere Sachen verwandeln, was das Spiel deutlich auflockert.
Abseits des Hauptspiels gibt es noch einige Minispiele, mit denen man sich beschäftigen kann. So gibt es auf der Weltkarte einen Hotelbesitzer für den man ab und mal Zimmer mit gesammelten Möbeln einrichten kann, in welche dann Gäste einziehen, die weitere kleine Aufgaben für den Spieler parat haben.

Der Sound:

Ich bin einer der Menschen, denen der Sound in Spielen nicht so ganz wichtig ist. Hier muss ich allerdings sagen, dass mir die Musik der einzelnen Level unheimlich gut gefällt. Es sind eher ruhige und sanfte Melodien, die sich dezent im Hintergrund halten, dass Spiel aber einfach perfekt untermalen.

Der Koop - Modus:

Ähnlich denen in den vorher schon genanten Spielen funktioniert der Zwei-Spieler-Modus sehr gut. Man wählt vor jedem Level aus, ob man diesen alleine oder zu zweit spielen möchte. Der zweite Spieler übernimmt dann die Rolle des Prinzen Plüsch und ist ein gleichwertiger Mitspieler. Selbstverständlich kann man seinen Mitspieler unterstützen oder ihn während des Spielens auch ein bisschen ärgern.

Umfang und Schwierigkeitsgrad:

Schon im Vorfeld konnte man recht viel negatives über den Schwierigkeitsgrad des Spiels hören. Es hieß, dass das Spiel keinen spielerischen Anspruch habe, was darin begründet wurde, dass der Spieler nicht wirklich "sterben" kann, da er nach einem Leben an der gleichen Stelle wieder neu gesetzt wird. Dies ist tatsächlich so, jedoch würde ich das Spiel daher nicht als anspruchslos bezeichnen.

Allgemein hängt das auch eher damit zusammen, wie man das Spiel angeht. Rennt man primär stumpf durch die Level, dann wird man wahrscheinlich recht schnell ohne große Probleme das Spiel beenden. Versucht man jedoch, das Spiel mit einer hohen Punktewertung abzuschließen, was voraussetzt, dass man von keinem Gegner getroffen wird, möglichst alle Rubine eines Levels einsammelt und zusätzlich noch alle geheimen Gegenständer wie Möbel und Musikstücke finden möchte, dann offenbart sich einem spätestens ab der zweiten Welt, dass dies eben doch ganz schön herausfordernd sein kann.

Das Fazit:

Zusammenfassend kann ich dieses Spiel jedem Wii - Spieler an Herz legen.
Ganz klar ist es anders, aber auf die gute Art. Das Spiel macht verdammt viel richtig und kaum etwas falsch. Es punktet durch Abwechslungsreichtum und Einzigartigekeit und macht genau das, was ein Spiel in erster Linie soll: Spaß und gute Laune.
Seinen Schwierigkeitgrad kann man sich wie schon erwähnt je nach Spielweise mehr oder weniger selbst gestalten, auch wenn das Spiel natürlich niemals die "Härte" eines Donkey Kong Country Returns erreicht.

In diesem Sinne hoffe ich, dass diese Rezension für Sie hilfreich war und wünsche Ihnen, sollten Sie sich für einen Kauf entscheiden, viel Spaß beim Spielen.

Freundliche Grüße, S.Bergler


Super Mario Galaxy 2
Super Mario Galaxy 2
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 26,83

216 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Mario Galaxy 2 toppt seinen Vorgänger, 11. Juni 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Super Mario Galaxy 2 (Videospiel)
Ehrlich gesagt, muss ich zugeben, dass ich anfangs sehr skeptisch war, als ich hörte, dass Nintendo eine direkte Fortsetzung zu Super Mario Galaxy entwickeln möchte. Schließlich galt seit dem Super Nintendo die inoffizielle Regel, pro Konsole nur ein Hauptabenteuer mit Mario zu veröffentlichen.
Doch durch den Erfolg der Wii warf Nintendo diese selbst auferlegte Regel über den Haufen und entschied sich für einen Nachfolger.

Sofort wurden Fragen danach laut, ob ein direkter Nachfolger genug Abwechslung bieten und weiter auf so hohem Niveau unterhalten könnte, wie der erste Teil es konnte oder ob es sich mehr oder weniger nur um einen Aufguss vom Vorgänger handeln werden wird.

Nachdem die Fachpresse das Spiel in den letzten Wochen und Monaten größtenteils mit fast schon utopischen Höchstwertungen überhäufte und es daher mittlerweile nach The Legend of Zelda: Ocarina of Time zu den besten Spielen aller Zeiten gehört, war meine Vorfreude natürlich dementsprechend groß, da mir der Vorgänger schon sehr gut gefallen hatte und für mich auch deutlich stimmiger als beispielweise Super Mario Sunshine für den Gamecube war.

Nachdem ich nun vielen Stunden mit der amerikanischen und einigen Stunden mit der deutschen Version des Spiels verbracht habe, kann ich den Fachblättern tatsächlich beipflichten.
Super Mario Galaxy 2 ist in wirklich allen Belangen ein rundum in sich stimmiges Spiel, bei dem es, trotz absolut toller Grafik, auf den puren Spielspaß ankommt. Und der hat es mit seinen zahlreichen Neuerungen absolut in sich, wenn ich auch den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt ausmachen konnte und natürlich nicht verschweigen werde.

Ich werde daher nun im Folgenden auf die verschiedenen, für mich wichtigen Aspekte eines Spiels eingehen, um Ihnen einen umfassenden Blick auf das Spiel zu ermöglichen, ohne jedoch zu viel zu verraten.

Die Story:

Ok, es ist ein Mario-Spiel. Muss ich noch mehr sagen?
Mittlerweile ist die Geschichte ja fast schon ein Running-Gag geworden und irgendwie finde ich die immer gleiche Entführung der Prinzessin Peach tatsächlich auch ausreichend. Eine ausufernde Geschichte wäre im Falle der Mario-Hauptspiele einfach nicht angebracht. Dennoch gibt es aber natürlich auch in dieser Geschichte die ein oder andere kleine Wendung.

Das Gameplay:

Das Gameplay ist dem des Vorgänger auf den ersten Blick sehr ähnlich. Und auch auf den Zweiten. Es geht noch immer darum, verschiedene Planeten und Trabanten, die als Level fungieren, zu besuchen, um auf diesen die begehrten Sterne zu finden und einzusammeln. Jedoch wird Kennern des ersten Teils schon bei der Levelauswahl die erste Änderung des Gameplays auffallen. So wurde die Sternenwarte, praktisch die Oberwelt des ersten Teil, leider fast ersatzlos gestrichen, da Mario jetzt selbst auf einem Planeten-Raumschiff durch die Galaxy reist und daher die Level wie auch schon in den alten Mario-Titeln oder dem vor kurzem veröffentlichten New Super Mario Bros. Wii auf einer recht starren Oberweltkarte angewählt werden. Für mich persönlich ist das schade, da mir das Erkunden der Oberwelt immer recht viel Spaß machte und auch irgendwie zu den moderneren Mario - Abenteuern dazugehörte. Nun mag es für einige zwar deutlich einfacher erscheinen, einen Level anzuwählen, weswegen Nintendo wohl auch diesen Weg gewählt hat, jedoch wirken die Welten meiner Meinung nach dafür noch ein wenig zusammenhangloser als im ersten Teil. Letztlich schmälert dies zwar den Spielspaß, wenn überhaupt nur sehr wenig, aber ich finde es wie gesagt persönlich ein wenig schade. Aber kommen wir doch wieder zurück zu den Sternen, die es zu sammeln gilt. An diese kommt man auf ganz unterschiedliche Weise. Mal muss man Sternensplitter aufsammeln, mit einem Vogel durch die Gegend fliegen, die Schwerkraft austricksen, auf einer Kugel schmale Pfade überwinden, Sprungpassagen meistern oder einen großen Endboss besiegen. Abwechslung wird generell hier mehr als groß geschrieben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass zu Marios bisherigen Verkleidungen wie der Biene oder dem Geist, zwei neue hinzugekommen sind, die sich perfekt in die schon vorhanden einreihen. Gerade diese Verwandlungen machen einen großen Teil der Abwechslung aus, da Mario (oder auch Luigi, der jetzt vor einigen Aufgaben direkt anwählbar ist) sich durch sie in viele andere Formen verwandeln kann, wodurch man natürlich neue Fähigkeiten erlangt, die einen immer wieder vor neue, andersartige Herausforderungen stellt. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber die neuen Verwandlungen sind sehr gut gelungen und zaubern dem Spieler schon mal gerne ein Lächeln ins Gesicht. Aber kommen wir von den neuen Verwandlungen doch direkt zur, für mich, größten und besten Neuerungen. Und das ist definitiv das Auftauchen von Yoshi! In New Super Mario Bros. Wii noch groß angekündigt, aber leider nur sehr selten spielbar, ist er jetzt eines der zentralen Elemente des Gameplays. Dies wird noch dadurch unterstrichen, dass selbst Yoshi, ganz wie in alten Tagen, von den Entwicklern mit verschiedenen Verwandlungen bedacht wurde. Diese reichen zwar meiner Meinung nach in Sachen Kreativität nicht an die von Mario heran, sorgen aber auch wieder für eine ordentliche Portion Abwechslung und zeugen vom Ideenreichtum der Spielmacher.
Genau den entgegengesetzten Eindruck bekommt man allerdings dadurch, und jetzt wende ich mich dem für mich größten Kritikpunkt des Spiels zu, dass das Spiel teilweise recht linear aufgebaut ist und dadurch häufiger nur ein einziger, vorgegebener Weg zum Stern führt. Hatte man in früheren 3D-Abenteueren mit Super Mario in der Regel einen großen Level in denen man die Sterne in beliebiger Reihenfolge ersammeln konnte und einige auch wirklich suchen musste, so sind die Spiele seit Super Mario Galaxy deutlich linearer, was beim zweiten Teil teilweise leider noch einmal verstärkt wurde. Ich persönlich finde das sehr schade, da man so dem Forscherdrang, einen Level auch abseits der Sterne zu untersuchen, zuvorkommt und im Keim erstickt. Auch der Anreiz, einen bestandenen Level erneut zu besuchen ist daher leider kaum vorhanden. Gerade in Hinblick auf den eher einfachen, in jedem Fall aber definitiv nicht zu schweren Schwierigkeitsgrads des Spiels und das eingebaute Hilfssystem, welches in New Super Mario Bros. Wii eingeführt und nun in leicht veränderter Form wieder zum Tragen kommt, ist das für mich eine nicht nachvollziehbare Entscheidung. Aber vielleicht störe auch nur ich mich daran und den Meisten fällt dieser Aspekt gar nicht erst negativ auf.
Abgesehen von diesem, für mich markanten Kritikpunkt, ist das Gameplay allerdings wirklich nahezu perfekt, da im Grunde keine Langeweile aufkommt und auch Frustmomente die absolute Ausnahme sind. Das Spiel macht einfach nur Spaß und genau darin liegt ja auch die Aufgaben eines Videospiels.

Die Steuerung:

Die Steuerung wurde natürlich größtenteils aus dem Vorgänger übernommen und funktioniert noch genauso perfekt wie vor einigen Jahren. Wenn Mario oder Yoshi sich verwandelt, dann lassen sie sich natürlich anders, meist ein wenig trickreicher steuern, aber es ist niemals so, dass man Mario oder Yoshi nicht mehr kontrollieren könnte. Sie lassen sich punktgenau steuern und machen zu jeder Zeit das, was man eingibt.

Grafik und Sound:

Sowohl Grafik als auch Sound sind auf dem gleichen hohen Niveau des Vorgängers, welcher ja schon ein absoluter Grafikhammer auf der Wii darstellte. Die Melodien stehen der Grafikpracht in nichts nach und verwöhnen das Ohr in erster Linie mit den typischen, wiederkehrende Mario-Melodien, die man in all den Jahren irgendwie liebgewonnen hat, aber auch mit ein paar neuen Stücken.

Die Kamera:

Auch die Kamera lässt sich mit der aus dem Vorgänger vergleichen. Manchmal ist sie noch immer nicht ganz perfekt platziert, allerdings kann man sie in diesem Fall mit einem einfachen Knopfdruck manuell nachjustieren.

Der Umfang:

Das Spiel ist mindestens genauso umfangreich wie sein Vorgänger, eher sogar etwas länger, da ich schon mal verraten kann, dass das Spiel nach den 120 Sternen noch nicht ganz vorbei ist. Um alles Sterne zu bekommen und alles im Spiel zu sehen braucht man meiner Meinung nach je nach Spielstil zwischen 25 und 30 Stunden.

Der Koop-Modus:

Dieser ist wohl, wie schon im ersten Teil, eher als Beigabe denn als richtiger Spielmodus gedacht, auch wenn man den Modus durchaus verbessern konnte, da der zweite Spieler nun einen einen Luma steuert, mit dem man Gegner angreifen und Münze einsammeln kann. Dennoch sollte man diesen Modus wie gesagt nicht überbewerten, kurzweiligen Spaß bereitet ein Spiel zu zweit aber in jedem Fall.

Das Fazit:

Abschließend lässt sich von meiner Seite aus sagen, dass ich vom Spiel wirklich positiv überrascht wurde. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass die Entwickler es schaffen, noch mehr Möglichkeiten, Abwechslung und Spaß ins Spiel zu packen. Es macht einfach sehr großen Spaß, auch mal zwischendurch für ein paar Sterne ins Mario - Universum einzutauchen und sich unterhalten zu lassen. Die wenigen, natürlich subjektiven Kritikpunkte, schmälern den Spielspaß zu keiner Zeit.
Jeder der Spaß am Erstling hatte, wird mir der Fortsetzung sicher glücklich werden. Alle anderen sollten mit diesem Spiel einsteigen, da ihnen sonst einfach etwas entgehen würden!

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rezension weitergeholfen zu haben und freue mich natürlich über Feedback jeder Art.
Kommentar Kommentare (13) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 30, 2010 11:33 AM MEST


The Legend of Zelda: Spirit Tracks
The Legend of Zelda: Spirit Tracks
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 24,99

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gutes Spiel, für mich aber einfach kein richtiges Zelda!, 28. April 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Nach langem Hin und Her habe ich mich nun doch dazu entschlossen, eine Rezension zum nicht mehr ganz aktuellen Spiel "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" zu verfassen, auch wenn diese Rezension wahrscheinlich nicht mehr ganz so viele Leute erreichen wird.

Aus diesem Grund habe ich mich auch dafür entschieden, eine schnelle und übersichtliche Pro - und Contra - Rezension zu schreiben.

Im Folgenden also meine einzelnen Punkte:

Pro:

- Die Spielzeit liegt fürs Durchspielen bei ca. 15-20 Stunden, was ich absolut in Ordung finde
- Es gibt viele sammelbare Gegenstände, wie Herzcontainer, Hasen, Stempel und Schätze, die zwar nicht alle sinnvoll sind, aber die Motivation enorm erhöht, sich neben der eigentlichen Handlung mit dem Spiel zu beschäftigen
- Es gibt tolle neue Ausrüstungsgegenstände wie die Peitsche oder das Windblatt
- Wirklich gelungen finde ich, dass durch das Spielen der Pan-Flöte das Mikrofon authentisch in das Spiel eingebunden wurde und bei richtiger Benutzung auch wirklich gut funktioniert
- Es gibt einige neue Partner-Rätsel, da man jetzt die noch im Vorgänger verhassten Phantome durch den Geist von Prinzessin Zelda steuern kann
- Die Steuerung erfolgt komplett über den Touchscreen. Auch wenn ich eine optionale Tastensteuerung gut gefunden hätte, funktioniert es über den Touchscreen in der Regel auch ohne Probleme

Contra:

- Die Grafik wurde 1:1 aus dem Vorgänger übernommen. Ein bisschen hätte man die Engine doch wohl noch überarbeiten können, gerade aufgrund der deutlich kleineren Spielwelt gegenüber dem Vorgänger
- Die Dungeons ähneln sich im weiteren Spielverlauf ein wenig, was schon im Vorgänger der Fall war
- Ebenfalls gibt es wieder einen zentralen Dungeon, den man einige Male besuchen muss. Dieser ist diesmal zwar in einzelne Abschnitte unterteilt, die man getrennt von einander besuchen kann, wenn man allerdings in einem Abschnitt stirbt oder speichert, muss man den vorher zurückgelegten Weg immer wieder erneut gehen, was mich persönlich gegen Ende des Spiels ziemlich frustriert hat
- Durch das Schienennetz ist das Erforschen der Spielwelt so limitiert wie in keinem Zelda-Spiel zuvor
- Die Zugfahrten sind meiner Meinung nach unheimlich monoton und nerven im weiteren Spielverlauf, so machten zumindest mir auch die Nebenaufgaben, in denen es darum geht, Passagiere von einem Ort zum anderen zu bringen, überhaupt keinen Spaß
- Allgemein passt das Setting meiner Meinung nach nicht zu einem Zelda-Spiel. Zum Beispiel muss man schon recht früh im Spiel unzerstörbaren "bösen" Zügen ausweichen, was nicht nur nervig wird, sondern selbst für ein Videospiel einfach nur lächerlich ist
- Auch die Story ist, obwohl sie sich von der typischen Zelda-Story unterscheidet, sehr vorhersehbar und unspektakulär
- Die Endbosse sind zeldatypisch zwar klasse inzeniert, aber viel zu leicht zu besiegen

Auch wenn sich das jetzt überwiegend negativ anhört, so möchte ich nochmal betonen, dass es dennoch ein gutes Spiel war. Eben nur mit einigen Macken, die ich so nicht von früheren Zelda-Spielen gewohnt bin und die auch hoffentlich von Nintendo in naher Zukunft nicht wiederholt werden.

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen mit dieser Rezension noch einmal einen etwas kritischeren Blick auf das Spiel geben, bei einem neuem Zelda-Spiel vergeben viele, wie auch die Fachzeitschriften, meiner Erfahung nach wohl eher schnell mal eine etwas bessere Wertung.

Einen schönen Gruß,
Sascha B.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 11, 2011 11:05 PM CET


Nintendo DSi XL - Konsole, dunkelbraun
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1.462 von 1.488 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Nintendo DSi XL im Vergleich zum DSi und dem DSlite - Ist der Kauf sinnvoll oder nicht?, 5. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich möchte nun versuchen, mit meiner Rezension den Leuten zu helfen, die sich gerade fragen, ob sie sich den neuen DSi XL holen sollten, obwohl sie schon einen DSi oder einen DSlite haben und aber auch Leute beraten, die sich gerade erst überlegen, einen Nintendo DS zu kaufen.
Ich selbst bin Besitzer von allen vier Geräten und kann daher wohl auch ein Urteil fällen.

Als ich vor einem halben Jahr zum ersten Mal vom Nintendo DSi XL hörte, war ich erst mal sehr desinteressiert, da ich meinen DSi erst einige Monate hatte und damit auch sehr zufrieden war.
Ich dachte, dass ein Gerät, dass nur größere Bildschirme bietet, für mich nicht relevant sei.
In den folgenden Monaten las ich immer mehr über den Nintendo DSi XL, sowohl Positives (längere Akkulaufzeit, größere und bessere Bildschirme) als auch Negatives (die Grafik ist pixeliger, das Gerät ist schwer und unhandlich) und wurde eigentlich immer interessierter.
Letztendlich entschied ich mich dann recht spontan, mir den DSi XL doch zu holen, da mich die Neuerungen immer mehr überzeugten und ich nicht glauben konnte, dass das Gerät schlechter sein würde als die Vorgänger!

So traf der DSi XL heute also pünktlich bei mir ein! Selbstverständlich habe ich das Gerät seit dem nicht mehr aus der Hand gelegt und mit verschiedenen Spielen getestet was das Zeug hält! :)

Im Folgenden werden ich nun die Pro- und Contra- Argumente, sowie gesondert davon einige "Geschmacksfragen" objektiv auflisten, anhand sich jeder ein Bild Vom Dsi XL machen kann.
Am Ende werde ich zusätzlich noch ein Fazit für jede in Frage kommende Situation hinzufügen, damit diese Rezension wirklich gezielt vielen weiterhelfen kann.

Pro:

- Die Bildschirme sind wirklich sehr viel größer und besser, selbst auf Bildern kommt ihre Größe nicht richtig rüber. Im Gegensatz zum DSlite sind sie 93% und im Vergleich zum DSi etwas 30% größer.
Ich hab mittlerweile wirklich viele Spiele auf dem Gerät getestet, bei keinem war die Grafik pixliger! Die Farben sind meiner Meinung nach sogar noch kräftiger und intensiver.
- Der Sound wurde gegenüber der älteren Modelle erneut ein wenig verbessert.
- Dem Gerät liegt selbstverständlich wieder ein normaler Stift bei, darüber hinaus aber noch ein dickerer Stift, der sehr an einen Kugelschreiber erinnert und einfach perfekt in der Hand liegt. Wer einmal mit dem neuen Stift gespielt hat, möchte nicht mehr mit dem alten, kleineren Stylus spielen
- Der Akku hält auf der vierten (von fünf) Helligkeitsstufen deutlich länger als eine Akkuladung auf dem DSi unter gleichen Vorraussetzungen, was wohl an den verbesserten Akkus des DSi XL liegt. Auch das erneute Aufladen geht schneller als beim Vorgänger.
- Drei kostenlose Anwendungen sind vorinstalliert, das Flipnote-Studio kann zusätzlich noch jederzeit heruntergeladen werden, was ich auch jedem empfehlen würde. Außerdem schenkt Nintendo jedem Käufer eines DSi und eines DSi XL noch bis Ende März 1000 Nintendo - Punkte im Wert von 10€, wenn man seinen DS mit einem vorhandenen Nintendo - Konto verbindet. Diese Punkte lassen sich dann im DSi - Shop für weiter Software ausgeben. Alleine dadurch erhält das Gerät einen deutlichen Mehrwert, wodurch sich der Preis von 180€ meiner Meinung nach wieder ein wenig relativiert.
- Die Bildschirme sind diesmal deutlich besser entspielgelt und lassen sich dank verbesserter Technik nun auch ohne Einbußen von Zuschauern von der Seite betrachten.
-Das Gerät wirkt durch die Größe deutlich robuster als sein Vorgänger und kann wohl eher einen Sturz aushalten, außerdem kommen nun auch Leute mit großen Händen sehr gut mit der Tastensteuerung klar, ich spreche da aus Erfahrung.

Contra:

- Das Gerät stellt mal wieder nur ein Hardware-Update dar, wann ein direkter Nachfolger kommt, steht noch immer nicht fest.
- Durch die Größe des Gerätes kann es sein, dass Menschen mit wirklich sehr (!) kleinen Händen eventuell Probleme damit haben können die Schultertasten zu erreichen, die aber auch nicht allzu oft in Spielen genutzt werden.

Pro und Contra jeh nach Auffassung:

- Die Oberfläche des Nintendo DSi XL ist wieder im Klavierlack-Look, das heißt, sie ist recht anfällig gegenüber Fingerabdrücken, allerdings sieht das Gerät daher und auch durch das meiner Meinung nach verbessertem Design wieder deutlich "wertvoller" aus als der Dsi. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er das gut oder schlecht findet, ich finde es in jedem Fall besser.
- Die Farben der Geräte - auch letztlich eine Geschmacksfrage, aber vielen wäre wohl ein normales Weiß oder Schwarz lieber gewesen.
- Erneut gibt es keinen Slot für Spiele des Gameboy-Advance, allerdings finde ich das nach fünf Jahren, den es den DS nun gibt, nicht mehr wirklich tragisch, schließlich gibt es den Advance schon für wenig Geld. Außerdem wird der Slot an sich auch wirklich nur von sehr wenigen DS-Spielen wie Guitar Hero unterstützt. Immerhin gibt es dafür den DSi-Shop mit einer Fülle an neuen Spielen und alleine über 1000 DS-Spiele, die natürlich alle auf dem DSi XL laufen.
- Das Gerät ist durch die Bildschirme recht groß geworden, eignet sich meiner Meinung nach aber immer noch dafür, es unterwegs mitzunehmen, in eine Hand- oder Jackentaschen passt das Gerät nach wie vor.

Mein Fazit für mich ist also, dass es eine richtige Entscheidung war, das Gerät zu kaufen, da es das spielen noch einmal intensiviert, was ich anfangs nicht für möglich gehalten hätte. Aus diesem Grund gebe ich auch 5/5 Sternen! Der nächste Handheld von Nintendo sollte dann aber bitte der DS2 sein!

Hier nun noch abschließend Fazite für verschiedene Situationen:

Sie haben einen DSlite und wollen aufrüsten: In diesem Fall empfehle ich Ihnen einen Nintendo DSi XL, da er in allen Belangen besser ist als der normale DSi.

Sie haben noch gar kein DS-Gerät oder aber den ersten DS: Legen Sie Wert darauf, Gameboy-Advance Spiele abspielen zu können, dann muss es der DSlite sein, ansonsten auch hier definitiv der DSi XL. Man sollte jedoch bedenken, dass es auf dem DSlite keinen keinen DSi-Shop gibt!

Sie haben einen DSi: Diese Situation ist am kniffligsten, weil sie selbst für sich abwiegen sollten, ob die größeren Bildschirme und die anderen Neuerungen für sie einen Neukauf rechtfertigen. Ich würde Ihnen, wenn Sie ein Vielspieler sind, den DSi XL in jedem Fall empfehlen, spielen sie nur ab und zu ein wenige Gehirnjogging oder Prof. Layton, dann reicht der DSi völlig aus.

So, meine Rezension ist nun zu Ende.
Ich hoffe, Ihnen damit ein wenig geholfen zu haben und wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihrem Nintendo DS!

PS: Schauen Sie doch bitte mal in die Diskussionen, da frage ich nach Club-Nintendokarten!
Vielleicht kann mir ja einer helfen, wäre wirklich nett! :)
Kommentar Kommentare (39) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 16, 2012 2:59 PM CET


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