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Rezensionen verfasst von
Jörg Gottschling "Monkey" (Düsseldorf)
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Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt [Blu-ray]
Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt [Blu-ray]
DVD ~ Michael Cera
Wird angeboten von cvcler
Preis: EUR 10,17

5.0 von 5 Sternen Kick her in her BALLS – Scott Pilgrim vs. the World, 5. Juli 2013
Scott Pilgrim (Michael Cera) ist 22 Jahre alt, lebt in Toronto und ist Bassist in der Rockband „Sex Bob-omb“ . Als talentierter Musiker am Beginn seiner Karriere kann er eigentlich zufrieden sein, wenn da nicht ein Problem wäre: Er ist schmächtig, hat das Selbstbewusstsein eines Schulmädchen und lebt das Klischee eines klassischen Nerds. Doch dieser Zustand ändert sich, als her Ramona Victoria Flowers (Mary Elizabeth Winstead) kennen lernt. Sie ist das Mädchen seiner Träume und Amerikanerin. Bevor er jedoch ihr Herz gewinnen kann, muss er sich der Herausforderung seines Lebens stellen. Er muss ihre Ex-Freunde besiegen – Ramonas SEVEN EVIL X’es!

Der Film basiert auf einer gleichnamige Comicreihe von Bryan Lee O’Malley, die zwischen 2003 und 2010 entstanden ist. Der letzte Band ist im Übrigen erst nach dem Film herausgekommen, wurde im Film selber aber schon aufgegriffen.

Scott muss sieben Endgegner besiegen und bekommt am Ende seine Traumfrau. So einfach die Story klingt, so gut funktioniert sie auch. Zwar sind die Figuren selber eher Stereotypen, aber sie sind es auch nicht, die in diesem Film überzeugen sollen. Vielmehr sind es die versteckten Hinweise und der schräge Humor. Mit einer Mischung aus Street Fighter meets Tekken und einem Jump’n’Run Adventure mit Rollenspielattitüden versteht es der Film, den Zuschauer jeder Minute mit neuem Irrsinn zu überraschen. Sei es die abgedrehte Vorstellung der Protagonisten am Anfang oder das Bonuslevel mit „Pee-Bar“, das Wechselspiel zwischen Realität und Polygonirrsinn ist fließend, aber keineswegs langweilig inszeniert.

Zugegeben: MANN, muss sich auf diesen Stil erst einmal einlassen. Aber wer dies schafft, erlebt ein Effektfeuerwerk der anderen Art. Jede Menge kleiner Anspielungen und Details warten nur darauf gefunden zu werden. Den Film ein Mal zu gucken reicht daher nicht aus. Ob es nun der klassische Fehlersound von Windows 95, das Hauptthema von Zelda oder die Menge an kultverdächtigen T-Shirts von Scott sind, das Sammelfieber steckt an und man wünscht sich während des Filmvergnügens einen Zwischenspeicher, um auch wirklich jede Trophäe ergattern zu können.

Wer zwischen den Jahren 1992 und 2000 nicht vor die Tür gekommen ist, weil er mit dem Konsum von Nintendo-, Sega Megadrive- und Playstation-Spielen beschäftigt war, wird diesen Film lieben. Allein der Soundtrack geformt aus grandiosen Rockgitarrenrhythmen und einer Prise nostalgischem Monopixelsound lässt das Herz eines wahren Zockers höher schlagen und erinnert an die harmonische Kindheit vor der Bildröhre im Kampf gegen das Böse.

So ist Scott Pilgrim vs. the World alles andere als gewaltlos, doch kommt der Film ohne Blut aus, denn die Feinde verspritzen keine roten Flecken, sondern zerspringen computerspielgerecht in Coins. Zwischendurch wundert sich manch ein Zuschauer, wie so eine dünne Gestalt es schafft, so viele Schläge nicht nur einzustecken, sondern auch fröhlich auszuteilen. Vergesst Matrix, ignoriert Bruce Lee und lacht über Chuck Norris, denn der neue Held der Filmgeschichte heißt Scott Pilgrim - der nette junge von nebenan.

Für jede Konsolenzocker und Computerrocker ist dieser Film Pflicht. Scott Pilgrim vs. the World ist ein kultverdächtiger Film, über den man auch in 25 Jahren noch sprechen wird. Auch wenn man dann seinen Witze wohl nicht mehr versteht. Schade!

Weitere Informationen zum Filmaffen: [...]

(c) Der Filmaffe


Django Unchained [Blu-ray]
Django Unchained [Blu-ray]
DVD ~ Jamie Foxx
Preis: EUR 12,99

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angekettet an die eigenen Erwartungen - DJANGO UNCHAINED (2013), 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Django Unchained [Blu-ray] (Blu-ray)
RESOVOIR DOGS (1992), PULP FICTION (1994), JACKIE BROWN (1997), KILL BILL (2003/2004), DEATH PROOF (2007) und INGLOURIOUS BASTERDS (2009): die Liste es kurz, hat es aber in sich. Kaum ein Regisseur und seine Filme können so einen hohen Kultstatus verzeichnen, wie Quentin Tarantino und seine Werke.

Da ist es nicht verwunderlich, dass die Erwartungen an Tarantinos neusten Spielfilm DJANGO UNCHAINED dementsprechend hoch sind. Und noch unverwunderlicher ist, der vorprogrammierte Hype des Filmes noch vor dem Kinostart.

INHALT:
Eines ruhigen Abends mitten im Nirgendwo von Texas erscheint einer kleinen Sklavenkarawane Doktor King Schulz (Christoph Walz) samt seinem treuen Ross Fritz. Dieser durchweg eloquente Deutsche aus Düsseldorf ist ein nicht mehr praktizierender Zahnarzt und seit neustem gerissener Kopfgeldjäger.

Auf seiner Jagd nach den verbrecherischen Brittle Brüdern benötigt er die Hilfe des verramschten und von seiner Frau Broomhilda (Kerry Washington) getrennten Sklaven Django (Jamie Foxx). Denn nur er kennt die Gesichter der Brüder. Nach intensiven Verhandlungen und einigen Schüssen später kommen die Sklavenhändler mit Schulz, mehr oder weniger, ins Geschäft und Django wechselt den Besitzer. Doch vielmehr schenkt Doktor King Schulz Django die Freiheit und macht ihn obendrein noch zu seinem äußerste talentierten Partner.

Nach einem langen und erfolgreichen Kopfgeldjagdwinter nehmen die mittlerweile zu Freunden gewordenen Partner Kontakt zu einem gewissen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) auf. Dieser hat vor einigen Monaten Broomhilda gekauft. Durch ein gerissenes Geschäft wollen die Kopfgeldjäger auf legalen Wege Djangos Frau freikaufen. Was nach einem guten Plan aussieht, erweist sich jedoch bald als ein explosives Pulverfass...

FAZIT:
Schaltet Eurer Gehirn nicht aus, denn Ihr werdet es für DJANGO UNCHAINED noch brauchen. Schließlich liegen brutale Komik und die ernste Auseinandersetzung mit einem der schwersten Themen der amerikanischen Geschichte, der Sklaverei, dichter beieinander als man glauben mag.

Quentin Tarantino bewegt sich mit diesem Film innerhalb seiner eigenen Erwartungen und doch wieder auf einem völlig fremden Terrain. Seinem Hang zu alten (vornehmlich trashigen) Filmen der 60er und 70er Jahre bleibt er auch diesmal treu. Deutlich beeinflusst von den guten alten Spaghetti-Western, wie FÜR EINE HANDVOLL DOLLAR (1964), SPIEL MIT DAS LIED VOM TOD (1968) oder DER TEXANER (1976), aber auch, was die Bildsprache angeht, von D.W. Griffith BIRTH OF A NATION (1915), schafft sich Tarantino seine eigene abnorme Version des Wilden Westen kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg.

Doch Tarantinos Problem bei DJANGO UNCHAINED ist nicht die eigentlich einfache Handlung, sondern die stilgebende Darstellung. Keine Frage, er versteht sein Handwerk und macht technisch alles richtig. Und doch wirken manche überraschenden Wendung zu gewollt. Wer seine Filme kennt, der findet aus jedem Film etwas wieder. Und genau hier befindet sich die Wurzel meines Gemeckers auf hohem Niveau:

Wie ein bitterer Beigeschmack benutzt Tarantino einen Baukastensystem aus alten Handlungssträngen. Das wiederum ist erst mal gar nicht verkehrt - Eigentlich mochte ich es früher sogar! Doch wenn jemand in den letzten 20 Jahren „nur“ zirka sechseinhalb Spielfilme gedreht hat und sich bereits offensichtliche Wiederholung einschleichen, dann kann das längerfristig nur schaden und langweilen. So ist es schon bedenklich, dass gefühlt die Hälfte des Films aus Zitaten seiner alten Werke besteht.

Ob nun ein Jude Jagd auf Nazis oder ein Schwarzer Jagd auf weiße Unterdrücker macht, ob nun eine Cowboy-Armee eine Weststaatenvilla übertrieben besetzt, oder eine ganze Kung Foo Armee ein Penthouse, ob nun die Mitglieder einer Ku-klux-Klan ähnlichen Reiterhorde über zu kleine Gucklöchern in den weißen Masken nörgeln oder zwei Profikiller über die Begrifflichkeit des Cheeseburgers philosophieren, es scheinen genau diese altbekannten Baukastensteine zu sein, die der Zuschauer erwartet. Und Tarantino bedient den Zuschauer, statt sich „ernsthaft“ auf eine neues Genre einzulassen. Der Regisseur hatte alle Möglichkeiten mit dem für ihn neuen Genre zu spielen, statt dessen mischt er einfach dreist KILL BILL und INGLOURIOUS BASTERDS, setzt die Leute auf Pferde und nennt das Tarantino-Western.

Zwar ist ein Tarantino-Film ohne Explosionen, dumpfen Geballer nach hoher Konversation und ein am Rande des morbid-skurillen, befindenden Humors scheinbar nicht vorstellbar. Dass jedoch auch genrespezifische Einstellungen gezeigt werden müssen, um dem Western-Klischee zu entsprechen versteht sich von selbst. So ziehen nicht nur wilde Schießereien, inflationär auftretende epochale Slowmotion-Einstellungen von herannahenden Gegnern oder obligatorische lange Reisen auf dem Pferd, sondern auch und vor allem der Tarantino-Baukasten den Film unnötig in die Länge. Schon allein deswegen dauert DJANGO UNCHAINED mit seinen 165 Minuten eine kleine Ewigkeit.

Mit der Besetzung hat sich Tarantino hingegen wiedermal selbst in seinem Amt als Genie bestätigen. Die erneute Verpflichtung von Christoph Walz sah zunächst wie eine alternativ- und ideenlose Entscheidung aus, entpuppte sich jedoch schon in der ersten Szene von DJANGO UNCHAINED als einzig richtige Wahl.

Zudem ist Doktor King Schulz der erste „gute Deutsche“ im amerikanischen Film, der sich behaupten kann. Tarantino leistet auf diesem Gebiet Pionierarbeit und schafft es, dank der abermals souveränen Darstellung von Christoph Walz, den deutschen in Hollywood aus seinem nationalsozialistischen Kostüm zu befreien und als Helden unter amerikanischen Verbrechern zu etablieren. Nun ist der Deutsche im Film nicht mehr länger der fiese Gegenspieler, sondern auch der Wahrer des Amercian Dream of Life.

Auch Jamie Foxx als Hauptdarsteller ist glaubwürdig, wenn man das von einem Charakter in einem bewusst unglaubwürdigen Spielfilm sagen kann. Jedoch steht er, trotz der Entwicklungen des Charakters im Film, im Schatten von Christoph Walz. Doch gerade wenn es um die Rache des Schwarzen Mannes geht, dann können wir uns nur glücklich schätzen, dass die Frohnatur Will Smith, der ursprünglich für die Rolle des Djangos geplant war, aufgrund von Terminengpässen dankend ablehnen musste. Jamie Foxx ist einfach der besser Bad Ass unter den Helden.

Das weitere Ensemble präsentiert sich in typischer Tarantino-Starbesetzung: Selbst im relativ kurzen Cameo sorgte der ehemalige Miami Vice-Ermittler Don Johnson für ein Augenzwinkern. Wohingegen Leonardo DiCaprio als fieser Plantagenbesitzer berechtigte Hass- und Abneigungsgefühle erzeugte. Da wünscht man sich für ihn mehr Schurken- statt Heldenrollen in nächster Zeit. Altmeister Samuel L. Jackson hingegen bewegte sich auf einem völlig anderem Level. Er versteht es den alternden Haussklave mit deutlicher Abneigung zur eigenen „Rasse“ vortrefflich zu karikieren und durch sein loses Mundwerk das Publikum zu begeistern.

Tarantinos Filme sind eben das, was sie sind: Anders! Das zeichnet den Ausnahmeregisseur aus und macht seine Filme so erfolgreich. Und mit DJANGO UNCHAINED hat er bewiesen, dass es auch im Genre des Western anders gehen kann. Angekettet an die eigenen Erwartungen erreicht der Film dennoch den typischen Tarantion-Status eines Kultfilmes. So überwiegt das Positive doch die Kritik auf hohem Niveau. Ein Tarantino-Film muss einfach gesehen werden, denn er hat es jedes Mal auf seine Weise verdient.

Weitere Informationen zum Filmaffen: [...]

(c) Der Filmaffe ([...])


God Bless America - Kino Kontrovers (MediaBook) [Blu-ray]
God Bless America - Kino Kontrovers (MediaBook) [Blu-ray]
DVD ~ Joel Murray
Wird angeboten von alphamusic-shop
Preis: EUR 18,99

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension: GOD BLESS AMERICA, 16. März 2013
Wertung: 5 von 5 Bananen!

Knallhart, wütend und schonungslos ehrlich! Damit ist schon fast alles gesagt, wenn es um GOD BLESS AMERICA geht. Der Film ist eine Mediensatire, die Seinesgleichen sucht. Es finden keine god bless america - BLU Ray Andeutungen, wie bei FREE RAINER (2007), keine verstecken Statements hinter Slapstick-Einlagen, wie in IDIOCRAZY (2006), statt. Zu sehen ist die reine Wut auf die Mediengesellschaft verbunden mit einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Kurzinhalt:
Abreitslos, von der Frau verlassen, genervt vom Leben und dann auch noch die Nachricht von einem Hirntumor. Frank (Joel Murray) steht kurz vor dem Selbstmord. Mit der Waffe im Anschlag sitzt er auf der Couch und ist bereit sich aus diesem sinnlosen Leben zu befreien. Doch plötzlich eine Eingebung: Das Leben ist scheiße! Aber nicht wegen Frank, sondern wegen den Medien und den Menschen, die darin ihre Plattform gefunden haben. Alles ist geskriptet, nichts ist echt. Lügen und Täuschung auf untersten Niveau zur Gunsten von anspruchsvoller Unterhaltung, davon hat Frank genug. Deswegen müssen sie sterben! ALLE!
Frank beginnt einen Feldzug gegen die Medienwelt. Vor allem gegen die perfide, Sinnlosigkeit von Reality-Soaps und Castingshows setzt er sich mit voller Waffengewalt zu Wehr. Ihm zur Seite steht bald sein größter Fan und baldiger Partner, die begeisterte, fast manische sechzehnjährige Roxy (Tara Lynn Barr). Gemeinsam durchstreifen sie die Vereinigten Staaten und räumen die Welt von Unrat der Mediengesellschaft auf.

Fazit:
Derbe Wortwahl ohne Blatt vor dem Mund. GOD BLESS AMERICA ist eine Mediensatire, die sich natürlich nicht ernst nimmt und doch ernste Themen angeht: Verdummung von Fernsehkultur und godblessam_scebig_01Medienmanipulation! Regisseur Bobcat Goldthwait, den meisten wohl bekannt als Zed aus der Police Academy Reihe, erschafft eine schwarze Komödie die den Nerv der Zeit trifft und bisher zu unrecht im Filmwald untergegangen ist. Zum ersten Mal maß ich mir nicht an zu sagen, dass ich den Film verstehe, sondern der Film schafft es mich zu verstehen.

Die Hauptdarsteller überzeugen durch trockenen Humor und...weiter hier: [...]


Verkaufskompetenz: B2B-Vertrieb: Leitfaden und Training für die Praxis
Verkaufskompetenz: B2B-Vertrieb: Leitfaden und Training für die Praxis
von Jochen Peter Elsesser
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,50

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter und vor allem praktischer Leitfaden, 14. Januar 2013
Wenn ich an den Vertrieb dachte, dann dachte ich zunächst immer an den Kundenkontakt. Denn oft genug setzten die meisten Autoren in diesem Fachbereich genau an diesem Punkt an. Doch ich hab mich da wohl geirrt. Das gute und richtige Verhalten im Kundengespräch ist wohl nur die offensichtlichste Facette des B2B-Vertriebes.

Dieses Buch zeigt nicht nur, wie man einem Kunden richtig entgegentreten sollte, sondern betont die Wichtigkeit einer guten Vorbereitung und nützliche Nachbereitung auf den Kunden durch strukturierte Prozesse, Analysen, Strategien und Controlling.

Doch Herr Elsesser, der wohl selbst in der Vertriebsberatung tätig ist, sieht sich meiner Meinung nach nicht als Guru der Vertriebsprozesse und zwingt den Lesern zu keiner Zeit seine Ansichten als die einzige Wahrheit auf. Vielmehr bot er mir für jeden Einzelaspekt mehr als eine Lösung.

So betont Herr Elsesser im Bezug auf die Analyse den Kundentypen beispielsweise:
"In der Praxis ist nicht unbedingt entscheidend, welches Modell Sie verwenden. Wichtig ist, wie Sie es im Kontext Ihres beruflichen Alltags im B2B-Vertrieb nutzen und dass Sie die Chancen und Risiken von Persönlichkeitsmodellen bedenken." (B2B-Vertrieb; S.117)

Und genau dieses Motto scheint auch sein Anliegen in diesem Buch zu sein. Denn Herrn Elsesser geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern vor allem um die praktische Einsetzbarkeit der Vertriebsmodelle im Alltagsgeschäft. Das Buch lieferte mir angepasste Lösungswege und bietet sich schon aus diesem Aspekt heraus als Nachschlagewerk zur Vorbereitung auf individuelle B2B-Vertriebspartner an.

Dabei lässt das Buch eine klare, chronologische Gliederung erkennen. Am Anfang eines erfolgreichen Vertriebes steht eben nicht der Kunde, sondern der Vertrieb mit all seinen Kennzeichen und Voraussetzungen selbst. Allzu zu oft neigen Fachbücher zur Fachidiotie.
Das Buch „B2B-Vertrieb“ ist jedoch nicht so. Alleine aus diesem Aspekt ist es auch und gerade für Einsteiger zu empfehlen.

Ich hab schon einiges an Fachliteratur gelesen und glaube einen guten Überblick bekommen zu haben und meiner Meinerung nach gelingt es selten einem Autor für Wirtschaft, Vertrieb und Verkauf auf so kompakte Weise alle Facetten des B2B-Vertriebes zu erfassen.

Jochen Peter Elsessers "B2B-Vertrieb - Leitfaden und Training für die Praxis" gewinnt durch seine gesunde Mischung aus eindeutig fachlicher Versiertheit verpackt in eine klar verständlichen teils humorvollen Sprache, die es auch Fachfremden ermöglicht einen tiefgehenden Einblick in diesem Thema zu erhalten.


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