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Rezensionen verfasst von
Marabu "Marabu" (Berlin)

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Engelbert Humperdinck - Hänsel und Gretel [Blu-ray]
Engelbert Humperdinck - Hänsel und Gretel [Blu-ray]
DVD ~ Diana Damrau
Preis: EUR 37,31

3.0 von 5 Sternen Nichts für Kinder!!!, 17. April 2014
Allen, die hier von einer "kinderkompatiblen" Aufführung erzählen, darf ich als Familienvater sagen: Ich finde das eindeutig nicht!
Die Hexe haust in dieser Inszenierung in einer Industrieküche zur fließbandmäßigen Kindermetzgerei. Die Kinder hängen an Seilen (zum Teil um den Hals geschnürt!) in einer schlachthofartigen "Aufbewahrungskammer", bei der das Blut von den Wänden trieft. Hänsel wird in einem Tisch gefangengehalten und gefoltert, indem ihm seine Gliedmaßen unnatürlich langgezogen werden (dass dieser Effekt durch zwei weitere Schauspieler, die im Tisch verborgen bleiben, zustande kommt, kann meines Erachtens ein Kind nicht ahnen und ist sicher geschockt durch den optisch sehr wirkungsvollen Effekt des scheinbaren Gliedmaßendehnens, zumal Hänsel dazu auch schmerzvoll schreit.)
Auch die Traumsequenz in der Pantomime nach dem Abendsegen ist für Kinder, die diese Inszenierung unvorbereitet sehen doch eher verstörend: Eher bedrohlich aussehende Engel mit Bärenmasken und tiefdunklen Augen kommen aus der Nacht und bauen ein herrschaftliches Wohnzimmer auf, daraufhin verwandeln sich zwei dieser Wesen in die Eltern von Hänsel und Gretel und überreichen große Geschenke. Diese Geschenke entpuppen sich daraufhin als Butterbrot. Was sich hier lapidar liest, ist in der Aufführung optisch ungemein eindringlich inszeniert und erinnert als Freud'sche Traummotivik. Auch diese Szene kann von Kindern nicht ohne erwachsene Erläuterung entschlüsselt werden und wird als unerklärliche und somit potenziell bedrohliche/gruselige Szenerie wahrgenommen werden – zumal sich letztendlich alles als ein "Spuk" herausstellt und Hänsel und Gretel sich wieder allein im Wald vorfinden. Kinder mit Verlustängsten werden an dieser Szene massiv zu knabbern haben.

Zuguterletzt soll aber noch gesagt werden, dass diese Aufführung musikalisch mit das Beste ist, was ich in Sachen Hänsel und Gretel je gehört habe. Kirchschlager und Damrau sind eine Wucht, vor allem aber das sensible, phrasierungsgeniale Dirigat von Sir Colin Davis ist einfach atemberaubend, zumal das Orchester hier auch einfach sensationell gut spielt.

Auch die Inszenierung an sich finde ich sehr stimmig und gelungen. Sie ist in meinen Augen aber einfach nichts für Kinder. Sicher wird hier Gewalt und Verlust nicht "grafisch" oder "offensiv" gezeigt. Doch gerade die Verlagerung dieser Aspekte auf die psychologische, hintergründige Ebene ist dazu angetan, sensible Kinder zu überfordern und mit Angst zu erfüllen. Da Kinder aber das Opernpublikum von morgen sein sollen und sich idealerweise nicht gleich nach ihrer ersten Oper mit Alpträumen herumquälen sollten, ist es mir ein Rätsel, warum diese Blu-ray/DVD eine FSK0-Einstufung erhalten hat. Vor allem die Szenen im Hexenhaus erinnern eher an Horrorfilme wie "Saw" oder "Hostel" und können selbst feinfühligen Erwachsenen zu schaffen machen.

Fazit: Diese Inszenierung richtete sich ganz offensichtlich an Erwachsene, und Kindern unter – sagen wir – acht Jahren kann diese Produktion viel Angst einjagen. Selbst Größere dürften mit manchen Aspekten ihre Probleme haben. Wer diese Oper in dieser Fassung mit seinen Kindern zusammen ansehen möchte, sollte sie sich vorher allein ansehen und selbst beurteilen, ob er diese Regievision seinem Nachwuchs zumuten will und wenn ja, wie man am besten die verstörenden Szenen erklärt, sodass sich beim Kind keine falschen Schlüsse festsetzen und es annimmt, auf der Opernbühne würden evtl. tatsächlich Kinder erhängt und gefoltert. So sieht es nämlich optisch aus.


Volkslieder: Stimmen der Völker in Liedern
Volkslieder: Stimmen der Völker in Liedern
von Johann Gottfried Herder
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,79

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Satz und Herstellung mangelhaft, 9. Juli 2013
Leider ist auch diese Buchreihe wieder ein "Schnellschuss", um mit rechtefreien Klassikern im Minimalaufwandsmodus Geld zu verdienen. Doch verdient hat er es nicht: Herder! So ein miserabel gesetztes und layoutetes Buch, in dem Gedichte mitten im Vers getrennt werden, um auf der Folgeseite fortgesetzt zu werden, in dem alles dicht auf dicht gedrängt gesetzt ist, um bloß mit der geringstmöglichen Anzahl Druckbogen zurande zu kommen, in der alles so amateurhaft zusammengebastelt wirkt, als hätte der Verleger (der gleichzeitig der Herausgeber der Reihe ist) es zuhause am heimischen PC mit "Word" zusammengestückelt - ...und eben so wird es auch gewesen sein.
Ich habe grundsätzlich nichts gegen Verlage, die sich zur Aufgabe gestellt haben, zurzeit nicht verfügbare Klassiker zu fairen Konditionen wieder unter's Volk zu bringen. Doch so wird das nichts: Wer ein solch miserabel hergestelltes Buch zur Hand nimmt (und dafür auch noch knapp 15 Euro über die virtuelle Ladentheke schiebt), wird die Liebe zu klassischer Literatur mehr bereuen als genießen. Diese Verschwendung von Papier und diese Banausenhaftigkeit in der Buchherstellung haben weder Herder noch irgendwelche seiner Zeitgenossen verdient. Der einzige, der hier verdient, ist der Verleger/Herausgeber - und der möge sich schämen!


Die 9 Sinfonien
Die 9 Sinfonien
Wird angeboten von Stemberger CD
Preis: EUR 4,31

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interpretatorisch durchweg überzeugend, 13. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die 9 Sinfonien (Audio CD)
Erst einmal: Diese Aufnahme stammt mitnichten aus dem Jahr 1996. Janos Ferencsik starb bereits 1984 - womit sich auch die (in meinen Ohren nur leicht unterdurchschnittliche) Tonqualität dieses allgemein sehr unterschätzten Beethoven-Zyklus erklärt.

Interpretatorisch ist die Box ganz überwiegend hervorragend und gehört für mich zu den besten Beethoven-Einspielungen am Markt. Sicher ist Ferencsik (der zu Lebzeiten noch bei Toscanini in die Lehre ging) kein Vertreter der historischen Aufführungspraxis, aber wer würde das auch ernsthaft erwarten? Vergleiche mit Gardiner und co. verbieten sich daher sowieso. Vielmehr sollte man Ferencsik in eine Reihe mit den konservativen Beethoven-Interpretationen der Äras Bernstein/Karajan stellen - und in dieser Ecke macht sein Zyklus eine ganz hervorragende Figur. Sein ungarisches Orchester geht gleichermaßen qualitätvoll wie feurig zu Werke. Bemerkenswert ist es, wie federleicht Ferencsik manche Sinfonien (z. B. die vierte) klingen lässt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Interpreten (nicht zuletzt Furtwängler oder Zinman) hält sich Ferencsik an den Notentext und legt ihn überzeugend aus. Leider hat der ungarische Chor in der Neunten einen vernehmbaren osteuropäischen Akzent. Ansonsten gehört diese Box mit zu meinen liebsten Beethoven-Gesamteinspielungen, weswegen ich sie hier empfehlen kann.
Sieht man vom etwas dünnen Klangbild ab (das ich jedoch nicht für dramatisch schwach halte), kann sich diese Aufnahme auch in einem starken Konkurrenzumfeld jederzeit gut behaupten. Für "Einsteiger" in die sinfonische Welt Beethovens ist sie meines Erachtens sogar eine geradezu ideale Wahl, da sie ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist.


Duo - Bruch (Sinfonien / Werke für Violine und Orchester)
Duo - Bruch (Sinfonien / Werke für Violine und Orchester)
Preis: EUR 11,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die ideale Bruch Sinfonien-Box muss erst noch gemacht werden..., 3. Februar 2013
...diese hier ist es jedenfalls nicht. Masur dirigiert die an sich kraftstrotzenden Bruch-Sinfonien sehr zurückhaltend und das nicht nur im Tempo. James Conlon ist mit dem Gürzenich-Orchester deutlich vitaler, wenngleich die technische Leistung des Gewandhausorchesters überzeugender ausfällt. Klanglich sind beide Einspielungen (Conlon auf EMI) nicht optimal. Während bei der Masur-Einspielung die Brillanz in den Höhen fehlt und die tiefen Mitten (man beachte beispielsweise die Celli) etwas "breeig" aus den Boxen kommen, fehlt es der Conlon-Einspielung an Transparenz.
Am besten finde ich persönlich die Marriner-Einspielung der ersten Sinfonie auf hänssler classics, die auch klanglich eine recht gute Figur macht. Allerdings gibt es von ihm und seiner Academy of St. Martin-in-the-Fields nur diese eine Bruch-Sinfonie. Schade! Das hätte eine tolle Gesamtaufnahme werden können...
Fazit: Die ideale Gesamtaufnahme der tollen Bruch-Sinfonien muss erst noch gemacht werden. Bis dahin kann man leider weder Masur noch Conlon wirklich empfehlen. Im direkten Vergleich trägt Masur einen - denkbar knappen - Punktsieg davon.


The Absolutely Essential Collection
The Absolutely Essential Collection
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Songauswahl, jedoch miserables Remastering, 18. September 2012
Diese CD, die man im "stationären" Handel oft noch deutlich günstiger findet, als hier bei amazon (habe dieses 3CD-Set schon für 6,99 € in der CD-Abteilung einer großen Kaufhauskette gesehen) lockt zunächst durch seine gute Songauswahl. Leider weist es die weitaus schlechteste Remasteringqualität auf, die ich bei den zahllosen Hank Williams-Best Of-Samplern bislang gehört habe.
Die Remasterings sind offenbar auf Grundlage der alten Schellack-Schallplatten entstanden, wobei bei diesem CD-Set zur Rausch- und Geräuschunterdrückung unglücklicherweise die "Methode Holzhammer" angewendet wurde: Sämtliche Höhen raus!
Damit sind zwar Plattenknistern und -Kratzer weg, aber auch jegliche Atmosphäre und jeglicher auch nur halbwegs dynamischer Klangeindruck.
Es gibt - wie gesagt - zahllose Hank Williams-compilations. Daher: Lieber eine andere kaufen!


Der fixierte Klang: Zum Dokumentarcharakter von Musikaufnahmen mit Interpreten Klassischer Musik
Der fixierte Klang: Zum Dokumentarcharakter von Musikaufnahmen mit Interpreten Klassischer Musik
von Herfrid Kier
  Gebundene Ausgabe

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Buch mit zu viel Inhalt, 30. August 2012
Also, zunächst einmal: Die Idee, ein Buch über die Schallplatte als historisches Tondokument zu schreiben, halte ich für grandios und wichtig. Das Buch füllte bei seinem Erscheinen ein Desiderat auf dem Markt und ist - nach meinem Kenntnisstand - bis heute das einzige Buch deutscher Sprache, das die Bedeutung von Schallplatten und CDs als Tondokumente für nachfolgende Generationen thematisiert und - das ist besonders löblich - kritisch diskutiert.
Allerdings erhält der Leser bereits im ersten Buchdrittel alle wichtigen Informationen, die es zum Thema zu wissen gibt. Die weiteren etwa zwei Buchdrittel bestehen aus mal mehr, mal weniger aufschlussreichen Interviews mit Persönlichkeiten aus der Klassik-Szene, wie etwa Dietrich Fischer-Dieskau, und anderen namhaften Interpreten und Szene-Insidern. Wie schon gesagt: Diese Interviews sind mal mehr, mal weniger interessant, tragen im Großen und Ganzen aber kaum zum weiteren Erkenntnisgewinn bei. Besonders störend finde ich, dass der Autor (der einst wohl Programmdirektor des deutschen EMI-Klassik-Ablegers Electrola war) anhand von einer Unzahl von Fußnoten nicht nur den Inhalt zusätzlich (und zu 80% völlig unnötig) aufbläht und zudem bestimmte Interviewstellen gewissermaßen nachträglich kritisch konnotiert. Speziell gegen Letztgenanntes wäre perse nichts Kritisches zu sagen, doch der Autor begibt sich dabei auf eine Ebene, bei der man ein ums andere Mal den Eindruck hat, dass er gewisse kritische Anmerkungen während des Interviews nicht anbringen konnte oder wollte, also tritt er in Form einer Fußnote nach. Das zeugt nicht gerade von Souveränität und auch nicht von literarischer Klasse.
Das Buch ist trotzdem im ersten Drittel eine hoch interessante Publikation, an der Szene-Insider, Plattensammler und Musikstudenten bzw. Studierende in Medienberufen ihre Freude haben dürften. Leider zahlt man die eher unnötigen Interview- und Fußnoteninhalte des Buches mit. Hätte es der Autor vermieden, diese überwiegend ganz unnötigen Buchbestandteile zu veröffentlichen, wäre das Buch sicherlich etwa um die Hälfte billiger und hätte auch vielleicht eine größere Verbreitung gefunden. Schade!


Blaupunkt IR+ 40 BK Internetradio (UKW, DAB+, DAB) schwarz
Blaupunkt IR+ 40 BK Internetradio (UKW, DAB+, DAB) schwarz

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergesst Logitech!, 23. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besaß bereits eine Logitech Squeezebox und hatte damit immer Probleme. Ständig stürzte der Internetradioserver ab, und bis das Gerät meine Musiksammlung via WLAN gefunden hatte, konnten schon mal 15 Minuten und mehr vergehen. Und was den Sound angeht... Naja...
All das ist nun vorbei. Dieses Blaupunkt-Gerät ist fast schon lächerlich günstig für die hohe Qualität, die man hier bekommt. Alles hat vom ersten Moment an funktioniert, das Display ist das beste, was ich bei einem Internetradio je gesehen habe, sehr gut ablesbar, doch gleichzeitig dezent, und nicht so ein Lila Leuchtgespenst wie bei Logitech. Insgesamt passt sich das Gerät hervorragend ins HiFi-Rack ein, wirkt sehr wertig und dezent. Das Design ist in der Tat exzellent gelungen.
Aber auch in Sachen Sound gibt es nur Gutes zu berichten. Über die digitalen Schnittstellen ist der Klang top: Hervorragende Auflösung, sehr natürlich, kann es mir kaum besser denken, obwohl ich sonst ein notorischer HiFi-Mäkler bin.
Vor gewissen Herausforderungen steht man, wenn man dem Gerät Sender aus dem www beibringen will, die sein Server eigentlich nicht enthält. Positiv zu erwähnen ist immerhin, dass man das überhaupt machen kann. Können längst nicht alle WLAN-Radios, auch und gerade nicht im höheren Preissektor. Dieses hier kann's, aber es ist recht umständlich. Einmal kapiert, klappt's aber problemlos.
Sehr empfohlen sei die Bedienung via Gratis-App vom IPhone oder IPad aus. Dann ist vor allem die Sendersuche besonders einfach und komfortabel. Auch da können sich die Schweizer von Logitech noch eine Scheibe abschneiden.
Fazit: Meine Erwartungen wurden übererfüllt! Dieses Gerät ist hervorragend und aus meiner Sicht absolut die erste Wahl! Bin wirklich begeistert!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 21, 2013 9:56 PM CET


Blaupunkt DVD 4301 DVD-Player (HDMI, Upscaler 1080p, USB 2.0) schwarz
Blaupunkt DVD 4301 DVD-Player (HDMI, Upscaler 1080p, USB 2.0) schwarz

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch alles Andere als gut, 13. August 2012
Beginnen wir mit dem Positivsten: Über HDMI ist das Bild ziemlich gut, das Upscaling auf 1080p funktioniert bestens. Die Audioqualitäten des Players sind ebenfalls im noch grünen Bereich (was man in der Preisklasse eben so erwarten kann...). Wäre eigentlich so weit prima, doch die negativen Faktoren sind nicht unbeträchtlich. Die Fernbedienung funktioniert nur in einem äußert engen Winkel zum Gerät, was zu Aerobic auf dem Sofa führt, wenn man zum Beispiel die Lautstärke verändern will. Etwa jeder dritte Versuch, mit der Fernbedienung auch etwas "zu erreichen" klappt. Das nervt schnell. Des Weiteren ist das Laufwerksgeräusch sehr laut, fast so laut, wie bei Festplattenrecordern mit eingebautem Lüfter. Das stört, vor allem bei eher ruhigen, stillen Filmen. Am Schlimmsten ist aber die Verarbeitung. Das Gerät sieht billig aus (ist es ja auch) und ist ein Klappergestell sondergleichen. Die DVD-Schublade fährt nur zu etwa 2/3 aus dem Gerät, das restliche Drittel muss man die DVD irgendwie "hinein operieren". Bedienerfreundlich ist anders. Blaupunkt ist zwar eine Marke, deren Leitung noch in deutscher Hand ist (Zentrale in Hildesheim), produziert wird allerdings auch dort in Malaysia, China, etc. Es gibt hervorragende China-Player, keine Frage. Dieses Blaupunkt-Gerät gehört allerdings eher zu denen, die Billiggeräte in Veruf bringen. Noch einmal kaufen würde ich ihn mir wohl nicht. Übrigens: Im Supermarkt meines Vertrauens gab es dieses Gerät deutlich unter dem amazon-Preis. Es lohnt sich doch noch der Weg zum stationären Handel...


Bekenntnisse eines englischen Opiumessers
Bekenntnisse eines englischen Opiumessers
Preis: EUR 0,00

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Miserable Übersetzung!, 29. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch von de Quincey ist sicherlich Geschmackssache und in seiner Grundanlage etwas weitschweifig. Es soll hier aber nicht Gegenstand der Kritik sein. Hanebüchen ist die dieser Kindle-Übersetzung zugrunde liegende Übersetzung, deren Urheber nicht nur sprachlich bisweilen arg daneben liegt, selbst wenn es um offensichtliche Grundlagen der englischen Sprache geht. So übersetzt er zum Beispiel "I will never sleep again" mit "Ich will nie wieder schlafen". Bei den komplexen Kettensatzkonstruktionen de Quinceys führen solche Ausfälle der Übersetzung leider zu vielen, nur noch unverständlich zu nennenden Stellen, bei denen man nur hoffen kann, dass deren Leser weise genug sind, dies der Übersetzung anzukreiden und nicht dem Autor der Geschichte.
Der Gipfel ist aber, dass der Übersetzer an zwei Stellen wertende Anmerkungen im Text angebracht hat und auch auf ein Nachwort nicht verzichten wollte, in welchem er den moralischen Zeigefinger genau so für angebracht hält als die Tatsache, dass er sich dazu bekennt, de Quinceys Text um einige "zu weitschweifige" Passagen sowie um das Nachwort "das der Mühe nicht wert gewesen wäre" gekürzt zu haben.
Fazit: Es ist der Mühe nicht wert, sich dieser Übersetzung auszuliefern. Dann schon lieber das englische Original...


The Novel Of The White Powder (English Edition)
The Novel Of The White Powder (English Edition)

1.0 von 5 Sternen Tolle Story, mies (für den Kindle) umgesetzt, 7. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zunächst etwas zur Klärung: Das Cover, das hier angezeigt wird, passt nicht zum Buch, das hier verkauft wird. Auf dem Cover zum Buch ist von einer "collection" von Stories die Rede, hier wird jedoch nur eine Geschichte verkauft, nämlich die Novelle "The White Powder". Die Story ist toll, keine Frage.

Die Umsetzung ist aber wirklich mies. Die Absätze sind so breit, dass man einen Hut durchwerfen kann, die Kursivierungen bei den Dialogen scheinen immer dann gesetzt worden zu sein, wann es dem Setzer gerade in den Sinn kam (ich würde sagen, etwa 30% der Dialoge sind kursiv gesetzt, 70% nicht) und das E-Book wimmelt - vor allem ab der Hälfte von Sonderzeichen, die sich offenbar als Satzfehler oder Reste einer schlechten OCR-Texterkennung "eingeschmuggelt" haben. Zudem sind unabsichtlich doppelte Nebensätze keine Seltenheit.

Fazit: Lieber nach einer anderen Ausgabe sehen, für diese hier sind selbst 0,99 cent noch zu viel. Wenn der Betrag nicht so lächerlich gering wäre, müsste man eigentlich Regress verlangen!


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