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Beiträge von Egon W. Kreutzer
Top-Rezensenten Rang: 2.845.486
Hilfreiche Bewertungen: 44
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Rezensionen verfasst von Egon W. Kreutzer (Kühbach-Unterbernbach)
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4.0 von 5 Sternen
Zeitgeschichte wieder lesbar gemacht, 18. Januar 2013
Das ist kein Buch, es ist eine Sammlung von Dokumenten. Natürlich ist einiges gefärbt von den Intentionen jener Sozialdemokraten, die diese Dokumente während der Jahre von 1934 bis 1940 zusammentrugen. Eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte, die sich allerdings nicht von selbst erschließt - man muss schon stöbern. Ich hätte mir einen "Wegweiser" gewünscht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klare und eindeutige Aussagen, 18. Januar 2013
Wer sich um den Zustand der Welt Gedanken macht, sollte dieses Buch lesen - und wer es gelesen hat, wird Wege sehen, zur Verbesserung beizutragen.
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5.0 von 5 Sternen
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, 18. Januar 2013
Mein erster Trockner - und ich bin begeistert. Das Gerät kommt mit praktisch jeder Wäsche zurecht und die herrlich flauschige Weiche von Unterwäsche, Handtüchern usw. ist ein Gedicht. Dass die Klappe für den Filter des Wärmetauschers ein bisschen hakelt fällt da gar nicht ins Gewicht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Bolschoi im 4:3 Format, 18. Februar 2011
Bolschoi Ballett ist Bolschoi Ballett, große Leistungen großartiger Tänzer, gar keine Frage. Die Aufnahmen sind jedoch auf das alte 4:3 Format begrenzt, was der Wiedergabe einer sehr breiten Bühne und der sich darauf bewegenden Tänzerinnen und Tänzer nicht gerade zugute kommt. Zudem hat die Regie die Totale viel zu selten verlassen, um detailreiche Ausschnitte zu zeigen. Trotzdem, sehenswert für Freunde des klassischen Balletts.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Balthasar fliegt!, 3. September 2010
Wenn man genau hinhört, klingt zwischen den Zeilen Katja Morcillos wunderbarer, vom Hörbuch "Lisa und Clementine" bekannter, französischer Akzent auf, und die Geschichte von Loli und Balthasar, ihrem selbstgebauten Besen, gewinnt eine zusätzliche Dimension. Katjas Kinderbuch ist liebevoll und einfühlsam geschrieben, nicht belehrend, auch nicht einfach lustig drauflosgeschrieben. Es dominiert stets wohltuend der sorgfältig komponierte Text, obwohl die gelungenen Illustrationen keinen Wunsch offen lassen. "Loli will das Hexen lernen" hebt sich klar von der Masse jener Bilderbücher ab, die nur um des kommerziellen Erfolgs willen geschrieben und verlegt werden. "Loli will das Hexen lernen" ist ein Buch, das eine Seele hat.
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8 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ethik der Meinungsproduktion, 26. November 2008
Hülsmanns Buch über das Geld ist in mehrfacher Hinsicht geeignet, die Verwirrung zu vergrößern. Ausgehend von der Behauptung, der Kapitalismus sei eine auf den Prinzipien von Eigentum und Wettbewerb basierende Marktwirtschaft, was schon einmal eine recht eigenwillige Definition darstellt, erklärt er, das Geldsystem habe mit diesem Kapitalismus nichts zu tun. Ein Witz. Kaptialismus ohne Geld ist nicht vorstellbar und unser heutiger Turbo-Raubtier-Heuschrecken Kapitalismus ist ohne unser heutiges Geldsystem ebenfalls nicht denkbar, ja er beruht geradezu darauf. Herr Hülsmann pflegt auch weiterhin die irrige Auffassung, der Staat sei der Monopolist, der die Herstellung von (wertlosem) Papiergeld alleine in Händen hielte. Hülsmann verschleiert, dass die Geldmenge durch die Geschäftsbanken hergestellt wird - und dass deren Geldschöpfung durch die Notenbanken nicht ernsthaft beeinflusst werden kann. Die Unterscheidung zwischen "Natürlichem Geld" (Warengeld) und einer davon losgelösten Geldproduktion des Staates ist eine nostalgische Betrachtungsweise, die zum Verständnis des Gegenwartsgeldes keinen Beitrag leistet. Da verwundert es nicht, dass am Ende die Entnationalisierung des Geldes gefordert wird. Hülsmanns Buch ist Globalisierungspropaganda und Gläubigerschutzprogramm in einem. Es gibt Besseres zum Thema Geld.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Probleme angehen, statt Konflikte lösen, 18. Mai 2007
"Geldmenschen", als Gegenspieler der "Gutmenschen", sind auf dem Vormarsch und in vielen Bereichen bereits dominant. Christine Bauer-Jelinek hat sich gefragt, wie es dazu gekommen ist, und ein sehr gescheites Buch geschrieben - über den Wertewandel, und darüber, wie Gutmenschen sich in der Welt neoliberaler Geldmenschen zurechtfinden und behaupten können. In Ihrem jüngsten Werk zeichnet sie -- von der Analyse der gesellschaftlichen Entwicklung der letzten drei Jahrzehnte ausgehend -- eine überzeugende Interpretation unserer aktuellen Situation: Gutmenschen und Geldmenschen stehen sich auf einem Spielfeld gegenüber, auf dem längst nach den Spielregeln der Geldmenschen gepunktet wird. Bei aller gebotenen Neutralität bleibt hinter der rücksichtslos offenen Schilderung der Folgen des nahezu vollständig vollzogenen Paradigmenwechsels die Sympathie der Autorin für Gutmenschen und Weltverbesserer spürbar; vor allem da, wo sie die Strategien der Geldmenschen aufdeckt und den Gutmenschen zeigt, welche Möglichkeiten sie haben, sich zu behaupten und bereits verlorenes Terrain zurück zu erobern. Eine Lektüre für alle, die noch nicht aufgehört haben, sich zu fragen: "Was kann man, was kann ich denn tun ...?" Christine Bauer-Jelinek gibt zwar - und das ist sehr vernünftig(!) - keine konkreten Ratschläge, WAS der Einzelne tun könnte oder sollte, aber sie zeigt dafür um so deutlicher auf, WIE, mit welchen Strategien, die Auseinandersetzung mit dem Typus "Geldmensch" und den von ihm dominierten Organisationen erfolgreich geführt werden kann, und sie scheut sich nicht, dem Gutmenschen zu raten, seine Interessen kämpferisch durchzusetzen, statt sich auf faule Kompromisse und sogenannte "Konfliktlösungen" einzulassen.
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