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Rezensionen verfasst von
Century
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Overwatch - Origins Edition - [PlayStation 4]
Overwatch - Origins Edition - [PlayStation 4]
Preis: EUR 59,00

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echter Gewinn fürs Genre! Danke Blizzard, 24. Mai 2016
Nach inzwischen ordentlich spaßigen Spielstunden mit der Vollversion auf der Uhr, steht für mich fest, das "Overwatch" definitiv zu den besten Teamshootern der letzten Jahre gehört und für mich eine der großen Überraschungen in diesem bisherigen Zockerjahr ist. Sollte Blizzard hier regelmäßig nachliefern und das Ding supporten, könnte "Overwatch" vielen Konkurrenten den Rang ablaufen und lange begeistern. Warum? Dazu im folgenden ein paar Worte...

... "Overwatch" ist ein reiner Online-Multiplayer-Shooter. Es gibt weder eine Singleplayer-Kampagne, noch einen Splitscreen. Lediglich ein Tutorial und ein Match-Modus gegen KI-Gegner stehen neben dem Online-Modus, der das Herzstück darstellt, zur Auswahl.

... Die einen werden nun meinen, 60€ wären für die gebotene Leistung dich viel zuviel. Ich dagegen denke, das weniger durchaus mehr sein kann und wenn die Qualität stimmt, darfs gerne etwas mehr kosten darf. Und genau das ist hier der Fall. Blizzard beschränkt sich auf das Wesentliche und dafür wirkt das Game wiederum absolut stimmig, die Charaktere liebevoll designt, die Spielwelten dank des coolen Grafiklooks wunderhübsch und das Gameplay samt Belohnungssystem mega motivierend. Und lieber so, als schwammige Grafik und ne krampfhaft integrierte, unmotivierte 08/15 Kampagne die man sowieso nicht beachtet.

... Es gibt, wenn ich nicht irre, rund 20 unterschiedlichste Helden, die alle verschiedenen Klassen angehören und in der Summe ziemlich cool sind was ihre Fähigkeiten und Optik anbelangt. Teamplay steht ganz oben auf der Agenda und so lautet die Devise auch hier: wer gut zusammenarbeitet, ist erfolgreicher als jene, die ihr eigenes Süppchen kochen. Sicher hat man auch als Ego-Spieler seinen Spaß und kann im Bereich "Kills" ne menge reißen, nur hilft das nicht immer dem Match-Ziel weiter und so entfaltet "Overwatch" sein volles Potential erst, wenn jeder Spieler in eine Rolle schlüpft und diese auch erfüllt. Gut gefällt mir, dass das Spiel einem dabei hilft und vor Match-Beginn anzeigt, welche Klassen zu wenig vertreten sind und besser aufgestockt werden sollten. Meist erbarmen sich dann Spieler und besetzen die Lücken mit entsprechenden Charakteren. Ich habe das auch schon regelmäßig gemacht und gestört hats mich bisher nicht.

... Das Gameplay geht butterweich von der Hand und dank der vielen Charaktere und ihrer unterschiedlichsten Fähigkeiten, ist es unheimlich abwechslungsreich und motivierend. Darin liegt auch eine der größten Stärken des Spiels. Man paart bekanntes Shooter-Gameplay mit etlichen Fähigkeiten und Special-Angriffen, die jeden Char individuell machen. Sämtliche Fähigkeiten aufzulisten würde hier jetzt den Rahmen sprengen, denn es ist wirklich ne ganze Menge. Doch genau darin liegt der Reiz in meinen Augen. Die Figuren kennenlernen, den richtigen Char für sich finden, die richtige Reaktion auf eine Aktion des Gegners finden, toll! Das Trefferfeedback ist zudem top, die Controller-Tasten lassen sich Anpassen und in der Summe dürfte "Overwatch" für viele Stunden große spielerische Freude bringen.

... Die deutsche Synchro ist mega, denn Blizzard hat auf viele bekannte Sprecher zurück gegriffen. Egal ob die Sprecherin von Jennifer Lawrence oder die deutsche Stimme von Kollege Vin Diesel. Oben drauf kommen dann noch die knackigen Sounds und das ganze dann noch über Surround und fertig ist die akustische Komponente.

FAZIT:
In der Summe erfüllt "Overwatch" zum Start alles wichtige, was einen guten Teamshooter ausmacht, von daher 5 Sterne von meiner Seite. Hinzu kommt, das es sich einfach sehr frisch und unverbraucht anfühlt, wenngleich man nicht in jedem Bereich das Rad neu erfindet.


STABILO aquacolor - Aquarell-Buntstifte - 36er Set
STABILO aquacolor - Aquarell-Buntstifte - 36er Set
Preis: EUR 14,66

5.0 von 5 Sternen Stabilo Aquacolor 36er Pack, 24. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Stabilo-Bleistiftset beinhaltet 36 Buntstifte in den unterschiedlichsten Farben. Die Verarbeitung der Buntstifte ist dabei außerordentlich gut und man bekommt somit nicht nur viele bunte Stifte für sein Geld, sondern auch gute Qualität. Damit meine ich, eine hervorragende Zeichenqualität und eine stabile Mine (also keine die nach dem anspitzen immer sofort wieder abbricht, sondern eine die auch etwas Druck verträgt).

Die Farben decken eine breite Palette ab und es sind ein paar echt schöne Stücke dabei, wobei das sowieso immer Geschmacksache ist. Das Besondere an diesen Buntstiften ist, das sie Wasservermalbar sind. Daraus ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten und Zeichenkombination, die zum experimentieren einladen. Man kann sie aber natürlich auch als reine Buntstifte zum ausmalen oder markieren von Texten usw. nutzen. Von meiner Seite gibts 5 Sterne.


Die 5. Welle [Blu-ray]
Die 5. Welle [Blu-ray]
DVD ~ Chloë Grace Moretz
Preis: EUR 14,99

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht noch ein Teenie-Film! Fängt ordentlich an, lässt extrem nach, endet desaströs!, 23. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Die 5. Welle [Blu-ray] (Blu-ray)
Meine Erwartungshaltung an "Die 5. Welle" lag in etwa bei Null und auch der Umstand, das es sich scheinbar (mal wieder) um eine Buchvorlage handelt, war mir nicht bewusst. All das ändert jedoch nichts an der mittelmäßigen Qualität dieses Films, der lediglich zu Beginn ein paar wenige positive Aspekte vorweisen kann. Im folgenden einmal eine kurze Aufzählung der Dinge, die für mich ausschlaggebend für meine Wertung sind (ACHTUNG EVTL. SPOILER)

... Guter Einstieg. Der Film hat zu Beginn (die ersten 20-30 Minuten etwa) einen angenehmen Erzählstil, der Interesse schürt. Auch die Inszenierung ist (für das Niveau) recht ordentlich.

... Nach dem Einstieg mutiert "Die 5. Welle" zu einem Teenie-Love-Movie der Twilight-Extraklasse. Schwärmerei hier, gut aussehende Jungstars da, alle sind mega cool und der Clou mit der lächerlichen Kinderarmee bricht dem Film das Genick, da vollkommen unglaubwürdig inszeniert.

... Von den Invasoren, also den Aliens, sieht man bis auf das Raumschiff am Himmel (und den schlecht animierten Gehirnparasiten) nichts, GAR NICHTS!

... Während die ersten 3 Wellen für eine Invasion noch durchaus Sinn machen (Globaler Blackout, Erdbeben/Flutwellen, Virus), auch wenn man im Film KEIN STÜCK darauf eingeht wieso all das passiert bzw. WIE das alles von den Aliens ausgelöst wird, wirds danach ziemlich dämlich. Wieso sollten die Aliens Besitz von Menschen ergreifen, Kinder manipulieren, diese ewig lange als Soldaten ausbilden und gegen andere Menschen in den Kampf schicken? Jemand der mit einem Schlag den Strom der kompletten Welt ausknipsen kann, Erdbeben und Flutwellen auslöst, jemand der ein Virus modifiziert um die halbe Erdbevölkerung zu beseitigen, der hat doch wohl bessere Wege auf Lager den Planeten endgültig zu übernehmen, als Menschen zu steuern bzw. zu veräppeln und gegeneinander aufzubringen?! Kapier ich nich, wirkt schwachsinnig und unglaubwürdig. Logisch allerdings das sich Filmemacher für so einen Plot entschieden. So spart man sich teures Geld für Alien-Animationen (die bei dem Budget sowieso total miserabel ausgehen hätten) und kann stattdessen auf billige Jungdarsteller zurück greifen.

... Der Cast samt Charakterzeichung ist seeeehr durchwachsen und abgesehen von Chloe Grace Moretz und Liev Schreiber, würde ich den Rest als mittelschwere Katastrophe einstufen. Der Großteil der Charaktere wirkt platt, unglaubwürdig, aufgesetzt und es wird jedes nur erdenkliche Klischee erfüllt. In der Summe wurde hier wohl nur auf Optik geachtet.

... Das Ende ist ein schlechter Witz, es setzt dem ganzen die Krone auf und die Leutchen hinter der Kamera machen kein Geheimnis daraus, das hier voll und ganz auf eine Fortsetzung abgezielt wurde. Unbefriedigender kann ein Finale kaum aussehen.

... "Die 5. Welle" ist viel zu lang und die Story bietet nicht ansatzweise Stoff für knapp 2 Filmstunden. Das es dem Film an bombastischer Inszenierung mangelt, ist ja nicht einmal das große Problem, können solche Genre-Vertreter durchaus auch mit Bodenständigkeit glänzen. Die "Die 5 Welle" plätschert jedoch endlos vor sich hin und in der Summe bleibt ein typischer Streifen wo man immer wieder zur Uhr blickt.

FAZIT:
Alles in allem wurde bei diesem Film, bis auf den Einstieg, so ziemlich alles falsch gemacht was man nur falsch machen kann. Schwacher Cast, schwachsinnige Story, schlechte Charakterzeichnung, recht unspektakuläre langweilige Inszenierung, lausiges Ende, zu lang ist der Film auch. Lediglich der Einstieg kann sich sehen lassen. 2 Sterne
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 28, 2016 6:02 PM MEST


X-Men Apocalypse [3D Blu-ray]
X-Men Apocalypse [3D Blu-ray]
Preis: EUR 29,99

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester X-Men!, 21. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: X-Men Apocalypse [3D Blu-ray] (Blu-ray)
"X-Men Apocalypse" ist der inzwischen dritte X-Men-Part mit James McAvoy, Jennifer Lawrence und Michael Fassbender in den Hauptrollen. Inszeniert wurde der Film von niemand geringerem als Bryan Singer, seines Zeichens Regisseur der ersten beiden großartigen X-Men Filme. Und eins gleich vorweg, alle Anwesenden liefern hier den meiner Meinung nach besten X-Men-Streifen des bisherigen Franchise ab. Wieso? Naja, ich empfand bisher keinen X-Men-Film als so sehr gelungen, so grandios inszeniert, so fantastisch besetzt, so gut geschrieben (außer evtl. "X-Men 2") und visuell so eindrucksvoll auf die große Leinwand gebracht.

"Apokalypse" deckt alles ab was keinen guten, sondern einen erstklassigen X-Men Film ausmacht. Eine überragende und breit gefächerte Stammbesetzung, die (glücklicherweise) dieses mal ohne Hugh Jackman auskommt. Nicht falsch verstehen, ich liebe Hugh Jackman (vor allem in seiner Rolle als Wolverine) doch wo er auftaucht ist meist kaum Platz für andere X-Men, was häufig in einer One Man-Show endet, wenngleich andere Charaktere am Set anwesend sind. In "Apokalypse" hat jeder Darsteller genügend Raum um sein Können unter Beweis zu stellen und so kommen alle in der Summe toll zur Geltung. Dies bezüglich empfand ich bisher keinen X-Men Cast als so stark.

Die visuellen Effekte, oder sagen wir einfach der Bombast, kommt in diesem Teil (endlich) mal etwas breitschultriger um die Ecke. Die letzten beiden Filme wirkten dahin gehen sehr gediegen und wurden fast schon stiefmütterlich behandelt. "Apokalypse" macht seinem Titel dagegen alle Ehre und so wartet der Film mit gut portionierten, aber nicht weniger eindrucksvollen und groß inszenierten Momenten auf, die alles bisher dagewesene in dieser Serie toppen, jedoch auch nie in einem Action-Brei enden. Zu den Highlights zählt allerdings ohne Zweifel wider einmal, ohne groß Spoilern zu wollen, der Auftritt von Quicksilver. Dieser hatte bereits in "Zukunft ist Vergangenheit" meinen persönlichen Big Moment des Films, und das gleiche gilt auch hier, wenngleich "Apokalypse" bereits bärenstark beginnt, und nicht weniger eindrucksvoll endet. Sowieso bietet der Film sehr viele Schaumomente die einem im Gedächtnis bleiben, und dabei rede ich nicht nur von den fett inszenierten, sondern auch von den kleinen. Tolle Kameraarbeit und eine sagenhaft gute Grundstimmung!

Die Story ist nachvollziehbar, ebenso wie das Handeln der Charaktere, jedenfalls meistens. Was mir unheimlich gut an den bisherigen X-Men-Verfilmungen gefiel, war der ernste Unterton welchen die Teile (anders als die Disney-Helden) immer ausstrahlten. Ich bin zwar ein großer Fan von Iron Man, Cap. und Co., allerdings wirken die Disney-Ableger immer zu glattgebügelt und einfach viel zu lieb. Fox präsentiert uns mit "Apokalypse" mal wieder ein anderes Marvel-Kaliber, wirkt der Film um einiges ernster, die Charaktere düsterer und das gesamte Setting deutlich ernstzunehmender, und so wurde in der Summe ein toller Helden-Film geschaffen, der definitiv auch das ältere Publikum ansprechen dürfte. Vor allem Bösewicht En Sabah Nur (Oscar Isaac) macht nicht nur Optisch eine tolle Figur. Von der Vertonung bis zur Charakterzeichnung ein sehr geiler Bösewicht, dem man sein Handeln abkauft und von dem eine Bedrohung ausgeht, wenngleich auch dieser Bösewicht wieder dazu neigt, große Töne wie am Fließband zu spucken. Aber hey, dem ersten Mutanten überhaupt sei das gegönnt.

Die musikalische Komponente rundet das Spektakel ab, ebenso wie der recht angenehme 3D-Effekt. Ich will jetzt hier nicht von "sehr gut" oder ähnlichem sprechen, aber es ist definitiv besser als der übliche 3D-Marvel-Quark. Von mir bekommt der Film verdiente 5 Sterne bzw. 9 von 10 Punkte. Für mich persönlich neben "Deadpool" der bisher beste Heldenfilm in diesem Kinojahr!

P.S.: Das Review zur Blu-ray erfolgt wie üblich zum Release. Ehr wirds schwierig, außer vielleicht für die X-Men:
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2016 9:09 AM MEST


DAGRECKER Kartenspiel Western Military und Zombie Design 55 Karten, DG013
DAGRECKER Kartenspiel Western Military und Zombie Design 55 Karten, DG013
Preis: EUR 4,66

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das etwas andere Kartenblatt... vorzugsweise für Erwachsene, 20. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das "Dagrecker Kartenspiel Western Military und Zombie Design" besteht aus 55 klassischen Karten (2-10 und Bube, Dame, König, Ass, Joker). Das Besondere an diesem Kartendeck sind die Motive, welche nicht in der klassischen Variante daher kommen, sondern - wie es der Produktname bereits andeutet - mit Motiven aus den Bereichen Western, Militär und Zombies (Siehe Fotos).

Die Motive selbst sind ziemlich cool und auch qualitativ gibts von meiner Seite bei den Aufdrucken keine Kritik. Das einzige was ein wenig stört, ist die etwas dünne Pappe der Karten. Die hätten gerne etwas robuster ausfallen können. Die dubiose Kante an der Kartenseite (die alle Karten haben) hätte zwar nicht sein müssen, stört aber nur optisch. Ziemlich lieblos wirkt einzig die Verpackung, welche nicht viele Einsätze überstehen dürfte. Ansonsten sehe ich hier keinen Anlass für Kritik. Das die Motive nicht unbedingt für Kleinkinder geeignet sind dürfte auf der Hand liegen und das die Karten bei Berührung mit Flüssigkeit unschöne Ränder bilden bzw. Schäden davon tragen, ist ziemlich logisch in meinen Augen, außer sie würden als Wasserabweisend beworben werden, was nicht der Fall ist.

Alles in allem bekommt man für rund 6€ also ziemlich genau das was man für 6€ erwarten darf, nämlich Spielkarten mit Fokus auf witzige Motive.


Daredevil Staffel 1 [dt./OV]
Daredevil Staffel 1 [dt./OV]
Preis: EUR 14,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das "The Dark Knight" der Superhelden-Serien!, 19. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Daredevil Staffel 1 [dt./OV] (Amazon Video)
Auch wenn ich ein großer Fan der Avengers-Helden Captain America, Iron Man, Thor, Hulk und Co. bin, so tendiere ich doch ehr zur düsteren Comic-Helden-Fraktion. Am besten gefallen mir vor allem die Helden, die eine dunkle Vergangenheit prägt, die im Kern normale Menschen sind, die ihre Fähigkeiten aus eigener Kraft und hartem Training beziehen und die sich selbst nie als Helden bezeichnen würden. Und so zählen zu meinen Favoriten neben DC`s Batman vor allem Marvel`s Daredevil und Matthew Matt "Daredevil" Murdock. Denn speziell Daredevil ist so ganz und gar anders als die meisten kunterbunten Helden aus dem Hause Marvel. Kein muskelbepackter Supersoldat, kein milliardenschwerer Playboy, kein hammerschwingender Halbgott, keine Selbstheilungsfähigkeiten und auch keine eiserne Rüstung mit der er durch die Lüfte fliegt.

Matthew Murdock wächst in Hell`s Kittchen auf, einem Stadtteil von New York. Sein Vater, Jack Murdock, ist ein wenig erfolgreicher Boxer, was jedoch nicht seinem Talent geschuldet ist, sondern viel mehr seinem Geldbeutel, seiner Kontakte zum organisierten Verbrechen und seiner Nehmerqualitäten als Boxer. Mit 9 Jahren kommt es zu einem tragischen Unfall für den jungen Matt Murdock. Er wird in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem er einem Fremden zwar das Leben rettet, dafür jedoch selbst zum Opfer wird und durch eine Chemikalie - die in seine Augen gelangt - erblindet. Allerdings ist Matt fortan nicht einfach nur blind, nein seine Sinne schärften sich um ein vielfaches und so gelangt er über die Jahre hinweg an Fähigkeiten, die ihn schließlich zu dem machen, was er in der Netflix-Serie von Beginn an ist. Der Schutzpatron von Hell`s Kittchen.

Die Trailer zur Netflix-Serie sprachen mich damals bereits schon unheimlich an, allerdings war ich auch etwas vorsichtig, denn obwohl die Marvel-Kinofilme allesamt richtig gute Blockbuster sind, war ich von der Serienproduktion "Agents of Shield" mehr als enttäuscht. Netflix, ein VoD-Riese aus den Staaten, genießt jedoch vor allem im Bereich der Darsteller-Besetzungen mein Vertrauen und nachdem ich Namen wie Charlie Cox, Vincent D`Onofrio oder Rosario Dawson vernahm, stand für mich fest: DAS MUSST DU SEHEN.

Und ich habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil. "Daredevil" ist nach Sichtung der ersten Staffel, welche aus 13 spannenden Episoden besteht, die MIT ABSTAND beste und vor allem anspruchsvollste Comic-Helden-Serien-Umsetzung auf dem derzeitigen Markt, und das sage ich als eingefleischter Arrow-Fan. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, das "Daredevil" das "The Dark Knight" welcher nach wie vor der unangefochtene Comic-Helden-Film in meinen Augen ist) der Serienbranche ist. Wieso? Naja, "Daredevil" ist schlicht und ergreifend unfassbar gut geworden, und das in sämtlichen Bereichen. Doch von Vorn:

VISUELLE BODENSTÄNDIGKEIT & SCHAUWERTE:
Was man natürlich als erstes wahr nimmt, ist die visuelle Umsetzung und dies bezüglich gefällt mir "Daredevil" unfassbar gut. Diese Serie ist düster, sehr hochwertig und authentisch in Szene gesetzt, der Look ist über die gesamte Laufzeit bodenständig, die Macher verfolgen eine klare Linie, nichts wirkt überzeichnet, alles ist richtig schön dreckig, man spürt die ständige Gefahr auf den Straßen, die Szenerie ist des öfteren sehr dunkel und nur spärlich ausgeleuchtet, abgewrackte Gebäude und alte Lagerhäuser zeichnen die Kulisse, das Büro von Nelson & Murdock ist auch nur mit dem nötigsten ausgestattet und das alles schafft eine fantastische Stimmung, die sich quer durch die 13 Episoden zieht.

KEINE KUNTERBUNTE WELT:
Man sollte sich also nicht vom Marvel-Emblem täuschen lassen, ganz und gar nicht. Das wird spätestens dann deutlich, wenn man Matt Murdock das erste mal in Aktion erlebt. Hart choreographierte Fights, Blut, Knochenbrüche und auch Stich- und Schnittwunden gehören hier zur Tagesordnung. Hier gibt es keine Effekthascherei, keine überflüssigen Animationen die auf Grund eines geringen Budgets sowieso nur billig wirken würden, kein Tätschel Tätschel, nur richtig gut choreographierte Kämpfe, die voller Dynamik und Härte stecken, was nicht zu letzt an der enormen Authentizität liegt. Der Gewaltgrad ist also nicht ohne.

DARSTELLER:
Schauspielerisch reiht sich "Daredevil" ohne Probleme in die Riege der Top-Serien ein, wie etwa Game of Thrones. Sämtliche Schauspieler agieren hier auf höchstem Hollywood-Niveau, wobei vor allem und wie zu erwarten, Charlie Cox als Matt "Daredevil" Murdock (kennt man unter anderem aus Boardwalk Empire), der große Vincent D`Onofrio alias Wilson Fisk und natürlich Rosario Dawson in der Rolle der Claire Temple (u.a. Sieben Leben) zu nennen wären. Doch auch Elden Henson als Murdocks bester Freund oder Deborah Ann Woll als Sekretärin und gute Freundin Karen Page, machen einen wunderbaren Job. Im Grunde gibt es hier keinen Darsteller der auch nur annähernd durchschnittlich spielt. Charlie Cox ist für meinen Geschmack übrigens PERFEKT besetzt, denn ER IST DAREDEVIL! Für mich persönlich wäre er auch ohne Frage die erste Wahl wenn ein Kinofilm in Planung stünde. Egal ob Stärke oder Emotionen, er bringt alles ganz fantastisch zum Ausdruck, was er vor allem in Epsiode 10 (Nelson vs. Murdock) unter Beweis stellt.

13 EPISODEN:
Die Handlung der ersten Staffel ist auf 13 Episoden verteilt, wobei jede für sich ein Highlight darstellt. Mal wird mehr gesprochen, mal wird mehr gekämpft, mal sieht man die Welt rund um Matt Murdock im Fokus, mal ist er eine ganze Episode in seinem Kostüm, mal nur für zwei Minuten, dann ist er Anwalt oder einfach nur mal ein Mensch mit Privatleben. Doch egal was in einer Episode fokussiert wird, es ist unterhaltsam, alles passt perfekt zusammen, der rote Faden ist immer spürbar, die Spannung immer zu gegen, bis sich schließlich alles zu einem großen ganzen in Episode 13 fügt, die ein perfektes Staffel-Ende darstellt und mich vollends zufrieden zurück ließ. 5 Sterne

Die zweite Staffel kann man derzeit übrigens bei Netflix schauen, ebenso wie "Jessica Jones", ebenfalls eine hauseigene Produktion die zu empfehlen ist.


X-Men Apocalypse [Blu-ray]
X-Men Apocalypse [Blu-ray]
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester X-Men!, 19. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: X-Men Apocalypse [Blu-ray] (Blu-ray)
"X-Men Apocalypse" ist der inzwischen dritte X-Men-Part mit James McAvoy und Michael Fassbender in den Hauptrollen. Inszeniert wurde der Film von niemand geringerem als Bryan Singer, seines Zeichens Regisseur der ersten beiden großartigen X-Men Filme. Und eins gleich mal vorweg, alle Anwesenden liefern hier den meiner Meinung nach besten X-Men-Streifen der Geschichte ab. Wieso? Naja, ich empfand bisher keinen X-Men-Film als so sehr gelungen, so grandios inszeniert, so fantastisch besetzt, so gut geschrieben (außer evtl. "X-Men 2") und visuell so eindrucksvoll auf die große Leinwand gebracht.

"Apokalypse" deckt alles ab was keinen guten, sondern einen erstklassigen X-Men Film ausmacht. Eine überragende und breit gefächerte Stammbesetzung, die (glücklicherweise) dieses mal ohne Hugh Jackman auskommt. Nicht falsch verstehen, ich liebe Hugh Jackman, vor allem in seiner Rolle als Wolverine, doch wo er auftaucht ist meist kaum Platz für andere X-Men, was häufig in einer One Man-Show endet, wenngleich andere Charaktere anwesend sind. In "Apokalypse" hat jeder Darsteller genug Raum um sein Können unter Beweis zu stellen und so kommen alle in der Summe toll zur Geltung. Dies bezüglich empfand ich bisher keinen X-Men Cast als so stark!

Die visuellen Effekte, oder sagen wir einfach der Bombast, kommt in diesem Teil (endlich) mal etwas breitschultriger um die Ecke. Die letzten beiden Filme wirkten dahin gehen sehr gediegen und fast schon jungfräulich. "Apokalypse" macht seinem Titel dagegen alle Ehre und so wartet der Film mit gut portionierten, aber nicht weniger eindrucksvollen und groß inszenierten Momenten auf, die alles bisher dagewesene in dieser Serie toppen, jedoch auch nie in einem Action-Brei enden. Zu den Highlights zählt allerdings ohne Zweifel wider einmal, ohne groß Spoilern zu wollen, der Auftritt von Quicksilver. Dieser hatte bereits in "Zukunft ist Vergangenheit" meinen persönlichen Big Moment des Films, und das gleiche gilt auch hier, wenngleich "Apokalypse" bereits bärenstark beginnt, und nicht weniger eindrucksvoll endet. Sowieso bietet der Film sehr viele Schaumomente die einem im Gedächtnis bleiben, und dabei rede ich nicht nur von den fett inszenierten, sondern auch von den kleinen. Tolle Kameraarbeit und eine sagenhaft gute Grundstimmung!

Die Story ist nachvollziehbar, ebenso wie das Handeln der Charaktere, jedenfalls meistens. Was mir unheimlich gut an den bisherigen X-Men-Verfilmungen gefiel, war der ernste Unterton welchen die Teile (anders als die Disney-Helden) immer ausstrahlten. Ich bin zwar ein großer Fan von Iron Man, Cap. und Co., allerdings wirken die Disney-Ableger immer zu glattgebügelt und einfach viel zu lieb. Fox präsentiert uns mit "Apokalypse" mal wieder ein anderes Marvel-Kaliber, wirkt der Film um einiges ernster, die Charaktere düsterer und das gesamte Setting deutlich ernstzunehmender, und so wurde in der Summe ein toller Helden-Film geschaffen, der definitiv auch das ältere Publikum ansprechen dürfte. Vor allem Bösewicht En Sabah Nur (Oscar Isaac) macht nicht nur Optisch eine tolle Figur. Von der Vertonung bis zur Charakterzeichnung ein sehr geiler Bösewicht, dem man sein Handeln abkauft und von dem eine Bedrohung ausgeht.

Die musikalische Komponente rundet das Spektakel ab, ebenso wie der recht angenehme 3D-Effekt. Ich will jetzt hier nicht von "sehr gut" oder ähnlichem sprechen, aber es ist definitiv besser als der übliche 3D-Marvel-Quark. Von mir bekommt der Film 5 Sterne bzw. 9 von 10 Punkte. Für mich persönlich neben "Deadpool" der bisher beste Heldenfilm in diesem Kinojahr!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2016 3:47 PM MEST


STABILO aquacolor - Aquarell-Buntstifte - 36er Set
STABILO aquacolor - Aquarell-Buntstifte - 36er Set
Preis: EUR 16,25

5.0 von 5 Sternen STABILO Aquarell-Buntstifte 36 Buntstifte, 18. Mai 2016
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dieses Stabilo-Bleistiftset beinhaltet 36 Buntstifte in den unterschiedlichsten Farben. Die Verarbeitung der Buntstifte ist dabei außerordentlich gut und man bekommt somit nicht nur viele bunte Stifte für sein Geld, sondern auch gute Qualität. Damit meine ich, eine hervorragende Zeichenqualität und eine stabile Mine (also keine die nach dem anspitzen immer sofort wieder abbricht, sondern eine die auch etwas Druck verträgt).

Die Farben decken eine breite Palette ab und es sind ein paar echt schöne Stücke dabei, wobei das sowieso immer Geschmacksache ist. Das Besondere an diesen Buntstiften ist, das sie Wasservermalbar sind. Daraus ergeben sich vollkommen neue Möglichkeiten und Zeichenkombination, die zum experimentieren einladen. Man kann sie aber natürlich auch als reine Buntstifte zum ausmalen oder markieren von Texten usw. nutzen. Von meiner Seite gibts 5 Sterne.


Angry Birds - Der Film [Blu-ray]
Angry Birds - Der Film [Blu-ray]
Preis: EUR 17,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spaßige Videospielverfilmung für Groß und Klein!, 17. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Angry Birds - Der Film [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Angry Birds kennen sicherlich viele vom Tablet oder dem Smartphone, doch nun gibt es die kleinen Vögelchen mit dem Hang zur Zerstörung in ungeahnten Dimensionen, nämlich auf der großen Leinwand. Der Film von Sony Pictures orientiert sich dabei, wie es der Name bereits andeutet, an der Videospielvorlage, was durchaus gut gelungen ist und immer wieder liebevolle Parallelen zur Folge hat, die Kennern in regelmäßigen Abständen auffallen dürften.

Die Charaktere sind ziemlich witzig und der Humor könnte stellenweise auch bei der älteren Generation anschlagen. Die Story selbst ist dabei nur rudimentär, da man lediglich das übliche Portfolio abdeckt. Hier denke ich, wäre durchaus noch einiges mehr drin gewesen. Nichts desto trotz macht der Film häufig ordentlich Spaß und hat immer wieder Lacher auf Lager. Technisch weiß "Angry Birds" zu überzeugen und auch die deutsche Vertonung ist gelungen. Alles in allem bekommt der Film 4 Sterne von mir.


Homeland - Season 5 [Blu-ray]
Homeland - Season 5 [Blu-ray]
Preis: EUR 38,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide fünfte Staffel!, 16. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Homeland - Season 5 [Blu-ray] (Blu-ray)
Nach der sehr starken vierten Staffel, würde ich die nunmehr fünfte Season von "Homeland" als eine der schwächeren abtun, was bei diesem Serien-Niveau immer noch tolle Unterhaltung bedeutet, jedoch nicht vollends überzeugt. Als Austragungsort dient dieses Mal Berlin, und das Setting samt Ausstattung ist toll getroffen und gewählt. In wie weit die ganze Darstellung von deutschen Behörden wie dem BND nun der Wahrheit entspricht, lasse ich mal außen vor, denn "Homeland" ist eine amerikanische Unterhaltungsserie und das sich die Produzenten bei der Umsetzung den ein oder anderen Schnitzer leisten, war abzusehen.

Dennoch gefällt mir die Inszenierung ganz ordentlich. Der Stammcast ist gewohnt erstklassig und nach mittlerweile 5 Staffeln weiß man, was man bekommt. Die deutschen Darsteller würde ich als solide bzw. mittelprächtig einstufen. Das größte Problem sehe ich in der Story bzw. dem Spannungsbogen. "Homeland" war immer wie ein spannender Thriller für mehrere Episoden, der sich Stück für Stück entwickelt und spannender wird. In Staffel 5 fehlt mir häufig der rote Faden und so richtig rund wirkt das Gebotene nie. Vieles dümpelt vor sich her und sogar das Finale empfand ich zum ersten Mal ziemlich schwach. Ich würde daher eine 3,5 vergeben, mit einer knappen Tendenz zur 4.


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