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Beiträge von Shareia
Top-Rezensenten Rang: 897.611
Hilfreiche Bewertungen: 3
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Rezensionen verfasst von Shareia
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Alte Ägypten erklingt, 13. Dezember 2010
Die Arbeit von Juan Perez Arroyo kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der spanische Dirigent und Komponist erforschte er jahrelang in ägyptischen Gräbern Darstellungen von Instrumenten, um diese schließlich nachbauen zu lassen. Er gründete einen Chor und so erklingen die Töne von Harfen, Flöten, Trommeln und Stimmen auf der CD. Sie sind bezaubernd und rein, sie versetzen den Zuhörer in eine andere Welt, ins Alte Ägypten. Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ägypten für Ägypten-Liebende, 27. November 2010
In diesem Buch bekommen die ägyptischen Gottheiten und ihre Werkzeuge durch die Schamanin Monika Chouchene eine Stimme. Die geistige Welt bediente sich eines menschlichen Kanals, um ihre Weisheit und Botschaften zu übermitteln. Aber auch das Wissen über die Gottheiten, ihre Tempel und Werkzeuge sowie die persönlichen Zugänge dürfen sich durch die Ägypten-Liebende Leone Strizik entfalten. Die Intention der Autorinnen war es, Wissen, Weisheit und Erfahrungen zu Wort kommen zu lassen, ganz nach dem Konzept der Göttin Maat, die das Prinzip der Gerechtigkeit, die göttliche Ordnung und die vollendete Harmonie für Menschen und Götter darstellt. Maats Symbole sind die Waage und die Feder, die das Weltgleichgewicht von Geist und Materie, von Sein und Werden ausdrückt. Das "System der Balance" und des "Sowohl als Auch" der Alten Ägypter wird transparent und auf spirituelle, berührende und spannende Weise für die Leser erkennbar, lebbar und sichtbar. Ausgehend von historischen Fakten, monumentalen Bauwerken und Plätzen Ägyptens, kann das Buch zu nichts Geringerem als der Quelle allen Seins führen. Diesen unendlich weiten Bogen zu spannen, gelingt den beiden Autorinnen in großartiger Weise. Wer tiefer in die ägyptische Götterwelt, ihre Werkzeuge und vor allem tiefer "in sich selbst" einsteigen oder hinabsteigen möchte, bekommt in diesem Buch Antworten und Anregungen. Die Auswahl der zu Wort kommenden Gottheiten sowie die Unterteilung in "Götter der Schöpfung", "Götter der Heilung", "Götter der Wandlung", "Götter der Offenbarung" und "Werkzeuge der Götter", traf die geistige Welt. So teilte Thot, der Gott der Wissenschaft und göttliche Schreiber in der Einleitung mit, dass die Götter vorbestimmt sind. Neben Isis, Osiris, Horus, Hathor, Anubis oder Bastet, die vielen Menschen ein Begriff sind, kommen auch Ptah, Maat, Sechmet, Selket, Nephtys, Chnum, Baal, Anmit, Seth, Nut und der bereits erwähnte Thot zu Wort. Darüber hinaus erfährt der Leser auch Erstaunliches über die Pyramiden, die wahre Aufgabe der Tempel, die zehn Arten, Hieroglyphen zu lesen und die Bedeutung von anch, djed-Pfeiler und was-Zepter. Das Orakel und das Ritual, zwei Werkzeuge, ohne die das Alte Ägypten nicht vorstellbar ist, finden ebenso Beachtung wie der heilige Fluss, der heilige See und das Grab. Klar erkennbar sind die Zugänge der beiden Autorinnen auch durch das Schriftbild. Während die Texte von Monika Chouchene kursiv erscheinen, sind die Texte von Leone Strizik normal" gesetzt. Einfühlsam, eindringlich und manchmal auch etwas streng, zeigen die Gottheiten unsere sogenannten Befindlichkeiten auf und lehren uns, Verantwortung für uns zu übernehmen, Verantwortung für unsere Gedanken, Gefühle, Worte und Taten, die uns letztendlich immer einholen, aber oft nicht als unsere ureigenen Schöpfungen erkannt werden. Die persönlichen Erfahrungen, Zugänge und Mythen beleben und bereichern die Texte, liefern der Leserin und dem Leser eine spannende Lektüre, Wiedererkennungseffekte, machen Lust, mehr zu erfahren und sich vielleicht selbst auf das Abenteuer Ägypten einzulassen und die Reise zu beginnen. 50 wunderschöne Farbabbildungen, noch dazu nach jedem Kapitel plaziert, verstärken und beleben die Texte zusätzlich.
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5.0 von 5 Sternen
Hectors Wirklichkeit, 26. November 2010
Dies ist kein Buch, um schnell mal hineinzulesen oder neben anderen Büchern gelesen zu werden. Es verlangt vom Leser Konzentration und fordert ihn heraus. Hector, der Hauptprotagonist in Erwin Uhrmanns Roman, ist eine interessante und bemitleidenswerte Person. Er schafft es nicht (mehr), mit seinem Leben im Hier und Jetzt klar zu kommen und "à jour" zu sein. Die Geschichten und Erlebnisse seiner eigenen Vergangenheit holen ihn ebenso ein, wie die seiner Mutter, seiner ermordeten Großtante und der anderen Akteure. Ich habe ihn "Hector mit der traurigen Gestalt" in meinen Gedanken genannt, ihn bedauert, bewundert, für verrückt gehalten und mich über ihn geärgert. Hector begibt sich auf Reisen nach Belgrad und Triest, um dem, was er zu seinem Lebensinhalt gemacht hat, nachzuspüren und zu recherieren, die Orte sinnlich wahrzunehmen und sie manchmal sogar zu "erriechen". Was ist jetzt Traum, Illusion oder Wunschdenken und was ist die Wirklichkeit? Alles vemischt sich. Wirklichkeit ist das, was auf Hector wirkt und das ist viel, fast zu viel. Seine Freundin Carla sagt ihm, ...dass er sich selbst am meisten braucht, mehr als er andere braucht, weil er sich dann besser mit sich auskennt...mit sich selbst ist man geboren und mit sich selbst stirbt man...kommt man damit nicht klar, scheitert man im Leben... Der Autor versteht es wunderbar, die Situationen, in die Hector sich freiwillig und unfreiwillig begibt, mit seiner detailreichen, philosophisch-psychologischen Sprache zu schildern.
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