Profil für B. Michael > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von B. Michael
Top-Rezensenten Rang: 164.954
Hilfreiche Bewertungen: 46

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
B. Michael (Geneva, Switzerland)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Duracraft DD-TEC10E Luftentfeuchter
Duracraft DD-TEC10E Luftentfeuchter

2.0 von 5 Sternen Innen top - aussen flop, 20. Juli 2014
Vorweg: das ist der erste Luftentfeuchter, den ich besitze und ich kann somit nicht mit anderen Geräten vergleichen. Ausserdem ist das Gerät nicht bei Amazon gekauft (was aber auf die weitere Beurteilung keinen Einfluss haben sollte).
Das Gerärt entfeuchtet effizient. Allerdings nur eine Raumgrösse von ein bis zwei Zimmern. An einem anderen Ort meiner 4-Zimmer Wohnung ist das Entfeuchten kaum messbar.
Hauptkritik: die untere "Schublade" (also der Wasserbehälter) ist in einer Art und Weise gefertigt, dass es beim laufenden Gerät zu vibrieren beginnt und eine beträchtliche Geräuschkulisse schafft. Abgesehen davon wäre der Entfeuchtungsvorgang eigentlich nicht sehr laut. Da das eindeutig ein Konstruktionsfehler ist und (wie ich in anderen Rezensionen lese) auch andere betrifft, kann ich die vielen positiven Bewertungen nicht ganz nachvollziehen. Übrigens: einmal ist das Gerät aus dem Stand umgefallen und dabei ist die untere hintere Wand der Plastikverkleidung in 10 Stücke gebrochen.
Kurzum: gut für ein Kellerlokal, nicht sehr empfehlenswert für die Wohnung.


Plustek OpticBook 4800 Buchscanner A4 USB
Plustek OpticBook 4800 Buchscanner A4 USB
Wird angeboten von conrad_electronic
Preis: EUR 505,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Freude, aber nur bedingt unter Mac OS, 11. Februar 2014
Ich scanne schon seit langem Bücher, habe viel probiert aber ich musste immer wieder feststellen, dass die Qualität eines Flachbettscanners so leicht nicht erreicht werden kann.
Darum bin ich froh, dass es hier einen Flachbettscanner gibt, der die Scanzeit merklich reduziert. Bei mir sind es etwa 4 Sekunden für einen 300-dpi Farbscan und das ist nicht zu vergleichen mit anderen Flachbettscannern.
Besonders gut finde ich auch die 4 Tasten am Rand. Sie sind für Freunde des Bücher-Scannen ein wahres Geschenk. Man kann zwischen Farbmodus, Graustufen oder SW wählen und mit der vierten Taste einen schlechten Scan sofort löschen. Das macht die Hände frei und ist somit nochmals ein Zeitgewinn. Ein 100-Seiten Buch habe ich in einer (gefühlten) halben Stunde gescannt.
Das Gerät ist etwas billig gebaut (Plastik, sehr leicht) und die bereites beschriebenen Kratzer an der Glasfläche sind ärgerlich. Allerdings hatte ich nicht den Eindruck, dass das die Qualität der Scans beeinflusst hat. Und der Scanner macht Lärm wie fast jeder andere Flachbett-Scanner.
Die mitgelieferte Software wird am besten wie von anderen Revieren als "lieblos" beschrieben. Nichtsdesto trotz erfüllt sie ihren Zweck und ist auch nicht unnötig kompliziert.
Nun zum eigentlichen Punkt: das Gerät kann grundsätzlich unter Mac OS verwendet werden. Den Treiber kann man sich auf der Homepage des Herstellers runterladen. Aber ist ein schlechter Kompromiss: die OCR fehlt (Abbyy Fine Reader) so dass man keine lesbaren PDFs erstellen kann. Auch fehlt in dieser Beta-Version die Seitenleiste, wo man die bereits gescannten Seiten sieht. Zu Beginn waren die Scans z.T. auch abgeschnitten oder unvollständig. Und ganz besonders schade: die Scanzeit ist unter Mac länger (am Anfang muss der Scanner-Schlitten immer erst etwa 2 Sekunden justieren, bevor der Scan dann beginnt). Das ist alles entgegen dem Prinzip, warum man sich diesen Scanner kauft. Ein anderes Minus: der Scanner wird trotz der runtergeladenen Software nicht von "imagecapture" erkannt und steht deshalb anderen Programmen nicht zur Verfügung (z.B. Photoshop, oder PDFscanner, einer kleinen App, die ich im AppStore gefunden habe). Einzig mit Vuescan funktionierts, aber auch hier sind die Scans z.T. sehr schlecht und unvollständig und die Stapelverarbeitung finde ich nicht sehr praktisch). Nach meiner Erfahrung kann man unter Mac OS und der runtergeladenen Software lediglich PDFs oder andere Formate scannen, die man später mit einem anderen Programm zu einem multi-page PDF macht. Ausserdem fand ich die Qualität des PDFs erstaunlich schlecht.
(Aus diversen Internet-Blog-Einträgen hatte ich den Eindruck, dass das Gerät Optibook 3800 besser mit Mac funktioniert. Trotzdem würde ich mich nicht auf dieses Experiment einlassen).
Deshalb war die Lösung einzig die, mir Windows auf dem Mac zu installieren (in meinem Fall mit bootcamp). Für diejenigen, die das noch nicht haben, sei vermerkt, dass bootcamp auf dem Mac vorinstalliert ist, die Lizenz für Windows aber gekauft werden muss (zusätzliche ca. 110 Euro). Das Gute: hier funktioniert der Scanner auch auf einem Mac mit der mitgelieferten Software einwandfrei. (Ich hatte die Gelegenheit, den Scanner an einem PC zu probieren und kann sagen, dass ich keinen Unterschied finde).
Fazit: für nicht-profesionelle Buchscanner-Freunde ist dieses Gerät ein echtes Geschenk: kurze Scanzeit, gute Qualität der Scans, mulit-page OCR PDF's, etc. Die Verarbeitung lässt mich nicht hoffen, dass das Gerät 1000 gescannte Bücher überlebt, aber … mal sehen. Unter Mac OS funktioniert das Ding mehr schlecht als recht und ich empfehle deshalb, Windows auf dem Mac zu installieren.


Weltgeschichte 36 Bde
Weltgeschichte 36 Bde
von Otto Zierer
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte in Romanform, 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Weltgeschichte 36 Bde (Gebundene Ausgabe)
Per Zufall habe ich mir einen Band dieser Reihe in einem Antiquariat gekauft und das eine Buch hat meine Neugier auf mehr geweckt. Die gesamte Serie (37 Bände) konnte ich dann bei einem Händler über Amazon antiquarisch bestellen, denn die Bücher werden in dieser Form nicht mehr verlegt. Es handelt sich um eine Reihe Geschichtsbücher von den Anfängen bis zur Neuzeit. Dabei werden immer wieder Passagen eingeflochten, in denen die Geschichte in dichterischer Form erzählt wird. Diese Episoden können natürlich nicht immer aufgelöst resp. fortgeführt werden, da dazu nicht einmal die 37 Bände dieser Reihe reichen würden. Erstaunlicherweise verringert dies das Lesevergnügen in keiner Weise. Diese "erzählende Geschichtswissenschaft (...) mit fiktiven innere Monologe bedeutender Figuren der Geschichte und fiktiven Dialoge zwischen bedeutenden Widerparts und Weggefährten des Zeitgeschehens" (--> Wikipedia --> Otto Zierer) macht das Studium der Geschichte vor allem für den Laien anregend und inspirierend. So etwas ähnliches sucht man bei den heutigen Verlagen vergebens.

Ich bin kein Historiker aber Geschichtsbücher sind sozusagen mein Hobby. Deshalb kann und will ich den Inhalt dieser Reihe im Hinblick auf ihre wissenschaftliche Korrektheit nicht kommentieren. Aus Neugier habe ich "stichprobenartig" die eine oder andere Episode im Internet nachrecherchiert. Durch das "dichterische" in diesem Werk entsteht vielleicht der Eindruck, alles sei in genau dieser Form tatsächlich passiert, während man im Internet erfährt, dass die einzige Quelle (sagen wir z.B. Marco Polos Berichte) heute schon mal kritisch hinterfragt werden. Ich vermute zwar, dass solche Fakten dem Autor nicht unbekannt waren. Diese Reihe wurde sicherlich auch nicht als "wissenschaftliches" historisches Werk geschrieben sondern richtete sich an den historischen Laien (die Bücher erschienen früher im Rahmen eines Leserings). Ich glaube, das wird wohl der Grund sein, warum so ein Mammut-Werk nicht mehr aufgelegt wird.
Wer sich also für Geschichte interessiert und sich diese gerne "erzählen" lässt, dem empfehle ich die Lektüre wärmstens und rate dabei im Hinterkopf zu behalten, dass dieses Buch schon in den 50-er Jahren geschrieben wurde. Wer das kann, findet hier eine unendliche Quelle des Wissens und auch der Inspiration.

Ein Band ist übrigens ein Registerband, 22 Bände sind unter dem Namen "Bild der Jahrhunderte" auch einzeln erhältlich. Die restlichen Bände beinhalten die Geschichte Indiens und des Islams, Amerikas und des fernen Ostens.


Das Paul-Bocuse-Standardkochbuch
Das Paul-Bocuse-Standardkochbuch
von Paul Bocuse
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch, nicht nur fürs Selber-Kochen, 28. November 2007
Das Buch bietet keine Bilder und keine trendigen Kochrezepte, wie man in 1 Stunde Arbeit seine 8 geladenen Gäste beeindruckt und dabei noch cool wirkt. Um ehrlich zu sein, ich habe bisher die Geduld nur für ein Dutzend der Rezepte gehabt, denn in diesem Buch ist wirklich fast alles für Fortgeschrittene. Für die meisten Rezepte fehlt es an irgendetwas in der eigenen Küche, für manche sogar an allem. Dafür kann man das Buch lesen wie einen Roman. Das ist französische Kochkultur vom feinsten, und mein spezielles Lob auch an die Übersetzer, die in vielen Anmerkungen dem Laien die Unterschiede zwischen französischer und deutscher Küche erklären. Ebenfalls sind sämtliche Rezepte zweisprachig betittelt und das Inhaltsverzeichnis findet sich auch in beiden Sprachen. Deshalb ist das Buch für mich mehr ein Primer der französischen Kochkultur als solches, als ein Kochbuch zum selber-machen.


Brahms Requiem Herreweghe
Brahms Requiem Herreweghe

35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neuere Einspielung des Requiems von höchster Qualität, 29. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Brahms Requiem Herreweghe (Audio CD)
Ich habe mir viele neuere Einspielungen des Deutschen Requiems angehört. Diese Aufnahme von Herreweghe ist in meinen Augen ein äusserst gelungene. Ich bin auch mit der Klemperer-Einspielung "gross geworden". So genial diese ist, so schwierig fand'ich es, eine neuere und technisch überzeugendere Aufnahme zu finden. Was mich an dieser Einspielung begeistert ist die Präzision und "Disziplin", mit welcher die beiden Chöre und das Orchester dieses Werk vom ersten bis zum letzten Takt interpretieren. Jeder Sänger, Solist oder Musiker scheint die gleiche musikalischen Idee zu verfolgen. Damit gelingt es Herreweghe, dieses so monumentale Werk ohne künstlichen Prunk und "in-die-Länge-ziehen" sondern mit Bescheidenheit und Grösse einzuspielen. Das ist es, was ich an der Klemperer-Aufnahme schätze und was ich in einer neueren Einspielung wieder suchte.


Seite: 1