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Rezensionen verfasst von
Auskenner (Sin City)

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The Hunter
The Hunter
Preis: EUR 9,99

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blattschuss!!!, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Hunter (Audio CD)
Wenn du gerade einen Ertrinkenden aus stürmischen Fluten gezogen und erfolgreich wiederbelebt hast, wirfst du ihn ja auch nicht zurück ins Wasser und fängst von vorne an. So gesehen erstaunt es kaum, wenn die allerorts zu Rettern des Metal ausgerufenen MASTODON partout keinen Metal mehr spielen wollen.

Man durfte gewarnt sein. Bereits auf dem großartigen Vorgänger 'Crack The Skye' schraubte die Band aus Atlanta den Thrash-Anteil früherer Tage drastisch zurück und fischte stattdessen in den Untiefen KING CRIMSONscher Uferlosigkeit.

Und jetzt? Keine ausladenden Epen mehr. 'The Hunter' geht in gnadenloser Präzision und Effizienz auf das angestrebte Ziel zu: den Killersong. Und die Beute ist wahrlich fett. 'Black Tongue', 'Curl Of The Burl', 'Blastroid'.... ach was, die kompletten ersten sechs Tracks ballern alles nieder, was nicht beim ersten Riff aus dem Sumpf ist (schließlich sind oder waren MASTODON sogenannte Sludge Metaller). Ausgerechnet der Titelsong bildet die balladeske Feuerpause, bevor die finstere Treibjagd unaufhaltsam weiter geht.

Der Frage, ob dies nun doch noch oder kein Metal mehr sei oder was, mögen sich andere stellen. Sagen wir es mit METALLICA. Als deren Thronanwärter sind MASTODON aufgrund dieser Metal-Retter-Medaille sowieso schon lange im Gespräch. Wenn 'Crack The Skye' ihr 'Master Of Puppets' war, haben BRANN, BRENT, BILL und TROY nun ihr schwarzes Album eingespielt. Dunkel, schwer, groovend- ein Sound auf den Orks tanzen würden. Die treffsicheren Drei- und Vierminüter haben neben den bereits erwähnten Vorzügen eine weitere, wie auch immer zu bewertende, Eigenschaft. 'The Hunter' ist das vielzitierte Album aus einem Guss- mit überwiegend aber eben nicht ausschließlich prächtigen Songs- jedoch kein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk wie die Vorgängerplatte.

Erstaunlich ist vor allem diese genreübergreifende Dominanz: Egal auf welchem Terrain sie wildern, MASTODON gebührt stets der Platzhirsch. Groß waren sie schon, jetzt werden sie riesig.

9 von 10 Punkten ("Crack The Skye" erhält 9,5)


Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)
Blood of the Nations (Limited Edition inkl. Bonus-Track)
Wird angeboten von Nuclear Blast GmbH
Preis: EUR 16,99

22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik+ Sänger = gut / Texte + Cover = mies, 26. September 2010
Über die Musik auf dieser Scheibe wurde hier schon ausreichend referiert. Von daher nur soviel: Musikalisch ist dies sicher die beste ACCEPT Platte seit "Russian Roulette" ( wobei diese ja bereits im Vergleich zu den großartigen Vorgängern leicht schwächelte.) Es wird also satt und gekonnt nach vorne gerockt, auch wenn das alles auf mich manchmal zu kalkuliert wirkt: Auf den vorhersehbaren Einsatz der "oh hoho"- Chöre kann man geradezu warten, auf Überraschungsmomente auch, nur eben vergeblich. Mark Tornillo macht seine Sache ordentlich. Sein Spagat zwischen Udo Reminiszenzen und persönlicher Note ist dem Projekt "unpeinliches Comeback" sicher förderlich.

Unschön und bei ACCEPT völlig deplatziert wirkt sich diese persönliche Note allerdings auf die Lyrics aus. Denn leider hat es sich Herr Tornillo nicht nehmen lassen, seine Blut und Ehre- Texte von TT QUICK Zeiten ("Metal of Honor") zu ACCEPT rüberzuretten. Gerade der Titeltrack spricht hier eine deutliche Sprache. Nun hat keiner etwas dagegen, wenn der Tod gefallener Soldaten im Irak Krieg bedauert wird. Aber ein solch schwülstiges Redneck - Pathos sollte man besser MANOWAR und Co. überlassen. Mir ist es absolut unverständlich, wie Wolf und Peter so etwas zulassen konnten, stand die Band doch immer für ein ironisch gebrochenes Verhältnis zum Militarismus ("Aiming High", "Stand Tight") und hatte generell immer wesentlich subtilere Texte zu bieten.

Dass zu allem Überfluss auch noch das billige Cover Motiv die neue "Wir-kämpfen-bis-zum-letzten-Mann"- Attitude meiner alten Helden unterstreicht, mindert für mich den Genuss der CD, die mir, rein musikalisch betrachtet, ansonsten vier Sterne wert wäre, zusätzlich.

ACCEPT-Fans, denen Texte und Artwork völlig unwichtig sind, empfehle ich die CD trotz meiner leichten Enttäuschung. Ich aber kann nicht anders und vergebe schweren Herzens nur 3,5 Sterne.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2012 7:57 PM MEST


Into the Pandemonium
Into the Pandemonium
Preis: EUR 13,99

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ungewöhnlichste Metal Platte aller Zeiten?, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Into the Pandemonium (Audio CD)
Moment mal, bislang nur eine, wenn auch durchaus zutreffende, Rezension für dieses bahnbrechende Kunstwerk?

Wer es nicht selbst anno 1987 miterlebt hat, macht sich wohl keine Vorstellung, welche Irritationen die Frosties mit diesem Album auslösten. Ein Jahr zuvor hatten SLAYER mit "Reign in Blood" den beliebten Härterschnellerbrutaler-Wettbewerb für alle Zeiten überflüssig gemacht (auch wenn das bis heute nicht alle kapiert haben). Wer innovativ sein wollte, musste also neue Wege beschreiten und genau dies taten die Eidgenossen in einer derart radikalen Weise, dass manchem Metaller die Nieten von der Kutte fielen.

Zu den gewohnten CF Trademarks, morbide Thrash Riffs und kehliges Gebelle, gesellten sich phasenweise Frauengesänge, klassische Streicher, industrielle Beats sowie ein Herr Warrior, der bisweilen so klagend sang, wie man es eher von den Death Rockern CHRISTIAN DEATH gewohnt war.

Bereits mit dem Opener "Mexican Radio" fuhr man volles Risiko, handelt es sich doch um eine Coverversion der New Wave-Band WALL OF VOODOO. Und finden sich auch einige Tracks, die eine traditionsbewusste Klientele bedienen, dürfe so mancher Metaller auch heute noch beim Genuss des gesamten Albums zwischen Headbangen und Kopfschütteln schwanken- wie gut, dass dies kaum auffällt.

Bei aller stilistischen Vielfalt wirkt die Platte dennoch wie ein in sich stimmiges Gesamtkunstwerk, was sich der einzigartigen, beklemmenden Atmosphäre verdankt, die von dem kongenialen Artwork, einem Gemälde von HIERONYMUS BOSCH, perfekt visualisiert wird.

Ich kenne keine Metal Band, die, bei technisch eher eingeschränkten Fähigkeiten, ein derart mutiges und innovatives Album geschaffen hat. Trotz mancher späterer Ausrutscher gebührt Mainman T G Warrior Fischer für dieses Glanzstück ein ewiger Ehrenplatz in der Metal Hall of Fame sowie etwas mehr Aufmerksamkeit für seinen großartigen CELTIC FROST - Nachfolger TRIPTYCHON.


Deutsche Nationalhymne
Deutsche Nationalhymne

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Peinlichkeit und Schlecht und Frechheit..., 12. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Deutsche Nationalhymne (Audio CD)
Liebe Nachwuchsmusiker: Bitte brecht eure Schullaufbahn/ Lehre / Ausbildung nicht für eine Karriere als Rockstars ab. Erlernt vorher einen anständigen Beruf! Dann bleiben uns fürderhin solch Mitleid erregende Versuche von abgewirtschafteten Altrockern erspart, auf Teufel und bleib bitte drin, Kohle für die Altersvorsorge scheffeln zu wollen.

Im Falle von BONFIRE ist diese Peinlichkeit doppelt schmerzhaft, da die Band einst als gute SCORPIONS- Kopie mit BON JOVI- Touch in den 80ern prima Platten wie "Don't Touch The Light" und "Fireworks" herausbrachte. Diese gibt es übrigens im erschwinglichen Doppelpack zu erwerben. Bitte kaufen! Sonst kommen BONFIRE womöglich auf die Idee, mit Rockversionen für McDonalds " Däng Däng DäDäng- Ich liebe es" und ähnlichen Schwachheiten ihre Miete zu bezahlen. Und das wollen wir doch nicht riskieren?
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2010 1:20 PM MEST


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