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Rezensionen verfasst von
Bryllyant

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Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
DVD ~ John Shepard
Preis: EUR 7,87

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung! Spoiler Inside!!!! Nicht lesen wenn man den Film nicht kennt!, 30. Oktober 2010
Der fünfte Teil war anfänglich völlig anders konzipiert, aber da man Corey Feldman nicht bekommen hat, mußte man umdisponieren. Er ist zwar in einer kurzen Rolle zu Beginn zu sehen, aber mehr war zeitlich nicht drin da er zeitgleich schon bei "The Goonies" vor die Kamera durfte. Somit läßt man wie im zweiten Teil einfach ein paar Jahre vergehen, obwohl dieser Teil nur ein Jahr nach Teil 4 entstand und veränderte die eigentlich geplante Handlung.
Tommy ist nun fast erwachsen. Da er die Zeit zwischen "Das letzte Kapitel" und "Ein neuer Anfang" wohl in einer Anstalt verbracht hat, darf er jetzt als Lebensvorbereitung in eine Art betreutes Camp für Jugendliche mit Problemen. Diese haben zum Teil gewaltige Probleme. Nicht nur die, auch die Nachbarn in der näheren Umgebung gehören eher medizinisch betreut.
Tommy wird noch immer von Alpträumen geplagt und so richtig entlassungsreif wirkt er nicht gerade. Das schon recht bald die ersten Morde geschehen, sind dem Heilungsprozeß auch nicht gerade zuträglich.
Der fünfte Teil wartet mit ein paar Änderungen auf. Zum ersten spielt dieser Teil nicht am Crystal Lake aber außer des fehlenden Sees bemerkt man das nicht unbedingt. Der Rest sieht genauso aus. Auf die anfängliche Rückblende wurde in diesem Teil völlig verzichtet. Das "Final girl" muß diesmal nicht über den Leichenparcours, da Jason sie diesmal in einem Raum gesammelt hat. Die meisten zumindest. Jason? Wirklich Jason?
Nein, das ist die krasseste Änderung. Am Ende wartet man wirklich mit einer mächtigen Überraschung auf. Ob man den Täter jetzt erraten kann oder nicht sei mal dahin gestellt, aber das ist fast egal. Es ist nicht Jason. Durch das Ende des vierten Teils, wobei hier ein Rückblick wirklich besser gewesen wäre, könnte man Tommy selbst vermuten. Vor allem weil der Killer nie im Bild zu sehen ist. Erst bei der finalen Jagd und bei der ist Tommy verschwunden, sodaß man fast unweigerlich auf ihn tippen wird. Falls man vorher weiß das diesmal kein Jason da ist. Hinweise darauf gibt es aber. Der Maske fehlt der Einschlag des Beils und zusätzlich hat sie blaue Streifen. Es ist nicht seine Maske.
Dieser gute und überraschende Einfall ist aber auch der einzige. Ansonsten spult man das normale Programm ab. Erst Einführung, dann Morde. Die sind mal mehr und mal weniger knackig, aber insgesamt sehenswert. Leider sieht man auch hier viele Details nicht, die unseren Freunden der MPAA zum Opfer gefallen sind. Somit kann man den Blutgehalt nicht vollends bewerten. Die Darsteller sind wieder komplette Dumpfbacken mit denen man kaum mitfiebern kann, weshalb die Spannung nur auf mittlerem Niveau pendelt. Nur mit den letzten Drei kann man mitfiebern, weshalb sie dann auch ganz gut gewählt sind. 3? Ja, diesmal läßt er drei laufen, aber da es nicht Jason ist kann man diese Nachlässigkeiten wohlwollend verzeihen. Spaß hatte ich trotzdem an diesem Teil. Auch hier eine kleine Anekdote am Rande: Die nackte Tina, die ihre Augen an den Maskenmann verloren hat, heißt in Wirklichkeit Deborah Sue Vorhees. Somit ist wenigstens doch eine echte "Vorhees" dabei.


Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch
Freitag der 13. Teil 7 - Jason im Blutrausch
DVD ~ Lar Park Lincoln
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung! Spoiler inside!, 30. Oktober 2010
Am Anfang haben wir mal wieder einiges an Rückblicken und Szenen aus dem Trailer zu Teil 6 die gar nicht im Film waren (?). Dann wartet man auf Tommy, aber da wartet man vergeblich. Der Charakter der in den letzten 3 Teilen die Hauptfigur war, wurde wortlos aus der Serie entfernt. Nicht gerade die feine Art, aber dafür bekommen wir wieder die Mixtur geboten die die ersten Teile so vergnüglich machten. Der Ort heißt wieder Crystal Lake, es sind einige zeigefreudige Teenies an Bord, und die Atmosphäre ist wieder vom feinsten. Um wieder etwas Neues zu bieten hat man Tina eingebaut. Tina fuhr als Kind in den Ferien immer mit ihren Eltern zum See. Bei einem dieser Aufenthalte verunglückt ihr Vater leider tödlich. Nein, er hatte keine Begegnung mit Jason, sondern mit seiner Tochter die über telekinetische Fähigkeiten verfügt. Diese kann sie aber kaum kontrollieren, weshalb es zu diesem tragischen Unfalltod kommt. Seitdem ist sie in psychatrischer Behandlung und versucht mit Hilfe ihres Arztes nun am Ort des Geschehens ihr Trauma zu überwinden. Der hat aber was ganz anderes vor.
Was sich hier als wirklich interessantes Storyelement anhört, ist es leider nur zum Teil. Tina macht große Strecken des Films vieles richtig und ist auch lange Zeit der Symphathieträger. Leider wird sie irgendwann immer hysterischer und beginnt an zu nerven. Nicht nur Jason sondern auch den Zuschauer. Im Finale zieht sie dann dermaßen mit ihren Kräften vom Leder das Uri Geller vor Neid erblassen würde. Allerdings ist das irgendwie völlig unpassend und mag innerhalb dieser Serie überhaupt nicht zu gefallen. Zumindest mir nicht.
Ansonsten hat der Film einiges zu bieten. Er ist wieder wesentlich atmosphärischer als sein Vorgänger, der Humor ist komplett raus, aber dafür ist Jason sehr gut aufgelegt. Besonders der Mord im Schlafsack ist einer der besten der Reihe. Auch Kane Hodder als Hockeymaskenkiller gibt eine tolle Leistung ab und kommt noch etwas grobschlächtiger daher, als seine Vorgänger. Den restlichen Cast kann man allerdings problemlos im See versenken. Das sieht Jason wohl genauso.
Jason im Blutrausch macht zum Teil richtig Spaß, aber dank der MPAA bekommen wir diesen Blutrausch nur gekürzt zu Gesicht. Der Teil der weniger Spaß macht ist der Showdown. Hier fliegen einfach zu viele Gegenstände durch die Luft und als sie ihren toten Vater im See zum Leben erweckt, der dann Jason in die Tiefe zieht, schlägt man nur noch die Hände vor das Gesicht. Was hätte aus diesem Teil für eine positive Fortsetzung werden können. Schade!


Freitag der 13. Teil 2
Freitag der 13. Teil 2
DVD ~ Amy Steel
Preis: EUR 7,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Spaß, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Freitag der 13. Teil 2 (DVD)
Der zweite Teil beschäftigt sich doch erstmal mit einer recht langen Einleitung, die zu großen Teilen aus den Endsequenzen des ersten Teils besteht. Die Einleitung mußte aber wohl sein, damit man den nötigen Zusammenhang für den ersten Mord erhält. Danach geht es an den Crystal Lake aber nicht in das bekannte "Camp Blood" sondern in ein Nachbarcamp. Somit sind die Kulissen wieder erste Sahne und wir bekommen sogar einen Einblick in Jasons Domizil. Wenn man den Film damals geschaut hat, war er mit Sicherheit noch eine Portion spannender. Mit dem heutigen Wissen ist natürlich klar das Jason der Täter ist. Das wußte man damals halt nicht, obwohl natürlich entsprechende Andeutungen gemacht wurden. Diese hätten aber auch möglicherweise in die Irre lenken können. Seltsam ist aber das der Film 5 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils spielt, wo er doch nur ein Jahr später gedreht wurde. Warum das so ist wird wahrscheinlich das Geheimnis der Erfinder bleiben. Einen größeren Sinn konnte ich daraus nicht entnehmen.
Jason ist aber in jedem Fall noch nicht die unerbittliche Tötungsmaschine. Er weist Schwächen auf und wirkt auch manchmal ein wenig unbeholfen. Zu diesem Zeitpunkt ist absolut noch nicht klar, das er das größte Wiederaufstehmännchen der Filmgeschichte wird. Das trägt aber zur Spannung bei, weil man doch glaubt eine Chance gegen ihn zu haben. Wie gesagt, man muß sich schon ein wenig in die Lage des Zuschauers im Jahre 1981 versetzen und das heutige Wissen ausblenden. Der zweite Teil ist absolut kurzweilig, die Darsteller sind nicht unsymphatisch und stellen absolut passable Opfer dar :-))
Irritierend ist heute nur die Synchronstimme von Lagerleiter Paul, wenn man kurz zuvor ein wenig die TV Serie 24 konsumiert hat. Es ist nämlich die gleiche die Präsident Charles Logan verliehen wurde. Die Musik stammt wieder aus der Feder von Harry Manfredini und ist einfach passend. Nur am Blutgehalt wurde ein wenig gespart, welches sich wohl das amerikanische Pendant der FSK einverleibt hat. Schade!
Eine "Psycho" Anleihe ist auch wieder vorhanden.Diesmal natürlich von der anderen Seite aus.
Alles in allem ist der zweite Teil für den "Friday" Fan absolut sehenswert und macht eine Menge Spaß. Slasherfans können hier überhaupt nichts verkehrt machen.


Freitag, der 13. [Blu-ray]
Freitag, der 13. [Blu-ray]
DVD ~ Jared Padalecki
Preis: EUR 9,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für ein Remake gelungen, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Freitag, der 13. [Blu-ray] (Blu-ray)
Da Remakes meistens fürchterlich in die Hose gehen, war ich sehr skeptisch was diesen Film anging. Da er aber verschiedene Fehler von Kollegen vermied, erzeugte Marcus Nispel einen Streifen der sich innerhalb der Freitag-Reihe durchaus sehen lassen kann. Irgendwie ist es auch kein reines Remake, sondern partiell eher ein Teil der Saga, der irgendwo bei den Teilen 2,3 und 4 anzusiedeln ist. Man kann ihn aber auch als Teil 2 ansehen, sofern man außer dem Start alle anderen Teile ignoriert. In den Opening - Credits sieht man den Rückblick auf Teil, 1 der natürlich nicht die Originalbilder zeigt. Mit eben solchen Rückblicken starteten die ersten Sequels allesamt, was mir schonmal gefallen hat. Die Charaktere des Films sind absolut nicht als Remake zu erkennen, da hier nichts aus den Vorgängern übernommen wurde. Daher auch eher die Erinnerung an ein Sequel was knapp 30 Jahre nach dem Original spielt. Die als Synonym für die ganze Reihe stehende Eishockeymaske, bekommt Jason erst in der Mitte des Films was eine Mischung aus den Teilen 2 und 3 darstellt. Diese Sequenz ist auch wirklich gelungen. Besonders dann, wenn man an das unsäglich schlechte Remake von Halloween denkt. Insgesamt huldigt man der Original-Reihe sehr viel Respekt, was vielen anderen wohl zuviel abverlangte. Trotzdem hat man Jason intelligenter erscheinen lassen, ohne seine Personalie anzugreifen oder wie bei Halloween 2007, sogar ins Lächerliche zu ziehen. Jason ist Jason und wirkt nicht austauschbar. Auch die Einbindung der Camp Crystal Lake Ruine, inklusive seiner Behausung, ist hervorragend und würdigt einen der legendärsten Killer der Filmgeschichte. Den Opferteenies bringt man dafür weniger Respekt entgegen, was aber im Sinne des Erfinders ist. Nackte Mädels, Vollidioten und einige Unsymphaten sind enthalten, sodaß man wieder einmal auf der Seite des Killers ist.Trotzdem sind auch einige nette Leute dabei, wodurch Spannung auf einem guten Level aufkommt. Jason ist absolut humorlos, ziemlich schnell und mit durchschlagender Kraft. Einige Morde sind sehr gut inszeniert, einfallsreich und zeigen durchaus den Charakter der gesamten Reihe. Besonders die Machete im Kopf einer Blondine, die er daran soweit hochzieht, das man die nackte Oberweite in der Kamera hat, ist absolut fantastisch. in diesem einen Bild ist der komplette rote Faden der Reihe auf den Punkt gebracht. Apropos Bild: Jason mit Machete in der Hand, auf dem Dach eines Hauses und dem Nachthimmel als Hintergrund, gehört zu den besten Szenen des Films. Wirklich gut fotografiert.
Somit haben wir es wirklich mit einem würdigen Remake/Sequel zu tun, von dem sich einige andere Regisseure mal eine Scheibe abschneiden sollten.

Bild und Ton der BD sind auf einem guten Niveau und ich konnte kaum Mängel vernehmen. Die Geräusche liegen gut im Raum und das Bild hat keinerlei Aussetzer. Das Bonusmaterial habe ich mir nicht angesehen.
Noch zur Info: Es gibt auch noch eine längere Version des Films, die aber nicht sonderlich erfreulicher ist. Trotzdem bleibt geschnitten eben geschnitten, auch wenn man wieder was von Original Kinofassung faselt.


Freddy Vs. Jason [2 DVDs]
Freddy Vs. Jason [2 DVDs]
DVD ~ Robert Englund
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 14,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Crossover, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Freddy Vs. Jason [2 DVDs] (DVD)
Dem Crossover zwischen zwei der größten Horrorlegenden stand ich vorab äußerst skeptisch gegenüber. Auch wenn das Projekt 15 Jahre lang in der Schublade lag und es auch am Ende von Teil 9 bereits einen Hinweis darauf gab, konnte ich mir nicht vorstellen das das funktionieren würde. Aber das tat es.
Direkt zu Beginn des Films läuft einem ein wohliger Schauer über den Rücken. Das New Line Cinema Logo in rot und der gleichzeitige Einsatz des Nightmare Themas und des "Ki-Ma" Echos von Friday, brachte einen sofort in Stimmung. Die Geschichte war gut durchdacht. Freddy kann nicht mehr in die Träume der Elm Street Bewohner, da man ihn inzwischen vergessen hat. Das Örtchen Springwood hat auch alles mögliche dafür getan und selbst Todesanzeigen in den Archiven der Zeitungen geschwärzt, um ihm eine Rückkehr unmöglich zu machen. Deshalb sucht er Jason um ihn in dorthin zu schicken. Seine Morde sollen die Angst vor Freddy wiederbeleben. Er beginnt in der Elm Street 1428..........
Viele Dinge der Vorgeschichte unserer jeweiligen Heroen wurden vernachlässigt, andere wurden weiterentwickelt. Wie beispielsweise das Mittel Hypnocil, das man in Teil 3 schon vorgestellt bekommen hat. Zu großen Teilen des Films werden wieder Angst einflößende Möglichkeiten genutzt und der Humor nur sporadisch eingesetzt. Jason ist in Top-Form und fabriziert einige feine Morde in der Kulisse der Nightmare-Saga. Die Verbindung der beiden klappt hevorragend. Die alteingesessenen Bewohner denken sofort wieder an Krueger, während Jason ein Feuerwerk abliefert. Die Träume sind wieder Alpträume und verzichten weitestgehend auf Slapstick-Fantasy. Nur Freddy als Insekt war völlig überflüssig und erinnerte wieder an Teil 6. Ansonsten waren sie hervorragend inszeniert, besonders der erste Traum auf der Polizeistation war klasse.
Die Opfer und auch die Überlebenden waren zum Teil sehr symphatisch, was den Spannungsgehalt nach vorne trieb. Die ging natürlich bei dem unausweichlichen Endkampf zwischen Jason und Freddy flöten. Erstens konnte man sich natürlich nicht auf eine Seite schlagen und zweitens war es klar das das Endergebins nur Remis lauten kann. Trotzdem hat man sich dort alle Mühe gemacht und ein sehenswertes Spektakel abgeliefert, das trotz spannungsarmut niemals langweilig ist.
Schade, das einige der vorgeschlagenen Enden nie realisiert wurden. Eines davon hätte sogar einen Gastauftritt von Pinhead beinhaltet der die beiden in der Hölle begrüßt. Das wäre sicherlich spaßig gewesen. Egal, das Crossover ist in meinen Augen wirklich gelungen.


Flawless - Ein tadelloses Verbrechen
Flawless - Ein tadelloses Verbrechen
DVD ~ Sir Michael Caine
Preis: EUR 7,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Film mit 60er Flair, 30. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Flawless - Ein tadelloses Verbrechen (DVD)
Im Jahre 1960 hat es eine Frau in der von Mannern regierten Geschäftswelt nicht sehr leicht. Laura Quinn (Demi Moore) gibt trotzdem alles um die Karriereleiter im Diamantenhaus "London Diamond" hochzuklettern. Zur Abteilungsleiterin hat sie es geschafft, aber bei weiteren möglichen Beförderungen wird sie konsequent übergangen. Nicht nur das, sie erfährt das sie bald ihre Stelle verlieren soll. Anders dagegen sieht es beim Hausmeister Hobbs (Michael Caine) aus. Er steht kurz vor der Pensionierung und konnte durch private Schicksalschläge nicht weiter nach oben kommen, obwohl er doch über eine überdurchschnittliche Intelligenz verfügt. Er scheint aber damit zufrieden zu sein, nur seine Rente könnte etwas verbessert werden. Mit seinem Wischmob kurz vor der Tresortür faßt er einen unglaublichen Plan, bei dem er allerdings Hilfe benötigt.

"Flawless" ist ein feiner Krimi der sich um einen tollkühnen Juwelenraub dreht. Hochspannung sollte man nicht erwarten aber er ist keineswegs langweilig. Zu faszinierend ist die glitzernde Diamantenwelt der beginnenden 60er Jahre. Ebenso ist man schnell von den beiden Hauptprotagonisten gefangen, die beide absolut hinreißend agieren. Das konservative London, inklusive der steinreichen Geschäftswelt, ist wunderbar in Szene gesetzt und man fühlt sich wirklich in die Vergangenheit entführt. Der Film wirkt nicht wie, sondern eher aus den 60ern. In ruhigem Erzähltempo beschreibt er einen klassischen Raub mit intelligenten Mitteln. Keine Wackelkamera, keine kruden Effekte, sondern eher feinsinnige Dialoge und Gesten von zwei absoluten Größen der Branche, machen hier den Filmspaß aus. Wer "Oxford Murders" mochte könnte eventuell auch hier richtig liegen. Nicht vom Inhalt und auch nicht von der Umsetzung, aber die gleiche Klientel müßte sich hier angesprochen fühlen. Mir hat er in jedem Fall einen vergnüglichen Filmabend bereitet.


Die Nacht der Reitenden Leichen
Die Nacht der Reitenden Leichen
DVD ~ Lone Flemming
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kult, aber hier leider geschnittener Kult., 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Nacht der Reitenden Leichen (DVD)
Die Reihe um die "reitenden Leichen" ist nun fast 40 jahre alt. (Ich schätze am Geburtstag gibt es bestimmt noch eine Jubiläums-Edition)
In dieser doch recht langen Zeit ist die Saga von Amando de Ossorio im absoluten Kultstatus angekommen. Fast jeder hat den Titel schonmal irgendwo gehört und viele haben die Filme auch gesehen. Wenn man sich die Eröffnungssequenz anschaut, fragt man sich allerdings weshalb. Okay, die Credits haben eine schöne Gruselatmosphäre, aber ab der Vorstellung der Hauptdarsteller, ist man fürs Erste irritiert. Die beiden Hauptprotagonistinnen fallen nämlich zunächst nur durch völlig sinnfreie Dialoge und lesbische Einlagen auf. Hinzu kommt noch ein Trottel der den Bodensatz des Smalltalk keinesfalls unterbindet. Er bereichert ihn eher noch. Nach ein wenig Palaver in einem Zug und kleinen Eifersüchteleien untereinander, steigt eine der Damen aus dem sehr langsam fahrenden Zug aus, und beschließt erstmal eigene Wege zu gehen.
Hierbei trifft sie auf eine alte Ruinenstadt namens Berzano, die als Behausung und Grabstätte der Tempelritter diente. Ab hier beginnt der Trashfaktor an zu sinken und ein Meilenstein des 70er Jahre Gruselfilms nimmt seinen Lauf. Da die attraktive junge Dame ab jetzt keinen Gesprächspartner mehr hat, fällt nämlich der verbale Nonsens weg und eine absolut fulminante Sequenz beginnt. Die Nacht bricht herein und die alten Ritter heben sich aus den Gräbern. Hier glänzt Ossorio mit jeder einzelnen Szene. Man hört keine Musik, nur das Knarren von Türen und den pfeifenden Wind. Dann startet die berittene Fraktion des Ordens und die vielzitierte Atmosphäre erreicht ihren Höhepunkt. Monotone Trommelschläge und tiefer Ritualgesang untermalen nun die in Zeitlupe gefilmte, vor Erhabenheit strotzende Armee, die nach neuen Opfern giert. Die Quintessenz des gepflegten Gruselfilms einer kompletten Dekade, wird in diesen Minuten offenbart. Leider nimmt er danach dieses hohe Niveau wieder raus, um erst gegen Ende nochmal hochzufahren. In der Zwischenzeit beschäftigt man sich eher mit der Suche nach der verschwundenen Freundin, bringt ein paar Geschichten über die Templer zu Tage und läßt ein paar kleinere Zombiepassagen ans Werk, um zwischendrin die Spannungsschraube wieder etwas anzuheben.

Die Darsteller sind fast logischerweise jetzt nicht unbedingt das gelbe vom Ei und auch die schon erwähnten Dialoge sind auf keinem guten Niveau. Deshalb wandelt er zwischenzeitlich immer wieder mal zwischen Trash und Referenz hin und her. Ossorio war wohl von seinen Ideen, um vollendete Gruselstimmung zu bieten, so begeistert, das er das Drumherum etwas zu sehr vernachlässigt hat. Nicht so bei den Locations, die auch heute noch absolut atemberaubend sind.

Über die gesamte Lauflänge ist deshalb mit Sicherheit kein Meisterwerk geglückt, aber durch einige Passagen ein Film, der für das Genre unverzichtbar ist. Man sollte allerdings mit Gruselfilmen älteren Datums etwas anfangen können.

Die Rezi bezieht sich selbstverständlich auf den ungekürzten Originalfilm. Durch die Schnitte ist die vorliegende DVD nämlich unbrauchbar. Wer kauft schon gerne unvollständige Dinge?


Das Phantom der Oper
Das Phantom der Oper
DVD ~ Julian Sands
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 8,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Okay, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Das Phantom der Oper (DVD)
Der berühmte Stoff von Gaton Leroux wurde 1998 von Dario Argento verfimt. Dieser lieferte bereits mit "Terror in der Oper" schon einmal einen Beitrag im Umfeld der Sangeskünste ab. Also kein unbekanntes Terrain, auf das sich der Opernfreund begab.
Natürlich konnte man sich im Vorfeld schonmal damit anfreunden, eine Horror-Variante der Romanvorlage zu bekommen. In der ersten Hälfte des Films steht dieses auch klar im Vordergrund. Das Phantom mordet sich durch die französische Oper und geizt keineswegs mit blutigen Einlagen. Gleichzeitig untersucht ein französischer Journalist seltsame Phänomene, die sich in dem Gemäuer und seinen unterirdischen Katakomben abspielen.
Phasenweise mutet das wie ein Giallo vor herrlicher Kulisse an, mit dem Unterschied das man natürlich weiß wer der Täter ist. Trotzdem weisen viele Passagen auf die Vergangenheit des Regisseurs und der Film erzielt dort auch seine besten Momente. Die Ausleuchtung, die Locations und auch die Einstellungen wirken hervorragend. Die Kostüme und vor allem die Katakomben inklusive See überragend. Noch beschäftigt man sich aber nicht mit den Ungereimtheiten und den Abwandlungen zur Originalvorlage. Dafür gibt es zuviel zu sehen. Als die Liebesbeziehung mehr und mehr Oberwasser bekommt, hat man aber Zeit sich so seine Gedanken zu machen. Wo kommt das Phantom her? Wo liegt die Motivation in seinen Taten? Warum lebt sein einzig wirklicher Feind, der Rattenfänger, immer noch?

Die Fragen werden nur zum Teil gelöst und zudem auch äußerst unbefriedigend. Inzwischen gewinnt die romantisch-dramatische Komponente weiter an Oberhand, ohne überzeugen zu können. Dafür war die erste Hälfte zu sehr Horror, als klassische Literaturverfilmung. Der Wechsel misslingt also völlig. Das Ende ist wieder zu blutig, um mit den Protagonisten mitleiden zu können. Die fehlende Motivation hinter den Tötungsakten, verstärkt das fehlende Mitleid. Zudem ist der interessante Handlungsstrang um den Journalisten, ohne weitere Bedeutung für den Gesamtverlauf. Somit wirkt der Gesamteindruck unausgegoren und kaum aus einem Guß.

Julian Sands als Phantom hat mir hingegen sehr gut gefallen. Auch Asia Argento, wobei sie in den Gesangszenen völlig überfordert wirkte. Großes Lob auch an Ennio Morricone der einen fulminanten Score beigesteuert hat.

Trotzdem kann man das Gesamtergebnis nur als durchschnittlich bezeichnen. Reine Horrorfreaks werden mit vielen Zutaten nicht zufrieden sein und die Freunde der klassischen Literaturvorlage, die Hände vor das Gesicht schlagen. Trotzdem ist er jetzt nicht langweilig und macht phasenweise sogar Spaß. Die zweite Sichtung hat mir jedenfalls besser gefallen, als die erste. Eine dritte wird es mit Sicherheit auch irgendwann geben, aber einen vorderen Platz in der Filmographie von Dario Argento wird er bei mir nie erreichen.


Zombie 2 - Woodoo Schreckensinsel der Zombies
Zombie 2 - Woodoo Schreckensinsel der Zombies
DVD ~ Ian McCulloch
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 14,99

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnittfestival, 29. Oktober 2010
Lucio Fulci, der leider als Regisseur oftmals nur auf ein paar harte Gorestreifen reduziert wird, legte den Grundstein dafür praktisch selbst. Nachdem er zugesagt hatte "Zombi 2" zu drehen, wurde er nachfolgend in die Splatterecke geschoben und bastelte selbst mit einigen Projekten daran weiter.
Nun gut, das man gerne mal das sonstige Repertoir des Italieners unter den Tisch kehrt, hat natürlich auch seine Gründe. Zu bekannt wurden seine Zombie-Streifen und seine zum Teil wirklich harten Gialli.
Dieser hier war der erste Ausflug. Nachdem die Produktionsfirma den Erfolg von "Dawn of the dead" gesehen hatte, versuchte man sofort auf den Erfolgszug aufzuspringen und als Erster diese Nische zu nutzen. Das Budget wurde dafür zwar klein gehalten, aber man hatte mit Fulci eben auch einen Regisseur gewonnen, der mit wenigen Mitteln viel erreichen konnte.

Schon die Eröffnungsszene versprach großes Unheil. Ein ziellos treibendes Boot findet die Aufmerksamkeit der Küstenwache. An Bord ist nur ein seltsamer Typ, der sofort einen der Polizisten tötet. Ein Journalist bekommt Wind von der Sache und macht sich auf den Weg zum Herkunftsort des Segelschiffes. Im Schlepptau hat er die Tochter des Bootsbesitzers und ein weiteres Pärchen das man unterwegs kennengelernt hat.

Viele inzwischen legendäre Szenen sind fortan zu begutachten. Ein Holzscheit der sich in Nahaufnahme in das Auge einer Frau bohrt, viele Fressszenen und natürlich der Unterwasserzombie der mit einem Hai kämpft. Gerade diese Szene ist aus dem Horrorbereich nicht mehr wegzudenken. Mutet das in der Phantasie erstmal merkwürdig an, so wurde die Szene absolut fantastisch umgesetzt. Insgesamt ist das große Plus des Films seine Atmosphäre, die sich durch das musikalische Hauptthema perfekt unterstützt, ausleben kann. Das Tempo ist nicht sonderlich hoch, nicht schneller als das der Zombies, doch durch einige heftige Splattereinlagen kann man das kaum kritisch anmerken. Das Gesehene muss sich nämlich erstmal setzen und dazu bietet der Film die notwendigen Pausen und keinen visuellen Overkill. Zumindest bis zum sehr starken Showdown.

Zu erwähnen sind noch die herrlich gelungenen Zombies. Diese sehen in der Zombiefilmgeschichte mit am Besten aus. Da sitzt jeder Blutstropfen perfekt.

Natürlich muss man die Logik weit von sich schieben und auch Romerosche Gesellschaftskritik ist kaum zu finden. Es ist ein reinrassiger Horrorstreifen der sein Publikum unterhalten möchte. Das ist ihm absolut gelungen. Allerdings aus der Sicht von damals. Allzu viele Fans wird der Film heute nicht mehr hinzugewinnen können. Man merkt ihm sein Alter in jedem Fall an, aber wer einen Faible für die handwerklich hervorragenden Filme der 70er mitbringt, kann eigentlich nicht enttäuscht werden.

Die Rezension bezieht sich in der Gesamtwertung natürlich nur auf die ungeschnittene Fassung. Die hier vorliegende DVD ist natürlich nichts Wert. Das wäre so als wenn man aus einer CD, bei jedem Lied den Refrain rausfiltert und den Rest dann verkauft. Bitte also nach der ungeschnittenen Fassung Ausschau halten!


Pi
Pi
DVD ~ Sean Gullette
Wird angeboten von tvhits
Preis: EUR 14,99

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2:50 Ich drücke Return, 29. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Pi (DVD)
9:13 Privatnotiz

Als ich noch sehr klein war, sagte meine Mutter mir, dass ich nicht in die Sonne starren soll. Doch als ich 6 Jahre alt war, tat ich es.

Das Mathematikgenie Max beschäftigt sich mit der Entschlüsselung eines Musters bei Aktienkursen. Dabei wird er von heftigen Schmerzattacken geplagt, die einen außerordentlichen Konsum von Schmerztabletten nach sich ziehen.
Obwohl er seine Versuche als gescheitert erklärt, spuckt der Computer eine Zahl aus, bevor er den Geist aufgibt. Nachfolgend wird er von irgendwelchen Börsenhaien verfolgt und auch eine Gruppe von Juden ist ihm auf den Fersen, da er ihnen helfen soll die Tora mathematisch zu entschlüsseln. Alles dreht sich um eine 216 stellige Zahl, die ihn langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt.

2:50 Ich drücke Return

Menschen stehen blutend in der U-Bahn Station, andere verschwinden aus einem fahrenden Zug und was machen all die Ameisen in seiner Wohnung? Wieso liegt da ein Gehirn am Fuße der Treppe?

17:55 Privatnotiz

Der zweite Anfall innerhalb von 24 Stunden

Regisseur Darren Aronofsky hat hier mit seinem Erstling ein unglaubliches Meisterwerk abgeliefert. Die Kameraführung ist fantastisch und bringt mit wenigen Kniffen eine mörderische Spannung ins Geschehen. Genie oder Wahnsinn? Das gilt für den Hauptprotagonisten genauso, wie für den Mann hinter der Kamera. Der Film besteht aus einem unglaublich hohen schwarz/weiß Kontrast. Das Weiß wirkt überbelichtet und Graustufen sind nur selten zu vernehmen. Die Paranoia im Film wird durch diese fulminante Optik total verstärkt. Wenn die Kamera dann nur noch sein Gesicht zeigt, während er durch die Straßen hetzt, ist durch den hohen Kontrast ein äußerst ungewohntes, aber fantastisches Filmerlebnis gegeben.

10:18 Ich drücke Return

Unterstützt wird das Alles durch einen unglaublich starken Soundtrack. Neben Cint Mansell, der den Hauptrack geschrieben hat, geben sich Orbital, Autechre und Massive Attack die Klinke in die Hand und bieten einen Electroscore vom Allerfeinsten.

Mathematik ist die Sprache der Natur

Darren Aronofsky, der uns bereits mit "Requiem for a dream", "The Fountain" und "The Wrestler" mehrfach in Staunen und Entzücken versetzt hat, macht Filme wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Die einzige Parallele liegt in der Visualisierung des Tablettenkonsums zu "Requiem for a dream". Ansonsten stellt jeder Film etwas völlig Eigenes dar. Dies rechne ich ihm hoch an und sehe ihn als den besten und auch innovativsten Regisseur der Neuzeit, da Kollege Nolan sich ja derzeit lieber mit Comics beschäftigt.

17:22 Privatnotiz

Als ich noch sehr klein war, sagte meine Mutter mir, dass ich nicht in die Sonne starren soll. Doch als ich 6 Jahre alt war, tat ich es.

TOP-Empfehlung für aufgeschlossene Geister!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 10, 2011 11:44 AM MEST


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