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Rezensionen verfasst von
Bryllyant

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Umsturz Jetzt!
Umsturz Jetzt!
Wird angeboten von deejaydead_
Preis: EUR 10,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The first release of TDI ?, 28. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Umsturz Jetzt! (Audio CD)
Als Rejekto bei der VÖ 1987 in den Clubs gespielt wurde, gab es von der 12" immer folgende Ankündigung: "What`s going on there? Now it`s happened. This ist the first release of TDI!"

2011 gibt es die nicht mehr:-((

Hocherfreut stellte ich fest das es Robotiko Rejekto in die Infacted Serie geschafft hat, aber so richtig zufrieden bin ich dann trotzdem nicht. Das liegt zu 100% an oben genannter Tatsache. Denn die dazugehörige 12" Version befindet sich nämlich nicht auf dieser Scheibe. Im Amazon-Text steht zwar das der "Perfekto Mix" enthalten ist, aber eben nur die Kurzfassung (3:30) und nicht die legendäre Maxi-Version (6:01). Auch der fantastische US Dub auf der B-Seite der Vinyl, ist nicht mit von der Partie. Warum man ausgerechnet diese beiden Versionen nicht mit draufgepackt hat, bleibt mir ein Rätsel.
Trotzdem bekommt man allerhand hörenswertes, was aber am Stück auch recht ermüdend ist.
6 X Rejekto
4 X Umsturz jetzt!
3 x Confusion

Die VÖ ist also trotzdem kaufenswert, aber wer eben auf der Suche nach einer CD Veröffentlichung der legendären Original-Platte ist, wird ernüchtert.


Malastrana
Malastrana
DVD ~ Jean Sorel
Wird angeboten von Mediafoxx
Preis: EUR 33,78

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Malastrana, 23. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Malastrana (DVD)
Der amerikanische Journalist Gregory Moore wird in Prag tot aufgefunden. Dies ist aber vorerst sein geringstes Problem. In Wirklichkeit ist er nämlich hellwach und bekommt alles um ihn herum hautnah mit. Auch das man ihn aufgegeben hat und Richtung Kühlraum fährt. Er versucht alles um jemandem ein Zeichen zu geben, aber er kann sich absolut nicht rühren. Deshalb überlegt er erstmal, wie er überhaupt in diese Lage gekommen ist. Doch die Zeit wird knapp, besonders als zum ersten Mal das Wort 'Obduktion' zu vernehmen ist'''''.

Aldo Lado drehte bei seinem Erstling im Jahre 1971 fulminant auf und kreierte einen atmosphärisch dichten und unheimlichen Mystery-Thriller. Leider führt er völlig zu Unrecht ein Schattendasein und ist meistens nur Filmfreunden ein Begriff, die sich mit den 60ern und 70ern beschäftigen. Bei Giallo-Liebhabern ist er selbstverständlich ebenfalls äußerst bekannt, obwohl hier die allgemeinen Zutaten eher spärlich vorhanden sind. Trotzdem hat er auch dort einen hohen Beliebtheitsgrad, was einzig und allein seiner Qualität zu verdanken ist.

In der Tat ist man sogar ansatzweise an "Wenn die Gondeln trauer tragen" erinnert, was besonders an den Schauplätzen liegt. Es ist zwar nicht Venedig sondern Prag, aber die Stadt strahlt eine ähnliche düstere Beklemmung aus. Kein Wunder, der Prager Frühling liegt nur wenige Jahre zurück und man merkt der Stadt das Regime des Landes unweigerlich an. Auch im Film sind nicht nur Untertöne der Kritik daran zu vernehmen, weshalb ich immer noch überrascht bin, das man hierfür eine Drehgenehmigung erhalten hat. Allerdings erschien das Meisterwerk von Nicolas Roeg erst einige Jahre später, aber ich halte es für durchaus möglich, das er "Malastrana" gesehen hat.

Diese unheilvolle Atmosphäre zieht sich durch den kompletten Film. Wie in einem Strudel rutscht man immer tiefer in diesen Moloch und hofft das man irgendwie einen Ausweg findet. Dabei beginnen die Hoffnungen fast umerklich zu schmilzen, je tiefer man kommt.
Die Story ist durchweg faszinierend und der Spannungsaufbau fulminant. Unterstützt durch den wundervollen Score von Ennio Morricone wirkt "Malastrana" wie eine Symphonie des Grauens, da man nicht nur den konventionellen Thrillerbereich abklappert, sondern auch in Bereiche der Mysthik und des Okkulten vordringt. Letztendlich ist nämlich nicht nur die Frage interessant, ob unser Hauptcharakter sich aus seiner misslichen Situation befreien kann. Fast noch interessanter ist nämlich die Frage, ob die Schmetterlinge endlich wieder fliegen können.

Absoluter Kultfilm für Freunde des europäischen Thrillers der 60er und 70er. Aufgeschlossene können natürlich ebenso gerne zugreifen. Allerdings ist es wirklich notwendig sich vorab nichts zu dem Film durchzulesen, sofern er dem Interessenten bislang unbekannt ist. Deshalb habe ich auf eine tiefergehende Beschreibung der Handlung verzichtet.

Die DVD ist in jedem Fall gut gelungen, vor allem wenn man bedenkt das der Käuferkreis eher überschaubar ist. Das Bild läuft sehr ruhig, keine Störungen und liegt für einen 40 Jahre alten Film in sehr guter Qualität vor. Der Ton ist ebenfalls klar verständlich und kommt sehr rauscharm über die Front. Eine absolut gelungene Veröffentlichung. Diskussion zum Film gibt es gerne bei Filmvisionaere.com.


Heathers [Blu-ray]
Heathers [Blu-ray]
DVD ~ Shannen Doherty
Wird angeboten von schnuppie83
Preis: EUR 10,77

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tiefsinniges und humoristisches Meisterwerk, 24. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heathers [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine typische Highschool in den USA. 3 gut aussehende Zimtzicken, die allesamt Heather heißen, sind die beliebtesten Girlies in der Schule. Veronica schaut zu ihnen auf und würde gerne der Clique angehören. Dies gelingt ihr, obwohl sie ihre neu gewonnenen Freundinnen eigentlich nicht mag. Im tiefsten Innern wünscht sie ihnen den Tod, allerdings ohne Pläne es Wirklichkeit werden zu lassen. Die hat allerdings ihr neuer Freund J.D, der ihr die Wünsche von den Lippen abliest. Eine seltsame Selbstmordserie beginnt in dem kleinen Städtchen Westerburg.

Heathers ist ein Juwel. Ein verdammt böser und zynischer Film der vor allem eins ist: Brillant! Er spielt famos mit verschiedenen Klischees und setzt Dinge in die Tat um, die sich manch einer bestimmt selbst schonmal gewünscht hat, aber aufgrund von gesundem Menschenverstand glücklicherweise nicht macht. J.D bringt einfach Leute um, die ihn nerven. Die ihm auf den Senkel fallen. Getarnt ist alles als Selbstmord, was die Öffentlichkeit ohne darüber nachzudenken, dankend annimmt. Jetzt kann man die verstorbenen Märtyrer zu Kultfiguren werden lassen. Zu Helden! Die Figuren zu denen man zu Lebzeiten aufgeschaut hat, werden nach ihrem Tod noch bedeutungsvoller. Das spornt J.D natürlich immer weiter an.
Heathers funktioniert auf mehreren Ebenen. Er macht sich über die Verherrlichung von Toten lustig, über die Gesellschaft und über den menschlichen Herdentrieb. Dabei hat er aber trotzdem immer einen ernsthaften Kern im Halblicht, wenn man hinsieht. Darüber schwebt aber immer ein tiefschwarzer Humor, der einige hochkarätige Lacher mit sich bringt. Alleine die Beerdigungen sind einfach ein Traum.
Dies würde alles aber nicht funktionieren, wenn man nicht einen erstklassigen Cast zusammengestellt hätte. Die leider bereits verstorbene Kim Walker spielt die Ober-Heather superb. Sie ist böse, verletzt absichtlich ihre Umwelt und denkt immer an ihren eigenen Vorteil. Shannen Doherty ist Heather 2, die vom Tod der Nummer 1 profitiert, weil sie jetzt ihre Position einnehmen kann. Dies bringt sie ebenso großartig rüber. Heather 3 wird von Lisanne Falk verkörpert. Sie ist eher die Mitläuferin im Trio und nickt alles ab was die anderen an Bösartigkeiten aushecken. Aber die Krönung sind Christian Slater und Winona Ryder. Slater ist wieder der Außenseiter, der Rebell dem man jede Verrücktheit sofort abnimmt. Seine Rolle ist einfach hervorragend, sein Spiel ebenso. Winona Ryder ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch einfach genial. Während J.D spricht, sieht man ihn oftmals nicht, sondern das Gesicht von Veronica. Dadurch kann man immer lesen ob ihr das Gesagte behagt oder ihr eher mißfällt. Eine nicht alltägliche Sicht auf eine Konversation aber das meistert sie gigantisch. Der einzige Knackpunkt ist im Finale zu erkennen. Filmisch ist es natürlich vollends okay, aber da hat man leider den Weichspüler eingeschaltet und liefert ein ähnlich schwaches Ende wie "Falling Down" ab. Anstatt das Ding komplett durch zu ziehen, bringt man wieder das Gute hervor und kneift den Schwanz ein. Wahrscheinlich hätten sie diesen Film aber auch sonst niemals frei bekommen, weil er anfänglich klar und deutlich Mord an nervigen Personen verherrlicht. Ein bittersüßer Film den man gesehen haben sollte.

Die Blu-Ray ist ebenso gelungen, wobei ich das Bild mit der DVD nicht verglichen habe. Ob es da jetzt gravierende Unterschiede gibt, vermag ich nicht zu sagen. Warum sollte ich auch beide VÖ kaufen? Natürlich kann man das Bild nicht mit aktuellen Produktionen vergleichen, aber trotzdem sind die Farben ausgesprochen strahlend und auch die Details sind klar erkennbar. Ein Quantensprung zur VHS :-)) Die BD wird zudem noch mit Wendecover geliefert. Zwei ähnliche Motive, aber eines ohne FSK Flatschen. Zusätlich kommen noch 2 Making ofs, ein Audiokommentar sowie der Trailer.
Die deutsche Tonspur ist natürlich sehr frontlastig, aber sehr deutlich und klar verständlich. An einer Stelle zu Beginn vernimmt man aber die Tonhöhenkorrektur, aber das ist nur ein Sekundenbruchteil und deshalb locker zu verschmerzen. Die englische dagegen klingt muffig und eingeengt. Untertitel gibt es keine, zumindest habe ich keine entdeckt. Für mich eine absolut gelungene VÖ, die man unbedingt kaufen sollte. Vor allem zu diesem niedrigen Einführungspreis.


C.H.U.D. - Panik in Manhattan ( ungeschnittene Fassung )
C.H.U.D. - Panik in Manhattan ( ungeschnittene Fassung )
DVD ~ John Heard

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterschätztes 80er Juwel, 6. April 2011
In Manhattan verschwinden Menschen. Erst sind es Obdachlose die in der Kanalisation hausen, aber schon bald werden auch einige Anwohner als vermißt gemeldet. Ein Fotograf, der schonmal eine Story über das sozial gestrandete Volk unterhalb der Oberfläche der Weltstadt ablieferte, wird mißtrauisch. Ebenso ein Polizist, den es verwundert warum eine alte Frau die Dienstwaffe einer Streife klauen will. Zudem ist auch seine Gattin spurlos verschwunden.

C.H.U.D ist eine wahre Perle des 80er B-Horrors. Hier stimmt fast alles. Die Atmosphäre ist richtig schön dreckig und in der Kanalisation einfach schaurig schön. Zudem ist der Film auf keinen Fall in der Trash-Ecke abzustellen. Dafür ist die Handlung zu ernst und bedrohlich. Der sozialkritische und auch ökologische Hintergrund ist nie lächerlich oder überzogen, obwohl der naive Charme der 80er unübersehbar ist. Ein richtig feiner Gruselstreifen der wie viele Filme aus dem Jahrzehnt mit einem Paukenschlag anfängt, die Charaktere vorstellt und mit präzisen Zwischensequenzen das Tempo wieder anzieht. Keiner mimt hier nur das dumme Opfer von der Schlachtbank. Sehr schön finde ich auch, das zwei verschiedene Handlungsstränge vorhanden sind, die sich erst gegen Ende kreuzen. Vom Aufbau also ein wenig mit "The Fog" zu vergleichen. Hinzu kommt das alle Darsteller ausnahmslos gut gewählt sind und absolut überzeugen können. Ebenso wie der Elektronik-Score, der wunderbar düster das Geschehen unterstreicht. Für Fans des Genres dieser Zeit absolut unverzichtbar. Verzichten können hätte man allerdings auf die damalige VHS Fassung. Man ist es ja gewohnt das Filme hierzulande um einiges erleichtert werden, aber bei C.H.U.D hat man nicht nur einfach routinemäßig 15 Minuten Filmmaterial über Bord geworfen. Nein, man hat auch noch den kompletten Film umgeschnitten und beispielsweise Szenen aus der Mitte entnommen und sie ans Ende gesetzt. Wenn ich es gerade nicht gesehen hätte, würde ich es nicht glauben. Egal, jetzt hat man die Möglichkeit den Film ungeschnitten zu sehen und wer sich für Jahrzehnt und Genre interessiert, sollte dies auch unbedingt tun.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 16, 2011 11:36 PM MEST


Giallo (Dvd) Italia Import
Giallo (Dvd) Italia Import
DVD ~ Adrien Brody

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Giallo, aber ein guter Thriller, 6. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Giallo (Dvd) Italia Import (DVD)
In Turin geht ein Serienkiller um. Dieser hat es auf junge hübsche Touristinnen abgesehen und geht mit seinem Taxi auf Opfersuche. Die Polizei tappt im Dunkeln. Als ein französisches Model verschwindet, wendet sich deren Schwester an den desillusionierten Polizisten Enzo Avolfi. Nach anfänglichen Schwierigkeiten macht sich das ungleiche Paar auf die Jagd.

Obwohl der Film den Titel "Giallo" trägt, merkt man ihm bald an, dass er eigentlich keiner ist. Keine schwarzen Handschuhe, kein "Who-done-it?", sondern ein waschechter Psychothriller. Im Gegensatz zu seinen früheren Werken, präsentiert Argento den Killer nämlich schon sehr zügig. Dieser mag beim Töten keine großartigen Pausen einschieben, weshalb er immer schon das nächste Opfer im Keller liegen hat, dass sich die aktuelle Tat aus der Nähe anschauen kann. Klingt sadistisch? Ist es auch! Man bekommt zwar jetzt keine heftigsten Folterorgien zu sehen, aber vieles kann man sich ausmalen. Trotzdem hat die Crew um Sergio Stivaletti einiges zu tun.
Der Folterhorror spielt glücklicherweise eine absolut untergeordnete Rolle, die aber für den Spannungspegel äußerst wichtig ist. Im ersten Step wollte ich schon maulen, das Argento auf diesen Zug aufgesprungen ist, aber es ist im Gesamtverlauf nicht störend.
Dafür hat er aber visuell einiges zu bieten. Die typischen Kamerafahrten kommen diesmal zwar nicht zum Zuge, aber dafür sind die Schauplätze hervorragend ausgewählt und auch in Szene gesetzt. In vielen Einstellungen kommt richtiges Argento-Feeling auf. Sei es die Oper zu Beginn oder die Ausblicke aus dem Taxi, man fühlt sich an vergangene Zeiten erinnert.

Adrien Brody spielt die Rolle des depressiv und desillusionierten Cop absolut klasse. Was viele ihm als langweilige Darbietung ankreiden, passt optimal zu seiner Figur. Ketterauchend wie Bogart, nimmt er jeden Rückschlag als gegeben hin und verfällt kaum in emotionale Ausbrüche.
Elsa Pataky (Ach du scheiße, die Frau war beim Dreh 34 Jahre alt!?!?!), sieht nicht nur sehr gut aus, sondern spielt die Opferrolle glaubwürdig und wartet nicht nur auf die Schlachtbank.
Emmanuelle Seigner wirkt dagegen aber etwas austauschbar.

Musikalisch hat er diesmal mit Marco Werba und dem bulgarischen Symphonieorchester zusammengarbeitet, was einen äußerst stimmigen Score zur Folge hatte. Nichts was man nach dem Film noch stundenlang im Kopf hätte, aber trotzdem sehr passend. Leider findet man im Abspann die wenigen normalen Songs nicht erwähnt, da ich an einigen davon starkes Interesse hätte. Die waren nämlich sehr sehr gut.

Dario Argento ist mit "Giallo" ein starker Thriller gelungen, der jetzt an seine Meisterwerke nicht heranreicht, aber weit entfernt von einem schlechten Film ist. Vielleicht etwas zu sehr mit der amerikanischen Serienkillerthematik verwachsen, als mit seinen eigenen Wurzeln, aber dafür punktet er in seiner Umsetzung. Keine hektischen Einlagen und kein Actionfeuerwerk. Eher das Tempo das man von "Sleepless" kennt und wo wir schonmal dabei sind, kann man auch erwähnen dass das der stärkste Film seit "Non ho sonno" von ihm ist.
Der Name des Films könnte ein beabsichtigter Scherz von ihm sein. Es ist zwar kein Giallo und doch trägt er den Titel absolut zurecht!


Was niemand weiß
Was niemand weiß
DVD ~ Anders W. Berthelsen
Preis: EUR 13,98

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend!, 1. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Was niemand weiß (DVD)
Thomas Deleuran ist ein Puppenspieler, der sich seine Brötchen mit Auftritten bei Kindern in Schulen verdient. Seine Schwester hingegen hat gerade wieder eine neue Kunstausstellung geplant. Bei einer Familienfeier bittet sie ihn, dort vorbeizukommen. Sie möchte ihm jemanden vorstellen und müsste sich dort dringend mit ihm unterhalten.
Zu dieser Unterhaltung kommt es nie. Seine Schwester ist angeblich bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Durch einige Unstimmigkeiten glaubt er aber eher an Mord und beginnt in ihrer Vergangenheit zu stöbern. Dies hätte er besser mal nicht tun sollen, denn er stößt auf ein Wespennest voller Gefahren für sich und seine Familie. Statt aber die Warnungen aus höchsten Kreisen anzunehmen, geht er lieber voll in die Offensive.
Es gibt aber Instititutionen mit denen man sich besser nicht anlegt, vor allem wenn noch Teile der Regierung dahintersstecken. Irgendwas ist Faul im Staate Dänemark.

Wieder schaffen es die Skandinavier ein Thema zu verfilmen, das in Hollywood nur zu einem hirnlosen Blockbuster herhalten würde. Der Überwachungsstaat, der den Mensch aus Glas bevorzugt, ist aktueller denn je. Während man sich mit "Eagle eye" und halbwegs artverwandter Thematik bis auf die Knochen blamierte, schafft diese Dänisch-Schwedische Co-Produktion mal wieder die definitiv spannendere Variante.
Von der ersten Minute an ist man vom Plot gefesselt. Der hervorragende Einstieg und die gelungenen Charaktereinführungen lassen einen richtig mitzittern, da man nie weiß, zu was die Verschwörer alles fähig sind. Hier kann man wirklich mitfiebern und sich nicht in Sicherheit wiegen, weil der Plot schon durch die Art des Drehs feststeht.
Eine tolle Kameraarbeit (Tunnelfahrten) und eine hervorragend passende Ausleuchtung, sorgen auch in wirklich rasanten Momenten des Films für einen herrlichen Überblick des Geschehens. Kein sinnloses Gewackel und keine hektischen Schnitte, aber trotzdem wird hohes Tempo erschaffen.

Durch die Darsteller wird eine sehr starke Symphatie erreicht, was vor allem Anders W. Berthelsen und der wunderbaren Maria Bonnevie zu verdanken ist. Die Frau hat eine Leinwandpräsenz, das man fast nur noch an an ihrem Blick kleben bleibt. Unterlegt werden die Bilder durch einen sehr gut passenden Elektronikscore, der nie aufdringlich, aber immer am Ball ist.
Der Plot selbst ist große Klasse, sofern man sich ein wenig für "Big brother is watching you", außerhalb des Containers interessiert.

Für Freunde von skandinavischen Produktionen ein absoluter Pflichtfilm und auch die neu hinzugewonnen Fans durch die Millennium Trilogie, sollten unbedingt einen Blick riskieren.

Das Bild der DVD ist absolut hervorragend, die Tonspur klar verständlich und durch den Score entsteht auch ein wenig Räumlichkeit. Nur Bonusmaterial ist außer einer Trailershow, nicht vorhanden. Dafür passt die Synchro sehr sehr gut!


Grossangriff der Zombies
Grossangriff der Zombies
DVD ~ Hugo Stiglitz
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 14,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klasse Zombiestreifen der eigentlich keiner ist!, 31. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Grossangriff der Zombies (DVD)
Nach dem erfolgreichen "Dawn of the dead" (1978) und dem Fulci Halbsequel "Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies" (1979), startete das Genre im Jahr 1980 voll durch. Gleich 5 Filme kamen aus Italien. Da wäre "Die Rückkehr der Zombies" von Andrea Bianchi, "Die Hölle der lebenden Toten" von Bruno Mattei, "Zombies unter Kannibalen" von Marino Girolami, der beide Erfolgswellen ausnutzen wollte und auch Lucio Fulci sprang mit "Ein Zombie hing am Glockenseil" nochmals auf den fahrenden Zug auf.
Altmeister Umberto Lenzi hatte dann ebenfalls etwas dazu beizutragen und erschuf mit "Grossangriff der Zombies", einen der besten Beiträge. Zumindest meiner Meinung nach.

Ein Atomkraftwerk hat durch einen Reaktorschaden eine Giftwolke freigesetzt. Der Reporter Dean Miller möchte am Flughafen einen der Konstrukteure des Reaktors interviewen. Bei seiner Landung bricht die Hölle auf. Seltsame Wesen springen aus dem Flugzeug und greifen sofort alles und jeden an.

Wer ein Verfechter der Zombieregularien ist und obendrein diesen Film als einen Vertreter dieser Regeln sehen möchte, wird keinen großen Gefallen daran finden. Lenzi verändert das bis dahin etablierte Geschehen und erfindet eine neue Art von Zombies: Zombies die eigentlich keine sind!
Es sind radioaktiv verseuchte Menschen, die zu blutdürstigen Wesen mutieren. Nicht jedes Opfer steht wieder auf, wer tot ist bleibt erstmal tot. Verwundete stecken sich allerdings an und mutieren ebenfalls. Zusätzlich besitzen sie eine hohe Intelligenz und können mit Waffen und Werkzeugen umgehen. Manchmal gehen sie ihrer vorangegangenen Tätigkeit als Mensch nach, bis sie vom überlebensnotwendigen Kampf um Blut beherrscht werden. Trotzdem sind sie nur durch einen finalen Kopfschuß zu erledigen. Auch die Masken, mal mehr mal weniger gelungen, unterscheiden sich deutlich von den anderen Vertretern des Genres. Sie sehen eher nach Verbrennungsopfern aus oder Ähnlichem. Somit sollte klar sein, das schnelle Zombies keine Erfindung der Neuzeit sind, sondern hier ihren Ursprung haben.

Wer damit klar kommt, kann sich auf ein fulminantes Treiben gefaßt machen. Keine langen Einführungen, sondern Vollgas ist hier angesagt. Nachdem die "Zombies" über den Flughafen hergefallen sind, marschieren sie schnell in Richtung Stadt. Sie besetzen strategisch wichtige Punkte und der Kampf gegen sie wird von Minute zu Minute aussichtsloser. Hier ist nur noch Flucht angesagt. Die Flüchtigen bilden neben dem Militär, auch den Kernpunkt. Durch das hohe Tempo kommt niemals Langeweile auf. Die Überfälle sind zielgerichtet und da gibt es keine Gefangenen. Dadurch das die Zombies diesmal nicht dröge vor sich hinschlurfen, ist die Gefahr allgegenwärtig. Lenzi hat hier eine hervorragende Mischung hinbekommen. Einige Tempiwechsel sind nämlich enthalten, aber die sind keineswegs als Spannungskiller zu sehen. Diese ruhigeren Szenen sind nämlich äußerst spannend. Besonders das Geschehen um eine hübsche sympathische junge Frau, die sich alleine in ihrer Wohnung verschanzt. Die Geräusche und Ereignisse bilden da eher die Strukturen des klassischen Gruselfilms. Während draußen die Hölle tobt, ist man hier von der spannungsgeladenen Atmosphäre gefesselt.
In absoluter Perfektion kommt hier der Score von Stelvio Cipriani daher, der in jeder Szene genau die richtige Untermalung kreiert.

Natürlich ist das jetzt äußerst subjektiv und deshalb positiv beschrieben. Viele sehen hier auch nur Trash der übelsten Sorte, was ich durchaus verstehen kann. Auch aus dieser Warte kann man ihn bestaunen, aber dies ist nunmal nicht mein Blickwinkel.

Ich mag eher die allgegenwärtige Hoffnungslosigkeit, die mit zunehmender Spieldauer die komplette Endzeitstimmug erreicht.
Da stören mich auch nicht die paar gesellschaftskritischen Dialoge Marke "Holzhammer", die dem Film noch eine Art Botschaft verleihen sollen. Mich faszinieren da eher diese typischen 70er Katastrophenfilm-Anleihen, gepaart mit dem Zombie Subgenre.
Auch die Darsteller machen einen guten Job. Mel Ferrer als General ist prächtig und natürlich auch Hugo Stiglitz als Reporter, der für ehrlichen Journalismus steht, ist positiv herauszuheben.

Wer aber einfach gerne blutige Filme sieht, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Es gibt zwar keine Fressorgien mit heraushängenden Gedärmen zu bewundern, aber dafür einige heftige Einlagen mit Beilen und Stichwerkzeugen. Auch die Shootouts sind ganz nett. Aber diese Dinge möchte ich gar nicht in den Vordergrund rücken, denn dafür ist die hoffnungslose Atmosphäre des Films einfach zu kostbar, als sie gegen ein paar Gewalttaten einzutauschen.

Wer also dem Italo-Horror nicht abgeneigt ist, zudem ganz gerne 70er Katastrophenfilme schaut und einen Film dieses Genres nicht analytisch zerkleinert, könnte durchaus Gefallen finden.

Die Rezi bezieht sich selbstverständlich nur auf die ungeschnittene Fassung und nicht auf diese, die hier als Kaufangebot vorliegt!!!!


Freitag der 13. Teil 6 - Jason lebt
Freitag der 13. Teil 6 - Jason lebt
DVD ~ Thom Mathews
Preis: EUR 10,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Freitag der 13. Teil 6 - Jason lebt (DVD)
Der sechste Teil versucht einen direkten Übergang zum Vorgänger zu erschaffen in dem die Figur Tommy Jarvis zum dritten mal hintereinander der Gegenspieler des Killers ist. Leider gab es aber auch den dritten Darsteller zum selben Charakter. Das widerum stimmt aber auch nicht so ganz da Tommy sich extrem verändert hat. Vom inrovertierten Psycho der ständig unter seinen Ängsten leidet, ist er jetzt wesentlich lockerer und eher auf der Jagd, als sich zu verstecken. Er möchte das Grab von Jason öffnen um ihn endgültig zu vernichten. Durch die Verkettung dämlicher Zufälle erweckt er ihn aber wieder zum Leben, weshalb wir jetzt Zombie-Jason haben. Gut so, denn jetzt braucht man keine Ideen mehr suchen, warum er noch lebt.
Crystal Lake wurde inzwischen in Forest Green umgetauft was man sich hätte absolut sparen können, da es für den Film absolut nichts bringt. Nichts bringen tun auch viele der Charaktere. Beispielsweise das Gotcha Team was völlig sinnlos durch zahlreiche Slapstick Einlagen auffällt. Ja, Slapstick! Humor hält in die Reihe den Einzug was völlig auf Kosten der Atmosphäre geht. Durch einige sogar gelungene Lacher (Jason wird mit Gotcha Pistole beschossen und seine Reaktion ist köstlich) kommt nicht mehr der richtige Ernst auf, weshalb die Spannung völlig verloren geht. Das Camp spielt auch nicht die Location Nummer 1 und dient nur dazu die Opferzahl zu erhöhen.
Dabei fallen diese völlig aus dem Raster da nicht die obligatorischen Titten-Teenies ohne Hirn zu sehen sind. Diesmal hat man nämlich angezogene Teenies ohne Hirn genommen. Zudem ist das Camp voll von Kindern besetzt, was prima Möglichkeiten gegeben hätte Spannung aufzubauen, auf die man aber weitestgehend verzichtet. Man konzentriert sich eher auf Tommy und die Tochter des Sheriffs und streut zwischendrin ein paar Mordszenen an Unbeteiligten ein. Irgendwie zündet diese Mischung aber nicht, weshalb ich lieber die nächste Kopie des Themas gehabt hätte, in der man aber auf die Atmosphäre setzt. Somit ist "Jason lebt" einer der schlechtesten Teile der Reihe. Der Blutgehalt ist am untersten Level, was aber ebenfalls der MPAA zu verdanken ist, da hier alles entfernt wurde was das Ganze aufgepeppt hätte. Pure Zeitverschwendung ist er trotzdem nicht, aber auch nur noch für Hardcore-Fans zu empfehlen.


Freitag der 13. Teil 8 - Todesfalle Manhattan
Freitag der 13. Teil 8 - Todesfalle Manhattan
DVD ~ Kane Hodder
Preis: EUR 9,24

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Tiefpunkt der Reihe, 30. Oktober 2010
Mit Teil 8 merkt man spätestens das es mit der Reihe langsam bergab geht. Da der Crystal Lake als Location inzwischen wohl langweilig geworden ist, versucht man es wieder mit einem Schauplatzwechsel. Eine Abschlußklasse von dem Ort, dessen Einwohnerzahl in den letzten Jahren stark dezimiert wurde, fährt mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff nach New York. Da den Teenies in der Großstadt etwas zustoßen könnte, fährt Jason lieber mal mit, um das selbst in die Hand zu nehmen. Die Grundidee Jason in der Enge eines Schiffes zu platzieren halte ich für gelungen. Jedoch nutzt man die neue Umgebung nicht sonderlich gut. Der Film bekommt irgendwie keinerlei Atmosphäre und die gewohnte Umgebung des Sees vermißt man schon bald schmerzlich. Kein Rauschen des Windes durch die Blätter des Waldes. Kein Mondlichtschimmern auf dem See. Jason latscht von Deck zu Deck und nietet alles um was ihm über den Weg läuft. Auf dem Schiff hätte man bestimmt für Spannung sorgen können, aber das wird peinlich vermieden. Erst wenn in den Kahn Wasser eindringt wird es ein bißchen besser. Doch diese Sequenz wird schnell erledigt und schon bald sitzt man im Rettungsboot und paddelt gen Manhattan Island. Das erreicht man trotz Sturm ohne Probleme. Tja, im Rettungsboot kann er sich schlecht verstecken und schon bald fragt man sich wie Jason nach New York kommen will. Dafür nimmt man die einfachste Lösung: Er schwimmt! Einmal angekommen wird es noch dämlicher. Wenn der untote Killer durch eine belebte New Yorker Innenstadt läuft oder durch die U-Bahn schlendert, wähnt man sich langsam im falschen Film. Irgendwie paßt das alles nicht zusammen und man empfindet viele Einstellungen schlicht und ergreifend als falsch. Dafür gibt es aber wieder einige eingebaute Lacher, was natürlich die Konstellation auch einfach anbietet. Auf Spannung braucht man allerdings nicht mehr warten.
Somit ist "Todesfalle Manhattan" einfach nicht sonderlich gelungen und wirkt wie ein x-beliebiger Slasher. Jason hätte man durch jeden anderen ersetzen können, da das Flair der "Freitag-Reihe" einfach nicht vorhanden ist. Der Wiedererkennungswert fehlt einfach. Nur Kane Hodder als Jason macht seine Sache wieder sehr ordentlich. Der Blutgehalt ist aber nicht sonderlich hoch und auch die Todesarten sind nicht besonders ausgefeilt. Höchstens der Boxkampf wäre da zu erwähnen, aber der gibt auch eher Punkte in der Humorwertung. Bislang ist das für mich der Tiefpunkt der Reihe. Nur noch echten Fans zu empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2012 2:53 PM MEST


Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
Freitag der 13. Teil 5 - Ein neuer Anfang
DVD ~ John Shepard
Wird angeboten von Tradinio
Preis: EUR 10,47

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Achtung! Spoiler Inside!!!! Nicht lesen wenn man den Film nicht kennt!, 30. Oktober 2010
Der fünfte Teil war anfänglich völlig anders konzipiert, aber da man Corey Feldman nicht bekommen hat, mußte man umdisponieren. Er ist zwar in einer kurzen Rolle zu Beginn zu sehen, aber mehr war zeitlich nicht drin da er zeitgleich schon bei "The Goonies" vor die Kamera durfte. Somit läßt man wie im zweiten Teil einfach ein paar Jahre vergehen, obwohl dieser Teil nur ein Jahr nach Teil 4 entstand und veränderte die eigentlich geplante Handlung.
Tommy ist nun fast erwachsen. Da er die Zeit zwischen "Das letzte Kapitel" und "Ein neuer Anfang" wohl in einer Anstalt verbracht hat, darf er jetzt als Lebensvorbereitung in eine Art betreutes Camp für Jugendliche mit Problemen. Diese haben zum Teil gewaltige Probleme. Nicht nur die, auch die Nachbarn in der näheren Umgebung gehören eher medizinisch betreut.
Tommy wird noch immer von Alpträumen geplagt und so richtig entlassungsreif wirkt er nicht gerade. Das schon recht bald die ersten Morde geschehen, sind dem Heilungsprozeß auch nicht gerade zuträglich.
Der fünfte Teil wartet mit ein paar Änderungen auf. Zum ersten spielt dieser Teil nicht am Crystal Lake aber außer des fehlenden Sees bemerkt man das nicht unbedingt. Der Rest sieht genauso aus. Auf die anfängliche Rückblende wurde in diesem Teil völlig verzichtet. Das "Final girl" muß diesmal nicht über den Leichenparcours, da Jason sie diesmal in einem Raum gesammelt hat. Die meisten zumindest. Jason? Wirklich Jason?
Nein, das ist die krasseste Änderung. Am Ende wartet man wirklich mit einer mächtigen Überraschung auf. Ob man den Täter jetzt erraten kann oder nicht sei mal dahin gestellt, aber das ist fast egal. Es ist nicht Jason. Durch das Ende des vierten Teils, wobei hier ein Rückblick wirklich besser gewesen wäre, könnte man Tommy selbst vermuten. Vor allem weil der Killer nie im Bild zu sehen ist. Erst bei der finalen Jagd und bei der ist Tommy verschwunden, sodaß man fast unweigerlich auf ihn tippen wird. Falls man vorher weiß das diesmal kein Jason da ist. Hinweise darauf gibt es aber. Der Maske fehlt der Einschlag des Beils und zusätzlich hat sie blaue Streifen. Es ist nicht seine Maske.
Dieser gute und überraschende Einfall ist aber auch der einzige. Ansonsten spult man das normale Programm ab. Erst Einführung, dann Morde. Die sind mal mehr und mal weniger knackig, aber insgesamt sehenswert. Leider sieht man auch hier viele Details nicht, die unseren Freunden der MPAA zum Opfer gefallen sind. Somit kann man den Blutgehalt nicht vollends bewerten. Die Darsteller sind wieder komplette Dumpfbacken mit denen man kaum mitfiebern kann, weshalb die Spannung nur auf mittlerem Niveau pendelt. Nur mit den letzten Drei kann man mitfiebern, weshalb sie dann auch ganz gut gewählt sind. 3? Ja, diesmal läßt er drei laufen, aber da es nicht Jason ist kann man diese Nachlässigkeiten wohlwollend verzeihen. Spaß hatte ich trotzdem an diesem Teil. Auch hier eine kleine Anekdote am Rande: Die nackte Tina, die ihre Augen an den Maskenmann verloren hat, heißt in Wirklichkeit Deborah Sue Vorhees. Somit ist wenigstens doch eine echte "Vorhees" dabei.


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