Profil für D. Wolter > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von D. Wolter
Top-Rezensenten Rang: 4.851
Hilfreiche Bewertungen: 1094

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
D. Wolter "spaeter4" (Berlin)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-16
pixel
Magix Retten Sie Ihre Schallplatten und Kassetten! 2014
Magix Retten Sie Ihre Schallplatten und Kassetten! 2014
Preis: EUR 68,89

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lizenzknüppel, 14. November 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
INSTALLATION: Ohne Internetzugang ist eine Installation nicht möglich. Die benötigte Seriennummer findet sich nicht auf der CD-Hülle, sondern auf einer der beigefügten Karten. Mit über 30 Ziffern hat man sich mächtig ins Zeug gelegt, um die Sache auch sicher und unnötig kompliziert zu machen. In der Theorie stellt die Software nun automatisch den Internetzugang her. In der Praxis hat erst einmal nichts funktioniert. Das Programm erscheint nicht in der Firewall. Manuell hinzugefügt und für das Internet freigegeben tut sich nichts, auch nicht als Administrator. Deaktivierung von Firewall und Virenscanner bringt nichts. Gelöst war das Problem erst, nachdem ich mir ein Gastkonto eingerichtet hatte. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass man mit der Installation unter anderem folgenden Konditionen zustimmt: Die Lizenz gilt nur für einen Rechner. Weitere Rechner in einem Netzwerk benötigen eine zusätzliche Lizenz. Die Software kann nur dreimal kostenlos installiert werden. Dateien, die mit der Software bearbeitet wurden, dürfen nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden.
Nächste Hürde:

HARDWARE: Laut Hersteller klingt das so: "Den Adapter einfach mit dem Kopfhörerausgang Ihres Hi-Fi-Verstärkers verbinden." Dumm nur, dass der nicht in den Kopfhörerausgang des alten Ghettoblasters passt. Nun gut! Im Elektromarkt habe ich mir für 4 Euro einen neuen Klinkerstecker besorgt. Diese Verbindung hat mir immerhin die Aufnahme eines statischen Rauschens und einiger weit entfernter Geisterstimmen ermöglicht. Die Lösung brachte schließlich ein Verbindungskabel mit Kopfhörersteckern an beiden Enden. Das eine Ende in den Line-In - Eingang des Vorverstärkers gesteckt, das andere in den Kopfhörerausgang des Ghettoblasters - so funktioniert es tatsächlich. Womit wir beim Service wären.

SERVICE: Auf der Website des Herstellers findet man Anleitungsvideos. Eine Lösung für mein Ghettoblasterproblem habe ich in ihnen nicht gefunden. Klar, ich hätte dort mal anrufen können, aber es war Samstag und die Hotline am Wochenende nicht besetzt. Am Montag hätte mich jede Minute aus dem Festnetz 1,24 Euro gekostet.

SOFTWARE: Ich habe mit dem Programm ausschließlich Jahrzehnte alte Sprachaufnahmen digitalisiert. Bei der automatischen Regelung des Lautstärkepegels hat sie gute Dienste geleistet. Was die weitere Nachbearbeitung anbelangt, muss man sich durch diverse Vorgaben klicken. Rauschreduzierung kann dann schon mal dazu führen, Stimmen dumpf klingen zu lassen. "Female Voice" sorgt tatsächlich für ein klareres Klangbild. Bei einigen Vorgaben bewirken die Regler kaum oder gar keine Veränderung. Abhängig von der ursprünglichen Sounddatei muss man also immer wieder neu nach dem optimalen Lösungsweg suchen. Das Ergebnis ist einigermaßen befriedigend, eine wirklich gute, geschweige denn sehr gute Kontrolle über den Klang hat man jedoch nicht.


Der Ozean am Ende der Straße: Roman
Der Ozean am Ende der Straße: Roman
von Neil Gaiman
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,00

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ozean im Eimer, 20. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In der Rahmenhandlung kehrt ein Mann zu seinen Wurzeln zurück. Das Haus der Kindheit in Sussex ist längst durch einen Neubau ersetzt, die Feldwege sind inzwischen asphaltiert. Nur am Ende der Straße steht noch immer das Farmhaus der Hempstocks. Dort hat der Ich-Erzähler als Siebenjähriger wundersame Dinge erlebt. Und alles beginnt damit, dass der Opalschürfer, Untermieter im Haus der Eltern, erst die Katze des Erzählers überfährt und sich kurz darauf das Leben nimmt. Danach zieht Ursula Monkton ins Haus, und die Dinge wenden sich zum Schlechten. Denn Ursula Monkton stammt nicht aus dieser Welt.

Abgesehen von dem bereits erwähnten Selbstmord, der Schilderung eines gewalttätigen Übergriff des Vaters und einer mehr angedeuteten, als explizit geschilderten sexuellen Handlung, sind es in erster Linie die komplexen, oft philosophischen Gedankengänge, die den Roman zu einer Lektüre für Erwachsene machen. Man muss keine Interviews gelesen haben, um zu ahnen, dass "Der Ozean am Ende der Straße" autobiografische Züge enthält. Ob Neil Gaiman seinen siebten Geburtstag ohne Gäste feiern musste, wissen wir nicht. Aber bei Sätzen wie: "Ich war kein glückliches Kind, auch wenn ich hin und wieder ein zufriedenes Kind war. Ich lebte mehr in meinen Büchern als irgendwo sonst.", kommt man nicht umhin, sich Gaiman als kleinen Jungen vorzustellen, zumal es sich bei den Büchern um Autoren wie Lewis Caroll und C.S. Lewis handelt. Denn ein wenig von Narnia oder Alice Wunderland steckt auch in Neil Gaimans Romanen. Auch de Satz: "Ich sehne mich nicht nach der Kindheit, aber ich sehne mich nach der Freude, die ich früher an kleinen Dingen empfand, selbst wenn weit wichtigere Dinge im Argen lagen." dürfte sowohl auf den Ich-Erzähler, wie auch auf Neil Gaiman zutreffen.

So liest sich "Der Ozean ..." über weite Strecken wie eine Art Glaubensbekenntnis, eine intime Offenbarung. Dementsprechend vollgestopft ist der Roman mit poetischen Philosophien. Und dabei droht der Ozean dann immer mal über die Ufer zu treten. Vieles, was sich bei Gaiman zunächst einmal recht originell liest, entpuppt sich bei näherer Betrachtung oft als aberwitzige Mixtur unterschiedlichsten mythologischen, religiösen und esoterischen Ursprungs. So erinnern dann auch die Hempstocks - Großmutter, Mutter und Tochter - zu denen der Erzähler in größter Not flüchtet, an die Nornen der nordischen Mythologie. Aus der Urdquelle der Nornen wurde ein Ententeich/Ozean hinter dem Farmhaus. Die Hempstocks weben zwar nicht das Schicksal, aber sie nähen es. Der "Ort, der aus nichts als Wissen bestand", ähnelt der theosophischen Idee der Akasha-Chronik, die Läuterung des Erzählers ("Ich sah all die Dinge und erfasste sie, und sie erfüllten mich, genauso wie das Wasser des Ozeans mich erfüllte.(...) ein Ozean, der sich von Ewigkeit zu Ewigkeit erstreckt und trotzdem so klein ist, das er in einen Eimer passt. Ich würde bis zum Ende der Zeit in diesem Ozean bleiben, der das Universum war, das die Seele war, die alles war, worauf es ankam.") erinnert an die Erleuchtungserfahrung der Mystiker.

Das alles liest sich ganz wunderbar, bezaubert, versetzt einen in eine Art Trance rhythmischer Sätze. Es ist eine Ode an die Macht und heilende Kraft der Fantasie. Es ist aber auch ein stetiger Wechsel komplexer Themen. Kindliche Ohnmacht, stille Hinnahme, magisches Denken, Trauerbewältigung, geschwisterliche Rivalität, Selbstfindung, Selbstbestimmung, Schuld, Konsequenzen, die sich aus einer einzigen Handlung ergeben können usw. - am Ende des doch recht kurzen Romans sind so viele Themen angeschnitten, dass sie den knappen Rahmen sprengen und Hungervögel als Symbol der Habgier, Feenkreise als Bannkreise gegen Verzweiflung und Selbstaufgabe fast schon ein wenig zu viel sind. Dann bewahrheitet sich der Satz von der Sehnsucht nach den kleinen Dingen auf ganz andere Weise. Die atmosphärisch dichteren Alltagsszenen wie die unbenutzten Papphüte auf der leeren Geburtstagstafel, das nervende Klaviergeklimper der Schwester, das Flurlicht, das Trost spendet und natürlich die Eskalation des Streits zwischen Vater und Sohn beeindrucken fast mehr, als Würmer in Fußsohlen.

Ein ungezügeltes, manchmal aus der Bahn geratendes poetisches Werk, mit konsequentem, aber auch wehmütigen Ende, das seine Protagonisten im Stich lässt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie in Australien ...


Dyson DC37c Total Allergy beutelloser  Staubsauger EEK A (Ball/ 750 Watt, Umschaltbare Bodendüse mit Saugkraftregulierung, Tangle-free Mini Turbinendüse, Flexi-Fugendüse) silber
Dyson DC37c Total Allergy beutelloser Staubsauger EEK A (Ball/ 750 Watt, Umschaltbare Bodendüse mit Saugkraftregulierung, Tangle-free Mini Turbinendüse, Flexi-Fugendüse) silber
Preis: EUR 299,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen besser als erwartet, 12. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Design ist natürlich Geschmackssache. Zunächst habe ich überall nur Plastik gesehen. Es machte keinen stabilen Eindruck. Zwar ließ sich das riesige Etikett auf dem Plexiglas lösen, aber darunter kam der Kleber zum Vorschein. Ich war sicher, gleich nach dem ersten Einsatz Plastikteile aufsammeln zu müssen. Dann kam die erste Überraschung. Schlauch und Stange rasteten mühelos ein und ließen sich genauso leicht voneinander trennen. Durch ein leises Klickgeräusch hat man Gewissheit, dass alle Teile korrekt miteinander verbunden sind. Die Teleskoptange gleitet geradezu in die Länge. Nichts klemmt, nichts verkantet sich. Das Stromkabel rollt sich auf, ohne zwischendurch hängenzubleiben, vielleicht deshalb, weil es mit 6,5 m Länge nicht gerade üppig ausgefallen ist.

Die Teppichdüse habe ich auch erst einmal misstrauisch beäugt. Statt Borsten nur Lamellen aus Weichplastik. Auf Maximalleistung gestellt, saugt sie sich am Boden fest. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das Gerät maximal 750 Watt verbraucht. Bei weniger Power saugt dieser Standartaufsatz gut, aber nicht sehr gut. Mit der Mini - Turbinendüse sieht die Sache schon anders aus. Zwei in entgegengesetzte Richtung rotierende Borstenscheiben putzen auch tiefer sitzenden Schmutz weg. Das ist wirklich beeindruckend. Sobald man diesen Aufsatz vom Boden löst, produziert er leider auch ordentlich Lärm, weitaus mehr als der herkömmliche Aufsatz für Teppichböden. Weder Fusseln noch Haare bleiben in den Aufsätzen hängen.
Im Lieferumfang sind noch zwei weitere Aufsätze enthalten: eine Polsterdüse und eine schmale, die wohl für den Einsatz im Auto gedacht ist, sich jedenfalls gut für die kleinsten Winkel und für Kanten eignet. Wem das noch nicht reicht, kann mit Matratzen-, Parkettdüsen oder sogar Hundebürsten (!) aufrüsten.

Wer mit dem Kauf eines Dyson liebäugelt, tut das wohl auch im Hinblick darauf, keine Staubbeutel mehr kaufen zu müssen. Weil man beim Dyson durch das Plexiglas beobachten kann, wie schnell sich der Auffangbehälter füllt, wundert man sich nicht mehr, weshalb die Saugleistung normaler Staubsauger nach dem Beutelwechsel schnell wieder nachlässt.

Ob der Dyson tatsächlich auch Allergene wie Pollen oder Schimmelpilze aus der Luft aufsaugt, kann ich selbst nicht einschätzen. Da muss ich den Labortests vertrauen. Einleuchtend erscheint mir aber der Hinweis des Herstellers, dass Staubsaugerbeutel zusätzlichen Müll verursachen und biologisch nicht abbaubar sind. Der Staubbehälter des Dyson lässt sich mit einem Knopfdruck lösen und mit einem weiteren Knopfdruck entleeren. Nichts rieselt vorzeitig heraus. Es wirbelt kein Staub auf, wie man das sonst von Staubsaugerbeuteln kennt.

Einmal im Monat sollte der Filter ausgewaschen und über Nacht getrocknet werden. Weil der Staubbehälter genauso leicht einrastet, wie man ihn entnommen hat, ist die Pflege des Gerätes wirklich kein großer Akt und überhaupt nicht zeitaufwändig. Darüber hinaus verbreitet das Gerät keine unangenehmen Gerüche, wie das bei zu lang benutzten Staubsaugerbeutel manchmal der Fall ist. Ober der Einsatz des Dysons tatsächlich auch gesundheitliche Verbesserungen gewährleistet, kann ein Allergiker besser beurteilen als ich. Aufgrund der Wendigkeit, leichten Handhabung, Saugkraft und Umweltfreundlichkeit erhält das Gerät von mir die volle Punktzahl.


Rowenta Heizlüfter Instant Comfort Aqua, SO6510
Rowenta Heizlüfter Instant Comfort Aqua, SO6510
Preis: EUR 37,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bei voller Power etwas zu laut, 2. Oktober 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bei der ersten Inbetriebnahme verbreitet das Gerät einen Plastikgeruch, der aber nach ein paar Minuten verfliegt. Der Hersteller weist darauf hin. Es besteht also kein Grund zur Sorge. Der Spritzschutzdeckel ermöglicht den Einsatz in Badezimmern. Für größere Räume ist der Heizlüfter eher ungeeignet. Ja, im Silent- Mode ist das Gerät tatsächlich leise, bei einer Maximalleistung von 1200W. Bei mehr Leistung bis 2400W rauscht es beim Luftaustritt allerdings ordentlich. Ob man die volle Kraft überhaupt nutzen möchte, ist wohl auch eine Frage des Geldbeutels. Je nach Stromversorger dürfte man pro Stunde auf etwa 60 Cent kommen. Wer sparen muss oder umweltbewusst denkt, wird somit im Sommer die Kaltstufe nicht über Stunden als Ventilatorersatz verwenden wollen.
Das Gerät lässt sich auf Thermostat stellen, drosselt also automatisch die Leistung, sobald eine gewisse Temperatur erreicht ist. In der Bedienungsanleitung habe ich dazu keine genaueren Angaben finden können, vermutlich sind es 25 Grad. Mit einer Länge von 1,60 m halte ich das Stromkabel für ausreichend. Durch einen Haltegriff lässt sich der Heizlüfter leicht versetzen, durch die geringe Höhe von 30 cm gut in einem Schrank verstauen.


Gated - Die letzten 12 Tage: Roman
Gated - Die letzten 12 Tage: Roman
von Amy Christine Parker
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen viel Action, wenig Tiefgang, 19. September 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
In den USA sorgte dieser Roman für Begeisterungsstürme. Bei mir hingegen hat er einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Man kann ihm nicht absprechen, dass er sehr gut unterhält. Seine ernsthaften Absichten darf man jedoch hinterfragen. Immer mal wieder hat sich bei mir der Gedanke aufgedrängt, dass sich die Autorin aus reinem Kalkül für das Sektenthema entschieden hat, weil es ihr eine schier unerschöpfliche Quelle für Dramen und Konflikte lieferte. Dieser Gedanke hat sich gegen Ende des Romans verfestigt. Durch reißerische Wendungen büßt die Erzählung viel an Glaubwürdigkeit ein. Somit lässt sich die Frage, ob die Autorin das realistische Bild einer Sekte gezeichnet hat nur so beantworten: sie hat allgemein bekannte Fakten zusammengetragen, neu vermischt, ist aber streckenweise an der Psychologie ihrer Figuren gescheitert. Gruppendynamische Prozesse, Traumatisierung oder Schwierigkeiten bei der Loslösung aus Sekten, sind sehr viel komplexer, als die Autorin uns hier vermittelt. Den Einwand, es handele sich lediglich um einen Jugendroman, kann man nicht gelten lassen. Dazu wird die Messlatte durch Zitate von Charles Manson oder Jim Jones an den Kapitelanfängen viel zu hoch gelegt. Gleichzeitig geben diese Zitate früh preis, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln könnte.

Die Sekte, in der die 17-jährige Lyla seit 10 Jahren lebt, lässt sich als eine Mischung aus Scientology, Mormonen, Zeugen Jehovas und Amish beschreiben. Der Glaube an die "Brüder" im All erinnert an Scientology, die spärliche Technologie ohne Internet und Fernseher an die Amish, der biblisch fundierte Glaube an eine zu erwartende Apokalypse an die Zeugen Jehovas, die frühzeitige Bestimmung eines Lebenspartners ("der Versprochene") an die Mormonen. Ein besonders originelles religiöses System sollte man nicht erwarten. Durch die Umkehrung der Erdrotation wird die Welt untergehen. Nur Auserwählte können durch die Brüder im All gerettet werden. Zu den Auserwählten gehören nur diejenigen, die sich um den Sektenführer Pioneer geschart und den moralisch verwerflichen Machenschaften der Zivilisation abgeschworen haben. In einem Land, in dem bildungsferne Schichten sogar an die Existenz von Zombies glauben, wäre das vorstellbar. Aber Pioneer rekrutiert seine Anhänger ausschließlich in der reichen Oberschicht. Irgendwie muss die Autorin ja schlüssig erklären, wie eine aus nur 20 Familienbestehende, fast autark lebende Gemeinschaft die finanziellen Mitte für einen unterirdischen Bunker mit Theater, Krankenstation und elektronisch verschließbaren Türen aufbringen konnte.

Mit derselben bezwingenden Logik reichen dann auch drei Leute und drei Einkaufswagen, um die gelegentlichen Einkäufe im nahe gelegenen Supermarkt für die gesamte Gemeinschaft zu tätigen. Die Polizei lässt Waffen herumliegen. Der minderjährige Sohn des Scheriffs kann einen Streifenwagen benutzen. Bei einem Sondereinsatz darf jede Person, die zusätzlich für die Handlung gebraucht wird, ungehindert das Gelände betreten. Wenn die Autorin dazu Erklärungen liefert, klingt das beinahe nach einer Entschuldigung. Geübtere Autoren bereiten überraschende Wendungen an unauffälligen und früheren Stellen vor. Zu kurz kommt bei dem rasanten Erzähltempo die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Die Mutter gewinnt erst im letzten Drittel des Romans an Konturen. Lylas abrupte Abkehr von der Sekte, ihre über Nacht reifenden Einsichten fand ich schlichtweg unglaubwürdig, ebenso ihren recht ausgeglichenen Charakter trotz zehnjähriger Traumatisierungen. Der Showdown ist extrem reißerisch und dementsprechend spannend. Fragt sich nur, ob die Geschichte eine derart überlebensgroße Heldin gebraucht hätte.


Braun Oral-B TriZone 6500 elektrische Premium-Zahnbürste (mit Bluetooth & 2. Handstück)
Braun Oral-B TriZone 6500 elektrische Premium-Zahnbürste (mit Bluetooth & 2. Handstück)
Preis: EUR 159,00

5.0 von 5 Sternen Hightech mit netten Gimmicks, 27. August 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Was einem in der Gebrauchsanweisung erst einmal als Flut an Informationen entgegenschlägt, erweist sich in der praktischen Anwendung als schnell und leicht verständlich. Da wäre zunächst einmal der sogenannte SmartGuide, eine knapp zehn Zentimeter breite, batteriebetriebene "Schaltzentrale", die kabellos per Knopfdruck über die Handstücke der Zahnbürsten gesteuert werden kann. Dessen Wandhalterung lässt sich mittels eines Kleberings an der Wand befestigen. Nachdem man die Uhrzeit des SmartGuides eingestellt hat, braucht man ihn nur noch in die Halterung stecken. Auf dem digitalen Display des SmartGuides sind bei ausgeschalteter Zahnbürste neben der Uhrzeit vier Sterne und ein lächelnder Smiley zu erkennen, dessen Umriss gleichzeitig den "Quadrantenkreis" bildet. Der Quadrantenkreis stellt den Timer des SmartGuides dar. Je nachdem, welchen Reinigungsmodus man wählt - "Reinigen" oder "Tiefenreinigung" - füllen sich die Quadranten innerhalb eines Zeitintervalls von zwei, bzw. drei Minuten. Zusätzlich leuchtet im Handstück der Zahnbürste alle 30 (45) Sekunden kurz grünes Licht auf, um anzuzeigen, dass eine Kieferhälfte lange genug geputzt wurde. Übt man dabei zuviel Druck aus, verzerrt der Smiley sein Gesicht und die Zahnbürste leuchtet rot auf. Wer weder auf den Timer, noch auf die Lichtsignale achtet, spürt an einem Stottern der Zahnbürste, wann die nächste Kieferhälfte geputzt werden sollte. Man behält also selbst im Halbschlaf noch die Kontrolle.

Abgesehen von den Reinigungsarten "Reinigen" und "Tiefenreinigung" lassen sich noch die Varianten "sensitiv", "aufhellen" und "Zahnfleischschutz" wählen. Dafür gibt es unterschiedlich Bürstenaufsätze. Leider sind sie nicht im Lieferumfang enthalten. Anstatt drei "TriZone"-Aufsätze und einen, der wohl eine Art Zahnzwischenraumbürste sein soll in den Karton zu packen, wäre es pfiffiger gewesen, wenn die Firma Braun ihr gesamtes Sortiment an Bürsten spendiert hätte.

Knickrig hat man sich auch bei der Transportschale für die Reise gezeigt - zwei Handstücke, aber nur EINE Schale. Ob man die Zahnbürsten überhaupt mit auf die Reise nehmen möchte, ist angesichts des Gewichts und der Akkuleistung eine andere Frage. Nach etwa 20 Putzeinsätzen dürfte der Akku leer sein. Allerdings nimmt der Ladesockel nicht viel Platz weg, lässt sich vom Bürstenbehälter trennen, während man die Bürstenaufsätze in zwei Einbuchtungen in der Transportschale verstauen kann. Das ist wirklich gut durchdacht.

Was die Reinigungsleistung anbelangt, hält die Zahnbürste, was der Hersteller verspricht, vorausgesetzt, man benutzt auch mal einen anderen Aufsatz, als den mitgelieferten "Trizone". Der runde Kopf der "Precision Clean" (im Handbuch Tiefenreinigungsbürste genannt) entfernt Zahnstein weitaus gründlicher. Etwas störend und verbesserungswürdig finde ich das permanente hektische Blinken während der Aufladung des Akkus. Das LED-Blaulicht erinnert bei völliger Dunkelheit an einen nächtlichen Polizeieinsatz. Ansonsten gibt es nichts zu meckern und deshalb viereinhalb Sterne. Wer nicht zufrieden ist, kann die Zahnbürste innerhalb einer 30-tägigen Probezeit zurückschicken.


Hidrofugal Klassik Roll-on Deodorant, 5er Pack (5 x 50 ml)
Hidrofugal Klassik Roll-on Deodorant, 5er Pack (5 x 50 ml)
Preis: EUR 14,06

5.0 von 5 Sternen hautschonend und geruchsneutral, 21. Juli 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf der Suche nach einem hautverträglichen Deo habe ich viel ausprobiert und bin schließlich Hidrofugal treu geblieben. Ich benutze es seit Jahren. Sparsam verwendet tritt kein Juckreiz mehr auf. Man muss es auch nicht übermäßig satt auftragen, um sich vor Schweißbildung zu schützen. Es ist ein Anti-Transpirant, verstopft also die Schweißdrüsen und überdeckt den Geruch nicht nur, wie das bei einfachen Deos der Fall ist. Zusätzliche Pluspunkte für mich: es ist so gut wie geruchsneutral und verklebt die Achselhaare nicht. Die anti-transpirierende Wirkung wird allerdings durch den Zusatz von Aluminium erzeugt. Dafür ist Hidrofugal aber frei von Farb- und Konservierungsstoffen. Dank der durchsichtigen Flasche lässt sich gut erkennen, wieviel Inhalt sich noch im Spender befindet. Schon bei geringem Auftrag wirksam und somit extrem ergiebig, auch wegen der lang anhaltenden Wirkdauer. Klare Kaufempfehlung.


Schattenjunge: Thriller
Schattenjunge: Thriller
von Carl-Johan Vallgren
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wirres Konstrukt, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Schattenjunge: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
1970 wird in einem Stockholmer U-Bahnhof ein Junge entführt. 42 Jahre später verschwindet auch sein Bruder. Die Ehefrau beauftragt den Ex-Junkie, Computer-Nerd und Dolmetscher Danny Katz mit der Spurensuche, weil Katz früher mit ihrem Mann bei den Schwedischen Streitkräften gearbeitet hat und vertrauenswürdig scheint. Kurz darauf wird Katz selbst zum Gejagten.
Was wie ein solider Krimi-Plot klingt, bleibt auf den ersten 100 Seiten ein zähes, mitunter wirres Bemühen, Lebenslauf und ansatzweise auch Charakter des Danny Katz zu beschreiben. Bei den zahlreichen Stationen seines beruflichen Werdegangs, erzählt mit einer nüchternen, eher journalistisch anmutenden Detailversessenheit, erwacht die Hauptfigur des Romans nicht wirklich zum Leben. Das Bild vom sprachbegabten Überflieger will sich nie so ganz mit dem des ehemaligen Heimkindes und Drogensüchtigen zusammenfügen. Es wird zwar gegen Ende - wenn auch nicht völlig plausibel - erklärt, warum Katz trotz charakterlicher Defizite die Karriereleiter nach oben klettern durfte, aber in der Gegenwart bleiben Sucht und problematische Kindheit nur Randnotizen. Eigentlich wird Katz zum überzeichneten Helden ohne wirkliche Schwächen, weit entfernt von Figuren wie beispielsweise Stieg Larssons Lisbeth Salander oder der trotz Asperger-Syndrom ermittelnden Kommissarin Saga Norén in der TV-Serie Die Brücke - Transit in den Tod, Staffel 1 [5 DVDs], deren Abweichungen von der Norm sowohl Vorteil, als auch Fluch sein können.

Wenn man gegen Ende des Romans erfährt, dass der Autor die Heroinabhängigkeit zur Erklärung benötigte, fällt einem umso mehr auf, wie konstruiert die Handlung wirkt. Da gibt es weit in die Vergangenheit zurückreichende Familientragödien, eine kleine Prise Voodoo-Zauber, eine Entführung, auch Morde, etwas für Verschwörungstheoretiker und viel zu viele Handlungsstränge, die sich nicht zu einem einzigen zusammenfügen und deshalb in ihrer Summe reichlich dick aufgetragen wirken.
Für die blassen Charaktere kann man sich kaum erwärmen. Schlimmer ist aber, dass dem Autor jegliches Gefühl für Timing fehlt. Was die Anhäufung unnötiger Fakten anbelangt, zeigt er sich als wahre Labertasche. Passagen hingegen, die das Potential für sehr viel mehr Spannung gehabt hätten, sind fast immer zu kurz geraten und enden abrupt.

Wieso sich Heyne entschieden hat, den Titel in die Hardcore-Reihe aufzunehmen, bleibt angesichts der eher zahmen, flüchtig geschilderten Gewalt nicht nachvollziehbar. Dem Roman fehlt eine dichte, soghafte Atmosphäre. Eine bloße Auflistung von Straßennamen erzeugt keine Bilder im Kopf. Insgesamt eine zähe Lektüre, die konzentriertes Lesen erfordert und angesichts der häufig intuitiv erworbenen Erkenntnisse der Ermittler ("Sie wusste es einfach.") nicht einmal beim Mit-Kombinieren Spaß macht.


OtterBox Symmetry Series, Schutzhülle für Samsung Galaxy S5 weiß
OtterBox Symmetry Series, Schutzhülle für Samsung Galaxy S5 weiß
Preis: EUR 30,46

4.0 von 5 Sternen stabile Hülle, schlichtes Design, 22. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Für die Schutzhülle wurde Kunststoff verwendet, wie man ihn von Hartschalenkoffern kennt - stabil, kaum anfällig für Kratzer und durch die raue Oberfläche rutschfest. Das Firmenlogo ist eingestanzt und somit ein Schmutzfänger. Mehr gibt es aber auch nicht zu bemängeln. Durch eine vertiefte Öffnung wird die Kameralinse geschützt; die Innenhülle aus weichem Plastik federt Erschütterungen zusätzlich ab. Das Gewicht von ein paar Gramm macht sich kaum bemerkbar. Was allerdings das Preis-Leistungsverhältnis anbelangt, erschließt sich mir wirklich nicht, was den hohen Preis rechtfertigt soll.


Saeco HD8954/01 Xelsis Evo Kaffeevollautomat, selbstreinigende Milchkaraffe, Edelstahl
Saeco HD8954/01 Xelsis Evo Kaffeevollautomat, selbstreinigende Milchkaraffe, Edelstahl
Preis: EUR 1.399,00

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lecker, 13. Juni 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Über die Saeco Xelsis Evo ist hier schon so gut wie alles geschrieben worden. Den lobenden Worten derer, die sich für den hervorragenden Geschmack und die zahlreichen Kaffee-Varianten begeistern, kann ich nichts mehr hinzufügen. Ob nun Espresso, Milchkaffee oder Cappuccino - jede Wahl ist ein Genuss, selbst wenn die Bohnen nicht aus einer hochwertigen Röstung stammen. Von der Handhabung her ist der Milchschäumer wesentlich benutzerfreundlicher, als die Milchschlauchvariante anderer Saeco-Maschinen, bei denen einem schon mal heißer Wasserdampf auf die Finger spritzen kann.

Zustimmen möchte ich aber auch allen, die über den Aufwand bei der Pflege stöhnen. Die sollte täglich stattfinden. Beim Spülen verbraucht das Gerät mehr Wasser, als manch andere Maschine, ständig will der Tank neu gefüllt werden, Kaffeesatz mutiert zu Kaffematsch, sobald man den Behälter nicht sehr regelmäßig leert. Es gibt durchaus Maschinen, bei denen der Kaffesatz wesentlich trockener entsorgt werden kann. Nur schmeckt bei denen der Kaffee nicht genauso gut. Die Saeco Xelsis Evo ist etwas für Genusssüchtige, aber nichts für Faule.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-16