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Rezensionen verfasst von
Enthusiast "Experimental-Kocher" (Hamburg)

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Yamaha SLG-200S-NT Silent Akustikgitarre, PreAmp/PickUp/Effekte, Tasche
Yamaha SLG-200S-NT Silent Akustikgitarre, PreAmp/PickUp/Effekte, Tasche

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Alternative bei sonstiger fehlender Spielmöglichkeit, 4. Dezember 2015
Rezension zur Yahama Silent Guitar SLG200N TBK (in Lackierung Tabak) (Nylonstring - Konzertgitarre)

Was kann oder soll man dazu sagen? Für mich haben Silent Modelle, wie auch die von Yamaha mehr denn je eine Berechtigung.

Häufig liegt es schlicht darin begründet, dass Nachbarn scheinbar immer empfindlicher werden und um dann überhaupt für sich selbst Musik machen zu können, oder evtl. als Anfänger ungestört und beliebig lange üben zu können, geht es nur so. Ausnahme sind natürlich Wohnverhältnisse, die auf Nachbarn keine Rücksicht zu nehmen brauchen oder geräuschunempfindliche Mitbewohner, die ständige Wiederholungen von Übungen nicht nerven.

Demzufolge empfinde ich persönlich diesen Instrumententyp als unverzichtbar.

Wie kam die Gitarre an?
Inhalt: Im Pappkarton und fast alles war dabei (Batterien, Handbuch, spezielles Gigbag, Kopfhörer), nur leider kein Netzteil. Steht aber so auch im Handbuch.

Statt der bisher verwendeten 9V Blockbatterie sind es bei diesem Modell jetzt zwei Standard 1,5 V Mignonzellen geworden. Da gibt es unzählige Anbieter für wiederaufladbare Akkus, was den Geldbeutel schont.

Warum kein Netzteil dabei war, weiß wohl so wirklich keiner. Bei den Vorgängermodellen bis zur SLG130 war es immer dabei.

Sinnvoll, so zumindest bei mir, wenn man fast nur stationär spielt, ist also die Anschaffung eines Netzteils (Original Yamaha kostet 18.- Euro), zumal ein hochwertiger Batteriesatz auch nur knapp 20 Std. überlebt und man nicht lange rechnen muss, bis sich das Netzteil bei regelmäßiger Nutzung amortisiert hat.

Verarbeitung: alles hochwertige und solide Materialien (Mahagoni, Rosenholz, Ahorn), dennoch kam das Kopfteil des Halses wohl gerade erst aus der Fräse und war noch etwas (scharf)kantig. Da hätte ich mir zumindest eine kurze Nachbearbeitung per Hand gewünscht. Aus meiner Sicht hätte der Hals auch richtig lackiert werden können. Schwer zu sagen, wie die Rückseite des aus meiner Sicht recht unbehandelten Griffbretts aussehen wird, wenn etwas Schweiß der Griffhand sich dort abgesetzt hat und ins Material einzogen sein wird. Zumindest ist dort keine pflegeleichte Klarlackschicht aufgetragen.

Klang: mit einer rein akustischen Gitarre ist diese Silent Guitar schwer vergleichbar, da ich offen gesagt keinen Gitarrenverstärker für rein akustische Gitarren mein Eigen nenne. An einem E-Gitarrenverstärker empfinde ich den Klang über den 6,3 mm Klinkenausgang als nicht so wirklich überzeugend.

Ich nutze die Gitarre auch nur als Übungsgerät zu Hause (Nachbarn!!), spiele also wie bei meinem Piano nur via Kopfhörer (Beyer Dynamic DTS 990 Pro) und bin mit der Klang der Gitarre demzufolge eigentlich sehr zufrieden. Erwähnt sei, dass der ausgewählte Kopfhörer aber einen recht großen Einfluss auf den Klang des Musikinstruments hat. Auch bei hochomigen Kopfhörern (250 Ohm beim BeyerDynamic) reicht die Ausgangsleistung der Gitarre ohne weiteres aus, um bei Bedarf laut spielen zu können. Bein In-Ear Kopfhörern empfiehlt es sich, sehr vorsichtig mit der eingestellten Ausgangslautstärke umzugehen!!

Welche Besaitung die Gitarre bei Auslieferung hatte, konnte ich bis heute auch über Yamaha nicht in Erfahrung bringen, habe die Auslieferungsbesaitung aber relativ schnell durch einen Satz 'Savarez 500 ARJ', wie sie auch meine rein akustische Gitarre hat, ausgetauscht.

Vom Kopfhörereindruck hat die Elektronik, welche ja die Schwingungen der Saite am Steg aufnimmt und dann elektrisch in einen Ton umwandelt, davon eindeutig profitiert. Gerade bei den Diskantsaiten gefällt mir der Klang jetzt wesentlich besser, weil klarer und präziser.

Was stört mich wirklich?
Es ist ein Silent Musikinstrument !!!!!

Warum ist bei diesem Gerät aber kein Metronom verbaut? Der Sinn ist es doch, u.a. nahezu geräuschlos für andere spielen zu können und nicht nebenbei noch ein externes Metronom zu betreiben, welches dann wegen der ggf. aufgesetzten Kopfhörer auch noch recht laut eingestellt werden müsste. Dann brauche ich eigentlich gar kein Silent Gerät. So etwas gehört da ins Instrument einfach hinein.

Ein Metronom ist heute lediglich ein winziger Chip im Instrumentengehäuse. Platz auf dem Bedienmanual mit den Schaltern und Reglern wäre definitiv auch noch gewesen. Da haben die Entwickler für mich eindeutig nicht nachgedacht. Warum hat also mein Yamaha Silent Piano ein eingebautes Metronom und dieses Silent Instrument nicht?

Also muss man als Notlösung über den glücklicherweise vorhandenen AUX-IN-Eingang ausweichen. Entweder ein Smartphone mit einer Metronom App oder wie ich, ein via Klettband am Bügel befestigtes digitales Metronom, welches aber auch ein zusätzliches Kabel (3,5 mm Klinke) zur Gitarre erfordert.

Sieht offen gesagt nicht wirklich gut aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Sehr schön ist allerdings der regelbare Fader, der zwischen dem eingespeisten Signal, z.B. CD oder MP3 Musik und interner Signalstärke der angeschlagenen Saite, die Lautstärkeverteilung vornimmt. Hier kann das Verhältnis der Lautstärkenverteilung also direkt an der Gitarre eingestellt werden.

Die Haltung der Gitarre ist schon ein wenig abweichend, da der normale reine Resonanzkörper einer Konzertgitarre (ohne die Besaitung gemessen) ca. 100 mm oder auch dicker ist, bei der Silent Guitar sind es nur ca. 70 mm, also ca. 3 cm weniger.

Man muss die Gitarre schon etwas anders halten (etwas weiter vom Körper entfernt), damit der Abstand zu den Saiten wieder stimmt und man seine präferierte Haltung der Schlaghand (wie über dem Schall-Loch einer rein akustischen Variante) wieder erreicht. Sonst hielte man die Gitarre zu nahe am Körper und winkelt die Finger der Schlaghand, vor allem der drei Finger der Diskantsaiten, zu sehr und etwas unnatürlich an.
Ist aber eine reine Frage der Übung, bis es quasi automatisch beim Wechsel hin und her von rein akustischer zur Silent Variante passt.

Entschieden hatte ich mich für die Lackierungsvariante 'Tabak', ohne die anderen Modellvarianten 'Natur' und 'Schwarz' direkt gesehen zu haben; bin mit dieser Entscheidung aber immer noch sehr zufrieden.

Was kost der Spaß: mit Netzteil knapp 690.- Euro. Das ist nicht eben wenig Geld. Wer so ein Silent Modell erwirbt, sollte es definitiv Probespielen und sich ggf. in Bezug auf einen Verstärker beraten lassen. Dann als Gegenprobe eine rein akustische Konzertgitarre anspielen und die Entscheidung treffen, was jetzt wirklich besser zu einem passt.

Für einen Preis von 700.- Euro gibt es auch schon mehr als nur recht brauchbare rein akustische Konzertgitarren in guter Verarbeitung und Klang.

Für mich war die Anschaffung aber die einzige Möglichkeit des ungestörten Übens. Demzufolge kann ich diesem Musikinstrument, da es für mich, bis auf das etwas ärgerliche 'Metronom'-Thema, ziemlich perfekt ist, eigentlich nur die Bestnote geben.


Evolutionsbiologie
Evolutionsbiologie
von Volker Storch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,95

5.0 von 5 Sternen Evolutionsbiologie - Auch für Laien greifbar !!, 4. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Evolutionsbiologie (Gebundene Ausgabe)
Evolutionsbiologie, 3. aktualisierte und überarbeitete Ausgabe, 2013

Was macht dieses Buch aus?

Im Vorgang sei zu erwähnen, dass es sich um ein wissenschaftliches Lehrbuch und keine massentaugliche schnell zu verdauende Allgemeinpublikation a la „Geo“ oder Ähnliches handelt.
Es ist demzufolge kein Bilderbuch und das ist bemerkenswert positiv zu bewerten.
Statt einer Vielzahl von Abbildungen, denen ein kleiner Ergänzungstext beigefügt ist, gibt es hier das Gegenteil. Fotos, Abbildungen, Mikroskop-Aufnahmen und Tabellen werden in wohldosierter Menge dort angeboten, um den Text wo nötig zu unterstützen oder greifbarer zu machen

Ich als ausgewiesener, aber durchaus sehr interessierter, Laie, der sich in der Vergangenheit im Wesentlichen außer schulischer biologischer Grundausbildung , mit den reichhaltigen TV Dokumentationen zu diesem Thema bzw. zum Nachschlagen in der wikipedia auseinandergesetzt hat, finde hier in logischer Abfolge den gesamten Beginn der sich entwickelnden maritimen Flora und Fauna, sowie der daran anschließenden Eroberung des Festlandes.

Der Wiedererkennungswert der logisch aufeinander aufgebauten Informationen machte es mir aber auch relativ leicht, den Information zumindest in drei Teilen 1, 2, und 5 umgehend recht gut folgen zu können.

Teil 1 – Evolutionsbiologie: Geschichte und Fundament

Teil 2 – Entfaltung der Organismen in der Erdgeschichte

Teil 3 - Evolution – Genetische und zellbiologische Grundlagen

Teil 4 - Molekulare Evolutionsforschung: Methoden, Phylogenie, Merkmalsevolution und Phylogeographie (Verbreitung der Arten)

Neu für mich und in dieser Detailtiefe nicht uninteressant, wenn zugegebenermaßen auch recht schwierig zu erfassen bzw. zu folgen, waren für mich die Teile 3 und 4.

Gerade diese Teile 3 und 4 des Buches erwarten auch schon wegen der wissenschaftlich aufbereiteten Textform detailliertere Vorkenntnisse, die von Laien mit zurückliegenden Biologiekenntnisse oder Chemiekenntnissen der Schulzeit i.d.R. so nicht ohne Weiteres erbracht werden können.

Zum Abschluss dann noch:

Teil 5 - Evolution des Menschen und seiner nächsten Verwandten, der nicht humanen Primaten.

Hier wird ausgehend der ersten existenten Fossilfunde, die sich auf etwa vor 7 Mio. Jahren datieren sehr gut nachvollziehbar die Abgrenzung zu anderen Spezies der Gattung der Australopitecinen und/oder Homo vollzogen. Auch auf Grenzfälle von Fossilfunden und deren kritischer Betrachtung wird eingegangen.

Der für mich persönlich bei Weiten interessanteste Teil (5), der aber durch die vorhergehenden Kapitel eine völlig neue Betrachtungsweise erfuhr und demzufolge die evolutionäre Entwicklung im Ganzen sehr viel greifbarer machte.

Teil 5 umfasst in Bezug auf den jüngeren Humanoiden zwar erst die Zeit seit ca. 25 Mio. Jahren mit den Hominidae (incl. des Orang-Utang) und der erst später detaillierten Abgrenzung zu den Homininae und die weitere Diversifikation der Arten (Gorilla und Schimpanse/Bonobo und Homo), ist aber in Nachhinein betrachtet, ohne die Kenntnis der davor liegenden mehr als 500 Millionen Jahre Evolution sehr viel weniger greifbar. Selbstverständlich werden in diesem Teil aber auch die zeitlich weiter zurückliegenden ersten Primaten ab der Zeit vor ca. 80 Mio. Jahren also noch vor bzw. sehr detailliert dann nach der K-T Grenze, also dem letzten Massenaussterben von ca. 65 Mio. Jahren, beleuchtet.
Gerade die Entwicklung bestimmter Flora, die auch als spätere Nahrungsgrundlage vieler menschlicher Humanoiden diente, rundet das Bild der Gesamtentwicklung maßgeblich und greifbar ab.

Unterschlagen werden ebenfalls nicht die sehr frühen Formen des Lebens, wie z.B. die Cyano-Bakterien beginnend vor ca. 4 Mrd. Jahren, die als erstmalige fotosynthetische Lebensformen in Erscheinung traten.

Für mich neu war/ist der Tatbestand, dass es, da ohne Glossary gedruckt, für eine Reihe spezieller anatomische Begrifflichkeiten doch hilfreich ist, sich diese nach erstmaliger Erwähnung im Text zumindest einmal sekundär selbst genau definiert zu haben. Meistens werden Begrifflichkeiten bei der Vorstellung bestimmter Arten oder Merkmale noch kurz erläutert. Einige Begriffe hingegen nicht. Gerade wenn es um Zahnstrukturen, Gebeine, Hüftpfannen … oder Schädelspezifika geht, muss man ggf. einmalig nachschlagen

Bei den Teilen 3 und 4 stellt sich das Ganze aber etwas komplexer dar. Hier reicht auch kein Glossary, den sehr detaillierten wissenschaftlichen Erläuterungen und zunehmend komplexer werdenden Zusammenhängen immer (überhaupt noch) folgen zu können, sondern aus meiner Sicht nur noch eine fachspezifische Ausbildung.

Die Autoren weisen zurecht im Eingangswort darauf hin, dass nicht jeder interessierte Leser aufgrund der breiten Palette der berührenden Fachdisziplinen ohne weiteres gleichverständlich in allen Bereichen des Buches wird folgen können, zumal sehr viele Disziplinen wie:
Geologie, Paläontologie, Astro- und Geophysik, Klimatologie, Ökologie, Biochemie, Molekular-/ und Zellbiologie, Botanik, Mikrobiologie und Zoologie, Berücksichtigung in diesem Werk fanden.

Demzufolge stellt dieses Werk auch etwas Ganzheitliches dar, welches je nach Interessengebiet ohne weiteres im Detail umfassend befriedigt, ohne weitere Spezialwerke dazu bemühen zu müssen.

Auf 533 Seiten findet man für 40.- Euro ein wissenschaftlich orientiertes, sehr informatives und vor allem topaktuelles Werk (incl. dem Denisova Menschen), das einem die gesamte Entwicklung der Flora und Fauna der letzten 600 Mio. Jahre, mit einer in wohldosierter Anzahl vorhandenen Menge an Fotos, Stichzeichnungen, Elektronen-Mikroskopaufnahmen, und (kladistischen) und normalen Tabellen, also detailliert vom Ende der Schneeball-Erde, eingebettet in die fünf nachgewiesenen Massenaussterben bis heute, durch die jüngeren Bereiche der Steinzeit incl. einiger bemerkenswerter nachdenklicher aber sehr richtungsweisender Zukunfts-Szenarien bzgl. der Spezies „Jetztmensch“, spannend und unterhaltsam, darlegt.

Es ist zu empfehlen, nicht sofort bei der ersten Unverständigkeit aufzugeben, sondern dem Text weiter zu folgen, da sich die Zusammenhänge i.d.R. dann doch wieder erschließen.

Für wirklich Detail-Interessierte dieses doch sehr umfassenden Themengebietes, die auch mal über den Tellerrand einer 45 minütigen TV Dokumentation hinausschauen wollen, gibt es aktuell nichts Übersichtlicheres und Lesenswerteres in dieser Tiefe.


Die neue Gitarrenschule Band 1: Lieder begleiten, Melodie- und Solospiel, Klassik und Folklore
Die neue Gitarrenschule Band 1: Lieder begleiten, Melodie- und Solospiel, Klassik und Folklore
von Heinz Teuchert
  Broschiert
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein wenig irreführend, aber mit Anleitung sicher hilfreich, 2. Juni 2015
Ich wollte ein zweites Instrument zum Klavier dazulernen und dachte, da wäre “Die neue Gitarrenschule“ ein brauchbarer Orientierungsleitfaden, der mir die ersten Schritte dazu ausführlich erläutert.

Auf „nur“ insgesamt 15 der 88 Seiten wird etwas in Form von Text oder bebildert zu den Grundlagen des Gitarrenspiel erläutert, tw. auch nur mit einer kleinen Abbildung eines Griffes innerhalb einer Partitur; der Rest sind ausschließlich kleinere Partituren, meist mit Lehrerhinweisen; somit ist es also fast nur noch ein Notenbüchlein.

Demzufolge attestiere ich dieses Büchlein quasi als ein Lehrerwerk, welches dazu angedacht ist, dieses quasi zusammen mit einem Schüler durchzuarbeiten und an den jeweiligen Stellen jeweils fundierte Erläuterungen dazu zu geben; jedoch auf keinen Fall für das Selbstsstudium eines Anfängers.

Für mich, was die Gitarre selbst betrifft, wenn ich Anfänger wäre, beinhaltet es deutlich zu wenig.

Das gesamte Thema Notenschrift beispielsweise in nahezu all seinen Feinheiten wird in gerade einmal zwei Seiten als Reminder abgehandelt.
Wer hier nicht schon fundierte Grundlagen mitbringt, steht, so er sich selbst damit auseinander setzen muss, m.M.n. auf verlorenem Posten.
Bei der Musikauswahl kann man streiten, über Geschmack lässt sich aber nicht wirklich streiten.

Da hier explizit eine typisch klassische Akustikgitarre und keine Westerngitarre in den Abbildungen als Basis dieses Werkes dient, hätte ich jedoch eher solch orientierte Stücke als Musikauswahl erwartet, das ich aber meine ganz persönliche Meinung.

Ich habe mich von dem Aufdruck des Deckblattes „Auch mit CD zum Mitspielen“ auch irritieren lassen, würde aber definitiv nicht noch einmal den gleichen Preis des recht dünnen „Notenbüchleins“ noch einmal in eine CD investieren.

Am klassichen Gitarrenspiel hat sich die „letzten Jahrhunderte“ ja von einigen Modeerscheinungen nicht massiv viel verändert, demzufolge ist das Alter des Werkes von 1984 für mich kein Nachteil.

Neuere Mathematikbücher vermitteln das Wissen genausogut oder schlecht wie Werke, die 50 Jahre oder älter sind.

Als Lehrer – Schüler Basis sicher nicht ganz schlecht, das war es dann aber auch.

Im Internet via youtube gibt es kostenlos aber wesentlich bessere Anleitungen für das Gitarrenspiel.


Nikon D750. Das Kamerahandbuch: Ihre Kamera im Praxiseinsatz
Nikon D750. Das Kamerahandbuch: Ihre Kamera im Praxiseinsatz
von Stephan Haase
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 39,90

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D 750 - Ein Buch für jedermann mit methodisch sehr gut aufbereitem Inhalt, 12. April 2015
Liebe Interessenten des Produktes oder der Themas generell,

meine Vermutung lag ein wenig darin, dass bei einer solch hochwertigen Kamera, sehr vieles in dem Buch vorausgesetzt wird, da es sich i.d.R. wahrscheinlich wohl schon um sehr versierte Fotografen handelt, die schon etliche Jahre und hunderttausende Klicks hinter sich haben.

Dieses wurde zum Glück aber genau nicht umgesetzt. Ebenso nicht, die 500 Seiten starke kleine Pappbeilage der Kamera einfach mit Bildern zu versehen und etwas umzutexten.

Trotz des sicher komplexen Themas, anhand der Möglichkeiten des Produktes, gelang es dem Autoren auf kurzweilige Art einen interessierten Leser „quasi von der Unkenntnis“ das Thema Fotografieren mit an die Hand zu geben und mitzunehmen, ohne Etliches bereits als bekannt vorauszusetzen.

Hier steht dann nicht nur primär die Nikon D750 im Vordergrund, sondern zunächst die Schaffung von tw. auch sehr elementaren Grundlagen in der richtigen Tiefe (nicht einfach in Form eines Glossary, sondern wirklich detailliert ausgearbeitet), und sich dann bzgl. des betreffenden Themas der D750 und der dort vorhandenen Spezifika, zu widmen.

Das mag viele praxiserfahrene Fachleute etwas langweilen, die vielleicht nur an den Neuerungen der Kamera interessiert sind und loslegen wollen, ist m.M.n. aber genau der richtige Ansatz.

Es steht jedem frei, bei Bedarf weiterzublättern, wer aber Aufklärung bei einem Sachverhalt sucht, muss dazu keine Sekundärliteratur bemühen.

Für mich ein Paradebeispiel, dass sich jemand mit dem Stoff wirklich beschäftigt hat und den ernsthaften Versuch unternimmt, es an andere Interessierte, Fachleute oder Nichtfachleute, ja sogar Enthusiasten weiterzugeben.

Insbesondere sind es die vielen kleinen Exkurse und Praxistipps, die das Ganze Werk abrunden.

Das Einzige, was ich vielleicht als ein wenig verbesserungswürdig sehen würde ist, da es ja viele enthaltene Beispielfotos vom Beginn bis zum Ende des Buches gibt, es schön gewesen wäre, wenn durchgängig alle aufnahmetechnischen Details (Brennweite, Blende, Verschlusszeit, ISO Wert) für die Bilder immer vorhanden gewesen wären.

Ich möchte nicht zu weit gehen, aber behaupte sehr dankbar, dass das Buch auf seinen 442 Seiten nicht nur methodisch weit mehr ist, als lediglich eine Nikon D750 in der Bedienung im Praxiseinsatz zu beschreiben.

Wären alle Bücher in dieser Form geschrieben, würden weit mehr Versuche von Benutzern im Praxiseinsatz auch zu umgehenden passablen Ergebnissen und weniger zu Frust und Unverständnis führen.

Entspannend empfinde ich es auch, dass die Seiten nicht im ultra-Hochglanz, sondern leicht mattiert gestaltet sind, was die Wertigkeit des Buches aber überhaupt nicht in Frage stellt, so dass es nicht stört, wenn Sonnenlicht oder eine Leselampe direkt darauf scheinen.

Ansonsten hebt es sich im Vergleich zu anderen Büchern dieser Kamera eindeutig als extrem positiv hervor.

Wer z.B. Interesse an einer Nikon D750 hat oder sich mit dem Gedanken trägt, soll ich oder soll ich nicht, erhält hier nicht nur ein Nikon D750 Fachbuch, was nach paar Jahren quasi wertlos ist, sondern auch gleich ein Fachbuch für allgemeine Fotografie, was das Buch auch bei einer Entscheidung gegen eine D750 im fachlichen Wert erhielte. Für mich also mehr als gut angelegtes Geld.


Samsung UE40H6470 101,9 cm (40 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)
Samsung UE40H6470 101,9 cm (40 Zoll) Fernseher (Full HD, Triple Tuner, 3D, Smart TV)

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles, auch sehr ökologisches Gerät mit leichten rudimentären Konstruktionsschwächen, 19. Februar 2015
Meine Rezension zum Samsung LED TV UE40H6470

Insgesamt bin ich von den Stärken des Gerätes in dieser Preisliga deutlich mehr angetan und der zugegebenermaßen vorhandenen kleinen Schwächen.

Eindeutige Stärken:

Das Bild ist meines Erachtens in dieser Preisklasse wirklich top. Auch die 3D Funktion ist wirklich plastisch und soweit man so etwas überhaupt sagen kann, authentisch. Der Stromverbrauch erscheint mir vorbildlich, die Wärmeentwicklung des Gerätes, auch als Wandmontage, ist als gering zu bezeichnen. Angeschlossene Medien (Spielkonsole, PC, DVD/Blu-ray Player, etc.) haben ebenfalls allesamt ein sehr schönes und scharfes Bild. Auch der Sound aus den internen Lautsprechern (Wandmontage) ist sehr gut, gesprochene Stimme und Musik sind gut ausgeprägt und sehr verständlich.

Mittels der verschiedenen anwählbaren Bilddarstellungsoptionen (natürlich, Film, Fussball, etc.) kann man seine Präferenzen und Sehgewohnheiten bequem anwählen. Der sehr schmale Rahmen, ca. 15 mm breit, macht das Gerät an der Wand extrem schlank und sexy.

Das Bild ist selbstverständlich bis in die Ecken sehr scharf.

Das extrem geringe Gewicht von 8,1 kg macht die Wandmontage zum Kinderspiel.

Besonders simpel empfinde ich z.B. die Aufzeichnung laufender Sendungen bei eingeschaltetem TV. USB Stick in einen der USB Ports an der Seite einstecken, ggf. einmal kurz formatieren, Aufnahme Taste an der Fernbedienung gedrückt und sofort startet die Aufnahme. 8 GB z.B. reichen bei HD-Sendern immerhin für etwas mehr als 80 Minuten Aufnahmezeit.

Die weiteren Stärken sind eigentlich der kompletten Funktionsbeschreibung des Gerätes zu entnehmen, es sei denn, ich habe sie bei den „kleinen Schwächen“ explizit aufgeführt.

Genutzt habe ich selbst natürlich nicht alle Optionen, die dieses Gerät beinhaltet. Die gewöhnliche Sehentfernung beträgt bei mir immerhin > 3 m und ich vermisse nichts, da dieses Gerät (Zweitgerät) bei mir nicht als typisches Film-Wiedergabegerät (Full HD Blu-ray) genutzt wird. Die Bildgröße ist für mich also auch aus knapp 3,5 m nicht zu klein; es gehen auch keine Details verloren (Laufschrift bei bestimmten Sendern oder Videotextdarstellung)

Kleine Schwächen:

Mir bislang so noch nicht untergekommen ist, dass die Fernbedienung scheinbar mit einem anderen elektronischen-Gerät (Marke: Teufel) interagiert, also bei Bedienung bestimmter Tasten auf der TV Fernbedienung, sich dieses Gerät dann unvermittelt aktiviert oder Einstellungen (Lautstärke, Medienauswahl, Senderfrequenz, etc.) dabei verändert werden. So etwas kam bei mir bis dato bei Elektrogeräten noch nicht vor.

Die Hauptfernbedienung selbst ist einerseits zwar richtig kompakt, allerdings nicht ganz einfach ohne Licht zu bedienen, da extrem viele Tasten das(die) gleiche Design(Haptik) haben. Da verdrückt man sich schon mal. Lediglich laut/leise und die Kanalwahl heben sich auch im Dunkeln wirklich deutlich ab. Diese beiden Tasten, sowie die Ein/Aus-Taste, die „5“ der numerischen Tastatur und die On Screen Menüaktivierung sind auch blindengerecht markiert.

Alleine für die Videotextfunktionen gibt es insgesamt verstreut 11 Tasten (als Alternativfunktion zu einer bereits belegten Taste, also nur im Videotext-Modus aktiv) deren Symbole aber so klein auf den Tasten aufgedruckt sind, dass man sich ad hoc da kaum zurechtfindet, da sie alle ein ähnliches Grundsymbol mit sehr geringer Unterscheidung tragen.

Weiterhin lässt sich das Gerät scheinbar nicht komplett ausschalten, sondern befindet sich immer im Stand By Modus. Hier hilft wohl nur eine separate Steckdose, die man dann nach Nutzung halt manuell ausschaltet.

Bedauerlicherweise hat man einen sehr wichtigen Anschluss auf die Rückseite des Gerätes verlegt. Dabei meine ich den 3,5 mm Kopfhörerausgang, der ja erst bei eingestecktem Klinkenstecker aktiv wird und nach Nutzung der Funktion wieder herausgezogen werden muss, damit normale Wiedergabe über die TV-Lautsprecher dann wieder möglich ist.

Bei der Wandmontage des Gerätes ist das schon mehr als nur ein wenig hinderlich. Da hätte ich mir gewünscht, dass man zumindest diese eine Anschlussbuchse an die Seite oder die Unterkante verlegt.

Hier hilft leider auch keine Kabelverlängerung, dass die im Gerät verbaute Buchse diese Funktion ja erst bei Einstecken bzw. Herausziehen des eigentlichen Kopfhörersteckers aktiviert/deaktiviert.

Statt eines evtl. noch 15-poligen D-SUB Steckers, als VGA Computer Anschluss bekannt, hat man jetzt die Option, einen Computer an einen HDMI Port mittels eines zu kaufenden Adapters von DVI auf HDMI anzuschließen. Verfügt der Computer bereits über einen HDMI Ausgang kann man natürlich direkt an das TV Gerät gehen.

Anscheinend unverwüstlich sind aber wohl die klobigen Anschlüsse in Form eines Scart-Steckers zum Anschluss „prähistorischer Geräte“ wie Video-Recorder (LOL)

Insgesamt empfiehlt es sich aus meiner Sicht, mind. drei der auf der Rückseite befindlichen Anschlüsse, bei Nutzung, mittels gewinkelter Adapter-Stecker auszurüsten (LAN-Netzwerkanschlusskabel (RJ 45 Stecker)), (alternativ kann man natürlich auch die W-LAN Option nutzen); den 3,5 mm Klinkenstecker für den Kopfhörerausgang und einen HDMI Adapter bei DVI-Computeranschluss, damit die Anschlüsse dann hinter dem TV gerade nach unten verlaufen, da hochwertigere Kabel mit guter Abschirmung i.d.R. an den Enden der Kabel zum eigentlichen Stecker sinnvollerweise recht stabil aufgebaut sind und sich gewollt direkt nach dem Stecker nicht einfach abbiegen lassen. Ansonsten klappt das mit dem ebenen Abschluss des TV an der Wand bei Wandmontage nicht mehr wirklich richtig perfekt.

Weiterhin fehlte bei mir leider das Handbuch für die mitgelieferten 3D Brillen (wie schalte ich sie ein/aus etc.)

Das Handbuch des TV selbst zeigt z.B. nur symbolisch, was für Geräte man an das TV Gerät anschließen kann, nicht jedoch, wo sich genau der dafür vorgesehen Anschluss selbst befindet.

Dafür ist irgendwo noch ein gesonderter One-Pager/Flyer als komprimiertes Din A5 Datenblatt dabei. Wäre schön, wenn es alles in einem Dokument verfügbar und logisch aufgebaut gewesen wäre.

Die PIP (Picture in Picture) Funktion z.B. gibt es zwar, ermöglicht allerdings nicht, wie üblich, zunächst einmal zwei TV Sender gleichzeitig (Hauptbild und Nebenbild) zu betrachten, sondern nur eine externe Quelle oder Samsung Smart Option als Hauptbild und einen TV Sender in einem frei definierbaren Fenster als Nebenbild.
Da sollte man als Käufer genau schauen, ob es das ist, was man als PIP Funktion erwartet.

Insgesamt ist das Handbuch zwar recht dick (> 230 Seiten), aber viele Dinge werden nicht absolut eindeutig durch das Studium des Handbuchs wirklich nachvollziehbar beschrieben, so die Funktion eines anschließbaren USB-Mediums, um Sendungen aufzuzeichnen (muss der TV dazu angeschaltet sein; wie genau funktioniert die Time Shift Funktion für die Aufzeichnung zukünftiger Sendungen; wie erhält ein Medium z.B. eine externe USB-Festplatte dann Strom, etc.. Lediglich erwähnt wird, dass die Festplatte mind. 5400 U/Min als Voraussetzung mitbringen sollte und ein separates Netzteil dafür "sinnvoll" wäre. (sinnvoll ?!?!?!)

Dieses muss man also zwangsläufig praktisch ausprobieren, da die Vorgehensweise beispielhaft nur rudimentär beschrieben ist und vieles an Kenntnissen scheinbar intuitiv vorausetzt wird. Da wäre eine einfacher nachvollziehbare und durchgehende Step by Step Beschreibung der jeweiligen Funktion an einem realen Beispiel deutlich hilfreicher gewesen, da das Vorabstudium des Handbuches vor Kauf, den Interessenten nicht wirklich eindeutig und erschöpfend informiert und alle Unklarheiten beseitigt

Ich bin ich bei den Schwächen aber zugegebenermaßen schon sehr pingelig.
Ein älteres Samsung LED TV Gerät der 6000er Serie (46 Zoll), das ich ebenfalls noch habe, war bzgl. der Beschreibung im Handbuch da deutlich vorbildlicher und besser.

Die Funktionsvielfalt der Geräte ist heutzutage allerdings auch schier erschlagend, so dass alle etwaigen Optionen einer Funktion natürlich nicht erschöpfend im Detail in allen Konsequenzen dargelegt werden können, da sicher niemand ein „1000 Seiten langes Handbuch“ in Form eines altes „Telefonbuches“ komplett durcharbeiten würde.

Rein intuitiv ist das TV Gerät aber aus meiner Sicht nach dem Einschalten nicht sofort zu bedienen.

Die Qualität des Gerätes, bei mir als Kabel-Antennenanschluss genutzt, überwiegt trotz der aus meiner Sicht kleinen Schwächen aber so eindeutig, dass ich dafür gerne 5 Sterne und eine eindeutige Kaufempfehlung abgebe.

Viel Spaß den aktuellen oder ggf. zukünftigen Besitzern dieses aus meiner Sicht tollen Gerätes.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 3, 2015 9:27 PM MEST


Notenlesen für Dummies Das Pocketbuch
Notenlesen für Dummies Das Pocketbuch
von Michael Pilhofer
  Taschenbuch
Preis: EUR 5,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt für Einsteiger und Interessierte, 20. Januar 2015
Wer Schritt für Schritt wirklich in die Grundlagen des Notenlesens eingeführt werden will, ist hier definitv an der richtigen Stelle.

Auf knapp 100 Seiten werden alle wesentlichen GRUNDLAGEN (Noten, Pausen, Rhytmus) leicht verständlich für Klavier und Gitarre vermittelt.

Die vielen kleinen Übungen am Ende eines Kapitels helfen dabei, es sich gut einzuprägen.

Am Ende bedauert man sogar ein wenig, dass es schon zu Ende ist und nicht noch mehr folgt,
da es ja noch mehr zu beachten gilt.

Für den günstigen Preis ist der Umfang des Stoffes aber mehr als angemessen.


Neue Allgemeine Musiklehre: Mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle (Serie Musik)
Neue Allgemeine Musiklehre: Mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle (Serie Musik)
von Christoph Hempel
  Musiknoten
Preis: EUR 10,50

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut nichts für Anfänger oder Interessierte ohne fundierte Vorkenntnisse, 15. Januar 2015
Als quasi Einsteiger mit geringen Vorkenntnissen nahm ich an, dass bei immerhin über 300 Seiten detaillierte Grundlagenarbeit betrieben wird. Bedauerlicherweise werden bereits auf den ersten Seiten in jedem Absatz immer wieder etliche neue Fachbegriffe benannt und umgehend in das Notenpapier übernommen, die nicht wirdklich irgendwo sauber definiert sind.

Aus meiner Sicht für einen Laien, der sich einen ersten Überblick verschaffen und das Thema von Anfang an verstehen möchte, leider völlig ungeeignet. Da hilft bedauerlicherweise auch der günstige Preis nicht.

Für mich richtet sich dieses Buch an sehr fortgeschrittene Musiker oder aber Musikstudenten.

Es wäre schön gewesen, wenn das auf der Rückseite des Umschlagdeckels oder auf der ersten Seite in einem Vorwort so deklariert wäre.

Demzufolge kann ich meine Bewertung leider nur für mich und meinen Kenntnisstand vornehmen, obwohl es wahrscheinlich für Eingeweihte der Thematik eine deutlich bessere Bewertung verdient haben mag.


Love Over Gold
Love Over Gold

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lover Over Gold SHM SACD (UIGY-9505), 25. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Love Over Gold (Audio CD)
Wer dieses Album aus 1982 kennt, hat i.d. R. schon einigen Stunden an Hörsessions hinter sich gebracht.
Ich selbst besitze mittlerweile insgesamt fünf Ausgaben (die original Erstausgaben als Vinyl und CD, die Remastered CD, sowie die 2010 erschienene 180g Vinyl)

Nun kam also die SHM SACD (Katalognummer UIGY-9505, erschienen in 07/2011), zugegebenermaßen nicht ganz so günstig, weil ich diese Japan Ausgabe irgendwie verschlafen hatte.

Dennoch hat sich die Ausgabe mehr als nur gelohnt. Extrem nuancenreich, sehr gut ausgepegelt und in einer wirklich hervorragenden Auflösung (vor allem die Hauptinstrumente Gitarre und Klavier stechen da hervor).

Insgesamt eine extrem runde Aufnahme, die nur eines verlangt, einen SACD-tauglichen Player, da es eine Single Layer Produktion, also keine Hybrid SACD ist.

Wer diese Aufnahme zu einem noch halbwegs vertretbarem Preis finden sollte, braucht sich keinerlei Gedanken zu machen und sollte nicht zögern.

Das Geld ist mehr als gut angelegt; entweder als reines Sammlerobjekt mit programmiert steigendem Wert oder aber als purer Hörgenuss und Referenz-Aufnahme, da es bis heute von diesem Album definitv keine bessere Aufnahme gibt.

Viel Spass beim Hören
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 5, 2014 4:51 AM MEST


Gran Turismo 6 - Standard Edition - [PlayStation 3]
Gran Turismo 6 - Standard Edition - [PlayStation 3]
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 24,99

5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bananensoftware, die erst beim Kunden reift, 19. Januar 2014
Gran Turismo 6 nach knapp 6 Wochen

Gelegentlich sagt man sich: „die (Polyphony Digital) haben aus den Fehlern der Vergangenheit nicht viel gelernt“, allmählich weicht dieses aber der Tastasache, dass sie es gar nicht besser können.

Die absolut bodenlose Frechheit hier Credits für Realgeld zu verkaufen, möchte ich hier gar nicht erst erwähnen, das spricht für sich schon Bände!!!!

Nur, um beim Weihnachtsgeschäft richtig abzukassieren, noch nicht einmal eine vollwertige GT6 Prologue Version vorzulegen ist bei dem Preis schon wirklich der Hammer.

Etliche kleinere oder größere Fehler, teilweise komplett fehlender Funktionsumfang aus GT5 (siehe Vorredner); dann werden Time Trial Events en masse herausgekippt, allerdings ohne halbwegs brauchbare und vergrößerbare Streckenvorschau (mit oder ohne Geist), bei der man beim Geist mal erkennt, ob man mit anderer Linie oder Bremspunkt in einer Schikane mal etwas gewinnt oder verliert.

Funktionen, die andere Freunde ebenfalls mit ihrer Fahrlinie und Strichen auf dem Track anzeigt sind so grotesk umgesetzt, dass ab ca. 10 Freunden nur noch weiße Striche der Freudne, aber die Strecke selbst fast nicht mehr zu sehen ist.

Nur eine Standardgröße der Streckenvorschau, die erst ab ca. 3/10 Sek. anfängt dem Fahrer wirklich erkennbar zu machen, ob er Vorsprung oder Rückstand zu seiner eigenen Bestzeit hat.

Hersteller-Websitesite „[...]“ auf denen eigentlich außer belanglosen Informationen so gut wie gar nichts mehr steht, geschweige denn, dass man sich die Abschluss-Rankings der Time Trials noch mal anschauen könnte.

Streckenvorschauen, bei denen die Uhrzeit und die Feuchtigkeitsanzeige genau über wichtigen Streckenteilen der Streckenvorschauen liegen und sie damit komplett verdecken.

Tachos, die bei weißen Fahrzeugen (in der Motorhaubenansicht) nicht mehr lesbar ist, weil die Zahl selbst ebenfalls weiß ist und sich nicht mehr abhebt.

Das alles sind nur Kleinigkeiten, die aber zeigen, dass es keinerlei Qualitätskontrolle gibt und irgendwie nur schnell dahingepfuscht wurden, um im Weihnachtsgeschäft dabei zu sein.

Ganz wichtig scheint aber in jedem Release immer wieder eine G-Kraft Anzeige zu sein. Bei einem Red Bull X2010 mag das ja evtl. noch ein klein wenig Sinn machen oder lustig sein, aber bei all den anderen Fahreugen??? Ich wusste nicht, dass wir uns hier bereits im Kunstflugmodus befinden.

Da das erste Update bereits 1,2 GB !!!! Umfang hatte, steht zu befürchten, dass dieses noch etliche Male bevorsteht, bevor das Spiel auch nur halbwegs in dem Zustand befindlich ist, wie es der Käufer für „teuer Geld“ (60.- für die Standard, 80.- für die Anniversary Edition) vom ersten Tage an verdient gehabt hätte.

Es mag sein, das Uralt Fans es gewohnt sind, dass PD/Sony so vorgeht und es demzufolge klaglos schlucken. Aus meiner Sicht kann man hier aber nur zu einem Protest mit der Brieftasche aufrufen. Das wäre die einzig reale Chance, dass sich in den Köpfen der Entwickler von Sony mal etwas in Richtung Kunde und Käufer verändern würde,
von denen sie schließlich leben.

Bedauerlicherweise kann man bei diesem Produkt (Vollversion) nur massive Inkompetenz auf sehr hohem Maßstab attestieren.

(Nicht von mir aber schon passend) - „Bananensoftware, die erst beim Kunden reift!!“

Sinnvoll wäre es wahrscheinlich sich das Ganze in ca. 6 bis 9 Monaten zum halben Preis nochmal anzuschauen, wenn „The Real Driving Simulator“ dann evtl. etwas vollständiger ist.


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sound zum Herunterkommen in exzellenter Qualität, 19. Oktober 2010
Das schwere persönliche Schicksal von Melody Gardot stimmt nachdenklich,
die Musik hingegen dringt unglaublich schnell von den Ohren weiter nach innen.
Die ruhige, teilweise spärlich orchestrierte Musik setzt den Fokus auf das Gefühl
der ruhigen und einfühlsamen Jazz-Stimme.
Die Qualität der CD ist außerordentlich gut und auch mit besserem Equipment lässt sich daran überhaupt nichts bemängeln.
Manch audiophiler Datenträger ist deutlich schlechter abgemischt.
Wer Melody Gardot gar nicht kennt, sollte sich einmal ein paar Stücke auf youtube anhören, da die kurz angespielten Titel hier bei amazon.de häufig nicht bis zum Einsatz der Stimme kommen. Es ist halt immer etwas rein orchestrale Vorbereitung bis zum Gesang vorhanden.

Kurz zusammengefasst - ein außerordentlich positives Album in künstlerischer und technischer Hinsicht.

Viel Spaß beim Hören und Entspannen.


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