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Rezensionen verfasst von
Torben Küker "drhofferman" (Langen, bei Bremerhaven)
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Kosmos 6993900 Einfach Genial
Kosmos 6993900 Einfach Genial
Preis: EUR 4,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr schnelles Glücksspiel, 28. Dezember 2010
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Kosmos 6993900 Einfach Genial (Spielzeug)
Das Einfach Genial Mitbringspiel ist ein gelungenes kleines Spielchen.
Die Regeln sind innerhalb drei Minuten erklärt und eine Runde dauert gerade einmal zehn Minuten. Diese kurze Spielzeit ist allerdings auch notwendig, da das Spiel ansonsten sehr schnell langweilig werden könnte.

Reihum deckt man kleine Plättchen auf und hofft, die richtigen Farben zu erwischen. Weiterhin kann man entscheiden, ob man bereits "gewonnene" Plättchen riskiert, oder ob man lieber mit dem Erreichten erstmal zufrieden ist. Planen, bzw. strategisch vorgehen braucht man nicht, man muss halt das nötige Quäntchen Glück haben.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein wenig taktisch zu spielen, indem man die Wahrscheinlichkeiten ausrechnet, mit denen man die richtigen Plättchen umdreht. Zudem sollte man ein Auge darauf haben, wie weit die Mitspieler fortgeschritten sind. Der Spieler kann sich aber auch einfach auf seine Intuition verlassen.

Die sechs Euro für dieses Spiel sind sicher nicht zum Fenster rausgeschmissen. Mir persönlich ist es jedoch etwas zu einfach und zu glücksabhängig. Besonders innovativ ist die Spielidee auch nicht und die Ausstattung und die Verarbeitung sind allenfalls in Ordnung.
Daher knappe 3 Sterne.


Kosmos  6907000 - NichtLustig: Lemming-Mafia
Kosmos 6907000 - NichtLustig: Lemming-Mafia

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnelles, spaßiges Spielchen, 15. Dezember 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Sechs verschiedenfarbige Lemminge wollen sich in den Tod stürzen. Dies ist die Ausgangslage für ein Wettrennen. Die Spielfiguren werden hierbei jedoch nicht an die Spieler vergeben, sondern werden von allen per Würfel gesetzt. Reihum können die Spieler nun den Verlauf des Rennens beeinflussen, bzw. sie können es versuchen.
Zu Beginn erhält jeder Spieler drei Auftragskarten, die er dann versucht zu erfüllen. (Bspw.: Grün wird mindestens Dritter) Da diese unterschiedlich schwer zu erfüllen sind, bekommt man auch unterschiedlich viele Punkte bei Erfüllung. Zudem wettet man im Verlauf der Runde auf den Sieger.

Man versucht also seine "Lieblinge" (Grün) zu schützen, dafür anderen Lemmingen Betonklötze "schenken". Zu dritt geht das noch einigermaßen, bei sechs Spielern herrscht nur noch Chaos. Man kann nun versuchen, die Mitspieler verbal zu beeinflussen. Das versuchen natürlich alle, also ist ein lautes Durcheinander vorprogrammiert. Und genau dies macht das Spiel spielenswert, man will immer irgendetwas beeinflussen und am Ende kommt es fast immer anders. Darauf muss man sich natürlich einlassen, aber wenn man dies tut, macht das Spiel richtig viel Spaß!!!

Leichte Abzüge mache ich wegen folgender Punkte:
- wenn man zu Beginn schlechte Aufträge bekommt, hat man kaum eine Chance zu gewinnen (Die Aufträge können sich z.B. widersprechen)
- wenn man Pech hat, kann man seine Aufträge schon vergessen, bevor man überhaupt einmal würfeln durfte, dann ist der Rest der Runde für einen etwas langweilig (zum Glück sind die Runden mit 20-30 Minuten recht kurz)
- Etwas unlogisch ist es, dass Lemminge, die im Verlaufe des Rennens zu Tode kommen, indem ihnen Betonklötze angeheftet werden, die Rangliste von hinten füllen. Eigentlich soll der schnelle Tod ja das Ziel der Lemminge sein, für's Spielprinzip ist es allerdings egal.

Für ein Spiel, bei dem man fast vollständig dem Zufall/Glück ausgeliefert ist, finde ich es dennoch überragend!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 17, 2010 1:07 PM CET


Amigo 8350 - Stefan Marquards Küchenlatein - Das große Quiz rund ums Kochen!
Amigo 8350 - Stefan Marquards Küchenlatein - Das große Quiz rund ums Kochen!
Wird angeboten von Vally Geschenkideen
Preis: EUR 24,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hmmm, hätte besser sein können..., 15. Dezember 2010
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Stefan Marquards Küchenlatein ist ein unterhaltsames Quizspiel rund ums Thema Kochen und Nahrungsmittel.
Der Ablauf des Spiels ist in der Produktbeschreibung ja schon beschrieben und da der Ablauf des Spiels ziemlich klassisch für ein Quizspiel ist, spare ich mir eine Beschreibung des Ablaufs. Stattdessen möchte ich stichwortartig auflisten, was mir gefällt und was nicht und dadurch erläutern, weshalb ich nur 2 Sterne vergebe (würde 2,5 geben).

Positiv:
- Das Layout des Spiels ist wirklich schön
- das Spiel hat eine überschaubare Spieldauer (4 Spieler: ca 60 Minuten), die unabhängig von der Anzahl der richtig beantworteten Fragen ist
- Die Nudelplättchen, die man werfen kann, wenn eine Frage falsch beantwortet wurde, sind klasse
- Das Punktesystem ist richtig gut
- Man kann, wenn man will, etwas lernen

Negativ:
- Der Glücksfaktor ist für ein Quizspiel zu hoch, man kann jede(!) Frage richtig beantworten und dennoch sogar Letzter werden, denn ohne einen Pasch zu würfeln kann man nicht gewinnen
- Die Jokerkarten (auf diese Fragen kann man nur richtig antworten) sind überflüssig
- Eine Fragen sind unpräzise gestellt, manche Antworten zumindest diskussionswürdig (Wieviel Wasser soll ein Erwachsener am Tag trinken? 1,5-2 Liter)
- Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist sehr unausgeglichen

Das Schlimmste
- Das einzige negative Feld ("Saure-Gurken-Feld") ist vollkommen sinnlos, da man es nie erreicht!!! Man würfelt nämlich mit zwei Würfeln und kann sich aussuchen, ob man mit seiner Spielfigur eine einzelne Zahl oder beide addiert zieht, ergo hat man drei Möglichkeiten (beim Pasch 2). Und damit kann man an diesen Feldern immer vorbei! Solche offensichtlichen Fehler in der Spielgestaltung machen mich sauer, das muss den Entwicklern einfach auffallen!!!
Klar kann man dem Entgegenwirken, indem man sich darauf einigt, immer die Würfel zu addieren, dann schränkt man seine Möglichkeiten, bestimmte Farben zu sammeln stark ein und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Daher kann ich diesem Spiel beim besten Willen nicht mehr als 2 Sterne geben.


Ravensburger 27161 - Elfer raus!
Ravensburger 27161 - Elfer raus!
Preis: EUR 10,99

9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alt, aber richtig gut, 15. November 2010
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ravensburger 27161 - Elfer raus! (Spielzeug)
Die Aufmachung des Spiels verrät, dass es schon fast hundert Jahre auf dem Markt ist. Ehrlich gesagt sind die 80 Karten(viermal die Zahlen 1-20 in vier Farben) und der Karton einfach nur hässlich.
Das Spielprinzip ist simpel. Ziel des Spiels ist es, als erster alle seine Handkarten loszuwerden. Dazu werden nach und nach 8 Ablegestapel gebildet, indem die Elfen ausgelegt werden und dann der Reihe nach die Karten nach oben und unten abgelegt werden. Kann man keine Karte ablegen, muss man vom Nachziehstapel bis zu 3 Karten ziehen. Man kann beliebig viele Karten ablegen, muss man aber nicht, den Regeln nach muss man allerdings, wenn man kann, mindestens eine Karte ablegen. Hat der erste Spieler alle seine Karten abgelegt, müssen die Mitspieler ihre Kartenwerte addieren und bekommen diese als Minuspunkte.
So weit, so langweilig...
Spielt man das Spiel streng nach den Regeln unterscheidet es sich meiner Meinung nach nicht besonders von ähnlichen Ablegespielen wie Skip-Bo, welche ich extrem langweilig finde.
Wir spielen es daher mit einer kleinen Änderung, die aber großen Einfluss auf das Spiel hat: Man muss NICHT ablegen, auch wenn man kann. So kann man bestimmte Richtungen blockieren, muss anfangs allerdings in Kauf nehmen, drei weitere Karten aufzunehmen. Manchmal nimmt man dann mit diesen Karten genau so eine auf, die man so schön blockieren wollte. "Wer andern eine Grube gräbt..."
Das Ende tritt sofort ein, wenn der Aufnahmestapel leer ist und alle nacheinander keine Karte ablegen wollen/können.
Mit dieser kleinen Änderung spielen wir Elfer raus! immer wieder gerne. Glück gehört zwar weiterhin dazu, doch man kann wunderbar über die anderen schimpfen oder sich ärgern, wenn ein Plan doch nicht funktioniert. Nach den Standardregeln würde ich es hingegen nicht wieder spielen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 28, 2011 9:28 AM MEST


Ravensburger 27164 - Phase 10 - Kartenspiel
Ravensburger 27164 - Phase 10 - Kartenspiel
Preis: EUR 9,90

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eher Beschäftigung als ein Spiel, 15. November 2010
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Phase 10 ist ein einfaches, jedoch sehr langes Ablegespiel. Mit den 10 Handkarten (Werte von 1 bis 12 in vier Farben plus 8 Joker), die jeder Spieler hält, muss man bestimmte Aufgaben erfüllen, die nach und nach schwieriger werden.
Das Spielprinzip ist dem von Rommee mehr als ähnlich. Das heißt der Reihe nach nehmen die Spieler eine Karte auf und geben eine wieder ab, bis sie auslegen können. Hat ein Spieler alles seine Handkarten abgelegt, ist die Runde beendet. Alle, die ihre Phase geschafft haben, steigen in die nächste auf. Wer als erster die zehnte Phase abgeschlossen hat, hat gewonnen.
Die Regeln sind sehr unkompliziert, so dass man gleich loslegen kann.
Die Spielzeit liegt schon bei 4 Spielern bei deutlich über einer Stunde. Das muss natürlich nichts Schlechtes heißen, doch leider hat man als Spieler während dieser Zeit eigentlich nichts zu tun, außer seine Karten zu sortieren und zu hoffen, dass man die richtigen Karten aufnimmt. Die Interaktion beschränkt sich auf Aussetzenkarten, mit denen man einen bestimmten Mitspieler kurz aussetzen lässt.
Von einem Spiel erwarte ich etwas mehr, ich will was beeinflussen können. Das kann man bei Phase 10 leider überhaupt nicht, es ist ein hundertprozentiges Glücksspiel. Ohne Joker sind die höheren Phasen eigentlich nicht vor den Mitspielern abzuschließen.
Phase 10 ist keine Vollkatastrophe, man kann es spielen, sich nebenbei unterhalten und gelegentlich gibt es sogar ein wenig Spannung, ob man seine letzte fehlende Karte noch rechtzeitig bekommt oder nicht. Dennoch gibt es für erwachsene Spielegruppen viele spannendere und interessantere Spiele.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 4, 2014 6:17 PM MEST


Amigo Spiele 990 - Rage
Amigo Spiele 990 - Rage
Preis: EUR 7,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Kartenspiel, 21. Oktober 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Amigo Spiele 990 - Rage (Spielzeug)
Dieses Spiel ist meistens der Opener unserer Spieleabende. Man braucht sich nicht zu sehr konzentrieren und die Spielzeit liegt bei etwa 30 Minuten, daher geht dieses Spiel immer.
Die Regeln sind recht einfach, wenn man ein wenig Erfahrung mit Kartenspielen hat, sind sie in zwei, drei Minuten erklärt und es kann losgehen.
Der Glücksfaktor ist zwar relativ hoch, dennoch hat man immer das Gefühl, etwas beeinflussen zu können. "Schlechte Karten" zu haben muss dabei kein Nachteil sein, denn nicht der mit den meisten Stichen gewinnt, sondern der, der sein Blatt am besten einschätzen konnte. Da sich die Trumpffarbe allerdings häufig ändert, wird der eigene Plan nicht selten über den Haufen geworfen. Außerdem gibt es noch ein paar schöne Kärtchen, mit denen man den Gegner ordentlich ärgern kann.
Wenn man sich darauf einlässt, dass man häufig einfach Pech hat, kann man mit diesem Spiel unheimlich viel Spaß haben.


Moses 90100 - Wortissimo - Der schnelle Wort-Sport
Moses 90100 - Wortissimo - Der schnelle Wort-Sport
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 14,41

15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Laaaaangweilig!!!, 21. Oktober 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Normalerweise mag ich Spiele, bei denen der Glücksfaktor nicht so hoch ist, sehr gerne. Daher hätte dieses Spiel durchaus etwas für mich sein können.
Doch leider ist es vollkommen witzlos. Man muss versuchen, innerhalb von drei Minuten aus langen Worten (z.B. Kinderliederabend) alle darin enthaltenen Worte mit mindestens drei Buchstaben aufzuschreiben. In "Kinderliederabend" stecken übrigens 16. Auf diese hohe Zahl kommt man dadurch, dass jede Form eines Wortes zählt, also Kind, Kinde, Kinder. Sind schonmal drei. Lied, Liede, Lieder nochmal drei. Kinderlied, Kinderliede, Kinderlieder wieder drei. So kommt man meistens schnell auf fast alle Worte, dann sitzt man zwei Minuten rum und überlegt, ob man nicht noch ein Wort finden kann. Zumindest machen dies alle Spieler gleichzeitig. Es gibt noch nen Würfel, der den Spielern erlaubt entweder Namen, kurze Worte mit zwei Buchstaben oder rückwärts lesbare Worte zu verwenden.
Spaß macht das Ganze nicht, zu zweit haben wir einmal drei Worte ausgehalten, zu viert haben wir uns nach dem ersten Wort geeinigt, aufzuhören.
Die Verarbeitung ist gut, allerdings ist das Material mit 100 Wortkarten, einem Würfel und einem Punkteblock auch alles andere als umfangreich.
Das zweitschlechteste Spiel der Welt (hinter Keltis)!


Kein Titel verfügbar

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur grottig, 21. Oktober 2010
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Zunächst das Positive:
- Die Verarbeitung des Spiels ist gut
- Die Regeln sind gut erklärt und stimmig, es bleiben keine Regelfragen offen

Das war's! Spiel kann man das, was nach Austeilen der Karten und Platzieren der Steine und Plättchen passiert, eigentlich nicht nennen. Man legt reihum seine Karten vor sich hin und nimmt wieder eine auf, bis es keine Karten mehr gibt. Toll!!!
Das, was die anderen Spieler machen, kann einem getrost egal sein. Die Handlungen der Spieler haben keinerlei Auswirkungen aufeinander. Nach einem Spiel weiß man ziemlich genau, wie oft man dran ist und kann sich so recht leicht ausrechnen, welche Steine man setzen muss, um Punkte zu bekommen. Wenn man die richtigen Karten hat, kann man es machen, wenn die Karten nicht passen, kann man es halt nicht machen. Beeinflussen kann man es in keinster Weise. Dann ist es irgendwann vorbei, die Punkte werden gezählt und alle freuen sich, dass man nun was anderes Spielen kann.

Wahrscheinlich das schlechteste Spiel der Welt...


PES 2011 - Pro Evolution Soccer
PES 2011 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 12,95

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorne hui, hinten pfui, 13. Oktober 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: PES 2011 - Pro Evolution Soccer (Videospiel)
Nachdem ich mittlerweile ausreichend Zeit gefunden habe, PES 2011 ausgiebig zu testen, möchte ich meiner Enttäuschung nun mal Luft machen. Zunächst einmal will ich erwähnen, dass dieses Spiel ein gutes Spiel ist, und ich es sicher noch sehr oft spielen werde, weil es für mich auch keine Alternative gibt.
Die positiven Dinge des Spiels:
- Die Grafik ist im Prinzip perfekt
- Taktische Einstellungen wirken sich tatsächlich auf das Spielgeschehen aus
- Das Passsystem ist klasse, man fühlt sich fast wie die spanische Nationalmannschaft, wenn man den Ball per one-touch durch die eigenen Reihen laufen lässt
- Man kann nicht mehr mit den Topspielern leicht und locker an allen vorbeirennen, vor allem online sehr schön...

Generell hat das Spiel unheimlich viel Potential, doch leider stören mich zu viele Punkte:
- Als Abwehrspieler hab ich eigentlich überhaupt keine Kontrolle über das, was ich mache. Die Steuerung ist schwammig und oft muss ich dem Gegner den Ball dreimal abnehmen, um ihn dann irgendwann vielleicht doch zu haben. So viel Spaß es macht nach vorne zu spielen, so frustrierend ist es, in der Abwehr zu sein.
- Bei Standardsituationen hab ich überhaupt nicht das Gefühl, da irgendwie beteiligt zu sein, weder offensiv, noch defensiv. Die Verteidiger köpfen dann auch vorsichtshalber jeden zweiten Ball zur erneuten Ecke, ansonsten gerne mal präzise zum Gegner
- Bei Flanken aus dem Spiel heraus, darf man leider selten den Spieler steuern, der ballnah ist
- Zu den Kommentatoren braucht man wohl nichts sagen...
- Angeblich so viele neue Animationen, leider bei Grätschen nur noch zwei Reaktionen des Gefoulten (Salto oder auf den Knien rutschen), die beide auch noch total lächerlich aussehen. Beim Vorgänger waren die Fouls und die Reaktionen nahezu perfekt animiert, warum musste man das ändern???
- Die Kameraeinstellungen sind doof, hab mich zwar halbwegs dran gewöhnt, fand die in den Vorgängern aber deutlich gelungener, allein der Zoom beim Anstoß geht mir gehörig auf den Zeiger.
- Der Schiedsrichter kann nichtmal entscheiden, wer Einwurf hat. Zudem stört er mit vielen unheimlich kleinlichen Entscheidungen den Spielfluss. Je klarer ich bei ner Grätsche den Ball spiele, desto sicherer pfeift er.
- Wie erwähnt gefällt es mir, dass man mit Ronaldo, Messi und Co nicht mehr die One-Man-Show machen kann, dennoch ist es lächerlich, wenn ich mit Robben (dem wohl schnellsten Spieler der Welt) fünf Meter Vorsprung habe und spätestens nach zwanzig eingeholt werde. Das erinnert mich immer wieder an unsägliche Virtua Soccer Zeiten.
- Die ach so tolle Ballphysik ist doch wohl ein Witz, nach weichen Flanken köpfen Spieler nen Torpedo-Ball Richtung Tor. Lasche Schüsschen werden vom Torwart 30 Meter abgeprallt, der Ball verhält sich oftmals wie ein Flummi. Schüsse wirken oftmals unnatürlich "weich"
- Die Soundkulisse und Stadionatmosphäre ist albern, die Rufe von den Mitspielern/Trainern erinnern mich an alte Hörspielzeiten, so klang man da immer auf See
- Das Spielerwechseln klappt leider manchmal nicht nach Wunsch
- Man trifft öfter den Pfosten oder die Latte als das Tor

Über einige Punkte kann ich locker hinwegsehen, mach ich halt Ton aus und ne nette CD an oder so. Lizenzen sind mir relativ egal, kommt bei einem Fußballspiel ja vor allem auf das "auf dem Spielfeld" an, war bei ISS Pro ja schon so. Aber vor allem das Abwehrverhalten und die Defensivsteuerung bringen mich um den letzten Nerv, denke in jedem Spiel, dass das doch nicht wahr sein kann. Spiele nun schon so viele Spiele und hoffe, dass sich das noch bessert, glaube aber irgendwie nicht mehr so Recht daran. Spiele die Reihe seit über zehn Jahren und das letzte Mal, dass ich einen neuen Teil so verflucht habe, war PES 3. Damals hat sich das irgendwann ergeben, ich hoffe so sehr, dass ich dieses Spiel irgendwann auch lieben lerne. Im Moment hasse ich es noch, daher nur drei Sterne
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 18, 2011 9:54 PM MEST


sweet + spicy: Tom Kimes Aromaküche
sweet + spicy: Tom Kimes Aromaküche
von Tom Kime
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielleicht das beste Kochbuch in meiner Sammlung, 16. Juni 2010
Meine Kochbüchersammlung umfasst ungefähr 50 Werke, in Stichpunkten möchte ich versuchen zu erläutern, warum genau dieses derzeit mein absoluter Favorit ist:
1. Alle Gerichte funktionieren und schmecken! Ungefähr die Hälfte habe ich bereits ausprobiert. Müsste zwar eigentlich selbstverständlich sein, aber wirklich jedes meiner anderen Kochbücher schafft es, mindestens 2-3 Gerichte zu beinhalten, die einfach nicht funktionieren können.
2. Die Zutaten sind tatsächlich relativ einfach zu beschaffen und, sofern man einen Asialaden in der Nähe hat. Auf teure Zutaten wird größtenteils verzichtet.
3. Es ist keine reine Rezeptansammlung, auch der "Theorieteil", der sich vornehmlich mit der Ausgewogenheit der Aromen beschäftigt, ist ausführlich und man kann tatsächlich etwas daraus lernen.
4. Die Desserts sind extrem einfach anzufertigen und dennoch rafiniert.
5. Die Begeisterung Tom Kimes fürs Kochen und Essen kommt toll rüber.
6. Man bekommt tatsächlich Geschmackserlebnisse, die man zuvor noch nicht hatte. (Also ich zumindest...)

Kleine Kritikpunkte:
- Nicht jedes Rezept ist bebildert, allerdings ist dies nicht immer problematisch, wie eine Mangosalsa aussehen wird, kann man sich ja noch recht gut vorstellen. Rezepte, bei denen es wichtig ist, zu wissen wodrauf man hinkocht, sind eigentlich immer mit einem Bild versehen.
- Etwas Asia-lastig vielleicht

Alles in allem überzeugt mich dieses Buch derzeit mehr als alle anderen und daher ganz, ganz fette 5 Sterne!!!


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