Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16
Profil für Simon B. > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Simon B.
Top-Rezensenten Rang: 5.454.533
Hilfreiche Bewertungen: 136

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Simon B. "pure_massacre"

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Juturna
Juturna
Preis: EUR 19,39

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm not like them..., 18. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Juturna (Audio CD)
...verrät uns die Platte schon nach den ersten Tönen, denn "Circa Survive" sind zwar im Kern durchaus im Genre mit den drei Buchstaben anzusiedeln, im Ganzen aber so viel mehr. "Juturna" ist ein experimentelles, progressives und eigenwilliges Album, welches wie aus einem Guss wirkt. Den Grundstein für diese außergewöhnliche Platte legt das beeindruckend variable Drumming und die zumeist flächig angelegten, warmen Gitarrenklänge. Über all dem thront die Stimme eines Antony Green, welche sich nicht selten bis in luftigste Höhen schraubt.
"Circa Survive" sind der frische Wind des Genres. "Stop the car" und "We're all thieves" die vielleicht besten Genre-Songs der letzten Jahre. Das Debütalbum der Ex-"Saosin" und "This Day Forward" Mitglieder kommt dabei zunächst etwas sperrig daher, schenkt man ihm aber etwas Geduld und Aufmerksamkeit, entfaltet sich eines der besten Alben dieses Jahres.
"Circa Survive's" Sound erinnert dabei an "Cave In" zu "Jupiter"-Zeiten, scheint sich die Gitarrenwände bei "Dredg" entliehen zu haben und fällt streckenweise gar mit der Energie der verblichenen "At the drive-In" ins Haus (Oh, Hello; Stop the car). "Juturna" schafft es, den bereits zertrampelten Emo-Pfaden neue Wege aufzuzeigen. "This changes everything" singt Anthony Green in "The great golden boy". "Everything" wäre natürlich übertrieben, aber "bewegen", das können Circa Survive!
Anspieltipps: Act appalled | In fear and faith | Stop the car | We're all thieves | Oh, hello


I'm Wide Awake It's Morning
I'm Wide Awake It's Morning
Preis: EUR 13,99

27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oh wie ist das schön!!, 11. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: I'm Wide Awake It's Morning (Audio CD)
Nein, man musste kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die Bright Eyes spätestens mit diesen beiden Alben durch die Decke gehen werden, waren doch schon die beiden Vorab-Singleauskopplungen auf Platz 1. und 2. in die amerikanischen Verkaufscharts eingestiegen. Da ist er nun also, der Herr Conor Oberst, auf dem Titelblatt jeder erdenklichen Musikzeitschrift und wird mit seinen gerade mal 24 Jahren nicht selten als „Wunderknabe" bezeichnet. Nicht zu unrecht, wie ich finde. Und da Conor noch nicht genug Alben in seinen jungen Jahren veröffentlicht hat (ich glaube weit über 7 Alben, mit 3 verschiedenen Bands), wirft er nun zwei Alben gleichzeitig auf den Markt, von welchen man keines missen möchte. Zum einen wäre da „I'm wide awake it's morning", welches ein klassisches Singer-/Songwriter Album mit Folk- und Countryeinflüssen darstellt, und zum anderen „Digital ash in a digital urn", welches sich experimentellem Elektro-Pop verschrieben hat. Mit dem erstgenannten Album ist ihm definitiv ein kleines Meisterwerk gelungen.
Dabei klingt „I'm wide awake it's morning" offener, kompakter, klarer und weniger verzweifelt als der Vorgänger „Lifted, or the story...", aber natürlich nicht minder brillant. Zunächst einmal wird der Hörer in „The bottom of everything" mit einer traurigen Geschichte über einen Flugzeugabsturz auf die Folter gespannt, bevor die Platte dann letztendlich beginnen kann. Sie beginnt am Boden, mit einem Conor Oberst, der feststellt, dass er „really no one" ist. Der Song an sich ist eigentlich gleich die erste Bombe auf diesem Album, die so dermaßen einschlägt, wie das Flugzeug, das im „deep blue see" versinkt. Weiter geht's mit „We are nowhere and it's now", eine Ode an die Hoffnung mit dem bezaubernden Background Gesang von Emmylou Harris. Schöner geht's kaum, möchte man meinen. Aber doch, es wird noch besser: Für „First day of my life" kann man Conor Oberst eigentlich nur lauthals „Danke" zurufen. Schon jetzt ein Klassiker! Und wenn man seiner Freundin ein Mixtape mit Liebesliedern basteln will, dann darf dieser Song auf gar keinen Fall fehlen. In „Poison Oak" ist es dann wieder da, das Gefühl von Verzweiflung, wenn Conor „The sound of loneliness makes me happier" singt, großartig. Im Schlusstrack „Road to joy", welcher an Beethovens „Freude schöner Götterfunken" angelehnt ist, fühlt man sich dann auch wieder an alte „Lifted..." Zeiten erinnert, wenn nach den grandiosen Sätzen „I could have been a famous singer, if i had someone elses voice./ But failure's always sounded better, lets fuck it up boys./ Make some noise!" ein Soundgewitter losbricht, welches sogar die Frisur von Mr. Propper durcheinander wirbeln würde. Und Außerdem? Außerdem gibt's da noch das herrlich minimalistische Lua, den zum Ende hin immer lauter werdenden, mit Trompete untermalten „Old Soul Song", den Country-Stampfer „Another Travellin' Song" und das ebenfalls sehr countryeske „Train Under Water".
Conor Oberst darf sich mit seinen Bright Eyes nun definitiv zu den ganz großen Zählen, ihn zu Hassen wird vielen mit diesem Album noch schwerer fallen. Ich persönlich habe definitiv schon lange keine solch wunderbare, tiefschürfende und eindringliche Platte gehört wie diese. Um noch mal Bezug zur Überschrift zu nehmen: So was hat man lange nicht gesehen, in diesem Fall natürlich „gehört".


Hinter All Diesen Fenstern
Hinter All Diesen Fenstern
Preis: EUR 8,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I am hoping through the dark clouds, 29. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Hinter All Diesen Fenstern (Audio CD)
Zunächst war es für mich nicht einfach mit „Hinter all diesen Fenstern" zurechtzukommen. Die Musik fand ich anfangs belanglos und Thees Uhlmanns Stimme konnte sich irgendwie nicht in meine Gehörgänge winden. Letztendlich haben sie mich aber doch irgendwie gepackt. Vor allem die Texte und die wunderschönen Arrangements, die sich ganz in den Dienst des Songs stellen habens mir angetan. Auch an Thees Stimme gewöhnt man sich schnell und so finden die Lieder nicht mehr nur einen Weg in die Gehörgänge, sondern mitten ins Herz. Die Sucht nach der Platte hat mich auch nach gut 1 ½ Jahren nicht verlassen und mit diesem Abstand betrachtet, würde ich sogar behaupten, dass „Hinter all diesen Fenstern" der beste deutschsprachige Silberling ist, den ich in meinem Plattenschrank habe.
Das Album ist voll von großen Gefühlen aus dem alltäglichen Leben, beschäftigt sich mit Verlust und dem drüber hinwegkommen, mit Freundschaft, Liebe und der menschlichen (Eigen-)Art im allgemeinen.„Für immer die Menschen" ist einer dieser Songs, die man in gewissen Lebenslagen nicht vermissen möchte, ein Song der einen in den Arm nimmt und auf die Schulter klopft. Auch „die Schönheit der Chance" bewirkt das mit Zeilen wie „Das ist nicht die Sonne die untergeht, sondern die Erde die sich dreht". Ein Statement, welches man am liebsten tröstend unter jedes Sterbebildchen platzieren möchte. Im Großen und Ganzen ist „Hinter all diesen Fenstern" zwar eine traurige Platte, aber sie ist ebenso eine Platte mit dem Blick nach vorne, eine Platte mit ganz viel Hoffnung. Sätze wie „Hinter all diesen Fenstern sitzen Menschen, du hast es immer geahnt /dass sie es wert sind zu bleiben. Du bist den ganzen Weg gerannt" oder „Es könnte Trost geben, den es gilt zu sehen" sprechen da für sich.
Tomte's dritter Longplayer ist ein unglaublich intensives, intimes und wunderschönes Album, dass sich meiner Meinung nach kaum abnützt. Ich bin immer noch hin und weg. Vielen Dank!
Anspieltipps: Für immer die Menschen | Die Bastarde, die dich jetzt nach Hause bringen | Endlich einmal | Die Schönheit der Chance


Futures
Futures

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Meister der Melodien...., 8. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Futures (Audio CD)
....melden sich nach gut 3 Jahren Abstinenz mit ihrem Album "Futures" zurück. Musikalisch hat sich seit "Bleed American" nicht viel verändert, das aktuelle Werk ist lediglich etwas kompakter, flüssiger und daher in sich geschlossener ausgefallen.
Jimmy Eat World besinnen sich vor allem im unglaublich schönen "Kill", in den Hymnen "Work" und "Polaris" und ebenso im ausufernden Schlusstrack "23" auf ihre Stärken. Zu den Stärken: Jimmy Eat World schaffen es immer wieder eingängige, zauberhafte Melodien zu schreiben, ohne anbiedernd und/oder ausgelutscht zu klingen. Lediglich die etwas unnötige Single "Pain" und der einfältige Rocker "Just tonight" können nicht überzeugen.
Die Band beweist auf "Futures" wieder einmal eindrucksvoll, dass sie keine wirklich schlechten Songs auf ihre Silberlinge pressen und bleiben (zumindest meiner Meinung nach) auch Anno 2004 das Maß aller Dinge, wenn es um melodischen (Achtung: Schimpfwort!) Emo-Rock geht.


Straylight Run
Straylight Run
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 11,35

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Well done!, 8. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Straylight Run (Audio CD)
Lange, ungeduldig und auf Grund der vielversprechenden Demo-Songs, die es auf der offiziellen Homepage zu hören gab, mit großen Erwartungen habe ich dieses Album herbeigesehnt. "Straylight Run" heißt die Band in welcher die ehemaligen "Taking Back Sunday" Mitglieder John Nolan und Shawn Cooper ein neues zu Hause gefunden haben. Um die Band zu vervollständigen haben sie sich Johns Schwester Michelle und Will Noon mit ins Boot geholt.
Die schlicht selbstbetitelte Platte beginnt mit einer lediglich vom Klavier getragenen Ballade, welche deutlich macht, dass der Vierer eigene Wege beschreitet und ihre Musik mit Taking Back Sunday nur noch im entferntesten in Verbindung zu bringen ist. Straylight Run haben sich dem Emopop verschrieben und von daher mit dem Screamo-Genre nicht mehr viel am Hut. Bei "The tension and the terror" beispielsweise sind zwar noch Überbleibsel ihrer musikalischen Vergangenheit herauszuhören, wenn Nolan beherzt "I die trying, just to keep myself from kissing you" singt, Geschrei fehlt auf dem Debüt aber gänzlich. Das erste dicke Ausrufezeichen setzt dann "Existentialism on prom night", das sich sowohl musikalisch, als auch textlich als grandios herausstellt. Bei der Textstelle "Sing like you think no one's listening" bleibt einem nichts anderes übrig als mitzukreischen, mitzusingen, oder zumindest mitzusummen. Auch ein "Mistakes we knew we were making" ist ganz großes Kino. Eigentlich hält die Platte fast über die gesamte Spielzeit ein hohes Niveau, nur das von Michelle gesungene, mit trashigem 80's Discobeat unterlegte "Tool sheds and hot tubs" kann man als zweifelhafte Sache ansehen und will nicht so recht in den Fluss des Albums passen. Was sie bei diesem Song falsch machen, korrigieren sie allerdings schon im gleich darauf folgenden "It's for the best", dessen Bridge einfach göttlich ist. "Another word for desperate, "Dignity and money" und "Your name here (sunrise highway)" sind auch alles andere als von schlechten Eltern und durchaus eine Erwähnung wert.
Straylight Run liefern hier ein absolut überzeugendes Debütalbum ab, welches zwar nichts wirklich neues bietet, aber dennoch mit wunderbaren Songs begeistert. Gutheißendes Kopfnicken, Hut ab und beide Daumen nach oben sind hier durchaus angebracht.


Infinity Land
Infinity Land
Preis: EUR 8,99

38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I believe in magic!, 11. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Infinity Land (Audio CD)
„The future of british rock" bezeichnete ein Inselmagazin das neue Biffy Clyro Album. „Infinity Land" heißt es, und der Name des dritten Longplayers innerhalb von 3 Jahren ist bezeichnend. Dabei scheinen nicht nur Biffy Clyros Kreativität, sondern auch die Songs an sich keine Grenzen zu kennen. Das schottische Trio zeigt sich auf ihrem neuesten Werk nochmals sperriger und komplexer, als auf dem ohnehin schon schwer verdaulichen Vorgänger „The vertigo of bliss". Doch nach einer kurzen (oder auch längeren ;-) Eingewöhnungsphase erkennt man, wie großartig die Songs auch dieses mal wieder ausgefallen sind.
Da wäre zum einen, das unglaubliche „Wave upon wave upon wave", welches mit einer abgehackten, mit Handclaps untersetzten Strophe beginnt, in einen dichten Refrain mündet und mit einer absolut furiosen Bridge sprachlos macht, für mich schon jetzt der Song des Jahres 2004. Das wunderschöne „Only one word comes to mind" steigert sich von Minute zu Minute und endet schließlich in einem beißenden Outro. Ein weiteres Highlight ist das schizophrene „The kids from kibble and the fist of light", das nach einem dissonanten Start, wundervolle Melodien auffährt und mit einem traurigen, in den Song verirrten Saxophon zu überraschen weiß. Das mit Piano instrumentierte „The Atrocity" erinnert von der Songstruktur her, an den Blackened Sky - Schlusstrack „Scary Mary" und begeistert mit Textzeilen wie „What's joy without the tears filling our eyes". Auch die beiden Vorab - Singles „Glitter and trauma" und „My recovery injection" können vollends überzeugen.
Mittelmäßige oder gar schlechte Songs sucht man auf „Infinity Land" vergebens. Simon Neil, Ben und James Johnston haben mal wieder ganze Arbeit geleistet und ein weiteres großartiges Album gezaubert.
Die Zukunft müsste den Jungs von Biffy Clyro mit solch tollen Silberlingen sowieso gehören, vielleicht hat sich die englische Presse ja dieses mal tatsächlich nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt? Meiner Meinung nach nicht! Biffy Clyro stehen für "Hören und begeistert sein"!


Endserenading
Endserenading
Wird angeboten von Disco100
Preis: EUR 21,95

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Momentaufnahme, 23. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Endserenading (Audio CD)
Es war spät vorgestern Nacht, als ich von der Party nach Hause spaziert bin. Es war stockdunkel, nur die Sterne und ein paar wenige Straßenlaternen leuchteten mir den Weg. Ich hatte meinen Discman an, die Kopfhörer auf und hörte EndSerenading. Gerade in diesem Moment konnte die Platte ihre volle Wirkung entfalten. Ich bin extra noch einen Umweg gelaufen, nur um das Album bis zum Ende zu hören. Die Platte hat mit ihrem leicht düsteren, aber dennoch wohligen Grundton perfekt zur Nachtstimmung gepasst. Die Songs auf dem Album sind meist hypnotisch, lullen ein, nur um im nächsten Augenblick auszubrechen. Dieses Ausbrechen passiert auf EndSerenading selten durch Härte, vielmehr ist es die unglaubliche Dynamik, die durch das Zusammenspiel der Instrumente und Chris Simpsons einzigartiger Stimme entsteht (z.B. am Ende des Openers). Die großartigen Texte tun dabei ihr übriges. Minerals Zweitwerk ist kein Album für den Baggersee, es ist ein Album für ganz spezielle Augenblicke. Wenn man die Platte in der richtigen Stimmung hört heißt es: Ohren auf, Augen zu und staunen.


Dissociatives
Dissociatives
Wird angeboten von Direct Entertainment UK
Preis: EUR 19,63

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Villa Kunterbunt, 10. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Dissociatives (Audio CD)
Nach der „I can't believe it's not rock" EP aus dem Jahre 2000 macht Daniel Johns, der Frontmann von Silverchair, ein zweites mal gemeinsame Sache mit Paul Mac. Dabei ist ein durchaus buntes und luftiges Album herausgekommen. Los geht's mit dem hypnotischen „We're much preferred customers", welches schon zu Beginn einen Höhepunkt setzt. In der ersten Single „Somewhere down the barrel" kommt dann Beach Boys-Feeling auf. „Horror with eyeballs" ist für mich der beste Song des Albums. Der Track kippt in seiner Stimmung ständig, dreht und windet sich, ergibt letztendlich aber dennoch ein schlüssiges Ganzes. Weiter geht's mit einem überaus launigen Pfeifkonzert in „Lifting the vail from the braille", welches mich etwas an neuere Air-Songs erinnert. „Forever and a day" ist eine herrliche, hauptsächlich mit Piano und Keyboards instrumentierte Ballade, die am Ende mit dem Einsatz eines Kinderchores gekrönt wird. In der zweiten Hälfte hält die Platte zwar nicht mehr ganz das Niveau des zuvor gehörten, mit dem harmonischen „Young man, old man", dem herrlich entrückten „Aaängry Megaphone Man" und dem wunderschönen Schlusstrack im Gepäck, kann sie dennoch mehr als überzeugen.
Und bitte, liebe Silverchair Fans, seid ein bisschen aufgeschlossen für diese Platte, bei der Diorama musstet ihr wahrscheinlich auch alle erst mal tief durchatmen, oder? Beißt euch durch, denn bei dieser Platte lohnt es sich auf alle Fälle!


Anfnger
Anfnger
Preis: EUR 6,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein ganzer Sommer, 4. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Anfnger (Audio CD)
Die sonnige Stimmung des Debütalbums kommt auf „Anfänger" eigentlich nur noch im tollen „Ein ganzer Sommer" zum Vorschein. Virginia Jetzt! sind nachdenklicher und ernster geworden. Auffällig ist außerdem, dass die Gitarren deutlich in den Hintergrund gerückt sind und meist Piano und Streicher den Ton angeben. Dennoch gefallen mir VJ! immer noch am besten, wenn die Gitarren die Musik bestimmen. Das ist zum Beispiel im großartigen „Liebeslieder" oder aber auch im spannungsgeladenen Ende von „In der Finsternis" der Fall. „Du musst dahin wo's weh tut" reiht sich mit seiner direkten Art nahtlos in die Reihe der klassischen VJ! Songs ein, wobei hingegen „Spurlos verschwinden" und das famose „Weil wir Anfänger sind" mit jeweils 6 Minuten Spielzeit recht ausufernd und komplex sind. VJ! treten auf ihrem Zweitling also nicht auf der Stelle, sondern entdecken immer wieder Neuland und haben einen großen Schritt nach vorn gemacht.
Allerdings hab auch ich ein wenig Kritik anzubringen: Die Refrains von „Der Himmel über Berlin" und „Wahre Liebe" sind mir doch ein bisschen zu platt, und in „Hier zu sein" passiert für meinen Geschmack einfach zu wenig.
Alles in allem kann man „Anfänger" jedem Fan von guter, ehrlicher und sympathischer Pop-Rock Musik aus deutschen Landen mehr als nur empfehlen.


Clarity
Clarity
Wird angeboten von westworld-
Preis: EUR 16,12

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jimmy Eat World�s Meisterwerk, 3. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Clarity (Audio CD)
„Clarity" ist wohl bisher Jimmy Eat World's beste Platte und zählt zu einem meiner absoluten Lieblingsalben. Hier paaren sich großartige Lyrics und zauberhafte Melodien. Die Songs pendeln dabei zwischen straighten Rockern a la „Blister" oder „Crush" und epischen Tracks wie dem sieben Minuten langen, von Streichern getragenen „Just watch the fireworks" oder dem wunderschönen Ausklang in „Goodbye Sky Harbor". Insgesamt bewegt sich die Platte in eher ruhigen Gewässern und lädt sowohl zum zufriedenen Grinsen als auch zum Melancholisieren ein. Wenn man Zeilen wie „A dollar under water keeps on dreaming for me" oder „can you still feel the butterflies" belauschen darf, muss man sich einfach wohl fühlen. Eine CD die sich perfekt für einen regnerischen Herbsttag oder einen kalten Wintertag eignet.....am besten mit einer Tasse Tee oder einer Tasse heißer Schokolade in der Hand. Ein Song auf der Platte ist schöner als der andere. Für mich erreicht das Album seinen Höhepunkt in „For me this is heaven". Dieser Song ist an Schönheit einfach kaum zu überbieten. In der Bridge gibt Jim Adkins Sätze wie „close my eyes and believe/ whereever you are/ an angel for me" von sich. Sicherlich werden das einige von euch als "kitschig" bezeichnen, allerdings wird meiner Meinung nach gerade durch diese direkte Sprache das Gefühl der Songs noch transparenter und greifbarer.
Für mich ist „Clarity" auf alle Fälle eine Platte für die Ewigkeit, ich werd sie wohl auch in 10 Jahren immer wieder rauskramen.


Seite: 1 | 2